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Grendel82
Inventar
#1 erstellt: 11. Sep 2013, 12:41
Hallo zusammen,

kennt jemand so ein Gerät?

xxx

Ist das eine brauchbare Technik oder Spinnerei?

Was darf so was kosten?

Gruß
kinodehemm
Inventar
#2 erstellt: 11. Sep 2013, 17:43
Moin

da isser http://www.hifi-wiki.de/index.php/Sharp_RP-117H

Den hätt ich auch gerne- sicher eher als Gimmick, aber imo ein wirklich innovatives Stück Drehergeschichte..

Ob der klanglich viel dahermacht?

Was er wert ist?
In Top-Zustand sicher einiges, wenn er allerdings nen defekt hat, sollte man schon ein gewiefter Bastler sein, das Ding hat jede menge Komplikationen.
Grendel82
Inventar
#3 erstellt: 11. Sep 2013, 20:41
Danke für den Link!

kinodehemm (Beitrag #2) schrieb:
Ob der klanglich viel dahermacht?

Das frage ich mich auch, vielleicht kann ja noch jemand was dazu sagen?
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 11. Sep 2013, 20:48
Nabend !

Er erfüllt die olle Hifi-Norm DIN 45500 - DAS ist doch schon etwas !

Technisch belustigend, akustisch Standardklasse. Es kommen halt u. U. erkennbare Töne heraus.

MfG,
Erik
Kai_Muc
Stammgast
#5 erstellt: 12. Sep 2013, 07:30
Der Sharp ist schon cool! Immerhin mal was Außergewöhnliches. Durch die ganze technik aber auch anfällig und schlecht zu reparieren, wenn mal was ist.

Die sind ziemlich selten und die Preise eher hoch. Ein Freund von mir hat einen in mittelmäßigem Zustand für 250,- USD gekauft.

Gruß

Kai
Vinuel
Stammgast
#6 erstellt: 12. Sep 2013, 08:09
Wow, das ist mal ein richtig cooler Dreher. Sieht mehr aus wie ein LD-Player als ein Plattenspieler und Tangentialarme hat er auch noch.
Sag bloss nicht, du hast ihn irgendwo gefunden und möchtest das Schätzchen jetzt in der Bucht "versenken"?
Grendel82
Inventar
#7 erstellt: 12. Sep 2013, 08:45
Ich könnte ihn vielleicht kaufen, bin mir aber unschlüssig.

Als technisches Gimmick ist der sicherlich klasse, wenn aber der Klang schlecht ist, habe ich auch nicht viel davon.
Vinuel
Stammgast
#8 erstellt: 12. Sep 2013, 09:01
Wenns der Hauptspieler werden sollte ist der Sharp sicher keine gute Wahl... Zwei Tonabnehmer, extrem viel Elektronik und zwei Tangentialarme, alles Sachen die darauf warten kaputt zu gehen, außerdem ist er wohl vom Gleichlauf nicht der Beste und wenn er nur die alte DIN Norm erfüllt, sagt das eigentlich schon einiges über die Qualität aus.

Wenns aber ein Zweitspieler werden soll, würde ich persönlich vielleicht bis 100 Geld mitbieten, einfach aus der Neugierde heraus, was aus so einem Plattenspieler mit guten TAs zu holen ist. Schließlich ist der Tonabnehmer der Hauptgrund für guten Sound, nicht der Spieler an sich!


[Beitrag von Vinuel am 12. Sep 2013, 09:02 bearbeitet]
Passat
Moderator
#9 erstellt: 12. Sep 2013, 09:36
Den gabs auch als Senkrechtspieler RP-104H/RP-114H (Unterschied: Der RP-104H hat einen Steueranschluß zum Syncronisieren mit dem Tapedeck RT-104H).

Den genannten RP-117H gabs auch als RP-107H/HB, auch hier ist der Unterschied nur der Steueranschluß.

Ohne Programmiermöglichkeit gabs den RP-107H/HB auch noch als RP-103H/HB (H = silberne Ausführung, HB = braune Ausführung).

Den RP-114H gabs auch ein einen Radiorekorder eingebaut, dem VZ-2500H.
Auch eine integrierte Anlage gabs damit, die VZ-3500H.

Es gab auch noch den RP-116H/HB, RP-205H und RP-207H als Schubladenspieler mit beidseitiger Abspielmöglichkeit.

Grüße
Roman
yahoohu
Inventar
#10 erstellt: 12. Sep 2013, 09:44
Moin,

OT , Wir haben hier zwei Frontloader, einen Fendt und einen Claas....

schönen Tach noch - Yahoohu
schmiddi
Inventar
#11 erstellt: 12. Sep 2013, 09:56

Vinuel (Beitrag #8) schrieb:
außerdem ist er wohl vom Gleichlauf nicht der Beste und wenn er nur die alte DIN Norm erfüllt, sagt das eigentlich schon einiges über die Qualität aus.
!


Der Gleichlauf liegt bei +/- 0,075% , was besser ist als die meisten so genannten High-End Brettdreher nicht erreichen. Zum Vergleich der Rega RP1 0,54% und der RegaP3 24 hat 0,1% . Soviel zum Thema schlechter Gleichlauf des Sharps. Auch bei dem Rumpel Störabstand liegt der Sharp mit 65 dB vor den Regas mit 58 dB.

Und die Formulierung "nur" die alte DIN-Norm erfüllen finde ich schon ein wenig komisch. Es gibt aktuell keine andere Hifinorm. Einige der heutigen neuen Plattenspielern erfüllen noch nicht einmal die "olle Hifi Norm".

Wenn dort wie bei vielen anderen Tangential Plattenspielern ein T4P Abnehmer verbaut ist, bekommst du schon gute Tonabnehmer und kannst super deine Musik hören.

Einziger Negativpunkt bei dem Sharp ist jedoch, dass er vollgestopft ist mit Elektronik, da kann viel kaputt gehen.
Vinuel
Stammgast
#12 erstellt: 12. Sep 2013, 10:01
Wo hast du diesen Gleichlaufswert gefunden? Auf der weiter oben verlinkten Seite hab ich nur "hat Treibriemen" gelesen und bin vom Riemenantrieb ausgegangen. Ich fand es auch seltsam, bei der vielen Elektronik und den 80ern als Baujahre Aber die Werte, die du angibst sind natürlich über jeden Zweifel erhaben, so muss es aussehen.

Irgendwie finde ich den Sharp immer cooler, der ist das absolute Gegenteil von dem, was mir sonst gefällt, nämlich manuelle DDs, oder Automatikspieler von Sony, Yamaha, Pioneer.


[Beitrag von Vinuel am 12. Sep 2013, 10:04 bearbeitet]
schmiddi
Inventar
#13 erstellt: 12. Sep 2013, 10:07
Die Gleichlaufwerte habe ich von Wega Vision. Dort findest du sehr viele der alten Kataloge. Eine wahre Fundgrube .

Der Sharp hat auch alle möglichen Gimmicks, wie automatisches Überspringen von Titeln, einzelne Titelanwahl . Das war damals absolut up to date.
Vinuel
Stammgast
#14 erstellt: 12. Sep 2013, 10:17
Also doch Riemenantrieb und das mit +-0,075% Gleichlaufschwankung? Ist schon ein Hammerteil dieser Sharp, auf seine eigene Weise! Was ist eigentlich ein "Magnetsystem VM-Typ"? Ist das nochmal was anderes als MM, MI oder MC?
schmiddi
Inventar
#15 erstellt: 12. Sep 2013, 11:20
Hat doch kiner behauptet, dass es kein riementriebler ist.

Auch Riementriebler können gute Gleichlaufwerte haben, auch wenn man das bei den heutigen üblichen Brettspielern nicht für möglich halten soll. Damals wurde die Motoren oft aufwendig geregelt, wie bei einem DD Plattenspieler.

Ich vermute, dass es sich bei dem VM-Typ um ein normales MM-System handelt. VM Typ wird eine Marketingbezeichnung von Sharp sein. Man könnte diesen Plattenspieler sonst nur mit speziellen Vorverstärkern betreiben. Auf den Bildern hier ist auch nicht wirklich zu erkennen ob es sich um ein T4P System handelt. Sollte es ein spezielles Format von sharp sein, sieht es mit Ersatz natürlich schlecht aus.


[Beitrag von schmiddi am 12. Sep 2013, 11:27 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 12. Sep 2013, 12:42
Hallo,

ist ein Riemendreher, wie auch Vinyl-Engine weiß, dort findet man auch die Anleitung usw.

http://www.vinylengine.com/library/sharp-optonica/rp-107h.shtml

Das System sieht - wenn ich mir die E-Nadel angugge - nach Audio Technica aus.
http://www.zum-shop....-12726_p11627_x2.htm

Peter


[Beitrag von 8erberg am 12. Sep 2013, 12:56 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#17 erstellt: 13. Sep 2013, 20:42

schmiddi (Beitrag #11) schrieb:
...

Und die Formulierung "nur" die alte DIN-Norm erfüllen finde ich schon ein wenig komisch. Es gibt aktuell keine andere Hifinorm. Einige der heutigen neuen Plattenspielern erfüllen noch nicht einmal die "olle Hifi Norm".

....



DIN EN 61305 hat die DIN 45500 im Jahre 1996 ersetzt. Die EN enthält allerdings keine Mindestanforderungen mehr.
Vinuel
Stammgast
#18 erstellt: 13. Sep 2013, 21:05
Was enthält diese Norm denn genau? Auf Wikipedia steht zwar, dass sie die alte 45500 ersetzt hat, aber nichts genaues über den neuen Inhalt.
tomtiger
Moderator
#19 erstellt: 13. Sep 2013, 22:59
Hi,


schmiddi (Beitrag #11) schrieb:
Der Gleichlauf liegt bei +/- 0,075% , was besser ist als die meisten so genannten High-End Brettdreher nicht erreichen. Zum Vergleich der Rega RP1 0,54% und der RegaP3 24 hat 0,1% . Soviel zum Thema schlechter Gleichlauf des Sharps. Auch bei dem Rumpel Störabstand liegt der Sharp mit 65 dB vor den Regas mit 58 dB.


liegt vermutlich daran, das der keinen Plattenteller hat.

LG Tom
Grendel82
Inventar
#20 erstellt: 17. Sep 2013, 20:18
Also das Gerät soll technisch funktionieren und optisch ok sein.

Ich denke, ich werde mal zuschlagen ... irgendwie reizt mich das Teil.

Vinuel
Stammgast
#21 erstellt: 17. Sep 2013, 20:54
Das kann ich gut nachvollziehen
Bin gespannt auf deine Berichte wenn / falls das Gerät bei dir steht und ein Paar Platten abgespielt hat
Kai_Muc
Stammgast
#22 erstellt: 18. Sep 2013, 07:44
Kann ich verstehen! Den hätte ich schon auch gerne! Poste mal Deine Erfahrungen, wenn Du ihn hast.
Grendel82
Inventar
#23 erstellt: 18. Sep 2013, 17:43
So, das Gerät ist da

Etwas schmuddelig, aber ansonsten noch keine optischen Macken erkennbar.
Wie bekommt man sowas sauber? Mit Meister Proper?

Strom geht, Lampen leuchten, Schublade fährt raus und sogar wieder rein.
Mehr konnte ich bis jetzt noch nicht ausprobieren.

Über's Wochenende werde ich es in Ruhe testen.
Wenn's funktioniert, behalte ich es, wenn nicht geht's wieder zurück.

Werde dann berichten ...


[Beitrag von Grendel82 am 18. Sep 2013, 18:04 bearbeitet]
schmiddi
Inventar
#24 erstellt: 18. Sep 2013, 18:05
Ich benutze immer Glasreiniger, der kriegt die dollsten Flecken runter und verdunstet ohne Rückstände. Meister Proper wäre mir zu scharf, ich hätte angst, dass der die Flächen angreift.
Grendel82
Inventar
#25 erstellt: 19. Sep 2013, 12:31
Der erste Schnelltest war leider nicht so erfolgreich.
Die Platte dreht, aber die Tonarme bewegen sich nicht, weder horizontal noch vertikal.
Jemand eine Idee?

Am Wochenende werde ich mir das nochmal etwas genauer anschauen.
Jens1066
Inventar
#26 erstellt: 19. Sep 2013, 12:44
Fronten von Receivern reinige ich mit einer Lauge aus Waschmittel (zum Wäsche waschen). Da kriegst Du den größten Schmodder runter. Allerdings hab ich es bei Kunststoff noch nicht probiert, sollte aber auch dafür sanft genug sein.

Viel Erfolg beim 2. Test und evtl. Reparaturversuch


[Beitrag von Jens1066 am 19. Sep 2013, 12:45 bearbeitet]
dertelekomiker
Inventar
#27 erstellt: 19. Sep 2013, 21:15
Gehe einfach davon aus, dass die Riemen, mit denen die Tonarme geführt werden, einen ähnlichen Aggregatzustand haben wie die eines gleichaltrigen Tapedecks. Ohne Revision der diversen verbauten Gummis hat man mit den alten Both-Sides-Playern von Sharp in der Regel keine Freude. Die Ersatzteile gibt es im Netz. Wenn der Player sonst in gutem Zustand ist und Du ihn günstig bekommen kannst, würde sich die Aufarbeitung dieses 80er-Kleinodes unbedingt lohnen, auch wenn er klanglich keine Bäume ausreisst.
Viper780
Inventar
#28 erstellt: 21. Sep 2013, 10:41
Was sind denn da für Tonabnehmer drinnen? Kannst da mal ein Bild davon machen?

sehr reizvolles Teil - der wäre perfekt für die Arbeit. Was hast du dafür gezahlt?
Grendel82
Inventar
#29 erstellt: 21. Sep 2013, 12:11
So, ich habe des Ding jetzt mal aufgemacht.
Wie gesagt, die Tonarme bewegen sich nicht. Möchte jetzt erstmal rausfinden, ob das ein mechanisches oder elektrisches Problem ist.
Die Tonarme werden über eine Seilzug angetrieben, also nix mit Gummiriemen.

Die Bilder sind leider nicht so gut, nur vom Handy.

Auf den Nadeleinschüben steht "Audio Technica".

x1

x2

x3

Bezahlt habe ich 50 Euronen.
Grendel82
Inventar
#30 erstellt: 22. Sep 2013, 09:39
Also es scheint ein mechanisches Problem zu sein (wenn nicht der Antriebsmotor kaputt ist).

Es gibt einen umlaufenden Seilzug, auf dem die beiden Tangetialtonarme sitzen.
Dieser wird über ein paar Zahnräder angetrieben.
Das Ganze bewegt sich überhaupt nicht.

Leider weiß ich auch nicht, ob es sich im ausgeschalteten Zustand bewegen lassen müsste.
Mit Gewalt möchte ich da nicht beigehen.

Wahrscheinlich müsste man das ganze Gerät auseinanderbauen, damit man rundum Zugriff darauf hat. Da traue ich mich aber noch nicht ran.
Vielleicht ist nur irgendwo etwas verhärtet, es gibt jede Menge mehr oder weniger zähes altes Schmierfett.

Im Prinzip spielt das Ding, wenn man "Start" drückt und etwas an dem Tonarmschlitten wackelt, setzt die Nadel auf und spielt eine Weile, solange wie der Tonarm Spiel zur Seite hat.
Eigentlich müsste sich der Schlitten mitbewegen, tut er aber nicht. Wenn dann das seitliche Spiel ausgereizt ist, schaltet er sich automatisch ab.

Bin gerade etwas ratlos.
Vinuel
Stammgast
#31 erstellt: 22. Sep 2013, 09:51
Muss der Tonarm zum Aufsetzen bewegt werden? Fährt er also zur Platte hin, oder wird er nur abgesenkt? Hört sich an, als ob man das Ding mindestens neu schmieren sollte...
Grendel82
Inventar
#32 erstellt: 22. Sep 2013, 09:56

Vinuel (Beitrag #31) schrieb:
Muss der Tonarm zum Aufsetzen bewegt werden? Fährt er also zur Platte hin, oder wird er nur abgesenkt? Hört sich an, als ob man das Ding mindestens neu schmieren sollte...

Er muss ganz wenig bewegt werden, vielleicht einen halben Millimeter. Das kann man durch leichten Druck auf den Schlitten erreichen, müsste aber eigentlich schon automatisch gehen.
Dann senkt er sich nur noch ab.
elchupacabre
Inventar
#33 erstellt: 22. Sep 2013, 09:58
Also alles entharzen und neu fetten ist meiner Meinung Grundvoraussetzung, dann müsste du eben testen, ob irgendwo etwas an der Mechanik verkeilt ist, oder der Seilzug vielleicht nicht mehr stramm genug.
Grendel82
Inventar
#34 erstellt: 22. Sep 2013, 10:08
Dazu müsste man aber wissen, wo, wieviel und womit fetten?
Außerdem komplett auseinandernehmen. Puh.

Der Seilzug scheint noch sehr stramm zu sein.


[Beitrag von Grendel82 am 22. Sep 2013, 10:08 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#35 erstellt: 22. Sep 2013, 10:19
Ja, das ist leider der Haken bei solchen Geräten, es ist erstmal primär ein Bastelprojekt. Da du ihn aber für 50 EUR geschnappt hast, ist alles im grünen Bereich denke ich. Wenn du Zeit findest ihn auseinander zu nehmen, kann man erstmal mit Pflanzenöl fetten, falls kein passendes Öl vorhanden ist.
ergehe
Neuling
#36 erstellt: 22. Sep 2013, 11:26
Schau mal hier,

Sharp

im vierten Bild erkennst Du den Riemen für der Tonarmantrieb.

Wenn dieser fehlt oder durchrutscht bewegt sich der der Tonarmschlitten nicht.
(Vorausgesetzt der Motor dreht sich.....)

Gruss erge
Grendel82
Inventar
#37 erstellt: 22. Sep 2013, 12:20

ergehe (Beitrag #36) schrieb:
Schau mal hier,

Sharp

im vierten Bild erkennst Du den Riemen für der Tonarmantrieb.

Wenn dieser fehlt oder durchrutscht bewegt sich der der Tonarmschlitten nicht.
(Vorausgesetzt der Motor dreht sich.....)

Gruss erge

Das ist interessant, das könnte das Problem sein.

Aber ehrlich gesagt, ich kann weder auf dem Bild noch bei meinem Gerät einen Gummiriemen erkennen.
Und ob sich der Motor überhaupt dreht, kann ich auch nicht erkennen, er würde sich wahrscheinlich auch nur sehr langsam drehen?
Grendel82
Inventar
#38 erstellt: 22. Sep 2013, 12:34
Ah, jetzt habe ich ihn gefunden.

Also der Riemen macht noch einen brauchbaren Eindruck.
Und wenn ich das Rad mit der Hand drehe, bewegt sich auch der Schlitten, allerdings nur sehr schwer und ruckartig.
ergehe
Neuling
#39 erstellt: 22. Sep 2013, 15:07
Schade. Sollte sich eigentlich relativ leicht und gleichmässig bewegen lassen.

Mach doch mal den Riemen runter und kontrolliere ob sich der Motor dreht.
Die restliche Mechanik sollte sich dann über das Antriebsrad leicht bewegen lassen.
Sonst wie schon erwähnt wurde, kontrollieren wo es hakt, reinigen und schmieren...

Hier gibts noch das Service Manual

VE

Gruss erge
Grendel82
Inventar
#40 erstellt: 04. Okt 2013, 13:33
So, ich habe das jetzt mal soweit auseinandergebaut, dass man die Antriebsmechanik gut erkennen kann:

x1

x2

x3

Etwas offensichtlich kaputtes kann ich nicht erkennen.

Wenn man den Motorantrieb mit der Hand dreht, bewegt sich der Rest auch mit, aber leider immer nur ein ganz kleines Stück pro Richtung.

Dann blockiert irgendwas.

goatiemann
Neuling
#41 erstellt: 02. Nov 2013, 19:27
Hallo zum Thema SHARP RP-104, 105
kann ich nur schreiben, das es sehr gute Gerätschaften waren ,da ich sie selber auch schon
öfter repariet habe.
Sie habe eine sehr schöne Optik und auch der klang ,wenn neue nadel wieder drin sind ist hervorragend
leider ist Sharp in den 80 jahren zu spät damit im Markt gewesen so das die CD der Platte den rang ablief

Heute im Zeitalter der MP3 - gequicke legt man wieder mehr wert auf einen ordendlichen klang, und die paar Plattenspieler die man noch bei ebay oder sonst wo bekommet sind meist aller reparatur bedürftig , wenn aber sie wieder gangbar gemacht ,dann ist das ganze ein genuss zu hören und zu sehen was man in den 80 jahren noch an HIFI auf die beinen gebracht hatte

da ich eine SHARP und JVC sammle und viele alte schätze noch das DIN 45 500 haben ist hifi immer drin in den kästen

also nur zu wenn man so einen Schatz findet und mitnehmen , denn die Geräte werden immer seltner und teurer

schaltpläne habe ich von den kisten hier alle mal
Grendel82
Inventar
#42 erstellt: 05. Nov 2013, 21:48
Tja, ich bekomme meinen Schatz leider nicht zum Laufen.

Ich habe jetzt die ganze alte Schmiere entfernt und alles gereinigt.
Die Schlitten mit den Tonarmen bewegen sich auch ganz langsam, wenn man das Rädchen, dass sonst vom Riemen angetrieben wird, dreht.
Wenn man ca. fünf Minuten mit dem Finger dreht, sind die Schlitten dann einmal ganz zur Mitte gefahren, zurück dauert es genau so lange.
Eine andere Möglichkeit, die Schlitten manuell zu bewegen, habe ich noch nicht gefunden.

Wenn man alles wieder zusammen baut, funktioniert es aber nicht.
Der Tonarm setzt auf, geht ca. 2-3 Minuten mit der Rille mit, da sich der Schlitten aber nicht mitbewegt, schaltet er sich dann wieder ab.

Bin momentan ratlos, vielleicht hast du einen Tipp?
tomtiger
Moderator
#43 erstellt: 06. Nov 2013, 17:13
Hi,

dreht der Motor?

LG Tom
Passat
Moderator
#44 erstellt: 06. Nov 2013, 17:19

Grendel82 (Beitrag #42) schrieb:
Wenn man alles wieder zusammen baut, funktioniert es aber nicht.
Der Tonarm setzt auf, geht ca. 2-3 Minuten mit der Rille mit, da sich der Schlitten aber nicht mitbewegt, schaltet er sich dann wieder ab.


Da muß der Tonarm einen Kontakt schließen und der Motor der Tonarmnachführung kurz laufen und den Tonarm nachführen.
Wenn er das nicht macht, gibt es entweder ein Kontaktproblem oder eine kalte Lötstelle oder einen Kabelbruch oder der Motor oder die Nachführelektronik ist defekt.

Grüße
Roman
Grendel82
Inventar
#45 erstellt: 06. Nov 2013, 18:13
Ich werde da am Wochenende nochmal weiter forschen und dann Rückmeldung geben.
goatiemann
Neuling
#46 erstellt: 12. Nov 2013, 10:38
zu den Fehlern
wenn der Tonarm ( A-SEITE ) fährt muß man schauen das auch der von der B-SEITE mit läuft
tut er das nicht ist der IC kaputt der eine meldung zum microcomputer gibt
wenn er zu langsamm läuft kann der Treibriemen zu locker sein , dann erneuern.

auch alle Kabel nachsehen, denn es kann auch ein Kabelbruch sein der beim öfnen
der Tür gekommen sein kann , dann alles zerlegen und prüfen ,

habe bis jetzt alle Geräte wieder zum laufen gebracht und meist waren es nur kleinikeiten
die aber auch sehr schlecht zu finden waren weil man die Geräte komplett zerlegen muß , so das man an die Mechanik kommt

wenn noch fragen dann mit genauer fehlerbeschriebung melden ,

freundlichen gruß
Grendel82
Inventar
#47 erstellt: 25. Mrz 2014, 22:23
So, ich bin jetzt nach längerer Zeit mal wieder dazu gekommen, mich mit dem Gerät näher zu beschäftigen.

Also das erste Problem ist der Riemen, der den Schlitten mit den Tonarmen antreibt, der ist ausgeleiert, porös, einfach hin.
Ist so ein kleiner vierkantiger Treibriemen, von ca. 3cm Durchmesser.

Aber wo bekommt man sowas, wie heißt das genau?
Ich habe schon überall gesucht, aber nix gefunden.

Hat dazu jemand einen Tipp?
zastafari
Stammgast
#48 erstellt: 25. Mrz 2014, 22:43
Guck bei den CD-Spielern, da hast du solche Riemen...

Ich hab mal nen Rienem aus nem Rennradschlauch geschnitten, übler Pfusch, aber funktioniert einwandfrei (bei ner CD-Schublade). Hätt keinen Cent in einen Riemen investiert, olles Ding, aber so...
doc_barni
Inventar
#49 erstellt: 26. Mrz 2014, 08:38
Hallo,

passende Riemen gibt es in der Bucht. Großhandel für O-ringe, Dichtungen etc. haben ein breites Angebot. Dazu mußt du wissen, wie lang der sein muß, und welchen Querschnitt das Gummi haben soll. Evtl. mal mehrere Grössen bestellen, es sind Pfennigsartikel.

Einfach mal suchen nach "O-Ringe"




freundliche Grüsse

Wolfgang


[Beitrag von doc_barni am 26. Mrz 2014, 15:06 bearbeitet]
Grendel82
Inventar
#50 erstellt: 05. Apr 2014, 13:12
So, der Riemen ist da, passt und funktioniert.

Jetzt das nächste Problem:

Auf der einen Seite läuft der Tonarm sauber durch, von vorne bis hinten (die untere Seite).
Auf der oberen Seite springt er relativ häufig ein kleines Stück weiter.
An der Platte liegt es nicht, wenn ich die umdrehe verhält es sich genauso wie vorher.

Und noch ein Problem:
Die Positionierung funktioniert überhaupt nicht, es wird kein einziges Stück erkannt.
Egal welches Stück ich auswähle, der Tonarm fährt einmal ganz nach innen und dann wieder zurück, das wars.

Jemand eine Idee?
Grendel82
Inventar
#51 erstellt: 06. Apr 2014, 20:02

So, alle Probleme gelöst.
Das Springen lag an der Nadel und die Positionierung an einem falsch eingestellten Schalter und zwei verstaubten Sensoren.

So wie es aussieht, funktioniert jetzt alles. Lustiges Gerät.

Bekommt jetzt einen neuen Riemen, zwei neue Nadeln und eine gründliche Reinigung.
Dann geht's in den Stresstest.

Danke an alle Tippgeber!

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