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Phono Vorverstärker + Tonabnehmer aber welche(n) ?

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Autor
Beitrag
DeCan
Stammgast
#1 erstellt: 01. Nov 2010, 22:37
Hallo,

ich habe mir sagen lassen, dass es sinnvoll wäre, meinen Rega Planar 2 über einen Vorverstärker an meinen Denon AVR 2308 anzuschließen. Der AVR 2308 verfügt zwar über einen eigenen Phonoeingang, aber es wäre trotzdem sinnvoll. Nun habe ich schon stundenlang im Forum gesucht, gegoogled,... Ich weiß nicht, was ich genau kaufen soll.

Aus optischen Gründen würde ich gern einen Röhren Vorverstärker nehmen. Macht das auch klanglich Sinn? Wenn ja, welchen sollte ich kaufen? Mein budget ist begrenzt, daher wäre eine Lösung um max. 300,00 Euro anzustreben. Gern günstiger. Hauptsache klanglich gut.

Was ich gesehen habe ist der Dynavox tpr1 und der Dynavox Hybrid-Röhrenverstärker VR-307. Der TPR 1wäre von der Größe schön, da ich den Vorverstärker auf eine extra Ablage im HiFi Rack stellen wollte. Aber der TPR1 und der VR-307 scheinen nicht für Plattenspieler zu sein, oder irre ich da? Auch die Tube Box II von Pro-Ject finde ich nicht so schlecht, aber würde auf der Ablage genause verloren aussehen, wie der Dynavox Hybrid-Röhrenverstärker VR-307, da die Abmasse sehr gering sind.

Ich würde mich über Vorschlage sehr freuen. Falls jemand zufällig was gebrauchtes anzubieten hat, auch daran wäre ich prinzipiell interessiert.

Danke vorab.

Grüße,
Sebastian


[Beitrag von DeCan am 01. Nov 2010, 23:07 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 01. Nov 2010, 23:35
Sebastian,

welcher Tonabnehmer ist den verbaut am REGA?

Stefan
DeCan
Stammgast
#3 erstellt: 02. Nov 2010, 00:44
Hallo,

es ist ein Linn K9 verbaut. Über den finde ich bloß keine Angaben im www oder ich bin zu dusselig google / die Suchfunktion zu benutzen.

Gruß,
Sebastian
smitsch
Stammgast
#4 erstellt: 02. Nov 2010, 00:49
ich würde eine wählen die MM/MC fähig und anpassbar ist, also gain /load wählbar und mit gutem Rauschabstand...Camtech PPA wär ein hohes Zeil, ev gebraucht - kann alles und das nicht schlecht...

supex liest man oft, diese Lehmann sind auch ganz fein, röhrenPhono ist auch sehr schön, aber meine Dyna PAS nicht grad der Brüller und die QUAD22 ist auch nicht das gelbe vom Ei...was diese Project Röhrenstufe kann weiss ich nicht, das beste was ich bisher hörte war eine von brocksieper.
Will sagen: Röhre Ja, aber nicht ganz so Preiswert...bis die vorstufe vollständig auf temperatur ist: 1/2h - laufenlassen verheizt sinnlos Röhrenstunden, macht also nur Sinn wenn man viel Vinyl hört, meine ich...
amor_y_rabia
Stammgast
#5 erstellt: 02. Nov 2010, 03:45
Hallo DeCan,

hast du schonmal einen externen PhonoPre probiert, um festzustelllen, ob der Phonoeingang deines Denon (den ich nicht kenne) weniger taugt als ein 300 Euro-Teil?

Uns suchst du eine bestimmte Richtung, in die du den Klang verändern willst und könntest diese beschreiben?

Ich habe einen Creek Pre, den ich sehr gut finde, MC und MM umschaltbar aber nicht fein anpassbarer Gain etc, wie bei anderen Geräten. Mit einem Goldrin 1022 an meinem Michell Focus bin ich sehr zufrieden.

Beste Grüße
DeCan
Stammgast
#6 erstellt: 02. Nov 2010, 07:29
Hallo,

genau das ist das, was ich mich frage. Macht es überhaupt Sinn? Daher würde ich mich über Erfahrungswerte freuen. Klanglich vermisse ich bei manchen LP´s den waren und weichen Klang.

Grüße,
Sebastian
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 02. Nov 2010, 07:34
Ein externer Pre wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um einiges besser sein als der Alibi-Eingang in deinem AVR.

Wenn du den TPR-1 haben willst, ist der billigste Weg ein Abo der Audio, das kostet ca. 65€ und du bekommst den Dynavox als Geschenk dazu.

Gruß
haakon
amor_y_rabia
Stammgast
#8 erstellt: 02. Nov 2010, 12:53
Hallo,

kannst du dir nicht einen Pre beim Händler leihen, um das mal auszuprobieren? Ist sicher der beste Weg...

Ich kenne den Dynavox nicht, aber Verstärker von der FIrma haben mich wenig begeistert.

S
MikeDo
Inventar
#9 erstellt: 02. Nov 2010, 15:24
Hallo Sebastian.

ich hatte mal vor langer Zeit das Linn K9, wie auch das K5. Es sind meines Erachtens Standardsysteme. Ich würde da nicht allzuviel erwarten. Als Phonopre hatte ich damals einen Trigon Vanguard I, der allerdings gut war.
Röhrenpres neigen u.U. zu Brummgeräuschen, oder Rauschen. Es gibt hochwertige, die in der Tat prima sind und diese Effekte nicht haben, aber die kosten natürlich auch.
Die, mit denen ich zufrieden wäre kosten ein Schweinemoos.

Dynavox versucht sich meiner Meinung nach in seiner Schreibweise und auch phonetisch an Dynavector anzulehnen. Nur, es sind Billigheimer. Sicher, es gibt Leute, die sich damit zufrieden geben, ich würde und könnte es nicht.

Bis 300 Euro würde ich Dir den Trigon Vanguard II empfehlen.
Dieser wird immer mal gebraucht angeboten.

Vorteil: Ist für MM und auch MC Systeme verwendbar. Optimale Anpassung von Verstärkungsgrad, Widerstand und Kapazität an unterschiedlichste Tonabnehmersysteme.
Das Netzteil ist ausgelagert, somit ist eine plattenspielernahe Aufstellung möglich. Robust und wertig verarbeitet ist er zudem.

Und so sieht er aus.


Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 02. Nov 2010, 22:48
Verschiedene Phono-Preamp's ausprobieren, siehe Fernabsatzgesetz und Rückgabemöglichkeit !

Und denke bitte daran, daß das K9 auch nicht ewig halten wird. Izz ja ooch nich' so dolle ....

MfG,
Erik
amor_y_rabia
Stammgast
#12 erstellt: 02. Nov 2010, 23:57
Hallo Sebastian,

na Glückwunsch zur Neuanschaffung. Ich hoffe, dass er dir den soundmässigen Fortschritt bringt! Ehrlich gesagt denke ich aber, dass der nur dann eintritt, wenn das System deutlich besser ist als das bisherige Linn!?
Und wenn deine Unzufriedenheit bisher wirklich mit dem Phonoteil in deinem Receiver zusammenhing dann kommt das sicher nochmal auf dich zu...

Will aber nich unken und wünsch nochmal viel Spaß.

Stefan
DeCan
Stammgast
#13 erstellt: 03. Nov 2010, 20:39
Hallo Stefan,

danke für die Glückwünsche. Wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe, ist eine OM 5E dabei. Wie gut oder weniger gut bzw. besser als die Linn K9 ist, weiß ich nicht. Aber ich denke, dass es auch hier einige Meinungen bzw. Erfahrungen gibt, die mir gern mitgeteilt werden können.

Sollte der Tonabnehmer nicht so toll sein, gegen welchen solte ich ihn ggfs. tauschen?

Grüße,
Sebastian
DeCan
Stammgast
#14 erstellt: 03. Nov 2010, 22:32
Ich habe noch eine Frage zum (Röhren-) Vorverstärkern. Macht es Sinn, einen Pro-Ject Tube Box II zwischen den RPM 5 und meinen Denon AV2308 anzuschließen?

Hat jemand einen Pro-Ject Tube Box II in Betrieb oder Betrieb gahabt? Er gefällt mir optisch einigermaßen und ich könnte ihn mir leisten, da ich heute eine kleine Sondervergütung für besonderen Arbeitseinsatz auf der Arbeit bekommen habe.

Freue mich auf Antworten und / oder Gegenvorschläge bzw. Erfahrungsberichte


Ich habe schönere gesehen, aber die sind jenseits meiner preislichen Möglichkeiten...



1_Pro_Box_TubeIIsi_75mm_300dpi



oder macht es mehr Sinn, zum Beispiel einen Pro-Ject Phono Box III USB oder besseres zu nehmen ...



1005578-1-Pro-Box-PhonoII-USB



und so zu montieren???



project_rpm5sp_vollbild


[Beitrag von DeCan am 03. Nov 2010, 22:44 bearbeitet]
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 04. Nov 2010, 00:48
Moin,

bevor du die Kohle in einen Pre investierst, solltest du vielleicht erstmal einen standesgemässen Tonabnehmer besorgen.
Das OM-5 ist nichts weiter als eine Alibi-Lösung, um den VK nicht zu weit nach oben zu treiben und trotzdem einen spielfähigen Plattenspieler anzubieten.
Auch das K-9 ist jetzt nicht der Überflieger und die Nadel wird auch bald fertig sein. Dann ist Schluss mit diesem System, da Linn mit seiner unendlichen Servicefreundlichkeit keine neuen Nadeln anbietet. Die wurden eh' bei Audio-Technica hergestellt. Ein AT-71 spielt kaum schlechter (ein AT-95 schon).

Wenn du schon bei Pro-Ject bist, warum dann kein Ortofon? Sind Kooperationspartner.
Ein VM-Blue oder -Silver? Sind günstiger als die direkten Konkurrenten der 2M-Serie, die den gleichen Generator des OM-Systems haben.

Also lieber 200,- für ein System und dann vielleicht nochmal 150,- für einen Pre, als für diese vorhandenen Systeme einen Pre für 300,-.
"Perlen vor die Säue"...
Fhtagn!
Inventar
#16 erstellt: 04. Nov 2010, 06:57

a.j.h. schrieb:

Also lieber 200,- für ein System und dann vielleicht nochmal 150,- für einen Pre, als für diese vorhandenen Systeme einen Pre für 300,-.
"Perlen vor die Säue"...


100% Zustimmung!

MfG
Haakon
DeCan
Stammgast
#17 erstellt: 04. Nov 2010, 07:26
Hallo,

danke erstmal für die Antworten. Kann mir jemand bitte erklären, wo der Unterschied im Nutzen liegt und welche Geräte zu empfehlen sind? Ich bin neu im Analogbereich und entsprechend unerfahren. Ich habe gesehen, dass es unzählig viele Tonabnehmer und auch Vorverstärker gibt.

Wo liegen die Unterschiede und wie wirken sie sich aus? Ich hatte jetzt mal bei google ortofon blue eingegeben. Da tauchen dann zum Beispiel zwei auf.

Einmal diese:

300_ortofon_vm_blue


und einmal diese (2M):

ortofon-blue-0_1279343095


und bei der 2M Serie tauchte dann noch eine 2M red auf:

Ortofon_2M_Red_cart


preislich sind die alle jeweils rund 50 Euro auseinander. Woher weiß ich, welche an meinen Tonarm passt und welche hat welche Vor- oder auch Nachteile? Richtet sich das eventuell auch nach der Musikrichtung? Ich höre hauptsächlich Sade, Phil Collins, Sting, Pink Floyd,... aber auch mal nightwish und ähnliches.

Vielen Dank vorab für Eure Hilfe.

Grüße,
Sebatian


[Beitrag von DeCan am 04. Nov 2010, 07:27 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#18 erstellt: 04. Nov 2010, 07:35
Der Unterschied liegt in erster Linie im Diamanten (Schliff, Größe) und im Nadelträger.
Das Blue ist nicht empfehlenswert, Preis/Leistung stimmen nicht.

Um 200€ sind diese hier sehr gut:
Ortofon Vinyl Master Silver
Nagaoka MP-150

Die werden sich klanglich um Welten von deinem alten TA abheben und passen gut zum Rega Arm.

MfG
Haakon
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 04. Nov 2010, 08:44
Mit dem 2M-Blue sehe ich das genauso.

Das 2M-Blue hat einen einfachen elliptischen Stein und kostet 150,-
Das vergleichbare VM-Red (als 520MkII gelabelt) mit dem gleichen Stein kostet ca. 115,-. Das dazu baugleiche VM-Red kostet 135,-. Verwirrend, naja.
(VM-Red = 520-MkII).

Die Preise scheinen ein wenig angezogen zu haben. So konnte man vor geraumer Zeit ein VM-Silver für etwas mehr als 200,- bekommen, jetzt verlangt der gleiche Anbieter 250,-. Uff!
Zum Glück gibt's ja ein 530-MkII (= VM-Blue) für 180,-.

Das 530 (= VM-Blue) hat einen Fine-Line-Diamanten für 180,-,
das 2M-Blue "nur" einen elliptischen für 150,-.
Daher finde ich die 2M-Reihe auch etwas zu teuer.


Wichtiger als die Musikrichtung ist vor Allem das Zusammenspiel von Abnehemer und Tonarm. Der Arm hat eine effektive Masse, die Nadel ist mit einer definierten Nachgiebigkeit aufgehängt.
Das ergibt ein Feder-Masse-System mit einer Resonanz.
Diese muss in einem gewissen Bereich liegen, sonst passt's nicht zusammen.

Compliance (Nachgiebigkeit) in mm/N oder µm/mN (egal; z.B. 25 µm/mN für's VM-Blue),
effektive Masse in g (um die 12 g sind verbreitet) und
Resonanzfrequenz in Hz (die sollte um die 10 Hz liegen.
Zwischen den tiefsten Musiksignalen (ca. 20 Hz) und den Modulationen der Abtastung (etwa 5 Hz).
Nagelt mich bitte nicht auf die absoluten Werte fest.

Die Compliance ist vom Wert kein Qualitätsmerkmal, es gibt harte und weiche Systeme, die gut sind, nur eben an verschiedenen Armen spielen.

Der Diamantenschliff ist ein Qualitätsmerkmal. Je schärfer der Schliff, desto hochwertiger das System. Danach kommen auch noch andere Merkmale, aber das führt echt zu weit.


[Beitrag von a.j.h. am 04. Nov 2010, 08:45 bearbeitet]
amor_y_rabia
Stammgast
#20 erstellt: 04. Nov 2010, 11:56
Hallo DeCan,

zu den TA-Systemen haben die anderen ja schon alles gesagt. Ich würde mir das neue Setup aber erstmal in Ruhe anhören und es ein wenig einpielen lassen (wenn es Neugeräte sind!?) und dann nochmal überlegen, in welche Richtung sich der Sound verändern soll, im Sinne von: Soll's "klarer" oder "wärmer" klingen oder so. Auch da kann mensch mit Ta und Pre jeweils was erreichen.

Was den Pre angeht: Ausleihen und hören ist die Mutter aller Vorgehensweisen.

Das ist bei den Toanbnehmern schon deutlich komplexer, ich kenne nur einen Laden, der da ein wirklich gutes Vergleichs-Setup bietet. Aber die Forumsgemeinde ist da ja mal wirklich beratungsfreudig und kompetent, wie oben zu sehen ist.

Beste Grüße,

Stefan
DeCan
Stammgast
#21 erstellt: 04. Nov 2010, 15:53
Hallo,

ich bedanke mich für die bereits erhaltenen Antworten. Ich werde mich heute Abend einmal näher mit ihnen beschäftigen und die einzelnen Punkte googeln bzw. hier im Forum Beiträge zu suchen.

Mein Problem ist, dass ich eine 6-Tage-Woche habe und täglich gegen halb acht aus dem Haus gehe und abends zwischen 19 und 20 Uhr wieder zu Hause bin. Da hat leider kein Geschäft mehr offen, um sich einmal offline zu informieren bzw. irgendwohin zu fahren, um mal Probe zu hören. Ich wüste bei uns auch gar nicht wirklich, wo ich hin sollte. Die traditionellen Radio und Fernsehgeschäfte verkaufen "nur" Standardware und die drei großen in meiner Umgebung (Media Markt, Saturn und expert) braucht man auch nicht zu besuchen. Da gibt es kein High End. Nicht mal einen Plattenspieler habe ich bei z. B. Media Markt gesehen.

Ich kann zwar mal kurz ins www auf der Arbeit, aber auch in der langen Mittgaspause kann ich leider nichts erreichen, da hier auch keine Geschäfte sind, die High End verkaufen. Schade...

Ich muss mich also auf Hören-Sagen bzw. Antworten auf meine Fragen hier im Forum verlassen. Von daher bin ich um jede Antwort froh, die ich hier bekomme, um langsam einen besseren Überblick zu bekommen.

Vielen Dank noch einmal an alle, die schon geantwortet haben.


@ a.j.h. Woher bekomme ich die Information mit der effektiven Masse des Tonarms? Habe das Gerät leider noch nicht da.

Grüße,
Sebastian
DeCan
Stammgast
#22 erstellt: 04. Nov 2010, 20:56
Hallo,

jetzt habe ich mich mit den angegebenen Tonabnehmern beschäftigt. Da sind ja ganz schöne Preisunterschiede bei vergleichbaren TA-Systemen.

Gibt es denn bezahlbare, die nicht nur gut sondern auch schön anzusehen sind? Die MK Serie finde ich jetzt sehr dezent gehalten. Da würden mir die TA-Systeme der 2M Serie optisch eher zusagen. Preislich sind sie scheinbar ganz gut.

Guter Tonabnhemer plus Vorverstärker der 150 Euro - Klasse wurde mir hier geraten. Was kann mir denn da empfohlen werden?

Grüße,
Sebastian
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 04. Nov 2010, 21:50
Moin,

die effektive Masse des Arms ist eine Herstellerangabe. Das erfährt man also bei Pro-Ject. Dürfte aber tatsächlich im "mittelschweren" Bereich liegen, sodass die gängigen Abnehmer auf dem Markt damit gut klarkommen.


Meine Empfehlung für deinen Arm (Pro-Ject):
Ortofon VM-Blue (530-MkII) und Cambridge 640P. Kostet zusammen etwa 350,- und spielt(e) auch an einem meiner Dreher.
DeCan
Stammgast
#24 erstellt: 04. Nov 2010, 22:02
Auch Moin.

Danke für Deine Ausführunegn, damit hätte ich die erste Kombi-Empfehlung von einem erfahrenen Nutzer. Kannst Du diese Empfehlung eventuell begründen, sodass ich den Hintergrund verstehen kann? Das wäre super nett und hilfreich.

Gibt es einen Alternativvorschlag zum 530MKII. Ich finde die optisch nicht sooo ansprechend. Wenn schon Geld ausgeben, dann würde ich gern Gutes in ansehnlicher Optik kaufen.

Der Vorverstärker sieht schon mal ganz schön aus. Den behalte ich mal im Auge...

Grüße,
Sebastian


[Beitrag von DeCan am 04. Nov 2010, 22:04 bearbeitet]
DeCan
Stammgast
#25 erstellt: 04. Nov 2010, 23:12
Ich nochmal. Ich google nun seit Stunden und es taucht immer wieder der Pro-ject RPM 5 mit einem Tonabnehmer Ortofon 2M Red als bessere Varaiante zu meinem auf. Der Tonarm schein der Gleiche zu sein. Pro-Ject 9cc Tonarm mit Präzisionskugellagern und einteiligem Karbontonarmrohr, empfohlenes Tonabnehmergewicht 6-9g.

Kann mir jemand sagen, ob das nun Sinn macht, wenn ich angenehm vollen und warmen Klang haben möchte? Und der Tonabnehmer 2M red sieht nicht schlecht aus. Das ist ja so ein zweites Augenmerk bei mir. Wenn es was kann, darf es auch nach was aussehen.

Grüße,
Sebastian


[Beitrag von DeCan am 06. Nov 2010, 17:55 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 05. Nov 2010, 01:33
Hallo!

Das 2M-red ist technisch nicht mit dem VM-red zu vergleichen sondern eigentlich mit dem VM-white, das Vergleichsysten zum VM-red wäre das 2M-blue.

Voll und warm klingen im übrigen alle diese Systeme weder an dem einfachen 9cc noch an dem 9cc Evo (der Unterschied dieser beiden Tonarme liegt vor allem im wuchtigeren Lagerblock des 9cc Evo und in der Verwendung von Sorbothane zur Kontergewichtsenkopplung. Die Lagerkonstruktionen beider Arme sind hingegen gleich, ebenso das Tonamrohr.)

Voller und wärmer kämen ein Grado Prestige-silver oder auch (mit Einschränkungen) ein Shure M-97xE an diesen Tonarmen rüber. Das bezahlst du aber vor allem mit weniger Auflösung und -damit einhergehend- weniger Dynamik. Dafür bekommst du neben dem wärmeren, volleren Klang noch eine gewisse Unaufdringlichkeit der Wiedergabe frei Haus.

Allerdings kannst du in dieser Preisklasse noch lange keine Allrounderfähigkeiten von den Abtastsystemen erwarten. Gerade für härtere Musik sind diese beiden Systeme eher weniger geeignet.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 05. Nov 2010, 01:36 bearbeitet]
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 05. Nov 2010, 10:24

Hörbert schrieb:
Gerade für härtere Musik sind diese beiden Systeme eher weniger geeignet.

Und welche wären eher mehr geeignet?


Klaus


[Beitrag von Musikfloh am 05. Nov 2010, 10:27 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 05. Nov 2010, 10:40
Hallo!

@Musikfloh

Im Pro-Ject 9cc und Pro-Ject9cc EVO und im gleichen Preissegment?

Hier wäre in erster Linie mal das Audio Technica AT 440 MLa zu nennen das diesbzüglich ein echt gutes Preis-Leistungsverhältniss bietet, weiterhin das schon genannte Ortofon 2M-blue.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 05. Nov 2010, 20:21 bearbeitet]
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 05. Nov 2010, 10:51
Eher im gleichen Preissegment, Günther
Hörbert
Moderator
#30 erstellt: 05. Nov 2010, 20:31
Hallo!

@Musikfloh

Hier sollte immer der verwendet Tonarm, zumindestens aber seine wichtigsten Parmter berücksichigt werden.

Es wäre m.E. ein wenig fahrlässig ein System ohne diese Informationen zu berücksichtige ins Blaue hinein zu empfehlen. Zwar gibt es einige Fälle n denen ine solche Empfehlung gut gehen kann aber as ist wie beim Lotto, auf einen Hauptgewinn kommt eine bestimmte anzahl von Verlierern.

Also für welchen Tonarm, oder für welche eff. bewegte Masse und welches Prinzip (Kardan dynamisch, Kardan statisch, Uni Pivot, Tangential) soll es sein?

MFG Günther
DeCan
Stammgast
#31 erstellt: 05. Nov 2010, 20:38
Hallo,

danke für Eure Zeit, die Ihr Euch nehmt, mir zu helfen.

Es wurden bislang vorgeschlagen:

Audio Technica AT 440 MLa
Ortofon 2M-blue
Grado Prestige-silver
mit Einschränkung: Shure M-97xE
Ortofon Vinyl Master Silver
Nagaoka MP-150
520 MK II
530 MK II
Cambridge 640P

Und nun steht da die alles entscheidende Frage, gibt es weiter Vorschläge oder welches ist der für mich sinnvollste Tonabnehmer für meine Musik, die ich höre?

Ich persönlich bevorzuge den Ortofon 2M-blue. Zur Begründung, er taucht hier als Empfehlung für einen "Allrounder" auf und ich finde ihn optisch am interessantesten.

Gibt es Gegenargumente oder eventuell eine Zustimmung?

Danke vorab.

Grüße,
Sebastian
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 05. Nov 2010, 20:49
Hallo!

Das 2M-blue ist genau so wenig ein "Allrounder" wie z.B. das VM-red. Beide Systeme sind im 9cc-Tonarm recht gute Empfehlungen für Rock-Pop aber einen klassischen Sopran würde ich mir damit eher nicht anhören.

Für ein echtes Allroundersysem muß du -ob du es nun wahrhaben willst oder nicht-, entschieden tiefer in die Tasche greifen. Hier wäre als ein günstiges Allroundsystem in etwa das VM-silver oder auch das 2M-bronze zu nennen.

MFG Günther
DeCan
Stammgast
#33 erstellt: 05. Nov 2010, 21:30
Hallo Günther,

ich höre hauptsächlich 70er und 80er aber auch 90er Jahre Musik. Gelegentlich so Sachen, wie Nightwish oder Eisbrecher oder Whitesnake,... (Manche bezeichnen letztere drei Aufzählungen zwar nicht mehr als Musik, aber mir gefällts es).

Klassik steht bei mir nicht im Regal. Von daher brauche ich eine gute Lösung, um Phil Collins, Pink Floyd, Eurythmics, Sting, The Police, Sade,... aber auch Klaus Lage, Heiz Rudolf Kunze,... zu hören. Und diese Lösung sollte optisch auch noch ansprechend sein. Ist das Ortofon 2M blue dafür geeignet? Das 2M Bronze übersteigt mein budget um einiges. Das VM Silver mit knapp 200 Euro wäre noch am obersten Rand desssen, was ich ausgeben kann. Es spricht mich halt optisch nicht so an. Schluss endlich steht die Optik aber hinten an, wenn das System dafür entspreched hörbar besser ist.

Grüße,
Sebastian
amor_y_rabia
Stammgast
#34 erstellt: 06. Nov 2010, 15:11
Hallo DeCan,

nur kurz zu deiner Liste: Der Cambridge ist ein Phono Pre und kein Tonabnehmer. Zum Stöbern finde ich die Seite von PhonoPhono aus Berlin ganz gut, die versuchen sich auch in Berchreibungen der Systeme aller Preisklassen. Man erhält auch telefonisch ganz gute Auskünfte. Ich habe mich für Goldring 2500 entschieden und bin sehr zufrieden, auch bei Klassik instrumental und vokal.

Ob deine Musikauswahl Musik ist oder nicht (wie du schreibst) will ich nicht beurteilen aber einige Aufnahmen von Collins, Eurythmics, einige Police und Sade sind sicher qualitativ so,dass es sich lohnt, da mehr rauszuholen!

Beste Grüße,

Stefan
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 06. Nov 2010, 15:54
Hallo!

Das 2M-blue ist in deinem Fall eigenlich das richtie System, es wird den Sound zwar nicht ganz so warm und druckvoll wie du es dir wahrscheinlich vorstellst rüberbringen aber das System liefert dir dafür im Rock-Pop-Sektor ein einigermaßen ehrliches und ansprechendes Ergebniss ab.

Es ist ganz gewiß kein Allrounder der Klassik, Jazz und Rock/Pot gleichermaßen gut rüberbringt und auch keines der Systeme die dir die feinsten Details haarklein und im richtigen tonalen Verhältniss abliefern aber dafür ein System das Spaß beim Hören macht und auch bei schlechteren Aufnahmen gerne einmal 5 grade sein läßt.

MFG Günther
DeCan
Stammgast
#36 erstellt: 06. Nov 2010, 16:26
@Stefan

da ist mir wohl der Pre mit reingerutscht.

Danke für den Tip mit PhonoPhono. Ich werde gleich mal ein bißchen stöbern.



@ Günther

Danke für Deine Einschätzung. Was wäre eine preisliche etwa gleichwertige aber klanglich bessere Alternative?



@ all
Ich habe gerade meinen RPM 5 ausgepackt und da stehen zur Um- Aufrüstung folgende Tonabnehmer drin:

Grundausstattung: Ortofon OM 5E
Ortofon OMP 10
Ortofon OM 510
Ortofon X1-MC
Ortofon MC 15 Super MK II
Project K4
audio-technica AT 95E
Sumiko Oyster und abschließend
Sumiko Blue Point No. 2

Muss ich mich aufgrund des Tonarmes an diese Auflistung halten? Das verbaute OM 5 E finde ich optisch gar nicht schlecht. Das OM 10 sieht in etwa gleich aus. Wäre das eine Alternative zum 2M Blue oder zu was ratet ihr mir?

Ich danke nochmal und hoffe, dass ich aufgrund der Antworten eine sinnige Kaufentscheidung treffe. Wollte möglich am Wochenende bestellen, damit es nächste Woche geliefert wird.

Grüße,
Sebastian


Anbei mal ein Bild des letzten Einsatzes meines Rega Planar 2, der ja nun abgelöst wird.

P1000620

Anbei mal ein Bild des letzten Einsatzes meines Rega Planar 2, der ja nun abgelöst wird.


[Beitrag von DeCan am 06. Nov 2010, 16:27 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 06. Nov 2010, 18:28
Hallo!

Das OM-5 kannst du mit der NADEL-30 von Ortofon einfach aufrüsten, -dann hast du ein Abtastsystem in der Klasse des VM-silver odr 2M-bronze-.

Das wäre auch gleichzeitig meine Empfehlung für eine bessere Alternative.

MFG Günher
DeCan
Stammgast
#38 erstellt: 06. Nov 2010, 18:42
Hallo Günther,

ich freue mich immer wieder, von Dir zu lesen. Kommen doch regelmäßig Antworten von Dir und ausführlich, so dass ich sie als newcomer verstehe.

Wie tauscht man die Nadel? Ich habe das inzwischen auch schon gegoogelt. Einige sagen, das man zwar die 20er und 30er Nadel in die 10er Aufnahme setzen kann, aber nicht die 10er, 20er und 30er in die 5er Aufnahme, da diese etwas anders sein soll. Außerdem sei der Aufnahmeblock abgespeckt beim 5er. Was müsste man beim Nadeltausch beachten bzw. auf was muss man achten?

Ich habe da noch weitere Fragen.

Was für einen Vorverstärker sollte ich verwenden?

Ich würde gern einen Mitlaufbesen kaufen lassen (wurde bereits nach einem Weihnachtswunsch gefragt). Aber welchen? Und vor allem, wie bekomme ich den aufgestellt? Meine Platten laufen von der Basis aus gemessen bis zur oberen Plattenseite auf satten 11,2 cm Höhe.

Dann wollte ich mir eine Plattenbürste kaufen. Aber auch da gibt es ja Unterschiede. Aber worin liegen diese? Ich habe Plattenbürsten zwischen 4,50 Euro und gut 100 Euro gefunden.

Danke schon mal vorab für Antworten

Grüße,
Sebastian
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 06. Nov 2010, 22:03
Moin,

um noch mal Missverständnissen vorzubeugen:
Das 2M-Blue hat - glaube ich - niemand empfohlen. Von mir gab's die Empfehlung VM-Blue (entspricht dem 530-Mk-II).

Meiner Ansicht nach bietet dieses System die besten "Allround"-Eigenschaften, im weitesten Sinn. Es hat eine gute Auflösung, strammen Bass und geht auch sehr lebendig zur Sache, den richtigen Arm vorausgesetzt.

Eine hochwertigere Nadel auf's OM-5 zu schieben, ist die einfachste Lösung.
Die 30'er Nadel mit dem Fine-Line-Diamanten wäre vergleichbar zum oben genannten VM-Blue.
Das M2-Blue hat nur einen einfachen elliptischen Diamanten.

Zum Vorverstärker hatte ich schon was geschrieben, alles weitere gibt die Suchfunktion hier her.

Ob das dann alles genau zu deiner Musik passt, ist dann auch eine Frage des Geschmacks usw., aber so falsch kann man damit nicht liegen.

Um's "Selberprobieren" kommt man am Ende nie ganz rum.
DeCan
Stammgast
#40 erstellt: 06. Nov 2010, 22:38
Auch moin...

Vorab, ich weiß nicht, wie man Beiträge von einem der Vorschreibern kopiert, um sie dann in eine Antwort einzufügen. Daher habe ich den Text von Hörbert mit Strg + C kopiert...


Auzug von Hörbert:

Hallo!

Das 2M-blue ist in deinem Fall eigenlich das richtie System, es wird den Sound zwar nicht ganz so warm und druckvoll wie du es dir wahrscheinlich vorstellst rüberbringen aber das System liefert dir dafür im Rock-Pop-Sektor ein einigermaßen ehrliches und ansprechendes Ergebniss ab.

Es ist ganz gewiß kein Allrounder der Klassik, Jazz und Rock/Pot gleichermaßen gut rüberbringt und auch keines der Systeme die dir die feinsten Details haarklein und im richtigen tonalen Verhältniss abliefern aber dafür ein System das Spaß beim Hören macht und auch bei schlechteren Aufnahmen gerne einmal 5 grade sein läßt.

MFG Günther

Auszug Ende


Das sehe ich als Empfehlung oder Zuspruch. Perfektes kann ich kaufen, wenn ich mal reich bin Die Frage ist ja auch, was kann meine Anlage umsetzen. Der Denon AVR 2308 ist ja auch nicht gerade Oberlieger und meine Lautsprecher auch nicht.


Und dann habe ich auf PhonoPhono folgendes gelesen:


Ortofon 2M Blue
154.00 €

Technische Daten

Prinzip MM
Schliff Elliptisch nackt
Gewicht (gr) 7.20
Auflagekraft (mN) 18.00
Ausgangsspannung (mV) 5.50
Befestigung Halb-Zoll
Compliance (µm/mN) 20.00

Brandneues MM-System von Ortofon. Einfacher Einbau, dank elegantem Gehäuseaufbau mit geraden Kanten leichte Justage. Sehr schöne Auflösung, detailreiches Klangbild, zugleich angenehm dynamisch und lebendig.

Ja, und dann war da dieses "Angebot"... Ich habe gerade einen 2M blue für 136 Euro gekauft. Neu und OVP versteht sich. Zum Ausprobieren, was das klanglich bringt, sollte das anfänglich reichen. Ich habe mich inzwischen online belesen und festgestellt, dass es gute und sehr gute und noch bessere und welche für jee Musikrichtung passend,... gibt. Ich waage jetzt den Einstieg mit dem 2M Blue. Ich werde einmal hören, was es für mich subjektiv im Klang bringt. Es ist ein Versuch für relativ kleines Geld. Wenn mir das dann klanglich nicht reicht, kann ich es ja zurückgeben und eine Klasse besser kaufen. Zudem kommt, dass das 2M Blue Zitat Produktbeschreibung: kinderleicht zu wechseln ist Zitatende. Das kommt mir mit Null Erfahrung natürlich entgegen.


Jetzt bleibt der Punkt Vorverstärker offen. Ein Vorschlag war der Cambridge 640P. Gibt es weitere Erfahrungen oder Vorschläge bzw. Meinungen oder Tips?


Ich danke für alle gegebenen undhoffentlich noch kommenden Antworten. Bitte seit nicht böse wegen meiner Kaufentscheidung, aber ich kann das System 1. zurückgeben, wenn es mir nicht zusagt und 2. sollte es mir gefallen, bleibt ein bißchen Geld für einen PreAmp oder anderes Zubehör übrig. Danke!

Grüße,
Sebastian
A-Abraxas
Inventar
#41 erstellt: 07. Nov 2010, 08:02
Hallo,

DeCan schrieb:
Jetzt bleibt der Punkt Vorverstärker offen. Ein Vorschlag war der Cambridge 640P. Gibt es weitere Erfahrungen oder Vorschläge bzw. Meinungen oder Tips?

gut und günstig sind die SUPA von Hormann-Audio - den kleinen Phonovorverstärker 2.0 gibt es gerade komplett als Fertiggerät im "Angebot" :
http://www.hormann-a...mber/description.htm

Bessere Geräte kosten DEUTLICH mehr.
Nach meiner Erfahrung spielt der Supa 2.0 hörbar besser als die anderen kleinen Geräte, die um 100,- € angeboten werden (z.B. Projekt und NAD).

Viele Grüße
DeCan
Stammgast
#42 erstellt: 07. Nov 2010, 10:41
Guten Morgen

Danke für den Tip.

Du schreibst, der sei besser als andere in der 100 Euro Preisklasse. Wie schneidet er im Vergleich zu zum Beispiel einem Pro-Ject Phono Box III USB ab? Ich habe angedacht, eventuell meine Platten irgendwann (zum Beispiel in der Winterzeit) zu digitalisieren und mir statt CDs in Zukunft eher LPs zu kaufen und die dann ebenfalls fürs Auto zu digitalisieren.

Wieviel Sinn macht es, bei Plattenspielerhersteller nach einem PreAmp zu gucken oder ist das egal?

Grüße,
Sebastian
A-Abraxas
Inventar
#43 erstellt: 07. Nov 2010, 10:51
Hallo,

die Phonobox III USB kenne ich nicht, vermute jedoch, dass es sich neben dem USB-Anschluss um die seit vielen Jahren angebotene Phonobox handelt.

Von welchem Hersteller ein Phono-Pre stammt, ist erstmal unerheblich.
Bei den Angeboten von Herstellern von Plattenspielern dürfte es sich vornehmlich um zugekaufte Pre's handeln - bei Project und T+A ist ja klar, wer die herstellt .

Um die vorhandene Qualität von LP's (entsprechende Platten vorausgesetzt) zu digitalisieren, sollte am Phonopre nicht gespart werden.
Am Besten probierst Du versch. Modelle aus ... entscheidend ist ja nicht, was hier jemandem gefällt oder ggfs. nicht ausreicht, sondern was DEINEN Vorstellungen entspricht .

Viele Grüße
DeCan
Stammgast
#44 erstellt: 07. Nov 2010, 11:13
Hallo,

danke für die schnelle Antwort.

Mit dem Probieren ist das so eine Sache. Ich habe hier in der Nähe kein Fachgeschäft, was solche Geräte vertreibt und da ich morgens zwischen halb acht und acht zur Arbeit fahre und abends zwischen 19 und 20 Uhr zu Hause bin, ist es auch schwierig, mal eben 100 Kilometer irgendwohin zu fahren.

Aus diesem Grund muss ich mich auf Empfehlungen und Testberichte verlassen. Im Rahmen eines 14-Tägigen Rückgaberechts, ist es ja zum Glück möglich, ein oder zwei Geräte zu bestellen, sie zu Hause zu probieren und dann eines zu behalten und die anderen wieder zurück zu geben.

Der Cambridge 640P hat ja in allen Tests super Testnoten erzielt (Testsieger, Testnote 1,0,...). Daher habe ich den im Auge. An diesem Gerät felt mir nur der USB Anschuss, um eine Verbindung zum Rechner herstellen zu können um die LPs zu digitalisieren oder geht das auch anders?

Sorry, dass ich so viele Fragen stelle, aber da spricht die Unerfahrenheit aus mir...

Danke nochmal

Grüße,
Sebastian
Zaianagl
Inventar
#45 erstellt: 07. Nov 2010, 11:23

Ortofon MC 15 Super MK II


Kann ich für genannte Musik-Genres uneingeschränkt empfehlen!

Aufgrund der tonalen Ausgewogenheit und der etwas zurückhaltenden Mitten eine eher "weiche" Performance, mit feinen Höhen und gut Druck im Grundtonbereich, was unangestrengte und lange Hörsessions ermöglicht.
Auch die im Genre immer wieder auftauchenden "klirrenden" Produktionen bleiben damit hörbar.

Hatte ich selbst lange Jahre im TD 320 MK II mit dem TP 90 Arm.

Nun weiß ich natürlich nicht, wie es sich in Deinem Dreher verhält...

Ich würde es jederzeit wieder kaufen, (nicht zuletzt wegen dem imho unerreichten PLV) wenn es noch verfügbar wäre...

Es gibt wohl das "baugleiche" "NR 2",
welches ich (noch) nicht probiert habe, da ich momentan noch mit dem ebenfalls "baugleichen" "Lys" zugange bin.

Die "" deshalb, weil ich nicht so ganz dran glaube, da für mein Empfinden dem Lys gegenüber dem MC 15 etwas Druck im Grundtonbereich fehlt...


[Beitrag von Zaianagl am 07. Nov 2010, 11:58 bearbeitet]
No_Fun
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 07. Nov 2010, 11:46

DeCan schrieb:
... USB Anschuss, um eine Verbindung zum Rechner herstellen zu können um die LPs zu digitalisieren oder geht das auch anders?


also vorab:

Textstellen zitieren mit dem"Zitat-Button"!
Daraufhin wird der Text im Editor innerhalb von {quote="username"} TEXT und der Begrenzung{/quote} eingefügt!
Du musst nun nur noch den Textteil löschen, den Du nicht übernehmen möchtest!

und:

Ja, Du kannst das Signal des Entzerrers (Pre) an der Cinchbuchse abnehmen und an den Eingang Deiner PC-Soundkarte anschliessen! Meisst 3,5 kl. Klinkenstecker.
Kontrollieren ob auch STEREO Belegung vorhanden ist! USB ist dann nicht erforderlich!


edit:

Diese Lösung birgt evtl. neuerliche Probleme durch die Qualität der vorhandenen Soundkarte! Manchmal "zirpt" es oder "knister"! Sollte man vorsichtshalber testweise probieren!


[Beitrag von No_Fun am 07. Nov 2010, 11:50 bearbeitet]
DeCan
Stammgast
#47 erstellt: 07. Nov 2010, 21:02
@Zaianagl

Das Ortofon MC 15 Super MK II ist leider jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten. Ich "muss" leider in der Preisklasse bis 200 Euro gucken.

Bin gespannt, wie das Ortofon 2M Blue ist und was es klanglich für mich bringt. Und das habe ich, wie ich denke, sehr günstig Neu und OVP bekommen. Der Preis war 136 Euro. Der Verkaufspreis liegt derzeit, wenn ich richtig informiert bin, bei 160,- bis 185,- Euro. Und sollte es mir klanglich nicht zusagen, habe ich ja 14-tägiges Rückgaberecht.


@No_Fun
Danke für die Erklärung bezüglich des kopieren eines Textes von einem Vorschreiber. Werde mir das merken und beim nächsten mal auch machen.

Danke auch für die Info wegen der Signalabnahme per Cinch. Braucht man dann einen bestimmten Vorverstärker, der zwei Paar Ausgänge hat? EInen AUsagng zum Verstärker und einen zur paralellen Abnahme für die Audioaufzeichnung per Rechner?


Grüße,
Sebatsian
No_Fun
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 08. Nov 2010, 10:01

DeCan schrieb:
Braucht man dann einen bestimmten Vorverstärker, der zwei Paar Ausgänge hat? EInen AUsagng zum Verstärker und einen zur paralellen Abnahme für die Audioaufzeichnung per Rechner?


Lösungen:


1.) entweder nur Amp oder nur PC anschliessen. Kontrolle dann jeweils über Lautsprecher o. Kopfhörer! Das Signal kann bei den meisten PC`s auch wieder abgenommen werden!

2.) Y-Kabel verwenden (1CinchStecker->2CinchBuchsen) evtl. Signalverschlechterung möglich!

3.) evtl. Line-out o. Tape-out des Verstärkers verwenden!
DeCan
Stammgast
#49 erstellt: 08. Nov 2010, 11:28
Dankeschön für die Antwort.

Ich gucke nachher mal, was mein Verstärker an Ausgängen bietet und sehe dann, wie es gehen könnte.
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 08. Nov 2010, 20:09
Diese USB-Vorverstärker sind eine Notlösung.

Das Problem ist, dass man im Gerät ein Phonosignal erhält, welches vor dem internen AD-Wandler nicht geregelt werden kann.
Der AD-Wandler wird nicht eingepegelt und dadurch verliert man digitale Dynamik. Zu geringe Wortbreite und das ist in der digitalen Welt nicht soooo leicht verschmerzbar.

Jede Platte ist anders aufgenommen und jeder Tonabnehmer hat eine andere Ausgangsspannung. Der USB-Pre passt also nur zu einer Platte mit dem dazu passenden Abnehmer um optimale Ergebnisse zu haben.
Doof.


Hol dir einen ordentlichen Phono-Vorverstärker ohne USB und schliesse den an deinen Verstärker an.
Von dort über Tape-Out zu einer Soundkarte, mit der man den Eingangspegel regen kann und somit den AD-Wandler ordentlich ansteuert.
Also wohl eine externe USB-Soundkarte.

Das wäre dann optimal.


[Beitrag von a.j.h. am 08. Nov 2010, 20:10 bearbeitet]
DeCan
Stammgast
#51 erstellt: 10. Nov 2010, 14:25
Hallo,

danke für Deine Ausführungen. Das hilft mir bei meiner Entscheidung echt weiter.

Bei mir gab es heute ein update am Plattenspieler. Das Ortofon OM(B) 5E wurde von einem Ortofon 2M Blue abgelöst. Klanglich hat es mich ein Stück weiter gebracht. Der Klang ist jetzt voller und wärmer. Ich habe das mit ein und der selben Platte verglichen.

Grüße,
Sebastian

P1000766

P1000783
amor_y_rabia
Stammgast
#52 erstellt: 10. Nov 2010, 19:08
und passt auch besser zur blauen Scheibe
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