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Thorens TD 160 neues System oder Nadel?

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roho_22
Stammgast
#1 erstellt: 27. Dez 2011, 20:52
Hi!

Ich möchte gern meinem TD160 etwas kaufen.

Ich kenne mich da aber nicht so gut aus. Derzeit ist ein Shure SC35C installiert, was beim Dreher dabei war.

Ausgeben möchte ich max. € 150, gibt es da etwas brauchbares, sodass es eine Verbesserung darstellt?

Schöne Grüße
Spezialized
Inventar
#2 erstellt: 27. Dez 2011, 21:14
Hi,

Das Shure M97xE (75 - 80 €) dürfte der Glückliche sein, harmoniert sehr schön mit deinem Tonarm und klingt hervorragend.

Der hat mal fast das Doppelte gekostet.

Für den Rest kannst Du Dir schöne Platten besorgen.


[Beitrag von Spezialized am 27. Dez 2011, 21:22 bearbeitet]
roho_22
Stammgast
#3 erstellt: 27. Dez 2011, 21:28
Danke!!



[Beitrag von roho_22 am 28. Dez 2011, 01:26 bearbeitet]
roho_22
Stammgast
#4 erstellt: 28. Dez 2011, 01:07
Und ist denn der 'Eingriff' schwer zu berwerkstelligen? (habe den tonarm mit dem Gitterheadshell)
Spezialized
Inventar
#5 erstellt: 28. Dez 2011, 01:37
Nein, ist nicht schwer.

Abschrauben, Käbelchen abziehen und umgekehrt.
Also erst die farbigen Käbelchen ans Tonabnehmer stecken, Tonabnehmer am Headshell "locker" dranschrauben und dann nach Schablone leicht festziehen.

Du brauchst dringend eine Justier-Schablone die Du auf den Plattenteller legst, und den Tonabnehmer so am Headshell befestigst, dass die Nadel, die sich kreuzenden Linien genau trifft um es grob zu sagen. Sollte aber eine Anleitung bei sein.

Schön Schablone Die ist sehr gut als Allzeckwaffe. Kannst ja mal schauen ob Du die woanders günstiger bekommst.

Dann brauchst Du auf jeden Fall diese Tonarmwaage:

Shure SFG 2

Die empfohlene Auflagekraft des Shure M97xE beträgt 1,25g, die Du mit o.g. Tonarmwaage genau einstellst.

Die obige Webseite der Links ist nur ein Beispiel. Schau mal ob Du in der Bucht oder woanders es günstiger bekommen kannst.

Die Schön Schablone und die Shure Tonarmwaage müssen es aber sein.


[Beitrag von Spezialized am 28. Dez 2011, 01:40 bearbeitet]
roho_22
Stammgast
#6 erstellt: 28. Dez 2011, 02:02
Ist sowas zielführend oder ist das nur die Waage?
Spezialized
Inventar
#7 erstellt: 28. Dez 2011, 02:07
Nee, damit kannst Du sehen ob das Headshell "gerade" ist, mehr aber auch nicht.

Billiger ist's wenn Du den Tonarm inkl. Tonabnehmer auf nen kleinen Spiegel legst.

Das ist aber nicht das was wir erstmal wollen.


[Beitrag von Spezialized am 28. Dez 2011, 02:10 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 28. Dez 2011, 02:51
Moin,

die Schablone druckst du dir selber aus und sparst richtig Geld.
Die Präzision der Schablone reicht aus, deine Bearbeitung der Schablone, sowie die Fehler durch optische Fehleinschätzungen beim Peilen wiegen schwerer.
Ohne Erfahrung kannst du mit fast jeder Schablone Schiffbruch erleiden.
Zum Glück ist die Justage nicht so wahnsinnig kritisch, solange es um "harmlose Nadelschliffe" geht.
(konisch und elliptisch)
Die Waage ist auf jeden Fall sinnvoll, weil beim Thorens eine recht grobe Rastung vorhanden ist.
Von einer Ortofon- Waage würde ich abraten, weil die m.E. etwas zu unpräzise gemacht ist und manchmal klemmt.
(ist dafür billiger)
Die Shure soll deutlich besser sein.

Alternativ wäre noch das Denon DL110 zu erwähnen, das insgesant sehr ausgewogen klingt.
Beim Shure M97xE gibt es wohl bei nicht exaktem Abschluss einen Höhenabfall.
(muss aber nicht deutlich werden, bzw. negativ sein)

Es gab aber für das 35er System, glaube ich, eine elliptische Nadel.
Evtl. passen auch andere Shure Nadeln darauf.
Der Body/Generator ähnelt sehr dem der V15 und M95/97 Reihen.
Vielleicht kannst du da noch billiger eine vergleichbare Verbesserung erzielen.
(müsstest allerdings recherchieren, was da passt, evtl. die M97xE Nadel?)

Gruss, Jens
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 28. Dez 2011, 13:17

Der Body/Generator ähnelt sehr dem der V15


Jo, ist ein Ur-V15 Generator drin.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 28. Dez 2011, 16:53
Moin Haakon,

sicher?
Die Form ist wie bei den V15 ab Typ III.
I und II haben m.W. einen Body wie das M44.
(unten gerade, nicht keilförmig)
Hier schreibt einer etwas darüber:

http://www.lencoheav...53.msg34663#msg34663

Gruss, Jens
roho_22
Stammgast
#11 erstellt: 29. Dez 2011, 00:16
Okay, wisst ihr vielleicht wo ich so eine Schablone runterladen kann?

Ich tendiere dann doch eher zum genannten Shure-System.

Habe jetzt mal bei Music Store eine Anfrage gestellt, ob die Nadel des Shure M97xE auf mein System passen würde - aber noch keine Antwort.

Soweit der aktuelle Stand der Dinge..
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 29. Dez 2011, 09:39
IEC Schablone verwenden, wenn LPs gehört werden.
Für Singles ist DIN besser.

http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/
roho_22
Stammgast
#13 erstellt: 29. Dez 2011, 14:01
Ok, danke!

Ein User im Analog Forum hat gemeint, dass weiche MM-Systeme nicht unbedingt mit dem etwas schwereren Tonarm nicht optimal laufen.
Er meinte MC-Systeme wären besser geeignet (Denon DL-160, Ortofon MC oder Shure M44G).
rorenoren
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Dez 2011, 14:55
Moin,

beim Shure M97xE kannst du die Bürste herunterklappen.
Diese verringert Resonanzen und macht das System auf diese Art ziemlich universell.

Ein DL160, wenn du noch eines bekommst, wird vermutlich klanglich besser sein.
(kostet aber auch mehr als das Doppelte)
Daher mein Tip mit dem DL110, welches weniger kostet, aber schon sehr gut klingt.
Das passt zum Thorens Arm.

Nachteil bei MC Systemen ist, dass man die Nadel nicht einfach tauschen kann, wenn sie verschlissen ist.
Je nach System kostet aber die Nadel fast soviel wie das ganze System, so dass dieser Nachteil nicht ganz so schwer wiegt.

Dass die Nadel des M97xE in das SC35 passen könnte, war nur eine Idee, wäre interessant, wenn´s da wirklich eine positive Antwort gäbe.

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 29. Dez 2011, 14:55 bearbeitet]
roho_22
Stammgast
#15 erstellt: 29. Dez 2011, 19:52

rorenoren

Daher mein Tip mit dem DL110, welches weniger kostet, aber schon sehr gut klingt.
Das passt zum Thorens Arm.


Würde das DL 110 zu meinem Musikgeschmack passen (70er, 80er, 90er, Klassik, Pop/rock)?

Das Denon ist nicht gerade billig, aber wenns gut klingt, würd ich es mir schon kaufen.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 29. Dez 2011, 20:02
Moin,

wenn´s mit dem Geld knapp ist, würde ich vielleicht das Shure versuchen und später aufrüsten.
Das Shure kenne ich nicht selbst.
Das Denon kenne ich, und es macht bei jeder Art von Musik eine gute Figur, da es (zumindest bei mir) im besten Sinne neutral klingt.
Verzerrungen gibt es auch so gut wie gar nicht.
Shure hat immer mehr oder weniger einen Eigenklang, der zudem vom Phonnovorverstärker abhängt.
(Kapazität und Eingangswiderstand, Tendenz eher etwas dunkler und voller, dabei aber sehr sauber abtastend)
Das Denon ist fast völlig immun gegen übliche Abschlusswerte.
Ausserdem passt es ohne jeden Kunsgriff (Bürste) zum Thorens- Arm.

Das Shure kostet nur etwas mehr als die Hälfte (75 Euro bei williamthakker.de, DL110 110 Euro bei phonophono.de), ob sich das Denon am Ende für dich klanglich lohnt, kann ich leider nicht beurteilen.
Vielleicht hat schon mal jemand beide verglichen und kann etwas dazu schreiben.

Gruss, Jens
roho_22
Stammgast
#17 erstellt: 29. Dez 2011, 20:19

Das Denon ist fast völlig immun gegen übliche Abschlusswerte.
Ausserdem passt es ohne jeden Kunsgriff (Bürste) zum Thorens- Arm.


Heisst das, dass das Denon leichter zu montieren ist als das Shure?
Spezialized
Inventar
#18 erstellt: 29. Dez 2011, 20:20

Fhtagn! schrieb:
IEC Schablone verwenden, wenn LPs gehört werden.
Für Singles ist DIN besser.

http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/


Damit meint man 7" Platten oder nicht? Es gibt ja auch Singles in 12".
rorenoren
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 29. Dez 2011, 20:54
Moin,

Die Montage ist bei beiden evtl. problematisch, wenn die Schrauben nicht passen, das tut sich nicht viel.

Beim Denon müssen die Schrauben länger sein als beim Shure.
Da Thorens in der Headshell einen kleinen Metallblock mit den Gewinden hat, passen nur die dafür vorgesehenen Schrauben.
(M2,5 oder so ähnlich)
Du kannst aber mit etwas Wärme und/oder Alkohol das Thorens Schild der Hedshell ablösen und den Block entfernen.
(liegt nur lose drin)
Dann passen ganz normale Schrauben mit Muttern, die bei den Systemen dabeiliegen.
Das Schild ist nur mit doppelseitigem Klebeband befestigt und lässt sich wieder draufbappen.
(meist ohne neuen Kleber)
Achte darauf, dass du das Schild nicht verbiegst.
Das ist bei Thorens halt etwas blöd gelöst.
(ausser man hat alle Längen der passenden Schrauben da)

Mit der "passen" meinte ich die elektrischen Werte der Vorstufe.
Die interessieren das Denon so gut wie gar nicht.

Gruss, Jens
roho_22
Stammgast
#20 erstellt: 30. Dez 2011, 20:54
Da ich von haus aus denon mag, wird es wohl das DL 110 werden.

gruss
roho_22
Stammgast
#21 erstellt: 31. Dez 2011, 14:15
Kennt irgendjemand die Firma Audio Exklusiv
Der Geschäftsführer dort meinte, wenn ich meinen PS mitbringen würde, dass sie mir das System gleich draufmontieren könnten (gegen ein Trinkgeld).


[Beitrag von roho_22 am 31. Dez 2011, 15:22 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 31. Dez 2011, 18:12
Moin,

kenne ich nicht, aber wenn "Trinkgeld" vielleicht 10 Euro sind, würde das den Preis des Denon relativieren.
(kostet bei Phonophono 108 Euro plus Versand)

Insgesamt 30 Euro mehr inklusive Einbau und "Unterstützung eines örtlichen Händlers" finde ich ok.

Gruss, Jens
juergen1
Inventar
#23 erstellt: 01. Jan 2012, 21:24

Spezialized schrieb:

Fhtagn! schrieb:
IEC Schablone verwenden, wenn LPs gehört werden.
Für Singles ist DIN besser.

http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/

DIN ist eigentlich grundsätzlich besser als IEC, da praktisch in jeder Plattensammlung Exemplare vorkommen, die enger als IEC-Norm geschnitten sind.
Außerdem hat Loefgren den Tracing-Error nicht berücksichtigt, der in den Innenradien vertärkt Probleme verursacht.
Noch besser finde ich aus diesem Grund die Geometrie nach Schön.
Hiermit kann man wahlweise alle diese Geometrien einstellen:
Schablone
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 01. Jan 2012, 21:26 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#24 erstellt: 02. Jan 2012, 09:58

DIN ist eigentlich grundsätzlich besser als IEC, da praktisch in jeder Plattensammlung Exemplare vorkommen, die enger als IEC-Norm geschnitten sind.


Sorry, aber das ist Unsinn.
Die IEC Einstellung passt bei den allermeisten Tonarmgeometrien am besten.
Und das die Schön Einstellung besser wäre als die IEC relativiert sich bei Betrachtung der tatsächlichen Abweichungen recht schnell. Da geht es dann um Abweichungen von ca. 1mm beim Überhang.

Gruß
Haakon
juergen1
Inventar
#25 erstellt: 02. Jan 2012, 13:42

Fhtagn! schrieb:

DIN ist eigentlich grundsätzlich besser als IEC, da praktisch in jeder Plattensammlung Exemplare vorkommen, die enger als IEC-Norm geschnitten sind.


Sorry, aber das ist Unsinn.
Die IEC Einstellung passt bei den allermeisten Tonarmgeometrien am besten.

IEC-Einstellung passt logischerweise am besten zu Tonarmen, die für IEC konstruiert wurden, weil damit der Tonabnehmer gänzlich unverdreht zur Headshell bleibt. Das ist eine überflüssige Feststellung.

Hier ging es aber darum, welche Geometrie die beste Wiedergabe ergibt. Und zwar unter Berücksichtigung des Plattenbestandes.

Gruß
Jürgen
juergen1
Inventar
#26 erstellt: 02. Jan 2012, 13:50

Fhtagn! schrieb:

DIN ist eigentlich grundsätzlich besser als IEC, da praktisch in jeder Plattensammlung Exemplare vorkommen, die enger als IEC-Norm geschnitten sind.

Und das die Schön Einstellung besser wäre als die IEC relativiert sich bei Betrachtung der tatsächlichen Abweichungen recht schnell. Da geht es dann um Abweichungen von ca. 1mm beim Überhang.

Und was sagt uns das?
Verschiedene Geometrien unterscheiden sich meist nur um einige Zehntelmillimeter Überhang und um einige Zehntelgrad Kröpfung.
Wesentlich ist, daß die daraus resultierenden Unterschiede bei den Verzerrungen auf bestimmten Plattenradien mehrere -zig Prozent betragen können.
Gruß
Jürgen
roho_22
Stammgast
#27 erstellt: 11. Jan 2012, 00:04
Habe gelesen, dass das Denon DL-110 nur ca 500 Betriebsstunden spielt.
Jetzt bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob ich das nehmen soll.

Bei phonophono.de sind als Alternativen aufgelistet: AudioTechnica AT 120 E, Ortofon MC1 Turbo, Grado Prestige Blue1. Aber soweit ich das herausgelesen habe, scheinen die nicht für meinem Tonarm geeignet zu sein..

Gibt es andere Alternativen mit längerer Haltbarkeit?

Ich meine das Denon wäre mein erster Favorit gewesen, aber wie gesagt, ich möchte das System auf längere Zeit behalten.

Gruß


[Beitrag von roho_22 am 11. Jan 2012, 00:36 bearbeitet]
Holger
Inventar
#28 erstellt: 11. Jan 2012, 01:04

roho_22 schrieb:
Habe gelesen, dass das Denon DL-110 nur ca 500 Betriebsstunden spielt.


Wo das steht, würde mich jetzt mal interessieren - das ist jedenfalls kompletter Blödsinn.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 11. Jan 2012, 01:13
Moin,

gehört habe ich das bisher nur vom DL103.
Ob das stimmt, und vor Allem, ob die anderen Hersteller in dem Fall bessere Diamanten bekommen als Denon, wer weiss das schon wirklich?

Wenn du möglichst günstige Ersatznadelversorgung haben willst, ist Audio Technica nicht verkehrt.
(ein Shure M97xE ebenfalls)
Allerdings weisst du auch hier nicht, ob es die Nadeln in 3 Jahren noch gibt und du eh wieder ein neues System kaufen musst.
(unwahrscheinlich aber möglich)
Mehr oder weniger passen werden die ATs auch.
(vielleicht nicht optimal, aber gut genug für ordentlichen Klang, eine Compliance von 20 sollte noch gut gehen)

Das Retippen eines DL110 kostet knapp weniger als ein Neues.
(noch)
Das wäre eine Lösung zur Rettung des DL110, falls es tatsächlich nicht lange halten sollte.
(Nadelverschleiss wäre das Problem, der Rest geht eher nicht kaputt)

Du kannst natürlich auch ein Shure M97xE kaufen und gleich eine Erstastznadel dazu.
(Nadel kostet ca. 45 Euro, System 75)

Damit bist du erstmal gut ausgestattet.

Die perfekte Lösung für relativ wenig Geld gibt es nicht.
Pech kann man noch dazu haben.
(z.B. Nadel abbrechen)

Gruss, Jens
roho_22
Stammgast
#30 erstellt: 11. Jan 2012, 13:03
Hi!


Holger schrieb:

roho_22 schrieb:
Habe gelesen, dass das Denon DL-110 nur ca 500 Betriebsstunden spielt.


Wo das steht, würde mich jetzt mal interessieren - das ist jedenfalls kompletter Blödsinn.


Diese Aussage stammt nicht von mir, sondern ein User in diesen Thread schreibt das.

@rorenoren

Danke für deine Hinweise.

Ich werds mir noch überlegen, was ich dann nehmen werde..
Holger
Inventar
#31 erstellt: 11. Jan 2012, 13:23

roho_22 schrieb:

Diese Aussage stammt nicht von mir, sondern ein User in diesen Thread schreibt das.


Hm - ich habe mir mal die Anleitungen für die Systeme durchgelesen... falls ich keine Tomaten auf den Augen hatte wird auf keiner der drei Sprachen auf die Lebensdauer des Diamanten eingegangen.
Und meiner Erfahrung nach (das DL 110 hatte ich übrigens selbst) halten die in Denon-Systemen verwendeten Diamanten nahezu ewig.
Ich bin nämlich - nebenbei bemerkt - schon sehr lange "Denon-Fan" und fahre fast ausschließlich ältere und alte Denon-Systeme, mein ältestes System ist ein MM mit der Bezechnung DL-107, welches gut und gerne >35 Jahre alt sein dürfte - und es spielt nach wie vor absolut erstklassig.
roho_22
Stammgast
#32 erstellt: 11. Jan 2012, 13:44

Und meiner Erfahrung nach (das DL 110 hatte ich übrigens selbst) halten die in Denon-Systemen verwendeten Diamanten nahezu ewig.


Gut zu wissen. Das erleichtert mir meine Entscheidung.


[Beitrag von roho_22 am 13. Jan 2012, 15:02 bearbeitet]
roho_22
Stammgast
#33 erstellt: 27. Feb 2012, 20:58
Also wen es interessiert, ich werde mich wohl für das Shure M97xe entscheiden.

Aus folgenden Gründen:
1.) da auf meinem Thorens schon ein Shure-System läuft und mir der Klang zusagt, spricht nix gegen das M97xe.
2.) habe das Denon DL110 schon auf meinem Technics Dreher und möchte nicht für beide Plattenspieler das selbe System.
3.) das Shure ist "ziemlich" preiswert.
4.) habe gelesen, dass es ein gutes Allroundsystem ist.



Gruß
Wuhduh
Inventar
#34 erstellt: 28. Feb 2012, 02:22
Moin, roho !

Ähem, Du weißt, daß bei den M97 zwischen der XE - und der HE - Version unterschieden werden muß, sofern jemand sich zum Nadelschliff geäußert hat ?

Waren da nicht 2 Probleme mit der Abschlußimpedanz fernab der üblichen 47KOhm und eine gewisse Sensibilität ggü. den Picofarads ?

Meiner einer hat gerade ein nagelneues Nagaoka 321 BEE und auch noch zwei Originalnadeln bei einem Händler für meinen 160er gekauft, doch ist das System mangels Zeit noch nicht eingespielt. Der erste Eindruck ist " Aber Hallo ! " fürs Geld.

@ Holger:

Bleib' entspannt wegen irgendwelcher Falschaussagen ggü. den Laufzeiten und der Serienqualität von Tonabnehmern. Die Anzahl der verreckten, un-gepimpten DL103er ist z. B. schon erstaunlich. Egal, wieveil man einmal dafür bezahlt hatte.

MfG,
Erik
roho_22
Stammgast
#35 erstellt: 28. Feb 2012, 13:21

Wuhduh schrieb:
Moin, roho !

Ähem, Du weißt, daß bei den M97 zwischen der XE - und der HE - Version unterschieden werden muß, sofern jemand sich zum Nadelschliff geäußert hat ?



Hallo Wuhduh,
angeblich soll die HE die bessere sein, eben wegen dem Schliff.



Waren da nicht 2 Probleme mit der Abschlußimpedanz fernab der üblichen 47KOhm und eine gewisse Sensibilität ggü. den Picofarads ?


Ich weiss jetzt nicht genau, was du da meinst. Ist das jetzt auf die Shure-Systeme bezogen?


Meiner einer hat gerade ein nagelneues Nagaoka 321 BEE und auch noch zwei Originalnadeln bei einem Händler für meinen 160er gekauft, doch ist das System mangels Zeit noch nicht eingespielt. Der erste Eindruck ist " Aber Hallo ! " fürs Geld.


Ist das Nagaoka 321 BEE vergleichbar mit dem Shure?

Sorry für die Fragen, aber bin noch nicht allzu lang dabei..

Gruß

EDIT: Wo gibts das M97HE zu kaufen?


[Beitrag von roho_22 am 28. Feb 2012, 16:02 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#36 erstellt: 28. Feb 2012, 17:36
Kauf dir einfach das M97xe. Andere Versionen baut Shure gar nicht mehr. Das 97he ist aus den 80er Jahren und hier vollkommen irrelevant. Das HE hat ein integriertes Headshell und außer dem Generator nichts mit dem xE gemein.
Was am M97 nun kritisch sein soll, wüsste ich auch gerne :D.
Das ist eines der am einfachsten zufriedenstellenden Systeme.

MfG
Haakon
Wuhduh
Inventar
#37 erstellt: 28. Feb 2012, 22:35
Nabend !

Ich kannte bisher das M97 nur mit Halbzoll-Anschluß:

M97 bei Cartridge dB

Aber EGAL, die Bürste braucht eigentlich niemand. Dazu hätten sich viele Hersteller bestimmt etwas einfallen lassen, um den potentiellen Kunden einen Aufpreis aufdrücken zu können.

Soweit ich gelesen hatte, ist die aktuelle elliptische Nadel schlechter als die HE-Version.

MfG,
Erik
Fhtagn!
Inventar
#38 erstellt: 28. Feb 2012, 22:53
Das stimmt auch, aber die HE wird schon lange nicht mehr hergestellt.
Aber auch bei der elliptischen Version bekommt man viel Klang für sein Geld.
"Tunen" kann man noch mit einer Jico Nadel, aber das würde ich dann doch lassen und gleich ein besseres System kaufen - ich bin kein Tuning-Freund

MfG
Haakon
rorenoren
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 29. Feb 2012, 10:30
Moin,

also Berichten zufolge klingt das Shure M97xE an den üblichen Phonoeingängen etwas dunkler.
Wie stark das auftritt dürfte auch vom Rest der Anlage abhängen.
Optimal, also mit mehr oder weniger linearem Frequenzgang sollen 62kOhm Abschlusswiderstand sein.
(vermutlich bei der von Shure angegebenen Kapazität?)
Ich habe das System noch nicht gehört, denke aber mal, dass es einfach den "Shure Sound" hat, also eher warm und "obenrum" zurückhaltend.
Das mag man, oder nicht. (ich mag´s)

Die Bürste soll unter Anderem die recht hohe Compliance an "nicht leichten" Armen effektiv verringern.
Das erhöht die Resonanzfrequenz in dem Fall und bedämpft die Resonanz ausserdem.
Am Thorens TD160 MKnix (also Vorgänger vom MKII und höher) wird die Bürste vermutlich sinnvoll sein, da der Arm mittelschwer ist.
Ob irgendwelche Nebengeräusche durch die Bürste entstehen, und in wieweit sich eine Reinigungswirkung einstellt, weiss ich nicht.

Das M97 HE sollte die ältere Version mit Hyper Elliptischer Nadel sein.
Der Boby ist wohl kompatibel, die Nadel ist aber wohl deutlich besser als die des XE.
(Body klingt angeblich auch besser, naja.....)

Es ist wohl* so, dass zum Preis des Shure M97xE kaum mehr geht.
Das 321be, wenn es denn klingt wie das Technics 270c, dürfte klanglich darunter liegen.
Es war damals für ca. 40 Euro ein Preistip, heute ist es m.E. definitiv zu teuer für die Leistung.
(80 Euro? wie gesagt, vorausgesetzt, es klingt wie das 270c!)

Das 321be würde von der Compliance aber gut zum Thorens Arm passen.
Gegen das DL110 kann es aber nicht "anstinken".
(evtl. mit Jico SAS Nadel.....)
Da das DL110 immerhin ca. 30-50 Euro mehr kostet als das M97xE, beim Shure die Nadel auswechselbar ist und es eine höhere Ausgangsspannung hat, ist es sicher auch eine gute Wahl.

Ich bin mal gespannt, wie es gefällt.

Gruss, Jens

*die ganzen "wohl", weil ich es nur vom Hörensagen kenne
Fhtagn!
Inventar
#40 erstellt: 29. Feb 2012, 13:10
Mit 63kOhm betreibst du das Shure weitab seiner Spec.
Es klingt an 47kOhm so wie es soll, warum hätte man bei Shure auch ein System bauen sollen, das an keinem einzigen nach dem Industriestandard spezifizierten Phonoeingang korrekt läuft?
Man kann das Thema auch überstrapazieren.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 29. Feb 2012, 18:45
Moin,

es gab darüber irgendwo mal einen Bericht, der sogar mit Messwerten garniert war (glaube ich).
Ist ziemlich egal, es wird auch an 47kOhm gut genug klingen, an 62k soll´s halt besser sein.
(sind sicher nur Nuancen, vielleicht 0,5-1dB)
Besser als ein AT95 ist es bestimmt.
Es klingt dann halt an 47k noch "shuriger".
(obenrum zurückhaltend)

Ich kenne einige Shures und die klingen mehr oder weniger unabhängig vom Abschlusswiderstand gut bis sehr gut.
(auch die konstruktiv ähnlichen M92, M95, V15III)
Die Höhenwiedergabe ändert sich stärker, wenn die Kapazität hoch ist und der Widerstand steigt.
(Anhebung der Höhen und oberen Mitten)
Bei z.B. 22kOhm hat die Kapazität nur noch wenig Einfluss, bei 100k oder mehr, sehr viel.
(bei 47k mittel)

Egal!

Gruss, Jens
roho_22
Stammgast
#42 erstellt: 02. Mrz 2012, 00:11
Nur so mal für die zukunft gefragt, gibt es fürs shure m97 auch eine jico sas nadel?
Oder gibts da "nur" die HE Version?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 02. Mrz 2012, 00:17
Moin,

Jico SAS gibt´s.

Gruss, Jens
roho_22
Stammgast
#44 erstellt: 06. Mrz 2012, 23:08
N´abend!

Habe heute mein Shure bekommen, kann es aber erst in 2 Wochen montieren..

Dennoch möchte ich mich schon vorab informieren. Bei meinem TD 160 (TP 16 / TP 60) gibt es keine Überhanglehre mehr. Wo bekomm ich sowas noch her, bzw. gibt es andere Überhanglehren die passen?

Danke schonmal.
Magister_Verbae
Inventar
#45 erstellt: 07. Mrz 2012, 00:41
Evt etwas mehr Fummelei, aber versuch's doch mal mit einer Einstellschablone, passend zur Geometrie deines Tonarmes (die Suchfunktion spuckt sicher gute Ergebnisse aus).
Sollte mindestens genauso gute, wenn nicht bessere Ergebnisse liefern.

LG

Martin
Wuhduh
Inventar
#46 erstellt: 07. Mrz 2012, 20:09
Es gibt diverse taugliche Montageschablone als kostenlosen PDF-Download bei Vinylengine und Co. !

Habe gerade ein neues Denon DL103 zu einem netten Preis bekommen und an einen TP16MKnix montiert:

" Ja, aber hallo ! "

MfG,
Erik
roho_22
Stammgast
#47 erstellt: 07. Mrz 2012, 20:43
Glückwunsch zum neuen System!

Hab die Audio-Schablone in Verwendung. Jedoch würde ich gern wissen, wie ich die Bleistiftmine auf das DL110 bekomme (siehe hier)?
roho_22
Stammgast
#48 erstellt: 01. Apr 2012, 20:29
Hallo!

Versuche nun das Shure zu montieren, allerdings scheitert es schon beim Einbau.

Hier mal zwei Bilder vom Headshell und frage mich ob das normal ist:
Tonkopf Tonkopf

Danke und Gruß
roho_22
Stammgast
#49 erstellt: 01. Apr 2012, 20:58
Ich weiss nicht, die mitgelieferten Schrauben vom Shure passen nicht ins Headshell..
rorenoren
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 01. Apr 2012, 23:11
Moin,

das ist normal.
Entweder besorgst du dir passende Schrauben, poder du nimmst einfach die Gewindeplatte aus der Headshell heraus und verwendest die mitgelieferten Muttern und Schrauben.
(Letzteres habe ich damals gemacht)

Gruss, Jens
roho_22
Stammgast
#51 erstellt: 02. Apr 2012, 14:30
Danke Jens für den Tipp, hab es jetzt auch so wie du gemacht.

Ist es normal, dass sich das Headshell während des Abspielens minimal nach oben und unten schwenkt. Fahre derzeit mit ca 1,5g Auflagekraft, ohne Bürste. Das Antiskating ist auf der unteren Skala auch auf 1,5 eingestellt.

Irgendwie macht sich der typsiche Shure-Sound bei mir noch nicht bemerkbar..

Gruß
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