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Dual 621 Nadelaufsetzpunkt nicht imEinstellbereich

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Beitrag
damir21
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Jan 2011, 11:28
Hallo,

ich habe mir letzte Woche einen Dual 621 ersteigert. Gestern ist er angekommen und ich habe ihn gleich ausprobiert.Da ist mir aufgefallen, bei Automatikbetrieb, das der Nadelaufsetzpunkt nicht stimmt, auch nicht nach Justage mit der Einstellschraube. Ich kann die Nadel in einem Bereich von ca +4-+15mm vom Aussenrand der Schallplatte justieren aber weiter zum Plattenrand komme ich nicht. Am Pimpel sollte es nicht liegen da der im Bild gezeigte Stift (1.) bis zum Anschlag an der Schiene (2.) fährt. So gesehen müsste ich als Laie sagen das die Schiene zu lang ist, was ja nicht sein kann. Hat einer von Euch eine Ahnung wie ich das wieder hin bekomme?? Vielen Dank.
20110108-DSCF0205-Bearbeitet
Gruß

Damir


[Beitrag von damir21 am 08. Jan 2011, 11:28 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#2 erstellt: 08. Jan 2011, 11:35
Hallo,

u.U. kannst du eine größere Abweichung korrigieren, indem du das gesamte Segment verdrehst. Das Teil, wo Antiskatingfeder, Abstellschiene usw. eingehängt ist, direkt unter'm Tonarm und auf deinem Bild auch gut zu sehen.

Originale Lage markieren und nur wenig verdrehen. Und: Nach der Aktion wird auch der Abstellpunkt korrigiert werden müssen. Das geht, indem du die Schraube drehst, in der die Abstellschiene im Segment eingehängt ist.



Gruß
Benjamin


[Beitrag von Bepone am 08. Jan 2011, 11:36 bearbeitet]
damir21
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Jan 2011, 11:56
Hallo Benjamin,

meinst ich soll die zwei Sechskantmuttern lösen und dann das ganze Segment verdrehen?

Gruß

Damir
Bepone
Inventar
#4 erstellt: 08. Jan 2011, 12:00
Genau so.

Allerdings wundert mich das schon ein wenig - ist denn auch nichts verbogen?


Gruß
Benjamin
damir21
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Jan 2011, 12:10
Jetzt wo du es sagst...
Mich hat da auch gewundert, da der Verstellbereich bei den Sechskanntmuttern extrem klein ist, damit hätte ich vermutlich die Fehlstellung nicht ausgleichen können.

Ich habe mal das Auflagegewicht abgenommen und von hinten über den Tonarm gepeilt. Ist zwar ein bischen schwer zu sagen aber ich glaube doch das das Rohr nach innen gebogen ist. So wie ich das sehe ist das aber nur im Bereich der Aufhängung, deswegen habe ich das früher auch nicht gesehen. So ein Mist, wie bekomme ich das Rohr wieder "gerade" ohne irgend was anderes zu demolieren. Kann ich es versuchen in der Aufhängung gerade zu biegen oder sollte ich es lieber ausbauen?

Gruß

Damir
damir21
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 08. Jan 2011, 13:47
Das Problem ist gelöst!!!

Ich habe allen Mut zusammengenommen und mit brachialer Gewalt (kleiner Scherz) das Tonarmrohr wieder zurückgebogen.
Nein, Scherz beiseite, ich habe den Auflagegewichtdorn ein Stück herausgezogen um ihn gut fassen zu können und dann mit Schweissperlen auf der Stirn und ganz wenig Kraft das Rohr zurückgebogen.
Was soll ich sagen? Operation gelungen, Patient lebt, hat auf den Punkt gepasst so das ich nicht mehr rumstellen musste. (schweissvonderstirnwisch).

Ich möchte mich bei Benjamin herzlich bedanken da ich erst durch seine Antworten auf den wirklichen defekt gestossen bin, herzlichen Dank Benjamin!

Jetzt kann es endlich losgehen mit entspanntem Platten lauschen, ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

Gruß

Damir


klugscheissmodus ON/
Ich möchte, auch als Laie, betonen das so was sehr schnell ins Auge gehen kann wenn man zuviel Kraft anwendet, also mit ganz wenig Kraft anfangen und langsam steigern!
klugscheissmodus OFF/
Bepone
Inventar
#7 erstellt: 08. Jan 2011, 13:48
Da muss ich mal rückfragen, Damir.

Der Aufsetzpunkt ist also zu weit innen (ich hatte angenommen, er ist außerhalb der Platte)?
Und das Tonarmrohr scheint auch nach innen gebogen?
Würde dann ja zusammenpassen.

Leg' mal ein Lineal (gerade Kante) an den Tonarm, dann siehst du evtl, ob ein Bogen / Knick oder dergleichen drin ist.


Falls es verbogen ist, kann's schwierig werden. In dem Fall würde ich das Tonarmlager komplett ausbauen, demontieren, mir auch die Spitzenlager + Kugeln ganu genau ansehen.
Und natürlich das Tonarmrohr ausbauen und versuchen, außerhalb zu richten - nicht einfach, aber durchaus machbar. Je nachdem, wieviel man an Aufwand reinstecken möchte, aber beim 621 würde ich es schon probieren.



Gruß
Benjamin
Bepone
Inventar
#8 erstellt: 08. Jan 2011, 13:54
Nachtrag:

Sehe gerade, du hast das Problem behoben. Glückwunsch!
Und nichts zu danken.


Mach' bitte zur Sicherheit einen Test, ob das Tonarmlager in Ordnung ist.
Erstmal darf kein großes Spiel vorhanden sein, wenn du am Tonarmrohr wackelst (vor/zurück, links/rechts).

Dann muss es gleichmäßig leichtgängig gehen. Ich empfehle folgenden Test:

- Stecker aus der Steckdose, Nadelschutz auf die Nadel, evtl. Plattenteller runternehmen
- Auflagekraft und Antiskating auf null >> Tonarm muss nun frei schweben, ansonsten am Gegengewicht korrigieren
- Einschaltpunkt des Tonarmes überwinden, dann den Tonarm vorn an der Headshell leicht seitlich anblasen / -hauchen. Er muss auf diese Weise ruckfrei zur Mitte zu bewegen sein
- von dort muss er bei geringen Antiskating-Werten (ab ca. 0,2-0,4) wieder langsam zur Stütze zurückkehren
- ein zusammengeknülltes Stückchen Papier (Ausgangszustand ca. 1x1 cm) vorn auf die Headshell fallen gelassen, muss den Tonarm sichtbar zum Einnicken bringen


Gruß
Benjamin
damir21
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Jan 2011, 14:03
Hallo Benjamin,

habe deinen Test gerade ausgeführt und fast alles funktioniert einwandfrei. Das einzige as mir nicht so ganz gefällt ist das auch bei Antiskatingkraft->0 nach dem Anhauchen der Arm zwar zunächst zur Plattenmitte schwebt aber nach Ankunft wieder langsam rausgezogen wird. Muss ich mir al anschauen.

Gruß

Damir
Bepone
Inventar
#10 erstellt: 08. Jan 2011, 14:06
Damir, das ist in Ordnung so. Auch bei fast allen meinen Duals kommt der Arm wieder selbsttätig zurück, AS auf null. Da das sehr langsam und "kraftlos" geschieht, kann man da ruhig drüber wegschauen


Dann bleibt mir nur noch, dir viel Spaß mit dem Dual zu Wünschen!



Gruß
Benjamin
toyo
Stammgast
#11 erstellt: 08. Jan 2011, 20:51
Bei meinem 621 kommt der Arm bei AS 0 auch von alleine zurück.
Sollte man das AS dann ein wenig niedriger als üblich einstellen?
Bepone
Inventar
#12 erstellt: 08. Jan 2011, 21:26
Mit dem Antiskating muss man es nicht so penibel genau nehmen, toyo.

Würde man das machen, müsste man nämlich für jedes Musikmaterial und für jede Stelle auf der Platte eine andere Einstellung nehmen.

Nimm als Anhaltswert wie gehabt "Antiskating = Auflagekraft" - wenn es nicht einseitig verzerrt, ist alles in Butter.

Es sei denn, der Tonarm wandert bei AS=0 ziemlich schnell und mit einigermaßen Kraft nach außen, dann stimmt etwas nicht. Bewegt er sich aber nur langsam und träge, kannst du das vernachlässigen.



Gruß
Benjamin
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