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Welcher Plattenspieler?

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Dane.Scorpio
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 27. Mai 2007, 21:41
Hej Leute,
da ich immer tiefer in den Home-Hifi Bereich abtauche und sich mein Musikstil gerade wandelt richtung Gitarren-Oldschool-Musik, bin ich am Überlegen mir zu meiner Anlage auch einen Plattenspieler zuzulegen.

Da ich aber meine Erinnerung an das typische Knacksen noch habe, möchte ich gleich sagen: Wenn es nicht so rein klingt wie eine CD möchte ich es nicht! Knacksen absolut unerwünscht. (soweit zu den Bedingungen für den Pl.Sp)

Bisher besteht die Anlage aus:

- NAD Model 160

- Cinchkabel: Micro-Precision Serie 5 Cinchkabel mit Bullet-Plugs

- Onkyo DX-7011 (silber) <- wird evt ein NAD C-521 BEE

- Lautsprecherkabel: Kimber 8PR

- 2x 2 Wege Boxen Görlich 13er/ Seas Hochtöner
- 2x Bassreflexbox 245er Görlich für Tieftonbereich (geplant)


Preisrahmen... naja hab mir da keinen gesteckt... sollte aber definitiv unter 300 bleiben..

Ein Freund hat mir von seinem Pro-Ject berichtet ... gefällt ihm sehr gut...

was empfehlt ihr unter meinen Mindestvoraussetzungen:

- Rauschfrei
- Klanglich SEHR fein
- kein Knacksen

LG Benny
lini
Inventar
#2 erstellt: 27. Mai 2007, 22:44
Wenn Du absolut knackserfreie Wiedergabe suchst, ist ein Plattenspieler nicht das richtige Gerät für Dich - zumal die Qualität des Spielers dabei nur die zweite Geige spielt: Den größten Einfluss hat der Zustand der Platten.

Grüße aus München!

Manfred / lini
CarstenO
Inventar
#3 erstellt: 28. Mai 2007, 07:33
Moin Benny,

im Preisbereich bis 300 EUR kenne ich nur drei Modelle:

Denon DP-300 F mit Audio Technica-System 329,00 EUR
Project Debut III mit Ortofon OMB 5 229,00 EUR
Rega Planar 1 mit Ortofon OMB 5 299,00 EUR

Ich besitze u.a. den Debut III und habe diesen mit einem Audio Technica AT 95 E ausgestattet. Der ist okay, kann aber mit dem Denon nicht in allen Belangen mithalten. Den Rega Planar 1 kenne ich nur aus einer Fachzeitschrift.

Bei den Gebrauchtgeräten kann ich Dir den Thorens TD 166 V empfehlen. Diesen betreibe ich mit einem Denon DL 103. Allerdings würde ich mich bei der Beurteilung des Zustandes von gebrauchten Plattenspielern etwas schwer tun.

p.s.: Tolle Anlage hast Du!

Carsten
Dane.Scorpio
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 28. Mai 2007, 07:54

CarstenO schrieb:
Moin Benny,

im Preisbereich bis 300 EUR kenne ich nur drei Modelle:

Denon DP-300 F mit Audio Technica-System 329,00 EUR
Project Debut III mit Ortofon OMB 5 229,00 EUR
Rega Planar 1 mit Ortofon OMB 5 299,00 EUR

Ich besitze u.a. den Debut III und habe diesen mit einem Audio Technica AT 95 E ausgestattet. Der ist okay, kann aber mit dem Denon nicht in allen Belangen mithalten. Den Rega Planar 1 kenne ich nur aus einer Fachzeitschrift.

Bei den Gebrauchtgeräten kann ich Dir den Thorens TD 166 V empfehlen. Diesen betreibe ich mit einem Denon DL 103. Allerdings würde ich mich bei der Beurteilung des Zustandes von gebrauchten Plattenspielern etwas schwer tun.

p.s.: Tolle Anlage hast Du!

Carsten



Danke
Habe die "Erfahrungen" aus dem Car-Hifi-Bereich übertragen aufs Heim-Hifi weil ichs nicht Laut dafür aber sehr audiophil möchte

Naja also der "Kumpel" von dem ich sprach hat wie gesagt einen Debut III und meinte da sei NICHTS von knacksen usw zu hören.. sowas möchte ich gern bzw wenigstens in sehr abgeschwächter form..


Der Thorens TD 166V ist klanglich fein oder auch "knacks-technisch" weniger stark?

Danke für Antworten!
LG Benny
CarstenO
Inventar
#5 erstellt: 28. Mai 2007, 08:00
Hi Benny,

was das Knacksen angeht, kann ich mich Manfred nur anschließen: die Platten müssen sauber sein. Falls sich Deine Frage auf Verzerrungen, bspw. am Rillenende, beziehen, so ist dies eine Frage der Justage des Tonabnehmers.

Mein Tipp mit dem Thorens bezieht sich also auf den feineren Klang, wenngleich für eine Gegenüberstellung von Plattenspielermodellen alle Bedingungen wie

- Aufstellung,
- Harmonie Tonarm/Tonabnehmer
- Justage
- Plattenzustand

erfüllt sein müssen. Ich würde mir in jedem Fall eine Plattenwaschmaschine, mindestens das Knostimodell, zulegen. Damit hältst Du die Platten auch antistatisch.

Carsten
Dane.Scorpio
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 28. Mai 2007, 08:03
stellt sich mir nur die frage, da ich selbst wie gesagt keine ahnung habe was plattenspieler angeht:

Gebrauchter Thorens und dann zur "Werkstatt" bringen oder neuen Pro-Ject kaufen?
CarstenO
Inventar
#7 erstellt: 28. Mai 2007, 09:10
Selbst wenn unter´m Strich der gleiche Betrag heraus kommt: Thorens kaufen.

Carsten
TFJS
Inventar
#8 erstellt: 28. Mai 2007, 09:11
Hi Benny,

bevor Du Dir einen Plattenspieler für 300,00 € kaufst, lass es lieber.

Zum ersten gibt es in dieser Preisklasse nix wirklich gutes. Zum anderen wirst Du 100 % ig enntäuscht sein, wenn Du das erst mal Deine alten Lieblingsplatten abhörst.
Plattenspieler waren früher doch so was wie heute die DVD-Spieler, wo Du für 45,00 Steine bei Aldi schon was taugliches kriegst.
Inzwischen sind Plattenspieler aber etwas für begüterte Romantiker und High-End Freaks und kosten entsprechend.

Ich selbst habe seit 1986 (!) einen Onkyo-Plattenspieler für damals 780,00 DEM, der vom Klang her locker mit allem mithält, was heute so bis 3.000,00 € (DREITAUSEND)kostet.
Und das ist gerade mal Mittelklasse, also nix beonderes.
CarstenO
Inventar
#9 erstellt: 28. Mai 2007, 09:20

TFJS schrieb:
Ich selbst habe seit 1986 (!) einen Onkyo-Plattenspieler für damals 780,00 DEM, der vom Klang her locker mit allem mithält, was heute so bis 3.000,00 € (DREITAUSEND)kostet.


Hi,

mit welchen Modellen der 3000-EUR-Klasse hast Du verglichen? Selbst wenn Du den CP-1057 F besitzt, kann ich Deine Aussage nur schwer nachvollziehen.


TFJS schrieb:
bevor Du Dir einen Plattenspieler für 300,00 € kaufst, lass es lieber. Zum ersten gibt es in dieser Preisklasse nix wirklich gutes. ...


Also, so schlecht finde ich die jetzt die mir bekannten beiden Modelle nicht. Gemessen an höherpreisiegen Modell (dazu reicht das angesetzte Budget aber nicht) hast Du vermutlich recht.

Carsten
chilman
Inventar
#10 erstellt: 28. Mai 2007, 11:18

Plattenspieler waren früher doch so was wie heute die DVD-Spieler, wo Du für 45,00 Steine bei Aldi schon was taugliches kriegst.

das mag ja für irgendwelche mittelklasse modelle gelten, aber selbst ein dual hat damals schonmal einen grossteil eines monatsgehaltes verschlungen.

dass moderne plattenspieler oft überteuert sind empfinde ich aber auch so...

für 300euro wäre meine empfehlung ein schönes gebraucht gerät, d.h. vor allem thorens zuzulegen, dazu noch ein neues gutes system.
allerdings habich das gefühl, dass du von plattenspielern ettäuscht sein wirst...die knackserfreie wiedergabe hängt nicht im geringsten mit dem abspielgerät zusammen, sondern ist vom zustand der platten abhängig.
da stellt sich auch die frage, ob du überhaupt schon platten besitzt. falls nein, wirst du wohl oder übel gebracuhte nehmen müsse, die zwar insgesamt sehr gut sein können, aber der ein oder andere kratzer oder staub wird sich nicht vermeiden lassen.
du müsstest also zb. noch eine plattenwaschmaschine kaufen, kostenpunkt wohl ab500euro..
generell musst du dich mit den platten auseinandersetzen um eine wirklich cd-nahe wiedergabe zu erreichen.
d.h. system justieren, platten wie rohe eier behandeln, waschen, rumdoktern usw. usf, ein plattenspieler ist nicht wartungsfrei.
deswegen ist mein ziel beim plattenhören eher das stilvolle daran, wenns mal knackst isses auch nicht weiter tragisch.(solange es nicht überhand nimmt:D)

du könntest auch den kabelkram verkaufen und in vinyl-technik investieren, wäre imho sinnvoller (achtung provokation, deine anlage find ich sonst sehr nett)
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 28. Mai 2007, 11:28
Hallo!

@ Dane.Scorpio

Auch ich würde aufgrund deiner Preisvorstellung, deiner Ansprüche an die Schallplattenwiedergabe und deiner mangelnden Erfahrung mit dieser Gerätegattung dir dazu raten deine Pläne bezüglich Analogschallplattenspieler entweder vollends aufzugeben oder zumindestens reiflich zu Überdenken. Dieses Hobby kostet heutzutage -falls du es ernsthaft betreiben willst,- richtig Geld. Zudem erfordert es auch noch jede Menge deiner freien Zeit da du dich wohl oder übel einigermaßen in die Materie einarbeiten mußt sonst bist du bei jedem keinen Fehler und bei jeder kleinen Änderung an deinem Equipment auf deinen Händler angewiesen. Rauschfreie und Knackfreie Wiedergabe kann dir ohnehin niemand garantieren, schon gar nicht in der Preisklasse die dir vorschwebt, um eine solche auch nur annährend realisieren zu könen brauchst du neben 100%tig unbeschädigten Schallplatten noch eine Plattenwaschmaschine und mußt dir die äusserst penible Behandlung von Tonträgern und Abtastsystemen angewöhnen. Aufstellen, anschalten und sich freuen ist da nicht. Zudem kommt noch daß heutzutage nur ein verschwindend geringer Teil Musik überhaupt auf Vinylschallplatten gepresst wird und du dir den Löwenanteil deiner Tonträger gebraucht besorgen mußt, über den Zustand der angebotenen Gebrauchtware will ich hier nicht allzuviele Worte verlieren, aber nach meinen Erfahrungen ist ein großer Teil davon schlicht und ergreifend unbrauchbar durch die Behandlung seitens der Vorbesitzer oder aber durch unsachgemäße Lagerung. Aber auch der aufbau einer Tonträgersammlung aus Vinylplatten selbst ist nicht unbedingt als Billig zu bezeichnen, für gebrauchte unbeschädigte Tonträger im Besatzustand zahlst du im Schnitt etwa 5 Euro. Ich besitze zwar selbst eine große Sammlung an Schallplatten nebst einigen Plattenspielern, würde aber heutzutage, -falls ich bei null anfangen müßte,- mir weder einen Schallplattenspieler noch Schallplatten zulegen.

MFG Günther
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 28. Mai 2007, 11:32
Zustimmung!
Dane.Scorpio
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 28. Mai 2007, 11:45
[quote]du könntest auch den kabelkram verkaufen und in vinyl-technik investieren, wäre imho sinnvoller (achtung provokation, deine anlage find ich sonst sehr nett) [/quote]

Naja die Kabel-Diskussion bleibt halt ein Thema für sich, ich bin halt einer derjenigen die Kabelklangunterschiede deutlich hören, vlt weil ich so jung bin

Aber auf jedenfall SEHR gut investiertes Geld, gerade bei den Lautsprechern und dem Verstärker ))

PS: Der Bee von NAD kommt jetzt DEFINITIV als CD Player dazu Habe gerade die Zusage erhalten.

Habe auch euere Tipps durchgelesen und das Thema Plattenspieler somit erstmal auf Eis gelegt, da mir im Moment die Zeit fehlt ein Aufwandsintensives Gerät zu haben. (Umzug, Neubeginn am Arbeitsplatz nach Ausbildung, Beginn studium)

Brauche da dann daheim die Zeit um mich in meiner Ruheoase klanglich verwöhnen zu lassen

Danke an alle Beitragsverfasser!!!


[Beitrag von Dane.Scorpio am 28. Mai 2007, 11:47 bearbeitet]
TFJS
Inventar
#14 erstellt: 30. Mai 2007, 15:27
Hi,


TFJS schrieb:
Ich selbst habe seit 1986 (!) einen Onkyo-Plattenspieler für damals 780,00 DEM, der vom Klang her locker mit allem mithält, was heute so bis 3.000,00 € (DREITAUSEND)kostet.

CartsenO schrieb

mit welchen Modellen der 3000-EUR-Klasse hast Du verglichen? Selbst wenn Du den CP-1057 F besitzt, kann ich Deine Aussage nur schwer nachvollziehen.


Ja, ich besitze einenOnkyo Integra CP 1057 F mit einem Orofon OMB 30.
Also mit 3.000,00 € meine ich Komplett mit Tonarm und Abnehmer. Angehört habe ich mir die Thorens 2010, 850 und 350, die Transrotor Fat Bob S mit TMD -Lager und Zet 1 und 3, außerdem den Clearaudio Champion Level 1 und den ProJect RPM 10, alle als Komplett-Angebot mit Tonarm und Abtaster und bis 3.000,00 €. Ich suche schon ein bisschen länger. Und bei keinem der genannten Spieler habe ich mehr oder besseres gehört als mit meinem alten Onkyo.

Ich hatte mal die Gelegenheit, bei einem Händler im Ruhrgebiet eine Vorführung des T&A G10 mit SME Tonarm und Benz-System (gute 5.000,00 € teuer) miterleben zu dürfen. Es lief "Friday Night in San Francisco" (Al diMeola, John Mc Laughlin und Paco deLucia) in der 180-g Pressung (also genau die Platte, mit er ich immer probehöre!)
Wow. Da waren nachhallende Saiten, sirrende Bass-Saiten etc. zu hören, Dinge die ich bis dato noch nie gehört hatte. Weder auf meinem alten Onkyo noch einem der ober erwähnten Spieler. Allerdings war die ganze T&A Kette gleich ein paar mehr Hausnummern besser als bei mir zuhause, aber das meiste ging wohl auf Konto des G10.

Mag ja sein, dass ein Transrotor oder Clearaudio oder auch der ProJect mit einem richtig guten Tonarm, passendem System und einem richtig feinen Phono-Pre das selbe Hörerlebnis bieten. Aber dann halt nicht mehr für unter 3.000,00 € Gesamtpreis.

Das meine ich, wenn ich davon spreche, dass es heutzutage im Vergleich zur Mittelklasse aus den "Goldenen Achzigern" bis 3.000,00 € nix weltbewegendes zu kaufen gibt.
CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 30. Mai 2007, 15:58
Hi,

ich kann kaum Deine Hörvergleiche beurteilen. Es fällt mir dennoch schwer, Deiner Einschätzung zu folgen.

Ich finde es zumindest gut, dass Du eine für Dich zufriedenstellende Lösung gefunden hast.

Carsten
Curd
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 30. Mai 2007, 16:45

Dane.Scorpio schrieb:
Wenn es nicht so rein klingt wie eine CD möchte ich es nicht! Knacksen absolut unerwünscht. (soweit zu den Bedingungen für den Pl.Sp)


Damit ist das Thema ja beendet

Leute die behaupten ihre Platten knacksen nie sind dieselben die behaupten morgens generell kalt zu duschen

Es hat schon seinen Grund warum sich die CD durchgesetzt hat - laut Leserbefragungen aus der damaligen Zeit war den meisten das Knacksen ihrer Platten nach mehrmaligen Abspielen bzw. das sorgfältigste Hantieren der Platten ein Ärgernis erster Güte. Die CD versprach da Abhilfe - mit Erfolg.
lini
Inventar
#17 erstellt: 30. Mai 2007, 17:32

TFJS schrieb:
(...) Das meine ich, wenn ich davon spreche, dass es heutzutage im Vergleich zur Mittelklasse aus den "Goldenen Achzigern" bis 3.000,00 € nix weltbewegendes zu kaufen gibt.


Da ist schon was Wahres dran. Allerdings sieht's generell so aus, als wären Feinmechanik-Produkte, wenn sie nicht gerade in Massen vom Band purzeln, heutzutage im Verhältnis sehr teuer geworden. Bei mechanischen Uhren ist die Lage praktisch dieselbe. Bei meiner Sinn kostet heute allein die Wartung genauso viel wie damals (1987) die ganze Uhr neu.

Grüße aus München!

Manfred / lini
chilman
Inventar
#18 erstellt: 30. Mai 2007, 20:36
hast du die inflation berücksichtigt?
irgendwo in den tiefen des webs gab es mal eine tabelle mit umrechnungsfaktoren...
ich find es nur komisch, dass sich oft son komischer, angeblich "highend" minimalismus durchsetzt.
zb. mit automatiken, die heutigen dreher haben sowas irgendwie kaum, früher war das schon eher verbreitet, so mein gefühl?
im grunde sind diese highend dreher extrem spartanisch, was natürlich nicht unbedingt schlecht sein muss, son transrotor fat bob klingt bestimmt geil.
aber wenn ich jedesmal vorher meinen string hastenich gesehen antrieb justieren muss, im betrunkenen zustand nicht fähig bin die nadel aufzusetzen, ständig an allenmöglichen rumdoktern muss und die platte ne minute zum anlaufen braucht, find ich das ein wenig praxisfern...
den TA plattenspieler find ich auch interessant, wenn auch noch nie gehört, natürlich sidn nicht alle modernen plattenspieler teufelswerk, aber man hat im allgemeinen auch nicht 5kiloeuro übrig, bzw. sollte die besse rin platten investieren
lini
Inventar
#19 erstellt: 30. Mai 2007, 23:16

chilman schrieb:
hast du die inflation berücksichtigt? (...)


Selbst wenn man die berücksichtigt, wären's bei zwei- bis dreiprozentiger Inflation nur rund 50 - 80 % mehr in zwanzig Jahren (Zinseszins-Effekt inklusive). Tatsächlich kosten viele Feinmechanik-Produkte heute aber eher viermal soviel wie damals, also 300 % mehr...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Mimi001
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 31. Mai 2007, 20:04
Hallo!!


Ist zwar jetzt total Off Topic, aber hat jemand von euch irgendeine plausible Erklärung,warum ausgerechnet Friday Night in San Fransisco überall als quasi Testplatte rumliegt, sogar in Media Märkten mit 3 Plattenspielern!

Meiner Meinung nach ist die Platte nett, aber auch nicht mehr!


1001 Gruss Shuan

P.S. Hab die Platte mal bei phonophono an ner suuuuper teuren Kette gehört, irgendwelche quasi Tiefen jedoch nicht.
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 31. Mai 2007, 20:33
Hallo!

Akustische Gitarren gehören zu den Instrumenten die von einem Plattenspieler auch mit einem mäßigen System gut rübergebracht werden können. Im Gegensatz zu Klavier das nur recht schwer wiederzugeben ist. Wenn du eine gut aufgenommene Klavierplatte hast kanst du falls du die Interpretation gut kennst die Schwächen eines Plattenspielers relativ leicht damit aufdecken. Ausserdem ist das alte Gitarrentrio doch eine recht gefällige Musik die einiges hermacht.

MFG Günther
CarstenO
Inventar
#22 erstellt: 01. Jun 2007, 03:00

Hörbert schrieb:
Hallo!

Akustische Gitarren gehören zu den Instrumenten die von einem Plattenspieler auch mit einem mäßigen System gut rübergebracht werden können.


Also, Hörbert, Widerspruch. Für einen, der eine Gitarre, bzw. die Aufnahme kennt, wird ein schlechtes System ebenso enttarnt wie bei einer Klavieraufnahme.

Zustimmung hättest Du bei der Ermittlung von Verzerrungen durch ein schief eingebautes System bekommen. Das könnte ich mit Klavieraufnahmen auch besser als mit Gezupftem.

Carsten
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 01. Jun 2007, 07:38
Hallo!

@CarstenO

Ich sage ja nicht daß eine Beurteilung eines Plattenspielers oder eines Systems mit einer Gitarrenaufnahme nicht möglich wäre. Aber eine Gitarrenaufnahme begünstig mit ihren wesentlich geringerem Frequenzumfang und mit ihren Typischen Ein- und Ausschwingvorgängen einen mäßigen Gleichlauf und stellt lange nich die gleichen Anforderungen an Verfärbungsarmut und Verzerrungsfreiheit wie eine gute Aufnahme eines Konzertflügels. Auch die Anforderungen bezüglich des Dynamikumfanges sind wesentlich geringer. Was allerdings nicht heißen soll daß ich eine gute Gitarrenaufnahme nicht zu schätzen weiß. Nur zum Testen und beurteilen würde ich nicht ausgerechnet ein Gitarrentrio aussuchen, -zumal bei einer mir nicht bekannten System-/Tonarmkombination, da benutze ich Kavier- und Choraufnahmen nebst Perkussionsstücken die sehr gut die Spezifischen Scxhwächen von Abtastsystemen und Tonarmen-/Laufwerken aufdecken.

MFG Günther
TFJS
Inventar
#24 erstellt: 01. Jun 2007, 08:48
Was sich als "Testplatte" auch guteignet, ist "A Night at the Opera" von Queen, hier insbeondere die B-Seite. Da singen sowohl Freddy Mercury als auch Brian May, teilweise als Chor, aber in der selben STimmlage. Bei einer schlechtenTonarm/Laufwerk/System Kombination erkennt man fast keinen Unterschied bei den Stimmen. Je besser aber der Plattenspieler und die Elektronik wird, desto plastischer und unterschiedlicher wird die ganze Geschichte.
Mimi001
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 01. Jun 2007, 08:50
Hallo!


Heisst also, daß die Platte zum Einlullen der Käufer verwendet wird, um eventuelle Schwächen der angebotenen Ware zu überdecken.

Aber muss es denn immer diese Platte sein !

1001 Gruss Shuan
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 01. Jun 2007, 10:23
Hallo!

@Mimi001

Nein, so kann man das nicht sagen, es ist nur so daß die Friday Night in San Fransisco recht gefällige Musik darstellt die den meisten Usern gefallen dürfte. Und seine Ware möglichst gut zu präsentieren ist eine legitime Sache die nichts mit einlullen zu tun hat. Zum Anhören ob die ganze Kombination von Laufwerk, System und Tonarm ernsthafte schwere Fehler hat reicht die Platte allemal. Für einen genaueren Test in der es darum geht würde ich eben andere Musik vorziehen. Es ist m.E. nicht möglich mit dieser Platte die extreme auszuloten, das aber möchte ich vor einem Kauf da ich wissen will wieweit ich mit dem Equipment kommen kann. Bei Gitarren fallen z.B. beim Anhören -zumal über mir fremde Lautsprecher- tonale Verfärbungen lange nicht so leicht auf als z.B. bei einem Konzertflügel oder bei einem Chor a cappella. Dynamische Schwächen lassen sich gut mit Percussionsinstrumenten wie Xylophon oder Marimbaphon aufdecken. Voraussetzung ist aber immer daß du die Aufnahme gut kennst. Im übrigen nach meiner Meinung auch ein Grund warum die Friday Night in San Fransisco so verbreitet ist, es ist eine recht bekante Aufnahme.

MFG Günther
jonas-sfsorrow
Stammgast
#27 erstellt: 04. Jun 2007, 20:02
Oldschool Musik?

Hör ich auch nur, super Plattenspieler dafür:

Rega Planar 3!
(Verkaufe evtl. das Laufwerk ohne Tonarm, wenn du Interesse hast)

Macht tollen Beat!


Knackser wie vorher beschrieben hat nur was mit der Platte zu tun.

Jonas
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