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Stereon 211 - Schaltplan

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gst
Inventar
#151 erstellt: Gestern, 15:46
Ich habe shabbel zugesagt, ihm meine Platine zu schicken. Er hat da Leute, die helfen ihm, die Platine einmal ordentlich aufzubauen. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen für ein langes Leben der alten "Germanen".

Edit: Auch Ich halte den vorsorglichen Austausch des Brückengleichrichters für sinnvoll.


[Beitrag von gst am 28. Apr 2026, 16:51 bearbeitet]
Knulse
Stammgast
#152 erstellt: Gestern, 15:49

Poetry2me (Beitrag #149) schrieb:
...0,4142...


1,4142
shabbel
Inventar
#153 erstellt: Gestern, 16:09
Es ist wahrscheinlich ein Selengleichrichter. Wenn der etwas schwächelt, mache ich mir noch keine Sorgen.

Ich könnte trotzdem einen Tipp gebrauchen, wie ich die Widerstände in der Schaltung anpasse, um von 36 Volt Betriebsspannung etwas herunterzukommen. Ein Ansatz, der verworfen wurde, war R1, R2 und R3 zusammen zu erhöhen. Der andere war, die 300 Ohm Widerstände zu variieren.

CarlM.
Inventar
#154 erstellt: Gestern, 16:39
Deine Grafik zeigt nicht die letzte Version. In der letzten Version des Vorschlags von gst muss man nur den "oberen" der beiden 4,7k (auf der rechten Seite) etwas erhöhen, dann sollte es passen.
In der Simulation erhalte ich bei einer angepassten Spannung (Amplitude= 50V~ ... ca. 36 V~ eff.) mit 5,6k etwa 29 VDC am Ausgang.
Theoretisch könnte man dort auch eine Kombination aus Festwiderstand und Trimmpoti einsetzen.
Gerd wird das aber wissen ...

p.s.
von einem Selen-GR gehe ich nicht aus. Ein Selen-BGR mit ca. 60V 2A würde schon wegen seiner Größe und Bauform auffallen.


[Beitrag von CarlM. am 28. Apr 2026, 16:51 bearbeitet]
gst
Inventar
#155 erstellt: Gestern, 16:53
Ich habe die Schaltung schon auf genau 30V angepasst - 68k parallel zum vorhandenen unteren 4,7k. Ist schon eingepackt und auf dem Weg zur Post. Mit Glück vor dem 01.Mai vor Ort.


[Beitrag von gst am 28. Apr 2026, 16:55 bearbeitet]
shabbel
Inventar
#156 erstellt: Gestern, 17:52

CarlM. (Beitrag #154) schrieb:
Deine Grafik zeigt nicht die letzte Version. In der letzten Version des Vorschlags von gst muss man nur den "oberen" der beiden 4,7k (auf der rechten Seite) etwas erhöhen, dann sollte es passen.


Meine Grafik ist die bei mir vorliegende unveränderte Originalschaltung. Die Schaltung von Gerd wird ja erst in ein paar Tagen da sein und muss neu aufgebaut werden.

Der Gleichrichter ist AEG B60C 850 / 400. Selen. Die sind nur in Röhrenradios von der Bauform so gross. Hier ist er: https://www.balzer-c...rueckengleichrichter

Ich schau mal mit 4,7 oder 5,6 KOhm, wie die Spannung wird.
oldiefan1
Inventar
#157 erstellt: Gestern, 19:02

gst (Beitrag #144) schrieb:
zum Test hatte ich einen 0,51 Ohm-Widerstand in die Zuleitung vom Netztrafo gelegt ...


Das war aber nicht gemeint. Sondern 0,5 Ohm hinter dem Trafoausgang, vor dem Gleichrichter. Ist nicht dasselbe wie die Erhöhung des Serienwiderstands primärseitig, weil die Impedanz transformiert wird.
gst
Inventar
#158 erstellt: Gestern, 19:37
In die Zuleitung der Schaltung vom Netztrafo, nicht zum Netztrafo. Also direkt vor dem Gleichrichter.
oldiefan1
Inventar
#159 erstellt: Gestern, 20:14

gst (Beitrag #158) schrieb:
In die Zuleitung der Schaltung vom Netztrafo, nicht zum Netztrafo. Also direkt vor dem Gleichrichter.


Tritt in der Simulation auch nur bei Spannung am Ladeelko 33 V oder kleiner auf

--> Also eine Konstellation, die nach Deiner Aussage schon ausserhalb des Regelbereichs der Schaltung ist.

Wenn ich...
- den sek. ser. Trafo-Ausgangswiderstand verkleinere (die Spannung am Ladeelko steigt), oder
- die Trafospannung erhöhe (Spannung am Ladeelko steigt)
- den Lastwiderstand erhöhe (Spannung am Ladeelko steigt)
tritt der "Spike-Effekt" nicht mehr auf.

Wie es der Teufel will, hatte ich bei meinen ersten Simulationen genau die Bedingung, die offenbar ausserhalb des Regelbereichs der Schaltung lag.
Also ein Effekt im Übergangsbereich beim Verlassen der Mindest-Versorgungsspannung am Ladeelko
(--> ausserhalb d. Regelbereichs).

Lösung bei Spannung am Ladeelko von <34 V:
Verkleinerung der Zenerspannung bringt die Schaltung wieder in den sicheren Regelbereich, allerdings sinkt die Ausgangsspannung (mit 13-14 V Zenerdiode ist die Ausgangsspannung nur noch 27 V; mit 12 V Zenerdiode 25 V).

Gruß
Reinhard


[Beitrag von oldiefan1 am 28. Apr 2026, 20:48 bearbeitet]
gst
Inventar
#160 erstellt: Gestern, 21:18
@Oldiefan1:
Die Regelung war bei weniger als 34V Eingangspanung schlechter. Ab 30V Eingangsspannung wurde die Spannung am Siebkondensator mit 0,7V Differenz an den Ausgang durchgereicht, das änderte sich auch bei zuletzt 26V Eingangsspannung nicht. Von Spikes habe ich nichts gesehen.
Mit "außerhalb des Regelbereichs" habe ich den Zustand bezeichnet, dass die gewünschte Ausgangsspannung von 31V mangels Eingangsspannung nicht mehr geliefert werden konnte. Wenn die Simulation dann Spikes liefert, darf sie das. Nur die Schaltung hat das nicht getan.

Was soll die Schaltung: die Ausgangsspannung auf einen Wert auf 30V oder31V begrenzen und stabilisieren, auch wenn die Eingangsspannung zwischen 45V und 34V schwankt. Das tut sie. Wenn die Eingangsspannung zu klein wird, kann die Regelung nur noch durchschalten und nicht mehr regeln.


[Beitrag von gst am 28. Apr 2026, 21:32 bearbeitet]
oldiefan1
Inventar
#161 erstellt: Gestern, 23:59
@ gst:

Tatsächlich sehe ich jetzt, auch bei nur -25 V Eingangs-Spannung und 0,5 Ohm sek. Trafowiderstand, ist das Verhalten wie erwartet, schöner Sägezahn, nur keine Regelung, Betrag der Ausgangsspannung um 0,7 V gegenüber Eingangs-Spannung vermindert. So wie Du das auch in der Messung siehst. Ebenso bei -30 V. Also soweit richtig und genau, wie von Dir festgestellt.


Hier die Beschreibung des seltsamen Verhaltens:

Ab -31 V Eingangsspannung rutscht der Sägezahn der Ausgangsspannung so weit nach unten / in Richtung negativer Spannung, dass die unteren "Zähne" bei -31,4 V gekappt (abgeschnitten werden). Sowohl bei 0,5 Ohm als auch bei Null Ohm Trafo-Ausgangswiderstand ist das zunächst so, unterhalb von -31,4 V wird gekappt (-31,4 V ist die Regelspannung, von der 15 V Zenerdiode vorgegeben, je nach Zener-Diodentyp zwischen im Bereich um -31 V +/- 0,5 V).

Bei -32,4 V Eingangsspannung hat der Trafoausgangswiderstand dann einen Effekt, bei 0,5 Ohm ist das Verhalten wie zuvor, unten abgeschnittener Sägezahn. Nun mache ich dies: Ich setze den Trafo-Ausgangswiderstand auf 0 Ohm, damit erhöht sich die Eingangsspannung betragsmässig von -32,4 V auf -34,2 V und damit erscheinen nun die Spikes auf der Ausgangsspannung - kein Sägezahn mehr!

Belasse ich es weiter bei 0 Ohm Trafoausgangswiderstand und erhöhe nun die Eingangsspannung (von zuvor -34,2 V) auf -34,8 V, sind die Spikes wieder verschwunden, und die Ausgangsspannung hat wieder Bilderbuch-Sägezahnform.
Ich erhöhe die Eingangsspannung weiter auf -35,7 V (bei immer noch 0 Ohm Trafowiderstand) und behalte den Sägezahn. Wenn ich allerdings jetzt den Trafowiderstand auf 0,5 Ohm setze, Eingangsspannung ist damit -33,9 V, habe ich wieder nur noch Spikes! Mit 0,2 Ohm nicht mehr.

Weiter mit 0,5 Ohm...Eingangsspannung auf -34,8 V, Spikes sind weg, wieder ordentlicher Sägezahn. Dgl. bei allen betragsmässig grösseren Eingangsspannungen, immer ordentliches Verhalten mit Sägezahn und guter Regelung.

Ich kann also die Spikes in einem bestimmten, sehr engen Bereich, mit Null Ohm Trafowiderstand bekommen - in einem anderen, etwas weiteren Spannungsbereich aber nur mit leicht erhöhtem von > 0,2 Ohm, typ. 0,5 Ohm (ggf. auch mit mehr).

Im LTSpice Handbuch wird davor gewarnt, Spannungsquellen mit nicht realistischen Null Ohm Innenwiderstand zu verwenden. Ich würde danach erwarten, dass Null Ohm ggf. Artefakte produzieren kann. Allerdings habe ich die Spikes auch mit 0,5 Ohm in einem bestimmten Spannungsbereich - nicht darunter und nicht darüber. Das Verhalten macht keinen Sinn. Jedenfalls sehe ich keine stetiges Verhalten. Du siehst im praktischen Test ein stetiges Verhalten. Ich schreibe die Spikes deshalb einer Instabilität im Konvergenzverhalten (?) der Simulation zu. Einstellungen der für das Lösungsverfahren vorgegebenen Paramter brachten leider keine Änderung.

Gruß
Reinhard
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