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Dual CS 701 benötige Hilfe!

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dualessystem
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Jun 2011, 21:19
Vorgestern konnte ich im örtlichen Trödelmarkt einen Dual CS 701 mit nach Hause nehmen.Montiert ist das Shure V 15 III.Ich bin Laie und soweit ich das beurteilen kann ist die Nadel scheinbar noch brauchbar.Die Musik kommt weitgehend sauber,räumlich und ohne Verzerrungen aus den Boxen.
Der Verkäufer hat sowie ich keine Ahnung von Plattenspieler und hat diesen in Kudenauftrag verkauft.Ich dachte für 80 Euro kannste nicht viel falsch machen und hab das Ding einfach mitgenommen.

Nun zu meiner Frage:
Auflagekraft & Antiskating habe ich soweit verstanden,aber den Tonarm richtig ausbalancieren,da habe ich immer noch meine Unsicherheiten.

Ich gehe folgendermaßen vor: ich stelle Anti-skating und Auflagekraft auf 0,drehe dann das Gewicht ganz nach hinten bis der Tonarm aussieht wie ein abhebender Flieger,dann drehe ich das Gewicht im Uhrzeigersinn soweit nach vorne bis der Torarm sich im Gleichgewicht befindet.Bzw bis die Nadel des Systems mit dem Plattenteller parallel ist.Anschließend erhalten Auflagekraft sowie Anti-skating den Wert 1..

Ist das richtig oder mache ich irgendwas falsch?
Das ist mein erster Plattenspieler,alles ist Neuland für mich.
Archivo
Inventar
#2 erstellt: 04. Jun 2011, 21:37
Hallo und herzlich willkommen hier,

im Grunde machst Du das genau richtig.

Nur ein Hinweis noch: zum Justieren der korrekten Auflagekraft musst Du den Drehring am Gegengewicht erst noch "nullen".

Wenn der Tonarm frei schwebend ausbalanciert und im Gleichgewicht ist, musst Du den Drehring so einstellen, dass die 0 mit der Markierung übereinstimmt - damit wird der Bezugspunkt der Auflagekraft festgelegt.

Anschließend drehst Du das Gegengewicht mitsamt dem Drehring bis auf den korrekten Auflagewert (den für das Shure V 15 III kenne ich leider nicht).

Zum Schluss noch das Anti-Skating auf denselben Wert einstellen, und fertig ist die Prozedur.

Viel Vergnügen mit Deinem Plattenspieler - bei weiteren Fragen bekommst Du hier ganz sicher jederzeit Hilfe.

LG, Ivo


[Beitrag von Archivo am 04. Jun 2011, 21:46 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#3 erstellt: 04. Jun 2011, 22:08
Hallo ..?..,
der Tonarm muß also bei Auflagekraft auf Stellung "Null" (annähernd) schweben.

Die vorgeschriebene Auflagekraft des Shure V 15 III beträgt lt. vinylengine 0.75-1.5g. Lieber an der Obergrenze orientieren, denn zu geringe Auflagekraft ist schädlicher als (etwas) zu hohe.
Gruß
Jürgen
dualessystem
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Jun 2011, 22:37
Hallo,
danke schön.


Nur ein Hinweis noch: zum Justieren der korrekten Auflagekraft musst Du den Drehring am Gegengewicht erst noch "nullen".

Wenn der Tonarm frei schwebend ausbalanciert und im Gleichgewicht ist, musst Du den Drehring so einstellen, dass die 0 mit der Markierung übereinstimmt - damit wird der Bezugspunkt der Auflagekraft festgelegt.


Meinst Du eine Markierung genau am Gegengewicht?
Leider habe ich bei meinem keine gesehen.

Ein Drehring mit Markierung ist aber rechts hinten am Tonarm angebracht,damit kann man die Auflagekraft einstellen.Eventuell funktioniert das bei diesem Plattenspieler auf diese Art,weiss ich nicht

Falls ich eine Original Nadel suchen müsste,wo wird sie noch verkauft? Gruß Marcel


Viel Vergnügen mit Deinem Plattenspieler - bei weiteren Fragen bekommst Du hier ganz sicher jederzeit Hilfe.


[Beitrag von dualessystem am 04. Jun 2011, 22:38 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#5 erstellt: 04. Jun 2011, 22:48

Archivo schrieb:
Nur ein Hinweis noch: zum Justieren der korrekten Auflagekraft musst Du den Drehring am Gegengewicht erst noch "nullen".




Gibts bei dem Dual nicht, der hat einen dynamisch balancierter Tonarm. Das Gegengewicht dient bei denen nur zum Ausbalancieren des Tonarmes, die Auflagekraft wird durch eine Feder erzeugt. Also gibts auch keinen Ring zum Nullen. Sieht man hier wie der Aufbau ist an der Stelle:

http://dual.pytalhost.eu/701P/701P-08.jpg

Das Tonarmgewicht ist übrigens nicht nur Design, das ist wirklich zweigeteilt. Der innere Teil ist über ein Gummiteil vom Tonarm entkoppelt. Nennt sich Zweifach-Antiresonator. Das V15 und auch das zuerst verwendete Ortofon M20 sind eigentlich zu weich aufgehängt für den 12g-Tonarm. Also hat man einen konstruktiven Trick angewendet. Das Gegengewicht resoniert entgegengesetzt zum restlichen Tonarm, und verschiebt so die Tonarmresonanz mit diesen Tonabnehmern in den optimalen Bereich von 8-12 Hz.

Das hat den Vorteil, der Spieler muss nicht hundertprozentig gerade stehen und die Abtastfähigkeit bei Platten mit Höhenschlag ist auch weitaus besser als bei Tonarmen mit statischer Auflagekraft.

Das mit dem Ausbalancieren ist einfach, zum Groben wird neben die Rändelschraube gelöst und man kann das Gewicht vor und zurück schieben. Zur Feineinstellung wird dann noch am Gewicht gedreht bis der Arm sauber in der Schwebe ist.

Gebrauchsanweisung:

http://dual.pytalhost.eu/701/

Servicehandbuch:

http://dual.pytalhost.eu/701s/

Prospekt:

http://dual.pytalhost.eu/701P/


[Beitrag von germi1982 am 04. Jun 2011, 22:52 bearbeitet]
Archivo
Inventar
#6 erstellt: 04. Jun 2011, 22:57
Oje, da habe ich mich aber ordentlich in die Nesseln gesetzt

Bin halt von "normalen" Drehern ausgegangen

Sorry - nächstes Mal schaue ich mir die Geräte erst an, bevor ich was dazu sage...

LG, Ivo
germi1982
Moderator
#7 erstellt: 05. Jun 2011, 14:46
Die meisten Dreher erzeugen die Auflagekraft auch statisch, da passt das wiederum, nur bei den Modellen von Dual eben nicht. Da wird bei fast allen die Auflagekraft dynamisch erzeugt.

Tonarme die die Auflagekraft dynamisch erzeugen sind aber nicht in der Versenkung verschwunden, die gibts auch heute noch, sind allerdings nicht gerade billig. Deswegen sind die Dual-Tonarme auch sehr gut, auch wenn die nicht so aussehen, aber um die zu toppen muss man schon tief in die Tasche greifen. Vor allen Dingen laufen die schon ab einer Auflagekraft von 0,25g betriebssicher, das muss erst mal einer nachmachen...und vor allen Dingen auch einen Tonabnehmer bauen der mit so niedriger Auflagekraft funktioniert.

Der beste Dual-Tonarm ist meiner Meinung nach der des 731Q bzw. 714Q. Da ist der Anti-Resonator einstellbar (Tuning-Antiresonator). Bei den Vorgängern wie dem 701, 704 und 721 sind die optimiert auf Systeme mit 5g Gewicht und einer Nadelcompliance von 42, also Shure V15 Typ III oder Ortofon M20E. In den Gebrauchsanweisungen fanden sich dann Diagramme wo man über Gewicht des Tonabnehmers und Nadelcompliance die passende Einstellung des Anti-Resonators herausfinden konnte.

Durch diesen konstruktiven Trick kann man an diesen Tonarmen Tonabnehmer betreiben die eigentlich ansonsten für den absolut untauglich wären weil die Resonanzfrequenz des Tonarmes sich außerhalb des Optimums bewegen würde. Man ist damit sozusagen flexibler in der Auswahl der Tonabnehmer.

Leider baut keiner mehr heute sowas, lohnt sich wohl nicht da der Markt einfach zu klein ist.


[Beitrag von germi1982 am 05. Jun 2011, 14:56 bearbeitet]
dualessystem
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 05. Jun 2011, 15:51

Durch diesen konstruktiven Trick kann man an diesen Tonarmen Tonabnehmer betreiben die eigentlich ansonsten für den absolut untauglich wären weil die Resonanzfrequenz des Tonarmes sich außerhalb des Optimums bewegen würde. Man ist damit sozusagen flexibler in der Auswahl der Tonabnehmer.


Das ist sehr interessant!



Leider baut keiner mehr heute sowas, lohnt sich wohl nicht da der Markt einfach zu klein ist.


Heute würde sowas wohl ein kleines Vermögen kosten?


Ein paar Fragen hätte ich noch:

Wie kann ich testen,ob der Tonarm und das Lager des Spielers in Ordnung ist?
germi1982
Moderator
#9 erstellt: 05. Jun 2011, 16:52
Stecker ziehen und den Tonarm über den Schaltpunkt bringen ab dem dann normal der Plattenteller anfängt zu drehen.

Vertikallager:

Auflagekraft und Antiskating auf Null stellen. Der Tonarm muss frei schweben da er ja ausbalanciert ist. Dann nimmst du ein Stück Papier, schneidest ein Stück 1x1cm ab und legst das vorsichtig vorn auf die Headshell. Der Tonarm muss dann direkt absacken nach unten.

Horizontallager:

Ebenfalls Auflagekraft und Antiskating auf Null, der Arm muss auch frei schweben. Dann leicht von Rechts gegen den Tonarm pusten, der muss sich direkt und ohne Murren in Richtung der Mitte des Plattentellers bewegen. Ersatzweise auch bei Auflagekraft null und ausbalanciertem Tonarm das Antiskating auf Stellung 0,5 bringen. Dann muss sich der Tonarm auch ohne Murren in Richtung Tellermitte bewegen.

Tellerlager gibts nicht bei Direktantrieben, nur ein Motorlager und das bedarf in der Regel keinen Service, selbst nach der langen Zeit nicht. Deswegen ist es auch mit Schraubensicherungslack versiegelt.


[Beitrag von germi1982 am 05. Jun 2011, 17:00 bearbeitet]
dualessystem
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 05. Jun 2011, 17:00
danke,werde ich gleich mal ausprobieren.
germi1982
Moderator
#11 erstellt: 05. Jun 2011, 17:04
Die Tonarmlager müssten aber ok sein. Kaputt gehen die nur durch grobe Gewalt. Oder sie wurden verstellt, man kann die ja einstellen.


[Beitrag von germi1982 am 05. Jun 2011, 17:04 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#12 erstellt: 05. Jun 2011, 17:12
Hallo,

nicht vergessen, zu testen, ob das Spiel im Tonarmlager zu groß ist.

Vorne an der Headshell anfassen und den Tonarm versuchen, in alle Richtungen zu bewegen. Klappert es hinten im Lager fühlbar herum, ist das Spiel zu groß.


Gruß
Benjamin
dualessystem
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 05. Jun 2011, 17:19

Vertikallager:

Auflagekraft und Antiskating auf Null stellen. Der Tonarm muss frei schweben da er ja ausbalanciert ist. Dann nimmst du ein Stück Papier, schneidest ein Stück 1x1cm ab und legst das vorsichtig vorn auf die Headshell. Der Tonarm muss dann direkt absacken nach unten.


Hat gleich auf Anhieb geklappt.


Horizontallager:

Ebenfalls Auflagekraft und Antiskating auf Null, der Arm muss auch frei schweben. Dann leicht von Rechts gegen den Tonarm pusten, der muss sich direkt und ohne Murren in Richtung der Mitte des Plattentellers bewegen. Ersatzweise auch bei Auflagekraft null und ausbalanciertem Tonarm das Antiskating auf Stellung 0,5 bringen. Dann muss sich der Tonarm auch ohne Murren in Richtung Tellermitte bewegen.


Beim ersten Versuch ist der Tonarm bzw die Nadel an der Gummimatte des Tellers hängengeblieben.

Beim zweiten Versuch ging der Tonarm bis zur Mitte und kam zwar zürück aber nicht ganz zur Ausgangsposition.

Auflagekraft und Antiskating stehen natürlich auf 0

Mein Tonarm kommt in dieser Position nie ganz zur Ruhe,er bewegt sich ständig ganz leicht auf und ab.Muss es so sein?
dualessystem
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 05. Jun 2011, 17:20

Bepone schrieb:
Hallo,

nicht vergessen, zu testen, ob das Spiel im Tonarmlager zu groß ist.

Vorne an der Headshell anfassen und den Tonarm versuchen, in alle Richtungen zu bewegen. Klappert es hinten im Lager fühlbar herum, ist das Spiel zu groß.


Gruß
Benjamin


Vielen Dank,den Tipp werde ich natürlich auch beherzigen. Sofort:prost
dualessystem
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 05. Jun 2011, 17:24
@Benjamin

scheint alles in Ordnung zu sein,konnte kein Klappern hören bzw fühlen.
dualessystem
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 05. Jun 2011, 20:36
So,nun hat alles doch noch geklappt! Der Tonarm schwebt jetzt ohne Probleme in die Richtung Tellermitte.Ich hatte den Tonarm wohl nicht richtig ausbalanciert.

@all

vielen Dank für Eure Hilfe
dobro
Inventar
#17 erstellt: 06. Jun 2011, 12:16
Hallo,

was sich noch anbietet, wäre die Kontakte zu reinigen. Dazu nimmst du das TK ab, nimmst einen Glasfaserradierer (aus dem Schreibwarenladen) zur Hand und reinigst die meist oxidierten Kontakte damit - aber etwas vorsichtig.

Die Nadel kannst du super mit Schmutzradierern aus dem Supermarkt reinigen. Schneide dir ein passendes Stück von dem etwa 10x15 cm Stück heraus, feuchte es an und reinige die Nadel, indem du vorsichtig von hinten nach vorne über die Nadel streichst. Das kannst du ein paar mal machen und du hast wieder eine schön saubere Nadel, sollte deine Nadel verschmutzt sein, wirst du den Unterschied schon hören.

Cinchkontakte reinige ich meist mit Ballistol-Öl. Damit geht oft der härteste Spack ab.

Viel Spaß mit dem Dreher.

Gruß
Peter
germi1982
Moderator
#18 erstellt: 06. Jun 2011, 12:28
Die Modelle gabs damals wahlweise mit DIN- oder Cinch-Verkabelung. Die meisten Exemplare die hier in Deutschland unterwegs sind dürften aber die DIN-Verkabelung aufweisen.

Bei den Exemplaren in Cinch würde ich aber gleich komplett die Stecker ersetzen. Die waren bei allen Dual-Plattenspielern die Achilles-Ferse bezüglich Kabelbruch. Bei der DIN-Variante hingegen gibt es solche Probleme nicht.

Die Reinigung der Kontakte an der Headshell und den Anschlusskontakten der Kabel die den Tonabnehmer mit dem TK verbinden mit dem Glasfaserradierer zu reinigen sollte man schon machen. Geht auch recht schnell.

Die sollten silbrig glänzen, wenn sie bräunlich-schwarz verfärbt sind ist eine Reinigung angesagt.


[Beitrag von germi1982 am 06. Jun 2011, 12:31 bearbeitet]
dualessystem
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 07. Jun 2011, 13:43
Ah,alles klar.Danke schön..

Noch eine Frage:
Manchmal wenn ich den Startregler bediene,dreht sich der Plattenteller aber der Tonarm hebt nicht ab,dann muss ich noch einmal die Starttaste tätigen.Ist das ein Problem?Falls ja,wie behebe ich es?
dobro
Inventar
#20 erstellt: 07. Jun 2011, 14:20
Hallo,

hatte ich bei meinem alten 701er auch. Wenn du ihn weit genug nach links bewegst, sollte es aber immer funktionieren, oder?

Gruß
Peter
germi1982
Moderator
#21 erstellt: 07. Jun 2011, 14:39

dualessystem schrieb:
Ah,alles klar.Danke schön..

Noch eine Frage:
Manchmal wenn ich den Startregler bediene,dreht sich der Plattenteller aber der Tonarm hebt nicht ab,dann muss ich noch einmal die Starttaste tätigen.Ist das ein Problem?Falls ja,wie behebe ich es? :prost



Drück mal die Start-Taste bei verriegeltem Tonarm. Nicht erschrecken wenn es kracht...

Laut Servicehandbuch soll man das nach einem längeren Transport so machen wenn die Automatik dejustiert ist.
dualessystem
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 07. Jun 2011, 15:00

dobro schrieb:
Hallo,

hatte ich bei meinem alten 701er auch. Wenn du ihn weit genug nach links bewegst, sollte es aber immer funktionieren, oder?

Gruß
Peter



das habe ich ehrlich gesagt noch nicht ausprobiert,hast du deinen 701er nicht mehr?
dualessystem
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 07. Jun 2011, 15:02

germi1982 schrieb:

dualessystem schrieb:
Ah,alles klar.Danke schön..

Noch eine Frage:
Manchmal wenn ich den Startregler bediene,dreht sich der Plattenteller aber der Tonarm hebt nicht ab,dann muss ich noch einmal die Starttaste tätigen.Ist das ein Problem?Falls ja,wie behebe ich es? :prost



Drück mal die Start-Taste bei verriegeltem Tonarm. Nicht erschrecken wenn es kracht...

Laut Servicehandbuch soll man das nach einem längeren Transport so machen wenn die Automatik dejustiert ist.



o.k das versuche ich dann gleich mal.

ach ja hier ein Foto von meinem,bin ein wenig stolz! sorry für die Bildquali...



Uploaded with ImageShack.us
dualessystem
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 07. Jun 2011, 15:11
gesagt,getan! gut,gekracht hat es nicht.
Der Plattenteller hat sich gedreht,der Tonarm wollte sich auf den Weg machen,das ging natürlich nicht ,dann hörte der Teller auf sich zu drehen.

Nach der Entrieglung des Arm läuft der Plattenspieler bzw die Automatik einwandfrei..
dobro
Inventar
#25 erstellt: 08. Jun 2011, 05:14
Hallo,

nein, ich habe den 701er nicht mehr. Zuletzt hatte ich ihn mit einem Denon DL 110 laufen. Die Nadel des V 15 III war mehr als runter.

Betreibst du ihn über einen Accuphase, oder was steht da unter deinem 701er?

Viel Spaß noch mit dem Dreher.

Gruß
Peter
dualessystem
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 08. Jun 2011, 08:11
Hallo Peter,
danke,ja das ist in der Tat ein Accuphase Verstärker.


Zuletzt hatte ich ihn mit einem Denon DL 110 laufen.


War´s eine glückliche Kombi?


Die Nadel des V 15 III war mehr als runter.


wie kriegt man das heraus,ob eine Nadel verschlissen ist oder nicht?

Und wie kriege ich heraus ob meine Nadel ein Nachbau oder ein Original ist?
Auf meinem Nadelschutz steht Tracking Number sonst aber absolut keine Beschriftung,die auf etwas hindeuten könnte.

Der Klang ist soweit ich das beurteilen kann klasse.
Satter Bass aber nicht übertrieben,sehr gute räumlichkeit,Stimmen hören sich sehr klar an.Falls es ein Nachbau sein sollte,ist es mbmn ein sehr gelungener.

Ich hab mir zu Testzwecken bzw just for Fun eine Nachbau Nadel für 25 euro von William Thakker bestellt und vorgestern kam sie an.Da stand auf dem Nadelschutz rein gar nichts.
Der Klang war sowas von mies,schade um das Geld.
Das hat mir zu denken gegeben,ob es sich bei meiner Nadel,die ich vom Verkäufer mitbekommen habe,eventuell um ein Original handelt?

Zumindest aber ein besserer Nachbau,da der Klang wirklich wesentlich besser ist als die William Nadel.

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen..
dobro
Inventar
#27 erstellt: 08. Jun 2011, 08:53
Hallo,

ja, die Kombination mit dem Denon fand in gelungen. Das V 15 III ist sicherlich auch ein gutes System, mir hat es nur nicht mehr so gut gefallen, es verzerrte schon deutlich, wo andere Systeme noch ohne Probleme abspielten, insofern war die Nadel wohl auch auf. Vormals hatte ich das V 15 III an einem Dual 704. Damals war ich auch nicht begeistert und habe mir kurzum ein neues DMS 242 gekauft. Ja, ich muss wohl damals eines der letzten neuen bei Thakker bekommen haben. Kurze Zeit später gab es das System nicht mehr. Ich fand das 242 besser - vielleicht spielte auch das Alter ein Rolle.

Du scheinst mit der HI-Track!?-Nadel die Originalnadel zu haben. Ähnlich oder sogar etwas besser sollen nur die JICO-Nadeln sein. Die kosten aber auch so um die 100 €.

Ich hatte einige Dual-Spieler in der Vergangenheit. Gut gefallen hat mir die Kombination Dual 601 mit dem M 20 E mit neuer Originalnadel. Der 701er wurde damals auch mit dem M 20 E angeboten. Das V 15 III kam erst später dazu. Eine andere tolle Kombi war der Dual 510 mit dem Shure 95 - ebenfalls mit Originalnadel.

Ich habe meinen Plattenspielerbestand deutlich reduziert. Geblieben ist ein Pioneer PL 3F mit einem Braun MC-1-System. Die Kombination gefällt mir persönlich sehr gut. Ferner ein Technics SL Q3 mit Original Technics 207-System, ebenfalls eine schöne Kombi und last not least eine Omnitronic DJ-Braut DD5250 mit einem Ortofon Arkiv. Das Arkiv spielt sehr analytisch, exakt und nagelt die Instrumente fest, was mich zumindest anspricht.

Ein Überraschungspaket war für mich ein Philips AF 729 mit einem Philips GP 400-System mit Originalnadel. Die Kombi war für den Preis nicht zu toppen. Hat mich damals inkl. Versand keine 30 € gekostet. Ähnlich habe ich die Kombi als Grundig PS 3000 mit gleichem System stehen.

Gruß
Peter
germi1982
Moderator
#28 erstellt: 08. Jun 2011, 09:19
Eine gute Alternative zum V15 ist das Ortofon M20. Der 701 war anfangs mit dem ausgestattet.

Ich persönlich meine es muss sich nicht vor dem V15 verstecken, ein exzellentes System.

Ich nutze das Ortofon M20 FL Super am 704. Gibts aktuell mal wieder beim Thakker als NOS-System zu kaufen.


[Beitrag von germi1982 am 08. Jun 2011, 09:20 bearbeitet]
dualessystem
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 08. Jun 2011, 13:25
Warum hast Du deine Sammlung verkleinert?



Das V 15 III kam erst später dazu. Eine andere tolle Kombi war der Dual 510 mit dem Shure 95 - ebenfalls mit Originalnadel.


Seit Tagen lese ich sämtliche Threads und habe auch viel Gutes über das Shure 95 gelesen.
Klick mal bitte den Link an,ist das eine Originalnadel? Falls ja,ist das ein guter Preis?

http://cgi.ebay.de/w...geName=STRK:MEWNX:IT


Du scheinst mit der HI-Track!?-Nadel die Originalnadel zu haben. Ähnlich oder sogar etwas besser sollen nur die JICO-Nadeln sein. Die kosten aber auch so um die 100 €.
Wo könnte ich noch ein Jico Nadel für 100 Euro bekommen?



Ich hab leider kaum Vergleichsmöglichkeiten gehabt und möchte mich natürlich nicht nur auf ein System beschränken,ich bin generell ein offener und interessierter Mensch.

Hat der dual 701 einen leichten oder schweren Tonarm?
dobro
Inventar
#30 erstellt: 08. Jun 2011, 14:05
Hallo,

die Nadel zum Shure 95 scheint eine nicht benutzte Originalnadel zu sein. Du brauchst natürlich dazu das 95er System.

Ich habe selbst nie eine JICO-Nadel gekauft. Man soll sie aber für umgerechnet ca. 100 € direkt in Japan beziehen können, wobei ich mich für den Preis nicht verbürgen wollte. Du kannst diesbezüglich besser konkret nach dieser Nadel hier im Forum fragen oder ggf. auch im dual-board.de Hilfe bekommen. Bei Thakker kannst du sie bekommen, kostet aber deutlich mehr:

http://12580.hotdigi...69-114_p11053_x2.htm

Nun, die Systeme haben stets Klangfarben, die dem einen mehr dem anderen weniger gut gefallen. Ähnliches gilt für Transparenz und Räumlichkeit, wobei teurere Systeme hier und da schon Vorteile gegenüber billigen Systemen haben (si sie denn an den Arm passen). Das macht das Analoghören ggf. auch so interessant gegenüber dem CD-hören.

Ich würde nicht mehr zu viel Zeit auf Vergleiche verschwenden. Es gibt einige gute Systeme in einer akzeptablen Preisklasse, wie Shure 97, AT 120, AT 440, einige Nagaokas, das Denon DL 110 usw. Die älteren Systeme haben oft die Nachteile, dass es keine Originalnadeln mehr gibt. Insoweit würde ich mich mit den älteren Systemen auch nicht mehr befassen, es sei denn, es gibt eine sehr gute Nachbaunadel oder eben noch die Originale.

Der Tonarm des 701er liegt nach meinen Informationen bei ca. 12g effektiver Masse.

Warum ich meine Sammlung verkleinert habe ...Platten hören hat für mich viel mit Nostalgie und Erinnerungen zu tun, was durchaus sein Berechtigung hat. In den meisten Fällen jedoch sehe ich keine Vorteile gegenüber der CD, die wesentlich einfacher zu handhaben ist, die Geräte sind billiger und bedürfen kaum der Pflege. Zudem kann ich schnell eine MP3 für das Auto erstellen usw. usw. Gute Plattenspieler werden in der für mich interessanten Preisklasse nicht mehr hergestellt (Ausnahme ggf. Dual 505-4 - aber dann doch lieber einen gepflegten alten Dual). Ausnahme ist leibhaftig auch mein Omnitronic DD 5250 (und die Baugleichheiten) der mir mit dem Ortofon Arkiv richtig Spaß macht. Ein anderer Grund ist auch, dass ich Geräte auch gerne benutze und sie ungern herumstehen habe. Ich habe im Augenblick 4 Dreher an 3 Anlagen in Nutzung und mehr sollen es eigentlich auch nicht werden.

Eine Art Sucht auf bestimmte Gerätetypen hat es bei mir auch nicht gegeben - vielleicht Gott sei dank.

Gruß
Peter
dualessystem
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 08. Jun 2011, 14:43
Hallo Peter,

das sind mal klare Aussagen,vielen Dank!

Ich hätte nicht gedacht,dass Musikhören mit Schallplatten so großen Spaß machen kann,sonst hätte ich mir vorher schon so eine Soundmaschine gekauft.Ich möchte gar nicht von besser oder schlechter sprechen,das Vinyl klingt einfach anders.Die Cd ist natürlich viel komfortabler und pflegeleichter,keine Frage!


Ein anderer Grund ist auch, dass ich Geräte auch gerne benutze und sie ungern herumstehen habe. I


Das kann ich sehr gut nachvollziehen,mir geht es genauso.
Ich hab hier einen hochwertigen Cd Player den Sony X777 Es stehen,ich kann dem guten Stück nichts mehr abgewinnen.Der steht hier und verstaubt und das muss wirklich nicht sein,deshalb werde ich ihn wahrscheinlich verkaufen.

Ich hab mein Laptop an meinen Verstärker angeschlossen und das billige PC Laufwerk reicht für meine Ansprüche.



Ich würde nicht mehr zu viel Zeit auf Vergleiche verschwenden. Es gibt einige gute Systeme in einer akzeptablen Preisklasse, wie Shure 97, AT 120, AT 440, einige Nagaokas, das Denon DL 110 usw. Die älteren Systeme haben oft die Nachteile, dass es keine Originalnadeln mehr gibt. Insoweit würde ich mich mit den älteren Systemen auch nicht mehr befassen, es sei denn, es gibt eine sehr gute Nachbaunadel oder eben noch die Originale.


Wie gesagt das Shure V 15 III gefällt mir unglaublich gut,ich bin zufrieden! Ich weiß leider nicht,ob die Nadel original ist oder nicht und inwieweit sich die Nadel schon abgenutzt hat,aus diesen Gründen würde ich mir schon eine Jico kaufen.


Für Experimente nur so zum spaß würde ich mir wahrscheinlich noch einen Dreher zulgen.


Eine Art Sucht auf bestimmte Gerätetypen hat es bei mir auch nicht gegeben - vielleicht Gott sei dank.


germi1982
Moderator
#32 erstellt: 08. Jun 2011, 15:15

dobro schrieb:
...Der Tonarm des 701er liegt nach meinen Informationen bei ca. 12g effektiver Masse.

...



Das ist korrekt. Eigentlich ist der Tonarm zu schwer für Tonabnehmer wie das Shure V15 III oder das Ortofon M20 E. Beide bringen 5g auf die Waage und beide haben eine Compliance von 40. Aber durch den Antiresonator wird die Tonarmresonanz in den optimalen Bereich verschoben. Der liegt zwischen 8 und 12 Hz. Theoretisch wäre die Resonanz an dem Tonarm mit einem dieser Systeme bei etwa 6 Hz. Beim Dual 704, der hat ja die gleiche Konfiguration, also auch den gleichen Antiresonator und auch das V15 III, hat die STEREO seinerzeit eine Tonarmresonanz von 8 Hz gemessen. Also im optimalen Bereich.
dobro
Inventar
#33 erstellt: 09. Jun 2011, 05:30
Hallo,

wenn du noch mit anderen Drehern probieren möchtest, würde ich dir einen Thorens TD 320 mit dem TP 16 MK IV und ggf. einen Technics SL Q2/3 oder auch 1900/1710 empfehlen. Soll es ein Reibradler sein kommt ein ELAC 50 H /II, ein Dual 1019/1218/28/19/29 oder sicherlich ein PE 2020 sicherlich gut. Sehr gut gefallen hat mir ein rega P3 mit RB300-Tonarm. Ich hatte ihn mit einem ELAC 792 E und fand ihn vor allem für Klassik gut. Ich habe auch schon gelesen, dass er mit dem Ortofon black sehr gut harmonieren soll.

Es gäbe noch so viele andere ...

Ja, der Sony X-777. Wenn es für den noch Ersatzlaser gäbe, könnte ich glatt schwach werden. Wie auch immer, die Klangunterschiede zwischen den CD-Playern sind ohnehin marginal. Aber die Haptik spielt eben auch eine Rolle.

Hier gibt es auch noch Nadeln:
http://www.schallpla...tischer-Schliff.html

Zumindest die Ersatznadel für ein Philips GP 412 soll hier ganz gut gewesen sein!?

Gruß
Peter


[Beitrag von dobro am 09. Jun 2011, 05:33 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 09. Jun 2011, 08:55
Moin,

wenn dir das V15III gefällt, kaufe die Jico SAS dazu und du hast ein hervorragendes System.

Es passt perfekt zum 701, ist "original" und klingt m.E. wirklich fantastisch.

Nachbaunadeln der einfacheren Sorte (nicht Shibata Rebuild, die soll gut sein) klingen nicht zwangsläufig schlecht, tasten aber fast immer (oder immer) wesentlich schlechter ab und verzerren daher früh.

Dazu kommt, dass diese Nadeln (auch Shibata Rebuild) mit höherer Auflagekraft betrieben werden müssen, was ein Hinweis auf abweichende Spezifikationen ist.
(bei meinen Billignadeln ca. 2g, bis die Verzerrungen nicht mehr weniger werden!)

Damit stellt sich im Zweifelsfall auch eine andere Armresonanz ein, die zusammen mit dem Antiresonator liegen könnte.
Das geht dann evtl. in die Hose, salopp gesagt.

Ich habe/hatte verschiedene Nachbaunadeln unterschiedlicher Herkunft.
Die Erste war klanglich gut und tastete recht sauber ab.
(keine Ahnung, welcher Hersteller, war an einem Telefunken S600 vom Folhmarkt verbaut)
Nach deren Ableben (abgebrochen) gab es für 90DM eine neue Nadel, die beschi..en klang und stark verzerrte.
Später stellte sich heraus, dass der Diamant nicht gerade eingesetzt war, sondern verdreht.
Das kommt bei "billigen" Nachbauten wohl mal vor.

Dann habe ich Nachbauten von Aswo ausprobiert.
Die sind für das Geld ok, aber so viel besser als ein Einsteigersystem um 30 Euro klingt´s damit auch nicht.
(Edit: die Awo Nadeln (ca. 20€+) sehen exakt so aus wie die aus Dobros Link)

Mit der Jico SAS war ich dann richtig begeistert und bin es noch.
Eine kurz vorher gekaufte gebrauchte DN35 klang schon fast ebensogut.

Ich bin also der Meinung, es lohnt sich, zumal du für das "Jico- Geld" kaum ein besseres System finden wirst.

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 09. Jun 2011, 08:57 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 09. Jun 2011, 20:45

Ja, der Sony X-777. Wenn es für den noch Ersatzlaser gäbe, könnte ich glatt schwach werden. Wie auch immer, die Klangunterschiede zwischen den CD-Playern sind ohnehin marginal.


...der Sony 555ES hat das wesentlich langzeitstabilere LW und ist klanglich nur wenig vom Topmodell entfernt.
Das ist schon eine Hausnummer ! Klangbeschreibungen dazu spar ich mir, die kann man zuhauf im Netz finden....

Das Klangunterschiede bei CD Playern nur "marginal" sind kann ich nicht gerade behaupten. Da sind genau so Welten dazwischen wie bei Plattenspieler-System-Arm Kombis!

Ob man das zuhause bemerkt hängt ganz entschieden vom dem "dahinter" ab. Bei den einen wie bei den anderen Quellen....


[Beitrag von luckyx02 am 09. Jun 2011, 20:49 bearbeitet]
dualessystem
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 09. Jun 2011, 22:29


wenn du noch mit anderen Drehern probieren möchtest, würde ich dir einen Thorens TD 320 mit dem TP 16 MK IV und ggf. einen Technics SL Q2/3 oder auch 1900/1710 empfehlen. Soll es ein Reibradler sein kommt ein ELAC 50 H /II, ein Dual 1019/1218/28/19/29 oder sicherlich ein PE 2020 sicherlich gut. Sehr gut gefallen hat mir ein rega P3 mit RB300-Tonarm. Ich hatte ihn mit einem ELAC 792 E und fand ihn vor allem für Klassik gut. Ich habe auch schon gelesen, dass er mit dem Ortofon black sehr gut harmonieren soll.


Vielen Dank,Peter! Alles schöne und interessante Dreher

Einen Direktdrive habe ich ja schon,nächstes Mal probiere ich einen Dreher mit nem Riemenantrieb aus.Mal schaun,was es wird,ich werde berichten.


Ja, der Sony X-777. Wenn es für den noch Ersatzlaser gäbe, könnte ich glatt schwach werden. Wie auch immer, die Klangunterschiede zwischen den CD-Playern sind ohnehin marginal.

marginal ist noch sehr großzügig,ich höre mit meinen Holzohren überhaupt keinen Unterschied


Aber die Haptik spielt eben auch eine Rolle

Für mich spielte sie neben der Optik eine erhebliche Rolle,jetzt aber nicht mehr!


wenn dir das V15III gefällt, kaufe die Jico SAS dazu und du hast ein hervorragendes System.

@rorenoren
Danke

Die Jico SAS werde ich mir auf jeden Fall holen,die bei Thakker ist aber vom Preis schon heftig gesalzen.Werde sie wohl direkt aus Japan bestellen müssen.


Sobald ich die Jico SAS habe,werde ich ein paar Tage intensiv Musik hören und dann hier im Forum posten.

Mfg
dualessystem
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 09. Jun 2011, 23:57
Der Tonarm geht hoch, wird dann zum Aufsetzpunkt geführt,die Nadel berührt kurz die Platte und der Tonarm geht wieder zurück auf den Startpunkt bzw Ausgangsposition.Dann betätige ich noch einmal die Starttaste und alles funzt wunderbar.

Ist das ein Automatikfehler? Wie behebe ich das "Problem"?
dobro
Inventar
#38 erstellt: 10. Jun 2011, 05:22
Hallo,

ist nicht mehr so ganz meine Baustelle, aber ich vermute, dass sich so langsam der Steuerpimpel verabschiedet. Bei einem 1219er, den ich mal hatte, war es ähnlich. Schließlich funktionierte die Automatik gar nicht mehr. Bei einem 1219er könnte es zudem noch der Multiselektor für den Wechselbetrieb sein, aber damit hast du mit dem 701er nichts zu tun.

Aber dir wird sicher geholfen, entweder hier oder im www.dual-board.de

...zu den klanglichen Unterschieden von CD-Playern wurde in anderen Threads schon genug geschrieben. Für mich bleiben die Unterschiede marginal, zumindest für die CD-Player, die nach 1990 gebaut wurden.

Gruß
Peter
dualessystem
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 10. Jun 2011, 12:56
Hallo Peter

Steuerpimel,was ist denn das? Noch nie vorher gehört.Ein bisschen gegoogelt und hab das hier gefunden:

http://cgi.ebay.de/D...&hash=item5ae0db0fca

Das passt doch,oder?

Bist Du auch im Dual Forum aktiv?

Habe ich eigentlich schon gesagt,dass ich meinen Cs 701 lieb gewonnen habe?

Wirklich,so viel Spaß hatte ich noch nie an der Musik und das ist nicht einfach so gesagt.Seit ich den Dreher habe, höre ich fast nur noch Musik.


[Beitrag von dualessystem am 10. Jun 2011, 13:35 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 10. Jun 2011, 13:52
...na ja original ist der nicht....dann kannst du ihn dir auch selber schnitzen. Man nehme ein Koaxkabel innenisolierung, dieses durchsichtige Zeug.
Schneide es mit einem scharfen Messer gerade auf einen 5mm langen Zylinder zurecht. Dann bohrt man das Loch, wo eigentlich sonst der Kupferdraht gesessen hat, auf etwa 2mm auf und ca. 3mm tief.Man hat jetzt ein Sackloch. Mit diesem Sackloch steckt man das ganze auf den steuerstift und Voila er automatikt wieder....

...oder kaufe hier das ORIGINAL für 3,45.... !

https://ssl.kundense...l%2B%3D28279116%3D29


[Beitrag von luckyx02 am 10. Jun 2011, 14:18 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#41 erstellt: 10. Jun 2011, 16:12
Hallo,

das Problem hat m.M. nach überhaupt nichts mit dem Steuerpimpel zu tun - der ist ausschließlich für den Armtransport zuständig, und das funktioniert der Beschreibung nach ja offensichtlich.

Anscheinend ist das Blech am Kurvenrad nach einem Automatikzyklus noch im Eingriff des Nockens am Plattenteller.
Oder das Kurvenrad wird vom Kurzschließer nicht ordentlich eingerastet.

Am besten mal das nackte Chassis von unten während des Automatikvorganges beobachten (Teller kann auch von Hand gedreht werden, wenn Stecker aus der Dose).
Dann kannst du evtl. sehen, warum der Arm beim ersten mal wieder zurücktransportiert wird.


Gruß
Benjamin
Rs2b_Power
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 13. Jun 2011, 20:05

Anscheinend ist das Blech am Kurvenrad nach einem Automatikzyklus noch im Eingriff des Nockens am Plattenteller.
Oder das Kurvenrad wird vom Kurzschließer nicht ordentlich eingerastet.


ich hab das gleiche problem,ich verstehe leider nicht,was du meinst.

das kurvenrad könnte doch schlicht und ergreifend verharzt sein oder? vielleicht das rad reinigen und dann schmieren?
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