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plattenspieler um 200 euro

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Beitrag
sgattmann
Stammgast
#1 erstellt: 18. Sep 2010, 16:30
moin allerseits,

ich bin seit kurzem auf dem plattenspieler-trip. viel weiß ich noch nicht über plattenspieler. hat jemand einen rat für mich, welchen plattenspieler ich mir näher angucken sollte?
bis jetzt ist mir der Debut III / Ortofon OMB5E ins auge gefallen, da er mein limit entspricht. aber ehrlich gesagt, habe ich noch keine marktübersicht.

was meint ihr?
simon


[Beitrag von sgattmann am 18. Sep 2010, 17:37 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 18. Sep 2010, 17:07
Hallo Simon,

das von Dir genannte Gerät und auch das Abtastsystem stellen nach meiner Bewertung die absolute Einstiegsklasse bei Neugeräten dar. Was noch billiger ist, sollte man auf jeden Fall vermeiden.

Alternative wäre ein gebrauchtes Gerät. Da bekommst Du für 200 € schon was Besseres.

BG Konrad
sgattmann
Stammgast
#3 erstellt: 18. Sep 2010, 17:38
ok, den rat nehme ich natürlich gerne an.

was wären denn die gebraucht üblich verdächtigen in diesem preisrahmen?
Guido64
Stammgast
#4 erstellt: 18. Sep 2010, 19:44
Hallo Simon,

für Deinen Budget-Rahmen kann ich die ehemaligen Dual Spitzenklassenspieler 704/721 empfehlen. Gerade der 704 ist aufgrund des Direktantriebs und der Halbautomatik sehr pflegeleicht. Das damals verbaute System Shure V15III gehörte damals zu den Top MM Systemen.

Gruß
Guido
sgattmann
Stammgast
#5 erstellt: 19. Nov 2010, 14:12
hallo nochmal,

ich bin mir immer noch unsicher wegen des spielers. bald weihnachtet es und vielleicht gönne ich mir da mal was.

ich habe zur zeit einen technics sl bd20d (leihgabe) hier stehen mit einer p34 als nadel, um zu schauen, ob ich auch dauerhaft dem schwarzen gold verfalle.

meine anlage:
sony str db 2000
pa: system audio 1250 + nubox aw 880

jetzt habe ich mir heute die erste platte meines lebens gekauft (lizz wright - the orchard).

kurz: ich finde, das ganze klingt ein bisschen dumpf.

meine frage ist jetzt, ob ich meine 200 - 300 € in einen neuen plattenspieler investieren soll oder den sl bd20d aufrüste mit einer neuen nadel, vielleicht auch einem neuen tonarm? ich könnte den technics nämlich als dauerleihgabe erst einmal haben.

dann habe ich noch eine frage: ich habe hier einen alten dielenfußboden. wenn ich in meinem zimmer rumlaufe, höre ich, dass der plattenspieler das nicht mag, denn anscheinend bewegt sich die nadel. gibt es da irgendwelche abhilfe? vielleicht eine steinplatte drunter oder so? der spieler steht auf einem holztisch von ikea. ich hatte auch schon die idee, ein regal in die wand zu bohren, um den spieler vom fußboden zu abstrahieren.

danke euch!
simon


[Beitrag von sgattmann am 19. Nov 2010, 14:36 bearbeitet]
schmiddi
Inventar
#6 erstellt: 19. Nov 2010, 16:26
Hallo!

Dein Technics Plattenspieler hat ein MM Tonabnehmersystem, zumindest wird er so ausgeliefert.
Dein Sony AV Verstärker hat nach den Beschreibungen die ich gefunden habe allerdings eine MC Phono Eingang. Das passt nicht zusammen. Du brauchst für deinen Tonabenhmer einen MM Vorverstärker.

Bevor du jetzt etwas kaufst was dann eh nicht passt, würde ich dies erseinmal klären.

Jörg
sgattmann
Stammgast
#7 erstellt: 19. Nov 2010, 19:22
na klasse, das hatte ich ja gar nicht auf dem schirm.

in der bedienungsanleitung steht nichts von mm oder mc.
zu leise ist der spieler nicht, es kann also kein mm verstärker in verbindung mit einem mc system sein.
anders herum soll es dann ja zerren. habe ich noch nicht gehört, wobei ich aber auch noch keine lauten platten gehört habe.


[Beitrag von sgattmann am 19. Nov 2010, 19:26 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 19. Nov 2010, 20:11
Dein AVR hat zu 99,99% keinen MC only Eingang sondern einen normalen MM Phonoteil.

Am besten ein neues T4P System für den Technics kaufen, der ist immer noch um Welten besser als ein ProJect Debut.

MfG
Haakon
Guido64
Stammgast
#9 erstellt: 19. Nov 2010, 20:39
Hallo Simon,

da hat der Haakon recht! Ich würde, wenn es denn unbedingt ein neuer Plattenspieler sein muss, bevorzugt nach einem gebrauchten Plattenspieler aus der analogen Blütezeit suchen. Vorraussetzung ist allerdings die Bereitschaft so ein Teil auch mal auseinanderzuschrauben und neu zu justieren.

Mit einem guten Dual der 7er Reihe oder einem Thorens 320, einem großen Kenwood hast Du auf alle Fälle eine Basis, die sich von einem Project Debut (Einsteigermodell)um Klassen distanziert!

Gruß
Guido
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 19. Nov 2010, 20:41
Hallo!

@sgattmann

Wie Fhtagn! denke auch ich das du einen völlig normalen MM-Phonoeingang hast. Reine MC-Eingänge gibt es ohnehin kaum, -Zumeist sind diese Eingäng dann ohnehin umschalbar-.

Für den Dumpfen Klang gibt es auch einige andere Erkärungen die genau so Wahrschinlich sind:

1) Der MM-Eingang und das System passen von der Eingangskapazität nicht gut zueinander.

2) Die Abtastnadel ist stark verschmutzt oder abgenutzt.

3) Die Schallplatte ist Abgenudelt oder eine schlechte Pressung

MFG Günther
sgattmann
Stammgast
#11 erstellt: 24. Nov 2010, 18:09
moin,

wie fällt der vergleich von dem pro ject essential mit ortofon omb3 und meinem technics aus? durch beratung im hifi-geschäft ist mir der ins auge gefallen.

simon
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 24. Nov 2010, 18:19
Ungefähr wie der Vergleich zwischen einem Trabant (Pro-Ject Essential) und einem VW Golf (Technics).


Haakon
sgattmann
Stammgast
#13 erstellt: 24. Nov 2010, 18:32
echt jetzt?? ich meine, ich habe keinen mk2, sondern einen technics sl-bd20d. also diesen hier. nur in alt.
Fhtagn!
Inventar
#14 erstellt: 24. Nov 2010, 18:44
Ok, ich habe übertrieben.

Eher passt der Vergleich zwischen einem Mofa (Pro-Ject Essential) und einem VW Golf (Technics SL-BD20).

Die ProJect Gurke ist messtechnisch so schlecht, dass sie nichtmal die alte HiFi Norm erfüllt und daher im klassischen Sinne gar kein HiFi Gerät ist.


Haakon
sgattmann
Stammgast
#15 erstellt: 24. Nov 2010, 18:49
und der essential mit dem 2m blue?
Fhtagn!
Inventar
#16 erstellt: 24. Nov 2010, 18:55
Daten auf den Tisch:

Essential:
Max. Geschwindigkeitsabweichung: ±1,5%
Max. Gleichlaufschwankungen: ±0,25%

SL-BD20:
Max. Geschwindigkeitsabweichung: ±0,10 %
Max. Gleichlaufschwankungen: ±0,069%

Der Essential ist und bleibt ein Schrott-Laufwerk, ganz egal was für ein Tonabnehmer darauf montiert ist.
germi1982
Moderator
#17 erstellt: 24. Nov 2010, 20:54
Das Teil dürfte sich, wenn die DIN 45500 noch existieren würde, nicht mal Hifi nennen. Die DIN schrieb als Mindestanforderung für Plattenspieler vor, dass die Gleichlaufschwankungen nicht höher als 0,2% sein dürfen.

Die DIN 45500 legte die Meßverfahren fest, so sollten die Werte vergleichbar sein. Zudem enthielt diese DIN Mindestanforderungen an Geräte die diese erfüllen mussten damit diese mit den Begriffen "Hifi" oder "High Fidelity" bezeichnet und beworben werden durften.

Diese DIN-Norm wurde 1996 durch die schwammige EN 61305 ersetzt. Diese enthält keine Mindeststandards mehr und definiert nur noch Meßverfahren, wobei da eh viele machen was sie wollen....


[Beitrag von germi1982 am 24. Nov 2010, 20:58 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#18 erstellt: 25. Nov 2010, 12:41
Hallo Simon,
auch von mir der ganz klare Tip, sich einen gebrauchten Player zu kaufen.
Ca. 100€ für den Player und 100€ für ein neues System, dann kommt dir nichts mehr dumpf vor.

Mein Tip wäre ein kleiner Thorens, z.B TD 160/166 z.B. mit Denon DL110 oder wenn es die MK II-Ausführung ist, mit dem Ortofon VM Red oder baugleich MK 520.
Und zwar deswegen, weil sie rein manuell sind und so gut wie nichts daran kaputt gehen kann.

Wenn möglich Selbstabholung, das Verschicken ist nicht jedermanns Sache. Und wenn der Verkäufer nett ist, baut er dir das gewünschte System auch gleich sachgerecht ein.

Gruß
Ludger
sgattmann
Stammgast
#19 erstellt: 25. Nov 2010, 17:32
hrmpf.

und wie sieht es mit dem Xpression III basic von pro ject aus? klingt der anständig?
sgattmann
Stammgast
#20 erstellt: 29. Nov 2010, 16:48
weiß jemand bescheid?
Archivo
Inventar
#21 erstellt: 29. Nov 2010, 20:32
Nicht wirklich - hatte allerdings mal einen einfachen Pro-Ject 1.3 oder so, mit Sumiko Oyster-System, zusätzlicher Glasplatte auf dem Standard-Plattenteller und einem Nabenzapfen mit Schraubgewinde, um verwellte Platten auf dem Teller festschrauben zu können.

Ich sag´s mal so: der Pro-Ject hat für mich lange Zeit ausreichend erkennbare Musik reproduziert.

Als ich jedoch begann, mich intensiver für das Thema Vinyl und Plattenspieler zu interessieren und entsprechend auch andere Geräte gekauft und getestet habe, wurde der Pro-Ject bald ausrangiert und verkauft.

Eine Frage: auf Deine Anfrage haben Dir die meisten Kollegen hier geraten, Dir einen guten gebrauchten Dreher aus der großen Zeit dieser Geräte zu besorgen - ein Rat, dem ich mich nur anschließen kann: das Angebot ist groß, die Qualität beachtlich, und bei Problemen findest Du hier jede Hilfe und Unterstützung.

Warum reitest Du dennoch weiterhin beharrlich auf den Pro-Jects herum?

LG, Ivo


[Beitrag von Archivo am 29. Nov 2010, 20:33 bearbeitet]
sgattmann
Stammgast
#22 erstellt: 30. Nov 2010, 19:35
moin,

erst mal danke für die antwort.

ich verweile bei pro-ject, weil ich den vielleicht sehr günstig bekommen kann. und um den markt von alten drehern zu beleuchten und sondieren, fehlt mir leider momentan die zeit. ich kenne mich bei drehern überhaupt nicht aus und müsste mich da erst reinfuchsen. und das angebot an alten spielern ist ja schier unendlich...
wenn mir jemand sagt: "für das geld ist dieses angebot sehr gut, kauf den", dann hätte ich auch nichts gegen einen gebrauchten.

simon
@drian
Inventar
#23 erstellt: 30. Nov 2010, 20:45

sgattmann schrieb:

ich verweile bei pro-ject, weil ich den vielleicht sehr günstig bekommen kann.

simon


Selbst "günstig" ist noch zuviel für den Schrott
Aber Jeder hat natürlich das Recht bei seinem ersten Mal auf pro-ject reinzufallen

Mach es so wie empfohlen, sonst kaufst du zwei mal und das kostet noch mehr Zeit

Neben den bereits genannten Geräten würde ich noch einen LENCO L75 empfehlen:

http://cgi.ebay.de/L...&hash=item20b57d01a7

und natürlich den Dual 701, mehr Plattenspieler braucht man eigentlich nicht:

http://cgi.ebay.de/D...&hash=item3f0505f3d2



[Beitrag von @drian am 30. Nov 2010, 21:05 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#24 erstellt: 30. Nov 2010, 21:05
Naja, Pro-Ject baut auch ganz gute Dreher.

Der Pro-Ject RPM 5.1 kostet 590€ und hat den 9cc Tonarm, ein kleiner TA (Ortofon 2M Red) ist auch noch dabei.

Bedenkt man, dass das Tonarm allein schon 565€ kostet, dann ist das schon ein sehr gutes Angebot.

Wenn Pro-Ject unter 1000€, dann würde ich den RPM 5.1 kaufen.

Gruß
Haakon
Detektordeibel
Inventar
#25 erstellt: 01. Dez 2010, 02:54

kurz: ich finde, das ganze klingt ein bisschen dumpf.


"Gedämpfter" Klang ist normal zu 90% die Nadel, hängt da Staub drauf hört man das spürbar, und das geht auch entsprechend schnell das die zustaubt.
Wie alt ist denn der Spieler? Hast du die Nadel gereinigt?

Wenn noch nicht organisier dir einen Nadelreiniger und auch gleich eine Carbonbürste für die Platten. Gibts überall für ca. 5-10€



wenn ich in meinem zimmer rumlaufe, höre ich, dass der plattenspieler das nicht mag, denn anscheinend bewegt sich die nadel. gibt es da irgendwelche abhilfe? vielleicht eine steinplatte drunter oder so?


Ich würde mit dem Tisch anfangen wo der Spieler draufsteht, vermutlich steht der etwas waklig und das überträgt sich so noch leichter, ansonsten noch Steinplatte o.Ä. unter den Spieler.


weil ich den vielleicht sehr günstig bekommen kann


Hehe, das ist so wie die Leute die wegen nem Mitarbeiterrabat sich nen Polo mit Opamotor finanzieren anstatt sich woanders billiger ein richtiges Auto zu kaufen.



wenn mir jemand sagt: "für das geld ist dieses angebot sehr gut, kauf den", dann hätte ich auch nichts gegen einen gebrauchten.


Fangen wir doch so an.
Was soll dich denn der Technics kosten? 50-80€ (je nach Zustand) wäre vernünftiger Preis, günstiger schadet nicht.

Vorschläge für anderen T4P?
Ich sag mal 3 Preisklassen:
a: Tonar/Nagaoka 611BE ca 25€ komplett aber das spielt "nur" ca auf EPC 30 Nivau mit Originalnadel.
b: Shure M 92 E (ca 40€)
C: Ortofon, Grado etc. aber bei ner Leihgabe würd ich kein 80€+ System verbauen, es sei denn du kaufst dir später einen anderen Dreher mit T4P System, gab auch sehr hochwertige. Und T4P hat den Vorteil (für manche vielleicht Nachteil) das man daran nix großartig rumfummeln und einstellen muss/kann und der Austausch sehr einfach zu erledigen ist.

Ich würde als erstes die Nadel reinigen, wenn die unbeschädigt ist dann dürfe es mit der "Dumpfheit" erstmal aufhören - ich mein das Standardsytem ist jetzt auch nicht der oberhammer in Sachen auflösung, aber "Dumpf" wenns dumpf klingt dann ist was nicht i.O.
Wenn das mit der Nadel passt dann schau das du dir ein paar Schallplatten organsierst. Es bringt nix 300, 500 oder 1000 Euronen in nen Plattenspieler zu investieren mit nur einer einzige Platte.

Für 200€ gibts bei "neuware" eh nur eher schrottiges Zeug was Plattenspieler angeht, selbst für was vergleichbares zum SL-BD20 den es vor 10 jahren noch nachgeschmissen gab muss man heute mindestens 300€ rechnen.


[Beitrag von Detektordeibel am 01. Dez 2010, 03:27 bearbeitet]
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