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mal wieder ein Brummer.

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kossi9999
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Jul 2010, 21:46
Hallo,
ich bin letztens umgezogen und habe mein plattenspieler nun weiter weg stehen als vorher. ---> kabel verlängert. Ich hatte vorher auch schon ein Brummen vorgenommen aber es immer ignoriert, jetzt glaube ich ist es leicht stärker geworden und es nervt mich einfach.... das kabel vom plattenspieler wird über female female an Oehlbach NF1 6m, female female Oehlbach NF1 6m (ja ich weiß ist weit...) angeschlossen. Das Brummen ist beim Musikhören nicht wirklich zu hören... wenn man aber zwischen den liedern ist nervts mich einfach...
Ich habe mir damals eine gute (?!?) Steckerleiste von BAchmann mit sog. Netzfilter gekauft. ( in etwa diese http://www.anynas.de...nungsschutz?ls=ciao)]http://www.csmusiksy...nungsschutz?ls=ciao)[/url]
Nun komme ich zum Haken. wenn ich die steckerleiste am alu rund um die Leiste anfasse ist das Brummen weg !!???!?!??!
ich habe alle anderen cinch eingänge abgezogen, habe ne andere normale steckerleiste probiert, habe die schutzkontakte mit tesa "abgeklemmt", hab die Leiste hochgehalten, es ändert alles nix, nur wenn ich das scheissteil mit der Hand anfasse.... hat jemand ne idee was ich machen kann?
achja Anlage:
Denon CX3
Musical Life! plattenspieler mit Vinyl-Master-red (kabel korrekt angeschlossen)
Elac fs247


[Beitrag von kossi9999 am 13. Jul 2010, 21:50 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#2 erstellt: 14. Jul 2010, 05:08
Hallo!

Bei einem Plattenspieler verlängert man keine Kabel, oder man handelt sich Probleme ein.

Grüße Raphael
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 14. Jul 2010, 05:37
Moin,

du hast sechs Meter Kabel zwischen Dreher und Verstärker/PhonoPre???
MikeDo
Inventar
#4 erstellt: 14. Jul 2010, 10:28
Ginge halbwegs, wenn man kurz hinter dem Dreher den Pre anschließen würde und vom Pre aus in den Amp über eine "etwas" längere "Leitung".

Aber Signale im mV Bereich über eine 6 Meter lange Leitung zu schicken halte ich für mehr als suboptimal.

Und Kabelangaben beziehen sich für gewöhnlich auf 1 Meter. Ansonsten wird explizit darauf hingewiesen.



hab die Leiste hochgehalten, es ändert alles nix, nur wenn ich das scheissteil mit der Hand anfasse.... hat jemand ne idee was ich machen kann?


Na, in dem Fall wohl das Sche...teil immer schön mit der Hand erden.




[Beitrag von MikeDo am 14. Jul 2010, 10:31 bearbeitet]
kossi9999
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Jul 2010, 12:04
aber das ist doch dann kein problem des kabels sondern der erdung oder nich bla?
das brummt auch mit nem 1-meter kabel...
raphael.t
Inventar
#6 erstellt: 14. Jul 2010, 13:43
Hallo!

Sechs Meter Phonokabel ist ein Unding, ob es brummt oder nicht!
Es sei denn, wie schon vorher hingewiesen, dass hinter dem kurzen Phono-Kabel des Plattenspielers gleich ein Pre kommt und danach erst die restlichen Meter bis zum Amp in einen Aux-Eingang..
Auch das nicht ideal, aber machbar.

Deine Konfiguration solltest du schleunigst andern.
Dann kannst du weitersehen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 14. Jul 2010, 16:23
Nabend !

Brummer habe ich auch ... an den beiden klebrigen Fliegenfängern an den 2 Zimmerlampen !

Ernsthaft:

Diese Längen sind pillepalle und keiner Diskussion würdig !

Dieses Oehlbach NF1 ist einfach nur billig !

Bitte Masseproblem direkt an der Fräse klären ( Tonabnehmerstecker zu locker ? ) und dann per forumsinterner Suchfunktion nach einem passenden MM-Vorvorverstärker forschen, der dann am Ausgang eine hochwertige, lange Strippe bekommt.

MfG,
Erik
kossi9999
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Jul 2010, 20:25

Wuhduh schrieb:
Nabend !

Brummer habe ich auch ... an den beiden klebrigen Fliegenfängern an den 2 Zimmerlampen !

Ernsthaft:

Diese Längen sind pillepalle und keiner Diskussion würdig !

Dieses Oehlbach NF1 ist einfach nur billig !

Bitte Masseproblem direkt an der Fräse klären ( Tonabnehmerstecker zu locker ? ) und dann per forumsinterner Suchfunktion nach einem passenden MM-Vorvorverstärker forschen, der dann am Ausgang eine hochwertige, lange Strippe bekommt.

MfG,
Erik

pille palle im sinne von "scheissegal wie lang das is?" oder im sinne von "tüllich is das viel zu lang"
was passiert denn wenn das kabel so lang ist? eigentlich dürfte das signal doch nur schwächer werden oder?
tonarm ist RB250 sprich keine erdung... !!

beim tonabnehmer ist nichts locker

mm-pre zwecks entzerrung oder was?
nice2hear
Inventar
#9 erstellt: 15. Jul 2010, 05:46
Morgen

a) ich denke, er meint damit das Zweite

b) Kabel am PS Tonabnhmer müssen auch immmer die Kapazität berücksichtigen, da wird sich meistens auch der Klang/Ton ändern, nicht nur die Lautstärke. Fällt sicher bei dem einen TA mehr beim anderen weniger auf. (von Masseproblemen mal abgesehen)

c) Phonopreamp EMpfehlung: der günstige (Dynavox) TC 750 ist für einen 20ziger zu bekommen, habe ich auch (bei normalerkabellänge) im EInsatz. Ob einer von NAD oder naderen im Bereich von 100EUR mehr bringen da sind die Meinungen geteilt. Dessen Ausgang dann am Verstärker am AUX/LINEx oder CD Eingang anschliessen.http://88.162.177.2/laser/images/remi/denon%20cx3%20dos.jpg
Großmogul
Stammgast
#10 erstellt: 15. Jul 2010, 06:28
Das Brummen ist ein Erdungsproblem, hat nix mit der Länge des Kabels zu tun. Angesehen davon, dass das Kabel auf jeden Fall zu lang ist. Was sich kapazitiv ändert muss man allerdings konkret hören, es kann auch durchaus sein, dass sich der TA überhaupt nicht davon beindrucken lässt.
Wichtig ist, ein Erdungskabel am Dreher, das ordentlich am Verstärker (bei externem Phonopre an dem) angeschlossen wird.
Das solltest Du mal überprüfen. Dann reden wir weiter.

Gruß
Großmogul
kossi9999
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Jul 2010, 07:32
dann habe ich also richtig verstanden dass das brummen nicht durch das zu lange (warum dürfen phono-kabel nochmal nich lang sein?!? ich müsste meinen Raum komplett umstellen damit ich das kabel vom dreher direkt in den Amp stecken könnte und selbst dann hab ich ein brummen, die kabellängendiskussion verstehe ich nicht.) sondern durch ein erdungsproblem zustande kommt wa?
ich hab nen Rega RB250 Tonarm, der hat keine Erdung!
Großmogul
Stammgast
#12 erstellt: 15. Jul 2010, 07:45
Es geht nicht nur um den Arm, sondern um den Spieler als ganzes. Da sind zB noch Motor und Tellerlager.
Normalerweise hat ein Dreher immer ein separates Erdungskabel bzw. einen Anschluss (Schraube) für einen passenden Draht.

Gruß
Großmogul
kossi9999
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 15. Jul 2010, 09:26
also bei mir ist der motor vom teller getrennt.... warte hier mal ein altes bild..:
http://img708.imageshack.us/i/20090915img3722.jpg/
Großmogul
Stammgast
#14 erstellt: 15. Jul 2010, 09:54

kossi9999 schrieb:
also bei mir ist der motor vom teller getrennt.... warte hier mal ein altes bild..:
http://img708.imageshack.us/i/20090915img3722.jpg/



Ok, ist am LW eine Erdungsschraube oder ein Kabel? Gibt es eine Anweisung vom Hersteller dazu?

Bei einem meiner Dreher werden die Massen von Arm, Tellerlager und Motor an einem Punkt zusammengeführt und dann mit dem Erdungskabel verbunden.


[Beitrag von Großmogul am 15. Jul 2010, 09:56 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 15. Jul 2010, 14:06
Ist ein anderer Tonabnehmer vorher am Laufwerk ohne Brummen gelaufen ?

Es könnte auch irgendwo zwischendurch der Fehler an einen schlecht sitzenden Massekontakt einer der Endstecker liegen. Ich hatte auch schon erlebt, daß einige Übergangskupplungen miserable Fertigungstoleranzen hatten.

Ich wiederhole:

Kurzes Ü-Kabel -> Phono-Preamp -> hochwertiges Kabel Richtung Vor-/ Vollverstärker !

MfG,
Erik
Großmogul
Stammgast
#16 erstellt: 15. Jul 2010, 15:18
Alle Kontake müssen feste Verbindung haben und alle Kabel - egal wie lang - in Ordnung sein.

Den Hinweis auf den TA solltest Du auf jeden Fall aufnehmen und die Verbindungen überprüfen.
Hörst Du beide Kanäle oder gibt es vielleicht Aussetzer?

Gruß
Großmogul
Albus
Inventar
#17 erstellt: 15. Jul 2010, 16:58
Tag,

in der Tat hast Du ein Erdungsproblem (was die Reaktion des Anfassens zeigt); ein Energie-Fluß bleibt stehen und reagiert auf menschliche Brückung. - Zwischensatz: Die Erdung des Tonarmes RB250 erfolgt über den Rückleiter (zugleich Schirmung) des linken Kanals (beiseite, der Hersteller sagt davon, es sei in fast allen Fällen problemlos). Vorlauf: Prüfe die Kontaktierung am Tonabnehmer selbst auf Kontaktdruck und Fläche.

Frage zur Annäherung an das Erdungsproblem (das Anfassen vermindert den Effekt einer irregulären Schleife): Ist der DRA-CX3, der Receiver, mit einem Rundfunk-Antennenkabel verbunden, etwa Breitbandkabel für Rundfunkempfang? Falls ja, was ist, wenn dieses Antennenkabel abgezogen wird? Ist der Störeffekt ohne BK-Verbindung nicht gegeben, dann ist ein Mantelstromfilter erforderlich. Ist keine BK-Verbindung gegeben, dann...

Alle Netzzuleitungen sind an eine Steckleiste zu bringen, dazu wird darauf geachtet, Signalleitungen klar abständig von Netzleitern zu führen, Netzleiter dürfen auch verdrillt werden (vorteilhaft). Auf einer Steckerleiste ruhig auf Reihenfolge der Geräte achten, auch auf den uU nützlichen Versuch, beide Polaritäten zu erproben (Netzstecker der Geräte wenden). Reihenfolge: einmal Plattenspieler zuerst, dann Receiver zuerst (die erste Stelle ist Erdungsschmutz-begünstigt). Immer im Hinblick auf das beobachtete Störgeräusch. Merke: Kein Kabel darf scharf geknickt sein!

Die Anfassprobe kann auch einmal direkt an der ersten Verlängerungsverbindung gemacht werden (Tonarm an Öhlbach mittels Kuppler).

Soweit jetzt.

Freundlich
Albus
pelowski
Inventar
#18 erstellt: 15. Jul 2010, 17:17

kossi9999 schrieb:
...(warum dürfen phono-kabel nochmal nich lang sein?!?...

Hallo,

wenn es nur um Verluste ginge, dürfte dein Kabel noch viel länger sein.

Die Gefahr von Brummeinstreuungen wächst zwar mit der Länge; bei gut geschirmten Kabeln meist dennoch kein Problem.

Aber: Die Kabelkapazität bildet zusammen mit der Systeminduktivität und der VV-Eingangsimpedanz einen bedämpften Schwingkreis.
Wenn alles genau passt, erreicht man einen einigermaßen linearen FG bis an (oder über) die obere Aufzeichnungsgrenze.

Wenn das Kabel zu lang ist, verschiebt sich die Resonanzfrequenz dieses Schwingkreises deutlich nach unten und i.a. ist dann auch die Dämpfung zu gering, so dass du eine starke Überhöhung unter 10kHz (bei 6m vermute ich das mal) bekommst.

Grüße - Manfred
Fhtagn!
Inventar
#19 erstellt: 15. Jul 2010, 17:32

pelowski schrieb:

wenn es nur um Verluste ginge, dürfte dein Kabel noch viel länger sein.


Entschiedenes NEIN!

Es dürfte länger sein, wenn am Originalkabel des PS ein Vorverstärker angeschlossen wäre und dann erst die Verlängerung folgen würde.
pelowski
Inventar
#20 erstellt: 15. Jul 2010, 17:40

Fhtagn! schrieb:
...Entschiedenes NEIN!...


Statt zu schreien, solltest du einfach eine stichhaltige physikalische Begründung liefern.

Grüße - Manfred
Fhtagn!
Inventar
#21 erstellt: 15. Jul 2010, 19:39
VinylMasterRed: Empf. Abschlusskapazität: 200-400 pF

Kapazität des Oehlbach NF 1 bei 6 Meter Länge: 354pF (ohne Originalkabel!). Insgesamt also eher 450pF.

Nur mit den 6 Meter NF-1 sollte die Eingangskapazität des Phonoteils des DENON Verstärkers schon bei ca. 46pF liegen.
Rechnet man das Originalkabel des Plattenspielers hinzu, wird es noch schlimmer.

Mich wundert eigentlich, dass man da ausser Brei noch irgendetwas im Mittel- und Hochtonbereich hört .

PS: Der Widerstand des NF-1 liegt bei 190mOhm, das VM red bringt knappe 3mV raus.....


[Beitrag von Fhtagn! am 15. Jul 2010, 19:44 bearbeitet]
kossi9999
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 15. Jul 2010, 21:18
ich glaube ich habe den fehler gefunden, der übergang von NF1 zu PS-Cinch lag irgendwie ungünstig hinter der Heizung, das Brummen ist fast komplett weg....
oh mann... (habe es vorher auch shcon mit abziehen der meisten kabel versucht usw auch antennenkabel)

Ich werde jetz mal vergleichen wie sich der Ton mit dem verlängerten Kabel verhält.... wenn es wirklich so krass ist wie ihr sagt (ich habe diese konfiguration noch nicht lange...) dann werde ich mir warscheinlich noch ne Pre kaufen... welcher taugt denn für mäßig viel geld was.. max. 100€ ? was kann man von diese billigen möchtegernröhrenteilen erwarten?
gruß und danke schonmal für eure Hilfe
pelowski
Inventar
#23 erstellt: 16. Jul 2010, 00:10

Fhtagn! schrieb:
...Mich wundert eigentlich, dass man da ausser Brei noch irgendetwas im Mittel- und Hochtonbereich hört ...

Eine Überhöhung irgendwo in dem Bereich klingt sicherlich nicht nach "Brei", eher schrill.


PS: Der Widerstand des NF-1 liegt bei 190mOhm, das VM red bringt knappe 3mV raus..

Und wenn du nun mal das ohmsche Gesetz zu Hilfe nimmst (Norm-Re von Entzerrer-VV 47kOhm), dann weißt du auch, warum ich schrieb:

...wenn es nur um Verluste ginge, dürfte dein Kabel noch viel länger sein.


Grüße - Manfred
Wuhduh
Inventar
#24 erstellt: 16. Jul 2010, 15:51
Schön, dann kann ja dieser Thread geschlossen werden, denn

a) meldete der Ersteller, daß das Brummen fast weg ist

und

b) wurden seitens des Erstellers bereits die 2 üblichen, überflüssigen Fragen gestellt, die bei Benutzung der Suche zügig und blasenfrei sich wie von selbst beantworten.

Ein gutter Vekäufer hätte fürs Coaching erstmal pauschal 30,00 Euro zzgl. MwSt. verlangt, oder ?

,
Erik
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