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Pro-Ject Debut Carbon Basic mit oder ohne Phonoverstärker?

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Beitrag
RinderRechte
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Dez 2012, 12:22
Kurz und bündig: Lohnt sich der Aufpreis von rund 100 Euro für den integrierten Phonoverstärker oder kriegt man für die 100 Euro bessere Qualität in einem externen Gerät? Hätte sehr gerne alles in einem Gerät aber bringt ja nichts wenn man besseres dafür bekommen würde.

Greets
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 17. Dez 2012, 18:53
Ein gebrauchter Cambridge Audio 540 / 640P wird mithalten können und bleibt letztendlich bei einer Fräsen-Neuanschaffung irgendwann übrig.

Habe keine Ahnung, ob man mit dem Pro-Ject auch bei defektem Preamp Platten wiedergeben kann. Die würde ein Überbrückungsmöglichkeit erforderlich machen.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#3 erstellt: 17. Dez 2012, 19:40
Ich würde auch für eine externe Lösung plädieren. Ich hab neulich mal nen neuen kleinen Phonopre von Project gekauft für knapp 200 Euro. Und der ist auf deutsch gesagt Müll. Ein Musical Fidelity VLPS ist da ein ganz anderes Kaliber. Ein Cambridge 640 ist nicht perfekt aber ganz erheblich besser als der Project.

Gruß
Andreas
Pufftrompeter
Gesperrt
#4 erstellt: 17. Dez 2012, 23:45
... was spricht denn gegen die eingebauten Phono-VV in Vollverstaerkern? Ist ja nicht so, als duerfe man dort auf keinen Fall einen Dreher anschliessen .

Hier wird immer so getan, als sein ein Phone-Pre die Bedingung fuer's sinnnstiftende Plattendrehen - das ist ja nun mal auch Quark.

@ TS - was hast Du denn fuer einen Verstaerker?

Carsten


[Beitrag von Pufftrompeter am 17. Dez 2012, 23:45 bearbeitet]
RinderRechte
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 18. Dez 2012, 00:13
Einen älteren Harman Kardon HK 3250 ohne Phonoeingang
Pufftrompeter
Gesperrt
#6 erstellt: 18. Dez 2012, 00:19
OK - Arschkarte :

arschkarte
RinderRechte
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 18. Dez 2012, 10:37
Danke danke
Pufftrompeter
Gesperrt
#8 erstellt: 18. Dez 2012, 12:45
... versuch doch erstmal den billigen TC750, kostet nix, klingt nach meinem Dafuerhalten gut genug und Du hast alle Zeit der Welt, etwas anderes auszusuchen.

Und lass uns wissen, ob das wirklich besser ist .

Carsten
RinderRechte
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 18. Dez 2012, 14:05
Es geht ja NOCH günstiger, ich hab gestern einfach mal nen 40 Euro Verstärker von Hama bei Amazon bestellt weil der mittlerweile fast 70 positive Bewertungen hat, da muss ja einfach irgendwas dran sein, auch wenns kein Klangwunder sein wird. Ich werde die Unterschiede denke ich am anfang eh nicht hören. Nach ein paar Wochen bestell ich dann einfach mal einen teuren und vergleiche. Ick meld mich dann nochmal wenn ichs nicht vergesse.
Pufftrompeter
Gesperrt
#10 erstellt: 18. Dez 2012, 15:12
... der TC 750 ist doch fuer unter 20Eur zu haben, oder? Ist mit dem Hama uebrigens identisch .

Carsten


[Beitrag von Pufftrompeter am 18. Dez 2012, 15:14 bearbeitet]
#silk
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 18. Dez 2012, 15:46
Es ist hier ja öfter über solch separate Phonovorstufen zu lesen. Klingt das mit denen generell besser als das was man heute an günstigen Verstärkern findet? Und falls ja - wieso? Ich dachte es wird nur entzerrt/verstärkt. (Ich habe den Plattenspieler direkt an den Phono-Eingang des Verstärkers angeschlossen.)
akem
Inventar
#12 erstellt: 18. Dez 2012, 18:14
Nicht zwingend. Die elektrischen Schaltungen sind weitgehend identisch. Vielleicht wird hier oder da ein rauschärmerer OP-Amp verwendet oder gar Einzeltransistoren, vielleicht sind hier oder da die Bauteile (insbesondere in der RIAA-Entzerrung) toleranzärmer und damit besser. Damit bewegen wir uns aber schon in Bereichen, die man nur mit Tonabnehmern der besseren Art raqushören kann. Gängige Tonabnehmer haben durchaus Kanalungleichheiten von 1 oder 2dB (Einzelexemplare können durchaus noch mehr haben), was meist deutlich mehr ist als bei nicht ganz so guter Elektronik.
Das, was in den MM-Eingängen üblicherweise den Klang versaut, sind zu hoch gewählte Eingangskapazitäten. Inoffizieller Standard bei externen Phonostufen sind heute 220pF, was eigentlich schon mindestens Faktor 2 zu viel ist. Schlechtere Modelle liegen noch höher, gute Modelle liegen bei etwa 50pF. Was man wirklich braucht hängt nämlich vom Tonabnehmer ab. Wenn der Phonoeingang schon 220pF hat und das Cinchkabel nochmal 100-150pF dann ist das für viele gute Tonabnehmer schon viel zu hoch. Folge: spitzer, heller, aggressiver Klang, ein überbetonter Mittel- und unterer Hochtonbereich. Oberhalb von etwa 5-10kHz findet dann nichts mehr statt. Detailwiedergabe und Feinauflösung findet nicht mehr statt. Mit anderen Worten: bei so einem Phonoeingang ist man auf maximal die Hälfte des Tonabnehmerangebotes beschränkt. Eine Phonostufe mit 50pF paßt dagegen immer: für Systeme die 200pF brauchen passen sie so schon, für Systeme die 400pF brauchen kann man sie anpassen (Parallelschalten von zusätzlichen Kondensatoren, was man üblicherweise macht, indem man den benötigten Kondensator in einen Cinchstecker einlötet und diesen per Y-Adapter parallel zum Tonabnehmer anschließt).
Bei Vollverstärkern hat man jedoch andere EMV-Vorschriften und -Verhältnisse als bei externen Phonostufen. Das erfordert mehr Aufwand bei der Entwicklung des Verstärkers. Da Zusatzaufwand zusätzlich Geld kostet ist man irgendwann zur Holzhammermethode übergegangen und hat aberwitzige Kondensatorwerte eingebaut. Der Eingangskondensator eines Phonoeingangs soll ja nicht nur den Hochtonfrequenzgang des Tonabnehmers etwas aufpäppeln sondern soll auch Störungen kurzschließen, die über das Cinchkabel reinkommen und über die hohe Phonoverstärkung leicht hörbar gemacht werden könnten (z.B. der "berühmte" Radio Eriwan...). Und zur Erreichung der EMV-Ziele hat man dann Eingangskondensatoren im Beriech von vielen Hundert, sogar von einigen tausend (!!) pF eingelötet. Damit war jeder gute Phonoklang natürlich im Keim erstickt. Und so ganz nebenbei hat man damals den Leuten auf diese Weise auch den CD-Klang schmackhaft gemacht... Hier gibt's das Problem mit der Kapazitätsanpassung nicht und demenstprechend haben die CD-Plärrer immer brav und linear bis 20kHz raufgespielt (wenn man mal vom Aliasing absieht...).

Gruß
Andreas
RinderRechte
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Dez 2012, 20:57
So hab das Teil nun und den Hama Verstärker behalten weil ich direkt loslegen wollte und nicht noch umtauschen. Der Klang reicht mir so erstmal auf jeden Fall aus, ich werde wenn wieder Geld am Mann is aber mal einen besseren testen und suf diese pf werte achten, der hama hat 220 wie du schon sagtest.

Knacken und knistern kommt aber rein von der Vinylqualität bzw natürlich eher des Zustandes oder? Weil knacken tut es meiner Meinung nach bei den gleichen Platten irgendwie lauter als bei meinem Sony billig Plattenspieler den ich bis heute hatte. Vielleicht kommts mir aber auch nur so vor.

Is nichtmehr im Thema, aber wo wir bei Geräuschen und deren Ursache sind: ich hab heute eine Platte gebraucht geschickt bekommen die voll mit fettigen Fingerabdrücken ist. Kann man die irgendwie wegbekommen ohne gleich eine riesen Waschaktion zu starten? Wie darf man eine Platte säubern mal vom abbürsten abgesehen?
Pufftrompeter
Gesperrt
#14 erstellt: 21. Dez 2012, 01:02
Such im Forum and bei Amazon mal nach "Knosti" ... und halt 'nen Fuffi bereit.

Dir werden die Augen uebergehen - oder die Ohren, je nach dem. Das Ding ist der Hit.

Carsten
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