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Update: erster, ernsthafter DIY Beginn / Quint Havo FAST

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Sahayn
Stammgast
#1 erstellt: 12. Feb 2018, 17:31
Hallo zusammen,

ich bin nach sehr sehr langem hin und her nun auch gedanklich so weit, dass ich so langsam meinen ersten ernsthaften DIY Versuch starten möchte.
Die bisherigen LS begleiten mich schon seit ca 10 Jahren tapfer.
Ich suche nach einer neuen Front. Hier bin ich mir nur noch nicht zu 100% sicher, ob ich wieder einen Center hinzunehme oder es mit einem Phantomcenter probiere. Ich schaue eig schon recht viele Filme und lege daher auch auf die Sprachausgabe viel Wert.

Ich belese mich im Bereich DIY schon seit Jahren. Hier bin ich regelmäßig am schwanken gewesen und hatte immer zig LS im Visier.
Nun habe ich meine Suche dann doch stark einschränken können und viele LS von der Liste gestrichen.
Im besonderen Fokus habe ich jetzt die LYC von donhighend.
Leider habe ich sie noch nicht probe hören können. Ich wohne nun in Leipzig und da sind auch die Wege zu einigen bekannten DIY-lern sehr weit. Meist Richtung Ruhrpott oder Frankfurt.
Vor einigen Jahren habe ich mir mal die 10-Öre aus Jux gebaut und sie irgendwann zur Needle erweitert. Das wars dann aber auch mit meiner DIY Erfahrung.

Ich kann im näheren Umfeld auf eine Tischkreissäge mit Winkeleinstellung etc zurück greifen. Ein bissl Werkzeug habe ich auch. Es mangelt allerdings an einer Oberfräse für die Front.
Ich würde mich ehrlich als blutigen Anfänger im Löten bezeichnen. Von Stromkreis lesen für die Weiche habe ich absolut 0 Ahnung. Aber sowas von gar nicht. Da brauche ich auf jeden Fall Hilfe. (Vllt kann man die Weiche schon irgendwo fertig kaufen?) Zum Glück verfüge ich aber nicht über zwei linke Hände und traue mir schon so einiges zu.

Dieses Projekt hat keine Eile. Es soll richtig und gut gemacht werden. Am besten mit einer durchdachten Vorbereitung. Ich werde daher nicht heute und nicht morgen damit beginnen, sondern erst einmal alles planen, die richtigen Gedanken fassen und Antworten einholen.
Es sollen eig. kompakte LS werden. Ob ich die Stereo aber auf Ständer stelle oder sie optisch zu Stand-LS mit abgetrennter Kammer mache, weiß ich noch nicht. Aber wahrscheinlich doch eher der Ständern (DIY).
Ich würde gern den Hochtöner mit einer Kammer abtrennen. Das bissl mehr an Gehäusetiefe, was ich dafür nach hinten gehen muss, ist absolut irrelevant. Es ist mir also egal, wenn die Lautsprecher ein paar cm größer werden sollten.

Hier mal ein sehr tiefsitzender Gedanke von mir:
Im Lautsprecherbau heißt es ja eigentlich, dass sich die Wände nicht parallel gegenüber stehen sollen, auf Grund der Schallwellen. Macht es da Sinn, wenn man die Innenwände mit etwas mit Rindenmulch o.ä. (natürlich trocken) beklebt, damit die Schallwellen schön gestreut werden und die Oberfläche unregelmäßig wird? Und darüber natürlich dann die Dämmung.
Vielleicht kann das ja mal bitte jemand beantworten ^^.

Weiß jmd, wo ich die LYC probe hören kann? Wie gesagt, Leipzig...
Vllt hat auch wer noch andere nette Lautsprechervorschläge für mich. Die LYC sind nur nach all den gefühlt tausenden Stunden des Lesens mein Favorit geworden.

So, nun zum Fragebogen:

-Wie viel Geld kann ausgegeben werden ( Pro Stück/insgesamt - mit/ohne Gehäuse)
- gesamt hätte ich pro LS ungefähr die 300€ angepeilt. Ohne Holz

-Wie groß ist der Raum?
gesamt 16,7 qm / Hörbereich 11,1 qm

-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? (eine kleine Skizze mit Aufstellungsort, Möbeln und Hörplatz ist sehr hilfreich)
Wohnzimmer

- die 3 Front-LS sind orange markiert und sollen erneuert werden (2x B&W 602.5 S3 + 1x B&W LCR 600S3)
- der Sub ist grün - die Stelle hat sich mit allen Kompromissen am besten bewährt
- die Rears sind blau und bleiben auch vorerst an den Stellen (2x Heco Victa 300)

ein optimales, gleichseitiges Stereodreieck bekomme ich leider nicht hin. In der Skizze seht ihr ja die Abstände. Zur Rückwand ist der Abstand bis zur Membran 58cm. Mehr wird auch hier kritisch. Die neue Wohnung hat leider nicht das beste Wohnzimmer geliefert.

-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, Wandlautsprecher oder sonst was werden?
- Kompakt-LS

-Wie groß dürfen die Lautsprecher werden?
- da kompakte eh keine Riesen sind, gehen die original Maße schon klar

-Steht ein Subwoofer zur Verfügung? (wenn ja, bitte genau beschreiben)
- 1x XTZ 99W10.16 - bisher ist kein weiterer oder andere geplant. Aber in ferner Zukunft wird da auf jeden Fall auch aufgerüstet

-Welcher Verstärker wird verwendet?
- für Heimkino und Stereo: Yamaha RX-V377
- es steht noch ein Pioneer A-616 MK II zur Verfügung. Da ich aktuell aber nicht ernsthaft Musik höre, ist er nicht angeschlossen. Ich schalte wenn dann zwischen 5.1. und 2.0 hin und her. Da ja selbst bessere AVR's über nicht so üppige Stereoqualität verfügen sollen, habe ich überlegt, mir irgendwann mal einen Umschalter zwischen dem AVR und Pioneer zu besorgen, da der Pioneer wahrscheinlich noch immer recht potent und gut aufspielt.

-Was soll über die Lautsprecher gehört werden ?
- alle Arten von Filmen in 2.0 bis 5.1.
- Musik eig auch alles außer Schlager und Charts (ich höre alles von Rap über Techno, Hardtekk, Minimal, Dubstep, D&B, Klassik, Jazz, Heavy Metal)

-Wie laut soll es werden?
- im Schnitt etwas über Zimmerlautstärke. Bei Filmen auch gern mal lauter (AVR steht dann ca bei -30)

-Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)?
- da ich den Sub bisher nur bei Filmen zu schalte, gern bis ca 50 Hz.

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?
- es darf schon ehrlich sein. Zu spitzen Hochton zB mag ich gar nicht. Und doof wummern um Bass vorzutäuschen muss auch nicht sein

-Wird auf irgend etwas Spezielles Wert gelegt (Breitbänder, Sub-Sat Kombination, geschlossene Bauweise, Anzahl der Wege, Hersteller, Aktivbox, Horn...usw.)
- passiv, 2 Wege

Wenn noch weitere Infos nötig sind, an die ich jetzt nicht gedacht habe, bitte einfach melden.

Ich freue mich auf nette Gedanken
Flumme
Stammgast
#2 erstellt: 13. Feb 2018, 16:09
Hallo,
hast Du denn Dir auch schon alle Bauvorschläge von Hobby Hifi, Klang+Ton, Quint Audio, Acoustic Design Wohlgemuth, blue planet acoustic usw. in diesem Preissegment angeschaut? Es wird mit Tipps sonst nämlich sehr schwierig, da es sehr viele gute Bauvorschläge gibt. Alle gehört hat hier niemand und Du wirst Dich selber entscheiden müssen. Die Oberflächengestaltung der Boxen ist ja dann noch einmal ein anderes Thema. Fertige Fronten gibt es ja auch von vielen Bauvorschlägen.
Sahayn
Stammgast
#3 erstellt: 13. Feb 2018, 19:16
Hi,

wie gesagt belese ich mich im Selbstbau schon seit vielen Jahren. Dort kenne ich auch (bei weitem nicht alle) sehr viele Bauvorschläge. Zu jedem für mich interessanteren habe ich auch eine Menge gelesen und die Eindrücke ungehört in mir verarbeitet.
Bei Udo war ich mal vor knapp 1,5 Jahren zum Hören. Dort interessiert mich am meisten die Duetta Top. Aber das Geld möchte ich noch nicht ausgeben.
Auf den Seiten von Quint, Heismann Acoustics und donhighend finde ich auch einige sehr interessant. Da ich bisher aber nur lesen konnte, hat sich allein durchs Lesen die LYC bisher für mich am meisten abgehoben. Irgendein Mitglied hatte vorher sogar die Duetta zu Hause und hat sie dann gegen die LYC getauscht.
Ich möchte sie und natürlich auch andere gern Probehören. Da es unter der Woche zeitlich knapp bis gar unmöglich wird, bleibt nur das Wochenende dafür. Und da erreicht man bei dem ein oder anderen nicht viel. Die Strecke von Leipzig zu den letzten 3 genannten benötigt eben auch einige Stunden Zeit. Die Fahrzeit und der Sprit stehen jetzt nicht an erster Stelle, aber ich würde gern mehr als einen Shop pro Tag schaffen, ohne mir ein Hotel nehmen zu müssen.
1406rw
Gesperrt
#4 erstellt: 13. Feb 2018, 21:04
Die LYC ist sicherlich ein interessanter Lautsprecher. Leider konnte ich bisher nur die Disco-M von Felbi hören, deren Vorbild die LYC ist. Da diese aber anders bestückt ist wage ich zu bezweifeln, dass sie sich irgendwie vergleichen lassen.

"Man sollte nie ungehört Lautsprecher bauen" hört man vielerseits, was sicherlich auch richtig ist. Aber mit irgendwas muss man ja anfangen, oder? Außerdem bringt es kaum was, dir wo anders irgendwelche Lautsprecher anzuhören, da sie bei dir in den eigenen 4 Wänden wahrscheinlich komplett anders klingen werden, sofern du nicht exakt dasselbe Wohnzimmer hast wie die Person, bei der du probe hörst.

Letztes Jahr im August habe ich für einen Freund, dem ich einen Gefallen geschuldet habe ganz blind die Crazy von Alex gebaut. Wir waren beide so dermaßen überrascht über diese Lautsprecher, dass ich es gar nicht in Worte zu fassen vermag. Am Ende hätte ich sie am liebsten behalten. Aus diesem Grund werde ich die Crazy auch übergangsweise nochmal für mich bauen, bis ich alles für die Mona Kea zusammen habe. Erst letztes Wochenende habe ich die Quintet (CT280) (ebenfalls von Alex) für mein Büro gebaut und auch von denen bin ich total von den Socken.

Alex seine Lautsprecher sind mit höchster Sorgfalt und jeder Menge Know-How entwickelt - da kann man sicherlich nichts verkehrt machen. Wenn du ihn fragst, wird er es dir auch sicherlich ermöglichen, seine Lautsprecher bei ihm zuhause zu hören. Leverkusen ist zwar nicht direkt um die Ecke von Leipzig aber ich würde es auf nen Wochenendtrip anlegen.

Wenn dir ein Lautsprecher nicht gefällt, findet sich sicherlich auch immer ein Abnehmer. Die Zeit für den Bau gibt dir allerdings niemand zurück.

Was die fehlenden Elektronikkenntnisse angeht: hier im Forum ist man hilfsbereit. Es gab schon einige Threads in denen User ihre Weichen gepostet haben und die Richtigkeit haben begutachten lassen. Wenn alle Stricke reißen, baue ich dir die Weichen auf - da wird man sich schon einig werden ;). Wenn niemand in deiner Umgebung mit einer Oberfräse aushelfen kann, findet sich hier sicher auch jemand aus deiner näheren Umgebung, der dir die Schallwände für einen kleinen Obolus anfertigt.

Viele Grüße,

Rouven
Sahayn
Stammgast
#5 erstellt: 13. Feb 2018, 21:29
Hallo, vielen Dank für die Antwort und Ideen.
Ich glaube auch deinen Bericht zur Crazy gelesen zu haben.
In Berlin habe ich jmd, der sich mit dem Weichenbau auskennt. Das liegt ja beinahe um die Ecke ^^. Zumindest im Vergleich zu allen anderen.
Beim Weichenbau möchte ich natürlich auch dabei sein, um zu sehen und um zu lernen.
Vielleicht verfügt ja mein Weichenkontakt auch über eine Oberfräse??? Das sollte ich mal anfragen.

Ich würde die Holzteile natürlich auch im Baumarkt um die Ecke schneiden lassen. Zumindest sind die Sägen durch ihre Geschwindigkeit genauer als die heimischen. Allerdings traue ich den Herren vor Ort nicht so recht, dass alle Teile dann auf den mm genau geschnitten sind. Ich glaube, solche Erfahrungen haben bereits viele mal machen müssen.

Jetzt fallen mir auf die Schnelle auch zwei Fragen ein:

1) gibt es einen klanglichen Vorteil, wenn man beim Holz z.B. statt 19mm auf ein paar und 20mm geht? Die inneren Verstrebungen würden die originalen Maße behalten, damit das Volumen auch nicht verändert wird.

2) haben die seitlichen Schrägen der LYC wie bei Alex irgendwelche Vorteile oder ist das reine Optik? Eigentlich sollte es akustisch nichts beeinflussen, oder?
1406rw
Gesperrt
#6 erstellt: 13. Feb 2018, 21:47
Nein, einen Unterschied macht das nicht. Problematisch wird es dann, wenn die Schallwand breiter wird, als im Bauplan vorgesehen. Soll heißen: wenn du für die Front und die Rückwand ein dickeres Material nutzt als vorgesehen, ist das kein Problem. Bei den Seiten dann schon, da du damit die Breite veränderst.
Sahayn
Stammgast
#7 erstellt: 13. Feb 2018, 21:59
Wenn ich jetzt statt 19mm auf 25mm für die Außenteile gehen würde, ist der Lautsprecher je gesamt 12mm breiter. Das Innenvolumen bliebe aber gleich und auch die Inneren Maße. Und selbst wenn er dadurch außen massiver wird, gibt es Komplikationen? Ich mag es nämlich, wenn die LS etwas schwerer sind (nein, ich strebe keinen Betonbau an)
tmsven
Stammgast
#8 erstellt: 13. Feb 2018, 22:07
Servus, ich bin in der Nähe beheimatet, so wegen Gedankenaustausch und so! Borna ist der Ortsname, ca. 30 km weg von dir.

Gruß
Sven
1406rw
Gesperrt
#9 erstellt: 14. Feb 2018, 09:48
Dass das Innenvolumen gleich bleiben würde ist schon klar - das habe ich aber nicht gemeint. Mit der Änderung der Breite der Schallwand ändert sich das Abstrahlverhalten. Beim TMT ist das sicherlich unkritisch(er), beim HT allerdings nicht. Die Fasen (damit sind die von dir angesprochenen seitlichen Schrägen gemeint) an der Front müssten dann verbreitert werden. Diese haben keine optischen sondern sehr wohl akustische Gründe

Ich weiß nicht, wie schwer du deine Lautsprecherchen gern hättest, aber grob überschlagen würde ich sagen wiegt die LYC etwa 10 Kilo. Bei 22mm MDF kommen etwa 1,5 Kilo dazu und bei 25mm MDF entsprechend etwa 3 Kilo.


[Beitrag von 1406rw am 14. Feb 2018, 09:52 bearbeitet]
Black-Devil
Gesperrt
#10 erstellt: 14. Feb 2018, 10:14
Du musst bei dickem MDF auch aufpassen - viele Baumärkte führen nur noch sehr billiges Material, bei dem man die Mittellage schon mit dem Fingernagel bearbeiten kann. Es bringt also gar nichts, wenn du dickeres Material nimmst und dadurch schlechtere Qualität bekommst.
Wenn du bezüglich des Gewichts noch zulegen möchtest und ohnehin die Tiefe schon etwas erhöhen möchtest, kannst du auch innen Fliesen oder Feinsteinzeug an die Wände kleben. Das bringt viel mehr als dickeres Material, kostet weniger (Reststücke/Bruch gibt's oft geschenkt) und erhöht das Gewicht ziemlich schnell.

Ich meine mich zu erinnern, dass es in Leipzig oder Dresden eine LYC gibt - muss ich mal recherchieren.
TheTioz90
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Feb 2018, 12:37

1406rw (Beitrag #9) schrieb:

Ich weiß nicht, wie schwer du deine Lautsprecherchen gern hättest, aber grob überschlagen würde ich sagen wiegt die LYC etwa 10 Kilo. Bei 22mm MDF kommen etwa 1,5 Kilo dazu und bei 25mm MDF entsprechend etwa 3 Kilo.


Gut geschätzt:
Leeres Gehäuse in 19mm MDF inkl Dämmung: 6,7 kg
Komplett mit Chassis, Weiche, Lackfinish etc: 11,4 kg

Also ich hatte nie das Gefühl meine wären zu leicht gewesen, schon gar nicht wenn man sie mit Spikes und entsprechenden Einzelauflagen verrücken möchte
_RdS_
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 14. Feb 2018, 15:51
DXT_Mon ist auch ein "ernsthafter" Kandidat
Sahayn
Stammgast
#13 erstellt: 14. Feb 2018, 21:37
@tmsven: vielen Dank für das Angebot. Bei den Adapterringen oder beim Fräsen der Chassis Ausschnitte könnte ich ggf Hilfe benötigen. Und Borna ist echt direkt in der Nachbarschaft. Zumindest für meine Verhältnisse.

@1406rw: ich weiß, dass es Fasen sind. Gestern Abend hatte ich aber anscheinend einen kleinen Hänger und da musste ich es umschreiben
Also führt an den Fasen so einfach kein Weg vorbei. Es sieht ja auch nett aus, nur etwas ungewohnt.

@Black-Devil: ich erhoffe mir durch dickeres MDF auch mehr Steifigkeit. Fliesen bringen das wahrscheinlich auch mit. Vielleicht macht es auch Sinn, wenn nur die Front durch die Dicke an Substanz gewinnt. Wenn ich die Innenseiten mit Fliesen verkleide, müsste ich das verdrängte Volumen (da ja ursprünglich nicht eingeplant) zusätzlich durch eine Tiefenerhöhung einberechnen. Demnach Fliesenvolumen + Hochtonkammervolumen nach hinten. Empfiehlt man bei Fliesen bestimmte Arten oder ist es auf gut deutsch schei* egal?

Wenn du jmd im Raum Leipzig/ Dresden kennst, immer her damit

@_RdS_: die DXT_Mon hab ich mir auch schon genauer angeschaut. Anhören kann nicht schaden.


[Beitrag von Sahayn am 14. Feb 2018, 21:57 bearbeitet]
1406rw
Gesperrt
#14 erstellt: 14. Feb 2018, 21:57
Die LYC hat Innenstreben zur Versteifung, die mit dauerelastischem Kleber montiert werden und damit als eine Art Stoßdämpfer dienen. Ich kann nur soviel sagen, dass wenn dieser Lautsprecher mit 22mm oder 25mm MDF eine bessere Performance abliefern würde, hätte Alex sie entsprechend konstruiert.

Ich meine mich erinnern zu können, dass es mehr oder weniger eine Faustregel für MDF beim Lautsprecherbau gibt. Ich glaube es waren 16mm bei bis zu 15-16 Litern und dann 19mm bei größeren Gehäusen. Die LYC liegt mit 17 Litern also genau drüber. Wie dem auch sei: du kannst sie gern aus 22mm oder 25mm MDF bauen, wenn das dein Gewissen beruhigt. Notwendig ist das keinesfalls und eine bessere Performance wirst du damit auch nicht erreichen. Wenn du stärkeres MDF nimmst, achte auf die Qualität. Und vor allem darauf, dass du die Fasen dann genau wie in Alex's Anleitung so nah wie möglich an den Waveguide bringst, damit das Abstrahlverhalten nicht beeinträchtigt wird.


[Beitrag von 1406rw am 14. Feb 2018, 22:01 bearbeitet]
tmsven
Stammgast
#15 erstellt: 14. Feb 2018, 22:13
Gedankenaustausch und Probehören können wir gern mal machen, hab ja ein Paar Sachen rumliegen! Meiner Meinung wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird, von wegen hören unterschiedlicher Gehäusebreiten.

Gruß
Sven
Viper780
Inventar
#16 erstellt: 19. Feb 2018, 18:25
Es gab mal wo einen Test/Vergleich für PA Lautsprecher (oder Hochwirklungsgrad Hifi-Lautsprecher) und da kam raus das 16mm und Versteifen das beste ist was man machen kann.
Dickeres Holz und erst MDF bringen weniger zusätzliche Stabilität als das sich der Aufwand auszahlt.


[Beitrag von Viper780 am 19. Feb 2018, 18:26 bearbeitet]
MarsianC#
Stammgast
#17 erstellt: 20. Feb 2018, 13:24
Für die Entwicklung der DUO-DXT wurde jede Menge ausprobiert, kann man sich auch anhören. Einfacher als ein Sandwichaufbau ist wohl sinnvolles Verstreben, wenns sein muss eine verzahnte Matrix bauen. Ohne CNC aber recht mühsam ;).
_RdS_
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 20. Feb 2018, 13:55
LYC einfach nach Bauvorschlag bauen, und alles wird gut!!
Sahayn
Stammgast
#19 erstellt: 20. Mrz 2018, 22:06
Hiho, ich war vor ca. 2 Wochen kurzfristig bei Alex/ donhighend zu Besuch. Sehr netter Gastgeber muss ich sagen!
Er hat dort für mich die LYC aufgebaut und wir haben uns mal quer Beet durch verschiedene Genre gehört. Neben dem Hören hat er mir auch noch einige Zusammenhänge usw.im Lautsprecherbau erklärt und ich konnte ohne Ende Fragen stellen (falls du es liest, danke dafür!)
Die LYC hat einen extrem guten und trockenen Bass. Das habe ich so von einem geschlossenen System noch nicht gehört. Die Bühne ist auch unheimlich gut. Er hat mir dann mal ein paar Stücke aus seiner Plattensammlung vorgeführt. Das war schon großes Kino.
Zum Hochton: für mich sehr schwer zu erklären. Ich habe vorher noch nie aus einem Waveguide Musik gehört. Der Hochton ist voll und ganz da und auch wieder nicht. Man hört alle Feinheiten raus, aber es klingt irgendwie, als wäre der berüchtigte Vorhang vor dem Hochtöner bzw. ist es zurückhaltender. Also der Hochton war bei weitem nicht schlecht. Nur für mich eben ungewohnt. Daher versuche ich das irgendwie in Worte zu fassen. Kurz vorm Hören saß ich ca. 5h lang im Auto und habe dort gehört. Nach der Session habe ich wieder die Musik im Auto angemacht und es klang "klarer". Die Anlage im Auto kann aber selbstverständlich nicht mit der von Alex/ LYC mithalten. Und ich bin auch niemand, der den Hochton extrem nach oben schraubt.
Ich kann nicht erklären, woran das liegt. Da habt ihr wahrscheinlich mehr Ahnung.
Hinzu kommt, dass er empfohlen hat, bei Lautsprechern mit Waveguide nicht im Direktschall zu sitzen, sondern immer am Ohr vorbei abzuwinkeln bzw die Lautsprecher gerader zu stellen.
Da frage ich mich, wie das dann im Heimkino mit dem Center werden wird, der ja nun mal gerade auf einen strahlt.

Vielleicht kann hier jemand auch mal seine Erfahrung mit der LYC kurz zusammengefasst wiedergeben.

Ich werde in den nächsten Wochen noch zu Quint fahren, wenn ich so halb in der Nähe bin. Dort interessiert mich vor allem die HAVO FAST Fun/Studio.
Wahrscheinlich bin ich vor Quint eher in der Nähe von Heißmann Acoustics. Dort bin ich vor allem an der DXT Mon interessiert.
Black-Devil
Gesperrt
#20 erstellt: 21. Mrz 2018, 09:41
Gut möglich, dass du dich einfach an einen etwas höhenbetonten Klang gewöhnt hast - die B&W hat jedenfalls schon eine Betonung im Hochton und wenn man darauf "geeicht" ist, kommen einem eher neutrale LS natürlich so vor, als ob etwas der Glanz fehlt.
Ich hatte vor einigen Monaten auch mal einen Vergleich zwischen einer meiner LS und einer Entwicklung von einem Freund. Seine Box spielte als Erste und war im Hochton 2-3dB angehoben, weil sein Hörraum recht gut bedämpft ist und er das so auch gerne mag. Als wir dann auf meine umgebaut hatten, war ich erschrocken, wie dumpf die im Vergleich klingt und ich dachte schon an einen Defekt der etwas wirr aufgebauten Weiche. Nach einigen Minuten hat sich das aber gegeben und beim erneuten Wechsel schien die andere Box plötzlich deutlich zu hell und etwas nervig - bis man sich dann nach ein paar Minuten wieder daran gewöhnt hat.
Ich rate daher immer dazu, beim Probehören am besten die eigenen LS mitzunehmen und direkt zu vergleichen.

Es ist ja auch nichts Schlimmes daran, wenn der persönliche Geschmack ein bisschen extra Glanz obenrum gerne hat - dafür sind wir hier ja auch beim Selbstbau und können das entsprechend anpassen. Ich persönlich mag zum Beispiel eine leichte Betonung um 60-80Hz ganz gerne, weil das einer Bassdrum etwas mehr druck verleiht.
tmsven
Stammgast
#21 erstellt: 21. Mrz 2018, 11:03
So sehe ich es auch, ohne eine direkten Vergleich ist probehören nicht sehr zielführend, da sich das Gehör, Klang nicht merken kann. (meins jedenfalls nicht). Bei meinen aktiven LS habe ich auch den Oberbass etwas angehoben, damit etwas mehr punch da ist. Ein zu gleichmäßiger Frequenzverlauf erscheint mir etwas langweilig.

Gruß
Sven
spendormania-again
Inventar
#22 erstellt: 21. Mrz 2018, 13:30
@ Sahayn: Bsit Du sicher, dass Dir nur der Hochton und nicht auch der Mittelton unterrepräsentiert vorkommt? Meiner Erfahrung nach klingt ein dedizierter Mitteltöner im Zweifelsfall immer detaillierter und klarer als ein großes TMT-Chassis. Ohnehin hörst Du im Auto im direkten Nahfeld.

Die weitere Schwierigkeit besteht wie bereits erwähnt in den unterschiedlichen Räumen. Wenn Alex' Hörraum stärker bedämpft ist als Deiner, dürfte die LYC bei Dir wieder anders aufspielen. Mir würde sich ohnehin die Frage stellen, in welcher Entfernung Du die Box abhören willst.

Ich höre mit einer Spendor BC 1 mk3, die ebenfalls einen 20cm Tieftöner hat. Die entfaltet ihre Stärken nur im erweiterten Nahfeld in etwas über 2 Metern Entfernung.

3 Meter Entfernung sind für die Spendor schon zu viel. Ich habe die LYC noch nicht gehört, würde sie aber auch in der gleichen Entfernung betreiben.

Kniffelig, die Geschichte. Letzten Endes wirst Du um ein vergleichendes Hören - zumindest in Deiner späteren Hörentfernung, idealerweise aber in einem entsprechenden Raum — nicht herumkommen.
Sahayn
Stammgast
#23 erstellt: 09. Nov 2018, 01:31
Seit diesem Vorhaben ist gesamt schon wieder etwas viel Zeit vergangen ... Man verliert mal den Anschluss, findet keine Zeit, dann keine Lust usw. Kennt wahrscheinlich der ein oder andere
Ich habe mich in den letzten Monaten wieder extrem viel belesen und diverse Grundgedanken neu durchdacht.
Mit dem Budget bin ich in der Zwischenzeit auch ein wenig nach oben gegangen. Der Grund dafür ist relativ einfach. Ich habe sehr viel über die Havo FAST von Quint gelesen. Ich hatte sie selber mal vor Jahren auf deren Seite gefunden und mir damals gesagt, dass ich niemals 500€ für einen einzigen DIY Lautsprecher ausgeben würde. Naja...
Des Weiteren liegt mein Fokus doch seit langer Zeit stark auf dem bereich Heimkino, statt auf Musik. Und da kam der Grundgedanke der Havo ganz gut. FAST Systemen hatte ich vorher nie Beachtung geschenkt und diese damit auch nie ins Auge gefasst. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich so extrem viele Informationen zu den Havos gelesen habe.
Ich dachte mir dann na gut, kann man mal ins Auge fassen. Da ich eigentlich auch nicht wirklich ein komplett neues Heimkino + mehrere Subs bauen wollte, kam diese Bauart irgendwie ganz gelegen.

Vor 2 Tagen war ich dann endlich mal dort. Nach 930km und 8h Fahrt habe ich noch die folgenden Eindrücke gespeichert:

Geplant war die Havo's, LOUD sowie die Microspeaker µ und s zu hören. Die Havo's hatte ich als Front im Fokus und die anderen 3 waren Kandidaten für die Rears. Nach kurzer Rücksprache vor Ort wurde dann spontan entschieden, dass die LOUD als Rears vllt. doch ein wenig überdimensioniert sind und nur wenig zu spielen hätten (was zu schade wäre) und die µ zur s schwächer ist. Also war der Hörplan nun: zuerst den Microspeaker s und danach die Havo.

Begonnen wurde mit der µ - also von klein nach groß. Sie wurden kurzer Hand angeschlossen, getestet (beeindruckender erster Eindruck), die Musik am Laptop bereit gestellt und mir gesagt, ich könne mich austoben. Musikrichtung egal und Lautstärken auch. Dann wurde mir der Raum zur Verfügung gestellt.
Gut, also ab ans Testen. Ich habe verschiedene Flac Testlieder gehört - ein wenig Jazz, Klassik, Michael Jackson etc.
Also was aus diesen kleinen Teilen kommt, ist echt der pure Wahnsinn. Eine echt große Bühne, schöne Auflösung, ausreichend Tiefton etc. Wenn man sich nur aufs Hören konzentriert und die Lautsprecher mal ausblendet und dann wieder aktiv zu ihnen schaut, ist es echt beeindruckend, was aus solchen Winzlingen kommen kann. Ich meine die Teile sind vllt. ein wenig größer als diese IKEA Dekokerzen. Man denkt die ganze Zeit, dass da ganz andere Kaliber am spielen sind. Und obwohl ich denen nur kurz Zeit zuwenden wollte, vergingen ratzfatz 45min. Bei den kleinen Teilen kann man sich wirklich verlieren. Ich denke diesen Bausatz kann man reinen Gewissens zum Blindkauf empfehlen.

Nachdem ich mich endlich von den Microspeakern s losreißen konnte, waren die Havos dran.
Nach der Vorführung der kleinen war die Vorfreude und Erwartung natürlich groß.
Gestartet wurde mit der FUN Weiche. Wieder alle Lieder wie zuvor gespielt, dann mal meinen USB Stick aktiviert und auch mit Minimal/ Techno, Rap, Slipknot usw. getestet. Das ganze leise und auch in Lautstärken, die ich in meiner Mietwohnung niemals fahren würde.
Die Tiefe und Bühne ist echt der Hammer. Von der Auflösung und dem Bass ganz zu schweigen. Ich war wirklich so begeistert, dass ich mit meiner Liederauswahl teils überfordert war, da ich am liebsten alles zeitgleich getestet hätte. Auch beim Rap kamen die Stimmen extrem stark rüber und wurden von den Bässen nicht übermalt. Ich habe auch privat einige Klassik und Jazz-Sets auf dem Stick, die ich nicht nach Künstler oder so gewählt habe, sondern einfach nach Gefallen. Und auch hier war alles erste Sahne. Irgendwann habe ich auch nochmal ein Heavymetal Lied gespielt - ich kann mich aber nicht mehr an die Band erinnern - auf jeden Fall klang das für mich nicht sooo toll. Ob es an der Aufnahme oder vllt. dem BB lag (man liest ja manchmal, dass BB's u.a. mit Heavymetal überfordert zu sein scheinen), kann ich persönlich nicht sagen. Für mich ist es hier eh irrelevant, da ich diese Richtung vllt 1-2x im Jahr höre. Was ich auch beeindruckend fand ist, dass ich die Havo mal parallel gestellt habe und mal komplett auf mich angewinkelt - einen Unterschied konnte ich nicht feststellen. Auflösung, Bühne und alles andere blieb gleich. Geil.
Irgendwann habe ich dann gleiches mit der Studio Weiche getestet. Klangcharakteristik gleich. Nur der Bass kam mir irgendwie einem Subwoofer näher. Nicht dass die Fun nicht ausreichend Bass hätte, es war nur das letzte Quäntchen Bass, was ich mehr mit einem Sub verbinde.
Die Fun hat mir aber irgendwie insgesamt etwas mehr Spaß bereitet. Das kann auch daran gelegen haben, da sie etwas lauter abgestimmt ist.
Nachdem ich Nico dann mit zig Fragen gelöchert habe, hat er mir die Fun empfohlen und auch gesagt, ruhig eine Nacht darüber zu schlafen. Zumal ich die Lautsprecher nicht extrem weit von der Rückwand stellen kann und die Studio Abstand brauchen.
Auf der Rückfahrt wollte mir diese Klangcharakteristik einfach nicht aus dem Kopf. Ich saß im Auto und habe mir die ganze Zeit gedacht, wie schlecht hier einfach alles im Vergleich klingt.

Und heute war es dann so weit. Es wurde 3x die FUN Version bestellt. Als nächstes geht es an die 3D Planung, da ich für das Gehäuse einen kleinen Zusatz im Kopf habe und mal testen muss, wie das aussehen könnte.
Ich denke, ich bin die nächsten 2-3 Wochen mit der Vorplanung zum Gehäuse und Design beschäftigt, bis ich dann tatsächlich den ersten Schritt zum Bau angehen werden.

Dann werden auf jeden Fall wieder einige Fragen zum Bau von mir kommen. Bis dahin wird es sich sonst eher ruhig verhalten.
Black-Devil
Gesperrt
#24 erstellt: 09. Nov 2018, 09:06
Sehr schöner Bericht, die Fahrt scheint sich gelohnt zu haben.
Ich kann deine Eindrücke auch sehr gut nachvollziehen, ich hatte ja auch eher Bedenken wegen des kleinen Breitbänders, der ein so großes Spektrum abbilden soll.
Viel Spaß schon mal mit der Planung, bin gespannt, was du dir da ausdenken wirst.
ennokin
Stammgast
#25 erstellt: 09. Nov 2018, 13:18
Ja, wirklich gut und nachempfindbar geschrieben. Werden die µ-Micro S denn deine Rears?
Sahayn
Stammgast
#26 erstellt: 10. Nov 2018, 23:21
Bauen werde ich die Micro S sehr wahrscheinlich. Ob sie dann zu Rears werden oder neue LS fürs Arbeitszimmer, weiß ich noch nicht.
Aber ich möchte mir erst mal nur die Havos als Projekt zumuten und das abschließen. Danach sehen wir weiter.
Sahayn
Stammgast
#27 erstellt: 21. Nov 2018, 06:05
Hallooo,

damit es hier nicht zu langweilig wird, zeige ich mal die ersten Entwürfe in SketchUp 3D.
Leider wurde die aktuelle Version in eine App umgewandelt und damit in den Browser implementiert. Da stößt der Browser regelmäßig an seine Grenzen und hängt ständig, da SketchUp anscheinend ab einem bestimmten Punkt zu überfordert ist. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp, wo ich noch das ursprüngliche Programm bekomme (die Free Version und nicht als 30 Tage Testversion). So macht es auf jeden Fall keinen Spaß - der PC könnte locker, ist hier aber leider nicht der Leistungsträger.

Die Entwürfe sind nur erst Ideen. Ich habe versucht von der Standartform Abweichungen zu finden, ohne die Klangcharakteristik baulich zu beeinflussen und ohne die Grundmaße abzuändern.
Was ihr also seht, hat jeweils alle originalen Seitenlängen im Innenmaß + original Volumen + empfohlene Holzstärke.

Das Horn habe ich überall in gold-gelb gefärbt um es besser erkennen zu können. Ich schwarz hat man einfach nichts mehr gesehen.

Hier die Version 1

Havo V1 Front Havo V1 seitlich

Das Brett zwischen dem Subwoofer und dem Horn dient lediglich der Optik um beide Kammern auch optisch voneinander zu trennen, damit es nicht so eng aufeinander sitzt (habe ich bei allen Versionen so gemacht - gefällt mir besser).
Hier habe ich lediglich kleine Rundungen an die Seiten gesetzt. Das gefällt mir so recht gut. Ich vermute allerdings, dass ich eine so große Rundung am Stück nur schwer umsetzen kann. Oder mir fehlt dazu bisher der richtige Gedankengang.


Version 2

Havo V2 Front Havo V2 seitlich

Da ich wie eben geschrieben bei V1 Zweifel an der Umsetzung der Rundung habe, entstand diese Version. Der Verlauf müsste identisch sein, nur ist jedes Teilstück 18mm hoch und lässt sich so der Form nach super ausschneiden und separat ankleben.



Version 3

Front V3 gesamt Front V3 gesamt seitlich

Hier habe ich die runden Teilstücke nach vorne hin verlängert und sie optisch an das Gehäuse vom Sub greifen lassen. Das sieht jetzt natürlich alles andere als dezent aus. Aber auch das ist mit Schablone und einzelnem ausschneiden "relativ" normal umsetzbar.
Außerdem habe ich einen Winkel von 5 Grad zwischen beide Kammern gesetzt. Es diente erst nur als Test, sieht für mich aber auch nicht blöd aus. Gefällt irgendwie. Ich hoffe das der 5° Winkel vom Sub keine klanglichen Veränderungen bringen wird. Ich habe wegen des Winkels noch nicht bei Quint nachgefragt. Da der BB mit Horn aber gerade steht, sehe ich als "Laie" (noch) keine Probleme.

Um es für mich auch besser darzustellen, sitzt zusätzlich der 65" mit im Bild. So könnte es also mal aussehen.

Leider habe ich noch keine gescheiten Ideen für Standfüße gehabt. Sollte ich sie mit Winkel bauen, dürfen die LS natürlich auch nicht kippen bzw. umfallen. Rein physikalisch sehe ich einstellbare 3 Füßer am besten, um ungerade Flächen am besten ausgleichen zu können.
Nur ob die auch fürs Auge dazu passen? Ich weiß ja nicht...

Zum farblichen Design:

Ein paar Ideen ohne Favoriten.

1) furnieren. Sonus faber hat bei der Lilium so ein echt schönes Glanz Rot - das wäre schon was (keine Werbung).
Die Frage ist nur, welche Art Furnier ist das? Und wie bekommt man das in dem Rot umgesetzt?

2) lackieren. Ursprünglich hatte ich mal den Gedanken, dass Horn komplett mit Blattgold zu belegen - könnte nur etwas teuer werden. Hier wird es aber bestimmt auch hübsche Imitate geben, die ähnlich dünn sind und sich ähnlich verarbeiten lassen. Von Goldlack bin ich selber nicht so angetan, da der Farbverlauf nicht wie in echt getroffen wird.
Die Gehäuse dann entweder in schwarz oder weiß - oder die äußeren schwarz und den Center weiß - bzw. umgekehrt.

Ich kann mir auch ein British Racing Green fürs Gehäuse und ein goldenes Horn vorstellen. Das ist generell eine echt gute Farbkombination. Und die Schraubenköpfe vom Sub in gold und vom Horn in grün. Hat einen edlen englischen Old-School Touch.

Oder ein goldenes Horn und dunkelblaue Gehäuse.
Wie man merkt, komme ich von den goldenen Hörnern nicht so richtig los

_____________________
Kommen wir allerdings noch zu einer anderen Thematik. Der Umsetzung.

Da stehe ich noch auf der Kippe. Ich habe mir überlegt, mir vorerst Testgehäuse zu bauen, wenn die Technik eingetroffen ist. Man will ja auch was vom LS haben. Und dann könnte ich mir Ruhe für die eigentlichen Gehäuse nehmen. Der Punkt ist nur, dass ich selbst beim Grundgehäuse für alle 3 LS ca 4,5m² Multiplex brauche. Mit Verschnitt sagen wir mal 5m² à ~ 30€ = 150€, die nach Fertigstellung weggeschmissen werden können.
Außerdem fürchte ich mir dann viiiieeeel mehr Zeit mit der Umsetzung zu lassen und die eigentlichen erst in zig Monaten final fertig sind.

Alternativ direkt von vorne alles richtig machen. Nur dann hat man bereits alles da und kann es vielleicht mehrere Wochen nicht nutzen, weil man auch Zeit für die Gehäuse braucht.... Teufelskreis.
______________________

So, ihr habt den ersten Zwischenstand. Ich bin Designideen und Tipps der Gehäuse und Ständer offen. Wenn einer sagt, dass meine bisherigen Kreationen fürchterlich aussehen, ist das auch ok ^^.
Black-Devil
Gesperrt
#28 erstellt: 21. Nov 2018, 09:37
Was dir optisch am meisten zusagt musst du natürlich selbst heraus finden. Ich muss zugeben, die 5° Winkel zwischen Bass- und Horngehäuse sehen schon sehr ansprechend aus.

Blattgold ist eigentlich nicht wirklich teuer. Pro Quadratmeter um die 20€ und das sieht schon deutlich edler aus als Goldsprays. Anlegemilch und Überzuglack sind auch nicht wirklich kostspielig. Ein bisschen Übung schadet aber nicht.
Zusammen mit dem British-Racing-Green sicherlich ne geile Kombination. Die Kisten sind aber schon recht groß, da wirken so ausgefallene Farbkombis dann schnell erschlagend.

Den Rotton der Sonus Faber dürfte man mit vielen Hölzern und Beize recht einfach nachbilden können. Schwieriger wird ein perfektes Finish der Oberfläche - aber das hast du bei Lack immer.

Test- bzw. Übergangsgehäuse müssen ja nicht unbedingt aus teurem MPX bestehen. Hier tut es auch MDF oder gar Span- und OSB-Platten. Die sehen dann auch entsprechend unschön aus, damit man nicht Gefahr läuft, die Umsetzung der schönen Gehäuse zu vernachlässigen.

Da die HAVO auch vertikal sehr sauber abstrahlt, kannst du übrigens auch alle LS auf den Boden stellen. Das hab ich auch schon getestet und geht erstaunlich gut - was dabei etwas stört ist der optische Eindruck, der das Klangbild dann nach unten zieht. Mit geschlossenen Augen hatte sich das nach wenigen Sekunden gelegt. Ich persönlich bin aber auch ein Freund von etwas höher platzierten TVs, aber darum geht es ja nicht.

Jedenfalls sehr spannend was und wie du das umsetzen wirst.
herr_der_ringe
Inventar
#29 erstellt: 21. Nov 2018, 09:54
man könnte die beiden gehäuse der satelliten auch bis zum boden hin verlängern. dadurch erhältst du den begehrten kleineren center

zur goldoptik werfe ich noch eine dezent mattierten (amerikanischen) nußbaum mit ein
Sahayn
Stammgast
#30 erstellt: 21. Nov 2018, 13:30
Der Vorschlag das Testgehäuse mit OSB zu bauen ist eig. logisch. Ich war gestern anscheinend geistig nicht mehr so fit.
Der m² kostet hier ca. 7€. Das ist mehr als verschmerzbar.

Den tatsächlichen Preis vom Blattgold kann ich noch nicht so richtig abschätzen. Ich habe die Hörner in SketchUp relativ realitätsnah nachgebaut (es versucht). Hier sagt mir das Programm, das ein Horn inkl. der verschraubbaren Front ca. 0,2m² Oberfläche hat. Das liest sich für mich aber so wenig. Wer die mal live gesehen hat, kann das vielleicht verstehen.
Hier würde ich dann zu Transfergold/ Abziehgold greifen, da die Verarbeitung bzw. Umsetzung bei großen glatten Flächen einfacher sein soll. 0,16m² kosten hier ca. 15€. Gerundet bräuchte ich da 4 Bücher mit 8x8cm à 25 Blatt = 60€.
Ich habe vor rund 6 Jahren oder so einen sehr langen Vergoldungskurs mitgemacht. Der Kursleiter hat damals die Siegessäule in Berlin mit restauriert und neu vergoldet. Das Vergolden fand ich damals nicht so schwer - ob ich es heute noch hinbekommen würde, ist eine andere Geschichte. Versuch macht kluch.
Ich würde das ganze aber ohne Polierstein angehen und es nur mit einem Pinsel festsetzen. Ich hoffe, das hält dann auch so ausreichend gut. Ich erhoffe mir damit einen matten Oberflächenglanz zu erhalten.

Lautsprecherständer hätte ich schon gern. Die Havos stelle ich nur ungern direkt auf den Boden, auch wenn es an sich keine akustischen Einbußen gibt. Zudem möchte ich sie auch gern entkoppeln. Und die Optik spielt natürlich auch eine Rolle.
Auf dem Bild mit dem TV habe ich sie in der Höhe schon grob auf die finale Position geschoben. Die Mitte vom BB ist bei L/R auf ca. 86cm Höhe und beim Center auf ca. 62cm. Die Unterseite vom TV lieht bei ca. 75cm Höhe. Ich würde ihn gern noch tiefer setzen, aber der Center ist einfach zu mächtig .
Der Abstand zum Boden ist bei L/R ca. 37cm und beim Center ca. 13cm (direkt Unterseite Front ohne Winkelabzug).

Furnieren und Lackieren steht bei mir im Zwiespalt. Sollte ich die LS seitlich mit den Elementen verzieren, würde ich vermutlich von Furnier die Finger lassen. Als Ungeübter zu viel Aufwand. Dann käme nur Lackieren in Frage.
Nach einer Nacht drüber schlafen gefällt mir die gewinkelte Variante auch am besten.


[Beitrag von Sahayn am 21. Nov 2018, 13:33 bearbeitet]
Black-Devil
Gesperrt
#31 erstellt: 21. Nov 2018, 16:57
Das dürfte schon hin kommen mit den 0,2m² Fläche pro Horn - ich glaube da täuscht man sich schnell mal.
Ich hab mir das Vergolden auch vor einiger Zeit mal bei einer Bekannten zeigen lassen und war damals doch sehr erstaunt, wie einfach das ging. Wenn man mal ein Gefühl für das hauchdünne Metall entwickelt hat, geht das super.
Mechanisch wird das in dem Horn ja nicht mehr beansprucht, daher sollte es problemlos halten.

Wie gut kannst du denn lackieren oder gibt's jemanden, der das für dich kostengünstig machen kann? Besonders mit den Elementen an der Seite könnte das sehr schwer werden. Vielleicht wären auch eingefräste Streifen an der Seite eine Alternative...

TheTioz90
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 21. Nov 2018, 19:59

Sahayn (Beitrag #30) schrieb:

Furnieren und Lackieren steht bei mir im Zwiespalt. Sollte ich die LS seitlich mit den Elementen verzieren, würde ich vermutlich von Furnier die Finger lassen. Als Ungeübter zu viel Aufwand. Dann käme nur Lackieren in Frage.


Die Elemente könntest du auch aus Multiplexstreifen herstellen, breit und schmal abwechselnd. Mit der Schichtstruktur auf der Außenseite gibt das auch einen edlen Look, den du natürlich mit Wachs/Beize/Lack weiter individualisieren kannst.
Sahayn
Stammgast
#33 erstellt: 21. Nov 2018, 22:58
Im Lackieren habe ich die gleiche Erfahrung wie im Furnieren - 0.
Ich hätte das selber probiert. Da das Design eh noch nicht fertig ist, kann ich ja noch testen, um etwas gescheites und einigermaßen umsetzbares zu gestalten.
Gefräste Streifen kann ich auch mal versuchen reinzusetzen.

@TheTioz90

die Muiltiplexelemente wollte ich genau aus 18mm Streifen sägen. Eine Schablone angefertigt und dann entsprechend mehrfach dupliziert.
Dick und dünn abzuwechseln ist auch eine gute Idee. Muss ich in SketchUp probieren.
Sahayn
Stammgast
#34 erstellt: 10. Dez 2018, 19:24
Das Projekt kam bisher leider sehr in Verzug. DPD hat in meinem Gebiet extreme Zustellschwierigkeiten. Die Teile lagen teilweise über 2 Wochen bei mir im Zustellzentrum, gingen aber nie raus.
Jetzt habe ich die technischen Bauteile alle beisammen. Das Holz könnte Ende dieser Woche fertig geschnitten abhol bereit sein. Ich habe mich dazu entschieden, mir 3x die Havos aus MDF zum üben und zum überbrücken zu bauen und dann jeweils 3x aus Multiplex für das finale Gehäuse. Zum Finish habe ich mich auch noch nicht entschieden. Das Horn werde ich voraussichtlich mit Acrylfarbe oder so vergolden. Nachdem ich die Oberfläche der Hörner nun real nachmessen und berechnen konnte, würde ich bei einem Blattgoldpreis (23-24 Karat) von ca. 250€ liegen. Das ist mir dann doch dezent zu viel.
Bisher macht mich noch immer das Thema Standfuß verrückt. Ich habe mir auf Pinterest mittlerweile gefühlt an die 1.000 DIY LS und fertige LS angesehen, doch noch immer nichts für mich gefunden.
Von daher gut, dass ich schon mal mit den Testgehäusen beginnen kann

Anbei noch ein Größenvergleich zwischen meinen aktuellen B&W 602.5 S3 und dem Peerless-Treiber.

IMG-20181204-WA0005

Ich denke mal, dass ich ab nächster Woche Montag mit kleben beginnen kann. Dann habe ich auch ausreichend Zeit für das Projekt.
knutolafson
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 10. Dez 2018, 19:48

Sahayn (Beitrag #34) schrieb:
DPD hat in meinem Gebiet extreme Zustellschwierigkeiten. Die Teile lagen teilweise über 2 Wochen bei mir im Zustellzentrum, gingen aber nie raus.


Same here, Gegend Hamburg? Das nächste mal bestehe ich auf einen anderen Zulieferer..
Big_Määääc
Inventar
#36 erstellt: 13. Dez 2018, 08:58
mutige Aufstellung des Treibers
Sahayn
Stammgast
#37 erstellt: 27. Dez 2018, 18:46
So, kurz vor Weihnachten war es dann so weit.
Ich habe beim Bau eine sehr nette und tatkräftige Unterstützung aus dem Forum erhalten.
Bilder vom eigentlichen Bau habe ich nicht gemacht. Die meisten hier werden wissen wie man LS baut und zum anderen wollte ich den "Bauplan" nicht offen legen.
Ich habe zuerst mit dem kleben begonnen (2 Tage) und danach die Ausschnitte/ Fräsungen mit Hilfe gemacht/ machen lassen (2 Tage). Am fünften Tag habe ich dann die Treiber + Weiche eingebaut, die restlichen Bretter verleimt und die Verkabelung zu Ende gebracht.

Welche Fehler sind mir dabei unterlaufen bzw. was werde ich bei den neuen Gehäusen anders machen:

+ die jetzigen Gehäuse sind aus MDF gefertigt, da ich üben wollte und MDF um einiges günstiger als MPX ist - allerdings stinkt es wie sau und hat mein Arbeitszimmer für ca. 2 Wochen ziemlich riechen lassen. Jetzt stehen sie im Wohnzimmer und riechen zum Glück nur noch leicht.

+ ich habe das Holz bei einem Ortsansässigen Holzgroßhandel schneiden lassen (war günstiger als im Baumarkt und ging schneller). Leider war auch hier teils 1-2mm Spiel in den Längen. Zum Glück aber nie zu kurz. Der Holzbetrieb hat von mir die Schnittmaße aller Teile bekommen. Diese habe ich allerdings auf Basis von 18mm MPX berechnet. MDF gabs nur in 19mm. Dadurch ist das Testgehäuse nicht plan, sondern es sind überall kleine Kanten zu sehen, wo der 1mm mehr übersteht (weil ich die Innenmaße fürs Volumen beibehalten wollte). Ich habe damals nicht mehr daran gedacht umzuschreiben und war bestimmt dann auch zu faul dafür.

+ man liest beim kleben der anderen DIYler öfter, dass sie nur ein Brett kleben, trocknen lassen und dann wieder eines kleben. Naja, ich habs umgekehrt gemacht - so viel parallel kleben wie möglich und dann mit einer Armada Zwingen festknallen. Wozu hats geführt? Es sind immer mal einzelne Bretter leicht auf dem Leim geschwommen und verrutscht. Da musste ich ein paar mal Ruhe bewahren um nicht durchzudrehen. Ich habe die Havos geteilt - heißt Horn und Subwoofer haben ein eigenen Gehäuse bekommen. Bei einem Horngehäuse ist mir dann beim festdrehen der Zwingen alles ineinander gekracht und lag dann wieder einzeln da - war richtig herrlich - kann man also nur empfehlen
Beim MPX Gehäuse werde ich zum testen vorher alles dübeln und einzelner kleben. Mal sehen wie das dann geht.

+ trotz Vorbohrens der Löcher für das Horn, ist mir dass MDF an manchen Seiten eingerissen. Ärgerlich. Ich hab dann versucht das wieder mit Leim, Acryl und Farbe zu verdichten. Scheint funktioniert zu haben. Das scheint allerdings generell ein Nachteil von MDF zu sein.

+ beim einschrauben der Schrauben für den Subwoofer sind ein paar durchgedreht. Dennoch klingt es so, als sei es dicht. Dabei habe ich die Kraft am Akkuschrauber eher niedrig eingestellt. Ich hoffe, dass das beim MPX anders sein wird und die Schrauben mehr Griff haben werden.
Dichtband/ Moosgummi habe ich nicht eingesetzt. Ist das zu empfehlen?

+ das Vorhaben die Hörner optisch zu vergolden, wollte ich dann mit Acryl Bronze, Farbe Reichgold, umsetzen. Ich habe einen kleinen Test auf der Rückseite eines Horns gemacht und dabei wird es auch bleiben. Es sah richtig schlecht aus. Zumindest weit weit weg von dem, was ich in meiner Vorstellung habe. Jetzt bin ich also wieder auf der Suche.

___________________________________

IMG_20181227_115120

Hier seht ihr den aktuellen Status - fertig seit 23.12. ca. 19 Uhr Abends. Das zukünftige MPX Gehäuse hat auch hier seinen ersten Einsatz als Standfuß erhalten. Ich habe eben irgendwas gebraucht, um sie auf Höhe zu bekommen und was das Gewicht trägt. Wenn ich die Bretter dann zum verleimen brauche, muss ich mir einen günstigen Übergang aus dem Baumarkt suchen.
Mittlerweile habe ich tatsächlich eine Idee für die Ständer im Kopf. Ich werde die mal demnächst hier zeigen und ein paar Fragen dazu stellen.

Zum Klang:
Beim ersten anhören, während ich gebetet habe, dass irgendwas funktioniert, liefen doch tatsächlich alle 3 einwandfrei. Nichts hörte sich komisch an, die Bühne stand usw.
Mir ist klar, dass die Havos aktuell von mir absolut untermotorisiert betrieben werden. Man kauft sich auch keine Reifen für 350 kmh+ und zieht sie sich dann auf einen Audi A1 mit dem schwächsten Antrieb. Nur ist das bei mir der Status ^^.
Soll heißen, sie werden momentan von einem Yamaha RX V377 betrieben. Dem kleinsten und schwächsten AVR von Yamaha.
Was dieser jedoch aus den Havos holen kann, ist vorerst akzeptabel. Nur beim Bass muss ich noch sehen, wie ich Änderungen vornehmen kann. Wen wunderts auch, werden die 3 von mir in einem ca. 17qm Raum betrieben. Die 63 Hz Frequenz habe ich im GEQ Menü auf -4 db gesetzt und zusätzlich die Grundeinstellung Bass auf -6. Und dennoch ist es weit weg von Nachbarschaftsfreundlich. Gerade eben hat erst Batman Dark Knight sein Ende gefunden. Und ich muss sagen, dass es doch noch zu dick ist. Auf der einen Seite macht es unheimlich Spaß, Explosionen auch zu so spüren, dass man selber nicht mehr atmen braucht, weil die Subs alles in einen drücken. Auf der anderen Seite fragt man sich, wann man wohl die Bitte bekommt, doch umzuziehen.
Kurz OT: ich hatte vorher als Rears ein Paar Heco Victa 300. Die stehen jetzt im Arbeitszimmer und wurden gegen ein Paar 10öre im Needle-Gewand eingetauscht. Reicht als Rears eig. vollkommen aus.

Warum sind die Havos jetzt blau (Verzeihung: Schöner Wohnen - Lagune)? Ich hatte noch einen Eimer Wandfarbe davon. Und das klassische MDF braun hat sich noch nicht als Trendfarbe etabliert.

Was wird als nächstes geschehen:

+ in diesem Jahr schon mal nichts aktives mehr. Ich werde mal meine Zeichenidee für die Standfüße präsentieren.

+ wie heißt das Furnier mit den dunklen Streifen? das hier . Kann man Furnier eigentlich noch farbig beizen?

+ ich werde mich weiter ins Thema neuer AVR einlesen. Hier ist die Frage, ob neu oder gebraucht - eigentlich reicht mir 5.x. Dieser Schnulli mit Front Highs und Rear Highs etc verspricht mir irgendwie wenige Vorteile. Hab da schon einige Videos gesehen, in denen gezeigt wurde, dass dort in sehr vielen Filmen so gut wie nichts an Ton kommt.
Es muss halt einer sein, der bis 4k durchschleifen kann. Meine Kette sieht so aus, dass alles aus dem PC (Grafikkarte per Hdmi) in den AVR geht und dort zum TV weitergeleitet wird. Ohne PC läuft hier also sowieso nichts.
Hier ist noch die Frage, ob YPAO, XT oder XT32. Und natürlich muss ein viel kräftigerer her. Ist ja klar. Es besteht auch der Gedanke, dann Monos an die PreOuts zu hängen. Nur was hier Sinn und Unsinn ist, ist mir noch nicht klar.

+ der Raum muss noch gemessen werden - also Nachhallzeiten usw.

+ und daraufhin natürlich akustisch angepasst/ bedämpft werden

+ außerdem werde ich mir noch ein paar neue Lautsprecherkabel, Anschlüsse/ Terminals suchen, die dann ins MPX Gehäuse gepflanzt werden.

Wenn jemand Fragen hat, raus damit.


[Beitrag von Sahayn am 27. Dez 2018, 18:46 bearbeitet]
ghk.B
Stammgast
#38 erstellt: 27. Dez 2018, 22:20
Schönes projekt hast du da zuende gebracht auch die farbe gefällt. Mich stören noch die schrauben am horn, die könnte man ja noch schwärzen.
Eine frage hätte ich... wenn dir der bumms jetzt schon reicht, wozu dann auf einen leistungsfähigeren verstärker aufrüsten? Wenn du jedoch nur das einmesssystemen meintest, ok. Bei dir ist der pc die hauptquelle? Darüber könntest du doch schon den bassbereich entzerren.
Son-Goku
Inventar
#39 erstellt: 27. Dez 2018, 22:38
Hallo

Richtig geil geworden
Zum Thema AV Receiver könntest du dir noch NAD oder Arcam mit Dirac Live anschauen

Gruß
Mario
TheTioz90
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 27. Dez 2018, 22:54

Sahayn (Beitrag #37) schrieb:

+ ich habe das Holz bei einem Ortsansässigen Holzgroßhandel schneiden lassen (war günstiger als im Baumarkt und ging schneller). Leider war auch hier teils 1-2mm Spiel in den Längen.


Bei mir dasselbe Spiel, daher habe ich meinen aktuellen Zuschnitt bei Dabenmo (Ebay-Händler) bestellt, alternativ einfach mal an verschiedene Online-Händler wie Thomaier, Expresszuschnitt etc anfragen. Da sollten die Maße deutlich besser sein, ebenso die Qualität des MDF/MPX.


Sahayn (Beitrag #37) schrieb:

+ man liest beim kleben der anderen DIYler öfter, dass sie nur ein Brett kleben, trocknen lassen und dann wieder eines kleben. Naja, ich habs umgekehrt gemacht - so viel parallel kleben wie möglich und dann mit einer Armada Zwingen festknallen.


Auch das kommt mir bekannt vor Du kannst dir auch damit behelfen, indem du kleine Nägel an den zu leimenden Stellen einschlägst und den Kopf schief abschneidest. Dann rutschen dir die Bretter nicht mehr davon. Ebenso finde ich Fugenleim etwas besser als der normale Weißleim, da er etwas höherviskos ist und somit nicht so rutschig.


Sahayn (Beitrag #37) schrieb:

+ beim einschrauben der Schrauben für den Subwoofer sind ein paar durchgedreht. Dennoch klingt es so, als sei es dicht. Dabei habe ich die Kraft am Akkuschrauber eher niedrig eingestellt. Ich hoffe, dass das beim MPX anders sein wird und die Schrauben mehr Griff haben werden.
Dichtband/ Moosgummi habe ich nicht eingesetzt. Ist das zu empfehlen?


Hast du die Schrauben direkt ins MDF gedreht? Bei so einem schweren Chassis solltest du Einschlagmuttern verwenden, die du allerdings nicht einschlägst, sondern mit Schraube und Unterlagsscheibe festziehst. Zum Abdichten zwischen Chassis und Gehäuse solltest du schon abdichten, da reicht aber normales Fensterdichtband.

Ansonsten gelungene Arbeit, mir gefällt sogar die Farbe recht gut
Sahayn
Stammgast
#41 erstellt: 28. Dez 2018, 01:59
@ ghk.B

Zu Ende gebracht eher in Anführungsstrichen. Das sind ja nur die Übungsgehäuse. Ich habe also nochmal das gleiche und mehr vor mir - inklusive Finish.
Von einem stärkeren Verstärker verspreche ich mir nicht mehr Bass.
Vielmehr 'benötige' ich ihn wegen des Einmesssystems. Hinzu kommt dann noch der Fakt, dass ich sie bei Quint dynamischer und feiner in Erinnerung hatte. Sie hingen dort an einem DIY Verstärker. Vllt war es ein IcePower oder sowas in der Art. Daher verspreche ich mir davon mehr Dynamik, Feinzeichnung usw. Ggf. könnte ich auch einen kleinen AVR mit beispielsweise XT32 nehmen und jeweils mit Monoendstufen erweitern. Genau in diesem Bereich belese ich mich noch.
Zum Bass entzerren - ich habe mir vorhin schnell APO geladen und die Regler bei 40 und 50 Hz stark runtergeregelt. Jetzt ist es schon mal besser geworden.

@ Son-Goku

Danke. Wenn ich NAD bzw Arcam in Verbindung mit Dirac lese, sehe ich bereits höhere Investitionen auf mich zukommen, als mir lieb ist . Aber da kann ich mich auch irren. Bei den Herstellern weiß ich aktuell nicht, was man nehmen sollte.

@ TheTioz90

Jub, jede Schraube direkt ins MDF geschraubt. Hält bisher zumindest. Ansonsten muss ich dann beim MPX auf Einschlagmuttern achten. Die muss ich ja dann wahrscheinlich auch ordentlich vorbohren, oder? Und wenn man Einschlagmuttern nutzt, muss man ja fast zwingend auf Dichtband zurückgreifen, wenn man sie nicht eben hereinbekommen sollte. Sonst ist es ja direkt undicht.


[Beitrag von Sahayn am 28. Dez 2018, 02:04 bearbeitet]
Black-Devil
Gesperrt
#42 erstellt: 28. Dez 2018, 14:47
Dichtband sollte sowieso immer genutzt werden. Egal wie man die Chassis befestigt.

Beim neuen AVR auf jeden Fall einen mit XT32 nehmen - mit dirac oder acourate geht es zwar noch besser, aber auch XT32 leistet schon recht gute Dienste.

Für solche Kaliber wie die HAVO wären kräftige Endstufen durchaus eine Überlegung wert.
Die bei Quint sind Icepower Endstufen, die sind aber leider nur noch sehr schwer zu bekommen. Quint bzw. Physical Labs hat auch eigene Endstufen im Programm, ich weiß allerdings nicht, was die kosten.

Recht günstig sind die Hypex-Module.
1406rw
Gesperrt
#43 erstellt: 29. Dez 2018, 13:27
Ich für meinen Teil würde immer wieder auf die Yamaha Aventage Reihe setzen. Nein: ich möchte keine Diskussion YPAO R.S.C. vs XT32 anstoßen - ich kann nur sagen: bisher war ich damit zufrieden. Die meiste Zeit ist mein RX-A2020 auf 7.1 gelaufen, YPAO hat die Einmessung übernommen und es gab absolut nichts zu beklagen. Momentan habe ich allerdings wieder auf Stereo zurückgebaut, da wir im Moment mit Kleinkind ohnehin nicht eine Sekunde zum Film schauen kommen.

Man muss ja nicht gleich den neuesten RX-A3080 kaufen - auch eines der Vorgängermodelle sollte ausreichen um die Havos anzutreiben. Beispielsweise ist der RX-A2050 schon ab um die 700€ zu bekommen, der RX-A2060 um die 900€.
Black-Devil
Gesperrt
#44 erstellt: 29. Dez 2018, 15:31
Ich möchte noch dazu sagen, dass ich mich mit YPAO nicht wirklich auskenne und daher keinen Vergleich zu XT32 liefern kann. Wenn das ähnlich gut funktioniert, spricht natürlich nichts gegen einen Yamaha.
vVegas
Stammgast
#45 erstellt: 29. Dez 2018, 16:01

Sahayn (Beitrag #41) schrieb:
Hält bisher zumindest. Ansonsten muss ich dann beim MPX auf Einschlagmuttern achten. Die muss ich ja dann wahrscheinlich auch ordentlich vorbohren, oder? Und wenn man Einschlagmuttern nutzt, muss man ja fast zwingend auf Dichtband zurückgreifen, wenn man sie nicht eben hereinbekommen sollte. Sonst ist es ja direkt undicht.


Da musst du nicht auf Dichtband zurückgreifen (wobei dies eigentlich immer drunter sollte), da die Einschlagmutter ja auf der Rückseite ist und die Front somit eben bleibt.

Wenn der Platz es zulässt würde ich aber eher zu Gewindeeinsätzen/Gewindemuffen greifen (z.Bsp. Rampa).
In meinen Augen die wesentlich bessere Variante als Einschlagmuttern.
Big_Määääc
Inventar
#46 erstellt: 29. Dez 2018, 16:53
also normale Spax in Spanplatte (vorgebohrt) halten auch 15kg 18"er im Prügelbetrieb da wo sie sein sollen.
Sahayn
Stammgast
#47 erstellt: 29. Dez 2018, 18:59
ok, wenn ihr noch mehr Tipps zum Bau habt, dann immer raus damit.
Dann kann ich mir vorher alles zusammen kaufen und muss nicht noch 3x losrennen, weil was fehlt.
Times
Stammgast
#48 erstellt: 30. Dez 2018, 16:42

Sahayn (Beitrag #41) schrieb:
Ggf. könnte ich auch einen kleinen AVR mit beispielsweise XT32 nehmen und jeweils mit Monoendstufen erweitern. Genau in diesem Bereich belese ich mich noch.


Servus,


da ich meine Experimentierphase in dem Bereich erst vor Kurzem beendet habe, will ich hier kurz meinen Senf dazu geben. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

Kurz bevor ich im Sommer angefangen habe meine Duettas zu bauen bzw. bauen zu lassen (das Gehäuse habe ich vom Schreiner machen lassen), hatte ich meinem 10 Jahre alten AVR (Marantz SR7002) mit Audyssey XT durch einen neuen SR6012 mit XT32 ersetzt, inklusive dedizierter Stereo-Endstufe MM7025. Ich hatte die Hoffnung, dass ich damit "mehr" aus den LS herauskitzeln kann.

Nach diversen Experiementen (Fronts komplett an die MM7025, nur den MHT Teil, nur an den Bassteil) musste ich festgestellen, dass ich absolut keinen Unterschied höre zum Betrieb am AVR alleine. Hab die Endstufe dann wieder verkauft und mich stattdessen um die Raumakustik gekümmert; Bassfallen, Deckensegel und Breitbandabsorber für die Reflexionspunkte an der Wand gebaut. Und die Audyssey Multi EQ App für das iPad. Zusätzlich ein UMIK-1, um die Einmessungen durch XT32 auch verifizieren zu können.

Und auch wenn der letzte Schritt noch aussteht: Die Investitionen in Sachen Raumakustik waren deutlicher günstiger und haben ein Vielfaches von dem gebracht, was die dedizierte Endstufe an klanglichem Zugewinn gebracht hat.

Ich würde daher empfehlen, einen AVR mit XT32 (die anderen Systeme kenne ich nicht), die Multi EQ App dazu und was für die Raumakustik tun. Audyssey hätte zudem noch den Vorteil, dass du LFC (Low Frequency Control) einschalten und testen könntest, ob das schon ausreicht um die Nachbarn zu schonen.

Gruß,
Times
1406rw
Gesperrt
#49 erstellt: 30. Dez 2018, 17:19

Sahayn (Beitrag #47) schrieb:
ok, wenn ihr noch mehr Tipps zum Bau habt, dann immer raus damit.
Dann kann ich mir vorher alles zusammen kaufen und muss nicht noch 3x losrennen, weil was fehlt.


Dichtband ist ein MUSS, wenn die Chassis selbst hinten nicht mit Moosgummi oder irgendwie geartetem Schaumstoff bestückt sind. Ich für meinen Teil nutze so gut wie immer Tesa Moll.

Generell halten Spax oder Schnellbauschrauben wunderbar. Mache ich bei den meisten Projekten so. Wenn es optisch ein wenig ansprechender sein sollte und man Schrauben mit schöneren Köpfen verwenden möchte oder man vor hat, die Chassis auch nochmal zu entfernen und neu zu verschrauben, dann kann man gern auf Einschlagmuttern oder Rampa-Muffen zurückgreifen. Letztere wären aus keinen besonderen Beweggründen mein Mittel der Wahl.


[Beitrag von 1406rw am 30. Dez 2018, 17:20 bearbeitet]
Sahayn
Stammgast
#50 erstellt: 31. Dez 2018, 01:12

1406rw (Beitrag #49) schrieb:
Mache ich bei den meisten Projekten so. Wenn es optisch ein wenig ansprechender sein sollte und man Schrauben mit schöneren Köpfen verwenden möchte oder man vor hat, die Chassis auch nochmal zu entfernen und neu zu verschrauben, dann kann man gern auf Einschlagmuttern oder Rampa-Muffen zurückgreifen. Letztere wären aus keinen besonderen Beweggründen mein Mittel der Wahl.


Die Rampa-Muffen sehen gut aus. Dichtband werde ich mir dann für den MPX Bau zulegen. Beim MDF werde ich nichts mehr ändern; das lohnt sich nicht.



Times (Beitrag #48) schrieb:


Ich würde daher empfehlen, einen AVR mit XT32 (die anderen Systeme kenne ich nicht), die Multi EQ App dazu und was für die Raumakustik tun. Audyssey hätte zudem noch den Vorteil, dass du LFC (Low Frequency Control) einschalten und testen könntest, ob das schon ausreicht um die Nachbarn zu schonen.

Gruß,
Times


Genau solche Berichte finde ich (persönlich) hilfreich. Auch wenn der Großteil sagen wird, man muss es selber mal verglichen/ gehört haben.
Vor allem die Duetta sollten einem schon einen Unterschied offen legen können, wenn er denn vorhanden ist.
Ich werde die Havos in Stereo auch noch an zwei DIY Monos anhören. Vielleicht habe ich dann schon den neuen AVR im Haus und kann mir selber ein Bild machen.
Dazu habe ich schon einen Thread im Verkaufsbereich geöffnet. Hier schwanke ich bisher allerdings noch zwischen dem Denon 3500h - 4500h und Marantz 7012.
Times
Stammgast
#51 erstellt: 31. Dez 2018, 14:19

Sahayn (Beitrag #50) schrieb:
Genau solche Berichte finde ich (persönlich) hilfreich.


Gern geschehen. Ich hab mich in letzter Zeit relativ viel mit dem Thema beschäftigt und meine Erfahrungen in einem Thread im Akustikbereich hier im Forum festgehalten, falls dich das näher interessiert.

Ich bleibe auf jeden Fall stiller Mitleser hier im Thread.

Cheers,
Times
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