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HTE HT-910Q Tonabnehmer justieren?

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hoehne
Stammgast
#1 erstellt: 06. Dez 2013, 18:12
Es könnte ein DJ System sein. Nadelschutz fehlt, lediglich das Logo ist erkennbar (Kreis mit senkrechtem Strich durch).
Der Nadelträger ist gelb.
Shure
heisch
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 06. Dez 2013, 18:25
Hallo hoehne

Also für mich sieht das eher nach einem Audio Technica als nach einem Shure aus. Ein Verwandter des AT95?

Gruss
Heinz
hoehne
Stammgast
#3 erstellt: 06. Dez 2013, 18:34
Mmh. Es ist vorne am gelben Nadelträger das Zeichen wie bei dem Shure hier eingeprägt:
http://www.music-tow...p_images/17051_0.jpg

Hier ist auch noch ein Bild von dem System:
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 06. Dez 2013, 18:51
Shure hatte immer eine andere Nadelform, es gibt nur eine Ausnahme....aber die passt bei dir nicht an den Tonarm, denn das ist kein 1/2"-Tonabnehmer. Der hat die spezielle Montage die nur an die ULM-Tonarme von Dual passt.

Und ich stimme meinem Vorposter zu, sieht nach Audio Technica aus. Und zwar würde ich aus dem Bauch heraus sagen, dass es sich um ein AT-10/11/12 handelt.

Das gabs auch noch als OEM-System mit anderen Herstellerbezeichnungen drauf, hergestellt wurden die aber alle von AT. Den Tonabnehmer gabs mit Labels von Hitachi, Denon, JVC, Kenwood, Nagaoka, NEC, Onkyo, Pioneer, Sansui, Sanyo, Sharp, Sony, Toshiba und Yamaha.

Das Logo bitte mal größer, man sieht das schlecht auf dem Bild...


[Beitrag von germi1982 am 06. Dez 2013, 19:08 bearbeitet]
hoehne
Stammgast
#5 erstellt: 06. Dez 2013, 19:10
Ich versuche mal, ein besseres Bild zu bekommen.
Den Plattenspieler hat ein Freund von mir für seinen Sohn besorgt.
Ist ein HTE HT-910Q oder so. Wohl dort original drauf gewesen.
Ich denke ja selbst, dass bei diesem mittelmäßigen Dreher vielleicht ein neues AT95 die beste Lösung wäre.


[Beitrag von hoehne am 06. Dez 2013, 19:21 bearbeitet]
Platten-Spieler
Stammgast
#6 erstellt: 06. Dez 2013, 20:43
Hallo,
mit "Shure" und "Audio-Technica" hat dieses System mit Sicherheit nichts zu tun. Das ist ursprünglich ein Sanyo MS09 (Nadelbezeichnung ST09D), das auch noch unter vielen anderen Bezeichnungen (Sony CN234,..) angeboten wird und wurde. "Einsteigersystem". Oft in Technics-Clones eingebaut. Es gibt durchaus schlechteres.
Gruß, Andreas
hoehne
Stammgast
#7 erstellt: 06. Dez 2013, 21:00
Oh danke. Das ist ja mal präzise. Mal gucken, ob ich Daten dazu finde. Auflagekraft und so...
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 07. Dez 2013, 19:17
Setz auf 2 Gramm.

Das ist ein Sanyo ST09 wie gesagt, heutzutage besser bekannt und verbreitet als "Numark Groovetool".
http://www.thomann.de/de/numark_groovetool.htm

Nadel dafür kost 8€ oder so sphärisch. ^^ Billigstes Magnetsystem ever.

Elliptische gibts in USA.


Ich denke ja selbst, dass bei diesem mittelmäßigen Dreher vielleicht ein neues AT95 die beste Lösung wäre.


Thakker Epo E.
hoehne
Stammgast
#9 erstellt: 07. Dez 2013, 21:17
Ist das thakker etwas besser, ja?
Ich habe meinem Freund bereits gesagt, dass wir wohl besser das System ausbauen. Und bei Nadelpreisen von 8€, wird's mir schlecht hinsichtlich der Schallplatten!
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 08. Dez 2013, 06:32
Das Thakker ist im Prinzip ein "AT94E", imho klanglich besser und weniger "zickig" als das 95E. War deshalb früher bei Onkyo, aber auch bei Dual der "Ab Werk"-Tonabnehmer.

Das Groovetool/Sanyo ist ein sehr alter Tonabnehmer. für Platten die schon verschlissener sind ist das aber gar nichtmal das schlechteste. Wirklicher "Plattenkiller" wie die Kristallsysteme früher ist es ja eigentlich auch nicht. Ich würd es also nicht vollends verteufeln.
Das AT91 also das 94E mit der sphärischen Nadel hat wegen seiner Bassbetonung nen deutlich "dumpferen" Gesamtcharakter als das alte Sanyo, und Goldring Elan und Sumiko Oyster sind jetzt auch nicht so wirklich etwas besseres.

und wenn man ne gute Nadel erwischt kann es wohl sogar Quadro. (wer hätte das gedacht?)

http://www.youtube.com/watch?v=UfboTxWxFLo
hoehne
Stammgast
#11 erstellt: 08. Dez 2013, 12:25
Dankeschön für die Erklärung!
hoehne
Stammgast
#12 erstellt: 16. Dez 2013, 19:34
So, habe den Titel jetzt mal geändert, da sich weitere Probleme auftaten:
Hatte versucht, das System mit (m)einer Pro-Ject Schablone einzustellen. Der HTE hat ja einen S-Tonarm. Das System sitzt nach dem Einstellen arg verdreht in der Headshell. Außerdem Hüfte die Nadel am Anfang der Platte sehr über die Rille. Hatte dann das Antiskating auf 3 gedreht. Da ging es, war aber alles irgendwie Mist.

Braucht man für gebogene Tonarme eine andere Schablone oder ist der Dreher einfach nur Schrott? Die Auflagekraft hatte ich erstmal bei 1,6 - 1,8 g eingestellt.

Leider ist das Ganze eh nur eine Notlösung, da ich eigentlich den Dual, den er noch hat wieder flott kriegen will, aber dazu werde ich mal im entsprechenden Faden fragen...

Der HTE im Ganzen kommt mir irgendwie billig vor (verchromte Tonarm-Basis aus Plastik etc.).
akem
Inventar
#13 erstellt: 16. Dez 2013, 20:14
Es gibt durchaus unterschiedliche Schablonen. Die gängigsten Schablonen liefern aber doch halbwegs ähnliche Ergebnisse. Es gibt aber durchaus Exoten, die recht eigenwillige Vorstellungen von Geometrie haben.
Such mal eine Schablone nach IEC oder nach Schön. Sollte es irgendwo im Netz zum Ausdrucken geben. Achte aber beim Ausdrucken auf die richtige Skalierung. Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer?

Gruß
Andreas
Detektordeibel
Inventar
#14 erstellt: 16. Dez 2013, 20:40
Leg nen Spiegel auf den Plattenteller wenn der Azimut nicht stimmt Tonabnehmer und sein spiegelbild müssen exakt übereinander sein ohne Knick, und das ganze vertikel "im Wasser" stehen.

Hinter dem SME Anschluss ist unten am Tonarm auch ne kleine Schraube, falls das nicht gerade sein sollte kannste die lockern und den anschluss dann gerade machen. Aber das sollte eigentlich passen.

Anstatt mit der Project-Schablone zu hantieren stelle den Überhang einfach nach 1210-Einstellungen ein.

http://bilder.hifi-f...-ueberhang_11934.jpg
hoehne
Stammgast
#15 erstellt: 16. Dez 2013, 21:09
Hatte ich auch schon überlegt - irgendwie sah das System von vorn auch leicht nach rechts abgekippt aus. Ist diese Schraube in jedem Fall dort?

Zum Überhang: 52 mm einstellen und System halbwegs gerade im Headshell festmachen, ja?
juergen1
Inventar
#16 erstellt: 16. Dez 2013, 22:28

hoehne (Beitrag #15) schrieb:
Zum Überhang: 52 mm einstellen und System halbwegs gerade im Headshell festmachen, ja?
Ganz exakt gerade. Das ist schon wichtig.
Die 52 mm sind übrigens nicht das, was man unter Überhang versteht, sondern der Abstand der Nadel vom Headshellanschluß. Muß auch sehr penibel eingehalten werden (Falls dieser Wert wirklich der richtige ist für Deinen Arm).

Daß der Tonarm nach Deinem Justageversuch gehüpft ist, liegt bestimmt nicht an schlechterr geometrischer Justage. Möglicherweise ist der Tonarm nicht exakt ausgependelt?

"Braucht man für gebogene Tonarme eine andere Schablone"
Nein, das ist egal. Mit einer Zweipunktschablone kannst Du jeden beliebigen Tonarm einstellen, sofern die Headshell Langlöcher hat.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 16. Dez 2013, 22:35 bearbeitet]
hoehne
Stammgast
#17 erstellt: 16. Dez 2013, 22:32
Die Auflage stimmte schon - habe mit Feingoldwaage gemessen.
Ich weiß nicht...dadurch, dass es mit höherem Antiskating (3g) besser lief, habe ich trotzdem den Azimut im Verdacht.
juergen1
Inventar
#18 erstellt: 16. Dez 2013, 22:40

hoehne (Beitrag #17) schrieb:
Die Auflage stimmte schon - habe mit Feingoldwaage gemessen. .
Dann wär diese Fehlerquelle auszuschließen.
Falsches Antiskating dürfte auch nicht zum Hüpfen führen. Höchstens bei ganz niedriger Auflagekraft und extrem hohem AS.

Hüpfte die Nadel denn nach innen oder außen?
gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 16. Dez 2013, 22:41 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#19 erstellt: 17. Dez 2013, 02:30
Welchen Tonabnehmer haste denn nun montiert, immernoch das Sanyo? Falls ja sind 1,6-1,8g dafür viel zuwenig mit der Rundnadel. 2,5-3,5g sind da angegeben.
hoehne
Stammgast
#20 erstellt: 17. Dez 2013, 05:41
Erst das thakker, dann ein Ortofon (nicht lachen) vms30. Ja, da liegen Welten dazwischen, wollte nur sicher gehen, dass das thakker keine Hacke hat.
Detektordeibel
Inventar
#21 erstellt: 17. Dez 2013, 06:24
Aso ok, das Thakker kannste erstmal mit 2.0 "einfahren", wenn der Gummi dann weichgelaufen ist dann kann man Auflagekraft runterschrauben.

Nun wie auch immer dieser HTE scheint ein Technics 1210 Verschnitt zu sein und war wohl auch eher "billig". Tonarmbasis schaut von der Konstruktion her aber nicht ganz windig aus und ähnelt in manchen Details eher dem ps-lx300h "Riementechnics" von Sony, als den frühen Reloop etc.

Wenn der vernünftig im Kreis dreht und nicht leiert sollte der schon zu benutzen sein. Das System muss man aber trotzdem möglichst genau ausrichten.


Hatte ich auch schon überlegt - irgendwie sah das System von vorn auch leicht nach rechts abgekippt aus. Ist diese Schraube in jedem Fall dort?


http://bilder.hifi-forum.de/medium/42179/shure_377234.jpg

Also auf dem Foto das du vorher gemachst hast sieht es so aus als wäre sie da, ganz rechts im Bild. Aber geh da nicht ran bevor der Kröpfungswinkel am System nicht stimmt. Wenn die Headshell gerade drauf ist liegts nicht daran.
hoehne
Stammgast
#22 erstellt: 17. Dez 2013, 10:39
Okay, werde ich machen. Ich gucke also (mittels Spiegel), ob auch das Headshell verdreht drin sitzt!?
Wenn ja, kann ich's richten. Wenn nein ... was soll es sonst sein?

Und ja, es ist so ein Reloop-Verschnitt-billig-1210er. Er dreht rund, das Strobo steht. Die Tonarmabsenkung braucht evtl. Öl.
Wirkt trotzdem alles irgendwie billig. Ich werde das System mal mit den 52mm parallel zum Headschell einbauen (das ursprüngliche Sanyo-System saß auch gerade im Headshell). Na mal gucken.
Detektordeibel
Inventar
#23 erstellt: 17. Dez 2013, 18:44

Wenn nein ... was soll es sonst sein?


Wenn der Tonarm richtig ausbalanciert ist wüsst ich nicht was, wenn alles grade sitzt und Auflagekraft stimmt muss das System normal tracken.

Wegen Tonarmlift und silikonöl, geht der zu schnell abwärts?
hoehne
Stammgast
#24 erstellt: 17. Dez 2013, 19:03
Der Arm fällt quasi runter!
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