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Ortofon 540 MKII für Technics 1210er? -> Nagaoka MP 30

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Autor
Beitrag
Moosman
Stammgast
#1 erstellt: 06. Jan 2011, 21:49
Mich interessiert ganz konkret der aktuelle Meinungsstand zur Compliance des Ortofons in Verbindung mit dem Technics-Arm: Ist die Kombi zu weich? Gibt's evtl. konkrete Erfahrungswerte?


Ansonsten bin ich halt auf der Suche nach einem guten System im Preisbereich bis 250€ für Jazz und Rock.

Derzeit habe ich ein Shure M97, das mir einfach eine Stufe zu dunkel und undynamisch daherkommt.

Das 540/VM Silver soll ja sehr ausgewogen spielen und sich insgesamt auf einem bereits hohen Niveau bewegen.

Empfohlen wurde mir ein DL-110, aber ich will eigentlich in die nächst höhere Klasse einsteigen. Gutes hab ich mir noch vom Nagaoka MP 30 erzählen lassen - aber es gibt ja echt viele Systeme im angepeilten Preisbereich...
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 06. Jan 2011, 23:42
Moin !

Aus eigener Erfahrung: Technics + 540MK2 passen hervorragend !

Dazu ein hochwertiges, niederkapazitives Kabel = vermutlich jahrelang RUHE !

DL-110 ? ... röchel ... schauder ...

MfG,
Erik
Moosman
Stammgast
#3 erstellt: 07. Jan 2011, 00:17
Ok, danke für die Info.

Hat noch jemand eine Meinung zu meiner angestrebten Kombi?

Erik, wie würdest du den Charakter des Technics + 540 beschreiben?
Moosman
Stammgast
#4 erstellt: 07. Jan 2011, 16:44
und noch ein Nachtrag: Kennt jemand von euch ein Headshell, das leichter als das Technics ist (also so was um die 5g vielleicht) und dabei noch bezahlbar?
stbeer
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 07. Jan 2011, 22:17
Ich wuesste nicht, warum ein 540MK2 am TECHNICS 1210 nicht laufen sollte

Ich habe denselben Tonabnehmer am TP90 dran und es klingt an meinem Setup goettlich

Stefan


[Beitrag von stbeer am 07. Jan 2011, 22:18 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 10. Jan 2011, 00:59
Moin, Moosman !

Zu Klangbeschreibung kann ich nichts genaueres mehr sagen, da ich schon länger den Technics nicht mehr habe und mit versch. Kabeln experimentiert hatte.

Ein leichteres Headshell ist bedenklich, denn es könnten klangverschlechternde Resonanzen auftreten.

Waraum der geplante Tausch ? Der Tonarm bietet einen weiten Justage-Spielraum.

MfG,
Erik
Moosman
Stammgast
#7 erstellt: 10. Jan 2011, 15:37
Bei der Idee mit dem leichteren Headshell ging's mir eher um noch etwas "Luft" hinsichtlich der Compliance und da ich sowieso noch ein Headshell brauche, dachte ich gleich daran, das Notwendige mit dem evtl. Sinnvollen zu verbinden...

Allerdings hab ich mir jetzt mal spaßeshalber einen ganz anderen TA im gleichen Preisbereich bestellt. Außerdem warte ich noch auf den georderten Phonopre. Wenn alles eingetroffen, eingestellt und eingespielt ist, werde ich meine Erfahrungen kundtun. Bin gespannt.
stbeer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 10. Jan 2011, 20:31
Welcher Tonabnehmer und welcher Phonopre sind es denn?
Moosman
Stammgast
#9 erstellt: 10. Jan 2011, 21:20
Phonopre ist der Hormann Supa 2.0 - mehr will ich einfach nicht für so ein eigentlich ziemlich simples Gerät ausgeben.

TA ist der oben schon genannte Nagaoka MP 30, den ganz viele gut finden aber irgendwie niemand hat: sowas zieht mich immer magisch an
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 10. Jan 2011, 22:15
@ Stefan:

Wollen wir beide den Herrn nicht lieber " ins Unglück rennen " lassen und abwarten, bis er den obgligatorischen Hilfe-Thread startet ?

,
Erik
Moosman
Stammgast
#11 erstellt: 10. Jan 2011, 22:28
des war aber jetzt fies!


Spaß beiseite: Der MP 30 sollte schon ganz gut zum Arm des Technics passen.

Als Headshell wird das Original-Technics bis auf weiteres bleiben.

Wenn's klanglich nicht meinen Vorstellungen entspricht, wird's ja vielleicht doch der 540er... mal schauen.


[Beitrag von Moosman am 10. Jan 2011, 22:30 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 11. Jan 2011, 21:05

Wuhduh schrieb:
@ Stefan:

Wollen wir beide den Herrn nicht lieber " ins Unglück rennen " lassen und abwarten, bis er den obgligatorischen Hilfe-Thread startet ?

,
Erik

Erik,

lassen wir uns ueberaschen

Stefa
Moosman
Stammgast
#13 erstellt: 14. Jan 2011, 19:28
War gerade bei der Post und hab das Teil gleich installiert:

Nagaoka MP 30 & Technics SL-1210 MK 2

schaut schon mal gut aus.


Klangbeschreibungen möchte ich mir eigentlich noch ersparen - nur so viel: Die Kombi MP 30 + Technics scheint eine sehr glückliche zu sein... so weit


Mehr in Kürze.
vinylrules
Stammgast
#14 erstellt: 14. Jan 2011, 20:18
Sehr schöne Kombi. Ein Hinweis dazu: Das MP30 hat, entgegen den Angaben auf dem Beipackzettel, eine sehr niedrige Nadelnachgiebigkeit. Die Werte für dynamische und vertikale Compliance sind vertauscht.

Deswegen bietet sich ein schwereres Headsehll an. Empfehlenswert ist das von Jelco mit oben und unten liegendem Anschlusspin. Sehr stabil, sitzt verdrehsicher gerade und bombenfest. Gibt es hier ca. 20,- € günstiger, als woanders.

Gruß

Matthias
Moosman
Stammgast
#15 erstellt: 14. Jan 2011, 21:49
Danke Matthias.

Hinsichtlich der Compliance scheiden sich ja in der Tat die Geister: Ich hab jetzt die Xinntox Headshell, die schon etwas schwerer als die Technics ist und zudem einen sehr unkaputtbar steifen Eindruck macht. Sowohl bei einer 10er als auch einer 20er Nachgiebigkeit dürfte ich damit beim MP 30 im grünen Bereich sein.

Morgen werde ich noch etwas feinjustieren und dann sehen wir weiter.

Beim Supa 2.0 habe ich jetzt mal die 100pF-Stecker drin. Imho dürfte das gut passen, aber auch dahingehend werde ich morgen noch etwas rumexperimentieren... gibt's irgendwelche herstellerseitigen Empfehlungswerte bei der Kapazität?
vinylrules
Stammgast
#16 erstellt: 14. Jan 2011, 22:17
Die Info mit den vertauschten Werten kommt übrigens vom Vertrieb. Ich hatte das MP30 im Ortofon AS309s mit besagter Jelco Headshell - zusammen ca. 22-25 g. und da ist die Nadel kein Bisschen eingesunken im Betrieb. Die Nagaokas sind auch elektrisch so gut gedämpft, dass ich auch mit Messplatte (Cartridgeman) die Resonanz nicht bestimmen konnte. Geh# einfach mal von einer brettharten Aufhängung aus.

Ich habe das MP30 mit ca. 170pF Abschlusskapazität gefahren. M. W. soll man zwischen 100-200pF nutzen.

Traue Deinen Ohren. Der Supa hat intern 52 pF verbaut, das Kabel wird irgendwas um die 100 pF haben, probier es einfach mit und ohne Stekcer aus und nimm das, was Dir besser gefällt.

Gruß

Matthias
babbalu
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 15. Jan 2011, 12:25
Bei mir läuft das MP30 am "Technics SL-M1" mit dem S-Tonarm, ist ja vergleichbar mit dem 1210.
Angeschlossen an "Supa 3.0" mit 220pF Abschlusskapazität und normalem Technics Headshell.

Hatte etwa 20 Syteme unter dem Spieler, von "540MK2" bis "Benz Micro - MC Gold", keines konnte
dem MP30 das Wasser reichen. Einzig das "Micro Acoustics Ma-733" war da nochmals eine Klasse besser,
da es da aber dafür schon ewigkeiten keine Nadeln mehr gibt, setze ich meine 3 MA's nur sehr selten ein.

Gruß, Werner
Moosman
Stammgast
#18 erstellt: 15. Jan 2011, 13:24
Hi Werner.

Danke für's Feedback.

Gestern Abend hatte ich den Eindruck, dass 220pF Abschlusskapazität zu viel des Guten sind und bin auf 100pF runter.

Heute werde ich noch mal etwas rumspielen - aber Matthias hat's ja gut formuliert: gut ist was gefällt.
Fhtagn!
Inventar
#19 erstellt: 15. Jan 2011, 14:56
Meine Nagas laufen auch alle mit 100pF sehr gut.

Immer noch die besten TAs im mittleren Preisbereich bis 600€, ob MP-XX oder MP-XXX.
Moosman
Stammgast
#20 erstellt: 15. Jan 2011, 18:33
Hab jetzt noch mal den Sitz in der Headshell nachkorrigiert und bin beim Supa auf 47pF gegangen, was für mich den homogensten Eindruck macht.

Bei der Auflagekraft bin ich derzeit bei 1,7g: hat jemand weniger?

Werner, welche Tonarmhöhe hast du bei deinem Technics?


Edit: bin gerade ziemlich beeindruckt vom Grad an Information und Ausgwogenheit, die der TA aus einer Platte holen kann. Sehr schön!


[Beitrag von Moosman am 15. Jan 2011, 18:50 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#21 erstellt: 15. Jan 2011, 19:10
Ich fahre 1,5g, ist aber ein MP-300.
Moosman
Stammgast
#22 erstellt: 15. Jan 2011, 20:36
Ok Fhtagn!, werde da evtl. noch mal experimentieren.

Mit den 47pF Abschlusskapazität bin ich übrigens sehr zufrieden: Bei meiner Anlage in meinem Raum ist das für meinen Geschmack super


Eine erste zarte Klangbeschreibung möchte ich jetzt schon abliefern: Der TA ist sehr ehrlich und "schnell" in der Wiedergabe - kein Loudnesseffekt whatsoever und keine erkennbare absichtliche Einfärbung des Klanges.

sehr sehr gut!

Über einen großen Erfahrungsschatz hinsichtlich Plattenwiedergabe kann ich ja nicht gerade verfügen, aber schon nach dem Umstieg vom Shure M97xE merkt man, dass der MP 30 mehr Pfeffer hat, mehr Brillianz bei gleichzeitig besserer Ausgewogenheit des Klangbildes. Das ist bisher ganz unabhängig vom ausgewählten Musikmaterial für mich der Fall.



Allerdings möchte ich gleich mit einem eventuellen Fehlschluss aufräumen: Die Unterschiede zwischen Shure und Nagaoka fallen mir jetzt so sehr auf, weil ich halt gerade extrem darauf sensibilisiert bin. Sie sind da und für mich und mein Empfinden ein absolut schöner und lohnenswerter Schritt nach vorn.
Wer jetzt hier aber mitliest und meint, das Shure wäre nix und jeder sollte mindestens 250 Öcken für eine anständige Vinylwiedergabe ausgeben, den kann ich beruhigen: Ich war auch vorher mit dem Klang recht zufrieden, aber hatte halt Bock, mich noch intensiver mit der Materie auseinanderzusetzen.

Ich wollte das nur mal geschrieben haben, weil man im Netz oft den Eindruck erhält, klanglich Unterschiede wären ab einem gewissen Niveau himmelweit... ist sicherlich weit seltener der Fall als viele meinen
stbeer
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 15. Jan 2011, 20:56
Glueckwunsch zum klanglichen Fortschritt! Das Geheimnis liegt mitunter auch an der korrekten kapaziven Anpassung von Tonabnehmer und Phonostufe zugrunde!

Stefan
Moosman
Stammgast
#24 erstellt: 15. Jan 2011, 21:07
Danke Stefan.

Hinsichtlich des Zusammenspiels zwischen Pre und TA hast du absolut recht. Deswegen hab ich mir ja auch einen anpassbaren Pre geholt.

Jedoch kann der Nagaoka schon mehr als der Shure, bei dem ich natürlich auch die verschiedensten Kapazitäten ausprobiert habe. Bereits nach den Paar Stunden Einspielzeit des MP 30 ist einfach mehr Klanginformation da, als es der Shure produzieren könnte.
Moosman
Stammgast
#25 erstellt: 18. Jan 2011, 20:16
Über die letzten Tage hinweg hatte ich ganz viele verschiedene Platten aufliegen: Beethoven, Ramones, Coltrane, Peterson, Sonic Youth, Queen, Lex Baxter, Melvins... nie hatte ich den Wunsch nach einem anderen TA, der vielleicht eine andere Charakteristik an den Tag legt.
Der MP 30 ist stets knackig und neutral im Sinne von breitbandig. Die Auflösung ist sehr gut - zumindest soweit ich es vergleichen kann.
Das Ding spielt einfach unaufgeregt und aufgeräumt, so wie man es eigentlich von der CD kennt

Meine Einstellungen sind momentan (Technics & Supa 2.0):

- Auflagekraft: 1,7g
- Antiskating: 1,7
- Tonarmhöhe: 2,5
- Eingangskapazität: 47pF
- Abschlusskapazität: 47pF

...falls jemand vergleichen möchte oder so.

Ich bin jetzt erst mal sehr zufrieden und werde mich nach der (durchaus angenehmen) Pflicht der Such nach der Technik der Kür in Form von Musikhören widmen
Fhtagn!
Inventar
#26 erstellt: 18. Jan 2011, 20:28

Moosman schrieb:
... nie hatte ich den Wunsch nach einem anderen TA, der vielleicht eine andere Charakteristik an den Tag legt.


Na, das deckt sich zu 100% mit meiner Erfahrung.
Einfach Musik hören, ohne zu denken, dass es noch besser ginge.
Schön, wenn man angekommen ist.


Haakon
stbeer
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 18. Jan 2011, 20:47
Ich sehe das auch so; dann wendet man sich automatisch mehr dem Hoeren zu

Aber Moosman; die Abschlusskapazitaet (am Tonabnehmer) ist die Summe aus der Eingangskapazitaet (an der Phonostufe) und der Kabelkapazitaeten zwischen Tonabnehmer und Phonostufe; die duerfte bei Dir jtzt so etwa zwischen 100...150pF liegen.

Gruss Stefan
Moosman
Stammgast
#28 erstellt: 18. Jan 2011, 21:39
ja Stefan, hast recht: Ich hab mich nicht gut ausgedrückt.

Also insgesamt mit Kabelage usw. dürften es dann um die 200-250pF zwischen Nadel und Ausgang der Phonostufe sein.

Natürlich geb ich keine Garantie darauf, TA-mäßig definitiv "angekommen" zu sein, aber bis auf weiteres sehe ich keinen Verbesserungsbedarf.
Moosman
Stammgast
#29 erstellt: 25. Jan 2011, 22:48
So, finales Update so weit: Der TA hat sich einigermaßen eingespielt und er tönt detailreich, druckvoll und mit erstaunlichem Tiefbass - aber alles nur solange und soweit es die jeweilige Platte anbietet. Nix ist aufgeblasen oder zurückgenommen oder beides, sondern auch im Direktvergleich zu den (vergleichbaren) CD-Versionen schön ausgeglichen und "highfidel".

Wie Haakon es unten bereits bestätigt hat: auch im Vergleich zu anderen Phonoanlagen, die ich inzwischen hören konnte, hab ich bei meinem Setup zu keinem Zeitpunkt das Bedürfnis nach "mehr" oder evtl. noch "anders", sondern der Klang ist gut wie er ist.

Dementsprechend bin ich also absolut zufrieden und kann meine Kombi, also Technics 1210 + Nagaoka MP 30 + Hormann Supa 2.0, demjenigen empfehlen, der ein Allroundsetup haben will und bereit ist, für einen (aus Otto-Normal-Gesichtspunkten) mittleren Investitionsaufwand ein überaus unkompliziert zu handhabendes und vom Klangniveau bereits sehr gutes Gesamtpaket in erster Linie zum Musikhören und weniger zum Rumbasteln zusammenzustellen.

Danke hier auch allen, die mir (indirekt) dazu verholfen haben.


Noch ein imho wichtiger Hinweis für alle, die, wie ich vor ein Paar Wochen, Einsteiger im Vinylbereich sind und sich mit der Materie noch nicht auskennen: nicht einfach losgehen und kaufen, sondern erst informieren!

Wer nicht gewillt ist, sich zumindest etwas in die Materie einzuarbeiten, wird, angesichts objektiv besser reproduzierender und vor allem viel einfacher zu händelnder Wiedergabemedien, wahrscheinlich keinen Spaß an der Schallplatte haben: Man muss es halt wollen und sich darauf einlassen.

Soll jetzt niemanden abschrecken oder irgendwie altklug von meiner Seite her rüberkommen... einfach ein unverbindlicher Hinweis

Viel Spaß noch!
mkoerner
Stammgast
#30 erstellt: 27. Jan 2011, 08:26
Wenn du mal wieder Geld übrig hast, dann besorg dir mal die Jico SAS Nadel fürs M97xE. Ich denke mal dann wirst du dich evtl. ärgern viel Geld für dein Nagaoka ausgegeben zu haben.

Das M97xE hat damit einen deutlich neutraleren Frequenzgang, mehr Räumlichkeit, mehr Auflösung und vor allem deutlich mehr Punch/Geschwindigkeit.

Mike
Fhtagn!
Inventar
#31 erstellt: 27. Jan 2011, 08:44
Interessant. Besitzt du ein großes Nagaoka?
Eine neutralere Abstimmung als bei den MP-30/300 ist im Preisbereich bis 600€ nicht zu bekommen, und ganz bestimmt nicht bei einem Shure System.

Hier läuft ein Shure V-15 III mit einer Jico SAS Nadel an einem Dual 704 und einmal an einem 721. Auch mit der Jico Nadel hat das Shure weiterhin seinen eigenen Charakter, der schön ist, aber nicht neutral.
Das Nagaoka MP-300 steckt das Shure in dieser Hinsicht locker in die Tasche, das MP-20 ist dem Shure in etwa ebenbürtig.
Meine Erfahrung / Meinung.

MfG
Haakon
Moosman
Stammgast
#32 erstellt: 27. Jan 2011, 17:53
Um ehrlich zu sein, kann ich nicht wirklich beurteilen, ob mein Nagaoka so neutral abbildet, wie ich es mir einbilde. Ich hatte da irgendwo mal einen recht bergigen Frequenzschrieb gesehen (vinylengine?), aber weiß jetzt natürlich die Achswerte nicht mehr.

Zum M97xE: Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass dies ein hervorragender TA für 75 Euro ist und habe auch schon viel Gutes über die Jico SAS gelesen, aber nach allem, was ich so mitgekriegt habe, lässt sich der Grundcharakter eines Systems nicht so ohne weiteres durch eine Nadel ändern. Gerade was die Dynamik angeht und das Grundtimbre ist mein MP 30 halt schon ganz was anderes als mein Shure...
mkoerner
Stammgast
#33 erstellt: 28. Jan 2011, 00:03
Die Dynamik hängt nicht unwesentlich von der bewegten Masse des TA ab und der Gag bei der SAS Nadel ist, das diese nicht im Aluträger sondern auf einem deutlich leichteren Boron Träger sitzt. Dadurch nimmt eben nicht nur die Auflösung zu sondern auch die Dynamik.

Was die Neutralität muss ich zugeben dass diese theoretisch nur in Massen profitiert, da die Polschuh <-> Magnet Lage sich nicht ändert. Praktisch ist allerdings ein Teil der schlechten Neutralität des M97xE der fast immer suboptimalen Nadelträgermontage und Ausrichtung des Diamanten geschuldet. Da hier Jico äusserst präzise arbeitet, kommt es zu der absurden Situation, dass schon die normale Nachbaunadel fast immer einen deutlichen Schritt vorwärts bringt :-).

Wenn du ein sehr gutes Exemplar hast, geht da allerdings nicht mehr viel und ein Neutralitätskönig wird da in keinem Fall draus (ich mags halt auch gerne etwas satter und rockiger).

Als ich mein erstes Posting schrieb hatte ich allerdings noch nicht den Eindruck dass Neutralität dein Primärziel ist (und die anderen Sachen kann die SAS auch und kostet dann halt mal nur die Hälfte) sonst hätt ich das natürlich nicht empfohlen.

Was mich allerdings neugierig macht: Ich habe ja auch ein VM Black, das bisher mein neutralster TA ist, der ist mir aber zu "träge". Sind die Nagaokas da besser ?

Mike
stbeer
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 28. Jan 2011, 00:21

mkoerner schrieb:
... was mich allerdings neugierig macht: Ich habe ja auch ein VM Black, das bisher mein neutralster TA ist, der ist mir aber zu "träge" ... Mike


Mike,

meinst Du das 2M Black oder das VM Silver? Ein VM Black gibt es naemlich nicht

Und was meinst Du mit "er waere zu traege"?

Stefan
mkoerner
Stammgast
#35 erstellt: 28. Jan 2011, 00:33
Jetzt hab ich durch mein Engagement in einem Parallelthread schon "split brain" vor lauter reden übers VM Silver. Nein, natürlich ein 2M Black...

Es verrundet harte Anschläge (Saiten/Klavier) minimal und beim Schlagzeug ist das Timing einfach nicht so gut wie bei einigen anderen Spitzen-MMs.

Das können V15VxMR und AT-150mlx besser. (Die haben dafür andere Nachteile :-) ).

Mike
stbeer
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 28. Jan 2011, 08:39

mkoerner schrieb:
... es verrundet harte Anschläge (Saiten/Klavier) minimal und beim Schlagzeug ist das Timing einfach nicht so gut wie bei einigen anderen Spitzen-MMs ...


Das kann schon sein zumal ich das 2M Black nicht kenne; ich habe aber das 540MK2 - und da koennen meine Ohren keine "Traegheit" feststellen

Stefan


[Beitrag von stbeer am 28. Jan 2011, 08:39 bearbeitet]
Moosman
Stammgast
#37 erstellt: 28. Jan 2011, 18:02
Hi Mike,

leider kann ich dir mangels Erfahrung keinen qualifizierten Klangvergleich zwischen Ortofon und Nagaoka bieten.

An meinem Dreher und meiner Anlage habe ich direkt nur das Shure als Vergleichspartner und dahingehend gilt:

Shure: satter voller Klang mit zurückgenommenen Höhen, sehr entspannter und in sich auch neutraler Klang, aber auch recht träge, was vor allem bei akustischen Instrumenten und Aufnahmen mit breitem und dichtem Klanggeschehen auffällt. Mir hat der TA z. B. bei klassischer Musik oder Jazz nicht "gelangt".

Nagaoka: sehr breiter und kompletter Frequenzbereich mit sehr dynamischer Wiedergabe, ohne jedoch nervös zu wirken. Auflösung ist deutlich besser als beim Shure. Ich habe nicht den Eindruck, dass den Aufnahmen der TA-Charakter aufgedrückt wird, sondern dass versucht wird, möglichst neutral wiederzugeben.

Bei Bekannten hatte ich die Möglichkeit, mehrere andere Systeme zu hören, aber das waren halt nicht mal ansatzweise vergleichbare Gesamtketten, weswegen ich nicht vergleichen möchte. Die Abstimmung meines Shure konnte ich bei einem V15 wiederfinden. Sehr gut gefallen hatte mir z. B. ein "mittleres" Benz MC...
Nausea
Stammgast
#38 erstellt: 02. Apr 2011, 18:21
Hallo Forum,

so eben habe ich bei eBay einen MK5 erstanden, der nun den MK2 ersetzen wird. Da da so ein lausiges Concorde System drauf steckt, wollte ich dieses gegen was besseres tauschen. Dieser Thread und vor allem das Nagaoka MP 30 System haben es mir angetan.

Nun stellt sich mir die Frage (die ich schon in einem anderen (Verstärker)Thread gestellt habe, aber ich glaube da gucken nicht so viele "analoge" rein ;-)), ob ich noch einen guten Preamp zwischen 1210er und Verstärker einsetze. Ich nutze einen Onkyo A5-VL der sehr gute Dienste leistet. Der interne Preamp soll nicht der schlechteste sein, dennoch bezweifle ich, dass sich TA und Preamp super ergänzen.

Ansonsten wäre ich Alternativen sehr aufgeschlossen. Vielleicht zu meinem Musikgeschmack: Es laufen sehr viele Crossovergeschichten zwischen Jazz, Hiphop, Drum n Bass... Von Laswell über Toshinori Kondo bis hin zu jazzlastigem Rap (z.B. Jazzmatazz) kommt alles vor. Oft aber auch reinen Rap (die Musik bietet mehr als einem die Medien weiß machen, abseits des Mainstream gibt es viele nette, anspruchsvolle Projekte :-p). Hmm, Weltmusik kommt auch ab und an mal auf den Teller.


Habe lange Zeit nur Vinyl gehört mich aber nicht mit der Technik auseinander gesetzt. Ich habe daher kein wirkliches Fachwissen.

Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße
die Übelkeit
Nausea
Stammgast
#39 erstellt: 03. Apr 2011, 13:11
War die Frage nach dem PreAmp ein No-GO?

Hatte sonst immer ein Rane TTM56 vor dem Technics hängen. Da ich mich voll und ganz auf das hören (hatte über ihn noch eine MPC2500 (Hardware zum musizieren :-)) laufen und habe so komfortabel einige schöne Jazzsamples geschnitten) konzentrieren wollte, habe ich ihn verkauft. Technisch war das schon einer der besten Mixer, ob er als guter PreAmp funktioniert, kann ich schlecht beurteilen.

Naja, jedenfalls läuft der Technics nun über den Phonoeingang des Onkyo. Nach längerem lesen scheint sich die Frage nach dem Preamp selbst zu beantworten :-) Kann ich denn in den ersten Wochen ohne glücklich werden? Budget technisch muss ich nochmal einen kleinen Nebenjob einschieben.

Neben der Leidenschaft zur Musik, habt ihr nun auch eine für die Technik geweckt. Mal gucken was in den nächsten Jahren so passiert. Hier im Forum fühle ich mich jedenfalls gut aufgehoben. Eine Antwort auf die beiden Posts würde dieses Wohlbehagen ungemein verstärken

Viele Grüße

Edit: Da keiner gewillt war Tips zu posten oder zu kommentieren, habe ich nun auf eigene Faust eingekauft. Habe nun die von Moosman angepriesene Kombi bestellt (HS ist ein anderes). Mal gucken wie sie so gefällt. Selbst hören ist ja eh das beste


[Beitrag von Nausea am 03. Apr 2011, 20:38 bearbeitet]
Moosman
Stammgast
#40 erstellt: 04. Apr 2011, 13:59
Hmm, also deine Musikrichtung gehört jetzt nicht so in mein Repertoire, weswegen sich vielleicht auch unsere Höranforderungen und -gewohnheiten unterscheiden. Die von dir genannten Geräte kenne ich auch nicht.

Mit dem VV-Modul des Onkyo habe ich leider so gar keine Erfahrungen, so dass ich dir nach wie nur sagen kann, dass das MP 30 sehr gut mit meinem Supa mit 47pF Eingangskapazität tönt - viel höher sollte man imho nicht gehen, was ja dann sehr viele "einfachere" VVs aus dem Rennen werfen sollte.

Ob der Supa nun besser oder schlechter als dein Onkyo-VV klingt, musst du leider selber rausfinden. Der Supa 2.0 ist aber nicht gerade überteuert, so dass du eigentlich wenig falsch machen kannst.

Viel Spaß beim Probieren
Nausea
Stammgast
#41 erstellt: 04. Apr 2011, 14:12
Danke Moosman,

habe gestern mal den Supa 2.0G bestellt und werde Probe hören. Dein Thread war jedenfalls sehr inspirativ was die Tonabnehmerwahl betrifft. Im Gegensatz zu deiner Wahl, war meine nun etwas abgekupfert, aber was zählt ist der Klang ;-)

In ein paar Tagen gibt es mehr Informationen.

Lieben Gruß
Nausea
Stammgast
#42 erstellt: 09. Apr 2011, 12:37
Wie bekommt ihr das System ausbalanciert? Ich habe hinten schon dieses kleine Zusatzgewicht aufgeschraubt und das normale Gewicht ganz bis zum Anschlag. Keine Chance, das System liegt immer noch auf.

Habe ein 11 Gramm schwere HS drauf.

Noch mehr Gewichte möchte ich dem Tonarm nicht zumuten. Wenn da nicht schnell ne Lösung gefunden wird, dann geht HS samt System zurück.

Über ein paar Tips würde ich mich freuen.


VIele Grüße
luckyx02
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 09. Apr 2011, 12:40

Habe nun die von Moosman angepriesene Kombi bestellt (HS ist ein anderes). Mal gucken wie sie so gefällt. Selbst hören ist ja eh das beste


...fragst du Moosmann ?


[Beitrag von luckyx02 am 09. Apr 2011, 12:41 bearbeitet]
Nausea
Stammgast
#44 erstellt: 09. Apr 2011, 12:44
Die Frage war nicht personengebunden, nur die Antwort zählt ;-)

Edit: Ups, wollte eigentlich in dem Technics-Thread von Moosman posten. Nunja, jetzt steht es hier. Vielleicht weiß ja auch hier jemand Rat? :-)

Edit2: Nun bin ich total verwirrt, bin ja doch richtig hier!

Edit3: So, nun mit ruhigerem Gemüht. Habe nochmal auf das HS geschielt und laut "die-Nadel" hat das Jelco HS ein "Gewicht inklusive Tonkopfkabel und Fingerbügel: ca. 13,7 gramm".

Da das Technics HS mit ca. 8 Gramm wesentlich leichter ist, habe ich wohl einfach falsch eingekauft oder?

Hmm, wie schwer sollte das HS nun in etwa haben, die Meinungen gingen hier etwas auseinander.


[Beitrag von Nausea am 09. Apr 2011, 13:04 bearbeitet]
Albus
Inventar
#45 erstellt: 09. Apr 2011, 13:58
Tag,

das Gesamtgewicht aus MP30, Headshell mit Fingerbügel und Anschlussdrähten sowie Befestigungsmaterial (Schrauben) von ~22,5 g ist entschieden zu hoch für einen Technics (ob nun Mark II oder M5G); erlaubt sind gemäß BDA maximal 20,5 g (BDA, Seite 9) - und das ginge eigentlich auch nicht mehr wirklich. Also, da ist etwas falsch gelaufen.

Noch: Die originale Technics-Headshell (7,5 g) sollte man bei einem Tonabnehmer mit Gewicht von 8 g (oder 9 g, je nach Quelle) tunlichst benutzen; es erlaubt einem gerade noch auf das Zusatzgewicht hinten zu verzichten (ab 17,5 g Gesamtgewicht empfohlen, das Gegengewicht hängt ansonsten fast in der Luft). Ferner ist zu berücksichtigen, dass die Befestigungsebene der Technics-Headshell um drei Millimeter tiefer liegt als der SME-Standard vorgibt; bei Wahl einer anderen HS führt das typisch zu Problemen, insbesondere im Fall eines M5G mit der dünnen Matte, die mindeste Höhe des Tonabnehmers ist dann 17 mm.

Folglich: Technics-Headshell am SL12xx verwenden - andernfalls deren Besonderheiten beachten. Dazu gehören auch die längeren Einstellschlitze (Nadelposition auf 52 mm geht bei einigen Ortofon-HS nicht, z.B.).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 09. Apr 2011, 14:05 bearbeitet]
Moosman
Stammgast
#46 erstellt: 09. Apr 2011, 19:23
Nausea, entweder du machst es so, wie Albus es vorgeschlagen hat oder du holst dir die HS, die ich mir auch besorgt habe, da die ca. 1g schwerer ist als die original Technics und auch von den Dimensionen und der Einstellbarkeit super am Technics funktioniert.


[Beitrag von Moosman am 09. Apr 2011, 19:24 bearbeitet]
Nausea
Stammgast
#47 erstellt: 09. Apr 2011, 19:24
Hej Albus,

danke für die aufschlussreiche Antwort. Ich fand das Jelco HS sehr schick und es wurde hier irgendwo empfohlen. Mag sein das ein anderes Model gemeint war

Jedenfalls achte ich nun etwas genauer drauf. Welche HS würden denn zum 1210er (MK5 kein M5G) und zum MP30 passen (wenn ich auf die Besonderheiten achte)? Das Technics HS gefällt mir optisch nicht so gut. Ist jetzt nicht das beste Argument, aber wenn man jeden Tag drauf guckt, stört es auf Dauer.

Ich hatte überlegt eine Korkmatte einzusetzen. Damit könnte ich die drei Millimeter doch ausgleichen? Könnte ich auch ein HS mit 6-7 Gramm nutzen oder nimmt mir das der TA übel? Hier stand irgendwo das er gern etwas mehr Gewicht hätte, daher die Empfehlung für das Jelco.

Viele Grüße
Albus
Inventar
#48 erstellt: 09. Apr 2011, 20:27
Tag,

eine Plattenmatte, Kork oder Gummi oder..., mit einer Stärke von 6 mm ist zweckmäßig! Dann kann auch eine Headshell mit annähernd SME-Befestigungsebene gewählt werden. Andere Matte: Bitte die genauen Abmessungen der Auflagefläche beachten, der Rand des Plattentellers ist um 0,3 mm erhaben, was zu vermeidenden Unebenheiten am Rande führen kann (Platte leigt eventuell nicht plan auf).

Eine Headshell mit Gewicht von 6-8g bei einem TA-Gewicht von 8g wäre gut (bei dem Arm). Nützlich wäre im Hinblick auf eine Optimierungsabsicht, die tatsächliche Nadelnachgiebigkeit des MP30 endlich zu kennen, und zwar im Einzelfall - die kursierenden Angaben helfen im Einzelfall eben nicht. Knickt der Nadelträger unter Bürstchenberührung gleich weg oder hält er steif stand? Auch kennt man den Befestigungsabstand nicht (Abstand Schraubenmitte bis Nadelspitze unter Belastung; 9,5 mm? 10,0 mm, 8,5 mm?); man weiß nicht, wie lang die Einstellschlitze unbedingt sein müssen. Orientierung immer an der originalen Technics-HS: vorn bius 46,5 mm.

ABER: Moosman hat doch eine passende Headshell erworben, welche war das noch? Die ist dann doch erste Wahl, meine ich.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 09. Apr 2011, 20:37 bearbeitet]
Moosman
Stammgast
#49 erstellt: 09. Apr 2011, 22:25
Xinntox Headshell bei der Nadel

die ist vom Gewicht her geeignet, gut verarbeitet, optisch passend und unkopliziert zu justieren (falls du ohne Einstellschablone arbeitest, da TA nicht schräg montierbar!).

Kann man imho für 'nen Zwanni kaufen.
Nausea
Stammgast
#50 erstellt: 10. Apr 2011, 20:14
Danke für eure Antworten.

Zu der Matte: ich werde aus optischen Gründen mal Kork testen. Liegt die Matte zu tief, lege ich noch Filz dazwischen. Mal gucken ob das so funktioniert. Ist es eig. tragisch wenn die Filzmatte so über den Teller rutscht? Ich hätte gedacht, dass ein bisschen Widerstand wie bei der Gummimatte nicht schadet.

@Albus: Laut eines Users im Analog Forum kann man die Compliance bestimmen:

Mit einer Testplatte, auf der Tracks zur Ermittlung der Arm-System-Resonanz drauf sind.
Z. B. die Hifi News Test Record.
Man braucht dann Angaben zur effektiven Masse des Tonarmes plus Headshell plus Systemgewicht plus Schrauben, spielt die Platte ab und bestimmt so die Resonanzfrequenz. Mit dem so ermittelten Wert kann dann die Compliance errechnet werden.


So könnten zumindest die Werte von Nagaoka überprüft werden. Hat jemand MP30 + Test-Platte? :-)

@Moosman: Werde die HS mal testen. Der Preis ist ja sehr fair. Leider gefällt es mir optisch nicht 100%, aber Hauptsache ich kann wieder Musik hören!

Soo, nun abwarten und Wein trinken. In ein paar Tagen gibt es mehr.
Albus
Inventar
#51 erstellt: 11. Apr 2011, 13:01
Tag,

na sicherlich kann man mittels einer Test- oder Meßplatte die Compliance bestimmen - und noch viel mehr. Es scheint nur, dass keiner der Besitzer oder Eigentümer eines Nagaoka-Tonabnehmers über eine geeignete Platte verfügt (nachgefragt hatte ich eine derartige Information im Einzelfall interessehalber ja auch schon). Und, nur umwillen dieser Information werde ich mir kein MP-500 kaufen (anderes käme nicht in die engere Wahl). - So wird das Rätsel der Nagaoka-Compliance(n) von 7/20 bis 12/24 (statisch/dynamisch) über eine ganze Baureihe verteilt in kleinen Schritten, noch eine Weile bestehen bleiben.

Mittlerweile ist der Befestigungsabstand der Nagaokas wohl bestimmt, er beträgt 9,5 mm (Fehler etwa +0,25/-0,00 mm).

Die Rutscherei einer Plattenmatte ist immer ungeeignet, Filz dazu kommt mit einer Empfänglichkeit für elektrostatische Aufladung, d.i klebt am Vinyl der Platten. Filz lässt man besser sein.

Freundlich
Albus
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