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Denon DL103 geschrottet - Weiterverwendung?

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ugr|dual
Stammgast
#1 erstellt: 23. Apr 2016, 19:32
Hallo zusammen,

mein Denon DL103 hat es leider beim Staubwischen übel erwischt... fragt nicht. Nadel einmal ganz zur Seite. Dann fiel sie auch schon ab.... so ein Mist!

Ich werde es jetzt gegen ein DL103R ersetzen.

Allerdings frage ich mich ob man das DL103 - ist noch relatov neu - aufbereiten lassen sollte? Gibt man die mit abgelaufenen Nadeln nicht auch wo hin zwecks Aufarbeitung?

Für Infos wäre ich dankbar. Ich liebe Recycling.
Albus
Inventar
#2 erstellt: 24. Apr 2016, 09:50
Tag,

zum Beispiel hier wird in 'Recycling' (wie du so etwas nennst) gemacht: https://www.schallplattennadeln.de/
Es gibt noch einige andere Anbieter derartiger Wiederherstellungsleistungen (die Suchfunktion ist zum Behufe nützlich).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Apr 2016, 09:50 bearbeitet]
akem
Inventar
#3 erstellt: 24. Apr 2016, 10:23
Die Retipper brauchen alle einen intakten Spanndraht und zumindest einen Rest-Stummel vom Nadelträger. Das können die aber auch erst klären, wenn sie das defekte System vorliegen haben. Neben Axel Schürholz gibt es noch den www.nadelspezialist.de der imho auch sehr gute Arbeit abliefert, allerdings nur Alunadelträger anbietet.
Ich würde als Ersatz übrigens nicht das DL103R kaufen, das ist imho sein Geld nicht wert. Das kostet erheblich mehr, kann aber nicht wirklich mehr. Die einzigen Unterschiede sind:
- die Metallteile des Generators sind vergoldet (da hat man herzlich wenig davon... )
- an der Innenseite der Stirnseite der unteren Gehäusehalbschale ist ein Schaumstoffknubbel - ein untauglicher Versuch, eine der größten Schwanchstellen auszumerzen nämlich das resonierende Gehäuse (wirklich helfen tut hier nur das nackig machen...)
- die Spule hat ein paar Windungen weniger was neben der geringeren Ausgangsspannung eine etwas kleinere bewegte Masse zur Folge hat (da hat man wirklich ein klitzekleines Bischen was davon)
Trotzdem klingt imho das normale DL103 besser weil tonal ehrlicher. Wenn Du Dich da wirklich verbessern willst:
- strippe das System und klebe es in einen Alubody oder klebe es auf eine Trägerplatte mit eingeschnittenen Gewinden ("Van den Hul für Arme")
- laß ne gute Nadel drauf machen
- oder kauf ein ganz anderes System...

Gruß
Andreas
ugr|dual
Stammgast
#4 erstellt: 24. Apr 2016, 12:29
Also mit dem DL103 und seinem Klang war ich eigentlich sehr zufrieden. Es passt auch optimal zu meinem Tonarm und der PhonoPre kommt auch klasse damit zurecht.

Das R gibt es "relativ günstig" für 299, daher dachte ich probier ich mal die höhere Güte aus. Schade wenn es so wenig ausmacht wie du schreibst, dann kann man sich doch was sparen und das R weglassen - werde ich mir merken.

Danke für die beiden Links. Ich werde die Anbieter mal kontaktieren und schauen ob wer mein verunfalltes System wieder richten kann oder einfach als Ersatzteillager übernimmt. Die Nadel ist als ganzes Stück quasi abgefallen, aber noch vorhanden.
kinodehemm
Inventar
#5 erstellt: 24. Apr 2016, 12:41
Moin

den Unterschied zwischen r und nicht-r würde ich schon zugunsten des r sehen!
Kollege Andreas leidet unter einen schweren, aber hier bekannten Rundnadel-phobie, dem morbus sphärix.

Lass dein 'defektes' System bei Göttman mit Shibata retippen und kauf dir ein 'neues' 103er, die Idee mit strippen ist sinnvoll- allerdings sollte man ein Auge auf die haarfeinen Spulendrähte haben- die sind fix ab

Wenn dir das 103 geföllt, schau mal nach den Derivaten wie 103D oder 103S - interessante Systzeme, allerdings nur nich gebracuht und mit dem damit einhergehenden Risiko erhältlich.
akem
Inventar
#6 erstellt: 24. Apr 2016, 13:23

kinodehemm (Beitrag #5) schrieb:

den Unterschied zwischen r und nicht-r würde ich schon zugunsten des r sehen!
Kollege Andreas leidet unter einen schweren, aber hier bekannten Rundnadel-phobie, dem morbus sphärix.

Ob R oder nicht R hat doch mit dem Nadelschliff nix zu tun! Der ist identisch...

Gruß
Andreas
kinodehemm
Inventar
#7 erstellt: 24. Apr 2016, 15:49
..meinte ich ja damit- dadurch kanns ja auch kein 'upgrade' sein

-ich war auch skeptisch an das 103r gegangen - aber gerade bei Hörern, die keine ÜT, sondern MC-pres benutzen, ist aus meiner Sicht das 103r besser.
applewoi
Stammgast
#8 erstellt: 25. Apr 2016, 15:33

akem (Beitrag #3) schrieb:


Trotzdem klingt imho das normale DL103 besser weil tonal ehrlicher. Wenn Du Dich da wirklich verbessern willst:
- strippe das System und klebe es in einen Alubody oder klebe es auf eine Trägerplatte mit eingeschnittenen Gewinden ("Van den Hul für Arme")
- laß ne gute Nadel drauf machen
- oder kauf ein ganz anderes System...



Wirklich hilfreich dürfte da eher Punkt 2 (oder 3 ;-)) sein.
Es wird immer wieder vergessen dass das DL103 in den 60ern als Rundfunksystem mit billiger Rundnadel entwickelt wurde, die Systeme wurden im Rundfunk nach ca. 500 Std getauscht und überholt.

Es gibt heutzutage wirklich bessere Systeme. Es sei denn, man steht auf Butzenscheibenaudio.
ugr|dual
Stammgast
#9 erstellt: 25. Apr 2016, 16:08
Was kann man denn in der groben Preisklasse als guten Ersatz nehmen?

Arm: Thorens TP90, PhonoPre: Lehmann Black Cube

Wenngleich ich mit dem Klang des DL103 sehr zufrieden bin, eine höherwertige Nadel und eine längere Laufzeit derselben ist natürlich immer interessant.

Ich denke/hoffe das alte System kann überholt werden. Der Vorschlag es direkt mit Shibata Nadel machen zu lassen klingt sehr verführerisch. Ich bin gespannt was dafür preislich aufgerufen wird.


[Beitrag von ugr|dual am 25. Apr 2016, 16:08 bearbeitet]
akem
Inventar
#10 erstellt: 25. Apr 2016, 18:08
Ist es der alte oder der neue TP90? Da gibt's ja inzwischen zwei davon...
Ich habe bei einem TD2001 mit dem alten TP90 mal die Erfahrung gemacht, daß da ein DL103 gar nicht gut dran geht. Da gab es irgendwie ne Wechselwirkung mit dem Subchassis so daß der Baß recht holprig daher kam. Nach Fixierung des Subchassis ging's deutlich besser.
Alternativ: gut zum alten TP90 paßt das Denon DL110 und ist auch preislich ähnlich gelagert.

Generell: das DL103 hat klanglich durchaus seine Meriten. Mit den oben beschriebenen Maßnahmen kann man da nen kleinen Favoritenschreck draus machen, der es auch mit teureren TAs aufnimmt. Da muß man dann schon schwere Geschütze auffahren, um es wirklich zu distanzieren. Ich würde Dir empfehlen, die Shibata draufmachen zu lassen. Thomas Schick bietet ja leider kein Retipping mehr an sonst hätte ich Dir den empfohlen. Da hab ich mal zwei 103er retippen lassen, eines mit Line Contact auf Bor-Nadelträger und eines mit Micro Ridge auf Saphir-Nadelträger. Insbesondere Letzteres ist ein saugutes System geworden, nochmals erheblich besser als Shibata auf Alu-Nadelträger (vom Nadelspezialist)...

Gruß
Andreas
ugr|dual
Stammgast
#11 erstellt: 25. Apr 2016, 18:18
Es ist der neue TP90.

Der Thorens TD206 kommt mitunter im Bundle mit dem DL103, so bin ich zu dem System gekommen.

Der nette Mann von nadelspezialist hat geantwortet und ich sende ihm mein kaputtes DL103 zu. Der Preis für ein Shibata-Upgrade scheint mir fair, wenn es klappt. Ich hatte schon mal ein MM (Ortofon 2M Black) mit so einer Nadel, das war wirklich gut.
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