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Masselaufwerk mit entkoppeltem Motor & Tonarm

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Symphonyie
Neuling
#1 erstellt: 23. Mai 2010, 22:19
Hallo zusammen,

ich möchte gerne ein Masselaufwerk bauen, und frage mich wo kriegt man einen Tonarm bzw. einen Motor die beide keinen Kontakt zum Korpus des Spielers haben?

Der Tonarm bzw. der Motor stehen sozusagen separat in einem Gewissen Abstand zum Spieler, wobei der Tonarm wie ich finde nur gut aussieht, wenn er etwas länger ist...

Was für Vor. bzw Nachteile hat ein solcher Aufbau und kann mir jemand eine Marke nennen die dies bereits so ausgeführt hat??

Ich habe bisher nichts in google gefunden und schon viel gesucht...Aber wenn man nicht weiss wie das heisst, dan ist es schwer, habe mal probiert Masselaufwerk mit verschiedenen Begriffen aber kein Reslutat bislang...

Danke und Gruss an Alle

Symphonyie
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 24. Mai 2010, 08:27
Moin,

gegen den extra aufgestellten Motor gibt es m.E. nichts einzuwenden.

Der getrennt aufgestellte Tonarm könnte je nach Starre der Verbindung ein Problem werden.

Jede Bewegung des Untergrundes oder eines der beiden Teile (Tonarm/Plattenteller) führt zu unterschiedlich starker Anregung.

Damit kann sich der Tonarm relativ zur Platte bewegen, was Ungenauigkeiten in der Abtastung zur Folge haben kann.

Wenn der Teller perfekt gewuchtet ist und die Tonarmbasis sehr schwer und nicht entkoppelt ist, dürfte es keine Probleme geben.

Wichtig ist nur, eine unabhängige Bewegung beider Teile zu verhindern.

Beispiel:

Das Tellerlager samt Teller steht fest auf einer Granitplatte, der Tonarm steht mit einer schweren Basis ebenfalls auf dieser Platte.

Das dürfte gut funktionieren.

Gegenbeispiel:

Tellerlager samt Teller stehen auf Gummipuffern/Federn, der Tonarm steht ebenfalls auf Gummipuffern/Federn und die Basis ist relativ leicht.
(so dass der Tonarm "gerade so" fest steht)

Extrembeispiel:

Telle/Lager und Tonarmbasis stehen auf unterschiedlichen Unterlagen, die voneinander entkoppelt sind.


In beiden letzen Fällen kann es zu unerwünschten Bewegungen zwischen Tonarm und Teller kommen.

M.E. ist es sinnvoll, den Motor zu entkoppeln, den Rest aber starr zu verbinden.

Die feinen Bewegungen, die die Nadel durch die Schallrille mitmacht, dürfen auf keinen Fall überlagert werden.

Es gibt nur wenige Plattenspieler/Tonarme, bei denen zwischen Teller und Tonarm eine Entkopplung eingesetzt wird.
(Beispiel: SME3009/3012, Gummipuffer zur Befestigung)

Soweit meine Gedanken zu dem Thema.

Kann durchaus sein, dass ich falschliege.

Gruss, Jens
Symphonyie
Neuling
#3 erstellt: 24. Mai 2010, 11:30
Hallo Jens,


danke mal für die schnelle Antwort...

Hört sich logisch an so weit, nun kommen wir mal zur anderen Frage:

Wenn man nun den Tonarm nicht entkoppelt, welchen Tonarm kann man zum Einstieg kaufen der nicht gleich 1000 Euro kostet...Er sollte länger sein als Normal, ich glaube Standard ist 9 Zoll, dann 12 und evtl. noch eine Stufe mehr????

Danke und Gruss

Symphonyie
turnerx2
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 24. Mai 2010, 17:41
Für 12"-Arme legst Du immer gleich eine Menge Kohle hin -mir fällt da nur der SME 312 mit einem Preis von mehr als 1500EUR ein. Ein guter Arm ist der Rega RB300/301. Er ist zwar "nur" 9" lang, ist aber prima in der Handhabe und Qualität.

Edit Tippfehler


[Beitrag von turnerx2 am 24. Mai 2010, 17:42 bearbeitet]
kinodehemm
Inventar
#5 erstellt: 24. Mai 2010, 18:05
Moin

den LENCO SA 750 L bekommst du um die 500€, ebenso meinen Favoriten, den (alten..)Einpunkter von SCHEU...

Ansonsten kann man auch gerne mehr ausgeben...
Symphonyie
Neuling
#6 erstellt: 24. Mai 2010, 18:42
Hi Leute,

ja das mit dem Tonarm wird lästig, aber ich kann ja erst mal klein anfangen und später ausbauen...

Ein Plattenteller mit 70 mm Dicke, gibt das evtl Probleme mit dem Motor, muss man da auch was sehr teures kaufen oder evtl. sogar zwei haben, oder ist das eher egal??

Danke für Eure schnelle Hilfe

Symphonyie
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