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Masseproblem - Brummschleife durch Tonabnehmer aus Metall?

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Autor
Beitrag
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Mrz 2013, 20:55
Guten Abend Zusammen,

ich habe glaube ich habe ein klassisches Masseproblem an meiner Anlage und hoffe, dass mir damit jemand weiterhelfen kann, der davon mehr versteht als ich

Folgendes Problem:

Ich habe einen Tonabnehmer, Marantz E8000, welcher vollständig aus Metall ist.....Wenn ich diesen an meinen Plattenspieler anschließe, dann brummt es auf dem rechten Kanal. Wenn ich am Headshell die Kanäle vertausche dann entsprechend auch auf dem linken Kanal. Das Brummen wird schwächer bzw. stärker, wenn ich das Massekabel des Plattenspielers auf Masse lege bzw. nicht lege.

Das Brummen tritt NUR dann auf, wenn der Tonabnehmer das Headshell berührt (Metall auf Metall) und auch nur bei diesem Tonabnehmer.

Nun schlussfolgerte ich zunächst, dass dann wohl der Tonabnehmer defekt sein muss, bis ich heute mal meinen anderen (tadellos funktionierenden) Tonabnehmer anschloss und sein Metallgehäuse das Headshell berühren ließ (was er normalerweise nicht tut) -----------> siehe da, das Brummen auf dem rechten Kanal war wieder da

Was genau heißt das nun??Habe ich ein Masseproblem am Tonarm?Oder muss irgendwo ein Kurzschluss sein?Warum nur auf einem Kanal?Kann es auch am Headshell liegen?

Sorry, ich weiß es klingt seeehr verwirrend
akem
Inventar
#2 erstellt: 20. Mrz 2013, 21:18
Du kannst die Brummschleife auch unterbrechen:
- zwischen Headshell und Tonabnehmer eine Plastikscheibe legen oder den Tonabnehmer auf der Oberseite mit Tesafilm abkleben
- Tonabnehmer mit Kunststoffschrauben befestigen

Edit meint noch: was passiert denn, wenn Du das Massekabel abklemmst? Ist dann Ruhe?

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 20. Mrz 2013, 21:20 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Mrz 2013, 21:40

Du kannst die Brummschleife auch unterbrechen:
- zwischen Headshell und Tonabnehmer eine Plastikscheibe legen oder den Tonabnehmer auf der Oberseite mit Tesafilm abkleben
- Tonabnehmer mit Kunststoffschrauben befestigen


Aber kann das denn die Lösung sein?? Mit dem Gedanken hatte ich zwischenzeitlich auch schon gespielt, aber ich wüsste schon gern was da im Argen ist und möchte es möglichst an der Wurzel packen

es brummt auch wenn ich das Massekabel abklemme.....

Das Brummen konnte ioch gerade noch etwas reduzieren, indem ich die Masse des Plattenspielers nicht auf den Verstärker, sondern auf den Phonopreamp gelegt habe

Der einzige Zustand, in dem es garnicht brummt ist wenn das Headshell ab ist, jetzt bin ich vollständig verwirrt!
volvo740tius
Inventar
#4 erstellt: 21. Mrz 2013, 08:16
Hallo,

was ist es denn für ein Plattenspieler? Vielleicht ist einfach die Tonarmmasse über den Minus vom rechten Kanal geführt? Lässt sich am Cinch- Kabel mittels Durchgangsprüfer gegen den Tonarm prüfen.

Gruß Thomas
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 21. Mrz 2013, 08:20
Hallo Thomas, es ist ein Marantz 6300
akem
Inventar
#6 erstellt: 21. Mrz 2013, 08:49
Das Massekabel gehört auch an den Phonopre und nicht an den Hauptverstärker.

Grundsätzlich kann ein Brummen bei einem Plattenspieler eine ganze Reihe möglicher Ursachen haben. Auch Ursachen außerhalb des Plattenspielers kommen Frage. Man kann zwar einen Phonovorverstärker schon so bauen, daß es unabhängig von der Bauart des Drehers / Tonarms nicht brummt, aber das kostet halt ein paar Cent mehr und deshalb machen es die wenigsten Hersteller...

Gruß
Andreas
Modulor
Stammgast
#7 erstellt: 21. Mrz 2013, 08:55
Das gleiche Problem habe ich auch mit der linken eckigen Headshell, die rechte dagegen funktioniert einwandfrei:
Head1 Head2

Ich habe alles probiert von Plastikwashern über Kunstsoffschrauben bis hin zu dünnem Draht als Masse direkt an der Headshell, half alles nix. Abhilfe schaffte nur der schon von akem erwähnte Tesafilmstreifen zwischen System und Headshell.


[Beitrag von Modulor am 21. Mrz 2013, 08:56 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#8 erstellt: 21. Mrz 2013, 08:58

ProtonAMP schrieb:

Aber kann das denn die Lösung sein?? Mit dem Gedanken hatte ich zwischenzeitlich auch schon gespielt, aber ich wüsste schon gern was da im Argen ist und möchte es möglichst an der Wurzel packen


Moin,

doch, das ist o.k., genau so ist es auch in der Anleitung für die Empire/Marantz-Systeme beschrieben:

"NOTE: When mounting in a metal head shell, use the nylon screws and the clear plastic spacer packed with cartridge."

Dein Problem ist nicht ungewöhnlich und tritt bei einigen älteren Tonabnehmer-Designs auf, typisch für Stanton/Pickering und die alten Empires. Eine Alternative kann es sein, die Metallbrücke zwischen dem linken Massepin und dem Metallgehäuse zu entfernen.

Grüße, Brent
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Mrz 2013, 08:59
Hallo Andreas,

um ausschließen zu können, dass das Brummen vom Phonopre kommt, habe ich den Plattenspieler aber direkt in den Phono-IN des Vorverstärkers angeschlossen und damit einhergehend auch das Massekabel auf den Vorverstärker (aufgetrennter Vollverstärker) gelegt. Den Phonopre hab ich ganz vom Netz genommen und das Brummen war trotzdem noch da

Hab mal irgendwo gelesen, dass man irgendwo im Vorverstärker einen sehr großen Widerstand einlöten soll, ich glaube am Masse-Anschluss, um brummen ein für allemal den Gar auszumachen.......Wenn jemand mehr darüber weiß oder eine Anleitung hat, bitte ich um einen Link
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 21. Mrz 2013, 09:10
Aaahhhhh okay, vielen Dank für die Infos, das ist ja interessant!

Hier übrigens mein Übeltäter, sieht dem Hitachi oben sogar ähnlich, das scheint in den Genen zu liegen :

y5


Wo aber bekommt mal Nylon Schrauben her?Noch nie gesehen

Die Metallbrücke ist mir auch schon aufgefallen, ich dachte mir, die ist evtl. um elektromagnetische Aufladung durch statisch aufgeladene Platten vom TA abzuleiten oder so....
akem
Inventar
#11 erstellt: 21. Mrz 2013, 10:51
Diese Metallbrücke am Tonabnehmergehäuse soll das Gehäuse des Tonabnehmers auf Masse legen und damit soll das Gehäuse als Schirmung fungieren.
Ich betone hier jeweils das SOLL. Denn:
- so ein Schirm hilft nur gegen elektrostatische Felder, sehr viel weniger gegen magnetische Streufelder (und genau die sind es, die im Normalfall zu Brummen führen... Streufelder von Motoren, Trafos...)
- es wird hierbei vorausgesetzt, daß der Minusanschluß des Tonabnehmers seitens Phonovorstufe auf Masse liegt und daß diese Masse auch noch niederohmig ist und von DC bis HF gleich gut ist (die Häufigkeit dieser Kombination würde ich heutzutage auf nicht mehr als 2% beziffern... )

Nachteil ist eben die Gefahr von Brummschleifen, wenn der Minusanschluß des Tonabnehmers im Phonopre auf Gehäusemasse gelegt wird. Hier sollte der Hersteller der Phonostufe eigentlch zwischen den verschiedenen Massen trennen und nicht Gehäusemasse, Versorgungsmasse und Signalmasse (und womöglich noch Schutzerde) einfach zusammennageln - aber genau das passiert aus den oben genannten Kostengründen sehr oft nicht. Und manchmal funktioniert das ja sogar auch...
Einfach irgendwo einen Widerstand einlöten hilft hier übrigens nicht. Im Gegenteil: eine wirksame Masse muß eigentlich immer niederohmig sein.
Bei Dir hilft nur, die unzulässige Verbindung von Signalmasse und Tonarmmasse aufzutrennen. Und da sind wir wieder beim Tesafilm. Es mag Dir als technischem Laien natürlich schon sehr hemdsärmelig und befremdlich vorkommen, aber eine Kabelisolierung ist letztlich auch nichts anderes

Gruß
Andreas
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 21. Mrz 2013, 11:19
Vielen Dank für die Info Andreas, ich habe es jetzt nochmal durchgemessen und es ist genau wie beschrieben......Durch die Brücke am linken Massekontakt des Tonabnehmers, wird der gesamte Tonarm auf die linke Masse gesetzt, hat mir so auch der Durchgangsprüfer angezeigt......

Also bleibt wirklich nur die Tesafilmvariante, allerdings bringt mir auch das Tesa nichts, wenn ich Metallschrauben verwende.....Mutter und Headshell liegen dann zwar auf Tesafilm auf, ABER die Schraube selbst berührt ja noch die Innenkanten in der Schrauben-Aussparung des Tonabnehmers
Albus
Inventar
#13 erstellt: 21. Mrz 2013, 12:21
Tag,

in einem anderen Forum war die Frage nach Kunststoffschrauben und Muttern auch aufgekommen; beispielsweise ist hier eine Möglichkeit: http://ahm-rc.de/index.php?cPath=34_37_43

Ich erwähne nur, dass es von SME auch Kunststoffbefestigungsmaterialien (Schrauben, Muttern, Distanzringe) als Zubehör für deren Arme und Headshells gibt, auch in schwarz. Teuer.

Allen bisher von mir verwendeten Kunststoffschrauben war eine nicht ebensolche Festigkeit wie bei den gängigen Metallmaterialien gemeinsam.

Man könnte es stattdessen mit einem dünnen Lacküberzug versuchen?

Freundlich
Albus
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 21. Mrz 2013, 12:27
Danke Albus, ich war eben bereits auf der Suche nach einem dafür brauchbaren Lack, weil die Tesafilmmethode leider nicht ganz hingehauen hat (wegen dem oben beschriebenen Problem).....

Würde Nagellack gehen??.....Frauchen wird staunen wenn ich in ihrer Schminktasche rumwühle oder sie um Nagellack bitte

Schrauben habe ich auch auf ebay gefunden aus Polyamid in M2.5 ABER sie sehen doch echt besch... aus
Albus
Inventar
#15 erstellt: 21. Mrz 2013, 14:22
Tag erneut,

wenn ich mir das recht überlege mit dem gemeinten Lack (Isolierlack wie für den Kupferlackdraht, typisch Polyesterimid oder Polyvinylazetal, sagt mein Kabelbuch), dann wird das bei einer an der dünnen Lackschicht kratzenden Schraube wohl nicht taugen (typische Aussparung für die Schraube D 2,7 mm, die Schraube mit D 2,5 mm). Also, besser nicht mit dem Nagellack versuchen. Isolierband?! Isolierplättchen aus Gummi oder Keramik oder einem isolierenden Kunststoff (Distanzplättchen von Thorens oder Denon oder AT-Keramik). Es gibt natürlich Schrauben, deren Gewinde ist nur gerade so viel, dass man eine Mutter mit minimalem Überstand gut befestigen kann, dagegen ist die Hauptlänge unter dem Kopf blank und glatt, also nicht scheuernd. Die Aufgabe lautete dann, finde mal ein passendes Paar.
Siehst du die Kunststoff-Kleinigkeiten im Headshell, eingelassen, umgeben von lauter Farblichkeit, so herausfallend? Ich meine, das verschmilzt in der Gestalt des Armes vollständig. Einerlei, ob nun Messing oder Edelstahl (diese stumpfen Oberflächen...) oder Aluminium, die kleinen Schrauben und Muttern machen den Blick nicht irre.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 21. Mrz 2013, 15:45 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 21. Mrz 2013, 16:04
Hallo!

Eventuell hilft hier das einfache Drehen des Netzsteckers um die Masseausgleichströme über den Linken Kanal zu minimieren, bei den bekannten Rega-Plattenspielern die von Hause aus ihren Masseausgleich über den linken Schirm des Phonokabels führen hilt das zuweilen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 21. Mrz 2013, 16:05 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#17 erstellt: 22. Mrz 2013, 07:30
Ich versuch's nochmal:

groundstrap

Entscheidend ist hier wohl Punkt 3. Stammt aus eine BIC-Anleitung, gilt aber so auch für alle anderen Arme mit elektisch leitender Headshell.

Grüße, Brent


[Beitrag von directdrive am 22. Mrz 2013, 07:36 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 22. Mrz 2013, 17:04
Danke @Albus hab mir die Schrauben bestellt

@günther danke hab ich schon probiert, hat bei mir leider nie was gebracht...

@brent vielen Dank, hab ich so befolgt und hat auch geklappt!

Leider habe ich jetzt wo das Brummen auf dem Linken Kanal weg ist das Problem, dass stattdessen auf dem Kanal ein dauerhaftes Knistern vorhanden ist Kann das kommen, weil der Tonabnehmer nun seine elektrostatische Aufladung nicht mehr los wird oder liegt das evtl. daran, dass der TA nicht gut genug konfiguriert ist, oder die Nadel noch ganz frisch ist?
Albus
Inventar
#19 erstellt: 22. Mrz 2013, 17:48
Tag,

Knistern - im Betrieb mit Platte (Mittel-/Hochtonverzerrungen) oder bereits im Stillstand ohne Platte? - Wenn im Stillstand, dann ist es in der Tat ein Effekt des elektrischen Feldes im Raum, weil an diesem Gerät ohne direkten Abfluss. Wohl auch noch (zu) trockene Raumluft? Günstig sind >60% rel. Luftfeuchte, derzeit eher gängig nur 20-30%, ungünstig. Und, wenn du dich ohne vorheriges Anfassen einer Entladungsmöglichkeit, etwa einen metallenen Türgriff berührt, unmittelbar an den Tonkopf machst, dann gibt es einen kleinen Knacks im LS? Entladung.
Machtest du die Härchenprobe an der Platte selbst, dann werden die Handrückenhärchen deutlich angezogen oder abgestoßen = Plattenoberfläche hat statische Ladung (angezogen = positiv, abgestoßen = negativ).
Also, die Kunststoffschrauben müssen her und dazu eine Isolierplatte (Gummi, geeigneter Kunststoff, Keramik) zwischen Tonabnehmer und Headshell.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 22. Mrz 2013, 17:52 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 22. Mrz 2013, 21:00
Hallo Albus,

danke für deine Erläuterung! hab jetzt nochmal ein bisschen experimentiert

Also niedrige Luftfeuchtigkeit haben wir im Winter immer im Haus, also schonmal schlechte Bedingungen.....Manche Platten sind statisch geladen, das merke ich oft, wenn ich sie nach dem Abspielen wieder runternehme, sind meistens aber nur die ganz neuen Platten!

Im Stillstand ohne Platte ist kein Knistern zu hören.....

Was ich nicht so ganz verstehe, wo ich doch nun die Brücke rausgenommen habe, und der Tonabnehmer nicht mehr mit der Masse des linken Kanals verbunden ist, wieso kann es sich trotzdem noch in Form von Knistern auf dem linken Kanal bemerkbar machen??

Und ein für mich 2. Mysterium, hatte ja die ganze Zeit über jetzt zum Testen den Plattenspieler direkt im Vorverstärker und habe den Phonopre weggelassen.....Das Brummen war dort ja nun weg, nachdem ich die Brücke entfernt hatte.....
Nun habe ich heute dann wieder den Phonopre in betrieb genommen und siehe da, wieder Brummen wenn der Headshell montiert ist aber diesmal auf beiden Kanälen ........Headshell ab = brummen weg, das wird doch das Huhn in der Pfanne verrückt


[Beitrag von ProtonAMP am 23. Mrz 2013, 10:57 bearbeitet]
Albus
Inventar
#21 erstellt: 23. Mrz 2013, 13:45
Tag,

was soll die Ferne dazu klärend sagen wollen? - Zum Knistern links liegt es nahe (Knistern im Tongeschehen oder neben/hinter dem Tongeschehen? Figur-Grund-Verhältnis), von moderaten Abtastverzerrungen im Mittel-/Hochtonbereich auszugehen (Testplatte besorgen) oder die Antiskatingkraft ist zu hoch eingestellt (auch hier: Testplatte besorgen).
Was die überraschende Stille im Zustand 'ohne HS/TA' angeht: es gibt nach dem Schematischen Diagramm des 6300 in diesem Fall einen Kurzschluss (= Stille) durch zwei Schalter (S009 linker Kanal, S010 rechter Kanal) je zwischen Signalpfad (Plus) und Rückpfad (Minus), d.i. rot auf grün sowie weiß auf blau; das Massekabel (black) bleibt davon unberührt.
Materialien in der Library der Vinylengine (man muss sich zum Download registrieren): http://www.vinylengine.com/library/marantz/6300.shtml
Doppelseitiger Brumm bei Anschluss 'mit HS/TA' am PhonoEQAmp (welcher?) ist mit montiertem Massekabel des 6300 am PhonoEQAmp oder ohne? In der Marantz-BDA wird (natürlich) auch im Brummfall ein Versuch ohne Massekabel empfohlen.
Ansonsten: Lege doch das alte Empire zur Seite, mache deine Versuche auf ein brauchbares Arrangement mit einem elementaren bewährten Tonabnehmer - und nimm auch noch eine Holz-HS dazu.

Soweit.

Freundlich
Albus
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 24. Mrz 2013, 12:52
Hallo Albus,

nochmals danke für deine Erläuterungen!
Es brummt übrigens, ganz egal ob das massekabel des Marantz am Phonopre ist, oder nicht, es macht keinen Unterschied!....Wahrscheinlich ist es einfach der Phonopre selbst, der das Brummen verursacht, er ist mit Schukostecker in der Steckdosenleiste.....Habe mir jetzt mal eine sehr hochwertige Netzleiste bestellt und die Schrauben und werde damit weiter testen.

Du hast oben Distanzplättchen aus Kunststoff erwähnt, kann man die irgendwo bestellen, oder muss ich basteln?

Deine Empfehlung den Empire beiseite zu legen werde ich beherzigen, bin mir aber nach wie vor nicht sicher mit welchem System ich ihn ersetze
Ganz neuer Tonabnehmer (immernoch keine Ahnung welcher, evtl. Nagaoka 555?) oder doch eine neue Nadel für dieses System hier?
http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=16217


[Beitrag von ProtonAMP am 24. Mrz 2013, 12:56 bearbeitet]
Albus
Inventar
#23 erstellt: 24. Mrz 2013, 14:30
Tag,

nun, der PhonoPre ist im Arrangement das einzige Gerät mit Schukostecker; und mit diesem Gerät, Plattenspieler abgezogen (!), eingeschaltet, geht der Brumm aus den LS einher? Auch hörbar bei Volume im unteren Stellbereich oder erst so ab 11:00 Uhr-Position des Stellers am Hauptverstärker? Vermutlich hilft eine irgend besser gemachte Netzleiste dagegen nicht.

Isolierplättchen/Distanzplättchen als Isolationssurrogat - kann man sich selbst machen, auch aus Holz oder dicker Folie oder aus Gummi (hatte ich mir auch mal passend zurechtgeschnitten). - Einst gab es mit Thorens-Plattenspielern ganze Sätze von Distanzplättchen (unterschiedliche Stärke, von 0,5 mm bis wohl 4,0 mm), Denon-Zubehör waren Zwischenlagen aus braunem Kunststoff Stärke 0,5 und 1,0 mm, von Audio-Technica als Beilage zu Headshells 1,0 mm, dann auch als Keramikplättchen (1,5 mm stark, zusätzliche Stabilität versprechend) von Audio-Technica. Gebraucht vielleicht? Selber machen aus Gummi, nicht zu weich, meine Empfehlung.

Das Ortofon aus der VMS/F/FF-Serie bestückte ich mit einem neuen originalen Nadeleinschub. Ein robustes System dann, Auflagekraft gut 2,0 g, im Volumen etwas kräftig, im Timbre ausgeglichen, nicht hell, wenn mit gehöriger Kapazität abgeschlossen, bei 400 pF. Ich fand die Typen immer gut. Bauhöhe geringe 15 mm, der Tonarm ist ja höhenverstellbar. So ein JT 555, Bauhöhe 17,5 +/-0,3 mm, kann man auch nehmen, die effektive Nadelmasse ist mit 0,6 mg angegeben (AK aber auf der geringen Seite, max. 1,5 g). Die effektive Nadelmasse ist ähnlich hoch beim Ortofon FF15XE Mk II - alter Zustand, bitte, wie's beliebt.

Aber - ich habe noch einen Zusatz, den PhonoPre, ein Röhrengerät (siehe Profil, welches Modell hatte ich mich auch gefragt Matthias): Das Ortofon ist annähernd doppelt so laut (Ausgangsspannung 6 mV/5 cm/s) wie das JT-555, nach Daten 3,3 mV/5 cm/s. Der RöhrenPre wird von der höheren Eingangsspannung sicherlich profitieren (Bewahrung des Geräuschspannungsabstandes).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Mrz 2013, 15:09 bearbeitet]
vinylrules
Stammgast
#24 erstellt: 24. Mrz 2013, 14:55
Phono-Pre hin? Was ist es denn für einer?

Gruß

Matthias
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 24. Mrz 2013, 19:20
Sorry, habs vergessen zu schreiben, es handelt sich um einen chinesischen Yaqin MS-22B , den ich mit 2 Tung Sol Röhren bestückt habe

Danke für die Infos Albus, ich denke ich werde zunächst mir den Ortofon wieder aufmotzen, nen neuen Tonabnehmer kann ich mir immernoch zulegen, bin gespannt wie sich die hohe Lautstärke des Systems bemerkbar macht an meinem Phonopre.

Der Phonopre brummt in der von dir genannten Stellung allein glaube ich nicht, ich halte ihn lediglich für die Fehlerquelle, weil es nicht brummt wenn ich ihn weglasse und direkt in den Phono-Eingang des Vorverstärkers gehe.

Ich denke mal Mitte der Woche sollten die Kunststoffschrauben dasein, dann werd ich mir bis dahin noch ein Distanzplättchen basteln und dann kann man es weiter eingrenzen
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 24. Mrz 2013, 19:22
vinylrules
Stammgast
#27 erstellt: 24. Mrz 2013, 22:55

Der Phonopre brummt in der von dir genannten Stellung allein glaube ich nicht, ich halte ihn lediglich für die Fehlerquelle, weil es nicht brummt wenn ich ihn weglasse und direkt in den Phono-Eingang des Vorverstärkers gehe.


Es deutet zumindest ganz zart darauf hin.......
nemo_
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 25. Mrz 2013, 13:01
Hallo,

bei mir war es dasselbe Problem mit einem Shure Tonabnehmer unter Verwendung der metallenen Hitachi Headshell. Unter Verwendung von Metallschrauben brummen auf dem rechten Kanal, dann habe ich die Metallbrücke von dem System entfernt nun ist alles bestens :-) . Scheint wohl bei Dir doch eher am PhonePre zu liegen.
Killwalz
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 20. Nov 2014, 02:33
Dieser Thread ist zwar ziemlich alt, wenn ihn aber jemand ratlos aufruft, hilft er sehr. Ich hatte das gleiche Problem. Brummen im rechten Kanal. Headshell aus dickem Aluminium. Systemkörper und Befestigung aus einem Guss (Titan). Nach einem Headshellwechsel (exakt Gleiches, original Sony), war das Brummen weg. Schrauben usw alles gleich, nichts untergelegt. Keine Ahnung warum. Andere Systeme von mir haben auch Metallkörper, brummen aber nicht, wahrscheinlich weil die Halterungen in denen die stecken und an denen die festgeschraubt werden, aus Plastik sind. Wenn das mit dem zweiten Headshell nicht funktioniert hätte, hätte ich es wöhl mit Silicon Isolierspray (Kontaktchemie Nr 72) und Plastikschrauben (z. B. Hier) versucht.
Wuhduh
Inventar
#30 erstellt: 20. Nov 2014, 05:38
Moin !

Irgendein Noname-Blechheadshell machte auch Kummer. Das schwarze Original-Technics und unbeschriftete Derivate ncht.

Deine Idee ist auf jeden Fall kostengünstiger als der Kauf eines Magnesium- oder XY-Holz-Headshells.

Die Problematik spricht für die vernachlässigte T4P-Konstruktion.

MfG,
Erik
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