Telefunken Tr500 bringt keinen Ton

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Dreher_Fan
Neuling
#1 erstellt: 02. Dez 2012, 18:21
Telefunken TR 500 gibt kein Ton über LS noch über Kopfhörer aus

Hallo,

ich habe einen alten Telefunken TR 500 Verstärker von meiner Nachbarin geschenkt bekommen mit Kassetten-Deck, Plattenspieler und Lautsprechern.
Soweit ist alles in Ordnung der Plattenspieler funktioniert und die Lautsprecher auch (getestet an meiner Sony Anlage), es funktioniert nur der Verstärker nicht.

Ich schildere erst einmal das was er macht und was ich bereits herausgefunden habe:
Lampen leuchten
Die Spannung am Stromkreis der FM Bausteine und den Schalterplatten ist nicht vorhanden.
Ich habe hier bereits den 1000 uf Kondensator und die 1n4003 Dioden gewechselt (waren durchgebrannt).
Neuer IC502 Eingebaut
Die Spannung am IC501 auf 17 abgeglichen

Beim Einschalten brennt die 500 mA Sicherung sofort durch (FU502).
Im Forum habe ich bereits gelesen das die IC`s nach einiger Zeit den Geist aufgeben und diese meist der Grund sind das der Verstärker keinen Ton mehr ausgib den habe ich aber bereits getauscht und es funktioniert immer noch nichts.
Anbei noch der Schaltplan:
Kopie von Telefunken_TR550_Service_15
Monsterle
Inventar
#2 erstellt: 03. Dez 2012, 01:03
Wenn bereits Defektteile erkannt wurden und eine Spannung nachjustiert wurde, nehme ich an, daß Du die Gefahren bei einem Eingriff in das Gerät kennst.

Ich würde mal folgendes versuchen:

- SV30 und SV33 abziehen. Damit sind alle Verbraucher abgehängt, die von IC501 und IC502 versorgt werden. Brennt jetzt die Sicherung FU502 noch immer durch?

- Wurde FU502 wieder durch eine träge 500mA Sicherung ersetzt (nicht versehentlich durch eine mittelträge oder gar flinke)?

- Lassen sich die 26V am Ausgang von IC502 messen oder ggf. einstellen? (Achtung - im Schaltplan ist IC501 falsch beschriftet, im Layout stimmt's...)


Gruß,
Monsterle
Dreher_Fan
Neuling
#3 erstellt: 03. Dez 2012, 17:47
Hallo Monsterle,

erstmal danke für die schnelle Antwort. Ja ich kenne mich schon ein wenig mit dem Verstärker aus.
Wegen den Gefahren: Bin Auszubildender in Richtung Elektroniker für Automatisierungstechnik (3 Lehrjahr) . Ich habe schon vieles zerschossen.

- Die Stecker hatte ich schon abgehabt jedoch ist die Sicherung wieder durchgebrannt ( so langsam häufen sich die kaputtenSicherung, waren alles 500 mA träge)

- Die Spannung lässt sich gar nicht ermitteln weil beim Einschalten die Sicherung durchbrennt.

Hatte auch schon hier im Forum das selbe Problem gelesen deshalb kam ich auf die ganzen Fehler mit den IC's aber am Ende des Thema gab es keine Lösung.
Der Link : http://www.hifi-forum.de/viewthread-185-2460.html

Gruß,
Philipp
Monsterle
Inventar
#4 erstellt: 07. Dez 2012, 00:27
Hallo Philipp,

sorry, daß es ein wenig gedauert hat.

Wenn die 500mA T Sicherung trotz abgezogenen SV30 / SV33 noch immer durchbrennt, muß der Fehler also um die Stabis herum sein. Hast Du die Lötstellen schon kontrolliert? Das Zinn wird im Laufe der Jahre brüchig, so daß es zu "kalten Lötstellen" kommt.
Mein Vorschlag wäre außerdem, zunächst den IC502 auszulöten - dann bleibt nur noch der Gleichrichter und der Elko als Fehlerquelle - und versuchen, ob die Sicherung jetzt hält. Falls nicht, wäre als Nächstes nochmal der Elko, die Gleichrichterdioden und auch die Folien-C zu prüfen. Und... Leiterbahnen "durchklingeln".

Konntest Du tatsächlich noch einen µA78GU1C auftreiben? Eigentlich ist dieser Typ längst abgekündigt! Ersatzweise könntest Du es mit einem LM317T versuchen. Der hat aber nur 3 Anschlußbeine, die Pinbelegung ist anders und anhand des Datenblattes müßtest Du auch die Schaltung entsprechend anpassen (Spannungsteiler, mit dem die Ausgangsspannung eingestellt wird).

Gruß,
Heinz


[Beitrag von Monsterle am 07. Dez 2012, 00:29 bearbeitet]
Dreher_Fan
Neuling
#5 erstellt: 15. Dez 2012, 11:23
Hallo Monsterle,

danke für die Tipps aber mitlerweile habe ich den einen Fehler gefunden. Der Kondensator den ich gewechselt habe war für die Falsche Spannung ausgelegt. Neuen bestellt und gewechselt und siehe da es leuchtet wieder alles.

Jetzt funktioniert nur noch das Relai nicht, es zieht nicht an. Ich habe alle Lötstellen kontrolliert und für i.O. empfunden. Auf der Leitung zur Relai Platte liegen 17v an.
Ich werde jetzt gleich mal probieren die Leitungen zu den Lautsprecherbuchsen abzuklemmen.

gruß
Philipp
Monsterle
Inventar
#6 erstellt: 16. Dez 2012, 08:33
Hallo Philipp,

das klingt, als wäre das Relais defekt, so daß dieses getauscht werden sollte. Meist sind ohnehin die Kontakte auch nicht mehr die besten. TFK hat ein sehr preiswertes 18V Relais verbaut, das direkt vom NE555 geschaltet wird. Direkten Ersatz für 18V wirst du aber kaum finden. Bei meinen TFKs habe ich Schrack RT2 (RT424024) eingebaut. Eigentlich für 24V Nennspannung, funktionieren aber bereits bei 18V zuverlässig und passen außerdem problemlos ins Lochbild. Die beiden Ruhekontakte müssen abgezwickt werden. Das Relais kostet beim großen C ca. 6 EUR (Artikel 504293 - 62)

Ob die Freigabe für das Relais kommt, kannst Du mit dem Multimeter an Pin 2 des NE555 prüfen, ob der NE555 schaltet, auf Pin 3.

Gruß,
Heinz


[Beitrag von Monsterle am 16. Dez 2012, 08:50 bearbeitet]
Dreher_Fan
Neuling
#7 erstellt: 17. Dez 2012, 18:42
Hallo Heinz,

ich habe die beiden Pins durchgemseen dabei kam ich bei Pin 2 auf 15,6 V welcher also das Relais Schaltet beim anderen auf gerade mal 0,2 V.
Ich nehme mal Stark an das der Pin 2 durchgeschossen wurde.
Mir ist beim Messen aufgefallen das ich nach kurzzeitigen berühren von Pin 2 + 3 (Mit einer Messspitze) das Relai geschaltet hat.

Gruß
Philipp


[Beitrag von Dreher_Fan am 17. Dez 2012, 18:42 bearbeitet]
Monsterle
Inventar
#8 erstellt: 18. Dez 2012, 17:13
Hallo Philipp,

Deiner Beschreibung nach liegt der Fehler eher nicht beim Timer-IC NE555 oder dem Relais. Der NE555 ist hier als Monostabile Kippstufe geschaltet.

Pin 2 ist der Trigger des NE555. Bekommt dieser Pin einen negativen Impuls (gegen Masse), läuft die über das R/C-Glied definierte Zeit. Pin 2 führt intern im IC direkt auf einen Komparator, der offenbar einen recht hohen Eingangswiderstand hat. Deswegen war es wohl auch möglich, daß der Timer bereits beim Antippen mit der Messspitze auslöste.

Pin 3 ist der Ausgang. Da das Relais gegen +17V geschaltet ist, zieht das Relais, wenn der NE555 seinen Ausgang gegen 0V schaltet. Wie du schreibst, tut er das ja auch.

Für mich sieht es vielmehr danach aus, als würde die Einschaltverzögerung nicht freigegeben. Die Schutzfunktion für die Lautsprecher ist beim TR500 3-stufig: Je ein Thermoschalter am Netztrafo und am Kühlkörper der Endstufe und Überwachung der Endstufen auf Gleichspannung am Ausgang. Letzteres wird mit den beiden Transistoren T701 und T702 erreicht.

Du könntest nun direkt an den Ausgängen noch vor den Relaiskontakten messen (z.B. an SV15/1 und SV15/2), ob dort ohne Musiksignal eine Gleichspannung im Voltbereich anliegt. Sollte das der Fall sein, geht die Fehlersuche in der Endstufe weiter.

Gruß,
Heinz


[Beitrag von Monsterle am 19. Dez 2012, 08:48 bearbeitet]
whc1960
Neuling
#9 erstellt: 20. Mai 2013, 15:26
Hallo , mein Name ist Wolfgang, bin seit heute hier, greenhorn quasi .
Nun, bei der Suche nach Hilfestellungen für meine Telefunken TA750 bin ich hier gelandet,
Das Schaltbild ist nahezu identisch , mein Problem ist die sehr hohe Erwärmung des IC 502 , denke der kondensator C502 der direkt hinter dem Kühlblech verbaut ist ,wird durchlässig. (spekulation ), desweiteren ist bei mir eine Steckbrücke am IC 501 montiert, zwischen R511 und R 512 , bei mir regelt dieser die 0 Volt am Pin 3, und -17Volt am Pin 1, das macht er auch . Aber der IC 502 soll am Pin 3 +17Volt haben , es werden aber nur ca. 16,5V erreicht . Das Kühlblech ist heisser als 50°C ,nach kurzer Zeit ( 1-2 Minuten)
Muß die Steckbrücke entfernt werden ???
Liegt das "nur" am Kondensator 0,1µF (C502-C503) ?Elkos ,1000µ und 2200m sind neu, 63 Volt Version. ???
-------
Bin durch Zufall auf das Problem gestoßen ,nachdem ich mehrere Elkos auf der endstufenplatine erneuerte und aktuell das Problem habe ,den Ruhestrom vernünftig einzustellen , bzw. stabil zu halten . Neue Potis sind bestellt , zur Zeit auf 25mA eingestellt,,aber schwankt doch sehr ,zwischen 20 und 30 mA !! (35mA ist vorgesehen, auch den 1µF Kondi habe ich beim Messen mit bei , lt. Service Manual )
funktionieren tun beide Versträker, aber sie sollen das auch noch eine Weile tun .
Leider habe ich kein Oszilloskop und bin auch nur ein Hobbyelektroniker ,der lange ,lange Jahre nichts in der Richtung gemacht hat .
Weiß jemand Rat ?
Danke . Gruß Wolfgang aus dem Odenwald
Monsterle
Inventar
#10 erstellt: 25. Mai 2013, 20:15
Hallo Wolfgang,
ich habe momentan zwar nicht den Schaltplan vorliegen, Verstärkermodul sollte jedoch das selbe sein wie im TR550. So wie du das beschreibst, scheint das durchaus normal zu sein. Der 17V-Regler wird ziemlich heiß, weil er ziemlich viel im Gerät versorgt. Die Spannungsdifferenz zwischen Ein- und Ausgang ist auch entsprechend groß und der LM78GU1C ist ein Linearregler. Das Kühlblech ist auch nicht allzu üppig bemessen. Auch die 16,5V statt 17V sind nicht so ungewöhnlich. Der Ruhestrom liegt ja wohl auch innerhalb der Toleranz, so daß ich hier zumindest vorläufig nichts unternehmen würde.

Gruß,
Heinz
whc1960
Neuling
#11 erstellt: 25. Mai 2013, 20:45
Hallo Heinz,
danke für Deine Antwort.
nun, den Samstag hab ich mit Wechselarbeiten zugebracht ....Zunächst die Potis erneuert, denn da war nur ein "Schätzwert" einstellbar, weil der Strom nach oben "weglief", Größenordnung plus-minus 10mA, das ist jetzt stabiler , sprich , die 35mA kann ich zwar nicht einstellen ,aber bei 32mA bleibt , beidseitig , der Ruhestrom nahezu stabil . Ferner habe ich die LM391N90 gegen
LM391N-100 getauscht , falls die IC jemand braucht , habe die Lieferadresse ( bitte als PN anfragen) ,aber sind nicht billig !.
Was ich jetzt noch im Sinn habe sind die Kondensatoren (0,1µF ),die die längs paralell zu den Endstufentransen geschaltet sind (mit Vorwiderstand 4,7 Ohm ,) aber da ist sehr schlecht dran zu kommen .
Hab dann noch an den Lsp.kontakten die Spannung gemessen , Gleichspannung (!) : beidseitig 0,2mV ,ist doch ein Wechselspannungsausgang und Gleichspannung sollt hier nicht sein , vorher war hier auf einem Kanal 170mV, durch den elkotausch konnte das behoben werden .hoffentlich stimmt das so ?
Wobei die Frage auftaucht : Ist ein Ruhestrom ,zumal nach über 30Jahren Alter, exakt einzustellen ,so das nichts wegdriftet ,oder hängt das mit der Erwärmung zusammen ?
--
Das Kühlblech wird weiterhin heiss, evtl. gehe ich mal den ganzen Strang nach defekten oder schwachen Elkos durch (Einstellplatine ) oder aber auch die 0,1µ Kondis am Spannungsregler ,denn die sitzen z.T direkt hinter dem heißen Kühlblech (2mm abstand ) , aber dazu hatte ich heut abend keinen Geist mehr , ggg . ( Die Originalregler hab ich noch bekommen ,liegen als Ersatz parat ,ggg)
Später , werde ich meinen zweiten TA 750 auch erst mal auf diesen Stand bringen ,auch hier ist der Ruhestrom "daneben" ,heißt : die eine Endstufe wird doch fühlbar wärmer ,aber nicht heiss !.
Danke fürs Lesen bis hierher , hast du noch ne Antwort parat ?
Gruß Wolfgang
germi1982
Inventar
#12 erstellt: 25. Mai 2013, 22:32
Die 0,1µF dürften Keramikkondensatoren sein die ein Schwingen das Stabilisators verhindern sollen.

Telefunken schreibt vor, dass die Lautstärke auf 0 zu drehen ist und das Gerät 2 Minuten zu laufen hat bevor der Abgleich des Ruhestromes gemacht wird.
whc1960
Neuling
#13 erstellt: 26. Mai 2013, 12:27
Hallo Marcel, ja auch das habe ich berücksichtigt, jetzt beim zweiten TA ., Bevor ich an den Endstufenkondensatoren etwas tausche, möchte ich doch den Einstellkreis ( um das Poti R 411 und R 412 ) mal untersuchen , denke da an den C 407 und C 408, direkt am Poti im Arbeitskreis, nenne das mal so , die sitzen "press" am Kühlblech vom IC 501, der so heiss wird ,und am anderen Kanal ,an einem Treibertransistor, ist so auf der Platine vorgesehen . Durch die Wämeeinwirkung kann ich mir eine Veränderung /Schaden vorstellen. Hab die Teile ja vorsorglich mitbestellt, braucht man öfter , daher kein Problem . Melde mich ,wenn ich weiter gekommen bin .
aber mit den neuen Potis bin ich schon wesentlich weiter gekommen, (Stabilität verbessert ), aber ich bin noch nicht zufrieden .
Gruß Wolfgang
whc1960
Neuling
#14 erstellt: 27. Mai 2013, 14:18
Meine beiden TA 750 sind wieder wohlauf !!! BINGO . es waren nicht nur die Trimmerpoti ,sondern auch die kleinen 100n Kondensatoren , die sind direkt hinter dem Kühlblech verbaut und hatten Schluß > Nach dem Wechsel aller relevanten Kondis und eine Einschaltwartezeit von > 10 minuten , war es jetzt möglich beide Geräte in die Sollstellung zu bringen , Toleranz : 0,5mA !!!!
Wird aber nur theoretisch sein ,die Teile ,Platine usw ,sind doch schon alt und ich denke solche Werte sind nicht exakt reproduzierbar. ???? Hab sie 3 Stunden im Leerlauf und 3 Stunden unter "Erhobener Zimmerlautstärke " betrieben ,es wird nichts heiss .gleichmäßig warm , freu,freu ......Die kondis an den Spannungsreglern hab ich auch gewechselt, man kann jetzt an das Kühlblech fassen ,aber nicht dauernd ,wird so um die 50° haben , vorher war das nicht möglich ,länger als 3 Sekunden anzufassen !! Die Dinger schwingen doch und Kondis am Ausgang nachschauen lohnt immer.
Danke für alle Hilfen und Infos.
Gruß Wolfgang
whc1960
Neuling
#15 erstellt: 31. Mai 2013, 05:59
Hallo, habe noch eine Ergänzung für "Pedanten" wie mich , ggggg, bei der Durchsicht meiner TA 750 , bin ich noch auf weitere "Schwachstellen" gestoßen, es ist bei dem Alter der Geräte zu überlegen , sämtliche Platinen zu untersuchen .
Nun, sowohl auf der NF-Einstellplatine , sowie auf der Platine für die Einschaltverzögerung und die VU-Meter-Platine habe ich
verschlissene Elkos festgestellt , nach dem Wechsel konnte eine nochmalige Reduzierung der Kühlblechtemperatur an den Spannungsreglern erreicht werden . Man muß allerdings auch sagen, das dadurch eine ganze Reihe von Leitungen gewegt werden müssen, diese sind hart und unflexibel geworden . Auf jeden Fall sollte man nachlöten , ob ich irgendwann auch mal die Leitungen erneuere ? Aktuell nicht. Muß erstmal pausieren , aber ich denke dran und auch die Sicherungshalter sind nicht mehr einwandfrei .
Irgenwann kommt man an den Punkt , wo man an eine kompletterneuerung denkt, aber man will ja zwischendrin auch Musik hören . So liegt es an jedem selbst wie weit man gehen möchte.
Das noch mal zur Ergänzung .
Gruß Wolfgang
germi1982
Inventar
#16 erstellt: 31. Mai 2013, 16:14
Der Leiter wird nicht hart und unflexibel, das war schon von Anfang an so. Interessant wäre der Leitungstausch erst dann, wenn die Isolation hart und brüchig wäre.
whc1960
Neuling
#17 erstellt: 31. Mai 2013, 20:19
Hallo Marcel, danke ,das wußte ich nicht !
Wie du siehst ,bin ich ganz schön eingestiegen , aber es lohnt sich ! gggg.
Was ist denn der Unterschied zwischen dem IC HA1457 und dem HA 1457W , hab schon mächtig gegoogelt, man schreibet bei dem einen sei der Kondensator schon mit integriert , auch mit dem Schaltbild konnte ich nicht so recht was anfangen , ....
Hintergrund : Die IC sind zwar von der Spannungsauslegung in meinem Fall noch nicht ausgereizt, aber ich würde mir gern ein paar auf Ersatz legen , noch gibt es sie ,wenngleich zu horrenden Preisunterschieden , aber eine präzise Erklärung suche ich vergebens , weißt Du genaueres ?
Gruß Wolfgang
Monsterle
Inventar
#18 erstellt: 23. Jun 2013, 07:51
Hallo Wolfgang,

mit den HA1457 würde ich mir, offen gesagt, keine allzu große Mühe machen. Notfalls würde ich sie mittels eines Adapterplatinchens mit einem gängigen OP ersetzen. Auf die Betriebsspannung müsste allerdings geachtet werden - der HA1457 kann +/- 25V ab.

TFK hat damals gerne Starrdraht verbaut. Das Dumme ist aber, daß dieser bei zu viel herumbiegen leicht bricht, und man es ihm nicht ansieht. Habe so schon fast eine Endstufe gehimmelt...

Gruß,
Heinz
whc1960
Neuling
#19 erstellt: 30. Jun 2013, 20:18
Hallo ,
nun meinen ersten TA 750 habe ich doch noch mal untersucht, großen Kühlkörper montiert für den IC (+17V), danach elkowechsel und hier hab ich neue ,defekte !!!, montiert, (werkseitig defekt), was ein Trouble, also alles wieder raus von eingangsplatine bis NF-Platine über VU-Platine bis Endstufenplatine . Hier besonders die widerstände um den einstellkreis des Ruhestroms sowie den Treiberkreis überprüft und fündig geworden ,2 Stück waren hochohmig geworden . Also auch noch die Treibertransen erneuert, (hatte ich sehr günstig bekommen mit sehr guten Werten was das "beta" betrifft), in dem zug auch noch die 4 dioden und die Zenerdiode 16V erneuert. .....Ruhestrom nochmals neu eingestellt, 35mA sehr stabil , ( plus minus 0,5 mA ), die Stromaufnahme für den +17Volt Teil gemessen: 180mA
Wechselspannung >> hier hatte ich fälschlicherweise zuerst das Meßgerät auf Gleichspannung stehen ....aber die sicherungen befinden sich ja vor dem Gleichrichter.....also hier konnte ich nur geringe Verbsserungen erzielen ,nach dem elkowechsel , aber die Zenerdiode 18V auf der VU-Platine hab ich auch erneuert .. .Das Teil braucht allein 60mA. ...resultet: DerKühlkörper wird zwar auch noch warm ,aber nur so um die 40°C. Das Gerät läuft einwandfrei . Da ich weitere Mängel ja nicht auschließen kann , bin ich aktuell dabei, mein "Ersatzgerät " auch auf den Stand zu bringen .
hier sind doch erheblich klangunterschiede festzustellen. Den einen oder anderen Kondensator um die Regler hab ich erneuert ,aber es reicht mir nicht .so wird auch hier ein "Rundumschlag " nötig sein .
Möchte das noch vor dem Urlaub Mitte Juli fertig kriegen . Eben ist noch alles "warm ",ggggg,,,..... naja ein bissel Verrückt muß man schon sein. aber ich mag keine "halbfertigen " Geräte rumstehen haben .
Melde mich wieder wenn auch dieser "soweit" richtig läuft.
Hoffe nur das mir nicht "unterwegs " auch Drähte brechen, denn das viele hin und her macht mir doch Kopfschmerzen .
Gruß Wolfgang
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