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welcher Plattenspieler an Yamaha + canton ?

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Roland444
Neuling
#1 erstellt: 12. Sep 2011, 07:55
Hallo liebe Leute
Ich brauche eine kleine Beratung zum Plattenspieler-Kauf!
Meine Komponenten: Yamaha AX900-Verstärker, Canton Karat 770-Boxen und Dual721 mit DM 103 ME Shure. Ich höre Klassik und Rock und bin eigentlich zufrieden. Jetzt frage ich mich,
mit welchem neuen Plattenspieler bis max. 700€ eine echte Aufwertung bringt? Darf puristisch im Design sein. Evtl kommt noch ein neuer Yamaha AS-2000 dazu. Oder lieber den AX900 behalten und mehr Geld für den Dreher? Mir hat das Forum beim Lesen immer viel geholfen-Danke dafür!!!
Für ne Einschätzung wär ich echt dankbar!!
andre11
Inventar
#2 erstellt: 12. Sep 2011, 12:04
Hallo und willkommen im Forum!


Roland444 schrieb:
...und bin eigentlich zufrieden.

Was stört Dich denn, bzw. was meinst Du was fehlt?

...mit welchem neuen Plattenspieler bis max. 700€ eine echte Aufwertung bringt?

Mit gar keinem!
Der 721 ist ein durchaus geschätzter Plattenspieler.
Investiere, wenn überhaupt, in einen neuen Abtaster.
Hierzu, und zum Spieler allgemein, sollte die Suchfunktion einige Treffer erzielen.
Gerne, und wohl zu Recht, werden oft die VM /2M Serien von Ortofon empfohlen.


Gruß

André
Albus
Inventar
#3 erstellt: 12. Sep 2011, 12:17
Tag,

um einen Anfang zu machen. - Eins: das gegebene Equipment bestimmt behalten, also den Dual-Plattenspieler, ja, den AX900-Vollverstärker, ja, sowie die Canton-Lautsprecher, ja.

Perspektive: Steigerungen aber an den Stellen, wo die Grenzen des Gegebenen sich als Einschränkungen darstellen. D.i.: Phono-Schaltkreis des AX-900, Tonabnehmer des CS721 sowie die Variablität der Anpassungen von TA und Phono-Circuit.

Zwei: Im Hinblick auf den Willen zur Steigerung ist nach meiner Ansicht an einen Phono-Vorverstärker der Anspruchsklasse Vier (Hoch, vier Sterne) zu denken, zusammen mit einer Aufwertung oder Verbesserung des überkommenen Tonabnehmers. Dabei ist eben besonders an die Flexibilität der Anpassmöglichkeiten des Phono-Vorverstärkers an die optimalen Bedingungen für einen jeweiligen Tonabnehmer zu denken. Als Tonabnehmer denke man an die Möglichkeiten der Konstruktionen von MM, auch MI sowie (!) MC - auch für MC sollte der Phono-Vorverstärker anpassbar sein.

Etwaiges Budget? - Phono-Vorverstärker max. € 500, Tonabnehmer € 250 bis maximal € 350, total maximal € 750-850.
Erwarteter Effekt aus der Investition: Aufstieg um mindestens eine Anspruchsklasse.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 12. Sep 2011, 12:18 bearbeitet]
Roland444
Neuling
#4 erstellt: 13. Sep 2011, 17:25
Hallo! Danke für die schnellen Antworten. Das sind ja klare Ansagen! Erstmal: richtig erfasst- was fehlt mir eigentlich?
Ehrlich gesagt: etwas mehr Wärme und Mächtigkeit im Klang. Jedoch dacht ich mir: selbst schuld, wenn man solche Canton kauft, die brillant in den Höhen sind, Stimmen wunderbar deutlich, der Bass absolut knackig, aber das breite Wohlgefühl etwas fehlt. Aus euren Antworten schließe ich, mit mehr power hat das nix zu tun, also ran an die Qelle, den Dual721. Also werd ich erstmal den Tonabnehmer aufrüsten. Danke für den Tipp Ortofon.
Bin kein Technikkenner und -bastler, mit dem Phonoschalt-kreis des AX900 kann ich selbst nix machen. Vorverstärker wäre Teil 2 des Aufrüstens. Wenn ich aufgerüstet hab, sag ich Euch bescheid, ob ich glücklicher bin.
Nochmal: Merci vielmals
Albus
Inventar
#5 erstellt: 13. Sep 2011, 19:08
Tag,

schön - dann wünsche ich dir viel Erfolg.

Freundlich
Albus
JLes
Stammgast
#6 erstellt: 15. Sep 2011, 12:48

Albus schrieb:
Im Hinblick auf den Willen zur Steigerung ist nach meiner Ansicht an einen Phono-Vorverstärker der Anspruchsklasse Vier (Hoch, vier Sterne) zu denken, zusammen mit einer Aufwertung oder Verbesserung des überkommenen Tonabnehmers.


Da hast Du Recht. Ich habe die Schaltung des Phono-VV von AX-900 angeschaut - echt einfacher Schaltplan. Im Vergleich mit der Phono-Stufe des Vorgängers (A-1020) - zwei Schritte zurück.


Albus schrieb:
Dabei ist eben besonders an die Flexibilität der Anpassmöglichkeiten des Phono-Vorverstärkers an die optimalen Bedingungen für einen jeweiligen Tonabnehmer zu denken. Als Tonabnehmer denke man an die Möglichkeiten der Konstruktionen von MM, auch MI sowie (!) MC - auch für MC sollte der Phono-Vorverstärker anpassbar sein.


Genau das hat A-1020 noch, und AX-900 hat diese Möglichkeiten verloren. Schaltungstechnisch gesehen bin ich gar nicht sicher, dass ein moderner Phono-Vorverstärker für 500 Euro die Phono-Stufe von A-1020 schlägt.


Albus schrieb:
Etwaiges Budget? - Phono-Vorverstärker max. € 500, Tonabnehmer € 250 bis maximal € 350, total maximal € 750-850.


Als Alternative würde ich nämlich A-1020 vorschlagen. Den könnte man für 150-180 Euro finden und den Rest in den Tonabnehmer investieren. Den AX-900 kann der TE dann wohl verkaufen. Oder (obwohl es ganz verrückt aussehen mag) einen Vorverstärker mit einer guten Phono-Stufe kaufen und über MAIN IN an die Endstufe von AX-900 anschließen.
Albus
Inventar
#7 erstellt: 15. Sep 2011, 14:06
Tag,

vielleicht doch lieber "Wenn schon - dann schon..."? - Nun ist es mittlerweile wohl doch so, dass die Variabilität von einst (MC 100 Ohm, 10 Kiloohm; MM fix 47k/220 pF und höher) den Ansprüchen an die Variabilität von heute nicht mehr genügt; dies weder im Segment der MCs, gerade auch nicht im Segment der MM, etc. Spezielle Phono-Vorverstärker bieten im Hinblick auf die Erfordernisse heutiger Abtastsysteme reichhaltigere (abgestuftere) Anpassungsmöglichkeiten. Ja, Derartiges gab's doch auch schon in der Vergangenheit.

Summe: Wie's beliebt.

Freundlich
Albus
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