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Der Classic-Rock-Stammtisch

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Brandis7B
Inventar
#28784 erstellt: 07. Mai 2026, 15:57
Servus,
ja ich habe die paar Lieder auf Qobuz schon gehört.

Habe ihn auch schon Live gesehen in Dresden Anfang der 2000er.

Da fand ich seine Musik auch Okay. Aber seit Blues Deluxe höre ich nur noch selten was neues von JB.

Wenn es dir gefällt ist doch schön.

Ich kann mich damit nicht anfreunden, leider. 🤘

hifi_raptor
Inventar
#28785 erstellt: 07. Mai 2026, 15:58
Servus
Kommerziell - klar ist sein Output, vor allem Live, hoch. Aber mein Gott, wo soll das Problem genau sein?
Seicht? Na da haben wir wohl unterschiedliche Ansichten von seicht.
Keine Ahnung was du von einem Joe Bonamassa erwartest, aber er hat auch hier abgeliefert, und das nicht zum ersten Mal.
Ich mag Gallagher auch, aber wie gesagt - wenn’s sehr gut ist. Es ist keine Blasphemie!
Das Konzert hätte man live erleben müssen! Ich könnte heulen
JB ist und bleibt der Meister des Blues-Rock!
Gruß und schône Restwoche

P.S. Clapton is God - kurz danach kommt JB


[Beitrag von hifi_raptor am 07. Mai 2026, 16:05 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#28786 erstellt: 07. Mai 2026, 16:09
Keine Panik, wenn es Dir gefällt ist doch alles gut ! Ich habe auch noch nichts gehört von der Rory-Platte, die ist ja auch noch gar nicht erschienen. Aber ich wüsste nicht, warum ich mir die Stücke nicht lieber im Original anhören soll.
hifi_raptor
Inventar
#28787 erstellt: 07. Mai 2026, 16:16
Morgen
Warum sollte man nicht einmal Interpretationen „anderer“ Musiker anhören!
JB ist würdig Gallaghers Lieder zu interpretieren.
Aber es muss die Handschrift von dem neu Interpretierenden tragen.
Und das tut es.
Es ist keine „billige“ Kopie.
Gruß
CptWillard
Stammgast
#28788 erstellt: 07. Mai 2026, 16:23

arnaoutchot (Beitrag #28783) schrieb:
Ich bin da auch skeptisch. Bonamassa ist Meilen entfernt von der Urwüchsigkeit eines Rory Gallagher. JB hat ganz ok begonnen, aber wurde immer kommerzieller und seichter. Und amtierender Meister ... naja Ich erwarte da ehrlich gesagt genau nichts von der neuen Platte


Sehe ich ähnlich.
Ich halte es mit Bon Scott: The white man had the schmaltz. The black man had the blues.
Ich war schon immer ein wenig zurückhaltend, was den weißen Blues betrifft. Bonamassa ist da sicher für mich eher die geringste Ausnahme.

Wenn es was Zeitgenössisches sein muss: Christone Ingram.
CptWillard
Stammgast
#28789 erstellt: 07. Mai 2026, 16:29

arnaoutchot (Beitrag #28786) schrieb:
Keine Panik, wenn es Dir gefällt ist doch alles gut ! Ich habe auch noch nichts gehört von der Rory-Platte, die ist ja auch noch gar nicht erschienen. Aber ich wüsste nicht, warum ich mir die Stücke nicht lieber im Original anhören soll. :L


Deine Liebe zum Original ist mir bestens bekannt.
Ein L.A.-Woman Cover von Billy Idol würde Dich auch nicht überzeugen, unabhängig davon, dass ich das ganz gelungen sehe.

Aber noch mal zum Blues: Auch Clapton musste zwischendurch mal mit dem King reiten, als ihm dann gar nix mehr einfiel. Für mich sind die weißen Blues-Helden ohnehin allesamt etwas blass.
Ausnahme: Johnny Winter


[Beitrag von CptWillard am 07. Mai 2026, 16:31 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#28790 erstellt: 07. Mai 2026, 16:34

CptWillard (Beitrag #28789) schrieb:
Ein L.A.-Woman Cover von Billy Idol würde Dich auch nicht überzeugen ...


O Gott, gut dass ich davon nichts weiss !

Ein paar ganz gute weisse Bluesmänner gibt es schon, vielleicht einen oder zwei Ich muss mal nachdenken. Johnny Winter war ja ein Albino, das ist praktisch weiss x weiss = schwarz.

Habe mal kurz die Liste der im Thread Aufbau einer Blues-Sammlung genannten Blueser durchgeblättert (Post #1). Nun, viele herausragende weisse Musiker gibt es da nicht. Clapton sicherlich, in Teilen Gary Moore, J. J. Cale, Chris Rea, die englische Blues Band ... am ehesten ein Original ist für mich noch der Holländer Hans Theessink.


[Beitrag von arnaoutchot am 07. Mai 2026, 16:43 bearbeitet]
hifi_raptor
Inventar
#28791 erstellt: 07. Mai 2026, 16:43

Ihr seid doch alles Banausen.

Wisst nicht was gut ist.

Alle Guten sind immer auf dem Crossroads Guitar Festival vereinigt. Das hat Erich erfunden.
arnaoutchot
Moderator
#28792 erstellt: 07. Mai 2026, 16:47
Bei einem hat man keine Ahnung, wenn man eine gegenläufige Meinung hat, beim anderen ist man ein Banause ... klingt nach einer guten Diskussionskultur !

Und zum Crossroads-Festival: Die Idee dahinter ist ja lobenswert, aber inhaltlich wurde das von Festival zu Festival immer langweiliger. Das war doch nur noch Selbstbeweihräucherung der alten Helden (auch der Schwarzen). Vielleicht ist es besser, wenn man live dabei war, aber die DVDs/Blu Rays fand ich fad ! Mit Blues hatte das auch zunehmend weniger zu tun.
CptWillard
Stammgast
#28793 erstellt: 07. Mai 2026, 16:50

arnaoutchot (Beitrag #28790) schrieb:

CptWillard (Beitrag #28789) schrieb:
Ein L.A.-Woman Cover von Billy Idol würde Dich auch nicht überzeugen ...


O Gott, gut dass ich davon nichts weiss !


Wollte ich eigentlich geheim halten, ist hier so rausgeflutscht....

Gary Moore, yes. Als Quasi-Clapton-Ersatz bei BBM war er größer als das Original. Wenn man die Augen schließt, meint man, Cream wären wieder auferstanden, nur besser.
hifi_raptor
Inventar
#28794 erstellt: 07. Mai 2026, 17:09
Jo mei - nur das die Musik von BBM und Cream sich unterscheidet.
Muss die BBM mal wieder von der Festplatte lesen.
Gary Moore war mir seit seinem Bluestrip sehr sympathisch. Aber Erich ist Erich und Gary ist Gary.
Das Crossroads Guitar Festival ist halt mittlerweile genremäßig breiter aufgestellt. Das passt schon.
Die reine Blueslehre bedient das sicherlich nicht mehr.
Schönen Abend
#Gourmet
Stammgast
#28795 erstellt: 07. Mai 2026, 18:23

hifi_raptor (Beitrag #28785) schrieb:
Clapton is God - kurz danach kommt JB


JB? Lach mich schlapp!

JB mag den Blues am Leben halten, aber sein Gitarrenspiel klingt bei aller technischen Fertigkeit so seelenlos wie damals von Gary Moore. Zudem kann JB nicht singen. Da finde ich selbst Pat Travers oder George Thorogood origineller.

Duane Allman und Stevie Ray Vaughan waren, neben Eric Clapton, die einzigen wahren „weißen“ Blues-Gitarristen.

Alles IMO natürlich!


[Beitrag von #Gourmet am 07. Mai 2026, 18:26 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#28796 erstellt: Gestern, 08:29
Jetzt habe ich mir auch mal die schon erhältlichen Tracks der Bonamassa - Rory Veröffentlichung hergeholt, um qualifizierter mitreden zu können. Instrumental ist das professionell gemacht, bei dem langen I Fall Apart finde ich Bonamassas Spiel auch ganz reizvoll. Leider sind mir Tattoo'd Lady, Bullfrog Blues und Walk on Hot Coals viel zu heavy angelegt. Da wird das einstige federnde Blues-Gefühl von Gallagher völlig niedergewalzt. Und auch ich habe ein Problem mit Bonamassas knödeligem Gesang, warum in aller Welt holt er sich nicht jemanden, der das besser passend kann ? Das macht für mich viel kaputt.

Also Fazit: Die Hommage sei ihm gegönnt, aber ich bleibe dabei: Warum höre ich nicht lieber Rory ?
hifi_raptor
Inventar
#28797 erstellt: Gestern, 10:28
Morgähn
Also was den Gesang angeht, Erich kann auch nicht singen. Und das obwohl er zwischenzeitlich mal Gesangsunterricht genommenen hat.
Aber wie bei JB ist das schon eine unverwechselbare Marke.
Ich würde es eher schlechter finden wenn JB Gallagher nur kopiert hätte.
Auch Erich ist nicht mehr ein Vertreter der reinen Blueslehre. Braucht man ja nur seine letzte Scheibe anhören.
Noch mal zum Gesang Ich habe mal Al Di Meola gefragt warum Clapton der Gitarrengott wurde und nicht er. Er hat geantwortet das er nicht singen kann.
Auch nöliger Gesang ist Blues.
Das ganze Leben ist Blues

Daher allen die JB mögen, oder auch nicht, ein bluesiges Wochenende!
#Gourmet
Stammgast
#28798 erstellt: Heute, 08:28
Wer genügend Kleingeld hat, und passende Hardware…

https://www.horchhou...riant=57619318112591
Beaufighter
Inventar
#28799 erstellt: Heute, 09:13
Da muss die Liebe aber sehr groß sein.
Ozone
Inventar
#28800 erstellt: Heute, 09:40
Ich vermute Kassette reicht
Rascas
Inventar
#28801 erstellt: Heute, 10:11
Klassischer Fall von falsches Album für das Medium. Ausgerechnet ein neues Deep Purple Album in so "esoterischen" Formaten zu bringen finde ich sinnlos. Die Zielgruppe wird extrem schmal sein und wo ist der Sinn? Nur um das möglichst ungenutzt ins Regal zu stellen? Das muss schon der "heilige Gral" der Rock-/Pop-Musik sein, wo das in irgendeiner Form Sinn ergibt. Ein Deep Purple Klassiker z.B.. Da ist dieses Album aber noch meilenweit von entfernt (ob es überhaupt jemals diesen Status erreichen wird, ist bei aller Nettigkeit mehr als fraglich).

Wenn ich wirklich so g**l auf ein Album wäre, dann könnte man mich viel eher mit SACD, BluRay Audio oder HiRes-Download/Stream (zu einem jeweils viel humanerem Preis) locken. Der Aufwand, dass gut abspielen zu können, hält sich auch in (finanziell) überschaubareren Grenzen.

Das ist für mich noch nicht mal "das Beste oder Nichts". Das ist einfach: ein möglichst exotisches Format wählen, um Wert zu generieren, der inhaltlich gar nicht da ist. Das ist für mich die Definition von sinnlos.
hifi_raptor
Inventar
#28802 erstellt: Heute, 10:30
Morgähn
Es gibt zur Zeit eine Revox B77 in einer Deep Purple Edition. Gibt es schon als Alice Cooper und als Yellow Edition.
Dazu braucht es dann ein passendes Album auf Band.
Die Preise sind jenseits von Gut und Böse! Auch die Bänder, die es in drei "Qualitätsstufen" gibt.
Gibt einen Thread zum Thema.
Wer aber 20k - 30k für die Maschine ausgibt, den jucken 600€ für ein Album eher nicht.
Gruß
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