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Wodurch definiert sich ein Masselaufwerk?

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Autor
Beitrag
freibürger
Inventar
#1 erstellt: 16. Dez 2007, 00:20
Hallo Leute!

Ich habe mal ne blöde Frage.
Was macht eigentlich ein Masselaufwerk aus?
Ist alles was nicht Subchassis ist, ist ein Masselaufwerk?
Oder muß hinzukommen das Chassis oder der Plattenteller ein gewisses Mindestgewicht aufweisen?
Und wo sind dann da die Marken?

Gruß Peter
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 16. Dez 2007, 09:28
Hi!

Im wesentlichen durch die Masse des Plattentellers und des Chassis/der Trägerkonstruktion.
Daher der Name.

freibürger schrieb:
Und wo sind dann da die Marken?

Meinst Du, welche Hersteller es gibt oder welche "Macken" das Konzept hat?

Grüße

Frank


[Beitrag von Hüb' am 16. Dez 2007, 09:30 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#3 erstellt: 16. Dez 2007, 11:18
Hallo,

vielleicht kann ich etwas hinzufügen, wegen der Frage, ist alles, was nicht Subchassis ist, eine Masselaufwerk?

Im Grunde geht es darum, wie der verhindert wird, dass störende Vibrationen (z.B. vom Untergrund oder durch Schall oder vom Motor) zum Plattenteller (eigentlich zur Platte) und zum Tonarm und Tonabnehmer gelangen.

Da gibt es im Grunde 3 Prinzipien:

  1. Masselaufwerk
    Der Plattenteller hat eine große Masse. Diese große Masse schluckt die störenden Vibrationen durch die Masseträgheit
    Beispiel: Transrotor, Clearaudio, Scheu, die großen Projects (RPM 9, RPM 10)
  2. Subchassis (=Schwingchassis)
    Der Plattenteller und der Tonarm sind durch Federn vom Rest des Plattenspielers abgekoppelt. Die Schwingungen werden eben durch diese Federn absorbiert.
    Beispiele: Linn LP 12, diverse Thorense und Duals, EMT
  3. Brettspieler
    Hier ist der ganze Plattenspieler steif aufgebaut. Die Schwingungen werden über die Zarge zum Untergrund abgeleitet
    Beispiele: Rega, die kleinen Projects und Claraudios


Es gibt Mischformen, bzw. Übergänge (außer zwischen Brett und Subchassis, da sich hier die Prinzipien gegenseitig ausschließen).

Den Übergang zwischen Brett und Masse sieht man bei den Projects oder bei der Modellreihe von Clearaudio.
Ist der Plattenteller leicht, ist es eher ein Brettspieler, ist er schwer, wird es ein Masselaufwerk (bei dem auch über diie Konstruktion abgeleitet wird)

Es gibt auch Schwingchassis-Spieler mit schweren Plattentellern (Thorens Reference, oder Thorens 320 "S", Thorens 520 "S") oder Masselaufwerke mit entkoppeltem Plattenteller.


LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 16. Dez 2007, 11:19 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#4 erstellt: 16. Dez 2007, 13:42

Hüb' schrieb:
Hi!

Im wesentlichen durch die Masse des Plattentellers und des Chassis/der Trägerkonstruktion.
Daher der Name.

freibürger schrieb:
Und wo sind dann da die Marken?

Meinst Du, welche Hersteller es gibt oder welche "Macken" das Konzept hat?

Grüße

Frank
:prost


War schlecht formuliert. Marken bezog sich auf das Gewicht.
Ab wieviel Kilo......?

@ Babak

Ich dachte das hohe Gewicht des Plattentellers käme dem Gleichlauf zugute, zumal wohl einige der massiven Aluteller auch zum Klingeln neigen.

Ansonsten umfassend erläutert-dankeschön.

Einen schönen Sonntagmittag

Peter
TomSawyer
Stammgast
#5 erstellt: 16. Dez 2007, 16:32
Hallo

freibürger schrieb:

Ich dachte das hohe Gewicht des Plattentellers käme dem Gleichlauf zugute, zumal wohl einige der massiven Aluteller auch zum Klingeln neigen.

Ansonsten umfassend erläutert-dankeschön.


Erst mal bitte, gerne

Zur Masse.

Das mit dem Gleichlauf ist glaube ich nicht der primäre Grund.

Mann kann ja auch einen höheren Gleichlauf mit leichteren Tellern erreichen, indem man die Masse am Außenrand anordnet, wie es ja bei den Thorens-tellern der Fall ist.
So kann man die gleiche Trägheit erreichen wie mit einem schwereren massiven Teller.

LG

Babak
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