Technics SU-8055 Verstärker

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Yavem
Inventar
#1 erstellt: 09. Mrz 2007, 15:49
Hallo Leute !

Ich habe ein großes Problem mit einem Technics SU-8055-Verstärker ... ich habe das Ding in Ebay ersteigert, es ist als voll Funktionstüchtig angegeben und der Verkäufer ist seriös, ich kenne ihn privat, der würde mir nie kaputte Sachen verkaufen !

Das Problem ist, dass das Teil einfach nicht angehen will ... als ich es bekommen hab, habe ich es an die Steckdose angeschlossen und angemacht (ohne Boxen, ich weiß sollte man normalerweise nicht tun, aber war ja nur kurz zum Testen ob's angeht) . Und siehe da, das Teil ist wirklich angegangen, c.a 2 Sekunden später war die Freude aber auch schon vorbei ... es ist ausgegangen und springt seitdem nicht mehr an ...

Ist das Teil einfach kaputtgegangen, weil keine Boxen dran waren (was ich mit bei 2 Sekunden und auch so nicht vorstellen kann, weil bei meinen anderen Verstärkern geht das mit dem Anschalten ohne Boxen auch problemlos) oder kennt jemand anderes das Problem vllt ? mir ist aufgefallen, dass eine Schmelzsicherung an der Hinterseite durchgebrannt ist, allerdings ist sie für den rechten Speaker-Kanal (für beide Kanäle ist eine da, die Linke ist noch in Ordnung), hat also eigtl nix mit der Stromversorgung zu tun . kann mir bitte jemand weiterhelfen oder mir wenigstens mit 100%-iger Wahrscheinlichkeit sagen, dass das ding kaputt ist ... ? um den Amp rumstehen zu lassen ist er mir nämlich einfach zu schade (hat auch ganz schön was gekostet) ...

Danke im Vorraus für Eure Ideen / Tipps / Lösungsvorschläge ...

Gruß Yavem
Kaster
Stammgast
#2 erstellt: 09. Mrz 2007, 16:03
Hallo Yavem,

der Rechnics SU-8055 ist ein Transistorverstärker, dem ist es egal, ob Lautsprecher angeschlossen sind, oder nich. Davon kann der nicht kaputt gegangen sein!


kann mir bitte jemand weiterhelfen oder mir wenigstens mit 100%-iger Wahrscheinlichkeit sagen, dass das ding kaputt ist ... ?

Naja, wenn es nicht an geht und Du nichts hörst, dann wird er wohl kaputt sein. Was kaputt ist, kann man so per Ferndiagnose nicht sagen.

Hast Du das Gerät denn, nachdem Du es bekommen hast, sich lange genug aufwärmen lassen, oder direkt kalt angeschlossen? Wenn ja, dann könnte sich Kondenswasser im Gerät gebildet haben, was für den Totalausfall verantwortlich ist. In diesem Fall könntest Du es mal mit einer neuen Sicherung probieren.

Ansonsten würde ich eher auf einen Versandschaden tippen, und da kan wiederrum ziemlich viel kaputt sein.



Gruß, Christian
Yavem
Inventar
#3 erstellt: 09. Mrz 2007, 16:20
Hi Kaster !

Danke für deinen Tipp, da fällt mir echt ein Stein vom Herzen ... zu deiner Frage : ja, der Verstärker wurde um 10 urr morgens geliefert und ich habe ihn um 18 Uhr erst angeschlossen ... Ich werd's auch mal mit einer neuen Sicherung probieren, aber ich bezweifle, dass das wirklich der Grund ist ... Ob das mit dem kondenswasser so sein kann, du ich weiß es nicht, wie gesagt er stand 8 Stunden im Warmen und ich habe ihn nur einmal ohne Boxen angemacht ... hat ja auch 2 Sec's funktioniert, aber dann ---tot--- ...
zu der Vermutung mit dem Lieferschaden : das kann eigentlich nicht sein, er war in ene Styroporhalterung eingesetzt und es war nochmaldiese komische Watte ziemlich dick drumgewickelt . außerdem sah das Paket super aus und der erstärker war auch rüttelfreiin dem Paket verpackt ... ich denke / hoffe, dass es nicht so ist ...

ich wüsste auch keine Erklährung auf das Problem, vllt schraub ich ihn einfach mal auf oder so ... das mit der Sicherung werde ich natürlich mal ausprobieren, aber ob das so wirklich hilft ... ? ich mein es ist ja eine Sicherung für die Speaker, nicht für die Stromversorgung ...

Also danke nochmal Kaster, du hast mich echt erleichtert, bin ich froh das ich das ding nicht geschmort habe ...

Hat vielleicht noch jemand anderes Ideen /Vorschläge ? würde mich über jeden einzelnen Tipp freuen ...
Kaster
Stammgast
#4 erstellt: 09. Mrz 2007, 17:02
Hallo nochmal,


ich mein es ist ja eine Sicherung für die Speaker, nicht für die Stromversorgung ...

Das ist interessant, und auch nicht unwichtig. Vorrausgesetzt, dass die wirklich für die Lautsprecher ist, kann die bei Dir nicht durchgebrannt sein. Ohne Lautsprecher geht das nämlich nicht.

Die Sicherung brennt aber auch nur durch, wenn der Lautsprecherausgang kurzgeschlossen wird, oder die Endstufen defekt sind. Ergo muss der Verstärker schon vorher einen Defekt gehabt haben, sonst wäre die Sicherung nicht durchgebrannt gewesen.



Gruß, Christian
armin777
Gesperrt
#5 erstellt: 09. Mrz 2007, 18:25

Kaster schrieb:

der Technics SU-8055 ist ein Transistorverstärker, dem ist es egal, ob Lautsprecher angeschlossen sind, oder nich. Davon kann der nicht kaputt gegangen sein!


@kaster

Das meinst Du aber nicht im Ernst, oder? Einem Transistorverstärker ist es in der Tat egal, wenn keine Lautsprecher angeschlossen sind (ganz im Gegensatz zu Röhrenverstärkern!) - aber zu niedrohmige Lautsprecher oder gar Kurzschlüsse sind ihm keineswegs egal - im Gegenteil sie gehen dann ziemlich schnell und ziemlich heftig kaputt. Leider sind die Transistoren immer viel, viel schneller als die Sicherungen oder die Schutz-Schaltungen!

@Yavem
Ich würde bei dem Technics auf (mindestens) eine defekte Endstufe tippen - ob vor oder nach dem Kauf passiert, läßt sich leider nicht ermitteln! Hat er denn beim ersten ausprobieren noch geklickt (also die Relais, die nach dem Einschalten ungefähr 3-4 Sekunden anziehen)? Und sind dann die Sicherungen geschmolzen? Hattest Du Lautsprecher angeschlossen?

Allgemein würde ich ein unbekanntes Gerät zunächst einmal ohne Lautsprecher einschalten (es genügt den Wahlschalter auf OFF zu setzen), erst wenn das vertraute Klick der Schutzschaltung angeht, die Lautsprecher dazu schalten. Man kann dann sicher sein, daß keine Gleichspannung am Ausgang liegt und dann passiert aller Wahrscheinlichkeit nach nichts schlimmes (kann aber doch passieren, wenn die Endstufe schwingt - ist aber seltener).

Beste Grüße
Armin777
Kaster
Stammgast
#6 erstellt: 09. Mrz 2007, 20:50

armin777 schrieb:

Das meinst Du aber nicht im Ernst, oder? Einem Transistorverstärker ist es in der Tat egal, wenn keine Lautsprecher angeschlossen sind (ganz im Gegensatz zu Röhrenverstärkern!) - aber zu niedrohmige Lautsprecher oder gar Kurzschlüsse sind ihm keineswegs egal - im Gegenteil sie gehen dann ziemlich schnell und ziemlich heftig kaputt. Leider sind die Transistoren immer viel, viel schneller als die Sicherungen oder die Schutz-Schaltungen!

Wo hab ich denn bitte behauptet, dass es ihm egal ist, ob zu niederohmige Lautsprecher angeschlossen werden oder ein Lautsprecherausgang kurzgeschlossen wird? Das habe ich nie behauptet.

Die Sicherung brennt durch, wenn ein zu hoher Strom durch den Lautsprecher fließt. Desswegen waren alle dieser Sicherungen, die ich bis jetzt gesehen habe, in Reihe mit den Lautsprechern geschaltet. Wenn das bei dem Verstärker nicht so ist, dann teile das bitte mit, Armin, denn ahnen kann ich das nicht. Selbst wenn es so ist, habe ich aber noch lange nicht behauptet, dass eine Überlastung den Endstufen desswegen egal ist.


armin777 schrieb:

ob vor oder nach dem Kauf passiert, läßt sich leider nicht ermitteln

Da muss ich Dir widersprechen. Ohne Lautsprecher fließt kein Strom durch die Sicherung, sodass diese nicht durchbrennen kann. Somit MUSS die Endstufe VOR dem Verkauf schon defekt gewesen sein (es sei denn die Sicherung ist anders verschaltet als ich denke).
Hörbert
Inventar
#7 erstellt: 10. Mrz 2007, 01:13
Hallo!

Im ineren des SU-8055 (Schönes Gerät übrigends, ich habe u.a. auch einen.) befinden sich direkt hinter dem (gekapselten) Transformator eine Platine mit zwei 2,5A Feinsicherungen (Träge) eine davon ist sicher durchgebrannt. Das muß nicht unbedingt aufgrund eines Defektes Passiert sein sonder es ist auch durchaus Möglich daß das Gerät einige Jahre nicht in Betrieb war und sich in dieser Zeit die Oxydschicht der Elkos ein wenig abgebaut hat, bein Ersteinschalten zieht das Gerät dann sehr viel mehr Strom als üblich und die Sicherungen fliegen raus, mit diesem Effekt kann man bei jedem alten Gerät rechnen. Allerdings gibt mir die kaputte Feinsicherung des Ausganges zu denken, im Fall der Fälle (daß heißt Endstufe draussen) gibt es für die verbauten STK-0050N hoffentlich noch Ersatz.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 10. Mrz 2007, 01:15 bearbeitet]
Yavem
Inventar
#8 erstellt: 11. Mrz 2007, 11:37
Hallo @ all, freut mich ja das ich soviele Antworten bekomme

Also @ armin 777, ich hab den Verstärker ausgepackt, an die Steckdose gesteckt, ohne Lautsprecher anzuschließen . An der Wattanzeige (der hat so eine beleuchtete) hat man deutlich das "einschaltklicken" gesehen, also es war auf beiden Seiten da . Und 2 sekunden Später ist er ausgegangen ... ob die Sicherung schon vorher kaputt war oder nicht kann ich leider nicht sagen ... da habe ich in meiner Freude nicht drauf geachtet ...

Zu der defekten Endstufe kann ich nur sagen, dass ich das weniger glaube, das Gerät war beim Verkäufer selbst noch in betrieb und dann hat er mir es für kleines Geld verkauft, voll funktionstüchtig (er hat bestimmt nochmal probegehört) ... ich glaube weniger, dass die Endstufe kaputt ist ... aber das kann natürlich alles sein denn das hört sich alles wie die Ursache des Problems an ...

Du hast eigentlich recht Kaster, ich hatte keine Lautsprecher angeschlossen und somit kann bei den Lautsprechern eigentlich nix passiert sein ... aber wenn tatsächlich die Endstufe kaputt ist, dann müsste er doch wenigstens noch angehen, da leuchtet ja kein Lämpchen, rein garnix, das ding ist immer aus, es müsste ja wenigstens was mit dem Vorverstärker passieren, oder wenigstens die Beleuchtung müsste angehen, aber da tut sich nix ...

@ Hörbert das finde ich super, dass ich jemanden gefunden hab der genau den gleichen Verstärker hat, ich suche nämlich nach Leistungsangaben ... habe nur gesagt bekommen, dass ein 500 Watt netzteil drin ist aber das heiß ja nicht gleich 250 Watt an 4 ohm pro kanal an leistung ... wüsstest du was darüber ? wäre echt super, im zweifelsfall muss ich ihn halt für Bastler weiterversteigern oder selbst reparieren ... kannst du mir vielleicht noch sagen ob 44,16 Euro ein guter Preis für den Verstärker ist, oder ist er eigtl. eher was für die vitrine ? p.s deine Lösung kann auch gut möglich sein, ich werd mir mal eine neue Sicherung besorgen, wird die dann auch erstmal schmelzen und ich sollte ein paar mehr kaufen ? *g*

Danke an alle für eure Lösungen, ich hatte das ding schon aufgegeben, aber ihr habt mit echt gute Lösungen des Problems geliefert
Hörbert
Inventar
#9 erstellt: 11. Mrz 2007, 15:08
Hallo!

Der SU-8055 ist ein sehr gutes Gerät und kann mit vielen Zeitgenössischen Verstärkern locker mithalten, er hat ein recht gutes Phonoteil und ist was die Ausstattung betrifft alles andere als karg. Der Preis ist -falls der Verstärker in Ordnung ist sehr günstig. Hier noch einige Technische Informationen.

Baujahr: 1979

Watt Sinus per Kanal: 47

Bandbreite 20Hz-20KHz

THD-Verzerrungen: 0,02%

Gewicht: 9 Kilo

Ehemaliger Neupreis: etwa 600 DM

So, mehr Daten habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, ich hoffe das sie dir ein wenig weiterhelfen. Die auf den ersten Blick geringe Wattzahl bei der angegebenen hohen Leistungsaufnahme des Verstärkers erklärt sich unter anderem dadurch daß hier die Dauerausgangsleistung des Verstärkers angegeben wird die er bei einem 1 KHz Dauerton über mindestens 10 Minuten erbringen kann und nicht irgendwelche Impulswerte die wenig oder gar nichts aussagen. Der SU 8055 ist durchaus in der Lage auch Wirkungsgradschwache Lautsprecher mit Pepp zu befeuern.


MFG Günther
Yavem
Inventar
#10 erstellt: 11. Mrz 2007, 15:42
na das hört sich doch recht vernünftig für 40 Euros an hoffentlich klappt er dann nachher nach dem sicherungswechsel auch wieder ....

dan vielen dank hörbert, deine Tipps waren echt klasse in froh, dass mir jemand was zu dem Verstärker sagen konnte ... wie ist eigtl dein Höreindruck von ihm ? neutraler klang, eher tief-hochton üerwiegend oder mitten ? wäre noch interessant zu wissen

p.s @all ist es eigentlich notwendig, dass ein verstärker einen frequenzgeng von 10-48000 Hertz hat ? mein Yamaha-amp hat das nämlich (nachdem ich mich ja jetzt mal mehr mit meinen verstärkern auseinandergesetzt hab *g*)und ich meine zu wissen, dass der Mensch im durchschnitt nur 20-20000 hertz hören kann ... oder vertue ich mich da jetzt ? und falls ich richtig liege : wozu hat ein verstärker dann einen solchen frequenzgang ?
Hörbert
Inventar
#11 erstellt: 11. Mrz 2007, 20:32
Hallo!

Der Technics klingt an vernünftigen Lautsprechern sehr Neutral mit gutem Baßfundament und macht insbesondere bei Phono sehr viel Vergnügen, Falls ich mich jemals auf einewn einzigen Vollverstärker zum Hören beschränken müßte käme er auf jeden Fall mit in die engere Wahl. Bei CDs solltest du den Lautstärkeregeler allerdings nicht zu weit aufreißen da die alten Geräte auf Eingangsspannungen von 150-200 Millivolt ausgelegt sind, ein CDP liefert 1-2 Volt. Die hohe Bandbreite der Verstärker ergibt sich aus der Konstruktion selbst und ist eher ein Nebeneffekt, als Faustregel gilt: Je Breitbandiger ein Verstärker ist um so höher ist seine Anstiegszeit (um so sauberer kann er Signale übertragen) und um so geringer sind die meßbaren Verzerrungen. (Ob man das dann auch Hört steht auf einem anderen Blatt)

MFG Günther
Yavem
Inventar
#12 erstellt: 12. Mrz 2007, 00:10
Hi nochmal Hörbert

Ja, wenn er gut bei phono abschneidet ist das eigtl schon optimal für meine Anwendungen, ich wollte ihn vielleicht als Gesangsverstärker oder Gitarrenamp benutzen (hab nur so einen 15 Watt Brüllwürfel), wenn ihr mir davon aber abratet (weil er zu schwach oder nicht dafür gemacht ist), dann würde ich mich mal um eine vernünftige computeranlage bemühen ... Hörbert, könntest du mir vielleicht sagen ob er genug power für Gitarrenanwendungen hat (wenn du dich mit der Leistung und dem Phono-eingang schon so super auskennst )? oder ist er eher was für HiFi ? ich weiß halt nicht was ich mit ihm anstellen soll wenn er dann doch funktioniert ... wenn er als Gitarrenamplifier eingesetzt werden kann, sollte er schon viel Krach in einem kleineren Raum machen, im offenen oder in größeren hallen spiele ich aber eh nicht damit (mal so als Maßstab für eure Empfehlungen) ...

Das cd-player bis zu 2 Volt liefern ist mir schon bewusst (leider auch schonmal bewusst geworden wenn ihr versteht ), ich benutze ihn wenn überhaupt an einer Sondkarte, der Sondblaster Audigy 2ZS, die liefert glaube ich nicht so große Voltzahlen ... weil ich bin schon ein Fan von guter lauter Musik und da sollte der Lautstärkeregler schon mal ordentlich aufgedreht werden ...

Also ich habe mir jetzt mal ein paar G-Sicherungen bestellt, 3.15 Ampere, 250 Volt so wie`s draufsteht und hoffe, dass irgendwo dort die Lösung des Problems liegt ... wenn nicht dann werde ich ihn wohl nochmal aufschrauben und mich durcharbeiten, sollte er hinüber sein werde ich mich natürlich erstmal beschweren (!) und ihn dann versuchen selbst hinzukriegen soweit es mir möglich ist . Wenn alles nix hilft dann werd ich ihn wohl weiterverkaufen müssen ...

Wenn noch jemand nachträglich was weiß ist sein Vorschlag / seine Lösung natürlich immer heißersehnt ...

Und eine letzte Frage hab ich noch an euch, die gehört jetzt zwar nicht ganz hierher, aber ist ja auch nur ne kurze ...
Was passiert eigentlich wenn man von einem Verstärker mit 2 Lautsprecherausgängen (klemmverschlüsse) einfach die beiden roten und schwarzen Kanäle zusammenfriemelt ? wäre das nicht das Brücken des Verstärkers und ist das nicht schädlich für viele der HiFi-Amp's ? also ich meine das jetzt mal grob skizziert so :

Lautsprecher Links // Lautsprecher Rechts
Rote Klemme - Schwarze klemme//Rote Klemme - Schwarze Klemme

und jetzt die beiden roten aneinander und die beiden schwazten aneinander und so entstehen dann ja aus 2 Lautsprecherkabeln letztendlich nur noch eins, wenn beide roten und schwarzen zusammenkommen und in einem Kabel weiterlaufen ... wenn man da jetzt einen Lautsprecher dranschließt, was passiert ? bekommt er schlicht und ergreifend ein Monosignal oder verdoppelt sich die Leistung oder fliegt einem der Verstärker um die Ohren ? wäre super wenn mir das jemand erklähren / beantworten könnte ...
Kaster
Stammgast
#13 erstellt: 12. Mrz 2007, 01:08
Als Gitarrenamp eignet er sich auf keinen Fall, weil er 1. keinen passend entzerrten Eingang hat und 2. nicht dauerhaft im Clipping betrieben werden kann.

Wenn Du es trotzdem versuchen willst: Es wird be...scheiden klingen!


Brückbar sind afaik nur wenige Hifi Verstärker.
Hörbert
Inventar
#14 erstellt: 12. Mrz 2007, 10:18
Hallo!

Also als Instrumentverstärker eignet sich der SU-8055 leider nicht, Kühlkörper und Netzteil sind dafür nicht ausgelegt, darüber hinaus hat er wie schon erwähnt nicht die richtigen Eingänge. Die beiden "heißen" (rote Klemme)Ausgänge eines Stereoverstärkers sollte man nicht so ohne weiteres zusammenschließen, sondern immer über einen Widerstand, je nach Schaltungsvariante können sonst ganz nette Querstöme fließen und die Endstufen beschädigen. Bei den beiden "kalten" Kontakten (schwarze Klemme) ist das allerdings Wurst da sie beide auf die gleiche Netzteilmasse gehen und ohnehin intern verbunden sind. Falls du versehentlich deinen SU-8055 mit den beiden "heißen" Klemmen zusammengeschlossen haben solltest ist wohl jezt zumindestens eine der beiden Endstufen hopps, sowas geht in Sekundenbruchteilen. Wenn du einen Normalen Verstärker brücken willst brauchst du dazu eine Phasenumkehrstufe für einen Kanal, ausserden sollten die Kühlkörper und das Netzteil darauf ausgeleg sein da bei einer Brückenschaltung die vierfache Leistung fließt. Brückenverstärker sind im übrigen nicht Kurzschlußfest da keine Schutzschaltung der Welt schnell genug wäre um das Unheil abzuwenden.

MFg Günther
Yavem
Inventar
#15 erstellt: 14. Mrz 2007, 22:10
hi ihr's !

Ich nehm den Thread mal wieder auf, weil ich neuigkeiten, komische Neuigkeiten, habe !

Also ich hab mir nun mal 2 von den 2.5 Ampere-Sicherungen bestellt ... sie sind angekommen und ich habe sie sofort hinten bei der "Speaker-Protection" eingesetzt ... angemacht, ging garnix . also hab ich das ding kurzerhand aufgeschraubt und noch 2 Sicherungen im Inneren entdeckt . es sind die 2.5 Ampere-Sicherungen die Hörbert meinte, habe sie aber mit der "Speaker-Protection" vertauscht (hab nicht gewusst das da welche drin sind) . auch eine von denen war durchgeschmurgelt und da habe ich sie gegen eine von meinen neuen getauscht ... nun wird's komisch : ich hab sie eingesetzt, angemacht und sie ist direkt wieder rausgeflogen ... habe auch die 2. eingesetzt, ebenfalls rausgeflogen !! Was ist da los ?? ich kann keinen Fehler auf der Platine entdecken und nu sind die 2 Sicherungen am ar... auf die ich solang gewartet habe aah *aufreg* ...

Kann mir vllt einer nen tipp geben ? könnte sich irgendein Kurzschluss gebildet haben oder ist was mit der Endstufe nicht korrekt ?

ich bin dankbar für jede Hilfe ....
Stormbringer667
Gesperrt
#16 erstellt: 14. Mrz 2007, 22:34
Also,entweder besorgst du dir ein schnell ladendes 100er-Magazin mit Sicherungen,das du auf den Sicherungshalter stecken kannst,damit der Amp wenigstens ein paar Sekunden läuft.....

Oder du bringst den Patienten in eine Werkstatt,die dir zu einem vernünftigen Preis die Endstufe reanimiert.

Und wer bestellt bitte nur 2 Sicherungen?


[Beitrag von Stormbringer667 am 14. Mrz 2007, 22:35 bearbeitet]
tommyknocker
Inventar
#17 erstellt: 14. Mrz 2007, 23:00

Und wer bestellt bitte nur 2 Sicherungen?
, hihi, das macht man i.a. auch nur einmal...

@Yavem
Wenn die Endstufe durch ist, muss sich das nicht unbedingt optisch bemerkbar machen. Meistens sieht man gar nix, sonst wär´s ja auch zu einfach ...
Yavem
Inventar
#18 erstellt: 14. Mrz 2007, 23:10
Wenn die Endstufe kaputt ist fliegt die sicherung raus ?? also das kann garnet sein, der Besitzer hat probegehört und außerdem kenn ich ihn, das ist mein Onkel, der würde mir NIE schrott verkaufen ! und der Postbote wird bestimmt nich ordentlich mucke damit gemacht ham und ihn zum explodieren gebracht haben ... (scherz ) was kann denn noch kaputt sein ? also ich kann mir das echt nicht erklähren ich hab nur 2 sicherungen genkauft weils die da sonst nur in 20er und 50er packs gab und die 4er 8er 12er leer waren ... die hat wahrscheinlich jeder gekauft ... aber warum fliegt bloß die Sicherung immer raus, sry das ich das mit der Endstufe nicht wahrhaben will, aber es wurde vorm verschicken probegehört und unterwegs kann ja schlecht musik laufen, ne ? und wie soll bitte die Endstufe bei einem Lieferschaden kaputtgegangen sein ... naja für den fall der fälle : wie kann man den feststellen das die Endstufe kaputt ist AUßER sicherungen durchfliegen zu lassen ? kann man das irgendwie messen ?
Stormbringer667
Gesperrt
#19 erstellt: 14. Mrz 2007, 23:14

der Besitzer hat probegehört und außerdem kenn ich ihn, das ist mein Onkel


ich hatte auch mal so einen Onkel,der keiner war.....

Nee,im Ernst.Es gibt auch Defekte,die vom einen auf den anderen Moment auftreten können.Da wird wohl demnächst ein Gespräch unter Männern fällig sein......
andisharp
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 14. Mrz 2007, 23:16
Natürlich kann man das messen, du aber nicht. Bring das Teil zur Reparatur, oder verkaufe den Kram in der Bucht.
Yavem
Inventar
#21 erstellt: 14. Mrz 2007, 23:28
ach so'n mist naja kann man nix machen, ich werd's mal wegbringen und danach nochmal posten ... danke für die eindeutige ansage und die Tipps ...

Das kannst du aber glauben das da ein Gespräch fällig wird, vllt bekomm ich ja geld zurück oder die Reperatur bezahlt ... mal schaun


[Beitrag von Yavem am 15. Mrz 2007, 17:06 bearbeitet]
Hörbert
Inventar
#22 erstellt: 15. Mrz 2007, 19:54
Hallo!

Also sind bei dir jeweiöls eine Sicherung am Netzteil und eine Sicherung bei der Lautsprecher-Schutzschaltung durchgebrannt. Das deutet mit hoher Warscheinlichkeit auf einen defekten Endstufen STK hin. Im Moment weiß ich nicht ob es die STKs noch als NOS-Ware gibt oder ob ein Eratztyp existiert. Allerdings wirst du mit dem Gerät in einer normalen Fachwerkstatt die nicht auf Vintage Geräte spezialisiert ist wahrscheinlich wieder weggeschickt und man wird die eröffnen das Gerät wäre nicht mehr zu retten. Die Reparatur des SU-8055 ist eigentlich nicht weiter schwierig, nur mußt du halt die Ersatzteile beschaffen, evenntuell kann eine dierer Firmen dir da weiterhelfen: http://www.hinkel-elektronik.de/index.html oder: http://www.heho-elektronik.de/

MFG Günther
Yavem
Inventar
#23 erstellt: 18. Mrz 2007, 17:20
Danke, ist echt nett gemeint, aber ich würde nicht mehr als 30-40 Euro für die Reperatur ausgeben und das ist wahrscheinlich zu wenig . von daher werd ich ihn wohl oder übel weiterverkaufen müssen ... Also wenn einer interesse hat bitte melden ............................
Kaster
Stammgast
#24 erstellt: 18. Mrz 2007, 18:00

Yavem schrieb:
Also wenn einer interesse hat bitte melden ............................

Was stellst Du Dir denn dafür vor?
Yavem
Inventar
#25 erstellt: 18. Mrz 2007, 18:33
ich weiß es nicht hab das Gerät mal gereinigt und auch zum Elektriker gebracht, es scheint sonst alles in Schuss zu sein, Knöpfe und die Anzeige sind noch alle ok . Nur die Endstufe ist halt durch, ich werde auch mal fragen was da los war ... Leider gottes kenne ich mich mit Verstärker verkaufen überhaupt nicht aus und eine richtige "Beziehung" zu dem Gerät konnte ich ja auch nicht in der kurzern Zeit aufbauen was kann ich denn dafür verlangen ? ich weiß es leider überhaupt nicht, vorallem weil ja auch der Verkaufspreis so unrealistisch war ... also schreib mir mal bitte einen Vorschlag, wäre nett ...
Kaster
Stammgast
#26 erstellt: 18. Mrz 2007, 22:21
Ich weiß es auch nicht. Was hast Du denn dafür bezahlt?
Yavem
Inventar
#27 erstellt: 18. Mrz 2007, 22:49
hab mit allem drum und dran hab ich 44.16 Euro (34.16 für den Amp + 10 Euro für Versand) dafür bezahlt, kam mir auch schon so wenig vor ... Aber die Auktion stand dort, wo niemand gesucht hätte und da waren wohl meine Augen größer als mein hirn ^^ ... Wie gesagt, keine Ahnung was ich dafür verlangen kann
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