Eilt ! Ich brauche eine neue Lötstation ! !

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Beitrag
Toni_
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 27. Nov 2008, 21:33
Hallo zusammen,

meine alte Ersa -Lötstation MS - 8000 streckt nach ca. 25 Jahren die Flügel.

Ich war eben auf der Weller - Internetseite , mamamia die
ist ja grausam, da findet man , - ich zumindest nix !

Die Ersa-Seite war da schon besser

Könnt ihr mir ein Modell empfehlen ? Eigentlich tendiere
ich ja zu Ersa, aber eine einfache Weller tut es auch,
die meisten Profis benutzen sie.

Die Ersa Station hat stufenlose Temperatur-Regelung,
aber eigentlich ist das überflüssiger Schnickschank,
weil doch meistens der Regler auf Anschlag steht.

Ein Billig-Produkt kommt nicht in Frage !

Gruß
Toni
hf500
Moderator
#2 erstellt: 27. Nov 2008, 22:05
Moin,
was ich vor 30 Jahren gemacht habe:

Einen Weller Magnastat TCP-S gekauft (24V/50W, magnetische Regelung)
und ihn an einen vorhandenen Trafo fuer 24V angeschlossen.

Das duerefte die guenstigste Variante sein, an diesen Loetkolben zu kommen, es sei denn, man findet einen gebrauchten ;-)

Tauglich sind Trafos ab 35VA, wenn die gut gebaut sind. Trafos sind kurzzeitig ueberlastbar und hier wird er nicht im Dauerbetrieb belastet. Mein 35VA "Reisetrafo" hat es noch nicht einmal noetig, "richtig" warm zu werden.

Einstellbare Temperstur brauche ich nicht, die 370°C der Standardspitze sind genau richtig fuer fast alle Anwendungen.
Daher ist der Magnastat fuer mich ein ideales Loetgeraet. Ersatzteile sind verfuegbar, aber nicht ganz billig. Es duerfte noch eine ganze Weile Teile fuer diese schon etwa 40 Jahre alte Konstruktion geben, die in der Zeit ausser beim Griff kaum geaendert wurde.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 27. Nov 2008, 22:10 bearbeitet]
armin777
Gesperrt
#3 erstellt: 28. Nov 2008, 09:32
Hallo Toni,

ich kann mich nur meinem Vorredner, dem Peter, anschließen. Kauf Dir einen Weller WTCP-S bzw. TCP, was einmal die komplette Station zum anderen der Kolben einzeln bedeutet.

Bei Reichelt kostet so etwas rund 150,-, bzw. 60 Euro.

Ich selbst verwende seit über 30 Jahren die temperatur-regelbare (ist aber eigentlich wirklich verzichtbar, zumal die Ersatzspitzen teurer sind) und würde nie wieder einen anderen Lötkolben verwenden.

Eine Alternative ist übrigens der W61C (kostet 65 Euro) und ist für 220 Volt - benötigt also keinen Trafo!

Beste Grüße
Armin
detegg
Inventar
#4 erstellt: 28. Nov 2008, 09:49

armin777 schrieb:
Kauf Dir einen Weller WTCP-S bzw. TCP

dto. - absolut empfehlenswert! Oder eine gebrauchte WECP-20 mit neuer Spitze, läuft seit 20 Jahren ohne Murren

Gruß
Detlef
CyberSeb
Inventar
#5 erstellt: 28. Nov 2008, 11:56
Moin,

als "Jungspund" kann ich mit meiner Magnastat (WTCP 51) auf nur ca. 4 Jahre Erfahrung zurückgreifen.

Die Anschaffung tut weh (teuer), aber es lohnt sich! Noch nie hat Löten so viel Spaß gemacht und das Geklacke ist auch schön.

Ich habe immer noch die erste Lötspitze drin. In den 4 Jahren hätte ich wohl schon 10 Billiglötkolben verschlissen.

Meine Empfehlung wäre allerdings der Magnastat Netzlötkolben. Da muss man keinen Trafo mit herumschleppen und das macht die Sache einfacher, wenn man mal wo anders was löten will (z.B. auf dem Fußboden). Da ist eine Lötstation mit Trafo doch recht unpraktisch. Problematisch könnte das Netzkabel sein, das evtl. recht steif ist. Das Kabel bei den Trafo-Lötstationen ist traumhaft elastisch!

Ein Bekannter hat auch seit 30 Jahren eine Magnastat mit erster Lötspitze und erstem Schwamm ( ).

Gruß, Seb
cmoss
Inventar
#6 erstellt: 28. Nov 2008, 14:07
@hf500
Ist 370 Grad nicht ziemlich viel? Ich löte seit vielen Jahren maximal mit 270 Grad mit einem geregelten 50W Ersa und hatte bislang eigentlich keine defekten Lötstellen .... ?

Claus
detegg
Inventar
#7 erstellt: 28. Nov 2008, 15:22

cmoss schrieb:
Ich löte seit vielen Jahren maximal mit 270 Grad

mmmh - erscheint mir jetzt zu wenig - unnötiger Stress für die Bauelemente. Ich fahre ebenfalls 350...380°C mit Bleilot (Sn60 / Pb38 / CU2)

Gruß
Detlef
armin777
Gesperrt
#8 erstellt: 28. Nov 2008, 15:43

detegg schrieb:
... mit Bleilot (Sn60 / Pb38 / Cu2


Hallo Detlef,

das benutze ich auch noch! Wenn das die Berufsgenossenschaft erfährt! Das ist offiziell nicht mehr zulässig! Wie beim Auto nur noch bleifrei!! Das lötet sich aber sooooo schlecht!!

Beste Grüße
Armin


[Beitrag von kptools am 02. Dez 2008, 19:21 bearbeitet]
Pimok
Stammgast
#9 erstellt: 28. Nov 2008, 16:38
Nanana Armin, du pöser Pursche!

Bleifrei Löten ist aber meines Wissens nur für Neuproduktionen vorgeschrieben, nicht aber für Reparaturen, oder bin ich da falsch informiert?

Gruß
Kai

Achja: Ich arbeite auch (auf der Arbeit wie privat) mit einem Klickklack Lötkolben. Mein Vater hat seinen TCP seit seiner Ausbildung 1975, meinen habe ich mir auch zu beginn meiner Ausbildung diesen Jahres gekauft, mal sehen wie lange der hält


[Beitrag von Pimok am 28. Nov 2008, 16:40 bearbeitet]
armin777
Gesperrt
#10 erstellt: 28. Nov 2008, 16:48

Pimok schrieb:
Nanana Armin, du pöser Pursche!

Bleifrei Löten ist aber meines Wissens nur für Neuproduktionen vorgeschrieben, nicht aber für Reparaturen, oder bin ich da falsch informiert?


Hallo Pimok,

zu hause kann jeder machen, was er will. Als Arbeitgeber darfst Du Deinen Technikern allerdings offiziell kein Bleilot mehr in die Hand geben. Das ist gesundheitsschädlich. Offiziell wird auch nicht mehr hergestellt und nicht mehr vertrieben, aber irgendwie gibt es da noch Tonnen von Restposten...

Beste Grüße
Armin
hf500
Moderator
#11 erstellt: 28. Nov 2008, 17:54
Moin,
andererseits soll man aber die Lote nicht mischen, also alte bleihaltige Geraete mit bleifrei loeten.

Was die Spitzentemperatur angeht, die soll so hoch wie moeglich sein.
Moeglich heisst, dass das Zinn auf der Spitze in den Loetpausen nicht verbrennt.

Diese Temperatur liegt bei etwa 370°C (bei SnPb-Loten).
Mit niedrigeren Temperaturen loeten, senkt nicht den Bauteilestress, denn man muss laenger die Loetstelle beheizen.
In der Zeit hat die Waerme eher die Gelegenheit, in das Bauteil zu kriechen. Ausserdem steigt die Gefahr kalter Loetstellen.

TCP-Netzspannungskolben habe ich zwei. Einen mit 100W, einen mit 200W. Alle, auch die 24V/50W und 12V/30W haben den gleichen Magnetschalter.

73
Peter
Pimok
Stammgast
#12 erstellt: 28. Nov 2008, 20:06

armin777 schrieb:
Hallo Pimok,

zu hause kann jeder machen, was er will. Als Arbeitgeber darfst Du Deinen Technikern allerdings offiziell kein Bleilot mehr in die Hand geben. Das ist gesundheitsschädlich. Offiziell wird auch nicht mehr hergestellt und nicht mehr vertrieben, aber irgendwie gibt es da noch Tonnen von Restposten...

Beste Grüße
Armin
:prost

Na dann ists ja gut das mein Meister uns immer anweist, ja das bleifreie Lot zu verwenden... Wenn auf den Geräten ausdrücklich die ROHS Konformität vermerkt ist...
Wer hat sich den Mist eigentlich einfallen lassen? Das Zeug lässt sich immer unglaublich besch..eiden verarbeiten.
Toni_
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 28. Nov 2008, 20:29
Hallo zusammen,

vielen Dank, für die vielen Antworten, auf Euch ist mal wieder Verlaß !

Also eine Gebraucht-Lötstation von Weller kommt für mich nicht in Frage,
da muß ich erst mal alles überprüfen und darauf habe ich keinen Bock.
Am Ende bekomme ich noch so ein versifftes Gerät, - das mache ich doch
lieber selber !

Ich möchte auf jeden Fall eine Lötstation, - also mit Trafo
ist mir sicherer !

Aber wie sieht das aus bei der Wellerstation muß man sich da eine Handvoll
Lötspitzen zulegen um unterschiedliche Temperaturen zu fahren?
Wenn man z.B. ein dickes Masseband in einem Tuner ablöten möchte ?

Ich frage deshalb so blöd weil ich keine Ahnung von Weller Produkten habe !

Übrigens wurde in unserer Waldrich-Protalfräsmaschine als Führungsbahnheizung
der Arbeitsspindel 4 Ersa-Lötkolben ( (Temperaturgeregelt ) ab Werk verbaut.
Klingt verrückt ist aber so !


Schönes Wochenende noch !



Gruß
Toni
detegg
Inventar
#14 erstellt: 28. Nov 2008, 20:39
Hi Toni,

ich arbeite mit 2 Spitzen - einer konischen, runden mit feiner Spitze (1mm?) und einer meißelförmigen (2,5mm?) für´s Grobe.
Die Temperaturen sind gleich (geregelt!), mit der größeren Spitze bringst Du halt mehr Hitze ans Material ...

Gruß
Dtlef
hf500
Moderator
#15 erstellt: 28. Nov 2008, 21:36
Moin,
wenn man erstmal seinen ersten Weller neu gekauft hat, dann hat man auch die BDA.
Und dann weiss man, dass es Loetspitzen in mehreren Formen, ganz nach Anwendungsfall gibt.
Und jede Spitze gibt es fuer mehrere Temperaturen; hinten in jeder Spitze sitzt der Temperaturfuehler aus einer Nickel-Eisen Legierung, die zusammen mit dem magnetischen Schalter den Temperaturregler bildet.

Meine Erfahrung dabei:
Kurze dicke Spitzen brauchen nur 370°C, Kennzahl 7.
Lange duenne koennen auch 7er sein, hat man haeufiger groessere Loetstelle, fuer die die langen Spitzen gebraucht werden, dann eine 8er, die aber schon zum Verbrennen neigt,
sie sollte also nicht unnoetig lange "stand-by herumstehen".
Die Spitze, mit der die TCP geliefert werden, ist _die_ Universalspitze unf fuer fast alle Anwendungsfaelle geeignet.

Irgendwann wird man schon merken, was man wofuer braucht.
Fuer Masseloetstellen sollte man sich noch die dickste Kurzspitze besorgen. Trotz der "nur" 50W ist der TCP sehr leistungsfaehig, er ist so flexibel, dass er den Bereich ungeregelter Kolben von 16-80W abdeckt.
Er ist auch leistungsfaehiger als ein Netzspannungskolben gleicher Leistung, denn die Isolierung des Heizkoerpers muss nur fuer 24V bemessen werden.
Thermisch ist die Heizung ueberdimensioniert, wenn der Magnetschalter versagt und haengenbleibt (ist in meinem Umfeld in 30 Jahren nur einmal passiert), dann faengt der Heizkoerper an zu gluehen.
Einer der Wege, einen TCP zu ruinieren ist, _keine_Original Weller Spitzen zu verwenden. Eine solche Spitze hatte auch den haengenen Schalter auf dem Gewissen....
Dann, auf dem Heizelement nicht herumklopfen und die Mutter der Ueberwurfhuelse nur mit Hand festdrehen.
Wie bei allen veredelten Loetspitzen darf man auch bei Wellerspitzen nicht dran herumschleifen oder gar feilen.

Im Hobbyeinsatz wird der Weller sehr lange halten, im taeglichen 8+ Stunden Einsatz braucht man etwa alle ein bis zwei Jahre einen Thermoschalter.
Selten geht auch mal ein Heizkoerper kaputt, aber das passiert auch bei anderen Loetkolben.

73
Peter
klausES
Inventar
#16 erstellt: 29. Nov 2008, 08:45
Hi,

mein Vorrat an WECP Spitzen, (die mit dem Loch statt Magneten) geht zur neige.
Der letzte Einkauf ist schon ewig her, Internet gab's da noch keines.

Habt ihr einen Tipp wo die zu bekommen sind ?
armin777
Gesperrt
#17 erstellt: 29. Nov 2008, 09:09
Morgen Klaus,

such mal bei ebay nach einem Verkäufer namens "wellerman",
da wirst Du fündig!

Beste Grüße
Armin
detegg
Inventar
#18 erstellt: 29. Nov 2008, 11:53

armin777 schrieb:
Verkäufer namens "wellerman",

Moin Armin,

der "wellerman(n)" sammelt Labels alter Bierflaschen
Aber hier gibt´s welche für WECP --> Link

Gruß
Detlef
Toni_
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 29. Nov 2008, 13:52
Hallo zusammen,

werde mal die nächste Woche noch abwarten mit meiner Entscheidung, am Montag
werde ich erst mal im Elektro-Großhandel nach Weller-Produkten fragen.
Habe die Möglichkeit dort offizell einzukaufen.

Wenn mein ERSA bis dahin ganz aufgibt, muß ich mal den Lötkolben aus der Jugend rauskramen

http://cgi.ebay.de/N...C39%3A1%7C240%3A1318


Damit kann ich einen Flächenbrand mit auslösen !


Gruß
Toni
Toni_
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 29. Nov 2008, 13:59
Ich brauchte damals nach kurzer Zeit eine neue
Lötspitze weil ich die gnadenlos überbelastet
habe.

Hoffentlich lesen jetzt keine Kinder mit ...

Den Lötkolben habe ich so lange eingeschaltet
bis die Spitze am glühen war und da mit
"Fisselmännchen" ( Ladykracher ) und auch
China -Böller gezündet.

LIEBE KINDER BITTE NICHT NACHMACHEN !!!


Gruß
Toni
cmoss
Inventar
#21 erstellt: 29. Nov 2008, 17:36
Übrigens von wegen bleihaltiges Lot: Beim großen C in Wien muß man suchen, wenn man bleifreies Lot finden will, habe ich heute gesehen. Fast alles ist 60Sn 39Pb 1Cu ........
Gruß
Claus
bukongahelas
Inventar
#22 erstellt: 30. Nov 2008, 01:22
Ich betreibe mehrere Billig-Lötkolben (Ersa) verschiedener Leistungen an PhasenanschnittDimmern (Schnurdimmer von ZimmerbeistellLampen).
Dimmer vom Elektroschrott, die Billigkolben gibts günstig bei den einschlägigen Elektronikvertrieben (C.....).
Geht was kaputt, hat man redundanten Ersatz, kann sofort weiterlöten. Immer wenn Elektroschrott-Tag ist, Seitenschneider mitnehmen und Vorrat an Schnurdimmern anlegen.
Lötkolben sind soweit ich weiss fast ohmsche Verbraucher, da passt jeder Schnurdimmer.
Für grosse Teile/Lötstellen nehme ich einen "Riesenkolben" mit dem man sogar Metalldachrinnen löten kann.
Darüber hinaus gibts noch Gaslötbrenner, "Haarspraydose" mit Brenneraufsatz. Damit kann man sogar AluDruckGussKühlkörper abschweissen.
Oder Kupferheizungsrohre verlöten.
bukongahelas
Holger66
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 30. Nov 2008, 06:46
Hallo Toni,

was ist an Deiner Ersa-Station denn defekt ? Vor ein paar Monaten fand mein Bruder eine etwa 20 Jahre alte Ersa (TYP MS60C) auf dem Sperrmüll, die auch nicht mehr ging. Es war eine temperaturgeregelte Station, der Trafo war OK, die Elektronik im Eimer, nach dem Tausch einiger Potis und was weiß ich noch ging sie wieder 1A.

Ansonsten würde ich aber die temperaturgeregelten Wellers empfehlen, die heizen zwar nicht so schnell auf, bieten aber ein tolles Sortiment an Zubehör an. Gibts hin und wieder gebraucht bei eb.. !

Gruß
Holger
hf500
Moderator
#24 erstellt: 30. Nov 2008, 19:00
Moin,
wobei ich die Magnastat immer bevorzugen wuerde.
Eine seit 40 Jahren bewaehrte Konstruktion.

Der Sinn einer per Drehknopf einstellbaren Temperatur erschliesst sich mir nicht ganz.
Ich habe auch mit solchen Geraeten gearbeitet, nach einigen Experimenten wurde die Temperatur auf 370°C eingestellt und dann ging es ;-)

Durch das Wechseln der Spitze kann auch beim Magnastat die Temperatur eingestellt werden, da das mit Arbeit verbunden ist, laesst man es und waehlt die Temperatur nach Spitzenform.
Im Ergebnis sind dabei eine Sammlung 7er und ein oder zwei 8er herausgekommen.

73
Peter
marais
Stammgast
#25 erstellt: 30. Nov 2008, 22:58
Nach vielen Jahre Ersa seit mind. 15 Jahren Weller EC2002. Die Regelung ist unnötig, 370° und gut ist. Bei dem Kauf war ein Gutschein für ein 10er Pack Lötspitzen mit dabei, die werden wohl bis zur Rente und darüber hinaus reichen. Meine Empfehlung!

A.
naddimanne
Neuling
#26 erstellt: 13. Jan 2009, 22:17
Hallo

ich kann die Weller Station WS81 empfehlen. Die hat mit dem WSP80 einen Lötkolben der schnell die Temperatur erreicht und diese auch klasse hält. Auch die Auswahl an Lötspitzen ist riesig und auch günstig. Mit der Station kann man bleihaltiges wie auch bleifreies Lot gut löten.


Bleihaltiges Lot SN60Pb38Cu2 gibt es weiterhin zu kaufen.
Bei bleifreiem Lot kann ich nur den Hersteller Almit empfehlen. Alle anderen finde ich taugen nichts.
Monsterle
Inventar
#27 erstellt: 14. Jan 2009, 08:27
Ich habe die Weller WSD81 und bin hochzufrieden. Die Temperatur wird sehr schnell erreicht und sehr stabil gehalten. Als Besonderheit kann die Station so eingestellt werden, daß sie selbsttätig bei längren Lötpausen auf 150°C abregelt, was die Spitzen und den Lötkolben schont. Im Hobbybereich dürfte das aber für die Lebensdauer eher unrelevant sein.

Ansonsten kann ich das von Peter gesagte nur bestätigen.

Der Magnastat ist ein gutes und zuverlässiges Gerät. Zwar gewiß kein Billigheimer, aber allemal sein Geld wert. Die 50W-Trafo-Ausführung reicht für die allermeisten Arbeiten dicke. Dazu 7er Spitzen.

370°C sind perfekt. Auch ich weiche von dieser Temperatur kaum ab, allenfalls erhöhe ich die Temperatur vielleicht mal bei extrem großflächigen Lötstellen. Das ist aber nur selten nötig, der 80W-Kolben hat sehr große Reserven. In der Lehre hatten wir ebenfalls den TCP von Weller, dazu 8er Spitzen mit 400°C. Mit denen ist das Flußmittel aber zu schnell verbrannt. 6er (310°C) sind zu kühl, so daß es leicht zu kalten Lötstellen kommt.

Als Spitzen ist eine meisselförmige und eine dünne, nicht zu lange Spitze empfehlenswert.

Gruß Monsterle


[Beitrag von Monsterle am 14. Jan 2009, 08:29 bearbeitet]
Toni_
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 23. Nov 2009, 14:22
Hallo,


leider habe ich "damals" erstmalig nicht auf die Weller Experten hier gehört
und wieder eine ERSA Station gekauft.

Der Fehlkauf war eine Station RDS 80 mit RT 80 24 V 80W Lötkolben.

1) Das Kabel ist viel zu steif und nicht austauschbar, bei
Kabelbruch kann man nur noch den ganzen Lötkolben wegwerfen !

2) Mit der Lötleistung bin ich nicht zu frieden, die alte
Ersa-Station hatte auch 80 W und trotzdem mehr Leistung in die Spitze gebracht !


Zu allen Übel habe ich auf der Arbeitsstelle auch einen Ersa 30 bestellt
( Handlötkolben )gehabt , der gleiche Schei** in grün !
Zu Steifes Kabel und wenn es bricht dann nur noch Mülleimer auf und zu !
Zum Glück brauche ich den nur wenig auf der Arbeit, aber ärgere mich doch jedes mal drüber.


Zum Glück hatte ich die Ersa Station sehr günstig neu mit Rechnung
gekauft und ich werde sie in der Bucht anbieten, dann ist der Verlust
wohl nicht so groß !



Ich habe mich eben schon telefonisch "schlau" gemacht
bei Weller - Coopertools.

Wenn man bleifreies Lot benutzt braucht man eine leistungsfähigere
Station z.B. WS81 oder WD1000 , - eine WTCP 51-LT bringt
da keine guten Ergebnisse ! ( lt. Coopertools )

Ich habe zwar erst vor kurzen 3x 250gr Sn60 Pb38 Cu2 gekauft, aber
möchte hinterher nicht wieder eine zu schwache Station haben falls
dieses Lot endgültig vom Markt verschwindet !


Deshalb tendiere ich zwischen Weller WS81 213 Euro*
und Weller WD1000 304 Euro *

* lt. Angebot incl. MwSt und Rechnung



Gruß
Toni
Monsterle
Inventar
#29 erstellt: 23. Nov 2009, 17:17
Ich denke, mit de WS81 bist du sehr gut bedient. Ich selbst habe die WSD81, die halt statt dem Drehregler Tasten zur Temperatureinstellung und eine zeitgesteuerte Absenkung auf 150°C hat. Letztere ist aber nicht wirklich nötig. Der 80W-Kolben hat jedenfalls sehr viel Reserve und heizt sehr schnell. Die mitgelieferte Ablage für den Lötkolben finde ich allerdings ein wenig klapprig.

Gruß Monsterle
Toni_
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 12. Feb 2010, 19:19
Hallo zusammen,

so endlich ist es soweit, seit ein paar Tagen habe ich
die Weller WD 1000 !!!
Habe mir selber ein Geburtstaggeschenk gemacht.

Endlich wieder vernünftig löten, hatte im altem Jahr doch diese ERSA RDS 80
für sehr gutes Geld verkauft bekommen.

War dann aber 2 Monate ohne Löte, naja hatte noch einen
Ersa Gas- Lötkolben und noch so einen Ersa Sprint.
Es gab aber nix besonders zu löten.

Ich habe die Station eben das erste mal getestet, super !

Total flexibles Lötkolbenkabel, der Lötkolben braucht keine Minute um auf
380° C aufzuheizen, - war so ab Werk programmiert.
Auch der Lötkolben liegt super leicht in der Hand !

Etwas merkwürdig sehen die Popnieten am Ablagständer
und an der Trafostation aus, ist aber wurscht !

Gewöhnungsbedürftig ist die Position der Potentialausgleichsbuchse,
auf der Unterseite der Trafostation, aber egal man steckt es einmal
ein und fertig.



Schönes Wochenende !



Gruß
Toni
Anna_log
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 28. Okt 2015, 11:13
Hallo -

nehme auch schon seit 20 Jahren ne Weller WTCP mit Magnetspitzen .

Glaube die halten ewig -
lasse sie allerdings auch nicht die ganze Zeit an .
Mache sie nur an wenn ich sie brauche zum löten .
Die werden ja sehr schnell warm !

Wichtig finde ich persönlich -
den Schwamm in die Mülltonne zu tun .
Nehme lieber ein trockenes Leinentuch etc.

Die nassen Schwämme kühlen die Spitze sehr drastisch ruckartig ab .

Kostet A : Energie
Kostet B : Lebensdauer der Heizung
Kostet C : Meiner Meinung nach die Lebensdauer der Spitze .
Denke , das das Mikrorisse gibt im Laufe der Zeit ?

Grüsse Martin
Dominik.L
Inventar
#33 erstellt: 28. Okt 2015, 12:13
Ich arbeite seit mehr als 20 Jahren mit CooperTools ihren Weller
Erst die Magnastaten ( die dunkelbauen, wenn sich noch einer dran erinnern kann )
die heute noch laufen, für die "bleifreien" Lötstellen und dann die WS80er für "normales" Lot.
Alle liefen immer von morgens bis abends, bis auf 2 x Thermostate, nie Probleme gehabt

Allerdings muß ich auch sagen, daß die Qualität der Lötspitzen in dem Maße abgenommen hat
wie sie teurer wurden, das ist ärgerlich...

Aussage von CT: " liegt an dem bleifreien Lot"
Kanns nicht, denn die Spitzen im Lötkolben für Bleilot, verenden genausoschnell

Ich benutze nassen Schwamm und den Stahlwollabstreifer, beides seit Jahren....null Probleme

just my 2 cents
mentox76
Inventar
#34 erstellt: 28. Okt 2015, 13:04
Ich hatte eine ERSA und die wurde nun durch eine Weller ersetzt. Mein Vater schwort auf ERSA daher bin ich damit gestartet aber in der Ausbildung gab es nur Weller.. nun komme ich persönlich mit Weller super zurecht.. das ist bei mir allerdings auch nur ein Hobby.
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