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HiFi Tonabnehmerwahl für Techniks MK2 /Preis: Mittel /Techno&House(!) bester KLANG(!) no DJ stuff

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Beitrag
Antigen36
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 18. Dez 2013, 18:07
Hallo! Ich habe bereits einige Threads zu dem Thema gelesen. Leider fand ich auf meine konkrete Fragestellung keine befriedigende Antwort. Alles ist stark subjektiv, von der Musikrichtung, den Plattenspielern und der daran hängenden Kette abhängig. Die Preise sind hoch, das Kaufen der Katze im Sack Programm. Deshalb frage ich mal genau, wer sich bereits in folgender, oder vergleichbarer Situation ein Bild machen konnte und einen guten Tip abgeben bzw. begründen könnte. Bitte da echt mal um Hilfe, es fällt mir so schwer eine Wahl zu treffen, wäre sehr dankbar. Und die Zeit drängt langsam etwas. Muss zügig zu einer Entscheidung gelangen, bevor die Feiertage mein Konto in ein trauriges Ödland verwandeln ;-/

ALSO:

Es sollen aktuelle sowie ältere House&Techno (ausschliesslich!!) Vinyls (Mitte der 90er, Ende 80er, 2000er, heute) digitalisiert werden. Ich werde keinen normalen Phono Pre Amp nutzen, sondern den integrierten eines aktuellen Allen & Heath Mixers (Preissegment obere Mitte) dazu eine namhafte externe Soundkarte, die schon im Referenzbereich mitspielt. Ziel ist es mit dem bestgeeigneten (in der Preiskategorie bis 200 Euro) TA System einen bestmöglichen, der Musikrichtung entsprechenden, Klang in den Aufnahmen zu erzeugen.Soweit so gut (?) ...

Folgende Tonabnehmersysteme habe ich nach einigem Stöbern in den Foren ins Auge gefasst. Teilweise mit guten Kritiken, muss ich nun wissen, ob sie sich für meine Musik Richtung und mein konkretes Setup eignen oder nicht..

Shure M44-7
Ortofon Broadcast E
Ortofon Vinyl Master Red
Shure M 97 XE HiFi
(Grado Prestige Blue)
(Audio technica AT120E)

Wer hat Erfahrung in dem konkreten Bereich und kann einen Tip geben?
Würde mich sehr freuen

Vielen Dank schon mal, und beste Grüsse ans Forum und die Mitglieder


[Beitrag von Antigen36 am 20. Dez 2013, 01:27 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#2 erstellt: 18. Dez 2013, 18:51
Der Broadcast Nachfolger Arkiv-E ist für so nen Zweck eigentlich gedacht...

Aber ich würde dann wohl eher zum Shure M97 von der Liste greifen für den Zweck. Voluminöser im Bassbereich und bessere Nadel von der quali her.

Die Platten sind ja alle sauber und nicht stark verschlissen?
Antigen36
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 18. Dez 2013, 19:14
Danke für die schnelle erste Antwort.

Die Platten sind alle, auch die älteren, "mint" sprich tadellos, absolut fehler- und abnutzungsfrei bzw. ungespielt.. Habe sie alle erst dieses Jahr aus den verschiedensten Epochen zusammengekauft und für die Digitalisierung geschont

Ortofon Concord, klingt für mich immer ein bischen so als zahle man in erster Linie für das Design, bzw. die DJ Eigenschaften. Mag ja bei den Arkiv`s anders sein. Aber angeblich kriegt man im HiFi Bereich halt schon deutlich mehr für sein Geld klanglich als bei Concord etc. Also wie gesagt es kann schon ein richtiges HiFi System sein, insofern das für die Musik Sinn macht. Solange es den Anforderungen genügt! DJ Eigenschaften sind wie gesagt völlig zu vernachlässigen !!

Ich muss sagen, am meisten hat mich bisher eine Kritik bezüglich der Ortofon Vinyl Master Red angesprochen. Aber ob die was für den Technics und die Musikrichtung sind? hmm...


[Beitrag von Antigen36 am 19. Dez 2013, 04:12 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#4 erstellt: 18. Dez 2013, 19:35
Hi,


EPMD (Beitrag #9) schrieb:
... über einen besseren Tonabnehmer,
wie das AT 120E dass man sehr einfach mit besseren Nadeln aufwerten kann (ATN 135 E, AT 140 LC, ..)
..


natürlich spielen diese Nadeln alle Platten
u. je sauberer die LPs sind, desto länger halten sie

du kannst dir auch mal diesen Thread anschauen:
http://www.analog-fo...gemacht/#post1307613

ich hab das 150 MLX am Technics SL 1710 am Aikido phono1 am Olympus LS-5
eigentlich das Mindeste um gescheit LPs zu rippen


[Beitrag von .JC. am 18. Dez 2013, 23:31 bearbeitet]
Antigen36
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 19. Dez 2013, 00:01
Hallo Bernd.

Danke für die Antwort, die Infos sind interessant, aber etwas ungerichtet. Wie gesagt, es wird ein Tonabnehmer im Bereich bis 200 Euro gesucht. Das Interface welches ich zur Aufnahme nutze ist denke ich brauchbar, kann sicher mit einem Field Recorder mithalten Der Phono Verstärker (Mixer) ist sicher nicht ideal, daran lässt sich aber nichts ändern leider. Mit dem, sowie dem Technics MK2 als "Flaschenhals" im Hinterkopf (?) muss es daher auch kein 500 Euro TA System sein, Geht hier quasi um einen bestmöglichen Kompromiss. Also falls du unter oben genannten Bedingungen noch ne Idee zum Thema hättest wäre es schön, wie gesagt auch die Musikrichtung spielt eine Rolle.


[Beitrag von Antigen36 am 19. Dez 2013, 04:13 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 19. Dez 2013, 01:08
Da auf der Homepage des Mischpult-Anbieters keine technischen Daten zu den Phonoeingängen erhältlich sind, schlage ich so ein Arkiv mit einer besseren, elliptischen Nadel vor, weil man bei den Anschlußwerten von 467KOhm + max. 600 pF wenigstens seitens der Quelle eigentlich nix falsch machen kann. Die relativ hohe Ausgangsspannung ist auch ok.

Dem Hersteller scheinen solche Parameter piepegal zu sein. Im Sinne von : Die eingehenden Signale werden verstärkt, abgemischt und weitergeschoben an die Endstufen.

Deine anderen gelisteten Systeme sind aus unterscheidlichsten Gründen nicht empfehlenswert. Weder für das vorhandene Equipment noch für den Musikstil.

MfG,
Erik
Antigen36
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 19. Dez 2013, 03:42
Danke für die Antwort Erik.

Kannst du das noch näher begründen?

Die Problematik mit dem Phonoverstärker/Eingänge im Mixer leuchtet mir auch als ziemlichem Laien ein, denke ich.
Ist wohl mehr als suboptimal für die Kaufentscheidung, wenn man diesen Teil der Kette technisch nicht abschätzen kann
Habe auch nichts gefunden, und überlege ob es Sinn macht A&H anzuschreiben, oder ..blöd gefragt..kann man das ggf. irgendwie messen? Gehe aber mal davon aus, dass man von den Daten der Concord Systeme, die ja alle grundsätzlich am Technics und einem gängigen DJ Mixer funktionieren dürften, Rückschlüsse auf die Kompatibilität vergleichbarer andere Systeme ziehen könnte??

Kam im technischen Vergleich der 3 interessanteren Systeme zu folgenden Daten:

Ortofon VinylMaster Red
Empf. Abschlusswiderstand: 47 kOhm
Empf. Abschlusskapazität: 200-400 pF
Ausgangsspannung: 3 mV

Concorde Arkiv
Lastwiderstand empfohlen 47 kOhm
Belastungskapazität empfohlen 200-600 pF
Ausgangsspannung bei 1000Hz, 5cm/sec. 6 mV

Shure M97xE
Empfohlene Last: 47 kΩ; 250 pf
Ausgangs-Spannung: 4,0 mV

Jetzt frag ich mich, welches sich jetzt hier warum disqualifizieren soll? Grundsätzlich mal, gilt der Arm des Technics als schwer oder mittelschwer? Ich habe leider keine Ahnung Die (bekannte) Ersatzteil-Nummer des Arms war in den Vergleichslisten die ich fand, nicht aufgeführt. Gehe mal von "schwer" aus, so wie der aussieht, oder?


[Beitrag von Antigen36 am 19. Dez 2013, 04:05 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 19. Dez 2013, 06:14
Der 1210 Arm gilt als mittelschwer.

Das VM Red und das Arkiv haben im Prinzip beide nen OM Generator drin. Soviel Unterschied ist das gar nicht.

Das Shure hat allerdings eine deutlich bessere Nadel mit 5x18µm als das Arkiv und wäre für den Zweck des Digitalisierens hier dennoch meine Wahl. House, Techno etc. ist jetzt zwar nicht so die Oberanspruchsvolle Musik aber da hier ja auch viel mit Samples gearbeitet wird kann ne höherwertige Nadel schon Vorteile haben das keine Details verlorengehen. ich halte das Shure M97 prinzipell für die Musikrichtung schon geeignet.

Ansonsten, wenn du den Dreher schon rumstehen hast, was für Tonabnehmer hast du noch herumliegen?
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 19. Dez 2013, 07:04
@ Antigen:

Das VM Red alias 520MKII sollte man nach den Preissteigerungen nur gebraucht im neuwertigen Zustand aus einer seriösen Quelle kaufen. Ich vermute, daß insbesonders der Tieftonbereich nicht besonders dynamisch sein wird.

Das M97xE hat auch eine satte Preiserhöhung bekommen und braucht m. W. eine nicht normgerechte, höhere Eingangsimpedanz und eine sehr niedrige Eingangskapazität, was bei den meisten Phonoeingangsstufen nicht realisiert werden kann.

Da bald die Gegenstimmen und Andersmeinungsbekundler mehr oder minder kompetent aufkommen werden und ich Techno-House nicht höre, klinke ich mich - wahrscheinlich zur Freude etlicher Mitleser - aus diesem Fred aus.

MfG,
Erik
Magister_Verbae
Inventar
#10 erstellt: 19. Dez 2013, 07:13
Servus!

Entweder ein Arkiv - wobei ich die Dinger nicht wirklich liebe. Oder vielleicht mal was ganz anderes? Momentan ist das AT440MLa wieder einigermaßen gesunken, das wäre eventuell auch etwas für dich. Hat aber einen eher schlanken, dafür sehr trockenen Bassbereich (böse Stimmen meinen auch, es wäre höhenbetont, was ich jetzt aber nicht so empfand).
Oder aber der Klassiker für den 1210er, es wundert mich, dass es noch nicht empfohlen wurde: Das DL110.



Martin
akem
Inventar
#11 erstellt: 19. Dez 2013, 13:12
Gerade wenn die Sachlage mit der Eingangskapazität des Mixers nicht klar ist, würde ich auch klar für das Denon DL110 plädieren. Auch davon abgesehen steckt es alle anderen hier genannten Systeme klanglich locker in die Tasche. Normalerweise sollte dem DL110 ein kleines Metallplättchen beiliegen, das die effektive Tonarmmasse um 1g erhöht, wenn man es zwischen Tonabnehmer und Headshell montiert. Das sollte man beim Technics tun, dessen Arm 12g effektive Masse hat (mit dem Original-Headshell). Das DL110 kann als MC schon ein bischen mehr vertragen...

Gruß
Andreas
.JC.
Inventar
#12 erstellt: 19. Dez 2013, 14:35
Hi


Antigen36 (Beitrag #5) schrieb:
Hallo Bernd. .. Also falls du unter oben genannten Bedingungen noch ne Idee zum Thema hättest wäre es schön, wie gesagt auch die Musikrichtung spielt eine Rolle.


nö eigentlich nicht.

Was du willst u. alle die das später digital hören ist:
die bestmögliche Klangübertragung von Platte auf Digitalformat
egal ob Electro, House o. Mozart

also der Olympus kann was u. deine Karte auch
also muss auch die Kette davor gut sein °
u. das ist sie wie oben vorgeschlagen

Dreher mit TA um 700, Aikido mit Kabel um 300

so um 1000 Euro für den analogen Teil sollten es schon sein
mMn



°ps
überleg mal was die Platten gekostet haben ..


[Beitrag von .JC. am 19. Dez 2013, 14:50 bearbeitet]
Antigen36
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 19. Dez 2013, 14:50
An die Denon Fraktion,

erstmal danke für die Antworten und ansonsten,
ja klingt interessant, hatte von diesem DL 110 / DL110 High-Output auch schon einiges gelesen.
Ihr geht also davon aus, dass er sowohl mit dem Technics einwandfrei harmoniert, als auch mit den unklaren technischen Bedingungen seitens des Phonoeingangs/Pre Amps am Mixer problemlos klarkommt? Könnt ihr das begründen?

Dann stünde noch die Frage im Raum, wie dieses System klanglich dann mit der Musikrichutng korrespondiert.
Könnt ihr dazu was sagen?

Besten Dank


[Beitrag von Antigen36 am 20. Dez 2013, 01:33 bearbeitet]
Magister_Verbae
Inventar
#14 erstellt: 19. Dez 2013, 17:51
Das DL110 sollte eigentlich recht gut an deinem Setup und mit der bevorzugten Musikrichtung spielen. Zusätzlich ist es ein sogenanntes High Output Moiving Coil System, das heißt, dass ihm die elektrischen Eigenschaften deines Phonoeingangs (fast) egal sind. Möglicherweise weist dein Eingang am Pult nämlich eine recht hohe Eingangskapazität auf, was manche der genannten MM/MI-Systeme nicht sonderlich gerne mögen. Gehört zwar schon irgendwie zum Feintuning, aber du willst ja für das Budget das Beste herausholen. Also auch von mir - bei unbekannter Eingangskapazität und -empfindlichkeit - ein Rat in Richtung Denon.
Ich bin übrigens nicht ganz der gleichen Meinung, dass das Denon alle bisher vorgeschlagenen Systeme schlägt, es ist aber definitiv weit im oberen Drittel unterwegs!

LG

Martin
Detektordeibel
Inventar
#15 erstellt: 19. Dez 2013, 17:58
ich würd es ungefähr auf nem Level mit dem Shure einordnen. Es ist nicht schlecht, aber mittlerweile nur noch überteuert in Europa. Das ist ein Einsteigersystem wo se einfach mal den Preis verdoppelt haben nachdem sie das bessere DL-160 eingestellt haben.
akem
Inventar
#16 erstellt: 19. Dez 2013, 17:59
Ein gutes System gibt das wieder, was auf der Platte drauf ist. Wie sich die Musikrichtung nennt, ist einem guten System völlig schnuppe. Jede Musik setzt sich aus diversen Sinusfrequenzen zusammen. Egal ob Stimme, Geige, Synthie oder Baßdrum. Selbst ein Rechteck oder Sägezahn setzt sich aus Sinusschwingungen zusammen (eine Fourier-Transformation, kurz auch FFT genannt, kann Dir verraten, welche Frequenzen mit welcher Amplitude beteiligt sind ). Gewisse Sounds aus Synthies, E-Gitarren oder Effektgeräten sind von solchen Signalformen nicht so weit weg. Gerade bei solchen Signalen rächt es sich aber, wenn man am Nadelschliff spart, denn einfache Rundnadeln oder billige elliptische Schliffe sind weit davon entfernt, verzerrungsfreie 20kHz abtasten zu können (erreichen oftmals nichtmal verzerrungsfreie 5kHz). Und dann kommen halt zu den gewollten Harmonischen ungewollte dazu (eben jede Verzerrungsprodukte) und höhere Harmonische fehlen halt dann mehr oder weniger. Dem Klang fehlt dann die gewisse Offenheit und Leichtigkeit.
Das DL110 hat einen nackten Diamant mit Verrundungsradien von 5x18µm. Das ist schon einer der besten elliptischen Schliffe. Einfachere Versionen haben 8x18µm (Ortofon-Standard) oder gar nur 11x18µm (viele Hersteller wie Audio Technika, Nagaoka etc.). Wobei diese Nadeln dann vielfach nicht nackt sind sondern getippt: da ist dann ein kleiner Diamantsplitter in einen Kegel aus Lötzinn gedrückt. Das ist wie wenn man einem 100m Sprinter eine Bleikugel ans Bein bindet...

Zur Kapazität: MM und MI Systeme haben um die hohe Ausgangsspannung erzielen zu können sehr große Spulengrößen (techn. Induktivitäten). Die Eingangskapazität des Phonoeingangs plus Kabel interagiert damit und bildet damit einen Schwingkreis. Das muß so sein, daß ein MM/MI ohne diese Kapazität in etwa die Bandbreite eines Telefons hätte. Der Schwingkreis füttert die oberen Mitten und den Hochton pegelmäßig auf. Zu wenig ist also nicht gut, zu viel aber genausowenig.
MC-Systeme (egal ob High- oder Low-Output) haben eine um den Faktor 10^5 bis 10^6 geringere Induktivität und dafür einen wesentlich größeren Magneten. Daher sind sie gegenüber den angeschlossenen Kapazitäten weitestgehend immun. Sumiko gibt zwar trotzdem vergleichsweise niedrige Kapazitätswerte als Maximum an, aber das kann ich mir nicht so wirklich erklären. Ich könnte mir gut vorstellen, daß der Ersteller der Datenblätter keine Ahnung hat und das einfach so von den MM-Datenblättern übernommen hat, weil er gemeint hat, bei den MCs muß er hier halt auch was hinschreiben, wo doch bei MM auch was dabei steht...

Gruß
Andreas
Antigen36
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 20. Dez 2013, 01:25
Danke erstmal soweit alles gute Antworten, mit viel Fachwissen und Hinweisen, in welche Richtung man sich grundsätzlich noch informieren müsste, um so ne Kaufentscheidung halbwegs abwägen zu können. Einiges in der Hinsicht war mir doch recht geläufig, aufgrund einer gewissen technischen Vorbildung. Aber die Details auf die es ankommt sind sicher noch genauer zu ergründen

Im Ergebnis konnte ich selbst auch nachlesen inzwischen, dass das DL 110 mit dem Technics wohl eine hervorragende Kombination wäre. Das schien sich an vielerlei Stellen zu bestätigen.

Hier mal ein Auszug aus der Produktbescheibung von phonophono zum DL 110

"Ein gutes Allround-System, auch (aber nicht nur!) für etwas schwerere Arme. Ein unaufdringliches System, das Musik sehr räumlich darstellt. Unser Preis-Tip für Opern-Liebhaber."

Tja, Opern. Das hat mit dem was ich höre nicht so viel zu tun. An sich wäre ich ja fast überzeugt, hatte sogar schon überlegt evtl. noch 100 Euro für einen Phono Verstärker auzugeben.

Aber das macht mich jetzt wieder stutzig...

Das Shure M97xE bleibt nach wie vor interessant.


[Beitrag von Antigen36 am 20. Dez 2013, 01:27 bearbeitet]
Magister_Verbae
Inventar
#18 erstellt: 20. Dez 2013, 02:34
Nur als kurzer Einwurf: Was zeichnet die Gattung Oper besonders aus? Großorchestrale Untermalung mit sehr hohen und sehr tiefen Instrumenten, sehr hohe und sehr tiefe Singstimmen. Nuancen in Betonung, etc. pp.
Wenn ein System eine ordentlich geschnittene Oper abtasten kann, dann kannst du davon ausgehen, dass ihm deine Musikrichtung ganz gut schmeckt



Martin
HiFi_Addicted
Inventar
#19 erstellt: 20. Dez 2013, 02:53
Das "Problem" an Opern sind eher die Arien. Die können relativ schnell mal verzerren.

Da trennt sich die Streu vom Weizen. Zur 200€ Preisklasse kann ich allerdings relativ wenig Beitragen außer dass Grado Qualitätsschwankungen hat.

Der 1210er ist aber über alle Zweifel erhaben.
akem
Inventar
#20 erstellt: 20. Dez 2013, 13:45
Ich höre überwiegend Metal. Das kann ein DL110 auch ganz hervorragend. Und ich hab die Erfahrung gemacht, daß ein TA, der Metal "kann" auch alles andere "kann". Ich bin auch der Meinung, daß Metal und Klassik bezüglich der Kriterien an die Abtastfähigkeit ziemlich gleich sind, wenn nicht Metal noch kritischer ist.

Gruß
Andreas
Magister_Verbae
Inventar
#21 erstellt: 20. Dez 2013, 15:27
Word!

LG

Martin
Antigen36
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 21. Dez 2013, 01:28
Ja, das hört sich alles sehr gut an. Hab jetzt auch ein paar youtube videos gesehn, auf dem Leute in etwas das was ich vorhabe in der selben Setup Konstellation betreiben. Hat alles einen guten Eindruck gemacht. Und mit irgendwas muss man ja mal einsteigen. Denke das ist ne runde Sache. Schätze ich werde es mit dem DL 110 versuchen
Danke für die vielen Tips und die Mühe..



Eine letzte Sache noch

Mal angenommen, ich wollte einen für das Setup Technics MK2 Denon DL110 passenden Phono Vorverstärker hinzufügen.
Gibt es da irgendwelche Erfahrungen/Tips ??
Preisklasse 100 maximal 150 Euro.

Ausserdem würde mich noch interessieren, wieviele Stunden das DL 110 in etwa sich "einspielen" sollte, bis zur völligen Klangentfaltung. Ist das bei diesem System von Relevanz?

Danke


[Beitrag von Antigen36 am 21. Dez 2013, 02:32 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#23 erstellt: 21. Dez 2013, 03:03
wenn nen anderen phonopre nehmen willst dann kann man ja auch gleich was anderes als das HO-MC nehmen.
akem
Inventar
#24 erstellt: 21. Dez 2013, 11:50
Bei den meisten Systemen ist ein explizites Einspielen nicht notwendig. Man hört auch keinen großen Unterschied zwischen frisch aus der Schachtel oder schon nen Monat gelaufen.
Wenn's ein neuer Phonopre sein soll kann ich die Modelle von Musical Fidelity empfehlen. Den VLPS und VLPS2 kriegst Du wohl nur noch gebraucht, aktuell ist der V90LPS oder so ähnlich. Preis um die 150€, schlägt aber so einiges, was teurer ist. Und er kann MC (man weiß ja nie... ).

Gruß
Andreas
Antigen36
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 21. Dez 2013, 12:40
@ Detektordeibel:

Ja, da haste wohl recht. Aber die Kombi Denon / Technics soll doch an und für sich sehr gut laufen. Insofern, würde das System auch mit nem anderen Pre Amp immer noch eine gute Figur machen, würd ich sagen, oder?? ^^
Aber wollt mich nur nochmal informieren, hab sowie so erstmal kein Geld für nen Pre Amp übrig. Es wird erstmal so laufen, wie beschrieben

@ Akem:
Hör ich natürlich gern, hab aber schon ne Menge anderes gelesen. Da war von mitunter 15 bis 50 Stunden Einspielzeit die Rede.

Mal an alle:
Danke für die rege Teilnahme am Fred. Denke ich weiss dann erstmal alles was relevant sein könnte.

Was Montage / Einspielzeit betrifft, werd ich mich dann mal noch weiter belesen. Oder notfalls noch einen Fred starten. Danke an dieser Stelle Frohe Feiertage


[Beitrag von Antigen36 am 21. Dez 2013, 12:41 bearbeitet]
Magister_Verbae
Inventar
#26 erstellt: 21. Dez 2013, 13:13
Die wenigsten System, die ich kenne, brauchen wirklich eine "Einspielzeit". Es sei denn, sie kommen aus uralten NOS-Beständen und die Gummis müssen erst mal wieder ein wenig weich gewalkt werden Viel mehr braucht der Hörer an sich eine Eingewöhnungszeit in den spezifischen Klang eines Systems. So zumindest meine Erfahrung.
Ausnahmen bestätigen natürlich - wie so oft - die Regel

LG

Martin
akem
Inventar
#27 erstellt: 21. Dez 2013, 14:57
Genau, das hätte ich jetzt auch schreiben wollen...

Gruß
Andreas
.JC.
Inventar
#28 erstellt: 21. Dez 2013, 15:05
stimmt

die Kombi Technics SL mit Denon DL 110 am Mischpult an der PC Karte funktioniert
klangtechnisch vermutlich recht ordentlich

u. das muss dann wohl auch erstmal reichen



ps
wie´s besser geht, steht ja oben
emerson_fittipaldi
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 22. Dez 2013, 19:14
Ich habe jahrelang vom Mixer - DJM-500 von Pioneer direkt in den Rechner
meine Mixe mitgeschnitten. Meine bevorzugten Systeme waren Stanton Trackmaster RS-II (Roger Sanchez) als gematchtes Double und für einzelne Digitalisierungen das bewährte Ortofon Broadcast E. Noch bessere Ergebnisse hatte ich natürlich mit dem wesentlich teureren SUMIKO BPS-EVO III HO MC cart, dass anschliessend über ein V-LPS von Musical Fidelity ief. Das war dann aber schon nach den DJ Set Tagen.
Das einzige Problem, dass ich später mit dem Broadcast E hatte am V-LPS war eine Tendenz zum Übersteuern, da das eben sehr laute Systeme sind mit 7 mv oder so. Geeicht ist das LPS Phono Pre für 3.5 mv input.
Kotet 149 Euro zur Zeit V90-LPS.
Es spricht also nix dagegen weiterhin direkt vom Mischpult aus aufzunehmen. Mit den lauten DJ Systemen ist das sogar besser.
In diversen DJ Foren gibt es auch Fans von dem SHURE Concord system , das weisse. Ansonsten finde ich das Broadcast E bzw das goldene Nachfoge Model am wärmsten abgestimmt. Für House + Techno sind aber auch die Nightclub E Varianten interessant, wenn die auch nix für Rock und Pop oder Rap sind bei Techno/House geben die den Bässen + Höhen den extra Kick, vor allem über ne gute PA.
mkoerner
Stammgast
#30 erstellt: 24. Dez 2013, 10:06
Zuerst einmal: solange nicht bekannt ist was für technische Daten dein Phono Pre hat kann man nur HO-MC Tonabnehmer empfehlen. Da ist das DL110 in seiner Preisklasse ne sichere Bank. Allerdings würd ich bei dem Vorhaben und den sonstigen eher hochwertigen Komponenten ne Nummer höher einsteigen und zum Dynavector 10x5 raten. Das Sumiko des Vorredners habe ich als minimal zu analytisch in Erinnerung.

Wenns unbedingt MM sein muss wäre ein Ortofon 540MKII oder das nächstkleinere Modell wohl die beste Wahl.

Persönlich nutze ich zum Digitalisieren von Elektro aber am gernsten das Shure V15VxMR oder das seit kurzem das AT-OC9III.Beide machen aber erst Sinn wenn man auch beim Phonopre entsprechend weit geht.

Eine weitere Lösung: Wenn eher der Spass als die Auflösung im Vordergrund steht wäre das Shure Whitelabel noch ein heisser Tipp. Mit dem höre ich auch öfter und hab auch schon einige Platten die durch fertige TAs mit elliptischen Schliffen runiert waren damit gerippt.

Mike
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