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Empfehlung MM System für diese Hardware gesucht

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ugr|dual
Stammgast
#1 erstellt: 18. Nov 2010, 22:48
Hallo,

ich suche ein passendes MM System zur Digitalisierung größerer Bestände an Vinyl (Alternative/Industrial).

Vorhandene Hardware:

- Technics SL1200
- Goldring GX1022 System
- Cambridge Audio Azur Vorverstärker
- Terratec DMX 6fire USB Analog Input
- HTPC mit Steinberg Wavelab

Das Goldring System ist etwas empfindlich ggü. altem, geschundenem Vinyl. Außerdem brilliert es deutlich. Es kann auch sein das die Nadel nicht mehr ganz frisch ist. Ein Austausch ist aber ein teurer Spass.

Eigentlich wäre ich an einem günstigerem und klanglich ausgewogenerem (weniger brillierenden) System interessiert. Möchte aber bei der Gesamtqualität keine Abstriche machen.

Habt ihr hier Tipps für mich?

Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 18. Nov 2010, 22:57
Räudiges altes Vinyl, keine Klassik/Jazz Platten, Technics 1210:

Shure M44-G
Ortofon Arkiv
Ortofon Broadcast E

Gruß
Haakon
ugr|dual
Stammgast
#3 erstellt: 18. Nov 2010, 23:10
Ja, es ist schon viel altes Zeug da welches die Filter des Wavelab stressen wird.

Aber ich will es auch für 20 Jahre neueres (aktuelle Einkäufe) Vinyl aus dem Electronic Bereich einsetzen.

Es darf also klanglich schon was hermachen, kriegt nicht nur LoFi vorgesetzt.
smitsch
Stammgast
#4 erstellt: 18. Nov 2010, 23:24
hmm, mein Tipp wäre ein system mit sphärischem diamanten. (kann ein Shure SC35 sein, oder oder ein Ortofon concorde, oder doch das MC:Denon DL103)
grund: störgeräusche bei eher schwierigen LP's fallen nicht so ins Licht.

Das Goldring ist (für neuere LP's) oke.
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 18. Nov 2010, 23:33
Ortofon Broadcast E oder Shure M44G.

Ein DL103 . Wenn man Tipps gibt, bitte vorher nachdenken und die Frage lesen.....
andre11
Inventar
#6 erstellt: 19. Nov 2010, 07:30

ugr|dual schrieb:
... Goldring System ...Außerdem brilliert es deutlich.

Das liegt bestimmt wieder mal an einer falschen Abschlußkapazität.
Bei den Goldring GX ist ja so ziemlich jede Kapazität falsch, wenn es nicht die vom Hersteller gedachte ist.
Wenn dann die Phonostufe nicht gut anpassbar ist, scheppert's leicht mal.

Wie wäre es mit einem aus der Ortofon VM Serie?
Vielleicht auch mit zwei verschiedenen Nadeln, je nach Plattenzustand?
High_Fidelity_Freak
Inventar
#7 erstellt: 19. Nov 2010, 12:08
Zwischenfrage: Ordentlich gewaschen ist das "Plastik" aber schon, oder?
Sonst wird die beste Hard- und Software nichts bringen....
ugr|dual
Stammgast
#8 erstellt: 19. Nov 2010, 13:51
Die Platten sind soweit zum Glück recht sauber und wurden gut gelagert. Manche sind einfach viel benutzt und haben Kratzer. Waschen tue ich aber nicht, habe nur einen Samt-Reiniger. Bin damit bisher gut gefahren. Habe mal eine Plattenreiniger-Lösung probiert (lange her) und fand das Ergebnis eher schlechter da Rückstände blieben.

Bei Ortofon sehe ich OM und 2M Systeme die in Frage kommen. Was sagt ihr z.b. zum 2m Blue?
smitsch
Stammgast
#9 erstellt: 19. Nov 2010, 14:44

Fhtagn! schrieb:
Ortofon Broadcast E oder Shure M44G.

Ein DL103 . Wenn man Tipps gibt, bitte vorher nachdenken und die Frage lesen.....


hauptsache der ton passt, gelle....frage mich grad, wo das (Masse oder Trafo?) problem liegt, aber oke, du wirst es wissen ;-?
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 19. Nov 2010, 15:00
Das Problem liegt im Cambridge PhonoPre. Nicht unbedingt die Hausnummer, die das Denon verlangt .

Sowieso ein problematisches Teil mit viel zu hoher Eingangskapazität (~200pF), das wird auch dem Goldring zu schaffen machen.

Gruß
Haakon


[Beitrag von Fhtagn! am 19. Nov 2010, 19:51 bearbeitet]
Großmogul
Stammgast
#11 erstellt: 19. Nov 2010, 15:08
Man könnte das DL 103 mit einem Übertrager durchaus am Cambridge Pre betreiben, aber wenn es sowieso um einen neuen TA geht, kann man es auch einfacher haben und einen anschaffen, der direkt passt.
ugr|dual
Stammgast
#12 erstellt: 19. Nov 2010, 15:19

Fhtagn! schrieb:
Das Problem liegt im Cambridge PhonoPre. Nicht unbedingt die Hausnummer, die das Denon verlangt .

Sowieso ein problematisches Teil mit viel zu hoher Eingangsimpedanz (~200pF), das wird auch dem Goldring zu schaffen machen.


Das ist sehr interessant.

Mir fiel schon auf das mit dem Azur ein deutlich höherer Pegel anliegt als wenn ich den Phono PreAmp der Terratec nehme. Oder meinetwegen direkt den AV Receiver (Yamaha 1065). Nachregeln kann ich garnicht mehr, das verzerrt sofort.

Nichtsdestotrotz klingt der Azur deutlich besser als die anderen Phone Eingänge. Kunststück, das sind ja auch nur so Pflichtprogramme der Hardware.

Was mich zu der Frage bringt: würde ein Ortofon OM oder 2M mit dem Azur besser laufen?
High_Fidelity_Freak
Inventar
#13 erstellt: 19. Nov 2010, 15:19

ugr|dual schrieb:
Manche sind einfach viel benutzt und haben Kratzer. Waschen tue ich aber nicht, habe nur einen Samt-Reiniger.



Solange die Kratzer nicht knacken hört man sie idR nicht. Sehr viele Kratzer können allerdings meiner Erfahrung nach das Grundrauschen etwas erhöhen.
Bevor du dir auch nur die Arbeit machst, einen Teil zu digitalisieren, würde ich dir wärmstens eine Knosti empfehlen.
Wenn die Platten nicht vergewaltigt wurden klingen die allermeisten danach wieder wie neu.
Die Kosten sind ja mit der selbst gemischten Flüssigkeit auch vernachlässigbar im Vergleich zum Ergebnis. Bei der Methode bleiben auch keine Rückstände
Gruß,

HFF
ugr|dual
Stammgast
#14 erstellt: 19. Nov 2010, 15:25

High_Fidelity_Freak schrieb:

Solange die Kratzer nicht knacken hört man sie idR nicht. Sehr viele Kratzer können allerdings meiner Erfahrung nach das Grundrauschen etwas erhöhen.


Die Sammlung (ca. 1000 Scheiben) ist da sehr gemischt. Gut die Hälfte stammt aus eigenem Radio- und DJ-Einsatz und ist wirklich alt. Da sind auch dreckige Scheiben dabei. Die andere Hälfte besteht aus gut gelagerten, nur privat verwendeten Platten und einem Teil neueren Datums (letzte 5 Jahre). Die sind alle sehr gut abspielbar und da filter ich teilweise nicht mal die Aufnahme nach.



Bevor du dir auch nur die Arbeit machst, einen Teil zu digitalisieren, würde ich dir wärmstens eine Knosti empfehlen.
Wenn die Platten nicht vergewaltigt wurden klingen die allermeisten danach wieder wie neu.
Die Kosten sind ja mit der selbst gemischten Flüssigkeit auch vernachlässigbar im Vergleich zum Ergebnis. Bei der Methode bleiben auch keine Rückstände


Werde mich mal informieren was das ist und was es kostet. Für ~100 alte Schätze wäre es schon eine Wohltat wenn ich sie auf ordentliches Niveau kriegen würde. Danke für den Tipp!
High_Fidelity_Freak
Inventar
#15 erstellt: 19. Nov 2010, 16:39
Hi,
Kosten liegen bei ca. 40€ für die Maschine und, ich schätze mal, 10€ Kosten pro 20-30 Scheiben. Je nachdem wie dreckig die Platten sind.
Hier auch ein Fred:
Knosti-Thread
Gruß,

HFF
ugr|dual
Stammgast
#16 erstellt: 20. Nov 2010, 15:05
Habe mir das angesehen. Macht einen sinnvollen Eindruck, werde ich für die alten Problem-Scheiben mal anschaffen.

Zu meiner Hardware:

Habe mal den Cambridge Audio rausgenommen und den Phono PreAmp der Terratec angeschlossen. Er soll angeblich auf Profi-Niveau sein und liefert mit 24Bit/96khz an den HTPC. Man kann ihn auch regeln, wofür ich mir etwas Zeit genommen habe.

Das Ergebnis mit dem Goldring ist interssant: Das Brillieren ist weg. Die Höhen sind fast etwas zu mager bzw. da muss ich noch mehr reinhören. Die Störungsempfindlichkeit ist besser, aber nicht sehr viel.

Allerdings gefällt mir der Klang nicht auf Anhieb. Das Bild ist räumlich kleiner. Da wird nicht ganz alles an Sound rausgeholt.
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