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Zweit-Plattenspieler für zerkratzte Platten: welches System

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entropy_kid
Stammgast
#1 erstellt: 19. Apr 2011, 08:08
Hallo, bin seit gestern im Besitz eines zweiten Thorens (TD 160 und TD 165) und wollte die beiden zu einem makellosen Gerät vereinigen. Der Rest gibt dann immer noch einen mehr als passablen Dreher ab, den ich dann benutzen wollte um meine "Grabbelkistenfunde" abzuspielen, also Platten, die so stark zerkratzt sind, dass ich sie dem AT 120 E am anderen Dreher nicht zumuten will.
Was empfiehlt sich denn hier als System, ich suche einen Tonabnehmer, der sehr robust ist und eventuell den einen oder anderen Kratzer "ignoriert".
Auf Lager habe ich gerade ein Ortfon VMS ??? und ein Stanton 500, beide mit halbwegs neuer Nadel. Tonarm für's neue System wäre am ehesten der Thorens TP 11 am TD 165, geht wohl als mittelschwerer Arm durch.
Empfohlen werden für die Anwendung öfter mal Nagaoka MP 10/11, wäre mir aber recht, wenn das System billiger wäre.
mk0212
Stammgast
#2 erstellt: 19. Apr 2011, 09:27
Shure M75 mit sphärischer Nadel (z.B. von Cleorec, kostet 14,95 bei ebay). Klingt toll und bügelt einiges glatt :-)
luckyx02
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 19. Apr 2011, 14:19
...kann mich meinem Vorredner nur anschlissen. Die Cleorecnadel klingt toll und löst fein auf.

Damit tut sie aber dem TE bei dieser Problematik keinen Gefallen.

Ein System dem das in bemerkenswerter Weise gelingt ist das Grado Prestige Black. Da ist man regelrecht verblüfft wenn man die "Knacks" Stellen kennt, und sie plötzlich ausbleiben.
Offensichtlich trifft der Schliff auf eine Stelle weit unter der "Oberflächenzone" aber noch gerade hoch genug um nicht im Rillengrund zu mahlen.
entropy_kid
Stammgast
#4 erstellt: 19. Apr 2011, 14:56
Danke schon mal für die Rückmeldungen. Shure M75 ist immer so eine Angabe... gibt ja 6 (?) Versionen davon. Ich habe gerade ganz schwer den Verdacht, dass das Shure M75MB Type II hier eine Nadel verbaut hat, die der empfohlenen seeeeehr ähnlich sieht. Wäre mal einen Versuch wert das einzubauen.
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 21. Apr 2011, 05:44
Moin !

Möglichkeiten:

Ortofon VMS dingsbums auf das bessere Laufwerk , weil klanglich dem AT120E überlegen.

AT120E als Schmuddel-TA nutzen.

Stanton entsorgen.

AT95E für unter 20 Euro komplett NEU kaufen. Ist dem Shure M75/S überlegen, obwohl auch nur Standardklasse.

Grado Black und Co. aus der Prestige-Serie sind zu teuer, klingen " plüschig " und indifferenziert.

Und es ist zu bedenken, daß die Tonarme vom 160er bzw. 165er versch. eff. Massen haben !

Schöne Ostern wünscht
Erik
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 21. Apr 2011, 06:48
Hallo,

vielleicht sägen mir jetzt ein paar Leute die Ohren ab, aber meine persönliche Erfahrung bei ausgelutschten Platten, gequält mit div. 4 - 5 Gramm Keramiksystemen von Philips, Dual und Telefunken aus meiner Jugendzeit, mit Kamineffekt trotz 3 x Knosti (so ab Anf 70er Jahre):

System Ortofon FF 15 (Rundnadel 2,5 P) - na ja

Excel S 70 (el. Nadel 2,0 P) - schon besser aber auch nicht der Brüller

Dual ULM 45er (el. Nadle 1,5 P) - ok, wir steigern uns

System Ortofon M20 (el. Nadel 1,0 P) - sehr gut, wo andere Nadeln einen Hüpfkurs machten keine Probleme

Daher meine Meinung: je besser das System desto besser auch die Abtastung von ausgenudelten Platten, wenn sie sauber sind.

Peter
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 21. Apr 2011, 08:08
Er will aber ein billiges System.

Extrem robust&billig ist das Shure M44-G bzw. M44-7. So eins macht bei mir die "Drecksarbeit".
Klingt sogar ganz gut.

MfG
Haakon
mk0212
Stammgast
#8 erstellt: 21. Apr 2011, 11:47

Wuhduh schrieb:



AT95E für unter 20 Euro komplett NEU kaufen. Ist dem Shure M75/S überlegen, obwohl auch nur Standardklasse.


Würde das so nicht unterschreiben. Zwar klingt das AT95E marginal räumlicher, aber ansonsten ist das M75 mit sphärischer Nadel (hier: Cleorec) dem AT weit überlegen. Es hat einfach mehr Power, klingt präsenter und tastet vor allem besser ab. Habe beide Systeme kürzlich erst verglichen. Bei einer problematischen Platte sprang das AT an einer Stelle grundsätzlich, beim M75 gabs allenfalls einen kaum hörbaren "Knacks".

Das AT hat zudem einen geringeren Output. Da muß man die Lautstärke schon deutlich weiter aufdrehen als beim M75, um aufs gleiche Niveau zu kommen. Nicht gut, wenn die Phonostufe zum Rauschen neigt.

Preislich nehmen sich beide Varianten nichts.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 23. Apr 2011, 10:30
Irgenwie verlieren hier alle das Primärziel des TE aus den augen wie mir scheint. Es ging nicht um gut und billig, sondern um ein Kratzergnädiges System ? Oder habe ich da was nicht mitbekommen ?
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