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Denon DL103 an Pro-Ject 12c Resonanzfrequenz

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Autor
Beitrag
boxer
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Jan 2011, 18:28
Hallo,

ein Händler hat mir zum Pro-Ject 12c (11,5 g eff. Masse) das DL103R (Masse 8,5g und 5 µm/mN Compliance) empfohlen.

Wenn ich aber bei Vinylengine die Resonanz-Frequenz ermittele, liege ich bei 16Hz.

Kann das noch funktionieren, habe ich falsche technische Daten oder hat der Händler sich geirrt?

Generll würde ich das System gern ausprobieren, wenn aber die Theorie schon sagt: "Is nicht!", dann nehm ich doch lieber ein anderes System.

Was meint ihr dazu kann es mit den Werten noch funktionieren?

Gruß,
Boxer
raphael.t
Inventar
#2 erstellt: 06. Jan 2011, 18:43
Hallo Boxer!

16 Hz ist zu viel, 12 wäre besser, doch die Resonanzfrequenz könntest du durch eine Kupfer- oder Messingunterlage zwischen Shell und Tonabnehmer in die Tiefe drücken, einfach durch Erhöhung der eff. Masse. Der Arm ist ja höhenverstellbar.

Grüße Raphael
boxer
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Jan 2011, 18:50
Hallo Raphael,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich weiß nicht, ob die Berechnung richtig ist, aber nach dieser Seite: vinylengine.com/cartridge_resonance_evaluator.php

müßte ich ja dann wahrscheinlich 10g beilegen.
Das erscheint mir reichlich viel.

Oder hab ich da einen Denkfehler drin?

Gruß,

Boxer
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 06. Jan 2011, 19:03
Das System ist für den Arm absolut ungeeignet...

Und 10g müssten es etwa sein, rein theoretisch. Praktisch nicht realisierbar weil du das gar nicht mehr balancieren könntest mit dem Gegengewicht.
boxer
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 06. Jan 2011, 20:00
Hallo germi1982,

dann lag ich mit meinem Zweifel wohl doch nicht so verkehrt.
Hat sich der Händler wohl vertan.

Vielen Dank und Tschüß,

Boxer


[Beitrag von boxer am 06. Jan 2011, 20:01 bearbeitet]
Holger
Inventar
#6 erstellt: 06. Jan 2011, 20:19
Die tatsächliche Compliance für das 103 R liegt - eigenen Tests mit entsprechender Testplatte zufolge - übrigens eher bei 9-10cu.
Albus
Inventar
#7 erstellt: 06. Jan 2011, 20:23
Tag,

ich erlaube mir, darauf hinzuweisen, dass der Händler mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hinsichtlich der Nadelnachgiebigkeit korrekt empfohlen hat. - Die Spezifikationen zu den DL103, DL103R beziehen sich (japanüblich) auf 100 Hz, die tatsächlichen Nachgiebigkeiten im interessierenden Bereich <25 Hz liegen dann bei 10,5 bzw. 14,5 (DL103 bzw. DL103R). Wer die zu den Tonabnehmern mitgelieferten Diagramme des Herstellers in den Begleitheftchen aufmerksam ansieht, der erkennt, dass die diversen Messungen der Stereoplay der DL103 bzw. 103R mit den ausführlichen Diagrammen übereinstimmen.

Also, DL 103R kommt auf vertikal C dynamisch von 14,5 µm/mN. Man rechne nun erneut, falls nachdenklich geworden. Im Übrigen frage man doch auch den empfehlenden Händler nach seiner Ansicht zu diesem Punkt.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 06. Jan 2011, 20:24 bearbeitet]
akem
Inventar
#8 erstellt: 07. Jan 2011, 13:30
Das DL103R benötigt schon einen etwas schwereren Arm, 12g ist das so die unterste Grenze und da zeigt das DL103R auch noch nicht alles, was es kann.
Ich würde bei der Montage zwischen Headshell und System ein Gewicht von 2g einfügen. Das sollte auch das Gegengewicht noch "können" und dann liegst Du mit der effektiv bewegten Masse des Armes schon recht nahe am grünen Bereich.

Gruß
Andreas
boxer
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Jan 2011, 17:22
Hallo und vielen Dank für die rege Resonanz,

auf meine Nachfrage "passt das denn mit der Compliance" meinte der Händler: Das "R", nicht das normale DL103.
Da ich die Werte nicht im Kopf hatte, habe ich nicht weiter nachgefragt. Werde ich aber tun.
Ansonsten scheint das "Ortofon Rondo Red" noch ganz interessant zu sein.

Gruß,
Boxer


[Beitrag von boxer am 08. Jan 2011, 17:23 bearbeitet]
Albus
Inventar
#10 erstellt: 09. Jan 2011, 13:54
Tag,

die spezifizierten Compliance-Größen von DL103 und DL103R sind gleich, 5 µm/mN Bezug 100 Hz; real aber durchaus verschieden, wie von mir bereits genannt, nämlich 14,5 µm/mN Bezug 4-25 Hz für das DL103R. Die Instruction Manuals informieren auch darüber. - Zu beachten gilt bei Interesse für das Ortofon Rondo Red das recht hohe Gewicht von 10,5 g, mancher Project-Arm ist damit schon überfordert.

Freundlich
Albus
boxer
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 10. Jan 2011, 16:16
@Albus:

Schönen Dank,
das ist doch mal ne Aussage.

Werde mich wieder melden, sobald ich micht entschieden habe.

Danke nochmals an alle und bis bald
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