luxman l-410 netzteilprobleme

+A -A
Autor
Beitrag
bully304
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Dez 2011, 19:03
Hallo hochgeschätzte community !
Hab da ein problem was ich aus keinen euren beitägen lösen konnte die ansätze waren da aber am kopf stinkt der fisch besonders bei dem auf meiner werkbank !
Da liegt ein luxman l-410 und der netzteilausgang für die endstufen gibt mir +67 und -67 volt und nicht die benötigten +42 und -42 volt habt ihr da einen tip für mich ??
nach nochwas beide endstufen waren durch !
gruß Stefan
Poetry2me
Inventar
#2 erstellt: 08. Dez 2011, 19:41
Hallo bully304,

willkommen im Forum.

Deine Spannungsangaben decken sich nicht mit dem, was ich im Service Manual habe. Da ist der Sollwert +/-55V, weiter hinten in der Schaltung steht dann +/-48V. Aber es gab ja unterschiedliche Releases von dem Gerät.

Aber trotzdem sind 67V zu hoch.

1. Mal geprüft, ob ein 110V Gerät (Trafo) an unseren heimischen Spannungen betrieben wird?

2. Evtl. zwischen zwei falschen Punkten gemessen? Du kennst ja die goldene Regel: Wer misst, misst Mist.

- Poetry2me
bully304
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Dez 2011, 19:47
das ist mir auch schon aufefallen es ist ein 110 volt tafo und nach schaltplan auch !
Aber es muss doch gelaufen haben !
????
bully304
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Dez 2011, 19:50
der trafo vor gleichrichter gibt 87volt wechsel die anderen spannungen stimmen +31 minus 32 volt !
Poetry2me
Inventar
#5 erstellt: 08. Dez 2011, 20:11
Manche Amerikaner/Kanadier bringen ihre Geräte mit nach Europa und betrieben sie an einem Umspanntrafo.
Das Gerät kann daher schon durchaus funktioniert haben, aber eben mit einem vorgeschalteten Trafo.

Wenn diese Geräte dann in Europa verkauft werden, muss der nächste Besitzer gut aufpassen. Nur Stecker tauschen hilft hier nichts

Die Frage ist nun: ist der Trafo noch in Ordnung?
Unterstützt der Trafo bzw. das Gerät die Umschaltung der Primärspannung? Das konnten nicht alle L-410 Geräte, je nachdem, für welchen Markt sie gebaut waren.

Ich kenne mehrere Versionen des Service Manuals. Eine enthält mehrere Varianten L-410 und L-430.
Hier ein Ausschnitt eines L-410 Schaltplanes zum Netztrafo und dessen Umschaltung:

L-410 Netzspannung einstellen bei einigen Modellen

Hilft Dir das?

Noch was: Auf keinen Fall die Schaltung weiter mit den Spannungen betrieben, auch nicht die Siebelkos. Die halten exakt 56V aus.

- Poetry2me
bully304
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 08. Dez 2011, 23:01
<P class=error>Du musst die Rechte am Bild besitzen!</P><P class=error>Du musst die Rechte am Bild besitzen!</P>das anschluss schema gleicht den 110 anschluss !
Aber auf dem gerät steht 220 volt 50 hz!
Das muss was anderes sein !
Ich besitze einen wechselstrom trafo frei regelbar von 0 - 260 volt vieleicht sollte ich mal den benutzen und sehen wie sich die spannungen ändern !
bully304
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 08. Dez 2011, 23:10
IMAG0227IMAG0226
bully304
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 08. Dez 2011, 23:22
bei 110 volt liegt 32 volt an!
bei 160 volt liegen die im schaltpan beschriebnen 48 volt an was soll ich davon halten es sieht alles orginal aus !
gruß Stefan
Poetry2me
Inventar
#9 erstellt: 08. Dez 2011, 23:50
OK, Du hast Recht. Das sieht aus wie eine ganz normale 220V Version des Gerätes.
Auf dem einen Bild sieht man, dass der Trafo auch nur eine Primärwicklung hat (weiß und rot sind die Kontakte). Da ist nichts zum Umschalten, was man jetzt nur zurückstellen müsste.

Es bleibt also geheimnisvoll.

Kann es sein, dass irgendwo die Netzspannung draufkommt?

Misst Du die Spannungen wirklich gegenüber dem richtigen Massepunkt?
Bei diesem Gerät wird die Masseverbindung teilweise über das Gehäuse geführt. Das siest Du unten auf der Hauptplatine. Die Masseverbindung zu den Endstufeneingängen (selbe Platine!) führt über das Gehäuse. Also ist es evtl. schon ein Thema, was da passiert.

Vielleicht beschriebst Du noch mal, wie und wo Du genau misst.

- Poetry2me
bully304
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Dez 2011, 00:05
Ja ich messe eigendlich immer erst über das gehäuse dann erst versuch ich wenn ich nich mein ergebniss bekomme andere wege einzuschlagen !
bully304
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 09. Dez 2011, 00:17
IMAG0228IMAG0228
Poetry2me
Inventar
#12 erstellt: 09. Dez 2011, 00:25
Möglicherweise ist es tatsächlich irgendeine schlechte Masseverbeindung. Angefangen von der Mittenanzapfung der Sekundärwicklung bis hin zu einer Unterbrechung anderer Masseverbindungen.

Vielleicht mal im ausgeschalteten Zustand den Widerstand zwischen Trafo-Mittelanzapfung und Mittenpunkt zwischen den großen Elkos messen. Sollte ja Null Ohm sein.

Hier noch mal als Anhaltspunkt die Ansicht von Trafo und Haupt-Netzteil eines anderen L-410.
L-410 Power Supply PCB Bottom View

L-410 Power Supply PCB Top View

Das sieht bei Deinem ganz ähnlich aus, soweit ich das auf Deinem Bild erkennen kann.


[Beitrag von Poetry2me am 09. Dez 2011, 00:31 bearbeitet]
bully304
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Dez 2011, 00:36
IMAG0229
bully304
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 09. Dez 2011, 00:44
IMAG0229
bully304
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 09. Dez 2011, 00:48
Hab ich ist 0 ohm !
danke für deine mühe macht spass hoffe ich lach alte k... lach wat mut dat mut !
bully304
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 09. Dez 2011, 00:57


[Beitrag von bully304 am 09. Dez 2011, 10:45 bearbeitet]
bully304
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 09. Dez 2011, 01:09
l-410-power-supply-pcb-bottom-view_129658
Poetry2me
Inventar
#18 erstellt: 09. Dez 2011, 13:16
super Bilder, sehr anschaulich.

Also, so viel ich sehe sind die von Dir gemessenen Spannungen tatsächlich zu hoch. In dem eine Bild sieht man, dass Du als Bezugspunkt den Kühlkörper nimmst. Wenn alle Massen miteinander korrekt verbunden sind würde das richtig gemessene Ergebnisse liefern.

bei Deinem letzten Bild hast Du allerdings einen Punkt am Gleichrichter gekennzeichnet, der definitiv Wechselspannung misst, nämlich sekundärseitig am Trafo gegenüber Massepunkt, den Du glaube ich korrekt erwischt hast zwischen den Elkos.

Aber: dass Du dort 0 Ohm misst, ist alarmierend. das würde bedeuten, dass der Gleichrichter durch ist. Gehe in den Diodenmessbereich (Sonderfall Widerstandsmessung) und messe alle vier Diodenstrecken der zwei beteiligten Gleichrichter mal nach. Anzeige in Durchlassrichtung ca. 0,6 und in Sperrichtung unendlicher Widerstand.

Luxman L-410 Schematic Power Supply Detail A

Ein kaputter Gleichrichter wäre eine Erklärung.

- poetry2me
bully304
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 09. Dez 2011, 14:19
IMAG0230Hab den gleichrichter mal getauscht ist dabei alles beim alten geblieben !
kommt Zeit Kommt Rat !


[Beitrag von bully304 am 09. Dez 2011, 16:36 bearbeitet]
bully304
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 09. Dez 2011, 16:15
So bin schon mal so weit !
endstufen sind eh zum 2 mal durch musste neue teile betellen diesmal genug lach !
Hab die durchgeknallten elkus getauscht aber die powerzufuhr weggelassen zu den endstufen ( +67 -67 Volt die haben nehmlich 66v und 22v auf den ausgängen mittelpin) alle anderen kabel angeschlossen relais zieht an ,messe ohm zwischen ausgang und lausprecherbuchsen auf einen kanal 12 ohm scheiß relais muss auch raus und gesäubert werden schätz mal da hat ganz schön was geschnorgelt !
Nur die dämlichen hohen spannungen stören mich wenn ich die endstufen wieder neu bestücke knallts wieder und wieder von vorn das spiel !
was gibt es den noch für eine theorie wegen der hohen spannung ?
Die 18 volt sind ja auch 23 volt die 32 sind 37 ist doch zum mäusemelken !
Danke für deine gedankenunterstützung Poetry2me.


[Beitrag von bully304 am 09. Dez 2011, 17:12 bearbeitet]
hf500
Moderator
#21 erstellt: 09. Dez 2011, 18:25
Moin,
der Verstaerker ist fuer 220V gebaut, die im Schaltbild angegebenen Spannungen beziehen sich auf diese Netzspannung, so die angegebenen Spannungen nicht von einem stabilisierten Netzteil abhaengig sind. Ausserdem wird der Verstaerker nicht ausgesteuert (Leerlauf).

Was man wissen sollte: Welche Wechselspannung liefert der Netztrafo bei 220V Netzspannung, ein Stelltrafo ist ja vorhanden?

Fuer die Leistungswicklung der Endstufe erwarte ich um die 2x 33V, fuer die +-55V Hilfsspannung ist die Wicklung auf 2x 38V hochgewickelt.
Wie hoch ist die Spannung an den jeweiligen Ladekondensatoren, direkt messen?

Ueberhoehte Sekundaerspannungen am Trafo koennen ihre Ursache eigentlich nur in einem Windungsschluss der Primaerwicklung haben (Aenderung des Uebersetzungsverhaeltnisses). Das allerdings macht sich durch Ansprechen der Primaersicherung bemerkbar, mindestens jedoch an einem ueberhoehten Leerlaufstrom des Trafos mit entsprechender Waermeentwicklung. Der kurzgeschlossene Teil einer Trafowicklung hat die Wirkung einer kurzgeschlossenen Sekundaerwicklung.

Die Netzspannungsaenderung von 220 auf 230V macht nur 5% des Nennwertes aus, die zu hohen Spannungen im Geraet (so sie korrekt gemessen wurden, ist das Multimeter zuverlaessig? pruefen) sind damit jedenfalls nicht erklaert.

73
Peter
bully304
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 09. Dez 2011, 18:46
Hab ich mal gemacht und das multimeter gewechselt ( fluke) die selben messergebnisse !
Am ladeelko 69 volt !
Ok im leerlauf ohne die anschlüsse für +48 -48 volt !



bei 110 volt liegt 32 volt an!
bei 160 volt liegen die im schaltpan beschriebnen 48 volt


[Beitrag von bully304 am 09. Dez 2011, 18:51 bearbeitet]
Poetry2me
Inventar
#23 erstellt: 09. Dez 2011, 21:04
Du scheinst ja schon einiges in der Schaltung gemacht zu haben.

Der Auslöser für die Probleme ist aber doch wahrscheinlich die Fehlfunktion des Netzteils. Diese würde ich als erstes versuchen zu lösen.

Wie oben schon angedeutet:

1. Die Sekundärspannungen am Trafo messen, jeweils gegen die Schwarze Mittenanzapfung (BLK)der Wicklung

hf5000 hat schon ausgerechnet, was Du an Wechselspannung ungefähr dort messen müsstest.

Innere Wicklung, ergibt gleichgerichtet 48V=
Orange (ORG) -- Schwarz (BLK) = 33V~
Grau (GREY) -- Schwarz (BLK) = 33V~

Äußere Wicklung, ergibt gleichgerichtet 55V=
Rot (RED) -- Schwarz (BLK) = 38V~
Blau (BLU) -- Schwarz (BLK) = 38V~


2. Die beiden Gleichrichter, die ich Dir empfehle durchzumessen, sind D001 (für 48V=) und D812 (für 55V=). Du findest sie auf dem Plan oben. Die enthalten ja jeweils vier Diodenstrecken, die verdächtig sind.

- Poetry2me
AnthonyP
Inventar
#24 erstellt: 09. Dez 2011, 21:17
Hallo,

da es so schön zum Thema passt:

Herr Neumann von ehemals K&N hat mir mal erklärt, dass man die Netzspannung am 410 umstellen kann, durch umlöten an der Platine. Da mir das aber nicht ganz verständlich war hab ich es so gelassen wie es war und nehme die oben erwähnten 5 % in Kauf.

Dass man umstellen kann, zeigen die ersten Versionen des 410. Das Bild zeigt die gleiche Stelle am Trafo, nur von der ersten Generation. Dort konnte die Spannung mittels Steckbrücken geändert werden. Ob der Trafo ansich geändert wurde, weiß ich nicht.

L410 Netzteil 1 Generation

Wenn Du am Trafo selbst nichts umgelötet hast, dann scheint mir die Erklärung von hf500 recht plausibel.

Hoffe, Du findest den Fehler noch!

Gruß
Böötman
Inventar
#25 erstellt: 09. Dez 2011, 21:31
Sei doch dreist und bremse die Spannung mittels Festspannungsreger auf deine 55V runter. (Conrad Best.-Nr.: 175012 - 62 / 2A 1,25-125 V / 3,55€)
Poetry2me
Inventar
#26 erstellt: 09. Dez 2011, 21:48
AnthonyP hat das große Glück einen umschaltbaren L-410 zu haben.

Ich habe in den Schaltplänen der verschiedenen Service Manuals gesehen, dass manche L-410 Typen am Trafo leider nur eine Primäranzapfung anbieten, das scheint hier der Fall zu sein.
Auch mein eigener ist so gebaut. Nur ein einziges Adernpaar (rot und schwarz) geht primärseitig rein.

- Poetry2me
Poetry2me
Inventar
#27 erstellt: 09. Dez 2011, 21:52
@Böötman: Coole Idee.
Aber wenn hf500 mit seinem Diagnoseansatz eines Wicklungsschlusses auf der Primärseite Recht behält, dann würde das nur bis zum nächsten mal Lauthören halten
Böötman
Inventar
#28 erstellt: 09. Dez 2011, 21:57
Dann sei konsequent und tausch das ganze Netzteil...

Ein 500W Ringkerntrafo mit 2x 40 V Kostet 65€. (2x40 entsprechen 2x 56V nach der glättung)
Poetry2me
Inventar
#29 erstellt: 10. Dez 2011, 00:42
@bully304:
Habe gerade gesehen, dass die beiden Trafo-Kabel, die im Schaltplan mit Orange (ORG)und Grau (GREY) gekennzeichnet sind, bei Deinem und auch bei meinem Gerät die Farben Grün und Braun haben.

somit Korrektur zu Post #23:

Innere Wicklung, ergibt gleichgerichtet 48V=
Grün -- Schwarz (BLK) = 33V~
Braun -- Schwarz (BLK) = 33V~


Noch mal zur Erklärung

An der inneren Wicklung soll nach Gleichrichtung +/-48V entstehen. Gleichrichter ist D001. Dort sind die Leistungstransistoren angeschlossen und die großen Siebkapazitäten.

An den äußeren Wicklungen sind die vorderen Stufen und Treiber des Endverstärkers angeschlossen. Gleichrichter ist D812. Dort soll +/-55V rauskommen.

- Poetry2me


[Beitrag von Poetry2me am 10. Dez 2011, 00:44 bearbeitet]
hf500
Moderator
#30 erstellt: 10. Dez 2011, 17:15
Moin,
den Trafo auf Windungsschluss ueberpruefen:

Ein gesunder, gutgebauter Netztrafo benoetigt im Leerlauf kaum Leistung. Die Eisenverluste kann man mit ungefaehr 1,5W/kg ansetzen. Andere Verluste treten im Leerlauf kaum auf.

Man ninmmt also eine Gluehlampe 15W und schaltet sie in Serie zur Netzzuleitung, sekundaer wird der Trafo von der Schaltung getrennt. Die Lampe darf dann nicht leuchten. Eine 15W-Lampe braucht zur vollen Leuchtstaerke weniger als 100mA, viel mehr als 30mA sollte der leerlaufende Trafo nicht nehmen (welche Typleistung hat er denn?) Falls es bei dem Trafo normal ist, dass eine 15W-Lampe schwach leuchtet, sollte das mit einer 25W-Lampe (Nennstrom 100mA) praktisch nicht mehr der Fall sein. Schliesst man dann eine Sekundaerwicklung kurz, muss die Lampe voll leuchten. Der Trafo ist dabei ausser Gefahr, der Primaerstrom kann nicht groesser als der Lampenstrom werden. Selbst mit einer 100W-Lampe ist der Trafo nicht gefaehrdet.

Wie ich aber schon schrieb, da ein Windungsschluss ein Kurzschluss im Trafo darstellt, macht sich der auf jeden Fall bemerkbar. Der Trafo muss also auch im Leerlauf ungewoehnlich warm werden. Eigentlich "ueberlebt" ein Trafo so etwas nicht, entweder spricht schnell die Primaersicherung an, oder eine evtl. vorhandene Temperatursicherung. Wenn es ueberhaupt keine Sicherungen gibt, kann man es riechen ;-)
Böötman
Inventar
#31 erstellt: 10. Dez 2011, 17:39
Da der TE ja über regelbare Netzteile verfügt so würde Ich den Trafo mal ausbauen, Primärseitig mit 23 V Wechselspannung füttern und über ne Messreihe sämtliche mögliche Übersetzungsverhältnisse eroieren, ist zwar ne Fleißarbeit, hilft aber durchaus weiter.
bully304
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 11. Dez 2011, 21:40
Was ich mich noch frage ob es doch eine modelreihe von dem l-410 gab die mit diesen erhöhten leistungsdaten aufwartete und die spannungen dadurch doch correct sind !
wie meine vorredner schon sagten bei einen wicklungsschluss würde doch höchstwahrscheinlich die sicherung kommen dem ich zustimme ! hab ich getestet !
die überlegung kam mir so wenn doch alle spannungen einen höheren wert zeigen als in den schaltplänen und ausführungen war dieser trafo nehm ich mal so an mit diesen werten verbaut worden !
der Trafo bleibt kalt wie ein eisschrank keinerlei wärmeentwicklung !
Viellen dank an euch für die ´nützlichen hinweise !
Lasst euch alle umarmen und genisst ein schönes weihnachtsfest !
Gruß
Poetry2me
Inventar
#33 erstellt: 11. Dez 2011, 23:09
Hallo bully304,

es gab wohl auch Baureihen des L-410, die höhere Trafospannungen bzw. auch größere Trafoleistung hatten, als andere. Dies entnehme ich zumindest einem auf ebay aufgetauchten Angebotstext zu einem "Luxman L-410, modifiziert,..." von einem gewerblichen Anbieter "audioemotion"

http://www.ebay.de/itm/Luxman-L-410-modifiziert-technisch-1A-optisch-sehr-gut-/180764383806?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item2a16659a3e

Was in der Tat schon bekannt ist, ist die Tatsache, dass die Modelle L-410 und L-430 sehr ähnlich aufgebaut sind. Auf der Frontplatte sind es kosmetische Unterschiede, wie ein extra Lämpchen beim L-430. Die Hauptplatine und alle weiteren Platinen, sowie fast alle Bauteile sind identisch gleich. Allerdings ist der Trafo des L-430 etwas größer und hat etwas höhere Sekundärspannungen. Einige Kondensatoren sind sind anders bestückt. Desweiteren sind Leistungstransistoren jeweils doppelt bestückt.

Die Versorgungssspannungen sind beim L-430 also tatsächlich höher. Und was die Leute von audioemotion hier andeuten, ist dass sie immer wieder L-410 Geräte auftreiben, welche den größeren L-430 Trafo eingebaut haben. Es müssten sich dann aber auch entsprechend geänderte Siebelkos in dem Gerät befinden, welche die höhere Spannung auch aushalten.

Hier ein Auszug aus der Teileliste zur Hauptplatine im Service Manual. Man erkennt, dass für Europa-Modelle die Spannungsfestigkeit der Elkos unterschiedlich ist.
L-410 L-430 Parts List Differences in Power Supply

Allerdings ist 63V max. Spannungsfestigkeit für einen L-430 immer noch deutlich unterhalb der von Dir gemessenen +/-67V

Es wäre wirklich interessant zu wissen, welche Spannungsfestigkeit laut Aufschrift die Siebelkos bei Deinem Gerät haben.

- Poetry2me
bully304
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 12. Dez 2011, 23:42

hab nachgeschaut es ist die bestückung des l-410 !
werde das teil weit weg in die ecke legen und auf einen ersatzteilspender hoffen !
danke für deine unterstützung !
Poetry2me
Inventar
#35 erstellt: 13. Dez 2011, 00:02
Lass wissen, wenn Du noch Tipps zum nachmessen haben willst.
Ob der Trafo wirklich durch ist?

- Poetry2me
Böötman
Inventar
#36 erstellt: 13. Dez 2011, 10:21

Böötman schrieb:
Da der TE ja über regelbare Netzteile verfügt so würde Ich den Trafo mal ausbauen, Primärseitig mit 23 V Wechselspannung füttern und über ne Messreihe sämtliche mögliche Übersetzungsverhältnisse eroieren, ist zwar ne Fleißarbeit, hilft aber durchaus weiter.
bully304
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 13. Dez 2011, 22:19
IMAG0232;)
Danke euch !
werde ich machen sobald ich wieder die lust endecke mich damit zu beschäftigen !
Vieleicht läuft mir ja auch noch die tage ein trafo über den weg (stolper autsch) !
Will mich jetzt auf die rep. eines revox tap b 215 und der nakamichi endstufe 420 wittmen die habens nicht so arstig mit mir !
Thema nakamichi ich brauch die zwei endstufen trancen sd586a mit den flügeln und den sb616a ebenso geflügelt im netz ist noch ein anbieter der die sachen wohl vergoldet !
Egal !
Wünsche euch ein schönes weihnachtsfest und wenn wir uns nicht mehr sehen sollten ein geundes neues jahr !
reinschaun werd ich öfter wo bekommt man denn sonst so nützliche tips und anregungen !
gruß Stefan


[Beitrag von bully304 am 13. Dez 2011, 22:30 bearbeitet]
Poetry2me
Inventar
#38 erstellt: 14. Dez 2011, 14:07
Ich sehe schon, Du hast mehrere Eisen im Feuer

Schöne Genießerinstallation hast Du da



Wegen den Transistoren für die Nakamichi:

Hier sind die Daten, die ich im Netz zu dem Transistor 2SD586A (bzw. ähnliche benachbarte Typen) gefunden habe. Vielleicht hilft es Dir, einen günstigeren Ersatztypen zu finden.


         Absolutes maximum ratings (Ta=25ºC) Electrical characteristics (Ta=25ºC)

         VCBO  VEBO Ic   Pc    Tj     hFE/VCE/Ic  ft*    Cob
         ---------------------------  ------------------------------------
PartNo   (V)   (V)  (A)  (W,Tc=25ºC)   ()/(V)/(A) (MHz)  (pF) Complement
-------  ----  ---  ---  ----  ---     ----------  ----  ---  -----------
2SD586   100V  5V   5A   60W   150º    80 /5V /1A   18*   90  2SB616
2SD586A  100V  5V   5A   60W   150º    80 /5V /1A   15*   75  2SB616A
2SD587   120V  5V   6A   70W   150º    80 /5V /1A   17*  130  2SB617
2SD587A  120V  5V   6A   70W   150º    80 /5V /1A   17*  130  2SB617A
2SD588   150V  5V   7A   80W   150º    80 /5V /1A   15*  190  2SB618
2SD588A  150V  5V   7A   80W   150º    80 /5V /1A   15*  190  2SB618A


- Poetry2me


[Beitrag von Poetry2me am 14. Dez 2011, 14:09 bearbeitet]
ruesselschorf
Inventar
#39 erstellt: 14. Dez 2011, 18:43
Hallo,

'Flügeltransistoren' sind heutzutage eine ausgestorbene Spezies, eigentlich nur noch antiquarisch aufzutreiben.
Wenn es der Kühlkörper erlaubt würde ich auf TO-220 umfrickeln. TO-220 Transistoren gibt es genug, bis 100V Uce etwa BD911/BD912 von ST-Micro oder MJE 15030 - 15035 von ON-Semi.

Gruß, Helmut


[Beitrag von ruesselschorf am 14. Dez 2011, 18:49 bearbeitet]
bully304
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 16. Dez 2011, 00:29
Die Idee hatte ich auch schon !
Aber in das Schätzchen soll n wieder originale rein ist so mein Gefühl !
Danke trotzdem für den tip !
Konnte jetzt erst antworten hatte noch eine weiche von jbl 250 lim. i auf den Tisch braucht e den ganzen Tag den Fehler und das Ersatzteil zu finden Schnitte bipolar 12,5 uF HOCH MITTEL .
Aber morgen einbauen und probe genießen (ich hoffe) .
Wünsche euch noch was !
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Luxman L-410 Ruhestrom
woz am 02.10.2007  –  Letzte Antwort am 03.10.2007  –  4 Beiträge
Problem Luxman L-410
NikiSchmitt am 05.10.2018  –  Letzte Antwort am 12.10.2018  –  27 Beiträge
Luxman L-410 stinkt extrem
essand87 am 14.04.2018  –  Letzte Antwort am 23.04.2018  –  21 Beiträge
Luxman L-410 Reperatur
Floka74 am 07.02.2018  –  Letzte Antwort am 07.02.2018  –  2 Beiträge
Luxman L-410 Problem
Zr1_R am 10.05.2011  –  Letzte Antwort am 23.11.2018  –  458 Beiträge
Luxman L 410 Überarbeitung
peter-biker am 06.01.2017  –  Letzte Antwort am 07.01.2017  –  2 Beiträge
Luxman L-410 Aussetzer
earny22 am 18.02.2008  –  Letzte Antwort am 09.03.2008  –  6 Beiträge
Luxman L 410 Stromverbrauch
hein_troedel am 06.03.2014  –  Letzte Antwort am 26.11.2017  –  19 Beiträge
Luxman L-410 knallt
Impertinence am 24.06.2018  –  Letzte Antwort am 29.06.2018  –  12 Beiträge
Luxman L-410 defekt
motoerhead68 am 30.12.2004  –  Letzte Antwort am 04.01.2005  –  14 Beiträge
Foren Archiv
2011

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder876.127 ( Heute: 14 )
  • Neuestes MitgliedDjangohimself
  • Gesamtzahl an Themen1.461.147
  • Gesamtzahl an Beiträgen19.787.077

Hersteller in diesem Thread Widget schließen