Tandberg TR 1040 brummt dauerhaft

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zaunk0enig
Inventar
#1 erstellt: 11. Dez 2009, 20:10
Hallo Leute!

Ich war lange nicht mehr hier, jetzt schickt mich mein schöner Receiver zurück
Ich wollte heute mal wieder die Kombi TR 1040 und TCD 330 und meinen Dreher aufbauen, die Geräte standen das letzte halbe Jahr ungenutzt im Regal.

Schalte ich ihn nun ein, kommt sofort ein lautes Brummen aus den LS, wenn ich sie anwähle. Über KH ist das Brummen dann durchgängig vorhanden.
Ein Signal kommt auch noch durch, wird nur eben durch das Brummen überlagert. Dies ist immer gleich laut, unabhängig von der eingestellten Lautstärke, also auch bei komplett zurückgedrehter Lautstärke unverändert hörbar.


Irgendwelche guten Tips, oder ist da das NT oder die Endstufe hin?
bukongahelas
Inventar
#2 erstellt: 11. Dez 2009, 20:13
Brummt es auch, wenn man den Verstärker nur am Netz mit Kopfhörer betreibt ?
Keine Boxen und Signal-Cinchkabel angeschlossen sind ?
bukongahelas
audiophilanthrop
Inventar
#3 erstellt: 12. Dez 2009, 04:24
Hört sich so an, als hätten sich welche von den Siebelkos verabschiedet. Die werden beim Rumstehen ja nicht besser. Ärgerlich, gibt aber schlimmeres...

Jetzt wäre nur noch rauszufinden, ob es vor der Vor- oder Endstufe kommt.
zaunk0enig
Inventar
#4 erstellt: 12. Dez 2009, 13:46

bukongahelas schrieb:
Brummt es auch, wenn man den Verstärker nur am Netz mit Kopfhörer betreibt ?
Keine Boxen und Signal-Cinchkabel angeschlossen sind ?
bukongahelas


Genau so habe ich getestet.


audiophilanthrop schrieb:

Jetzt wäre nur noch rauszufinden, ob es vor der Vor- oder Endstufe kommt.


Okay, wie?
bukongahelas
Inventar
#5 erstellt: 13. Dez 2009, 05:10
Ein Vollverstärker besteht aus Vorverstärker (PreAmp)
und Endstufe(n) (MainAmp).
Bei einem Stereo-Receiver kommt ein Radioteil hinzu.

Es gibt eine (2kanalige) Signalverbindung zwischen PreAmp Out und MainAmp In.Entweder fest verdrahtet oder zu 2 Paar Cinchbuchsen auf der Geräterückseite geführt, die mit Brücken verbunden sind, um die Signale durchzuverbinden.
Manchmal gibts anstelle der Brücken einen Schalter.

Wenn der TR-1040 PreOut -> MainAmpIn Cinchbuchsen hat, ist es einfach: Verbindung zwischen PreOut und MainIn auftrennen.
An PreOut einen CassRecorder oder anderen Amp, eben irgendwas, das Cinchsignal auf Lautsprecher/KopfhörerPegel bringt,anschließen. Dieses Gerät abhören, obs brummt oder nicht.

Nun nur die Endstufen(n) mit Kopfhörer abhören, obs noch brummt.

Wenn PreOut mit MainIn fest verdrahtet ist, muß man diese Verbindung auftrennen.

Man trennt also die Signalverbindungen zwischen PreOut und MainIn auf , um so das Brumm auf den PreAmp oder MainAmp zuzuordnen, einzukreisen.
Dann folgt Fehlersuche im einen oder anderen Schaltungsteil.

Was auch noch geht: Die Brummspannung (Ripple) an den Siebelkos messen.
Es gibt je einen Elko für die Plus und die Minus Spannung der Endstufe. Sie sind beide mit einem Pol an Masse geschaltet, der PlusElko mit Minus, der MinusElko mit Plus.
Messe zunächst die Plus und Minus Railspannungen gegen Masse.Typisch +-30 Volt bis +-50 Volt, abhängig von der Ausgangsleistung des Geräts.
Der absolute Spannungswert ist nicht so wichtig, die +- Spannungen sollen aber auf ein Volt spiegelbildlich gleich groß sein.
Nun das Multimeter auf den empfindlichsten Wechselspannungsmeßbereich einstellen und erneut die Railspannungen messen, diesmal nur die der Gleichspannung überlagerte Wechselspannung. Sie soll auch für +- Rail gleich groß sein.
Nun kann man noch anstelle der Boxen leistungsstarke Widerstände (sog Shunts) anschließen und Sinus von einem Generator einspeisen. Je mehr Leistung dem Netzteil abverlangt wird, desto größer wird der Ripple.
So überprüfe ich die Siebelkos, ohne sie auszubauen oder gar auf Verdacht zu tauschen.
Normalerweise macht man diese Ripplemessung mit Oszilloskop,
aber ich nehme an ist nicht vorhanden.
bukongahelas
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