Technics SU-8600 Kondensatoren

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Keksstein
Inventar
#1 erstellt: 23. Jan 2012, 22:22
Hallo,

Mein Verstärker Technics SU-8600 wird in nächster Zeit teilweise zerlegt um ihn richtig zu reinigen, es gibt leider Aussetzer durch das Relais der Einschaltverzögerung. Ich bin mir nicht sicher ob ich die Elkos gleich komplett tauschen sollte oder ob diese noch in Ordnung sind, wenn er schon mal zerlegt ist würde sich das ja anbieten.

Gruß

Jan
hf500
Moderator
#2 erstellt: 23. Jan 2012, 22:26
Moin,
tausche/repariere nur das, was wirklich defekt ist. Ueberfluessige Arbeiten an den Geraeten erzeugen sehr oft Fehler, sowas braucht man nicht.

73
Peter
Keksstein
Inventar
#3 erstellt: 23. Jan 2012, 22:28
Hallo,

danke für die schnelle Antwort. Kann ich dann also davon ausgehen das die Elkos noch in Ordnung sind wenn sonst keine Fehler auftreten? Ich hatte hier vor kurzem einen Gitarren Verstärker auf dem Tisch von 1972, bei dem waren die hälfte der Elkos ausgelaufen oder hatten eine extrem andere Kapazität, deswegen Frage ich so genau.

Gruß

Jan


[Beitrag von Keksstein am 23. Jan 2012, 22:32 bearbeitet]
hf500
Moderator
#4 erstellt: 23. Jan 2012, 23:47
Moin,
bislang hatte ich selten Geraete, bei denen ein Elkotausch wirklich notwendig war. In erster Linie betraf das Elkos, die bekannt dafuer sind, mittlerweile Probleme zu haben. Ansonsten wechsle ich nur noch defekte Elkos aus. Gerade bei "Verbesserungen", die an sich unnoetig sind, kommen oft Verschlimmbesserungen heraus, weil man irgendwelche Fehler einbaut. Man sollte hier nach der Regel "Wer nichts macht, kann auch nicht verkehrt machen" verfahren. Notwendige Reparaturen ja, aber sonst so lassen, wie es ist.

73
Peter
Keksstein
Inventar
#5 erstellt: 24. Jan 2012, 00:00
Hallo,

OK, danke. Dann werde ich nur die Schalter- und Relaiskontakte säubern.

Gruß

Jan


[Beitrag von Keksstein am 24. Jan 2012, 00:00 bearbeitet]
DeltaDistribution
Stammgast
#6 erstellt: 24. Jan 2012, 00:28
Da kann ich dem Peter nur zustimmen. Wenn aber im Rahmen einer Reparatur (oder aus anderen Gründen) Elkos ausgelötet werden müssen, wurde ich diese gleich durch neue ersetzen.
cmoss
Inventar
#7 erstellt: 24. Jan 2012, 08:44
Hallo,

ich gebe Peter auch recht, speziell auch wegen der Lötaugen, jedes Aus- und Einlöten strapaziert diese ziemlich stark, speziell beim Auslöten, wenn man, trotz Entlötpumpe, am Bauteil herumwackeln muß, um es herauszubekommen. Da kann schon mal ein Haarriß entstehen.

Gruß
Claus
Keksstein
Inventar
#8 erstellt: 24. Jan 2012, 22:43
Hallo,

OK, überredet.

Getauscht wird erst wenn er Fehler bekommt. Ich denke z.B. als Koppelkondensator ist es sowieso egal ob die Kapazität abweicht (Grenzfrequenz liegt ja unterm Hörbaren Berreich) weil die Bauteile sowieso von der Kapazität überdimensioniert sind.

Gruß

Jan
-scope-
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Jan 2012, 23:29

Ich hatte hier vor kurzem einen Gitarren Verstärker auf dem Tisch von 1972, bei dem waren die hälfte der Elkos ausgelaufen oder hatten eine extrem andere Kapazität, deswegen Frage ich so genau.


Das bedeutet wohl, dass du dir nach dem "never ending KEF Drama" endlich mal ein (hoffentlich vernünftiges) Kapazitätsmessgerät zugelegt hast.

Das kannst du ja jetzt ebenfalls verwenden um C & ESR zu ermitteln.

Wozu noch die Fragerei?


[Beitrag von -scope- am 24. Jan 2012, 23:31 bearbeitet]
Keksstein
Inventar
#10 erstellt: 26. Jan 2012, 17:04
Hi,


Das bedeutet wohl, dass du dir nach dem "never ending KEF Drama" endlich mal ein (hoffentlich vernünftiges) Kapazitätsmessgerät zugelegt hast.

Das kannst du ja jetzt ebenfalls verwenden um C & ESR zu ermitteln.


Kapazitäten Messen konnte ich auch davor schon durch mein Multimeter, die Frage ist wie gut. Wenn Kondensatoren nur noch einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Kapazität haben kann ich das auf meinem Multimeter auch sehen, aber den ESR finde ich so nicht heraus.

Niemand hat dich gezwungen das "KEF Drama" zu verfolgen. Alle Musiker und Hifi Freunde die ich bis jetzt hier hatte waren begeistert vom Klang wie ich auch, für mich ist die Sache beendet und ich höre endlich wieder täglich Musik.

Gruß

Jan


[Beitrag von Keksstein am 26. Jan 2012, 17:04 bearbeitet]
Broesel02
Inventar
#11 erstellt: 22. Jan 2013, 08:25
Das Thema der Kondensatoren ist hier im Forum ja hochgradig Emotional belegt, sobald man auch nur Kondensator schreibt fahren alle Deliquienten ihre Geschütze auf

Trotzdem
je nachdem was du von deinem schönen Technics erwartest nach der Überholung. soll alles nur wieder ohne Kratzen und ohne Störungen funktionieren? Dann ist alles so wie oben beschrieben.
Wenn er im Klang aber etwas gewinnen soll kann man schon etwas machen. Die kleinen Koppelelkos zwischen den verschiedenen Verstärkerstufen kann man durch Folien ersetzten. Die Elkos im geregelten Teil des Netzteiles kann man durch LOW ESR Typen und wo es geht durch Folien ersetzen. Die Netzteil- elkos sind nach über 30 Jahren einer Betrachtung wert, bei der Gelegenheit kann man sie auch gleich etwas größer machen, 5.000 uF ist ja aus heutiger Sicht nicht so viel.
Wenns noch etwas mehr sein soll: Man kann auch noch kleine Stütz C in Folie (Polyester) direkt an die Endstufentransistoren legen. Noch mehr? Ja man kann auch noch mehr machen. Aber damit man das hört muß dann die übrige Kette auch entsprechend gut sein.
Jetzt geht hier gleich das hauen und Stechen wieder los und ich werde niedergemacht aber egal. Ich habe jedenfalls mal meinen aktuellen Erfahrungen geschildert die ich gemacht habe an Geräten die ich für mich und für meine persönlich Freude nutze. Und dort war der Gewinn für mich immer den Aufwand wert. Aber das sollte jeder für sich entscheiden.

Viel Spaßmit deinem schönen Technics
Broesel02
cmoss
Inventar
#12 erstellt: 22. Jan 2013, 15:59
Hallo,

Du hast anscheinend die Jahreszahl etwas übersehen ......?

Und mit Verlaub: "Deliquent" ist in diesem Fall der Kondensator, weil der eliminiert wird, nicht der User!

Gruß
Claus
-scope-
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 22. Jan 2013, 16:12

Die Elkos im geregelten Teil des Netzteiles kann man durch LOW ESR Typen und wo es geht durch Folien ersetzen


Was erreicht man dadurch genau?


Man kann auch noch kleine Stütz C in Folie (Polyester) direkt an die Endstufentransistoren legen.


Was genau errecht man dadurch, und wie prüft man das am Ende?


Jetzt geht hier gleich das hauen und Stechen wieder los und ich werde niedergemacht aber egal


Ich nenne es "Fachwissen abfragen".... Praxis abfragen....usw.
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