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Unfug mit Dual 1009

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Autor
Beitrag
rorenoren
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 20. Feb 2011, 16:22
Moin,

ich hatte einen Dual 1009 mit defektem Arm und schon länger mal die Idee, etwas daraus zu machen, ob nun sinnvoll oder nicht.

Es ist weniger sinnvoll geworden, aber wie ich finde, lustig.

Hier die Bilder:

Erstmal den überflüssigen Teil ("Armboard") weggeflext und den Rand wieder angesetzt.
(erstmal nur mit 2 Lötpunkten mit der Weller Station!)



Nochmal aus der Nähe:



Gerade flexen ist nicht gerade mein Ding....

Weiter, so sieht´s zusammengelötet aus, Weichlot, GAZ- Brenner mit Lötaufsatz:



Den Motor habe ich mir dann auch gleich mal vorgenommen:



Das Tellerlager zerlegt, gereinigt und neu geölt, rauscht immer noch...:


(den Gummilappen habe ich auch noch ausgebaut)

So sieht es von unten aus, wenn fast die ganze Mechanik fehlt:



Und so von oben, fertig in Hammerschlag- Silber lackiert:
(Grundierung, Klarlack, Hammerschlag, Sprühdose)



Und die gelötete Kante, nicht schön, aber was soll´s:



Der Knopf ist übrigens der Ein/Ausschalter, unten mit Exzenter gegen den originalen Hebel.
(nur die Federn etwas umgesetzt, bzw. andere verwendet)

Tja, dafür soll noch eine Zarge entstehen, die dann einen Tonarm aufnehmen soll.
(evtl. einen auf 12" verlängerten Arm auf Basis des originalen Dual)
Sieht bestimmt richtig bescheuert aus, 12" Arm mit kleinem Plattenteller.
(Ha! Egal!)

Leider sind Reibrad und Lager (Schaft) nicht mehr toll.

Vielleicht läuft sich das noch ein, sonst muss ich halt mal schauen, oder das Ding kommt zurück auf den Dachboden.

Gruss, Jens
Bepone
Inventar
#2 erstellt: 20. Feb 2011, 17:13
Hallo Jens,

das ganze sieht recht interessant aus!
Ich finde, es ist nicht schlecht geworden. Bin gespannt auf den weiteren Fortgang.


Hammerschlag- Silber


Was auch sonst
Ist ja fast schon so etwas wie dein Markenzeichen - passt hier aber auch wieder ausgesprochen gut.


Gruß
Benjamin
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 20. Feb 2011, 18:23
Sieht klasse aus. Hast du schon einen Tonarm vorgesehen?

Die Flex-Lösung finde ich gut, keine halben Sachen.


Haakon
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 20. Feb 2011, 18:53
Moin Benjamin und Haakon,

danke für die netten Worte.

Als Tonarm schwebt mir vor, wie schon geschrieben, die evtl. reparable, sehr massive Lagerung des alten Dual- Armes zu nehmen und ein 12" (Zoll) Rohr dranzubasteln.

Zum Testen wird´s vermutlich erst ein Technics- oder Unitra- Arm werden.

Das Tellerlager (läuft die ganze Zeit über) wird übrigens schon langsam leiser, das Lager des Reibrades rauscht noch stark.
(vielleicht mal polieren)

Ich muss dann als nächstes mal schauen, was ich für eine Zarge baue.
Die muss für den Fall, dass der "1009 Transcription" nichts mehr wird, für ein anderes Projekt passen.
(entweder mit noch einem anderen Reibradler (BSR Senator) oder mit DD, oder gar nicht und wieder mal ein Röhrenverstärker.....)

Ideen für eine Zarge wären nicht schlecht.
(aber nicht böse sein, wenn ich alles ganz anders mache und keinen der Vorschläge umsetze)

Evtl. Leimholz wie Küchenarbeitsplatte o.Ä..

Aber morgen ist zunächst wieder Arbeit angesagt.

Gruss, Jens
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 20. Feb 2011, 19:00
Zargen mag ich gerne schlicht und etwas massiver.

Ich habe gerade eine zu 99% fertig, ist für Dual mit großer Platine.

Material ist 19mm MDF.

Nur so als Anregung:



Gruß
Haakon
rorenoren
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 20. Feb 2011, 19:05
Hmmm,

kein Hammerschlach, aber sonst nicht schlecht.
Etliche Nummern solider als die Originalpappen.

Gruss, Jens
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 20. Feb 2011, 19:08
Da kommt auf die senkrechten Seitenteile noch ein Kunstlederbezug in schwarz drauf.
Hatte vergessen Sprühkleber zu kaufen....
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 20. Feb 2011, 19:33
Hallo!

Ahhh, endlich wieder ein Tread der mein Interesse weckt. Das hat in letzter Zeit hier ernorm gefehlt.

Wenns mit dem "12"er nix wird hast du immer noch die Basis für eine Plattenwaschmaschine in Eigenregie.

MFG Günther
ratfink
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 20. Feb 2011, 19:55
Gefällt mir sehr gut das Teil. Sowas in der Art will ich mit nem Lenco L78 machen, bzw. hab ich teilweise auch schon gemacht.
Dieter
thom53281
Stammgast
#10 erstellt: 20. Feb 2011, 22:41
Hallo Jens,

erst einmal das, was die anderen sagen. Sieht wirklich schon sehr schick aus.


rorenoren schrieb:
Als Tonarm schwebt mir vor, wie schon geschrieben, die evtl. reparable, sehr massive Lagerung des alten Dual- Armes zu nehmen und ein 12" (Zoll) Rohr dranzubasteln.

Halte ich für eine gute Idee. Wenn sich der Arm dann immer noch problemlos ausbalancieren lässt und Du die Auflagekraft dynamisch erzeugen kannst, hätte ich auch eine gute Idee für Dich:
An die Wand hängen?

Ich kann zumindest maximal fünf Dreher aufbauen - an der Wand wäre aber noch massig Platz. Vielleicht geht's Dir ja ähnlich. Zarge dafür wäre recht schnell gezimmert. Rund um's Chassis und als Boden leichtes MDF (soll ja an Nägeln halten), bei den Transportsicherungen eine Möglichkeit, das Chassis festzuschrauben und dann an der passenden Stelle noch eine Befestigungsmöglichkeit für den Tonarm - könnte so klappen.

(Außer Du hast das schonmal gemacht, dann habe ich nichts gesagt.)

Grüße
Thomas
rorenoren
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 21. Feb 2011, 18:56
Moin,

@Haakon, Kunstleder hat was.
Wie machst du es, dass der Rand gut aussieht, umlegen, Schlitz fräsen?
(oder ist es so dünn, dass man keine Kante sieht?)

@ Günther: Plattenwaschmaschine hätte was, wird aber mit dem schlechten (obwohl es besser wird) Reibrad kaum klappen.
(mein anderer 1009 mit gutem Reibrad wäre kräftig genug, aber zu schade)
Vielleicht mit Kurbel.....

@Dieter: Ich habe auch noch einen richtig übel vergammelten L76S (=L78/75 mit japanischem S- Tonarm).
Aber irgendwie sieht das Ding so wie es ist zu urig aus, ausserdem brummt der Motor trotz "Überholung" zu stark.
(beim Dual musste ich auch innen die Bleche festkleben, Brummen fast ganz weg) Sonst wäre das natürlich ein lohnendes Objekt. (ein Freund von mir hat mal eine L75 Zarge mit Beton ausgegossen und den Motor daran befestigt, Brummen weg, mir aber zu aufwändig und zu schwer (in Kilogramm))

@Thomas: Ich habe keine senkrechten Wände frei, nur Dachschrägen. Das ist leider selbst für den Dual zu viel. (Tellerlager und Motorlager laufen überkopf nicht gut)
Ansonsten habe ich nur Platz für einen Dreher (den Braunpolen), aber viiieele in Reserve. (und oft kurz andere zum Testen auf "Des Braunpolen Thron")
Beim Arm ist neben dem Armrohr noch die Lagerschraube defekt, die die Einstellscheibe für die Auflagekraft hält.
(ca. M3 Linksgewinde mit gehärteter Spitze für das Lager, evtl. prügle ich da ein Rechtsgewinde rein.... mal sehen, Reste von anderen Armen habe ich, aber alles Rechtsgewinde)

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 21. Feb 2011, 20:07
Hallo!

@rorenoren

Na ja, bei einer PWL kommt´s janicht so auf geringe Rumpelwerte an, da könntest du ja eventuell mit einem extraweichem profillosen Gummirad aus dem Modellbausektor arbeiten, -es müßte mit dem Teufel zuehen da nichts passendes zu finden-.

Hm, PWL mit extraguten Rumpel- und Gleichlaufwerten wären eigentlich eine gute Voodoo-Idee. Man könnte ja mit gleichmäßiger ruckelfreierer Waschleistung argumentieren.

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 21. Feb 2011, 22:38
Moin Günther,

leider reicht mein Budget nicht für das nötige Reinsilbernetzkabel.
Ohne ist die PlaWama für´n.... nicht sinnvoll einsetzbar, da zuviel Magie verloren geht..

Im Ernst, das Reibrad hatte bis vorhin (habe erst nach dem Schreiben meines Beitrags nochmal getestet) nicht viel Kraft auf den Teller übertragen.
Inzwischen geht´s aber so gut, dass der Motor stehenbleibt, wenn man den Teller anhält.
(nur nicht bei 16 U/min)

Das sollte für die Waschapparatur genügen, falls Arm (wobei da notfalls die Option Unitra- oder Technics SL-D2- Arm noch steht) und Rumpeln/Rauschen nichts taugen.

Tellerlager ist auch schon viel leiser geworden, Reibradlager auch. Da geht noch was!

Ich hoffe auf guten Ausgang der Geschichte.

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 21. Feb 2011, 23:24
Hallo!

Eigentlich eine einmalige Gelegenheit eine Zarge mit mehren Tonarmbasen aufzubauen.

Ich denke mal das es schon funzen wird. Diese alten Rumpelradler sind einfach nicht unterzukriegen und laufen wohl noch wenn wir alle schon unter der Erde sind.

Jedenfalls habe ich wegen dir jetzt wieder einen Tread den ich mit Spannung vefolgen werde. -Danke-.

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 23. Feb 2011, 13:35
Moin Günther,

freut mich, dass meine Untat dich unterhält.

Im Moment bin ich leider ausgefallen. (Grippe oder so, Mist!Naja, hätte sonst gearbeitet....besser als Grippe wär´s doch)
Vielleicht geht´s am Wochenende weiter.

Läuft mittlerweile schon ziemlich leise.
(damit könnte ich schon leben, wenn sich nichts auf das System überträgt)

Ich wollte die Tonarmbasis austauschbar machen, so dass verschiedene Arme vormontiert werden können und leicht ausgetauscht.

Mehrere Basen/Arme gleichzeitig finde ich aus bedientechnischer Hinsicht ungünstig.

Gruss, Jens
raphael.t
Inventar
#16 erstellt: 23. Feb 2011, 14:44
Hsllo Jens!

Hast du nicht Lust darauf, den originalen Arm auch zu verwenden oder ist der völlig hinüber?
Das Stummelrohr ersetzen, evt. die Headshell, verlängern auf ca. 9 Zoll oder sogar etwas mehr, so hatte ich das immer vor.
Die Tonarmlagerung bei Dual 1009 und 1019 ist robust gelöst, dennoch ist sie leichtgängig, und das ohne Spiel, da lohnt es sich doch auf Vorhandenes zurückzugreifen.
Oder planst du schon was in die Richtung?

Grüße Raphael


[Beitrag von raphael.t am 23. Feb 2011, 14:44 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 23. Feb 2011, 15:04
Moin Raphael,

habe ich weiter oben schon geschrieben.
Das Problem ist eine abgerissene Lagerschraube (Linksgewinde), die gleichzeitig das Einstellrad für die Auflagekraft hält.
(und Headshell war zerbrochen)

Das geht notfalls dann immer noch ohne statische Einstellung.

Ich hatte vor, einen 12" Arm daraus zu machen. (kürzen kann ich immer noch)
Die Lagerung wäre vermutlich problemlos zu mehr fähig.
Die ist wirklich ein Highlight am 1009 und 1019.

Ich muss halt mal schauen, was für ein Rohr ich verwende.
Das Originale ist fast bis zum Lagerbock weg. (Gegengewicht ist aber komplett ok)
Da steckte ein S- Armrohr mit SME Anschluss drauf.
(passte exakt und ging recht gut, Geometrie war natürlich etwas aus dem Kurs)

Das gab´s hier zu sehen:

http://www.hifi-foru...ad=7620&postID=46#46

Vielleicht verlängere ich so ein Röhrchen, habe da noch einige.
Carbon fällt aus, weil das Ganze schon mehr oder weniger zeitgenössich bleiben soll.
(zumindest optisch)

Experimente mit anderen Armen die ich noch herumfliegen habe, werden durch die Wechsel- Tonarmbretter leicht möglich sein.
(wenn ich das hinbekomme)

Gruss, Jens
raphael.t
Inventar
#18 erstellt: 23. Feb 2011, 15:48
Hsllo Jens!

Ja, das muss ich übersehen haben.
Du bist eh sehr fleißig am Basteln.
Wenn du hier in Wien-Nähe wohntest, ich hätte einiges für dich, was du verwerten könntest!

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 23. Feb 2011, 16:51
Hallo!

Austauschbare Basen is auch eine feine Sache, die kannst du ja z.B. auf einer Schiene laufen lassen und im richtigen Abstand festschrauben. Damit bruchst du nur nch einige Exemplare mit unterschuiedlichen Lochgrößen, aber uch hier könntest du dir sicher auch eine Klemmvorrichtung überlegen.

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 24. Feb 2011, 23:27
Moin,

kurzer Bericht aus der Bazillenstube:



(Bild ist nicht gestellt, durch den Blitz scheint die Platte stillzustehen)

Funktioniert.

Ich habe eben schnell mal ein Brett mit einer Schraube am Dual befestigt und den Untra Arm draufgestellt und grob nach Schablone justiert.
(wiegt ca 600g oder so, steht also ziemlich sicher!)

Edit: der Arm ist von Unitra, nicht Untra!


Es gibt so freifliegend ein ganz leichtes Brummen vom Motor, aber deutlich weniger als einige andere Dual die ich habe.

Allerdings traue ich mich nicht, eine gute Platte aufzulegen, daher kann sich diese Einschätzung noch ändern.
(auch Rumpeln ist so nicht zu hören)

Das Brummen dürfte aber nach Einbau in eine solide Zarge noch weniger werden.

Immer wieder erstaunlich, wie wenig Plattenspieler es braucht, um halbwegs erträglich musikhören zu können.
(siehe "Lattenspieler" http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-6303.html )

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 24. Feb 2011, 23:41 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 24. Feb 2011, 23:39
Hallo!

@rorenoren


Immer wieder erstaunlich, wie wenig Plattenspieler es braucht, um halbwegs erträglich musikhören zu können.


Sage ich doch seit langer Zeit. Das beste Beispiel dafür liefert doch Rega, Brett mit Motor, Teller und gutem Tonarm, der Rest ist Marketing-Geschwafel. Rega macht auch kein Geheimnis darua ´das ihre Konstrukte Aufstellungskritisch sind.

Mal gespannt wie es weiterght.

MFG Günther
Fhtagn!
Inventar
#22 erstellt: 25. Feb 2011, 19:12
Mal eine Frage am Rande: Wie sieht eigentlich der Sprüh-Hammerschlag auf Holz aus, wenn man vorher ordentlich grundiert?
Schonmal probiert?

Gruß
Haakon
rorenoren
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 25. Feb 2011, 19:27
Moin Haakon,

das sehr ähnlich aus wie auf Metall.
(habe schon mal eine Zarge damit lackiert)

Du musst halt dafür sorgen, dass das Holz den Lack nicht aufsaugen kann.
(gute Grundierung genügt, evtl. 2x Hammerschlag sprühen)

Ich trockne den Lack auf Metall mit dem Heissluftfön (bei Holz schlägt er Blasen!!) etwas vor und lackiere kurz darauf mit Klarlack nach.

Damit muss man aber vorsichtig sein, sonst löst der Klarlack den Hammerschlag zu sehr an.
(etwas darf er ruhig)
Dann sieht es hinterher grau und unschön aus, auf kleinen Flächen (z.B. Übertrager) aber ok.

Ohne Klarlack ist zumindest mein Hammerschlaglack (Renovo, Eigenmarke vom Hagebau) nicht besonders abriebfest, bzw. Handschweissbeständig.

Dafür ist das Zeug schnell trocken und sieht recht gut aus.
(manche Lacke benötigen Stunden zum Trocknen (Heissluft hilft nicht!), bleiben noch tagelang ziemlich weich und decken zudem schlecht)


Gruss, Jens
Fhtagn!
Inventar
#24 erstellt: 25. Feb 2011, 19:35
Moin Jens,
danke für die Info!
Ich werde das morgen gleich mal ausprobieren.


Haakon
Capitol
Stammgast
#25 erstellt: 25. Feb 2011, 19:44
Hallo Jens!
Klasse Arbeit.
Sieht aus wie ein Garrad 301 im Kleinformat.


Grüsse
Uwe
rorenoren
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 27. Feb 2011, 13:29
Moin,

danke Uwe, so etwa in der Art sollte das auch sein.

Bin etwas weitergekommen:





Der Arm ist noch etwas lang (32,5cm Lager-Nadelspitze), ist aber auch nur provisorisch zusammengesteckt.

Das Armbrett muss noch geändert werden, da es mit dem Plexiglassockel noch zu hoch ist.

Funktioniert auf jeden Fall schon mal gut.

Gruss, Jens
Bepone
Inventar
#27 erstellt: 27. Feb 2011, 13:48
Hallo Jens,

sieht sehr interessant aus.
Der Arm ist wohl länger, als das Plattenspielerchassis breit ist

Was ist das für ein Material? Selbst gebogen?


Gruß
Benjamin
rorenoren
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 27. Feb 2011, 14:17
Moin Benjamin,

der Arm besteht aus 2 alten Armresten.

Der vordere Teil (am System) stammt von Sony, der hintere Teil, keine Ahnung. (beides dünnes Messingrohr)

Beide Teile sind mittels Aluröhrchen zusammengesteckt und verlötet, verschliffen und lackiert. (nur Lötung und hinteren Teil)

Den "Knick" vorne am Rohr habe ich etwas aufgebogen, da der bei dem langen arm einen kleineren Winkel haben muss.
(aber nur grob geschätzt und gebogen)

Der Arm ist natürlich schwer, weil beide Armrohre aus Messing sind.
(die Lötung ist nur hauchdünn und fällt kaum ins Gewicht)

Wellige Platten und Systeme niedriger Compliance sind hier eher suboptimal.

Hier im Detail, Lötung sieht man rechts am Rand:



Die Auflagekrafteinstellung geht wieder, stimmt aber natürlich mit der Skala nicht überein. (Hebelwirkung)
3g Einstellung entsprechen echten 2g Auflagekraft.

Das Plattenspielerchassis ist ca. 27x27cm, der Arm 32,5cm vom Lager zur Nadelspitze.
(12" SME ist 30,07 oder so)

Die Grundplatte ist 40x45cm.

Kürzen geht immer, verlängern ist schwieriger.

Gruss, Jens
rorenoren
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 28. Feb 2011, 21:07
Moin,

heute nichts geschafft, musste arbeiten.
Aber ich habe den Sockel unter dem Arm mal abgebaut.
Höhe kommt jetzt gut hin.

Da gerade der Unitra Arm hinten noch auf dem Dreher stand, musste ich mal beide auflegen.

Hmm, 2 Phonoeingänge......

Waaah, genau die selbe Rille getroffen! (jaja, ich weiss, ist eh nur eine je Seite, aber...)

Das hört sich lustig an, zumal das Elac System leiser spielt als das Philips.
So gibt es einen fiesen psychedelischen Hall.

Da ich das nie wieder schaffen würde, habe ich meinen CD Recorder gestartet, zum Glück habe ich den Philips- Mist rausgeworfen.
(der würde jetzt noch "wait" anzeigen, der LG ist relativ fix)

Also wird´s für die (desinteressierte) Nachwelt erhalten.

Ja, Blasphemie, aber eine Kassette hatte ich gerade nicht parat.

Aussehen tun tut´s jetzt so tun:



Die Angst, die Arme würden sich irgendwann treffen, war unbegründet.

Wenn ich mal wieder Zeit habe und das verd.... Leder finde, geht´s weiter.

Gruss, Jens
rorenoren
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 06. Mrz 2011, 15:42
Moin,

vorerst habe ich die Sache mit den wechselbaren Tonarmbrettern nicht realisiert.
Das kommt später dran, wenn der Rest erfolgreich läuft.

Bisher stört mich das Motorbrummen noch.

Sonst läuft das Teil gut.

So sieht es jetzt aus:



Der Ein-Aus- Schalter hat jetzt einen selbstgebastelten Hebel und Anschläge bekommen.
Das Gegengewicht am Tonarm ist neu, aber noch minimal zu schwer.
Seitlich werden auch noch Holzleisten angesetzt.

Gruss, Jens
Alex-Hawk
Inventar
#31 erstellt: 06. Mrz 2011, 15:58
Ein cooles Projekt.

rorenoren
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 06. Mrz 2011, 18:27
Moin Alex,

danke!

Ich habe noch ein paar Fotos gemacht:

unten:



"Armboard":



Hebel:



Hebel nah:



Frontal 21:




Jetzt ist der Dreher warm (im Keller war´s kalt!) und das Brummen hält sich in Grenzen.
Bei Judas Priest (Rocka Rolla) klingt´s mit dem DL103 richtig gut.
(beim DL103 ist auch das Gegengewicht goldrichtig, dafür ist der Arm auch gedacht!)

Gruss, Jens
Bepone
Inventar
#33 erstellt: 06. Mrz 2011, 19:05
Dein Projekt nimmt ja schon ganz schön Form an, Jens!
Sieht gut aus bisher.

Nur das Gegengewicht ist optisch nicht so mein Fall. Ist das selbstgemacht oder irgend ein Bauteil?

Am Schalter mit den Hutmutter-Anschlägen sieht man deine Detailverliebtheit


Gruß
Benjamin
rorenoren
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 06. Mrz 2011, 19:17
Moin Benjamin,

das Gewicht ist ein Schwungrad aus einem Röhrenradio.
(mit Blei ausgegossen und gespachtelt/lackiert)

Ich hatte vorher ein zylindrisches Teil draufgesteckt, was sehr gut aussah, aber das war vieeeel zu schwer.
(und absägen ist bei 4cm Gusseisen auch doof)

Es gibt noch einges zu ändern und zu tun, das Gewicht gehört dazu.

Ein Lift muss irgendwie noch gebaut werden, wechselbare Tonarmbretter mit Justagemöglichkeit sollen auch noch kommen.
(wenn der Rest gut ist und ich mal wieder Lust habe)

Die Anschläge am Hebel mussten sein, und Hutmuttern sahen von allen Teilen die ich hatte am wenigsten blöd aus.

Gruss, Jens
rorenoren
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 16. Mrz 2011, 23:01
Moin,

da ich das Brummen nicht wegbekomen konnte, musste ich mir etwas einfallen lassen.



Der Antrieb ist von dem Sony Plattenspieler, der den vorderen Teil des Armrohres gespendet hat.
(lag schon lange ausgebaut im Keller herum)

Manchmal ist es doch gut, nichts wegzuwerfen.
Ich konnte das Reststück von der oberen MDF Platte verwerten:



Links unter dem Teller ist der Magnetsensor zur Abtastung des auf der Innenseite des Tellers aufgesprühten Magnetlacks.

Ist noch sehr provisorisch zusammengekloppt(mehr als vorher) aber läuft ruhig, bis auf leichte Einstreuungen vom Netztrafo, der auch erstmal provisorisch am Laufwerk hängt.
Das ist aber so gering, dass es bei aufgelegter Nadel nicht zu hören ist.
(im Gegensatz zum Motorbrumm vorher)

Das wird noch ein Steckernetzteil oder so.

Der Schalter für 45 und 33, sowie die Potiplatte für Pitch hängen noch frei unter dem Gerät.
(Motor an-aus ist aber hinten links schon im Brett)

Die Stroboskopbeleuchtung über das Plexiglasstück ist noch verbesserungsfähig.
(zu nah am Teller)

Ausserdem sieht man die Druckstellen vom Dual im Lack.

Egal.

Aber ist mal etwas anderes.

Hier kann ich bei bestehendem Tonarm die Laufwerke wechseln, es ist nämlich nur ein Kabel (Masse) abzulöten und die beiden Laufwerke können ihre Plätze tauschen.

Das Ding wird wohl ein Experimentierträger bleiben, fürchte ich. (es fehen noch Riemenantrieb und Dampfmaschine...)

Gruss, Jens


Edit:

Noch ein Bild von innen.



[Beitrag von rorenoren am 17. Mrz 2011, 01:45 bearbeitet]
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