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verbesserter Plattensound durch Tonabnehmer?

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Autor
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JägerdesverlorenenSound...
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 10. Feb 2011, 18:23
Hallo Leute,

wie ist das eigentlich: lässt sich der Sound einer mehr oder weniger schlecht produzierten Platte mit einem sehr guten Tonabnehmer klar verbessern oder bleibt dies eine Totgeburt?

Ich habe meinen Omnitronic DD-2550 jetzt einen guten Monat in Betrieb und habe so verschiedene Dinge festgestellt und ausprobiert. Anscheinend hat der mitgelieferte Tonabnehmer nur eine mittelmäßige Qualität. Aber manche Platten klingen (auch) mit diesem Teil echt klasse. Z. B. die alten Scorpions-Platten aus den 70ern, Meat Loafs "Dead Ringer" oder "Paradise Theatre" von den Styx. Der Sound ist druckvoll, dynamisch und warm. The Who "Live in Leeds", war und ist eigentlich eine Enttäuschung. Ich war so gespannt das Teil mal in Original auf Vinyl zu hören und dann war die Überraschung groß: Sound zu dumpf, kaum Höhen und keine hörbare Live-Stimmung (ist klar: was im Studio weggemixt wurde ist auch weg ). Auch Genesis "Trespass": im Grundbereich viel zu dumpf, etwas breiig im Mittelton und kaum Höhen.

Ich habe mir dann mal bei Amazon einen anderen Tonabnehmer gekauft, einfach mal um zu vergleichen. Mit dem "Audiotechnica AT 95 E" habe ich kaum einen Unterschied feststellen können, obwohl der von einigen Rezensenten geradezu euphorisch gelobt wird. Insgesamt muß ich aber sagen das der hauseigene Omnitronic doch eine Spur dynamischer und druckvoller klingt. Gut, viel Geld habe ich nicht kaputtgemacht, ganz im Gegenteil: wenns der Omnitronic nicht mehr macht, habe ich mit dem Audiotechnica ein adäquates Modell für den täglichen Bedarf.

Jetzt aber nochmal zurück zum eigentlichen Thema: Lassen sich weniger gut produzierte Platten durch einen sehr guten, eben etwas teureren Tonabnehmer (favorisiert wird hier glaub ich der "Denon DL 110") klar steigern in der Soundqualität oder lässt sich nix herzaubern, was einfach nicht da ist?

Yours truly
J.
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 10. Feb 2011, 18:29
Nun, was auf der Platte fehlt, kann auch der beste TA nicht mehr hervorzaubern. Aber den Unterschied zwischen den TAs ist teilweise erheblich. Habe erst kürzlich von einem Elac ESG 792 auf ein 796 gewechselt und der Unterschied war schon gut hörbar.
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 10. Feb 2011, 20:58
Hallo!

Gerade stark verzerrt oder sehr undurchsichtig klingende Schallplatten können (müssen aber nicht) von einem besseren Tonabnehmer stark profitieren während Schallplatten die mit einem einfachen Tonabnehmer schon gut klingen ncht groß zulegen können.

Allerdings wird sich hier mit einem Denon DL-110 oder vergleichbarem noch nicht allzuviel tun, richtig interessant wird es so ab einem Denon DL-304/Benz-Micro ACE oder Ortofon 2M-black, -allerdings sollte hie auch der Tonarm mitspielen-.

MFG Günther
Detektordeibel
Inventar
#4 erstellt: 11. Feb 2011, 04:29

Anscheinend hat der mitgelieferte Tonabnehmer nur eine mittelmäßige Qualität


Richtig, ist nur ein Alibi-Tonabnehmer höchstwahrscheinlich ein Verschnitt des sphärischen AT-91. Der Dreher an sich ist für ein Neugerät dieser Preisklasse gar nichtmal übel.

Auch das AT95 ist nur ein Einsteigertonabnehmer. Hier wird sehr gerne drauf geflucht. Aber ja es gibt besseres.




oder lässt sich nix herzaubern, was einfach nicht da ist?


Jein, mit einem schärferen Schliff der Nadel kann man mehr aus der Platte herausziehen. Das ist auch hörbar.
Natürlich vorausgesetzt es ist auf der Platte auch drauf.

Das AT 95 lässt sich durch höherwertige Nadeln übrigens auch aufrüsten. (AT95 HE und AT95 SA)
Mimi001
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 11. Feb 2011, 09:23

Doktordeibel schrieb:
Jein, mit einem schärferen Schliff der Nadel kann man mehr aus der Platte herausziehen. Das ist auch hörbar.
Natürlich vorausgesetzt es ist auf der Platte auch drauf.


Leider ist das keine Einbahnstrasse und bestimmte TAs resp. Schliffe können auch den Schmodder in den Tiefen der Rillen hörbar machen.
Ebenso Beschädigungen ....


Gruss
Fhtagn!
Inventar
#6 erstellt: 11. Feb 2011, 09:27

JägerdesverlorenenSounds schrieb:

Jetzt aber nochmal zurück zum eigentlichen Thema: Lassen sich weniger gut produzierte Platten durch einen sehr guten, eben etwas teureren Tonabnehmer (favorisiert wird hier glaub ich der "Denon DL 110") klar steigern in der Soundqualität oder lässt sich nix herzaubern, was einfach nicht da ist?


Der Schuss kann auch gehörig nach hinten losgehen.

Gerade extrem neutrale Abnehmer, die bei gutem Vinyl traumhaft klingen, können bei schlechten Pressungen zum Albtraum werden.
Da klingt nämlich gutes besser und schlechtes schlechter.

Für weniger gutes Vinyl bieten sich elliptische Schliffe mit mittlerer Verrundung (z.B. das gutmütige Ortofon VM Red) oder sphärische Schliffe an.

Gruß
Haakon
Tobias_Niedenthal
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 11. Feb 2011, 10:01
Guten Morgen,

es ist bei Plattenspielern nicht unüblich, überhaupt kein System mitzuliefern. Insofern freut es uns, wenn das mitgelieferte Standardsystem dem System von Audiotechnica mindestens ebenbürtig ist.

Je nach Anwendungszweck sollte der ambitionierte Nutzer allerdings auf ein System seiner Wahl umsteigen. Das mitgelieferte Sytem ist wie bereits erwähnt Standard und zum gelegentlichen Abspielen von Platten daheim sicherlich ausreichend, es genügt aber keinen professionellen Ansprüchen.


Gruß aus Würzburg
TFJS
Inventar
#8 erstellt: 11. Feb 2011, 10:02
Nach meiner Erfahrung muss für einen wirklich guten Klang das Gesamtpaket stimmen, es müssen also Tonabnehmer, Tonarm und der Dreher zusammenpassen. Es nütz nichts, einfach ein Top-System an den Arm des Omnitronic zu schrauben.
Ich kenne den Omnitronic nicht, denke aber dass hier ein System wie das Ortofon OM 20 oder das bereits erwähnte Denon DL 110 auf jeden Fall eine hörbare Verbesserung gegenüber dem AT 95 bringen wird.
Wenn es dann aber klanglich noch höher hinaus gehen soll, führt an einem "anständigen" Spieler mit einem merklich besseren Tonarm kein Weg vorbei.
schlagerbummel
Stammgast
#9 erstellt: 11. Feb 2011, 11:58
hallo

Eine schlecht klingende Pressung, wie immer man schlecht auch definiert, kann man, egal mit welchem TA, nicht verbessern oder verschlechtern.

Es klingt aber anders, was bei dem ein oder anderen subjektiv den Eindruck einer Verbesserung oder Verschlechterung erweckt.

LG, Armin
JägerdesverlorenenSound...
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 11. Feb 2011, 14:43
An dieser Stelle erstmal danke für die rege Resonanz! Ist jedoch normal bei dem Thema TA.

Ich denke im wesentlichen lässt sich hier die Richtung der Diskussion folgendermaßen zusammenfassen:

1. Wenn ich erstmal bei meinem Omnitronic bleibe (und das habe ich vor) lohnt sich die große Investition in einen Denon DL-304/Benz-Micro ACE oder Ortofon 2M-black eher nicht, da der Tonarm nicht so richtig mitspielt.

2. Also ist wohl alles was möglich ist mit meinem Spieler eine Aufrüstung einer dieser TA:
Ortofon OM 20
Denon DL 110
Ortofon VM Red
oder einer Aufrüstung meines Audiotechnica mit einer anderen Nadel mit einer AT95 HE oder einer AT95 SA.

Wobei ich mich davor fürchte eine Nadel einzubauen, da ich gerade erst letzte Woche meine erste Headshell an einen Systemträger montiert habe...Naja, Übung macht den Meister.

Eine Frage habe ich aber noch. Was stimmt denn nicht mit meinem Tonarm? Ich habe irgendwo mal gelesen, daß das wichtigste am Spieler der TA ist, weil eben jener ein Wandler sei. Momentan kommt eh kein TA für 4-500 Euro in Frage, aber interessiert mich schon.

Schöne Grüße
J.
Detektordeibel
Inventar
#11 erstellt: 11. Feb 2011, 15:23

Es nütz nichts, einfach ein Top-System an den Arm des Omnitronic zu schrauben


Erfahrung, oder einfach nur Geschwurbel. Das ist hier die Frage.



Wobei ich mich davor fürchte eine Nadel einzubauen, da ich gerade erst letzte Woche meine erste Headshell an einen Systemträger montiert habe


Nadelwechsel ist leichter.
TFJS
Inventar
#12 erstellt: 11. Feb 2011, 17:25

Detektordeibel schrieb:

Es nütz nichts, einfach ein Top-System an den Arm des Omnitronic zu schrauben


Erfahrung, oder einfach nur Geschwurbel. Das ist hier die Frage.


35 Jahre Erfahrung mit Schallplatten und Plattenspielern.
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 11. Feb 2011, 19:20
Hallo!

Wenn der Tonarm des Omnitronic DD-2550 mit dem des Technics SL-12xx MKII vergleichbar ist gibt es eigentlich keinen Grund ihn nicht auch mit einem hochwertigeren System als einem DL-10 zu versehen.

So wie das hier ausieht hat niemand von uns ernsthafte praktische Erfahrungen mit dem Omnitronic DD-2550. Also würde ich sagen daß hier das Experiment das letzte Wort hätte.

Natürlch bin ich mir im klaren darüber daß der Treadersteller dieses Experiment wahrscheinlich nicht machen wird, sollte ich mal einen Omnitronic DD-2550 in die Finger bekommen werde ich berichten.

MFG Günther
killnoizer
Inventar
#14 erstellt: 11. Feb 2011, 19:36

TFJS schrieb:

Detektordeibel schrieb:

Es nütz nichts, einfach ein Top-System an den Arm des Omnitronic zu schrauben


Erfahrung, oder einfach nur Geschwurbel. Das ist hier die Frage.


35 Jahre Erfahrung mit Schallplatten und Plattenspielern.
;)




Dieses pauschale Herabqualifizieren zeigt das du wirklich schlechte Erfahrungen gemacht hast . Es gibt aber sicher viel schlechtere Arme als den besprochenen .

Für die Gewichtsklasse kann ich nur mal wieder auf das AT 120E verweisen das für wenig Geld einen deutlichen Fortschritt zum AT 95 darstellt .
JägerdesverlorenenSound...
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 12. Feb 2011, 16:08
Hörbert schrieb:
Wenn der Tonarm des Omnitronic DD-2550 mit dem des Technics SL-12xx MKII vergleichbar ist gibt es eigentlich keinen Grund ihn nicht auch mit einem hochwertigeren System als einem DL-10 zu versehen.
Der Omnitronic ist ein Nachbau des Technics SL 1210 (MK II).

Also wird der Tonarm damit schon vergleichbar sein. Etwaige Experimente mit den ganz hochwertigen TAs kommen finanziell momentan nicht in Frage. Aber wenn sich das dann ändert wirds kein Problem sein, denn Musik und Hörgenuß spielen eine große Rolle in meinem Leben.

Auf jeden Fall danke an alle, die mir Infos gegeben haben zu diesem Tread. Auch wenn es bestimmt für viele Vollprofis 08/15 ist und immer wieder dieselben Fragen gestellt und (geduldig) beantwortet werden. Es ist wirklich net so ganz einfach wenn man das erste mal in die Materie eintaucht.

Yours truly
J.
kölsche_jung
Inventar
#16 erstellt: 12. Feb 2011, 16:20
ich will ja keinem auf die Füsschen treten, aber ...

irgendwie kann ich auch nicht ganz daran glauben, dass der Arm des Omnitronic "auf Augenhöhe" mit dem Technics ist ...

sehe ich das richtig, dass der Omnitronic 229 UVP hat ...

da möchte ich TJFS einfach mal zustimmen ... ob der Arm tatsächlich die Qualität hat, Zweifel kann man da wohl haben ...

Ein Nachbar von mir hat übrigens irgendsoeinen Technics-Nachbau ... das Teil hab ich mal aufgeschraubt ...
sieht von (ganz) weitem aus wie ein Technics, das war es aber dann auch.

klaus
killnoizer
Inventar
#17 erstellt: 12. Feb 2011, 17:11
Ich kenne auch einen, der hat einen Plattenspieler , und der ist kaputt .
Detektordeibel
Inventar
#18 erstellt: 12. Feb 2011, 17:19

Zweifel kann man da wohl haben


Diese DJ-Dreher mit Direktantrieb werden immer gerne herabqualifiziert weil sie so preiswert angeboten werden.
Aber bei nem Debut III etc. wird dann so getan als taugt der plötzlich was bloß weil das doppelte dafür verlangt wird.

Die Tonarme machen aber auch als "billige" Nachbauten ihren Job. Nämlich den Tonabnehmer gerade halten wenn er durch die Rillen fährt. Einstellmöglichkeiten etc. sind auch die gleichen. Wir reden hier nicht von nem Dual CS 410.

Würde mal die Kirche im Dorf, lassen, hier wird oft so getan als würde man erst ein 1500€ Bohrinsel-Spielzeug brauchen damit man seine wertvollen ABBA Platten mit nem 2M Red hören kann.
kölsche_jung
Inventar
#19 erstellt: 12. Feb 2011, 17:29
nein, was eine geistreiche Bemerkung ... killnoizer ...

Ich wollte mit meinem posting nur andeuten, dass man aus "1210er-Klon" nicht im geringsten auf die tatsächliche Qualität des Tonarm und dessen Werte schließen kann.

ohne ein Bild des Tonarms, der Lager, des AS etc lässt sich mE der Tonarm nichtbewerten.

Der Gesamtpreis von 200€ für den gesamten Dreher lässt jedoch vermuten, daß nicht das allerhochwertigste Material verbaut wurde.

Aber stänker du ruhig noch ein bischen rum
killnoizer
Inventar
#20 erstellt: 12. Feb 2011, 17:33
Das muss wohl nicht kommentiert werden .
kölsche_jung
Inventar
#21 erstellt: 12. Feb 2011, 17:42
hi doktor,

natürlich muss es keine 1500€-Bohrinsel sein, es geht mE viel preiswerter ... vor allem preiswerter und besser

das der tonarm "seinen Job" macht, glaub ich auch gerne ... wenn man sich allerdings Gedanken über ein neues System macht, sollte es auch "passen".

Gerade wenn jemand nur 200€ für nen Dreher ausgibt, wird dieser jemand keine 200€ für ein System ausgeben wollen, welches dann nicht passt.
Insoweit wäre zumindest die effektive Tonarmmasse schon mal ein Ansatzpunkt um die compliance des systems einzugrenzen.

Einfach nur zu sagen, ist ein Technics-Klon, könnte dazu führen, dass der TE Empfehlungen für den Technics sucht und irgendwas kauft, was möglicherweise mit seinem Arm gar nicht harmoniert ...


klaus
Detektordeibel
Inventar
#22 erstellt: 12. Feb 2011, 18:23
Hier mal paar technische Daten zu dem Ding zur Auflockerung.
http://download.showtechnic.de/?id=00042091.pdf


Typ:Manueller Plattenspieler
Antriebsart:Direktantrieb
Motor:Bürstenloser 24 V Gleichstrommotor
Drehzahl:33 1/3 U/Min und 45 U/Min
Drehzahlübergang:33 -> 45 U/Min in <1 Sek.
45 -> 33 U/Min in <1 Sek.
Geschwindigkeitsregelung:± 10 % über Schieberegler
Anlaufmoment:>1 kg/cm
Startzeit:<1 Sek.
Bremszeit:<1 Sek.
Gleichlaufschwankungen:<0,15 % WRMS
Rumpeln:55 dB DIN B
Plattenteller:Außendurchmesser 330 mm
Gewicht 728 g
Tonarm:S-förmig mit Kardanaufhängung
Tonarmlänge:230,5 mm
Überhang:16 mm
Einstellbare Nadelauflagekraft:0-4 g
Anti-Skating-Bereich:0-7 g
Gewicht: 11kg


Daraus Tonarmmasse berechnen wird sowieso nix, also Federwaage dran und dann kann man drüber nachdenken was das teuerste System ist was man theoretisch dranknallt.

Oder man lässt einfach einen Furz und knallt das AT120E dran, das hat eh so ne Durchschnittswert-Compliance das es da in der Praxis sowieso nicht mehr drauf ankommt.
kölsche_jung
Inventar
#23 erstellt: 12. Feb 2011, 18:30
so kann man es natürlich machen
... nur wird der TE dann kaum die erheblichen Verbesserungen erreichen
... zum "bissl Platten hören" reicht das natürlich allemal.

K
Detektordeibel
Inventar
#24 erstellt: 12. Feb 2011, 18:56
Hallo, da muss ab Werk ein AT-91 verschnitt ersetzt werden, da ist AT120E eh schon ein Unterschied wie Tag und Nacht.


[Beitrag von Detektordeibel am 12. Feb 2011, 18:57 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#25 erstellt: 12. Feb 2011, 19:50
ob sich mit einem AT120E allerdings lang anhaltende Spielfreude einstellt?
... aber das muss jeder für sich entscheiden.

k.
killnoizer
Inventar
#26 erstellt: 12. Feb 2011, 20:25

Detektordeibel schrieb:
Hallo, da muss ab Werk ein AT-91 verschnitt ersetzt werden, da ist AT120E eh schon ein Unterschied wie Tag und Nacht.



und garnicht teuer , ausserdem ein relativ zukunftssicheres Bauteil das sich durch höherwertige Nadeln nachträglich noch verbessern lässt .

Und genau , die compliance der AT Systeme ist derartig das sie auch an verschiedensten Armen brauchbare Ergebnisse liefern .
kölsche_jung
Inventar
#27 erstellt: 12. Feb 2011, 20:48

killnoizer schrieb:
...

Und genau , die compliance der AT Systeme ist derartig das sie auch an verschiedensten Armen brauchbare Ergebnisse liefern .



was heißt das denn?
an verschiedenen Tonarmen von ULM bis schwer ...

und was nutzt es dem TE wenn ein System an "den meisten" Armen funzt ... er hat nicht "die meisten", er hat seinen und auf den kommt es an. "die meisten" ist übrigens nur ein anderer Begriff für "nicht alle".

Pauschalempfehlungen von Tonabnehmern ohne den geringsten Schimmer des Armes sind unsinnig.
killnoizer
Inventar
#28 erstellt: 12. Feb 2011, 22:35
Also ehrlich , was treibst du hier eigentlich ??? Gibt es keinen Bohrinsel Thread in dem du dich abreagieren kannst ???

Ich habe die AT Systeme dieser Preisklassen an bestimmt 15 verschiedenen Plattenspielern ausprobiert, und wenn ich sage das sie meistens gut funktionieren ist die Wahrscheinlichkeit groß das sie es auch an diesem Arm tun .

Insbesondere da die meisten meiner bisherigen Plattenspieler auch S-Tonarme hatten . Wer redet denn hier von ULM ??

Ausserdem ist es bei der billigen Kiste doch total egal !!


Ich verabschiede mich jetzt aus diesem Thread , das ist mir ehrlich zu doof , konstruktiv hast du , kölsche Jung , noch nix beigetragen ausser zu stänkern.
Ist nicht Karneval ??? Oder will dich da auch keiner ?
kölsche_jung
Inventar
#29 erstellt: 12. Feb 2011, 22:50
armer killnoizer,

das einzige was ich hier zu stänkern habe, ist, dass du dem TE Empfehlungen "völlig ins Blaue" gibst.

Klar, ist ja nicht deine Kohle ...


killnoizer schrieb:
...Ausserdem ist es bei der billigen Kiste doch total egal !! ...


Die Einstellung finde ich ehrlich gesagt völlig respektlos dem TE gegenüber.
Wenn der nen Geldscheißer zu Hause hätte (oder Mami und Papi seine Zeche bezahlen), hätte er sich vielleicht auch nen anderen Dreher gekauft.
Er hat aber nun mal den Dreher gekauft ... und da wäre es nur fair, entweder eine fundierte Empfehlung (basierend auf dem Gerät!) zu geben oder wenn man einfach nur so daherplaudert zumindest dazuschreibt, dass es nur allgemeine Empfehlungen sind, die jedoch nicht unbedingt zum Gerät passen müssen (weil man eben die Daten nicht hat!).

Aber da du dich ja so wahnsinnig auskennst ... was hat den jetzt Compliance mit S-Tonarm zu tun?

Sorry, aber je mehr du schreibst, desto mehr muss man an deiner Kompetenz zweifeln.

Ach so, zu meiner "Konstruktivität".
Ich kann dem TE keinen bestimmten Abnehmer empfehlen.
Ich kenne weder die Tonarmdaten, noch das Budget, noch den Pre ... da kann ich nichts empfehlen!
Detektordeibel
Inventar
#30 erstellt: 13. Feb 2011, 02:04
Schade das manche Leute ihre Persönlichkeitsschwächen immernoch im Internet ausleben müssen.


die jedoch nicht unbedingt zum Gerät passen müssen


Das ist in dem Fall so ziemlich egal, diese Dreher und Tonarme sind absolute Massenware und die Tonarme sind keine Expotischen modelle die besonderen Anforderungungen entsprechen. Wenn man irgendwo pauschalisieren kann dann bei sowas.
kölsche_jung
Inventar
#31 erstellt: 13. Feb 2011, 02:17
[quote="Detektordeibel"]Schade das manche Leute ihre Persönlichkeitsschwächen immernoch im Internet ausleben müssen. [/quote]
welche Persönlichkeitsschwäche wirfst du mir denn vor?

[quote="ich"]die jedoch nicht unbedingt zum Gerät passen müssen [/quote]

[quote="Detektordeibel"]Das ist in dem Fall so ziemlich egal, ...[/quote]

Ja dir ist es egal wofür der TE sein Geld ausgibt und ob das Sinn macht. ... Ob es dem TE auch so egal ist?


[Beitrag von kölsche_jung am 13. Feb 2011, 02:26 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#32 erstellt: 13. Feb 2011, 03:59

das ist mir ehrlich zu doof


Mir auch :P
Bidi1951
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 13. Feb 2011, 10:11
Der Tonarm muss auch zum Tonabnehmer passen. Lieber einen billigeren Tonabnehmer an einem Tonarm montieren, welcher auch zu ihm passt als etwas kombinieren, das nicht zusammen passt. Ein leichter Tonarm passt z.B. nicht unbedingt zu einem Tonabnehmer mit niedriger Compliance wie z.B. einem Denon DL 103, resp ein schwerer Tonarm mit einem mit hoher.
Die Tonarmresonanz muss idealerweise so ca zwischen 8-12 Hz
liegen. Der Thorens TD 309 spielt z.B mit der AT 95E bereits auf hohem Niveau. Es passt eben alles zusammen, das heisst sehr gutes Laufwerk und Tonarm. Hingegen tönte mein DL 103R
einfach grottenschlecht an einem SME 3009III Leichttonarm, welcher mit dem AT95E hingegen bedeutend besser tönte.


[Beitrag von Bidi1951 am 13. Feb 2011, 10:19 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#34 erstellt: 13. Feb 2011, 15:08
Es sei denn man trickst...

Dual hat seinerzeit getrickst um Systeme mit hoher Compliance wie das Ortofon M20 E oder Shure V15 an seinen Tonarmen betreiben zu können. Diese Systeme wiegen beide 5g und haben eine Compliance von 42 mm/N. Damit kommt man an dem Dual-Tonarm mit 12g effektiv bewegter Masse nicht weit, also hat man den Antiresonator erfunden. Dabei ist die größte Masse des Gegengewichtes vom Tonarm mittels Gummi entkoppelt. Das Gegengewicht schwingt dann entgegen der Resonanz des Tonarmes und bringt die Tonarmresonanz in einen Bereich der optimal ist, bei den beiden genannten Systemen wurden an dem Dual-Arm mit Antiresonator eine Resonanz von 8 Hz gemessen, ich meine das war seinerzeit die STEREO die das gemessen hat. Also optimaler Bereich.

Ab den Modellen 714Q und 731Q wurde dieser Antiresonator auch einstellbar, da gabs dann ein Diagramm wo man über die Compliance und das Gewicht des Systems die Einstellung am Antiresonator anpassen konnte auf ein System. Die der Vorgänger waren eben auf Shure V15 und Systeme optimiert die das gleiche Gewicht und die gleiche Compliance besitzen.


[Beitrag von germi1982 am 13. Feb 2011, 15:09 bearbeitet]
JägerdesverlorenenSound...
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 15. Feb 2011, 23:56
so... hoffe nach zwei Tagen haben sich Diskussion und Gemüter wieder etwas abgekühlt.

Also zum einen: Ist schon richtig, wenn das Geld locker sitzen würde, hätte ich mir garantiert was anderes geleistet. Dieser Dreher war halt mal das Maximum, das eben momentan machbar war. Und Freude am Plattenhören mit allem was dazugehört, wie das Stöbern und beutemachen in einem coolen second-hand Plattenladen, habe ich allemal

Dennoch bin ich ein Getriebener. Wenn es was gibt, was ich im Rahmen der Möglichkeiten verbesseren kann, um den Hörgenuß zu steigern, dann interessierts mich. Ganz klar.

Jetzt weiß ich auch was Compliance ist Aber Fragen über Fragen bleiben... wie werde ich herausfinden was die effektive Tonarmmasse meines TA ist? Hier prallen ja zwei Welten aufeinander. Die einen sagen hierzu: Kein teurer Dreher, da brauchts keine Wissenschaft, da kann man pauschalisieren.

Killnoizer schrieb:

und garnicht teuer , ausserdem ein relativ zukunftssicheres Bauteil das sich durch höherwertige Nadeln nachträglich noch verbessern lässt


und verlockend ist der AT 120 E, weil auch finanziell machbar.


Die zweite Fraktion sagt: TA spielt ne Rolle wg. Resonanz, usw. Hört sich beides nicht unlogisch an. Oje... und ich dachte es sei einfacher Vom Budget her wäre der Denon DL 110 eigentlich die Obergrenze. Bei der Sache ist einfach der Kosten/Nutzen-Faktor entscheidend. Ich versuche mit bescheidenen Mitteln das Maximum herauszuholen. Wenn ich für 80 Euronen ein gutes, weil passendes System finde, brauche ich nicht für evtl. 1% besseren Sound 100 € mehr ausgeben. Soviel mal zu meinem Budget.

Vielleicht können die Junx von Omnitronic eine Empfehlung (basierend auf ihren Versuchen)aussprechen.
Detektordeibel
Inventar
#36 erstellt: 16. Feb 2011, 01:51

wie werde ich herausfinden was die effektive Tonarmmasse meines TA ist?


Ganz einfach? Tonabnehmer von der Headshell nehmen, Gegengewicht vom Tonarm runter. Dann per Briefwaage, chinesischer LCD-Feinwage für 9,99€ oder die intern baugleiche Tonarmwaage mit anderem Gehäuse für 99,99€ messen. (Die waage ca auf Plattentellerhöhe)


Die einen sagen hierzu: Kein teurer Dreher, da brauchts keine Wissenschaft, da kann man pauschalisieren.


Mit ner Nadelnachgiebigkeit/Compliance zwischen 20 und 10 kommt eigentlich jeder "durchschnittliche" Tonarm zurecht.

Von ultraleicht und superschwer mal abgesehen. Die Praxis zeigt auch das ein 1210er oder Reloop etc. mit nem Ortofon VM oder 2M Red keine Probleme beim abspielen hat, trotz "hoher" Compliance von 25.
Zumal die Papierangaben zur "compliance" wenn man es ganz genau nimmt auch nicht immer zu Stimmen scheinen. Was nützt bei abweichenden Angaben rumrechnen bis zur 20. Kommastelle? .

Vor lauter kniefi**en vergessen manche worum es eigentlich geht, nämlich das die Nadel sauber durch die Rille von der schwarzen Plastikscheibe gezogen wird und das dann ordentlich aus den Lautsprechern tönt.
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 16. Feb 2011, 08:21
Hallo!

Bei Tonarmen zwischen 8 und 12,5 Gramm läßt sich das besagte AT-10 gut einsetzen, darüber hhinaus und darunter würde ich es nicht verbauen. Das Sysem ist nicht gerade das ws man "State of the Art" nennen würde. Allerdings schon ein gutes Stück von den Einsteigersystemen vom schlage eines AT-91/AT-95 entfernt. Für nich allzu anspruchsvolle Musik durchaus ausreichend.

Das Tonarmgewich läßt sich nährugsweise in der Tat mit der von Detektordeibel beschriebenen Methode die der User raphael.t hier schon vor einigen Jahren orgesclagen hat bestimmen.

Wenn man dann noch die wechselbare Headshell in Betracht zieht kann man hier mit einer schwerern oder leichteren noch einiges an der eff. bewegten Masse ändern.

Allerdings würde ich das Blickfeld nicht unbedingt auf das kleine AT-120 einengen, hier gibt es z.B. auch noch das Dnon DL-110 und einige andere Systeme die für wenig Geld mehr wesentlch bessere Leistungen abliefern können.

Wer zu billig kauft, kauft oft zweimal.

MFG Günher
kölsche_jung
Inventar
#38 erstellt: 16. Feb 2011, 17:16

Detektordeibel schrieb:
... vergessen manche worum es eigentlich geht, nämlich das die Nadel sauber durch die Rille von der schwarzen Plastikscheibe gezogen wird und das dann ordentlich aus den Lautsprechern tönt.

was aber -und da kannst du dich auf den Kopf stellen- nun mal besser funktioniert, wenn es passt.

... und gerade im Hinblick darauf, dass der TE nur ein sehr begrenztes Budget hat, ist ein Fehlkauf unbedingt zu vermeiden.

... ganz ehrlich, kein (vernunftbegabter) Mensch würde auf die Idee kommen, im 500-1000€ Bereich eine Tonabnehmerempfehlung ohne Berücksichtigung der technischen Werte abgeben ...

Warum soll das hier anders sein?


Ein "das wird schon irgendwie passen, ist doch bei der billigen Kiste ohnehin egal" finde ich völlig respektlos dem TE gegenüber.

k
Detektordeibel
Inventar
#39 erstellt: 16. Feb 2011, 17:19
Was? Schon wieder da?

Wovon redest du?
kölsche_jung
Inventar
#40 erstellt: 16. Feb 2011, 17:41

Detektordeibel schrieb:
Was? Schon wieder da?

Wovon redest du?


Anscheinend hast du den Thread nicht gelesen ... schön das du trotzdem dabei bist
Otimov
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 16. Feb 2011, 17:51
Um nochmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen:


JägerdesverlorenenSounds schrieb:
Hallo Leute,

wie ist das eigentlich: lässt sich der Sound einer mehr oder weniger schlecht produzierten Platte mit einem sehr guten Tonabnehmer klar verbessern oder bleibt dies eine Totgeburt?


und die bereits abgegebene Antwort:


Hörbert schrieb:
Hallo!

Gerade stark verzerrt oder sehr undurchsichtig klingende Schallplatten können (müssen aber nicht) von einem besseren Tonabnehmer stark profitieren während Schallplatten die mit einem einfachen Tonabnehmer schon gut klingen ncht groß zulegen können.

Allerdings wird sich hier mit einem Denon DL-110 oder vergleichbarem noch nicht allzuviel tun, richtig interessant wird es so ab einem Denon DL-304/Benz-Micro ACE oder Ortofon 2M-black, -allerdings sollte hie auch der Tonarm mitspielen-.

MFG Günther


Ich denke, man muss sich eben damit abfinden, dass es besser:


JägerdesverlorenenSounds schrieb:

Aber manche Platten klingen (auch) mit diesem Teil echt klasse.


und eben auch schlecht produzierte Tonträger gibt. Daran ändert auch ein noch so guter (teurer) Tonabnehmer nichts. Was bleibt, ist, sich die Tonträger vor dem Kauf anhören - sofern das geht - oder damit zu Leben, dass es mal besser und mal schlechter klingt.

(Vielleicht sollten wir doch den bereits andiskutierten Thread über unterirdisch produzierte Plattenaufnahmen eröffnen.)

Gruß

Otimov
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