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SME 3009 Messerlager austauschen?

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Autor
Beitrag
kempi
Inventar
#1 erstellt: 20. Mai 2012, 06:56
Hallo Forenten

Ich habe einen SME 3009 II improved. Nun habe ich gehört, dass man die Messerlager, die aus Kunststoff sin, gegen solche aus Bronze austauschen kann.

Weiß jemand aus Erfahrung, was das bringt?
Verändert sich dann nicht das Tonarmgewicht?
Welche Auswirkungen hat das auf Compliance, Tonabnehmerauswahl etc?
Ist der Austausch leicht selbst zu schaffen?

Danke für die kompetenten Antworten.
max130
Stammgast
#2 erstellt: 20. Mai 2012, 07:19
Servus,

das Messerlager dürfte praktisch keinen Einfluss auf die effektive Masse des Arms haben.
Also keine (kaum?) Auswirkungen auf die Tonabnehmerwahl.

Wenn Du feinmechanisches Geschick hast, dürfte der Wechsel nicht zu schwer sein.

Über die Auswirkungen habe ich viel gutes gelesen, aber nie selbst gehört.
Wenn ich einen 3009 II gehabt hätte, hätte ich es probiert. Bei meinem 3009 III war es nicht möglich, die Lager zu wechseln.

Sehr wirkungsvoll fand ich die neue Innenverkabelung beim Series III, sollte beim II auch viel bringen....

Viele Grüsse
Stefan
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 20. Mai 2012, 08:51
Hallo!

Eigentlich ist es überflüssig die Lagerblöcke zu tauschen solange die Originale noch in Ordnung sind. Messerlager sind so oder so ganz gewiß nicht das Nonplusultra bei Tonarmlagern und ihre spezifischen Nachteile lassen sich auch durch einen Tausch weder mindern noch gar beseitigen.

Aber wenn es dir ein gutes Gefühl gibt und dir das Geld nicht woanders fehlt wo es nutzbringender angelegt wäre (neues, -besseres-, System für den imp.o.ä.) gibt es natürlich auch keinen Grund dagegen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 20. Mai 2012, 20:01 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 20. Mai 2012, 10:59
Hallo Günther,
das klingt interessant ! Worin siehst du denn die "spezifischen" Nachteile eines solchen Lager ?
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 20. Mai 2012, 20:22
Hallo!



Messerlager haben konstruktionsbedingt ein ungleich stärkeres Spiel als z.B. Spitzenlager. Zudem verschleißen die Messerkanten relativ schnell und bilden eine rauhe unebene Oberfläche aus. Aber selbst eine theoretisch glatte Messerkante hätte immer noch Spiel nach oben und wird u.U. wenn entsprechend angeregt in diese Richtung ausweichen, eine solche Bewegung aber steht einer korrekten Abtastung der Mikrorille im Wege.

Aus diesen Gründen werden aktuell keine Messerlager mehr bei Tonarmen verbaut obwohl vom wirtschaftlichen Standpunkt her der Konstruktions- und Fertigungsaufwand erheblich geringer wäre als bei den aktuell verwendeten Kugel- oder Spitzenlagern, diese Tonarme wären einfach nicht mehr Konkurrenzfähig.

MFG Günther
luckyx02
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 20. Mai 2012, 20:58
Hmm. also die Schneide ist aus Metall, richtig ? Der alte V-Block aus Gummi ?

Als nächstes ist ein solches Lager immer SPIELFREI, da selbst nachstellend ! Da kannst du noch so tolle Kugellager nehmen, das wird dir nie gelingen. Gerade wenn man die Blocks aus Bronze nimmt ist ein solches Lager ganz hervorragend für Tonarme geignet.

Warum sollten sich das in vertikaler Richtung bewegen ? Es wird doch durch das grosse Gegengewicht an seinem Platz gehalten ?

Das heute nur noch etwas gebaut wird was kostengünstiger ist hast du gut getroffen. Damit wäre die Frage schon beantwortet.....
Kugellager sind ein absoluter Massenartikel.....

TAR07208

hier entliehen :

http://www.on-off-hifi.de/ger/shop/tar.shtml


Wenn ich mir diese hier so anschaue glaub ich schon das das nicht billig sein kann.

Es wird auch nur das verkauft was der Markt verlangt, ohne Frage ob das auch qualimässig sinnvoll ist. Sonst würde sich wohl niemand dieses ganze unsägliche MP3 Player Gequäke, in Bose Soundwave und Clone Systemen antun ?

Guts Nächtle


[Beitrag von luckyx02 am 21. Mai 2012, 03:59 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 21. Mai 2012, 04:34
Hallo!

Sorry, aber von modernen Lagern oder von Fertigungstechniken hast du absolut keinen blassen Schimmer, -du lebst halt in deinen eigenen Kosmos-.

Belassen wir es dabei, eine Diskussion mit dir über diese Themen wäre absolut unfruchtbar.

MFG Günther
kempi
Inventar
#8 erstellt: 21. Mai 2012, 09:59
Hallo alle miteinander

und Danke für die Antworten bis hierhin.

Der SME 3009 II improved ist doch sicher keiner der schlechtesten Tonarme, oder?

Soweit ich weiß, ist das Messerlager des SME 3009 II improved aus Kunststoff. Auf welchem Material liegt das Messer denn auf, auch auf Kunsstoff? Dann wäre der Einbau eines Teils wie von luckyx02 abgebildet, ja eher kritisch, weil das Metall durch das Eigengewicht und die Armbewegung dann ja in den Kunststoff schneiden würde.

Woran kann ich erkennen, ob die Messerlager meines SME 3009 II improved beschädigt/verschlissen sind?

max130
Stammgast
#9 erstellt: 21. Mai 2012, 11:14
Servus

Methode 1: Antiskatinggewicht abnehmen, Tonarm ausbalancieren: prüfen ob er sich leicht bewegen lässt. Evtl. mal Papierschnipsel auf das Headshell legen, Tonarm muss dann absinken bzw. nachgeben.

Methode 2: Zerlegen und nachschauen

Methode 3: Klang: klingt alles so, wie es soll?

Viele Grüsse
Stefan

Edit: das Widerlager ist sicher nicht aus Kunststoff.


[Beitrag von max130 am 21. Mai 2012, 11:15 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 21. Mai 2012, 13:35
Normalerweise ist ein Teil Kunstoff, ein Teil Metall bei derartigen Widerlagern.
An meinem Lenco der statt Schneiden einen Bolzen einsetzt, habe ich die alten V-Blocks durch Bronze ersetzt. Das heisst jetzt Metall auf Metall. Allerdings auch mit grösserer Auflagefläche als beim SME. Im Gegensatz zum Messer ist die Reibung hier höher und beinhaltet damit eine gute Dämpfung der Vertikalresonanzen. Eine Vergleichsmöglichkeit zum alten Zustand hatte ich allerdings nicht, da die alten Kunststoffteile total im Eimer waren.
Klanglich kann der Arm jetzt auf jeden Fall mit den besten Systemen die ich habe mithalten. Zur Zeit ist dort das OS300MP von Nagaoka dran und spielt entsprechend auf. Ich höre da keine Einschränkungen wie bei anderen Armen und Lagerkonstrukten schon mal vorhanden.
Ich würde diesen Umbau immer empfehlen. Allein von der Genauigkeit der Funktion wird man mit Sicherheit auch klanglich profitieren können.
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 21. Mai 2012, 14:43
Hallo!

Näheres zu den SME-Tonarmen findest du auf Holgers ausgezeichneter Seite: http://www.vinyl-lebt.de/SME/SME.htm

Mein SME 3009 S2 Improved hat seinen endgültigen Platz in der Vitrine gefunden, mit Tonarmen vom Schlage eines Rega RB-300 oder eines Pro-Ject 9cc EVO geschweige denn mit einem Linn Ittok LV II. Linn Ekos oder Koshin GST-801 kann der Oltimer einfach nicht mithalten. So dient er nun als Blickfang.

MFG Günther
luckyx02
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 21. Mai 2012, 14:56
Ach mann der Holger.... der hat doch 'eh nur immer ein und das selbe System angebaut, ein DL103 ??? Das soll ein Massstab sein ? Ich bitte dich !

Das sagt einer der nicht mal wusste, das die Ortofon "Magnetsysteme" alles Moving Iron mit Ringmagneten sind ?

Ich zweifel deshalb echt an, das du es geschafft hast deine Systeme alle geometrisch exakt identisch, inklusive Gewichtsausgleich an die genannten Tonarme anzubauen, um auch real nur die Arme inklusive Dreher beurteilt zu haben ?

Dazu kommt noch das du das digitale Medium, der analogen Platte für vollkommen überlegen hälst ? Da würde ich zumindest in rein klanglicher Natur (Ohne Störabstand) erhebliche Zweifel anmelden wollen.....


[Beitrag von luckyx02 am 21. Mai 2012, 16:01 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#13 erstellt: 21. Mai 2012, 16:11
Die SME Arme sind ausgezeichnet!
Was man halt beachten muss vor allem beim Improved
Ist das geeignete System Punkt aus!
Ich habe jetzt zwar keinen Improved mehr am laufen da ist es ähnlich wie beim Günther
Aber einen 12er und einen Series III ( IMHO einer der besten Arme überhaupt) Aber sehr unterschätzt
Und noch einige andere
Aber die "kleinen 3009" sind nicht so schlecht wie sie gemacht werden!

[b]Lass auch das Plastelager drin! Die sind oft besser verarbeitet wie die China Messinglager

Freue dich an deinem tollen Arm haue das passende System drunter und du kannst Glücklich werden!
Grüße Peter


[Beitrag von wastelqastel am 21. Mai 2012, 16:13 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 21. Mai 2012, 16:38
Hallo!

@luckyx02
Gähn, derselbe Schwulst und Krampf wie immer von dir, -eigentlich gar keiner Antwort wert- .

MFG Günther
luckyx02
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 21. Mai 2012, 16:50
Günther, warum versuchst du nicht mal mit Argumentation, statt Agitation ?

Deine erste Antwort auf meine Frage war doch gar nicht so schlecht.


[Beitrag von luckyx02 am 21. Mai 2012, 16:51 bearbeitet]
akem
Inventar
#16 erstellt: 21. Mai 2012, 16:56
War nicht unter einer der Schrauben des Messerlagers der Kontakt für den Masseanschluß in Form eines Ringschuhs? Mir deucht, da hat mal jemand was davon geschrieben, daß das nicht so einfach ist, das Massekabel wieder mit dran zu kriegen... Sprich, da müßte man den Arm dann wirklich komplett zerlegen.

Gruß
Andreas
Holger
Inventar
#17 erstellt: 21. Mai 2012, 17:01

luckyx02 schrieb:
Ach mann der Holger.... der hat doch 'eh nur immer ein und das selbe System angebaut, ein DL103


Genau - das S, das D, das M, das SL, das GL, das C1, das LC2 und das Pro... alles nur DL-103er... und nebenbei noch Ortofon SPU und SPU Royal N und SL-15 und MC-10 und MC-20 und Benz Silver und Glider und vdH Grasshopper und Fidelity Research und Supex und Goldring und Audio Technica und Dynavector, das alles im MC-Bereich.
Bei den MMs waren es von einfachen bis teureren Shures und ATs über Ortoföner, Elacs und AKGs bis hin zu Grado Reference Platinum mit Holzbody sowie aktuell Denon DL-107 und DL-109D auch schon so einige...
Und viele viele davon laufen ganz prima in SME-Tonarmen - auch dem Improved.


[Beitrag von Holger am 21. Mai 2012, 17:03 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 21. Mai 2012, 17:16

Dazu kommt noch das du das digitale Medium, der analogen Platte für vollkommen überlegen hälst ? Da würde ich zumindest in rein klanglicher Natur (Ohne Störabstand) erhebliche Zweifel anmelden wollen


Worauf bauen diese "Zweifel" denn auf? Mir fallen eigentlich keine handfesten Argumente "pro Schallplatte" ein, die etwas mit der erreichbaren Signalqualität zu tun haben.

Vom schönen "Gehabe" und den Umständen mit dem Vinyl abgesehen.


[Beitrag von -scope- am 22. Mai 2012, 15:49 bearbeitet]
kempi
Inventar
#19 erstellt: 21. Mai 2012, 17:27

max130 schrieb:
Servus

Methode 1: Antiskatinggewicht abnehmen, Tonarm ausbalancieren: prüfen ob er sich leicht bewegen lässt. Evtl. mal Papierschnipsel auf das Headshell legen, Tonarm muss dann absinken bzw. nachgeben.

Methode 2: Zerlegen und nachschauen

Methode 3: Klang: klingt alles so, wie es soll?

Viele Grüsse
Stefan

Edit: das Widerlager ist sicher nicht aus Kunststoff.


Also ich habe nur Methode 3 ausprobiert: Es klingt alles so, wie es soll.


wastelqastel schrieb:

[b]Lass auch das Plastelager drin! Die sind oft besser verarbeitet wie die China Messinglager


Also werde ich das Kunsstofflager drin lassen


wastelqastel schrieb:
Die ..... die "kleinen 3009" sind nicht so schlecht wie sie gemacht werden!
Freue dich an deinem tollen Arm haue das passende System drunter und du kannst Glücklich werden!
Grüße Peter


Was wäre ein passendes System nach Deiner Meinung? Z.Zt. habe ich ein Benz Micro Silver dran....
wastelqastel
Inventar
#20 erstellt: 21. Mai 2012, 17:44

Was wäre ein passendes System nach Deiner Meinung? Z.Zt. habe ich ein Benz Micro Silver dran....

Das passt nicht ganz optimal zur Resonanzfrequenz ist aber noch im gelben Bereich
Wenn wir von Tonarmmasse von 6,5g ausgehen
Für die Leichten Arme etwas mehr Compliance
Aber wenn es klingt Und du nicht nur Testschallplatten abspielst
Gefallen muss es dir
Aber du solltest auf jedenfall ein Foto deines Armes einstellen !
Da es auch bei den Improved Armen Unterschiede der effektiven Tonarmmasse gab
Grüße Peter


[Beitrag von wastelqastel am 21. Mai 2012, 17:55 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 21. Mai 2012, 17:45
Hallo!

Das MC-Silver passt zwar rein rechnerisch zu dem alten SME aber es klingt darin ein wenig harsch, hier wäre z.B. ein Grado Reference Platinum angebracht, zumindestens aber ein Grado Prestige Silver, wenn dir der typische "amerikanische" Grado-Sound nicht zusagt wäre ein Ortofon VM-silver eine mögliche Alternative.

Mit dem Grado Reference Platinum oder dem Ortofon VM-silver wäre aber auch für den alten imp. das Ende der Fahnenstange so ziemlich erreicht, bessere Systene kann er eigentlich nicht mehr voll nutzen, -hier sind sowohl die Messerlager des Horiziontallagers als auch das Vertikallager an ihrer Grenze.

Selbst zu seiner besten Zeit war der Tonarm schließlich nicht mehr als gute Mittelklasse.

MFG Günther
luckyx02
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Mai 2012, 18:00
Mann Holger da tun sich ja ganze System-welten auf. Ich bin begeistert ob deiner grandiosen Vielfalt !

Aber warum waren ?

Die die bei mir waren zähl ich gar nicht mehr und dann komme ich immer noch auf mehr Vielfalt in der Qualität an meinen paar Drehern ???


[Beitrag von luckyx02 am 21. Mai 2012, 18:00 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#23 erstellt: 21. Mai 2012, 18:06
@ Lutz
Tausche dich doch privat aus
Mir gefällt auch nicht immer das was einer schreibt , oder ich bin andere meinung wie jemand!
Aber Hier einen Kriegszug zuführen ist nicht angebracht
Das hilft dem TE nicht weiter

Du weist woanderst wärste schon in der Auslaufrille



Selbst zu seiner besten Zeit war der Tonarm schließlich nicht mehr als gute Mittelklasse.

Eher sehr gehobene Mitteklasse
Wenn man die Tonarmauswahl der Hersteller der damaligen Zeit auswertet

Grüße Peter


[Beitrag von wastelqastel am 21. Mai 2012, 18:11 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 21. Mai 2012, 18:14
...ja in dem Forum wachsen mittlerweile auch schon "Spinnweben" zwischen den uralten Threads.....toter ist nur noch das Saba-forum.....

Lass uns lieber ein bisschen hier rumfrozzeln, sonst wirds hier auch genau so langweilig.

Wenn ich hier nicht "zwischen gefahren" wäre, hätte der TE im übrigen seinen SME, aufgrund Günthers super "Tips" wahrscheinlich schon verschrottet....
wastelqastel
Inventar
#25 erstellt: 21. Mai 2012, 18:17
Das sollte er tunlichst vermeiden
Oder wenn dann in meine Tonne
Man kann damals wie heute mit einem Improved ausgezeichnet Musik genießen


[Beitrag von wastelqastel am 21. Mai 2012, 18:19 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 21. Mai 2012, 18:26
So sehe ich das auch, nur sind die Systeme dafür sehr rar geworden und alle bis jetzt aufgezählten halte ich nicht für sonderlich geeignet für diesen Arm.

Ich würde ein AT20SLa/SS20, M20FL Super, Empire 500ID, Sonus Gold Blue (NOS min 50h einspielen) oder ADC XLM/ZLM daran schrauben.
Alles alt, aber mit etwas Glück zu ergattern

Mit Abstrichen auch ein noch neu zu kaufendes Ortofon OM30 Super ?
wastelqastel
Inventar
#27 erstellt: 21. Mai 2012, 18:39
Die Glanz Systeme liefen auch sehr gut
und noch einige andere!
Auch die noch erhaltbaren die Günther genannt hat würde ich in die engere Wahl nehmen
Das OM 30er würde auch noch gehen wenn es einem gefällt
Ich hatte es mal !
Auch die 40erNadel Die war sowas von nichts für mich
Vielleicht stellt der TE ja noch ein Bild ein!
Vielleicht ist es ja ein schwerer Improved
Und unser geplappere ist für die Katz gewesen

Und die SME sind nicht schlecht
Wer hätte ein Solches Laufwerk für ein Messerlager vorbereitet?
Einer der keine Ahnung von HiFi hat ?
b

Gruß Peter


[Beitrag von wastelqastel am 21. Mai 2012, 18:56 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 21. Mai 2012, 18:53
Die 40er nadel ist eine absolute Fehlkonstruktion. An dem Teil habe ich mich auch schon versucht. Aber da die Ursachen der starken Hochtonresonanz allein mechanischer Natur sind, Alu ROHR statt Röhrchen, kriegt man das auch mit einem Zobelglied als Anpassung nicht wirklich hin. Deshalb Nadel 30. Die ist wirklich empfehlenswert.

Aber dann kann man gleich das Digitrac 300SE nehmen. Nur der Body taugt halt nix.
kempi
Inventar
#29 erstellt: 21. Mai 2012, 19:00

luckyx02 schrieb:

Wenn ich hier nicht "zwischen gefahren" wäre, hätte der TE im übrigen seinen SME, aufgrund Günthers super "Tips" wahrscheinlich schon verschrottet.... :*


Ganz bestimmt nicht! Denn keiner in diesem Forum "hat die Weisheit für sich gepachtet"

Ein Bild von meinem SME 3009 II improved habe ich nicht -- meiner sieht aber genauso aus wie der auf http://www.vinyl-lebt.de/SME/SME.htm im 5ten und 6ten Bild gezeigte.

Holger
Inventar
#30 erstellt: 21. Mai 2012, 19:27
Na das ist doch prima, dann kannst du ja ggf. auch mit dem Headshell noch etwas Einfluß auf die effektive Masse nehmen und den Arm "universeller" einsetzbar machen. Ein 10g schweres Headshell transportiert den Arm dann schon in die Liga "mittelschwer", ähnlich z. B. einem Rega RB 300 - da sollte der Arm mit einem Benz Silver (welches ich übrigens auch mal für sehr lange Zeit hatte, ist mir gut in Erinnerung geblieben) bestens harmonieren.
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 21. Mai 2012, 19:57
Hallo!

Nein, eine schwerere Headshell für den SME 3009 S2 Improved würde eher ich nicht empfehlen, -ausser man hat das optinonale schwerere Gegengewicht aus dem Nachrüstsatz-, da man sonst in der Wahl der Systeme durch das Korpusgewicht derselbigen zu stark eingeschränkt ist.

Mit seinen 9,5 Gramm eff. bewegter Masse reicht er für die in Frage kommenden Systeme ohnehin gut aus, MC´s verbieten sich eigentlich wegen der dafür ungenügenden Bedämpfung des Tonarmes von selbst, -der Tonarm wurde seinerzeit eher für die damals handelsüblichen MM-Systeme konzipiert-, die OM(S)-Systeme sind natürlich rein technisch gesehen ebenfalls eine Alternative, allerdings optisch m.E. eher grenzwertig bei dem altertümlichen englichen Design des imp. Hier passen die kantigeren VM-Typen viel besser. Preislich besteht zwischen dem OM(S)-30 und dem gleichwertigen VM-blue bei intelligentem Einkauf ohnehin kein Unterschied.

Auf NOS-Systeme würde ich wegen der schlechten Verfügbarkeit nicht setzen.

MFG Günther
luckyx02
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 21. Mai 2012, 20:19

Auf NOS-Systeme würde ich wegen der schlechten Verfügbarkeit nicht setzen.


...das ist genau mein Ansporn, je seltener und schwieriger zu beschaffen, desto interessanter.....

Aber wen das alles schnurz ist und das alles nur mit dem Auge der Vernunft betrachtet kauft sich eh keinen Plattenspieler mehr.....


Worauf bauen diese "Zweifel" denn auf? Mir fallen eigentlich keine Handfesten Argumente "pro Schallplatte" ein, die etwas mit der erreichbaren Signalqualität zu tun haben.

Vom schönen "Gehabe" und den Umständen mit dem Vinyl abgesehen.


....das ich Jahre, wenn nicht ein Jahrzehnt gebraucht habe, um einen adäquaten CD-Player für meine Anlage zu finden. Am Ende habe ich es dann endlich mit diesem hier

Lampizator

geschafft mit der analogen Qualität meiner Kette gleich zu ziehen. Und glaube mir in der Zwischenzeit hatte ich von Wadia, Sony, Accuphase, Revox usw. alles hier was Rang und Namen hat/hatte.


[Beitrag von luckyx02 am 21. Mai 2012, 20:34 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 21. Mai 2012, 21:30
Hallo!


Aber wen das alles schnurz ist und das alles nur mit dem Auge der Vernunft betrachtet kauft sich eh keinen Plattenspieler mehr.....


Wozu auch, -den oder die hat man eben, nebst einer veritablen Plattensammlung-.

Natürlich würde ich mir falls ich bei 0 anfangen müßte kein elektrisches Grammophon mehr zulegen, das ist gar keine Frage,

Aber mit unzähligen Stücken die nie oder nur in mäßiger Qualität auf CD erschienen sind sieht die Sache eben ganz anders aus.

NOS-Systeme sind ein nettes Zusatzhobby wenn man ohnehin schon mehr als ausreichend mit zeitgemäßen Systemen versorgt ist und nicht mehr weiß was man sonst noch pfriemeln soll. Aber mit dem eigentlichen Zweck des ganzen -dem Nutzen des Drehers zum Musikhören-, hat das im Grunde wenig zu tun.

MFG Günther
kempi
Inventar
#34 erstellt: 22. Mai 2012, 10:10

Hörbert schrieb:


Wozu auch, -den oder die hat man eben, nebst einer veritablen Plattensammlung.

MFG Günther


Genau so ist das bei mir. Ich habe ca 1000 LPs und dazu den Player hier: http://img255.echo.cx/img255/1042/al7fn.jpg allerdings hat mein SME noch eine originals Headshell.

Ich bin halt immer auf der Suche nach Verbesserung. Nachdem der Player im letzten Jahr fachmännisch runderneurt wurde, werde ich im Laufe dieses Jahres wohl mein bisheriges Benz silver austauschen. In der engeren Wahl sind derzeit:
Ortofon VMaster silver
Ortofon Super OM 30
Goldring G1022
Mein Budget ist 250 EUR, ich würde auch 300 zahlen, wenn es sich wirklich lohnt.
Musik höre ich alle was Energie hat von Einstürzende Neubauten über Lydia Lunch und Diamanda Gallas zu Rammstein und Marilyn Manson, aber auch Tom Waits oder mal Ensemble Modern (zeitgenössische Klassik)
80% aller Musik höre ich mit meinem Stax

Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 22. Mai 2012, 11:41
Hallo!

Ensemble Modern unter der Leitung von Peter Eötvös auf Harmonia Mundi habe ich auch noch einiges, die späteren Sachen unter Ernest Bour und Kasper De Roo gibt es ja nur auf CD.

Von dieser Musik ausgehend würde ich für das VM-silver plädieren, m.E. ohnehin das Magnetsystem mit dem besten Preis-Leistungsverhältniss neben dem OM(S)-40.

MFG Günther
kempi
Inventar
#36 erstellt: 22. Mai 2012, 12:20

Hörbert schrieb:
Hallo!

Ensemble Modern unter der Leitung von Peter Eötvös auf Harmonia Mundi habe ich auch noch einiges, die späteren Sachen unter Ernest Bour und Kasper De Roo gibt es ja nur auf CD.
MFG Günther

Vom Ensemble modern habe ich nur CDs. Ein paar Sachen unter Heiner Goebbels -- aus meiner Sicht die Beste Zeit des Ensembles -- aber auch mit Frank Zappa und Mauricio Kagel.



Hörbert schrieb:
Hallo!
Von dieser Musik ausgehend würde ich für das VM-silver plädieren, m.E. ohnehin das Magnetsystem mit dem besten Preis-Leistungsverhältniss neben dem OM(S)-40.
MFG Günther

Ich stimme zu, dass die VMs besser zum Design der Original SME-Headshell passen. Und sie lassen sich wahrscheinlich leichter einbauen wegen der geometrischen Kanten. Zudem ist das VM bzgl. der Compliance (30) noch etwas besser als die OMs (25), oder?
Leider gibt es kein Concorde für den SME mehr.


Wie bewertest Du die Anmerkungen zum OM(S) 40 bzw. 30 von
wastelgastel: "Das OM 30er würde auch noch gehen wenn es einem gefällt Ich hatte es mal ! Auch die 40erNadel Die war sowas von nichts für mich" und von
lucky02: "Die 40er nadel ist eine absolute Fehlkonstruktion .... Deshalb Nadel 30. Die ist wirklich empfehlenswert."


[Beitrag von kempi am 22. Mai 2012, 12:27 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 22. Mai 2012, 15:53

Lampizator


Das Teil ist vor dem "Lampidingsda" nicht mehr als ein altes "Ding"....Nach dem "Lampilötor" ist das Ding hingegen.....

....Schrott.


Und glaube mir in der Zwischenzeit hatte ich von Wadia, Sony, Accuphase, Revox usw. alles hier was Rang und Namen hat/hatte.


Ja, genau DAS dachte ich mir schon, als ich die tollen Fotos auf deiner HP anschaute.


[Beitrag von -scope- am 22. Mai 2012, 15:55 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 22. Mai 2012, 16:07
Hallo!

Kann ich so nicht nachvolluiehen, die NADEL-40 mt dem Gyger 70 Schliff ist an sich Baugleich mit der Nadel des VM-Silver, -nur die Form des Einschubes ist der jeweiligen Serie angepasst. Im gleichen Tonarm verhalten sich beide Systeme mit Gyger-70 Schliff bei einem Sweep 40 Hz bis 15 KHZ nahezu völlig identisch, das Oszibild offenbart hier keine Besonderheiten. Auch beim Anhören läßt sich verblindet nach einem Lautstärkeabgleich mit einen 1 KHz-Sinus das OM(S)-40 nicht sicher vom VM-silver unterscheiden.

Eventuell meinen die beiden die ältere NADEL-40 mit dem vdHII-Schliff, die wird allerdings schon eine ganze Weile nicht mehr hergestellt.

Von Heiner Goebbels habe ich nur "Eislermaterial", -ebenfalls auf CD-, die Kompositionen von Zappe habe ich mit dem Ensemble intercontemporain unter Boulez. Ansonnsten mit dem Ensemble Modern eher Helmuth Lachenmann und natürlich Nicolaus A. Huber.

MFG Günther
luckyx02
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 22. Mai 2012, 16:22
...das schöne an CD Playern ist man kann sie sich von überall ausleihen oder auch vom Händler seines Vertrauens zwecks Kaufabsichten Probe hören.

Die 80k€ Wadia- LW/Wandler Kombi hat freundlicherweise der Nachbar rüber getragen. Später als ich dann meinen Grundig zu ihm rüber getragen habe, hat er seine Wadiakombi wieder zum Händler getragen, war wohl defekt, konnte ja nicht sein das der olle Grundig ? Oder sollte doch ?
-scope-
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 22. Mai 2012, 16:28
Solche Revolverstories kann man hier jeden Tag lesen......Und?
luckyx02
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 22. Mai 2012, 17:31
Ich bin berühmt für meine Revolverstories. Deshalb gíbts auch meine Seite mit den ganzen alten verblichenen Fotos mit Namen und Adresse wo die mal aufgenommen worden sind. Da wohnt auch der virtuelle Nachbar mit den JBL TI 5000 Jubilee.....also ich mach eigentlich den ganzen Tag nichts anderes als mir solche Geschichten auszudenken.

In Wirklichkeit bin ich 103 Jahre alt und liege den ganzen Tag im Bett um mir ein zweites Leben im Netz auszudenken.....frage mal die die mich schon am Krankenbett besucht haben......


[Beitrag von luckyx02 am 22. Mai 2012, 17:34 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#42 erstellt: 22. Mai 2012, 23:53
Hi,


kempi schrieb:
Also werde ich das Kunsstofflager drin lassen


leih Dir doch ein anderes Lager und höre ob Du etwas hörst.

Ich habe einen 3012, Plastikschneide, Bronzeschneide, und eine Stahlschneide. Wobei das Bronzelager neu über 100 Euro gekostet hätte, ich habe es günstiger bekommen, aber .... naja. Das dritte Lager habe ich für Umsonst von einem befreundeten Händler erhalten (war übrig von einer "Aufrüstung" auf Bronze).

Ich kann da keine Unterschiede hören, jedenfalls dann nicht, wenn ich nicht weiß, welches Lager im Arm ist (ich höre, Kumpel tauscht Lager oder nicht, ich höre erneut, ....).

Ich an Deiner Stelle würde mir also ein anderes Lager ausborgen, und testen.


LG Tom
kempi
Inventar
#43 erstellt: 23. Mai 2012, 09:57

kempi schrieb:
Also werde ich das Kunsstofflager drin lassen


tomtiger schrieb:
Hi,
Ich kann da keine Unterschiede hören, jedenfalls dann nicht, wenn ich nicht weiß, welches Lager im Arm ist (ich höre, Kumpel tauscht Lager oder nicht, ich höre erneut, ....).
LG Tom


Hallo Tom,
wenn keine deutliche Verbesserung zu erwarten ist -- und Du bestätigst das ja gerade -- dann bleibt es dabei, ich werde das Kunsstofflager drin lassen.
Vielen Dank
Holger
Inventar
#44 erstellt: 23. Mai 2012, 10:11
... gehört mbMn zu den Dingen, die man machen kann (wenn das Geld übrig ist und es gerade keine LPs gibt, die man lieber dafür kaufen möchte), aber nicht muss, eben weil der Unterschied vorher-nachher in den meisten Fällen als eher marginal zu bezeichnen ist.
4-Kanal
Stammgast
#45 erstellt: 26. Mai 2012, 20:31
ich hatte früher mal sogar den 3012 von SME. Heute betreibe ich einen Thorens 160 MK II mit eingebautem SME 3009 und einem MC System v.d.Hul MC ONE Spezial. Es klingt dynamisch und tonal ausgewogen. Warum sollte ich da die Lager auswchseln? Der Lift bei dieser Spezialversion befindet sich nicht wie üblich an der Basis des Tonarms, sondern ist in den Platenspieler integriert. ich denke, das Wissen um die anderen extra eingebauten Lager beeinflußt auch das Hören.

Dietrich
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