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Xpression - Mit "The Source" Kabel brummt es!

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O.Stier
Stammgast
#1 erstellt: 10. Apr 2013, 17:50
Moin,

ich habe seit kurzer Zeit einen Xpression III mit Ortofon 2M Blue.
Habe ihn mit dem Original Kabel mit dem Verstärker verbunden, dort ist alles
OK, bis auf ein leichtes Brummen.
Nun hatte ich bei meinem vorherigen Lenco L78 das "The Source" Phonokabel
einseitig verbaut und die Tonarmkabel direkt ans Phonokabel gelötet und alles
lief problemlos.
Nun habe ich vergoldete Cinchstecker gekauft und die "offene" Seite mit dem
Cinchsteckern verlötet.
Nur leider brummt die Verbindung mit dem Kabel ordentlich. Habe mir die fertig
konfektionierte Seite angesehen und von dem Verlöten her stimmt alles.

Könnt ihr mir sagen, warum es mit dem Kabel nun so brummt?

Freue mich über eure Hilfe.

Gruß, Olli
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 10. Apr 2013, 18:11
Hallo!

Wie hast du das zusätzliche Masseausgleichskabel verlegt? Wie ist das Originalkabel verschaltet? Wie gut ist der Schirm deines The Source Kabels?

MFG Günther
O.Stier
Stammgast
#3 erstellt: 10. Apr 2013, 18:16
Mit Masseausgleichskabel meinst du das Erdungskabel? Das hab ich vom
Project Kabel dran gelassen (Einzeln).
Geschirmt ist das Source Kabel mit rundum feinen silbernen Litzen.
In der Mitte halt rot und weiß, darum so feine Wollfäden, dann so ein feines
leicht silbernes Papier (hauchdünn) und darum die silbernen Litzen.

Gruß, Olli


[Beitrag von O.Stier am 10. Apr 2013, 18:17 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#4 erstellt: 10. Apr 2013, 19:22
OT?

Ich hatte die Tage einen bösen "Brumm" auf meinem KH-Ausgang.

Schuld war das Massekabel vom Dreher an den Vollverstärker.

Abgeschraubt und gut war´s.

Der Dreher, ein PIONER PL- 518 hat hinten eine Kaltgerätesteckerbuchse verbaut.

Ich nehme an, daß da das "Masseproblem" herkam ("doppelte Masse").


[Beitrag von Compu-Doc am 10. Apr 2013, 19:23 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 10. Apr 2013, 20:54
Hallo!

Hm, wenn der Schirm des neuen Kabels gut ist -und das scheint der Fall zu sein und das Pro-Ject Kabel gleich verschaltet ist muß es wohl an deiner Lötarbeit liegen.

Schau doch hier bitte noch einmal mit einer Lupe ganz genau nach, eventuell hast du die Ummantelungsfolie an den Leiter mit angeschlossen. Oder es zeigt sich eine andere Unsauberkeit bei deiner Arbeit, von alleine Brummt ein geschirmtes korrekt verschaltetes Kabel nicht.

Inwieweit das Kabel sonst geeignet ist steht natürlich noch einmal auf einem anderem Blatt, -ich persönlich würde ein Folienummanteltes Kabel niemals als Phonokabel verwenden da hier die Kapazität recht hoch sein könnte.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 10. Apr 2013, 23:39
Kapazität interessiert MC-Systeme nicht.
volvo740tius
Inventar
#7 erstellt: 11. Apr 2013, 05:49
Hallo,

"The Source" ist konfektioniertes Kabel von phonophono, von der Kapazität also eher niedrig.Ich benutze es an zwei Drehern, ohne Brummen. Hast Du den Schirm plattenspielerseitig zusammengeführt und mit der Masse des Plattenspielers verbunden(wie empfohlen) oder wie war das originale Kabel angebracht?

Gruß Thomas
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 11. Apr 2013, 08:00
Hallo!

@Wuhduh

Erik, das vom Treadersteller verwendete 2M-blue ist ein Magnetsystem, wie kommst du hier auf MC?

@volvo740tius

Hast du die Kapazitätswerte des Kabels oder kannst du sie vieleicht schnell einmal messen? Es würde mich schon einmal interessieren, normalerweise ergibt ein solcher Folienschirm einen zusätzlichen recht hohen Kapazitätswert.

MFG Günther
volvo740tius
Inventar
#9 erstellt: 11. Apr 2013, 15:27
Hallo,

@Günther

kann ich leider nicht, da die Kabel/Dreher im Moment nicht greifbar sind. Ich habe aber dem vertreibenden Shop eine Anfrage gesendet und warte auf Antwort. Ich meine mich aber zu erinnern, dass das einseitig konfektioniertes symmetrisches Sommer- Kabel ist, mit um die 60pF pro m. Leider wird auf der Shopseite ohne konkrete Angaben auf die "geringe Kapazität" verwiesen.

Gruß Thomas
Compu-Doc
Inventar
#10 erstellt: 11. Apr 2013, 16:49

Hast du die Kapazitätswerte des Kabels oder kannst du sie vieleicht schnell einmal messen?


Wie mißt man denn pFarad?.....Multimeter is on board.
Das ist mir zu aufwendig,...als Lötnix.
Na wer sagt´zz denn! Klick~klack


[Beitrag von Compu-Doc am 11. Apr 2013, 17:05 bearbeitet]
O.Stier
Stammgast
#11 erstellt: 11. Apr 2013, 18:45
Moin,

an meiner Lötarbeit zweifel ich sehr ungerne, da ich im Modellbau aktiv bin und
sämtliche Akkus konfektioniert und einige Fahrtenregler mit Feinlötspitze repariert
habe, zumal ich die Silberfolie ein wenig mit einem Schlitz-Schraubendreher ins
Kabel geschoben habe, somit sollte es nicht mit der Lötstelle in Kontakt gekommen
sein. Das Kabel liegt derzeit bei meinen Eltern, kann also grad nicht gucken, ob
etwas nicht stimmt, aber das hab ich schon nach dem Löten kontrolliert.

Die Kapazität kenne ich auch nicht, aber da sollten wir ja bald Auskunft drüber bekommen.

Gruß, Olli
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 11. Apr 2013, 18:56
Hallo!

Nun, irgendwo muß das Brummen ja herkommen, -schaun wir mal-, hast du schon nachgesehen wie das Pro-Ject-Kabel verschaltet ist? Es ist wichtig dein Kabel genau so zu verschalten.

MFG Günther
O.Stier
Stammgast
#13 erstellt: 11. Apr 2013, 19:08
Habe gerade einmal am alten Plattenspieler geschaut, dort habe ich die
Schirmung der zwei innen liegenden Litzen mit dem Erdungskabel verlötet,
so wird es dann sicher in der Anleitung gestanden haben.

Dann sollte ich demnach das Erdungskabel nun auch mit der Schirmung
verlöten...

Bisher hatte ich mit dem Kabel ja keine Probleme.

Gruß, Olli


[Beitrag von O.Stier am 11. Apr 2013, 19:26 bearbeitet]
volvo740tius
Inventar
#14 erstellt: 12. Apr 2013, 07:12
Hallo,

hab jetzt nochmal schauen können, der Hersteller gibt 60 pF symmetrisch pro Meter an.Also noch im Rahmen.

Edit:Hier nachzulesen ->>>>>>>


O.Stier (Beitrag #13) schrieb:

so wird es dann sicher in der Anleitung gestanden haben.
Gruß, Olli


So steht es in der Tat in der Anleitung. Man sollte idealer Weise einen zentralen Punkt schaffen, wo sich die einzelnen "Massen" sternförmig aufteilen, also Tonarmmasse, Mechanik, Erdungskabel usw. Dann sollte nix mehr brummen.

Gruß Thomas


[Beitrag von volvo740tius am 12. Apr 2013, 07:50 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 12. Apr 2013, 12:49
Hallo!

@volvo740tius

Sorry aber die 60 Pikofarad/Meter sind zwischen den beider Leitern gemessen, dieser Wert ist allerdings nicht relevant, das ist vielmer der Wert zwichen den Leitern und dem Schirm und der liegt bei 115 Pikofarad/Meter.

Das ist mehr oder weniger ein Wert wie ich ihn in dieser Größenordnung bei einem Kabel dieser Bauweise erwartet hätte also nichts wirklich aussergewöhnliches. Das Kabel ist zwar für Phonozwecke nicht total unbrauchbar käme aber bei mir nicht zum Einsatz.

MFG Günther
O.Stier
Stammgast
#16 erstellt: 12. Apr 2013, 16:42
Moin,

also nun habe ich diejeweils die Schirmung mit dem Erdungskabel verlötet und
nun brummt es nicht mehr, bzw. nur ganz ganz minimal.
Problem also gelöst!

Nur mal so aus Interesse, was kommen den für Phonokabel bei dir zum Einsatz?
Was für Laufwerke und Tonabnehmer hast du denn so?

Gruß, Olli
volvo740tius
Inventar
#17 erstellt: 12. Apr 2013, 16:57
Hallo,


nun brummt es nicht mehr, bzw. nur ganz ganz minimal.
Problem also gelöst!


Es sollte eigentlich nicht mal minimal brummen, aber gut.

@Günther

Die Werte sind sicher besser als die des originalen 70er Jahre Kabels. Ich habe etwas Konfektioniertes gesucht, da ich auch keine Lust auf steife RG Kabel hatte kamen die mir gerade Recht.
Ich bin auch davon ausgegangen, dass bei symmetrischer Nutzung Ader/Ader Kapazität ausschlaggebend ist.
Im Grunde tut das der Sache auch keinen Abbruch, ich kann mich über den Klang der Dreher nicht beschweren und darauf kommt es ja an.

Nur mal so am Rande, in einem anderen Thread hier wird das Sommer Albedo empfohlen.Selbst das bringt es noch auf 110 pF Ader/Schirm und kostet 70€ konfektioniert.

Gruß Thomas
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 12. Apr 2013, 18:04
Hallo!

@volvo740tius

Die Kabel aus den 70ger Jahren hatten im Mittel zwischen 70- und 80- Pikofarad/Meter, -aber das ist nicht das Thema-, es ist klar das solche Kabel im HiFi-Bereich kaum mehr zu finden sind da es eigentlich keinen Bedarf dafür gibt und es ist auch nicht jedermanns Sache sich RG-58 mit 68 Pikofarad/Meter zu konfetionieren. Abeer wie gesagt würde ich solche Kabel halt nicht verwenden.

@O.Stier

Zur Zeit nur noch vier Laufwerke (Technics SL-110A, Technics SL-150 MK nix, Micro-Seiki Micro Seiki DQX-500 und einen Linn Sondek LP-12) An Tonarmen kommen gerade Ein Koskin Lustre GST-801 ein Linn Ekos, ein Linn Ittok LV-II, ein Micro Seiki MA-505 MK nix, ein Pro-Ject 9cc EVO, und ein RB-300 sowie ein RB-250 zum Einsatz natürlich nie alle gleichzeitig, ein alter SME-3009 S2 imp steht nur noch in der Vitrine.

Als Phonokabel nutze ich die mitgelieferten Originalstrippen der Tonarme, das schlechteste davon ist von Pro-Ject und hat 96 Pikofarad/Meter.

Systeme habe ich diverse vom Lyra Dorian und Rondo-bronze bis hinunter zu den unterschiedlichen Nadel für die OM-Korpusse zuden noch einige historische Systeme wie das Shure V-15/III.

Nun ist ja auch für einen Asymmetrischen Phonoanschluß ein Koaxkabel mit doppelten Innenleiter nicht gerade der weisheit letzter Schluß, selbst das recht starre RG-58/U oder Aircell 5 würde ich hier eher benutzen wobei Aircell 5 mit 85 Pikofarad/Meter sehr gut Für Phonozwecke geeignet ist.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 13. Apr 2013, 06:00 bearbeitet]
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