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Grado Reference Platinium Wood richtig anpassen/abschließen

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Dommes
Inventar
#1 erstellt: 28. Nov 2011, 12:35
Ich habe seit kurzem das Grado Reference Platinium Wood testweise montiert.

Meine Phonovorstufe (Aaron Phono-Modul-das alte) steht im Moment Werkseitig auf 47K/50pf.

Das System klingt zwar "gut" aber irgendwie auch dünn und lustlos! Ich denke mal (von dem was man liest/hört)das könnte noch besser und klingt so weil es ist nicht richtig abgeschlossen ist!
Man liest hier öfters was von 70-100K.

Kann das sein?

Über Dipp-Schalter habe ich noch die Möglichkeit 120pf+470pf

und 10,22,47 und 100 Ohm außerdem die Verstärkung einstellen. Läßt sich da noch was rausholen. Hat jemand einen Tip zu der Vorstufe?
Die Gebrauchsanleitung liegt leider nur in Englisch vor!

Kann mit Kabel noch eine Verbesserung bzw. Anpassung/Optimierung der el. Werte geschehen?

Das ist die Phonostufe


[Beitrag von Dommes am 28. Nov 2011, 12:40 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 28. Nov 2011, 15:47
Wenn du es höher abschliesst wird es noch heller....

Ist der VTA korrekt? Da sind die Grados extrem empfindlich. Nach deinen Klangeindrücken wäre der VTA Winkel zu gross. 1-2° machen da schon riesen Unterschiede, daher die meist sehr widersprüchlichen Aussagen zum Grado Sound....

Das heisst der "hintern" des Systems muss runter oder du musst ein entsprechendes Distanzstück unterbauen.

Geodreick und 'ne alte LP sind sehr hilfreich. Das System muss vorn stirnseitig 90° bis maximal 92° haben, darf also noch maximal 2° nach hinten kippen, entsprechend der VTA kleiner werden !


[Beitrag von luckyx02 am 28. Nov 2011, 22:19 bearbeitet]
akem
Inventar
#3 erstellt: 29. Nov 2011, 09:02
Kontrolliere mal die Nadel - die waren zumindest früher bei Grado gerne mal falsch montiert (quasi verdreht und nicht im rechten Winkel zur Platte). Wenn die Nadel verdreht ist würde das den Klang erklären (Phasenverschiebung und damit nur schlechte Addition von rechten und linken Bassanteilen). Wenn Du das nicht selber machen kannst dann frag mal bei Händlern - vielleicht findest Du ja einen alteingesessenen, der mit Nadeln noch was anfangen kann und noch ein Mikroskop rumstehen hat. In den Foren finden sich auch oft Leute, die sowas haben.

Gruß
Andreas
Dommes
Inventar
#4 erstellt: 29. Nov 2011, 11:30

luckyx02 schrieb:

Ist der VTA korrekt? Da sind die Grados extrem empfindlich. Nach deinen Klangeindrücken wäre der VTA Winkel zu gross. 1-2° machen da schon riesen Unterschiede, daher die meist sehr widersprüchlichen Aussagen zum Grado Sound....

Das heisst der "hintern" des Systems muss runter oder du musst ein entsprechendes Distanzstück unterbauen.

Geodreick und 'ne alte LP sind sehr hilfreich. Das System muss vorn stirnseitig 90° bis maximal 92° haben, darf also noch maximal 2° nach hinten kippen, entsprechend der VTA kleiner werden !


Das ist der einzige Punkt den ich-Mangels Geodreieck- nur
optisch prüfen konnte!

Das Grado ist auf einem Pro-ject 9cc Evolution montiert. Sicher nicht der optimale Arm für das Grado aber an Hand der Mittellinie auf dem Arm schon gut zu sehen.

Ob das jezt 2 Grad Differenz sein können.... Hmmm

Ich habe gestern mal eher zufällig das Orginalkabel gegen
ein anderes Cinchkabel (WBT 2016)getauscht.

Ergebnis: Es klang auf jeden Fall besser obwohl es mir so vorkommt als wären die Höhen minimal gedämpft!
Das Kabel ist ca 80 cm lang und hat einen Koaxialen Aufbau.

Gerne hätte ich noch andere Kabel ausprobiert, aber meine anderen Cinchkabel (überwiegend Monster-Cable mit recht hohen Kapazitäten) hätten wohl eher nicht gepasst.

Kann es sein daß ein Austausch des (Pro-ject?)-Kabel meines Music Hall Drehers gegen eines mit optimalen Werten austauscht die klanglichen Ungereimtheiten aus der Welt schafft? Welche Werte wären anzustreben?
Wie gesagt, mit dem WBT-Kabel klingt es schon wesentlich besser!


[Beitrag von Dommes am 29. Nov 2011, 11:34 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 29. Nov 2011, 12:21
Hallo Dommes,

ich predige schon seit Jahren, dass das Phonokabel durchaus auch einen klanglichen Einfluss hat!!!

Wenn jetzt nur noch der Hochton minimal bedaempft ist, solltest Du nun die Eingangskapazitaet an der Phonostufe etwas erhoehen - so um die 50...100pF.

Gruss Stefan
Dommes
Inventar
#6 erstellt: 29. Nov 2011, 13:37
Hallo Stefan,


stbeer schrieb:
Hallo Dommes,

ich predige schon seit Jahren, dass das Phonokabel durchaus auch einen klanglichen Einfluss hat!!!


auch bei einem Moving Iron?


stbeer schrieb:



Wenn jetzt nur noch der Hochton minimal bedaempft ist, solltest Du nun die Eingangskapazitaet an der Phonostufe etwas erhoehen - so um die 50...100pF.

Gruss Stefan


Werksmäßig eingestellt 47K/50pf

Habe noch zwei Dippschalter mit 120/470pF- soll ich mal versuchsweise 120 zuschalten?
stbeer
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 29. Nov 2011, 14:11
Hallo Dommes,

zu A) Im Prinzip ein klares Ja! Ist doch egal, ob sich ein Permanentmagnet bewegt oder ein kleines Stueck Eisen

zu B) Schalte mal 120pF (und ggf. 470pF) hinzu und hoere! Kaputt machen kannst Du dabei nix!

Die Frage ist natuerlich, ob Du dann eine Gesamteingangskapazitaet von 120pF oder 170pF hast (indem 120pF zu 50pF hinzugeschaltet werden) ... aber vielleicht passt es ja dann

Gruss Stefan
Dommes
Inventar
#8 erstellt: 29. Nov 2011, 14:30
Kennt hier jemand das von mir verwendete WBT 2016?

Im Netz finde ich keine elektrischen Parameter!
luckyx02
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 29. Nov 2011, 15:50
Die Grados reagieren kaum, respektive gar nicht auf Kapazitätsänderungen, da es sehr niederohmige MI's sind.

Im übrigen braucht es einen mittelschweren Arm, so um die 12-15gr.
der Project hat 8 gramm bewegte Masse, das wird aufgrund dessen schon nicht funktionieren.

Ich kann auch nicht verstehen warum man solche Fragen stellt wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.


[Beitrag von luckyx02 am 29. Nov 2011, 16:04 bearbeitet]
Dommes
Inventar
#10 erstellt: 29. Nov 2011, 18:11

luckyx02 schrieb:

Ich kann auch nicht verstehen warum man solche Fragen stellt wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.


Welches Kind ist denn in den Brunnen gefallen?

Das der 9cc mit seinen 8g eff. Masse nicht einwandfrei
passt war mir auch klar- ich hatte das System hier liegen und wollte es ausprobieren.

Von Pro-ject gibt es doch auch noch andere Tonarm-Gewichte
und auch Gewichtscheiben für unter das Headshell ähnlich
wie bei SME.
Wäre das noch einen Versuch Wert?

Und bitte nicht falsch verstehen- es klingt schon recht ansprechend- das mit der Kabel/Kapazitätsfrage läßt mich nicht los!
Entweder sind die Pro-ject/Music Hall-Kabel totaler Schrott
oder die Kombi reagiert wohl auf das System!

Dazu waren ja auch schon wiedersprüchliche Aussagen da.
Albus
Inventar
#11 erstellt: 29. Nov 2011, 18:43
Tag,

so viel schon gemeint, dann kann mein Meinen nicht mehr viel vermeinen: ich meine, um bei einem Grado wie diesem, mit geringen 45 mH Induktivität und 475 Ohm, per Kapazität etwas merklich auslösen zu wollen, da müsste man recht hoch gehen; höher als gesamthaft 500 pF - bei fraglichem Effekt. Kein wichtiger Punkt, meine Ansicht.

Grado-Dinger wollen als Einzelfall behandelt sein, insbesondere in der Sorgfalt und Raffinesse des Einbaus. Alles ist per Hand in Amerika hergestellt, so soll es beim Einbau in Europa und überall sein - der Einzelfall - geht oder geht nicht.

Nimmt man (ich) das 'dünn' als nicht anspringend sowie ohne Deutlichkeit im Grundtonbereich - so machte ich einen Versuch mit DIP-Schalter Verstärkung: Verstärkung höher, DIP 2 (plus 6 dB).

Aber, aber - zuerst penibel einrichten, auf den (nur) metallgefassten Stein hin blickend (rake angle, Einfallswinkel zwischen 91-95 Grad untersuchen, proben).

Wie steht es denn überhaupt mit der Kanaltrennung? Gut oder dürftig (gefragt im Hinblick auf die vorkommenden Fehlmontagen bei Grado-Nadeln auf der Herstellerstufe).

Freundlich
Albus
luckyx02
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 29. Nov 2011, 18:48

Von Pro-ject gibt es doch auch noch andere Tonarm-Gewichte
und auch Gewichtscheiben für unter das Headshell ähnlich
wie bei SME.
Wäre das noch einen Versuch Wert?


...habe ich noch nie zufriedenstellendes von gehört. Das Problem ist die Konzentration des Gewichtes am Headshell.
Das führt zu einer Pendelresonanz, die mitunter nur schwer einzufangen ist.
Aber versuchen würde ich es auf jeden Fall. Das Grado ist relativ unempfindlich auf "Umgebung", aber hypersensibel auf korrekte Geometrie.

Mir ist kein anderes System bekannt was dort so extrem reagiert.

Ich kenne aber eine ganze Menge Systeme die auf Umgebung extrem reagieren. Ein Goldring 1042 kann gerade zu grausam schlecht klingen am falschen Dreher. Auch das kann man überall nachlesen.

Ein Elac 796HSP Jubilee zB. glänzt dort durch völlige Lustlosigkeit und geradezu dumpfen Klangbild.

Problem ist bei solchen Systemen zu erkennen was das verursacht. Umgebung oder falsche Montage oder beides ?
kinodehemm
Inventar
#13 erstellt: 29. Nov 2011, 20:33
Moin

ist der Project-Arm denn 'von vorne geschaut' hohl und zugänglich?
Wenn ja, würde ich mal ~8gr Kuperdraht oder Gardinenband reintun, um die eff TA-MAsse in die für's Grado optimale Richtung zu bringen!
Loch zum TA mit Papier zustopfen, sonst fällt dat Zeuch auffe Platte..

Aber lucky und Albus haben recht- das grösste Thema mit den Grados ist der mechanische setup!
(Falls du meinst, das es an dem System liegt (was ich mir bei o nicht vorstellen kann..), könnte ich dir meines mal zur Gegenprobe schicken..

Gruss in die Palz


[Beitrag von kinodehemm am 29. Nov 2011, 20:33 bearbeitet]
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