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Kaufberatung Plattenspieler + Phonoverstärker

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Autor
Beitrag
Joey911
Inventar
#1 erstellt: 02. Jul 2011, 12:30
Hallo,

ich spiele zur Zeit mit dem Gedanken mir einen Plattenspieler zuzulegen. Noch ist nichts sicher, aber irgendwie gehört das auch zu einer schönen Anlage dazu

Für das Laufwerk + Tonarm + Tonabhnemer bin ich bereit bis sagen wir 1000 Euro auszugeben. Gebraucht ist auf jeden Fall auch möglich (habe einen Großteil meiner Anlage gebraucht erstanden)
Die Optik ist mir wichtig, sollte modern und schön sein. Daher fallen die "alten" wie Dual 721 etc. für mich raus.

Eine Phonovorstufe brauche ich wohl auch, da mein Vorverstärker leider keinen Phono-Eingang hat. Hier bitte so günstig wie möglich

Bei meiner bisherigen Informations-Tour bin ich auf den Project Perspective gestoßen, der mir schon recht gut gefällt. Oder der Scheu Cello.

Habt ihr vielleicht Tipps, was ich mir anschauen sollte?
dobro
Inventar
#2 erstellt: 04. Jul 2011, 06:13
Hallo,

wenn du dir sicher bist, mit dem Thema Plattenspieler usw. neu zu beginnen, würde ich dir in der von dir aufgerufenen Preisklasse zu einem rega P3 raten:

http://www.phonophono.de/Yrega_planar3.php3?Kennung=

mit dem Ortofon blue oder besser black solltest du eine tolle Kombi haben.

Zum Thema Phonopres kann ich dir nicht so viel sagen, da ich mit meinem dynavox TPR 2 und dem Vorverstärker in meinem Rotel zufrieden bin.

Gruß
Peter
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 04. Jul 2011, 07:42
Es steht aber bereits der Nachfolger in den Startblöcken
http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=13274
raindancer
Inventar
#4 erstellt: 04. Jul 2011, 08:01
Wär ein Thorens 320 od. 2001/3001 von der Optik her akzeptabel? Da bekommst du Wertigkeit, Wohlklang und eine gewisse Anfängerfreundlichkeit vereint.

Dann fällt mir noch der Audiomeca Romance ein, aber der wird schon über deinem Budget liegen, ist auch ein Exot geblieben.

Und noch einer: Roksan Radius, leider etwas teuer geworden.

aloa raindancer
Archibald
Inventar
#5 erstellt: 04. Jul 2011, 10:36
Hallo Joey,

hast Du noch von früher einen Haufen LPs (so wie ich) oder hast Du kürzlich einen solchen geerbt ? Anderfalls würde ich mir diese Ausgabe sparen und lieber in Lautsprechern oder (und das ist immer gut) in Tonträgern investieren. Neu einsteigen ohne entsprechende LPs bereits zu haben, würde ich mir schenken. Ich weiß, dass es jetzt wieder einen Aufschrei gibt, aber eine LP ist einer CD klanglich einfach nicht überlegen und ernsthaft auch nicht ebenbürtig.

Gruß Archibald
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Jul 2011, 17:50
Dann hast du wohl noch nie einen Vergleich gehabt?

Das dachte Ich bis vor kurzem auch , bin jetzt aber ganz anderer Meinung!

mfg
Archibald
Inventar
#7 erstellt: 04. Jul 2011, 18:21
Tom,

Du darfst mir glauben, dass ich vergleichen kann. Ich möchte das Thema hier jedoch nicht vertiefen, da es schon des öfteren im Forum besprochen wurde und als Vertiefung "off topic" ist. Abschließend nur eine Anmerkung : Bitte laste eine eventuell schlechte Abmischung nicht dem Medium an ! Ich weiß sehr wohl, dass häufig dort das Problem zu suchen ist (Stichwort "Loudness War").

Gruß Archibald
@drian
Inventar
#8 erstellt: 04. Jul 2011, 18:52
Alles auch eine Frage des Musikgeschmacks, wer nur Schlumpfentekno und aktuellen Gaga hört, der kann sich Vinyl getrost sparen
Wer auf Punkrock, 60's Garage & Alternativ steht, bei dem spielt es sowieso keine Rolle, ob der Sound vom Tonband, Platte oder CD kommt, hauptsache authentisch und dreckig, da kommt so ziemlich jede Quelle mit zurecht
Wer gerne Jazz & Soul hört, für den gibt es meiner Meinung nach absolut keinen Grund auf CD zu wechseln, da gibt es ganz hervorragendes (originales) Vinyl, das die CD nicht fürchten muss
Unsere Klassik Freunde allerdings werden sicher die CD schätzen, bei extremen Passagen mit Dynamikwechseln und deren Feinheiten würde mich auch jedes Nebengeräusch stören.
Joey911
Inventar
#9 erstellt: 05. Jul 2011, 14:54
Hallo,

ja, den Rega hatte ich mir auch schon angeschaut, aber irgendwie werde ich nicht so richtig warm mit denen... er wirkt doch sehr einfach und "labil".
Der Thorens sieht ok aus. der Roksan wäre mein Favorit.

Jaaa... zum Thema ob mans braucht oder nicht... das ist auch wirklich noch so eine Frage für mich. Denn ich habe keine Plattensammlung geerbt. Aber ich denke es ist relativ einfach an einen guten "Haufen" Platten zu kommen... Second-Hand Läden etc. sollten da doch einiges bieten (oder?).

In den Rest meiner Anlage von der Technik her denke ich macht es keinen Sinn weiter zu investieren. Da ist der Raum dann das größte Problem. Sie besteht (im Groben) aus Cyrus Vorstufe, AVM M3S Mono-Endstufen, einem Naim CD-Player und Isophon Vieta Lautsprechern.
In mehr Musik zu investieren ist immer eine gute Idee und da kam mir dann eben auch der Gedanke, warum nicht mal Vinyl ausprobieren.
Es "hat" eben einfach was. Aber sicher bin ich mir trotzdem nicht

Danke aber schonmal für eure Ideen, vielleicht habt ihr ja noch ein paar Meinungen oder Vorschläge?

Schönen Gruß
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 05. Jul 2011, 15:04
Wie wäre es denn mit dem Clearaudio Concept?

Ansonsten würde ich erstmal mit einem preiswerten gebrauchten Dreher testen, ob Du dem Vinylkram überhaupt etwas abgewinnen kannst.
Wenn nicht, Dreher verkaufen und weiter CDs hören.
Wenn doch, Dreher verkaufen (praktisch ohne Verlust) und höherwertigen Dreher besorgen.

Joey911
Inventar
#11 erstellt: 10. Jul 2011, 15:13
Den Clearaudio hat mir mein Händler auch empfohlen... würde einen für knapp unter 700 bekommen können, dazu dann den kleinen Clearaudio Phono-Pre.

Mich macht es nur etwas unsicher, dass der Clearaudio hier irgendwie immer etwas "seltsam" wegkommt... ich frage mich nur ob das wirklich begründet ist (und ein Kauf ein "Fehler" wäre) oder ob es einfach ein paar Leute gibt die den Spieler nicht mögen.

Dass wohl die Tonarmkonstrutktion bedingt, dass die Auflagekraft nicht immer exakt gleich ist, habe ich schon mitbekommen, nur frage ich mich was das wirklich ausmacht.

Denn optisch und vom Ganzen her finde ich den schon sehr nett. Wirkt nicht so "einfach" wie die günstigen Rega und Project Spieler.
Die ganzen Klassiker (Dual, Thorens) sagen mir optisch einfach nicht zu...

Schönen Gruß
akem
Inventar
#12 erstellt: 11. Jul 2011, 08:06
Zum Clearaudio Concept gibt es zu sagen, daß es offenbar nicht möglich ist, die Auflagekraft über die gesamte Plattenseite hinweg annähernd konstant zu halten. Hierzu gibt es einen Thread im analog-forum.de

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 11. Jul 2011, 09:33
Hallo,

der Clearaudio Concept sieht optisch wirklich sehr gut aus, das Antriebssystem erinnert aber fast verblüffend an die Dual-4-er Serie, die als Vollautomat als Neuware für die Hälfte an Kohle über die Theke geht.

Aber ehrlich: Für 700,- Euro machst Du m.M. nichts falsch

Peter
Klee
Stammgast
#14 erstellt: 11. Jul 2011, 11:12

Archibald schrieb:
Ich weiß, dass es jetzt wieder einen Aufschrei gibt, aber eine LP ist einer CD klanglich einfach nicht überlegen und ernsthaft auch nicht ebenbürtig.

Gruß Archibald :prost


Ich hol schon mal die Chips
iKorbinian
Stammgast
#15 erstellt: 11. Jul 2011, 11:24
Der Esoterikwahn möge beginnen.

Zum Thema: Wenn man es unterm Strich sehen will, ist der Neubeginn mit Platten rausgeworfenes Geld.

Kauf dir lieber einen Stapel CDs und investiere in Lautsprecher
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 11. Jul 2011, 12:00

iKorbinian schrieb:

Zum Thema: Wenn man es unterm Strich sehen will, ist der Neubeginn mit Platten rausgeworfenes Geld.

Könnte man das nicht von jedem Hobby behaupten?
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 11. Jul 2011, 12:22
Hallo,

das ist doch die Hauptaufgabe eines jeden Hobbies: mit möglichst viel Aufwand ein relativ sinnfreies Ziel zu erreichen....

Peter
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 11. Jul 2011, 12:23
So isses
Frank_13
Stammgast
#19 erstellt: 11. Jul 2011, 15:58
Habe Popcorn rausgeholt
Ich würde ohne vorhandene LP-Sammlung einen guten gebrauchten kaufen, dazu ein hochwertiges System. Der TA macht die Musik.
Und dann würde ich das erstmal alles ausprobieren, und sacken lassen. Und wenn es Dir mit dem Vinyl dann doch gefällt den guten gebrauchten wieder verkaufen ( oder als 2 Dreher).
Nen guten TA hast denn ja schon.
Die heutigen Dreher sind extrem teuer, gute gebrauchte kosten teilweise ein zehntel, zb Dual 721 als Vollautomat mit allem drum und dran würde heute über 1000€ kosten.
Neu anfangen und so viele € ausgeben würde Ich mir echt überlegen.
Bin auch der festen Meinung das Vinyl nicht an die CD rankommt, macht aber viel mehr Spaß, viel mehr.
Und wie oben schon gesagt, bei "dreckigen Scheiben" ist das gleichwertig oder geht zugunsten des Drehers aus.
Klassik und richtig hochwertig, mit Dynamiksprüngen ohne Ende sieht Vinyl aber alt aus.
Trotzdem höre Ich zb seit wiederentdeckung des Vinyls keine CD´s mehr.
Ich muß echt mal gucken ob mein CD-plärrer noch läuft, so siehts bei mir aus.
LG Frank
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 11. Jul 2011, 16:31
Ich habe die Popcorn da , und sage dazu das die LP der CD bei weitem überlegen ist.
Kann jetzt kanns gut vergleichen ( sagt wahrscheinlich jeder)
bloss seit dem Ich meine dreher habe weiss Ich wie meine Lautsprecher spielen.

mfg
Frank_13
Stammgast
#21 erstellt: 11. Jul 2011, 16:48
Dann lege mal ne schöne Klassic auf, und du wirst sehen das solche Musik nur ohne Knackser und ähnlichem gut ist.
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 11. Jul 2011, 16:51
Nein glaub ICH nicht, weil die Dynamik keine CD hin bekommt und Ich habe auch ein paar XRCD´s aus Japan!
Frank_13
Stammgast
#23 erstellt: 11. Jul 2011, 17:04

tom-garfield2207 schrieb:
Nein glaub ICH nicht, weil die Dynamik keine CD hin bekommt und Ich habe auch ein paar XRCD´s aus Japan!

das dynamik ein plus der Cd ist, ist schon mehrfach beschrieben worden, bin gerade zu faul zum suchen.
Auf was hörst Du ab, das du das nicht hörst ?
LG Frank
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 11. Jul 2011, 17:26
Also mit was Ich höre mit einem C.E.C tl 51 XZ und Restek Sector II ,mein Dreher ist noch ein Rega P3 Split Slap mit Goldring 1022 GX. Lautsprecher sind B&M Prime 8.
Davor hat Ich als CD Player einen Unison Unico.
Und ich höre jetzt erst seit 2 Monaten mit Dreher aber CD´s habe Ich seit dem keine mehr gekauft.

Und was andere schreiben und hören ist mir egal, Ich vertraue da nur auf mein eigenes Gehör.
andisharp
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 11. Jul 2011, 17:34
Das was man heute für 1000 Euro an neuen Drehern bekommt, ist extrem bescheiden und würde mir niemals ins Haus kommen. Für dieses Budget bleibt eigentlich nur der Kauf eines guten Gebrauchten. Mindestens 300 Euro würde ich in den TA investieren, denn der ist letztlich am wichtigsten. Und so was in der Art als Dreher: http://cgi.ebay.de/T...&hash=item588eac5625

Da kommt kein heutiges Gerät mit.
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 11. Jul 2011, 17:38
Ja Ja früher wa alles besser.

Ist aber trotzdem ein schöner Player gefällt mir auch.
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 11. Jul 2011, 17:42
Ach ja und Ich glaube auch das sich da nicht viel getan hat,
die neuen sind sicher weder besser noch schlechter , und teurer auf jeden Fall aber wo ist das in der heutigen Zeit nicht so?

mfg
andisharp
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 11. Jul 2011, 17:44
Plattenspieler waren es auf jeden Fall. Die überteuerten windschiefen Dinger von heute hätte man damals gar nicht an den Mann bringen können. So was bekam man höchstens als Bestandteil von Billigracks für Konfirmanden.
Frank_13
Stammgast
#29 erstellt: 11. Jul 2011, 17:47

tom-garfield2207 schrieb:
Also mit was Ich höre mit einem C.E.C tl 51 XZ und Restek Sector II ,mein Dreher ist noch ein Rega P3 Split Slap mit Goldring 1022 GX. Lautsprecher sind B&M Prime 8.
Davor hat Ich als CD Player einen Unison Unico.
Und ich höre jetzt erst seit 2 Monaten mit Dreher aber CD´s habe Ich seit dem keine mehr gekauft.

Und was andere schreiben und hören ist mir egal, Ich vertraue da nur auf mein eigenes Gehör.

das ist auch gut so, und wenn es für Dich so ist, ist es wirklich toll.
Ich höre auch keine CD´s mehr, auch wenn Ich deine Meinung nicht teilen kann.
Lg Frank
iKorbinian
Stammgast
#30 erstellt: 11. Jul 2011, 18:00
Diese ewige Beweihräucherung mit den LPs

Wenn sich der Themenersteller einen Spieler kaufen will, dann kommen nur gebrauchte in Frage. Pappschachteldreher wie der Rega oder die Pro Ject sind einfach schlecht. Bis auf ein wenig Glanz und Farben haben sie eigentlich nichts vorzuweisen. Man vergleiche die Duals 7xx oder einen Thorens 160.
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 11. Jul 2011, 18:04
Eigentlich ja müssig hier zu diskutieren.
Jedem das seine , mir das meiste.
Aber habe auch einen alten Thorens hier und ewig diese gejammer wie schlecht die Dreher heutzutage doch sind das ist mehr als lächerlich, wahrscheinlich noch nie einen Vergleich gehabt , aber egal.
iKorbinian
Stammgast
#32 erstellt: 11. Jul 2011, 18:11

tom-garfield2207 schrieb:

Aber habe auch einen alten Thorens hier und ewig diese gejammer wie schlecht die Dreher heutzutage doch sind das ist mehr als lächerlich, wahrscheinlich noch nie einen Vergleich gehabt , aber egal.


Ich habe bei meiner Plattenspielerwahl einen Klassiker mit aktuellen Geräten verglichen. Dabei waren Rega (P1, RP1, P3), diverse Pro Jects, ein Clearaudio Champion, ein Transrotor Avorio und Fat Bob und zuletzt sogar ein Lp12 in seiner Standardkonfigurierung. Jetzt steht bei mir ein Dual 721, da kein anderer Spieler mithalten konnte. Eigentlich wollte ich ja den Lp12 kaufen, aber der bot bei weit weniger Komfort, gleichem klanglichem Empfinden nur einen Preis der 30 mal so groß war.

Viele Grüße,
Korbinian
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 11. Jul 2011, 18:13
Wie ein Vorredener geschrieben hat so hat jeder das seine!
Frank_13
Stammgast
#34 erstellt: 11. Jul 2011, 18:15

tom-garfield2207 schrieb:
....wahrscheinlich noch nie einen Vergleich gehabt , aber egal.

Mit was soll man denn vergleichen ?
Das fällt wirklich schwer einen Dreher aus Pappmache und hochglanzlack (ok, ist überspitzt) mit null Funktionen, mit einem Dreher der Hochzeit mit allen Funktionen zu vergleichen.

Ich stelle mir gerade die frage was ein Dreher von Rega oder projekt oder .. heute kosten würede der als vollautomat mit wirklich guten werten kosten würde und welchen Dreher Ich dann kaufen würde, bin nicht so auf dem laufendem, aber über jede erkenntniss froh.
Konkretisier das jetzt mal.
Welcher Dreher kann das was zb ein 721 bietet heutzutage bieten, außer der optik.

oder was bieten heutige Dreher mehr, nach über 40 Jahren Entwicklungszeit ???


[Beitrag von Frank_13 am 11. Jul 2011, 18:18 bearbeitet]
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 11. Jul 2011, 18:36
Ich setze mich jetzt lieber hin und geniesse Musik,

da habe Ich mehr davon!

mfg
8erberg
Inventar
#36 erstellt: 11. Jul 2011, 18:56
Hallo,

welche Entwicklungszeit denn?

Beispiel: einen Direktantrieb-Dreher in vernünftiger Qualität gibt es (für horrendes Geld) von Brinkmann(Oasis), die Technik ist aus St. Georgen vom früheren Dual- und Revox-Zulieferer Papst und war schon fast 1 : 1 in den geschmähten "Plastikbomber"-Geräten der 80er Jahre drin, nur kosteten diese Plattenspieler damals 300 DM.... nicht 9000,- Euro!!!

Die allermeisten Tonabnehmersysteme wurden ebenfalls in den 70ern/ max. Anf. der 80er entwickelt, ein wenig "Badge Engineering" gab manch alter Möhre den "Look" der Neuzeit.

Ich habe eine alte Plattensammlung und habe daher auch meine Dreher. Neu einsteigen würde ich allerdings nicht mehr.

Peter
Frank_13
Stammgast
#37 erstellt: 11. Jul 2011, 19:03

8erberg schrieb:
Hallo,

welche Entwicklungszeit denn?

Beispiel: einen Direktantrieb-Dreher in vernünftiger Qualität gibt es (für horrendes Geld) von Brinkmann(Oasis), die Technik ist aus St. Georgen vom früheren Dual- und Revox-Zulieferer Papst und war schon fast 1 : 1 in den geschmähten "Plastikbomber"-Geräten der 80er Jahre drin, nur kosteten diese Plattenspieler damals 300 DM.... nicht 9000,- Euro!!!

Die allermeisten Tonabnehmersysteme wurden ebenfalls in den 70ern/ max. Anf. der 80er entwickelt, ein wenig "Badge Engineering" gab manch alter Möhre den "Look" der Neuzeit.

Ich habe eine alte Plattensammlung und habe daher auch meine Dreher. Neu einsteigen würde ich allerdings nicht mehr.

Peter

so meinte Ich das auch, konnte mich nur mit dem post von tom-garfield2207 nicht anfreunden.
LG Frank
Klee
Stammgast
#38 erstellt: 12. Jul 2011, 07:41
und noch ne Tüte Chips

Ich werd noch dick und rund
Joey911
Inventar
#39 erstellt: 17. Jul 2011, 14:26
Hallo,

nachdem was ich jetzt so über den Clearaudio, die Regas und Projects so gelesen habe, werde ich wohl von denen Abstand nehmen. Die Technik scheint mir einfach nicht wirklich gut zu sein....

Habe jetzt nochmal ein paar Bilder angeschaut und ein Dual 721 in Schwarz ist ja eigentlich auch ganz hübsch.
Da ich fast davon ausgehe, dass die Nadel von dem alten Shure V15-III, was ja damals Serie war, in den meisten Fällen verschlissen ist müsste dann wohl was neues her.
(Wenn ich denn dann merken sollte, dass mir Vinyl gefällt, was ich aber fast glaube).

Da es ja kaum noch originale Ersatznadeln für das Shure gibt, denke ich an ein neues System.
Bis jetzt würde es wohl auf das Ortofon 2M Black hinauslaufen, das ja recht gut mit dem Arm harmonieren soll.

Was nimmt man dann noch für einen Phonovorverstärker?

Gruß
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 17. Jul 2011, 14:35

Joey911 schrieb:

nachdem was ich jetzt so über den Clearaudio, die Regas und Projects so gelesen habe, werde ich wohl von denen Abstand nehmen. Die Technik scheint mir einfach nicht wirklich gut zu sein....

Viele Millionen Menschen auf diesem Planeten hören mit einem der genannten Drehermarken zufrieden Musik. Kritisieren kann man immer irgendwas. Aber wenn Dir der Dual gefällt...
kölsche_jung
Inventar
#41 erstellt: 17. Jul 2011, 14:44

Joey911 schrieb:
...

Da es ja kaum noch originale Ersatznadeln für das Shure gibt,
...

kannst ja mal nach ner Jico SAS schauen, die gibt es neben vielen anderen Nachbauten natürlich noch neu, taugt aber richtig was.
Erhältlich u.a. beim "Nadelwili"

übrigens, die Clearaudios, Regas und (teilweise) auch die Projekts sind so schlecht nicht, können natürlich mit nem 40 Jahre alten Gebrauchtgerät preislich(!) nicht mithalten ... Platten abspielen können die aber auch ganz gut ...
dualessystem
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 17. Jul 2011, 15:13

ein Dual 721 in Schwarz ist ja eigentlich auch ganz hübsch.
Da ich fast davon ausgehe, dass die Nadel von dem alten Shure V15-III, was ja damals Serie war, in den meisten Fällen verschlissen ist müsste dann wohl was neues her.


Dual ist keine schlechte Wahl,aber achte darauf,falls Du kein Hobbyschrauber bist,dass die Automatik einwandfrei funktioniert.

Schön wär es,wenn der Steuerpimpel der teilweise für die Automatik verantwortlich ist,schon ausgetauscht wäre.Überhaupt ist ein überholtes Exemplar sehr empfehlenswert.

Ich hab den Dual CS 701 den kannste auch mal unter die Lupe nehmen,der ist nicht schlechter.Lediglich nicht in der Höhe verstellbar.

Zu einem Thorens kannst Du auch greifen,ich würde folgende Modelle nehmen:

Thorens TD 160 MK II,TD 166 MK II,TD 145 MK II, Thorens TD 320
dobro
Inventar
#43 erstellt: 17. Jul 2011, 15:35
Hallo,

wenn es ernsthaft an den regas etwas zu meckern gäbe, hätten sie die vielen Jahre wohl kaum überstanden. Komisch auch, dass die rega-Tonarme in so vielen anderen Modellen zu finden sind, komisch auch, dass die Teile bei vielen bereits lange zufriedene Gesichter entstehen lassen. Wie auch immer, der Dual ist sicherlich ein Guter - wenn es nicht etwas zu basteln gibt ...

Gruß
Peter
Guido64
Stammgast
#44 erstellt: 17. Jul 2011, 15:39
...wobei der TD320MKII meine Empfehlung wäre.

TD 320 MKII

Der Tonarm TP90 ist schon recht gut und besonders für die modernen MC Systeme geeignet. Unterstützung in den Foren und die Ersatzteilversorgung ist sehr gut.

Gruß
Guido
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 17. Jul 2011, 16:17
Alle die über Rega meckern haben wahrscheinlich noch nie einen gehört.

Ist halt so, man meckert über Zeitschriften, glaubt aber selbst ernannten Abhörprofis.

Klingt komisch ist aber so!

mfg
Joey911
Inventar
#46 erstellt: 17. Jul 2011, 16:33
Bis jetzt wurde in fast jedem Thread über z.B. den Clearaudio Concept selbiger zerissen, weil der Tonarm einfach schlecht sei, das ja absoluter Müll wäre und man ihn nicht gebrauchen kann...

Das gleiche wurde über die (günstigen) Regas und Projects im Grunde auch geschrieben. Mal ists Motorbrummen, dann schief stehende Teller, schlechte Einstellmöglichkeiten oder sonstwas.

Ich suche einfach einen schönen, klanglich und technisch guten Spieler der im Gesamtpaket nicht mehr als 1000 Euro kosten soll.

Die beiden obigen Posts sind so mit die ersten, die überhaupt mal sagen, dass die Regas, Projects und der Concept etwas taugen... werden oft nur als "Einstiegsdreher" genannt, ein 721 sei dagegen deutlich ausgereifter und besser und zudem noch günstiger...

So langsam glaube ich fast, dass das ganze eine ewige Stichelei von Seiten der "Klassiker-Anhänger" gegen die "Neufraktion" ist... Von der >3000 Euro Klasse mal abgesehen.

Was soll man als "Einsteiger" in das ganze Thema nun denken?
tom-garfield2207
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 17. Jul 2011, 16:40
Also Ich habe einen Rega Planar 3, und jetzt einen Rega P5

also Ich habe damit keine Probleme, der Motor brummt nicht und
sie stehen auch beide gerade,

und wenn du mal einen Rega hörst weisst du wie gut sie sind.

So sehe Ich das auch weil früher war für einige halt alles besser.

mfg
kölsche_jung
Inventar
#48 erstellt: 17. Jul 2011, 16:54
die neuen Dreher funktionieren schon halbwegs ... ob man bereit ist für ein Brett mit Motor soviel zu bezahlen muss jeder selber wissen

(direktgetriebene) Spieler aus der Hoch-Zeit der Vinylära, Dual, Technics oder oder oder, stellen mE das (mechanisch) machbare im Plattenspielerbau dar. Mehr geht nicht, bzw. würde durch die Mängel der Schallplatte ad absurdum geführt ... und würden heute einiges mehr kosten als Brett- oder Chromspieler.

Verbleibt das Problem der Haltbarkeit. An einem 35 Jahre alten 721 (zB) kann sich der ein oder andere Defekt einschleichen ... etwas Geschick vorausgesetzt, sollte das allerdings kein Problem darstellen

wie du meinem Profil entnehmen kannst, nutze ich alte Dreher ... ich glaube kaum, dass ich für nen 4-stelligen Betrag einen schlechteren Dreher kaufen werde.
Zum Abspielen von Platten gehen die aber trotzdem meist, sind aber nun mal nicht von der Qualität wie damals, das wäre heute unbezahlbar.

klaus
Klappcover
Schaut ab und zu mal vorbei
#49 erstellt: 17. Jul 2011, 17:04
Ein Thorens TD 295 MkIV mit Ortofon Vinyl Master Red ist in meinem Besitz. Und so manche Platte klingt besser als die identische CD dazu. Von älteren, gut erhaltenen Platten ganz zu schweigen. Press- und Aufnahmequalität waren in vergangenen Zeiten z.T. viel besser. Aber wie hier schon richtig bemerkt wurde, kann man da ewig diskutieren.

Vor dem Thorens drehte hier ca. 15 Jahre lang ein Dual CS 415 oder so die Platten. Gab dann seinen Geist auf (Motor) und machte einem Project den Platz frei. Der ging aber nach fast zwei Jahren und einigen Reparaturen an den Händler zurück und wurde gegen den oben genannten Thorens getauscht. Wichtig ist ein wertiges Abtastsystem. Da lieber ein wenig mehr investieren, es lohnt sich.

Klappcover grüßt!
dualessystem
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 17. Jul 2011, 17:04

Ich suche einfach einen schönen, klanglich und technisch guten Spieler der im Gesamtpaket nicht mehr als 1000 Euro kosten soll.


Dann nimm doch einen Kenwood KD 990,der hat alle von dir gewünschten Eigenschaften und da bleiben noch locker 400 Eus für einen vernünftigen Tonabnehmer übrig.

Noch ein kleiner Tipp am Rande,bitte gebrauchte Plattenspieler immer persönlich abholen.
dobro
Inventar
#51 erstellt: 18. Jul 2011, 05:23
Hallo,

verteufeln von bestimmten Gerätetypen und Herstellern bringt doch rein gar nichts. Klar gibt es Geräte mit Schwächen und solchen die eher unauffällig sind. Gute Erfahrungen habe ich mit dem Thorens TD 320 MK nix/II gemacht. Unproblematisch in der Handhabung sind sie sehr robust und klingen mit den richtigen Tonabnehmern sehr gut. Ich hatte einen rega P3 und auch P2. Der P3 gefiel mir sehr gut und war ebenfalls völlig unproblematisch. Der 2er war auch gut, wenn auch der Arm etwas gegenüber dem des P3 abfiel. Die Technics SL Q3/2 Geräte sind eher unauffällig, klingen gut, sind robust und preiswert zu haben. Bei den Duals, die bisher bei mir standen, viel mir vor allem der Dual 510 und ein Dual 704 positiv auf. Der 721er, der einmal bei mir stand, hatte ein Versandproblem hinter sich und fällt damit erst einmal aus der Bewertung für mich heraus. Weitere Geräte die ich gute finde:

- genannter Kenwood KD 990
- Philips AF 887, wenn sich das Gehäuse nur nicht so gerne verziehen würde
- Universum F2001
- Pioneer PL-3F
- Denon DP 37 mit dem Denon DL 110
- Thorens TD 160 (hatte ich über 20 Jahre)
- Dual 601 (hat viel Spaß gemacht und klang gut mit M 20 E)

Gruß
Peter
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Einstieg in die Analogtechnik: Plattenspieler und Phonoverstärker
CandleWaltz am 02.08.2011  –  Letzte Antwort am 21.03.2013  –  14 Beiträge
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