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Billiger Plattenspieler?

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Sailking99
Inventar
#1 erstellt: 08. Mrz 2004, 12:07
Hi Leute,
ich habe gestern in dem alten Zimmer von meinem Bruder viele schöne, z.T. seltene Platten (Z.B.: grosse Kiss Sammlung, Motorhead, KLassik), gefunden. Aber leider keinen Plattenspieler.
Jetzt bin ich am überlegen, ob ich einen neu kaufe oder ersteigere. Wollte eigentlich nix aufregendes sonder nur einen, damit ich die Platten mal anhören kann. Wenn ich dann begeistert bin kann ich ja immer noch einen hochwertigen kaufen. Also wollt ich mal in der Kategorie 50-100 Euro gucken.
Meine Frage:
- Worauf muss ich achten? (ich hatte sowas noch nie in der Hand!)
- Wie schlisse ich das Ding an die Anlage? Geht Chinch oder muss ich einen Phonoeingang haben?
- Macht der niedrige Preis überhaupt Sinn, oder bin ich dann h´nur frustrierd?
- Alles was Euch sonst noch einfällt, was ich als totaler Blutiger Anfänger/Laie wissen sollte.
- Was ist der Unterschied zwischen dem klassichen Plattenspieler und einem DJ Turntable?

ich weiss, dass alles sehr rudimentäre Fragen sind aber ich hatte ausser Kassetendeck und CD Player nix anderes und als ich anfing mich für Musik zu interessieren hatten meine Eltern den Plattenspieler bereits aussortiert.

Gruß Flo
Holger
Inventar
#2 erstellt: 08. Mrz 2004, 12:20
Für 50 bis 100 Euro kriegst Du neu fast gar nichts, und selbst für den doppelten Betrag nur ein besseres Holzbrett.
Nimm einen Gebrauchten, für das Geld kannst Du z. B. schon einen Thorens TD 110 oder 115 bekommen, oder einen Dual 601, da hast Du etwas Anständiges.

Zur "Grundlagenforschung" (wie und wo schließe ich was an?)schau mal auf die Seite www.Phono-Info.de.
Django8
Inventar
#3 erstellt: 08. Mrz 2004, 13:18
Für 50 - 100 Euros gibt es gebrauchte Plattenspieler, die Deinen Anforderungen genügen werden. Einen DJ-Plattenspieler würde ich Dir nicht empfehlen. Darauf solltest Du achten:

- Der Hersteller ist eigentlich nicht so wichtig, solange das Gerät einen "guten" Eindruck macht (Ausgenommen sind natürlich absolute Billigmarken). Anständige Plattenspieler haben i.d.R. einen geschwungenen S-förmigen Tonarm (Es gibt aber Ausnahmen, wie z.B. Dual), einstellbares Gegengewicht und Anti-Skating.
- Ein guter Tonabnehmer macht viel aus. Am besten probehören - Du merkst sofort, ob Dir der Klang gefällt oder nicht.
- Du brauchst einen Phono-Eingang am Verstärker oder einen separaten Phono-Vorverstärker. Falls Dein Verstärker keinen Phono-Eingang hat: Kauf Dir einen anderen - der kann nicht wirklich viel wert sein.
- Wenn Du einen Plattenspieler gefunden hast, der Dir gefällt, dann frage am besten hier im Forum, ob er das Geld wert ist.

Viel Erfolg!
Sailking99
Inventar
#4 erstellt: 08. Mrz 2004, 23:01
Ok, grosses Minus!
Hab gerade rausgefunden, dass meine Anlage kein Phono In hat. Dir, Django8, muss ich leider widersprechen, denn meine Linn AV 5103 ist leider eine Menge wert.
Also was mach ich nun?
Was ist ein Phono Vorverstärker? Wie sieht er aus und was kostet er? Worauf achten?
Desweiteren würde mich interessieren, was als absolute Billigmarken gehandelt wird.
Auch habe ich gerade gehört, dass ich von meiner Oma einen alten Braun Plattendreher bekommen könnte. Taugt der/die Firma was? Habe zumindestens den Verstärker dazu neulich in der Pinakothek der Moderne stehen sehen. der Spieler dürfte das gleiche alter haben.

Fruß Flo
uglyripper
Stammgast
#5 erstellt: 09. Mrz 2004, 02:20
Hallo,
einen Phonovorverstärker schaltest Du zwischen Plattenspieler und Verstärker. Dann kannst Du jeden normalen Hochpegeleingang des Verstärkers nutzen. Macht auf jeden Fall Sinn die Phonostufe auszulagern - so kann man mit steigenden Ansprüchen einfach mal die Vorstufe wechseln ohne gleich den ganzen Verstärker zu ebay zu tragen.
Die Art des Phonoverstärkers hängt davon ab welchen Systemtyp Du verwenden willst (MM oder MC). Die im Augenblick wohl beste Variante für Einsteiger ist der SUPA Phonoverstärker (neu vom Hersteller bei ebay für ca. 30 Euro + 15 fürs Gehäuse - wenn er denn nicht jetzt teurer wird )
Ich würde mich unbedingt bei Deiner Oma schlau machen welchen Braun Plattenspieler sie da für Dich hätte! Es gibt da sehr interessante Modelle (mehr dazu, wenn Du weißt welches Modell es ist). Falls auf dem Braun keine Typenbezeichnung ersichtlich ist, hebe vorsichtig den Plattenteller ab - da gibts dann einen Aufkleber...
Gruß uglyripper
PPM
Stammgast
#6 erstellt: 09. Mrz 2004, 07:23

Anständige Plattenspieler haben i.d.R. einen geschwungenen S-förmigen Tonarm (Es gibt aber Ausnahmen, wie z.B. Dual), einstellbares Gegengewicht und Anti-Skating.


Hallo? Es gibt ein Leben jenseits von Technics! Dual ist da keine Ausnahme!


Falls Dein Verstärker keinen Phono-Eingang hat: Kauf Dir einen anderen - der kann nicht wirklich viel wert sein.


(räusper) hauptsache es schmeckt?
mizio
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 09. Mrz 2004, 08:24
Morgeeen!

Habe vor kurzem einen Phono-Vorverstärker der Firma (ich glaube HAMA oder so) entdeckt. Keine Ahnung was das Ding kann!?!? Kostet knapp über 30,-€. Werde ich mir aber nochmal anschauen gehen und dann die genaue Bezeichnung hier niederschreiben. Ich schwöre ja auf den Black Cube von Lehmann. Liegt aber mit ext. Netzteil bei ca. 600,-€. Wäre aber hier völlig übertrieben (glaube ich).
...und dan noch zum Thema S-förmiger Tonarm...
Dir Qualität des Tonarmes daran fest zumachen halte ich auch für !!! SORRY, aber so sehe ich das. Es gibt ziemlich geniale Arme die schlicht und einfach "gerade" sind.

mizio
Django8
Inventar
#8 erstellt: 09. Mrz 2004, 08:24
@ PPM
Wollte niemandem auf die Füsse treten

Wie gesagt: Dual ist ein Beispiel für einen Hersteller, der einen geraden Tonarm hat. Es gibt sicher noch andere (Philips glaub ich auch - oder?). Es ist halt so, dass bei Geräten mit geradem Tonarm häufig die "einfacheren" T4P-Systeme oder sogar irgendetwas "Exotisches" montiert sind. Ich hingegen bin ein Fan der 1/2-Zoll-Anschlüsse (oder wie auch immer diese Dinger heissen). Ich hatte nie einen Dual, aber es sind hübsche Geräte, die einen soliden Eindruck machen.

Vielleicht liegt es an meinen 70er-Jahre-Geräten, aber ich bin wirklich der Meinung, dass ein anständiger Verstärker einen ordentlichen Phono-Eingang haben sollte (genauso wie Anschlüsse für mindestens 4 LS).
mizio
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 09. Mrz 2004, 08:26
Oh...nochmal Morgeeen!

Sehe gerade € kann er nicht!Also:
"€" bedeutet natürlich EURO!!!

mizio
PPM
Stammgast
#10 erstellt: 09. Mrz 2004, 08:56

Es ist halt so, dass bei Geräten mit geradem Tonarm häufig die "einfacheren" T4P-Systeme oder sogar irgendetwas "Exotisches" montiert sind.


F A L S C H !!!
Sichte doch mal das Angebot bei www.phonophono.de und zähl mal die geraden Tonarme OHNE T4P!!! Exotisch ist anders!
Kommst wohl aus der DJ-Szene...
Riker
Inventar
#11 erstellt: 09. Mrz 2004, 09:33
Also,
merke, folgendes System:

taugt nichts, da es ja einen geraden Tonarm hat und somit wohl nur ein T4P oder ähnlich montiert haben kann
Nein sorry, aber die Form des Tonarms sagt noch nichts über die Systeme, die montagefähig sind (das mag vielleicht bei Technics so sein?). Und was ist schon exotisch? Alles was nicht von Technics ist? Nein nein, es gibt viele verschiedene Systeme, die auf viele verschiedene Tonarme passen, die mehr als nur passable Musik machen.
Wegen Vorstufe, den Tip SUPA habe ich auch schon gehört, ist wohl empfehlenswert, sowie die NAD PP2 (neu >100e, kann man ja, wie andere Vorstufen auch gebraucht erwerben).
Plattenspieler, ich denke in diesem Preisrahmen ist es schon nicht so einfach, aber ja, versuche es mal mit Holgers Tips oder von mir aus mit einem Technics und Co. (vielleicht nicht grade dem allerbilligsten, wobei man wiederum sehen muss, dass ein kleiner Hype um Technics herrscht, bei den "Einsteigern", da sie den SL1200MK2 als eine Art Referenzgerät ansehen - von dem her kommt man mit einer anderen Marke vielleicht billiger und besser weg) - Musik machen tun die auch...

Riker
Django8
Inventar
#12 erstellt: 09. Mrz 2004, 11:13
Irgendwie habt Ihr mich falsch verstanden. Ich habe nie gesagt, dass Geräte mit geradem Tonarm nichts taugen....
Umgekehrt war es aber so, dass der Grossteil jener Plattenspieler mit S-förmigem Tonarm, die ich bis dato gehört habe, ganz anständig getönt haben, was ich von den vielen mit T4P-Systemen nicht sagen kann - und die mit einem T4P-System haben nun mal einen geraden Tonarm.
Ich hoffe, dass ich hiermit die enstandene Verwirrung aus dem Weg räumen konnte.
Holger
Inventar
#13 erstellt: 09. Mrz 2004, 11:41
Gut, kommen wir mal zum Thema zurück.
Flo braucht einen Plattenspieler und eine externe Phonovorstufe. Dafür sind 100 Euro definitiv nicht genug.
Stock Dein Budget auf 200 Euro auf und alles wird gut.
Einen NAD oder Project Phono-Preamp gibt es für 90 Euro, bei eBay manchmal auch günstiger.
Und der Rest reicht für einen anständigen gebrauchten Plattenspieler wie z. B. die, die ich oben schon genannt habe.
Du könntest auch z. B. einen Telefunken STS 1, CS 20 oder CS 10 anvisieren, das sind weit unterschätzte Automatik-Plattenspieler, die sehr gut verarbeitet sind und oft für einen Fünfziger oder weniger zu haben sind (ich hatte selbst einen STS 1 und war sehr zufrieden mit dem Teil - nachzulesen im Analog-Forum unter www.Analog-Forum.de). Der Rest kann dann z. B. in ein schönes Tonabnehmersystem investiert werden.
uglyripper
Stammgast
#14 erstellt: 09. Mrz 2004, 15:23
Hallo,
die Project Phono Box käme auch noch in Frage - viel mehr als 50Euro würd ich dafür nicht auf den Tisch legen (mit etwas Gedult bei ebay auch realistisch...
Schau Dir erstmal den Braun Deiner Oma genauer an...
Eine neue Nadel oder gleich ein neues System solltest Du gleich mit einberechnen...
Gruß uglyripper
Sailking99
Inventar
#15 erstellt: 11. Mrz 2004, 09:27
Hallo und danke ersteinmal für Eure Ausführliche Hilfe.
Ich habe das Plattenspielerproblem soweit gelöst, dass ich den Braun von Oma nehme. Soweit ich weiss hat sie bis vor kurzen noch damit gehört, also dürfte nicht mehr als eine Neue Naddel fällig werden.
Welcher Spieler es genau ist kann ich sagen, wenn ich Ihn geholt habe. Aber beim ersten Blick stand vorne nur Braun drauf.
Also werde ich mich mal ganz unauffällig auf PhonoVertsärkersuche begeben.
Sollte ich eine neue Naddel brauchen, wo kriege ich die und was kostet sowas und worauf muss ich achten?
Kann jemand in München einen Laden empfehlen, wo man sowas kaufen kann und auch noch Beratung bekommt?
Da ich das ganze ersteinmal als Experiment betreiben möchte, will ich natürlich beim Vertsärker ersteinmal sparen und werde wohl euren Tipps folgen und eines der genannten Modelle ersteigern.
So weit von mir, jetzt muss ich ersteinmal Platz in meinem Zimmer schaffen, damit den Spieler überhaupt unterbringe.

Gruß Flo

P.S.: Was ist eigentlich MM und MC? Was ist da der Unterschied?


[Beitrag von Sailking99 am 11. Mrz 2004, 11:37 bearbeitet]
uglyripper
Stammgast
#16 erstellt: 11. Mrz 2004, 14:37
Hallo,
Für eine neue Nadel mußt Du erstmal wissen, welcher Tonabnehmer am Braun installiert ist. Dann kann man weiteres dazu sagen.
MM - MovingMagnet, MC - MovingCoil sind zwei unterschiedliche Tonabnehmerbauweisen. Da MCs meist deutlich weniger Ausgangsleistung haben als MMs, muß die Phonovorstufe darauf ausgelegt sein. (Es gibt auch HighOutput MCs, die auch an einer MM Vorstufe funktionieren)
An Deinem Braun dürfte zu 99% ein MM Abnehmer sein.
Gruß uglyripper
Marc_L.
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 12. Mrz 2004, 13:16
Hallo,
Braun hat grundsätzlich gute Plattenspieler gemacht. Praktisch alle Modelle ab Mitte der 60er Jahre sind qualitativ hinreichend bis hervorragend. Ich selbst habe den PS 350 undbin höchst zufrieden damit. Ich hoffe, Deine Oma hat keinen Schneewittchensarg oder einen dieser "Phonokoffer" der 50er Jahre. Die sind allenfalls hübsch anzusehen, Platten abspielen würde ich damit jedoch nicht. Guckst Du hier: www.radiodesign.de unter "history" und "Plattenspieler", "Phonokoffer" und "Radio-Phono-Kombinationen". Die beiden letzteren kannst Du getrost vergessen.
Viele Grüße
Marc
wegavision
Inventar
#18 erstellt: 12. Mrz 2004, 15:00
Da Braun ab Mitte der 60er Jahre die Deutschlandvertretung für Shure war, hatten die Spieler hauptsächlich das Shure M75 und M95, leider nur wenige das V15. Erst in den 80er kamen dann wieder Eigenproduktionen. Also wirst du wahrscheinlich ein Shure 75 haben, hierzu gibt es noch genügend Austauschnadel, sei es beim gut sortierten Fachhändler oder im Internet.
Falls es ein Shure ist, steht es groß auf dem Tonabnehmer vornen drauf


[Beitrag von wegavision am 12. Mrz 2004, 15:02 bearbeitet]
uglyripper
Stammgast
#19 erstellt: 13. Mrz 2004, 23:44
Hallo Flo,
Nun laß uns mal nicht dumm sterben und erzähl welchen Braun Du Deiner Oma aus dem Kreuz geleihert hast...
Gruß uglyripper
Sailking99
Inventar
#20 erstellt: 14. Mrz 2004, 14:45
Hi Leute, noch ein paar Tage Gedult. Muss erst zu meiner Oma fahren und das Ding holen und das wird Anfang/Mitte der Woche sein. Aber Ihr Seid die Ersten, die es Erfahren werden. Fest Versprochen.
Auf der Von Marc L angegebenen HP hab ich mal nachgeguckt und so ganz grob würde ich sagen, dass es ein PS500 sein könnte.
Aber echt nur eine Schätzung vom Aussehen. Nächste Woche wissen wir mehr.

Gruß Flo
xenokles
Stammgast
#21 erstellt: 14. Mrz 2004, 21:14
Mit der NAD PP2 Vorstufe solltest Du auch noch für höherwertige Plattenspieler gerüstet sein, neu kostet die 98,-- EURO und gebraucht wirst Du sie kaum finden, da die erst seit wenigen Monaten auf dem Markt ist. Praktischerweise kann man auch MM und MC daran betreiben. DJ-Plattenspieler sind in der Regel direktgetrieben, der seit über 20 Jahren produzierte Klassiker von Technics nutzt den Teller gar als Teil des Motors. Vorteile: sehr robust, extrem kurze Hochlaufzeiten. Für Hifi-Anwendung gibt es fürs gleiche Geld aber sinnvollere Geräte. Und die mittlerweile zahllosen Technics-Nachbauten sind oft von abschreckender Qualität.
Highend-city
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 14. Mrz 2004, 23:14
Gestern habe ich den Reverence von Herrn Suchy gehört ist besser als CD. nur ein bisschen teuerer .
Braun ist Kult zum Musik hören ?
Rega bez.bar und ab da OK.
Aber lohnt sich das für Dich ?? ist alles ohne VB.
Kaufe Dir eine alte Anlage da ist Phono kein teueres extra.
MFG
Hans
Sailking99
Inventar
#23 erstellt: 17. Mrz 2004, 09:11
Hi Leute,
hab also die Kiste bei Oma abgeholt und da steht mal nix drauf mit Typenbezeichnung oder so. Weder an der Seite noch oben noch unten. Da steht nur vorne Braun drauf und drunter halt solche Infos, dass das Dingnicht nass werden darf und so.
Habt Ihr nen Tipp. Digicam hab ich leider nicht.
So jetzt muss ich mal Platz im Zimmer für das Ding schaffen und mich nach nem Verstärker umsehen (möglichst billig ersteinmal).

Gruß Flo
uglyripper
Stammgast
#24 erstellt: 17. Mrz 2004, 19:21
Wie schon erwähnt, einfach mal den Plattenteller abheben - da drunter stehts ...
Gruß uglyripper
Stiegl-Killer
Stammgast
#25 erstellt: 18. Mrz 2004, 19:16
Hi!
Ich bin selbst auf der Suche nach einen ordentlichen günstigen Plattenspieler!

Selber habe ich nen alten Dual 504, aber diesen kann ich momentan leider nicht betreiben, da mein neuer Marantz Receiver keinen Phono-Eingang hat.

Jetzt überlege ich nach 2 Aspekten.

1. Entweder kaufe ich mir nen Pro-Ject Debut mit integrieten Phonoverstärker.

Was aber schlecht ist wenn ma sich mal wieder nen anderen Plattenspiele kauft.

oder
2. ich kaufe mir erst mal einen Vorverstäker und betreibe meinen vorhanden Dual weiter.
Später kann man ja wieder aufrüsten.

So, zu meiner Frage, wofür würdet ihr euch Entscheiden?
Entweder den Dual Spieler weiter zu betreiben, oder direkt auf den Pro-Ject umsteigen??
Laut der Zeitung "Audio" 02/04 ist der der Beste in der Mittelklasse!
Naja, haben aber nur 2Geräte getestet!! Ist also nicht wirklich aussagekrätig!

Dank schonmal im vorraus!

Gruß Stiegl
uglyripper
Stammgast
#26 erstellt: 18. Mrz 2004, 22:40
Hallo,
ich würde mir ja einen Phonoverstärker kaufen, es mit dem Dual versuchen (vielleicht neue Nadel oder neues System) und wenn er Dir gar nicht gefällt, einen guten gebrauchten Plattenspieler kaufen - für 150 Euro sollte da auf jeden Fall was zu finden sein, das den Project in den Schatten stellt.
Gruß uglyripper
Holger
Inventar
#27 erstellt: 18. Mrz 2004, 22:44
Das sind dann aber nicht sämtliche Alternativen !
Denn wenn Du Geld für einen neuen Project mit integrierter Phonovorstufe hast, bedeutet das, dass Du um die 260 Euro ausgeben kannst.
Das reicht aber dicke für eine Phonovorstufe wie die Project PhonoBox oder den NAD PP2 UND einen neuen (gebrauchten) Plattenspieler.
Die Vorstufe kostet etwa 80 Euronen, da bleiben noch 180 für einen schönen Gebrauchten, z. B. einen Thorens der 14x/16x-Baureihe.
Damit wärst Du dann für sehr lange Zeit alle Sorgen los - und hättest ein deutlich besseres Laufwerk als diesen kleinen Project-Brettspieler .
PPM
Stammgast
#28 erstellt: 19. Mrz 2004, 07:20
Hallo,
nur mal ganz kurz zu den Tests in der Audio: natürlich wurden früher viel mehr Plattenspieler getestet, die heute nicht mehr in der Bestenliste stehen. Dabei haben viele Player besser abgeschnitten als der aktuelle Project Debut. Der Dual CS 505-3/4 und ein Thorens (war es der 318?) haben dabei sogar gefährlich nah an der Spitzenklasse gekratzt. Aber die Tests sind lange her und nicht (mehr) im Bewußtsein der Konsumenten. Ein Vergleich der Geräte von damals und heute wird ja leider nicht mehr durchgeführt.
Patrick
Stiegl-Killer
Stammgast
#29 erstellt: 20. Mrz 2004, 09:31
Hmm, so habe ich mir das auch als erstes mal vorgestellt.
Von den NAD Vorverstärker habe ich schon was gesehen, bei Phonophono.
Nen Kumple meinte das man um die 100EUR ausgeben sollte für etwas Vernünftiges. Also für den Vorverstärker!!

Ich habe meinen DUAL an meinen alten Technics Receiver schon mal gestestet, bin auch halbwegs damit zu frieden.
Was mir nur aufgefallen war, bei Pink Flyod - Darkside from the Moon, dass bei einen Lied (komm jetzt nicht auf den Namen!) sehr komisch klang, als wäre der Verstärker damit überfordet gewesen.
Das Klang sehr bescheiden, habe dann bei meinen MArantz mal die CD reingelegt und es Klang wesentlich besser.

Achso, naja wegen dem Geld!! Momentan habe ich nichts!! LOL
Aber ich bin bereit dafür zu sparen und halt etwas halbwegs Ordentliches zu kaufen.
Habe die Infinity Primus 300 und den Marantz SR4400, denke mal das es ein vernüntiges Mittelklasse System ist, bin zu nen soliden Oberklasse.

Naja, gebrauchte Plattenspieler zu ersteigern ist doch sehr kritisch. Gerade bei Versand, wenn die nicht ordentlich verpackt sind?!?!
Worauf muss man denn da drauf achten??

Was meint ihr mit nen neuen System?
Bedeutet das nen neuen Tonarm? Bin da nicht ganz fit drin, mein interesse besteht erst seit kurzen, seit dem ich die alten Platten von meinen Vater ausgekrammt habe!! LOL

Vielen Dank schonmal

Gruß Stiegl
uglyripper
Stammgast
#30 erstellt: 20. Mrz 2004, 14:37
Mein Vorschlag: Kauf dir bei ebay eine Pro-ject Phonobox (1.Version) oder den Supa Phonoverstärker. Für die Pro-ject würde ich nicht mehr als 50Euro ausgeben, für den SUPA ca.30, weil da das Gehäuse noch dazukommt. Diese Geräte sind für den Einstieg und auch noch darüberhinaus imho völlig ausreichend.
Schau Dir mal die Seiten von http://www.phono-info.de an.
Das System ist der Nadelträger incl. Nadel. Müßtest Du mal vorne raufschauen, ob Du da irgendeine Bezeichnung sehen kannst. Bei alten Plattenspielern lohnt auf jedenfall ein Nadelwechsel - es kann jedoch finanziell wie auch klanglich durchaus Sinn machen das ganze System zu wechseln.
Der schlechte Klang der PinkFloyd kann an mehereren Ursachen liegen: verschlissene Nadel, uraltes System, falsch eingesteller(s) Tonarm/System, schlecht behandelte, schmutzige LP.
Gruß uglyripper


[Beitrag von uglyripper am 20. Mrz 2004, 14:39 bearbeitet]
Stiegl-Killer
Stammgast
#31 erstellt: 21. Mrz 2004, 10:20
Also, ich schaue mal bei ner Auktion nach, wie da so die Preise sind.

Welche der beiden Vorverstärkeren ist den der Bessere??
ODer welcher bietet mehr fürs Geld!!??

Ich denke mal, dass der alte Dual komplett neu eingestellt werden muss!!
Soweit ich mich erinnern kann habe ich als Kind mit meiner Schwester noch an dem Ding rumgespielt!!! Wollten glaube ich mal DJ spielen!!! LOL
Die Nadel kostet wohl über 30EUR als Nachbau.
Darum Frage ich mich ob sich diese Investionen lohnen würden.

Gruß Stiegl
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