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Techniks 1200 mk2 schlechter bass !

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Autor
Beitrag
Atlan30
Stammgast
#1 erstellt: 26. Nov 2014, 19:05
Hallo,

ich hätte mal ne frage zum mk2. Mir kommt einfach zu wenig bass und volumen rüber, im vergleich zu ner cd ist es regelrecht grausam, den unterschied zu hören. Woran liegt es, ist es generell so dass der mk2 so minderwertigen bassdruck mitbringt oder ist es an der nadel. Ich habe ein Linn k9 drauf ist schon so um die 15 jahre alt, wobei die nicht oft gelaufen ist. Hab ne alten billigen thorens mal im vergleich drangehängt, der war um einiges besser, ok mit ner anderen nadel, wobei die auch schon jahre auf dem buckel hat. Ich hab mir jetzt mal nen neuen tonabnehmer bestellt, hoffe das hilft.
Meine frage, liegt es an dem mk2 top zustand, oder an was könnte es noch hängen, cd`s laufen mega.

Gruß Atlan
doc_barni
Inventar
#2 erstellt: 26. Nov 2014, 19:10
Hallo Atlan,

dein Dreher dreht die Scheiben, aber die Musik kommt :

1: von der( hoffentlich gut justierten) Nadel

2: vom VV

3. dem Rest deiner Kette ( Boxen)

4. nicht zu vergessen: der Raumsituation

ich würde bei 1 anfangen.....

freundliche Grüsse

Wolfgang
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 26. Nov 2014, 19:50
Hallo!

Na ja, dein altes K-9 ist halt ein umgelabeltes günstiges Audio-Technica mit einem andersfarbigen Nadeleinschub. Diese Systeme sind eigentlich mehr für ihren etwas vorlauten Hochtonbereich als für eine massive Tieftonwiedergabe "berühmt", Insoweit kann ein neues System schon ein wenig abhilfe schaffen.

Ich würde mir allerdings ganz allgemein nicht zuviel von Schallplatten versprechen, rein technisch gesehen kann man damit keinesfalls die Tiefton- und Hochtonwiedergabe wie von einer CD erwarten, -egal was man dir da erzählt-.

Ebenfalls aus technischen Gründen wird der Mitteltonbereich bei Schallplatten etwas angehoben so das du auch bei höheren Lautstärken nicht den entsprechenden Tieftonzuwachs haben wirst.

Schallplatten haben andere Vorteile, -so gibt es z.B. immer noch etliche Stücke auf Schallplatten die es bis heute nicht auf CD geschafft haben-.

MFG Günther
Atlan30
Stammgast
#4 erstellt: 26. Nov 2014, 20:27
Also ich hab von Luxman C383 und M 383 ( Vor-Endstufe ), LS Elac 209.2 mit 4 mm² abgeschirmten kabeln und bananas drauf. Alles top aufgestellt, wie gesagt mit CD mehr als super. Tonabnehmer mit nadel auch korekt und nicht defekt, das kann ich alles ausklammern. Wenn ich den alten thorens dranhänge klingen die platten im vergleich zu den CD`S sogar vielfaltiger und haben nen tollen bass. Ich hoffe echt es hängt an dem tonabnehmer. Der neue kommt mitte dezember und nach einlaufzeit werde ich berichten. Dachte evtl. hat jemadn die gleichen probleme mit dem mk II und es liegt an dem platttenspieler. Hab schon überlegt mir den hier zu kaufen, was meint ihr dazu: Thorens TD 320 MKII oder MKIII

Gruß Atlan
sandmann319
Inventar
#5 erstellt: 26. Nov 2014, 20:36
Hallo Altan,

dein Problem ist das System.
Ein Linn K9 ist ein Audiotechnica AT95.
Bekommst du neu für 25,-€
egal was das Linn gekostet hat, es wird dadurch nicht besser
und der Name Linn bringt auch keine bessere Wiedergabe.

Dein Techniks ist ein guter Dreher, behalte ihn und pack einen vernünftigen Tonabnehmer drunter und gut ist.
Übrigens, ein echtes Bassmonster ist das Shelter 201 und passt hervorragend zu dem Techniks.

Gruß Gerd
doc_barni
Inventar
#6 erstellt: 26. Nov 2014, 20:37
Hallo Atlan,


Ich hoffe echt es hängt an dem tonabnehmer.


bleib ruhig, ich bin sicher, es wird so sein.........

bin schon gespannt auf deine Rückmeldung, bis dann

freundliche Grüsse

Wolfgang
Atlan30
Stammgast
#7 erstellt: 26. Nov 2014, 20:46
thx an alle,

macht mir mut und ich spar ne menge kohle. Dachte schon muss mir was anderes zulegen :-).
Werde meldung machen

LG Atlan
Atlan30
Stammgast
#8 erstellt: 30. Nov 2014, 11:03
Was haltet ihr von thorens 320 ? Könnte den für um die 300 bekommen.Auch würde mich interessieren was ihr von nadelreinigunsflüssigkeiten haltet, verkleben die nicht die nadeln und ziehen noch mehr schmutz an?

LG Atlan
Papa_San
Stammgast
#9 erstellt: 30. Nov 2014, 11:42
Wenn er technisch einwandfrei und optisch in Ordnung ist,dann sind 300,- nicht zuviel. Prüfe auf jeden Fall die Lager,vor allem Tonarmlager (TP16 oder TP90?) und ob er brummt.
Gebrauchte Plattenspieler sind meist über 30 Jahre alt oder noch älter. In der Zeit sind die Vorbesitzer ein paar mal umgezogen. Der Plattenspieler wird dann meist ohne Transportsicherung im Kofferraum abgestellt und da leiden besonders die Lager. Eine starke Bremsung im Stadtverkehr reicht schon!
Geruchstest auch unbedingt machen! Riecht er muffig (Boden abschrauben!),dann wurde er auf dem feuchten Dachboden oder im Keller gelagert. Die Feuchtigkeit sorgt für Korrosion. Sieht man gut an angelaufenen Cinch-Steckern. Das brummt dann gerne.

Ein Gerät das 30 Jahre im Wohnzimmer auf der Anrichte stand,ohne das Mutti da ständig dran rum gewischt hat,ist aber fast neuwertig und diesen Preis wert. Solche Geräte gibt es auf dem Markt und nur die würde ich nehmen.
Kannst natürlich auch einen vom Händler kaufen. Der muss Dir mindestens ein Jahr Garantie geben. Ebay sonst nur bei Selbstabholung!

Selber hatte ich 12 Jahre den Technics. Mir ging die fehlende Endabschaltung irgendwann auf die Nerven und ich habe mir dann einen TD126 gekauft. Vorteil beim Thorens ist auch das Schwingchassis. Er ist nicht so anfällig für Rückkopplung und Trittschall. Braucht also kein Brett an der Wand zum Aufstellen.

Gruß
Siggi
Atlan30
Stammgast
#10 erstellt: 30. Nov 2014, 12:36
ok, dank dir leider müsste der verschickt werden haste tip für transprt.

LG atlan
doc_barni
Inventar
#11 erstellt: 30. Nov 2014, 13:07
Hallo,

unter rechts die SuFu bietet Einiges, einfach " Plattenspieler verschicken" eingeben.....

freundliche Grüsse
Wolfgang
Atlan30
Stammgast
#12 erstellt: 30. Nov 2014, 13:21
thx :-)
Papa_San
Stammgast
#13 erstellt: 30. Nov 2014, 13:27
Lass lieber die Finger davon! 300,-€ geht schon in Richtung Neupreis und das für ein Gerät aus den 80ern. Ohne den vor dem Kauf auf Herz und Nieren zu prüfen......ohne Garantie oder Rückgabe,,,,

Gruß
Siggi


[Beitrag von Papa_San am 30. Nov 2014, 13:27 bearbeitet]
akem
Inventar
#14 erstellt: 30. Nov 2014, 14:14

Papa_San (Beitrag #13) schrieb:
300,-€ geht schon in Richtung Neupreis


Das zeigt nur seine Qualität...

Gruß
Andreas
Papa_San
Stammgast
#15 erstellt: 30. Nov 2014, 14:16

akem (Beitrag #14) schrieb:


Das zeigt nur seine Qualität...

Gruß
Andreas


Wenn er technisch einwandfrei ist,ein Schnäppchen. So was Gutes wird heute nicht mehr gebaut.

Gruß
Siggi
Atlan30
Stammgast
#16 erstellt: 30. Nov 2014, 16:16
Versteh ich nicht einmal schreibt siggi ein schnäppchen und ein anderes mal ich soll die finger davon lassen weil es den für 300 euro fast neu gibt
Papa_San
Stammgast
#17 erstellt: 30. Nov 2014, 18:00
Wenn er wirklich fast neu ist und auch so bei Dir ankommt ist das selbstverständlich ein Schnäppchen.

Gruß
Siggi
Atlan30
Stammgast
#18 erstellt: 30. Nov 2014, 18:06
ne neu ist der nicht, werden die überhaupt noch gemacht?
Atlan30
Stammgast
#19 erstellt: 30. Nov 2014, 18:07
27 jahre
Papa_San
Stammgast
#20 erstellt: 30. Nov 2014, 18:09
und Du kennst das Gerät? Hast ihn selber in Augenschein genommen,gehört,getestet?

Gruß
Siggi
Atlan30
Stammgast
#21 erstellt: 30. Nov 2014, 18:11
eh leider nicht, sieht halt super aus bilder sind aktuell und angeblich würde alles top funktionieren. Sieht echt sehr gepflegt aus
Papa_San
Stammgast
#22 erstellt: 30. Nov 2014, 18:20
Händler mit Rückgaberecht und Garantie?
Atlan30
Stammgast
#23 erstellt: 30. Nov 2014, 18:29
ne auch nicht :-( jetzt machste mir angst
Jazzy
Inventar
#24 erstellt: 30. Nov 2014, 18:49
Das ein 1200mk2 mehr als genug Bassdruck aufbauen kann,hörst du in jeder Disko.Der Tonabnehmer macht den meisten Klang.Allerdings habe ich noch keine LP gefunden,die den Bass/Tiefbass einer gut gemasterten CD erreicht.Von daher hast du wohl eher falsche Erwartungen an den Klang von LPs.
Papa_San
Stammgast
#25 erstellt: 30. Nov 2014, 18:51
Nein,das will ich nicht. Versuch die Sache vor dem kauf mal telefonisch mit dem Verkäufer zu klären. Hat er wirklich Ahnung von dem Teil? Weiss er wie man so einen Subchassis-Dreher richtig einpackt? Ist vielleicht sogar noch die OVP vorhanden und die Schrauben zur Sicherung des Chassis?

Versteh mich nicht falsch. Die allermeisten Verkäufer sind keine Betrüger aber oft haben sie einfach keine Ahnung. Da wird so ein Dreher auf dem Dachboden vom verstorbenen Opa gefunden. Der sieht gut aus,der dreht sich bei 33 und auch bei 45,anschliessen geht nicht,weil kein Phono-Eingang und dann rein in Karton. Ein paar alte Zeitungen dazu reinstopfen und gut ist.......klär so was lieber vorher. Für 100,- € mehr gibt´s den beim Händler mit einem Jahr Garantie und wenn er die durchhält,dann auch noch die nächsten 27 Jahre.

Gruß
Siggi
Papa_San
Stammgast
#26 erstellt: 30. Nov 2014, 18:54

Jazzy (Beitrag #24) schrieb:
Das ein 1200mk2 mehr als genug Bassdruck aufbauen kann,hörst du in jeder Disko.Der Tonabnehmer macht den meisten Klang.Allerdings habe ich noch keine LP gefunden,die den Bass/Tiefbass einer gut gemasterten CD erreicht.Von daher hast du wohl eher falsche Erwartungen an den Klang von LPs.


Er will einen TD 320. Kann ich verstehen. Ist der bessere Plattenspieler.

Gruß
Siggi
Atlan30
Stammgast
#27 erstellt: 30. Nov 2014, 19:08
ich kenn den vergleich durch nen freund der hat auch beide und bei gleichem tonabnehmer ist der thorens besser
Papa_San
Stammgast
#28 erstellt: 30. Nov 2014, 19:10
Und hat mehr Bass. War zumindest bei meinem TD126 im Vergleich zum SL1200 so. Ist mir sofort aufgefallen!

Gruß
Siggi
Atlan30
Stammgast
#29 erstellt: 30. Nov 2014, 19:15
Ja genau der drückt mehr, werde aber beide behalten, der techniks ist ja nicht schlecht und so wie ich dass sehe sogar ne wertanlage :-)
ParrotHH
Inventar
#30 erstellt: 01. Dez 2014, 09:19
Jungs, so ein Schmarrn!

Das eigentliche Laufwerk hat ja nur die Funktion, die Schallplatte ordentlich zu drehen. Wie dabei unterschiedliche Bässe herauskommen sollen, ist mir ziemlich schleierhaft.

Einflüsse auf den Frequenzverlauf hat die Kombination von Tonarm und Tonabnehmer. Die bilden gemeinsam ein Feder-Masse-System. Und so kann der selbe Tonabnehmer an einem anderen Tonarm auf anders klingen, weil die effektive Masse der Tonarme sich unterscheidet. Der Technics hat einen mittelschweren Tonarm, der TP90 am Thorens TD 320 ist eher schwer, der TP16 am Thorens TD 126 m. W. eher leicht.

Die beiden müssen also zusammen passen.

Ausgerechnet dem Technics 12xx, DEM Disco-Dreher, eine generelle Bass-Schwäche zu unterstellen, entbehrt im übrigen nicht einer gewissen Komik...

Ich habe übrigens beide (Technics 1210 MK II und Thorens TD 320 MK II), und kann mich bei beiden nicht über mangelnde Bassqualität beschweren. Unterschiede gibt es, wenn ich andere Tonabnehmer montiere.

Parrot
Atlan30
Stammgast
#31 erstellt: 01. Dez 2014, 09:38
Das kann ich leider so nicht bestätigen, wir haben den tonabnehmer auf den thorens 320 gepackt und ansonsten alles gleich gelassen, der bass war echt stärker und nicht weil wir uns das so gewünscht und selbst eingeredet hätten. Wir sind da ganz neutral rangegangen, im gegenteil, mir wäre es ja lieber ich müsste mir keinen neuen plattenspieler zulegen, aber es war doch ein erheblicher unterschied zwischen den beiden player und die sind beide in top zustand.

Gruß Atlan
ParrotHH
Inventar
#32 erstellt: 01. Dez 2014, 09:46

Atlan30 (Beitrag #31) schrieb:
Das kann ich leider so nicht bestätigen, wir haben den tonabnehmer auf den thorens 320 gepackt und ansonsten alles gleich gelassen, der bass war echt stärker und nicht weil wir uns das so gewünscht und selbst eingeredet hätten.


Doch, Du bestätigst sogar ziemlich genau das, was ich geschrieben habe...
Gleicher Tonabnehmer an anderem Tonarm = evtl. anderer Klang (gleiche Compliance an anderer effektiver Masse)

Mit dem Laufwerk selbst, hat das nichts zu tun! Und auch nicht mit der Qualität der einzelnen Komponenten.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 01. Dez 2014, 09:47 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 01. Dez 2014, 09:54

Atlan30 (Beitrag #31) schrieb:
wir haben den tonabnehmer auf den thorens 320 gepackt und ansonsten alles gleich gelassen, der bass war echt stärker


eben, durch mehr gewicht kann es fetter klingen, wenn ihr sonst nichts geändert habt, wer weiß wie das alles eingestellt war.
alles was du bis jetzt schreibst, zeigt, dass du nicht viel erfahrung und ahnung davon hast, das ist auch nicht schlimm, jeder muss mal anfangen.
es ist einfach blödsinn zu behaupten, der, oder der dreher hätte mehr bass. wenn es falsch justiert ist können große unterschiede entstehen.


[Beitrag von Soulbasta am 01. Dez 2014, 09:55 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#34 erstellt: 01. Dez 2014, 10:14
Kauf dir doch irgendwas Ortofon mäßiges. Muss ja kein Conorde sein, aber das sieht toll am SL 1210 aus und wenn du dir ein Nightlub kaufst kannst du die Nadel später auf Super OM Nadeln updaten, die Concordes klingen aber von sich aus schon sehr gut. Immer dieses Voodogebrabbel. Ich hatte mehrere Plattenspieler unterschiedlicher Hersteller und einige Systeme darauf ausprobiert, die Systeme klangen an jedem der Plattenspieler gleich.

Das Einzige was sich verändert hat, war die Spurtreue. Der SL 1210 scheint ein besseres Tonarmlager zu haben, als meine bisherigen Dreher. Viele Platten sprangen mit den unterschiedlichsten Systemen IMMER an der gleichen Stelle, obwohl da kein Kratzer war. Das betrifft vor Allem Sampler, bei denen die Rillen näher aneinander liegen, weil sie leiser aufgenommen sind.

Mit Bass habe auch ich kein Problem, das ist viel eher eine Sache des Abmischens und Platten sind halt meistens anders abgemischt, als CDs. Unter den einzelnen Systemen gibt es ebenfalls drastische Unterschiede und das hochgelobte AT 95 E (war mein erstes selbstgekauftes System) würde ich heute Keinem mehr empfehlen. Es liegen zwischen einem Ortofon OM System und einem korrekt justierten AT 95 WELTEN. Und ich rede hier nicht von Nuancen, sondern offensichtlichen Unterschieden, die jeder Laie hört, vor Allem in Richtung Innenrille. So ist es auch bei anderen Einsteigernadeln, z.B. den T4P Systemen auf den kleineren Technics Plattenspielern.

Als ich erfahren habe, dass es die OMs von Ortofon mittlerweile auch als T4P System gibt, habe ich meinem Kumpel, der so einen Plattenspieler hat empfohlen das mal auszuprobieren, weil es auch nicht wesentlich teurer als die Ersatznadel war. Er hat mich dann angerufen und meinte "Im ersten Moment dachte ich, ich höre CD...", die vorher total rotzig klingende Innenrille klang auf Einmal viel sauberer und das liegt vor Allem am Nadelschliff.

Auch das DJ System von Shure scheint für unter 50 Euro ein echter Geheimtipp zu sein, viele ziehen es sogar den Ortofonen vor. Ich habe mich halt ziemlich auf die Ortofone festgeschossen, weil ein Headshell am 1210er nicht so schön aussieht, wie das Concorde und das halt auch irgendwie stilecht ist.

Trotzdem, das Laufwerk dreht in erster Linie möglichst konstant und leiser als das leiseste Geräusch auf der Platte seine Runden, wenn dem so ist ist das Laufwerk nicht für den Klang verantwortlich. Arm und System müssen zusammen passen. Es bringt also nix Systeme an Arme zu klemmen, an die sie nicht dran passen und gerade bei Direkttrieblern muss man auch aufpassen, dass die Systeme damit harmonieren. Es gibt nämlich eine Menge Systeme, die durch das Streufeld des Motors anfangen zu brummen.

Es kommt ja nicht nur auf den korreken Winkel an, sondern auch auf die richtige Tonarmhöhe und sogar das Antisktating soll den Sound veränden, wobei ich das bisher nicht feststellen konnte, trotzdem erscheint es mir logischer, als der ganze Voodookram, wenn durch die Tonarmhöhe die Nadel in einem ganz anderen Winkel in der Spur liegt, verändert das sicherlich auch den Sound. Was aber auch ein Bassauslöscher sein kann ist eine falsche Azimuteinstellung.

Technics SL 1210 und Trittschall? Also die Subchassis bei Dual und Thorens haben natürlich was für sich, aber mit Trittschall habe ich beim 1210er absoult keine Probleme, da kann man während des Betriebs dranklopfen und das überträgt sich kaum auf die Lautsprecher, im Gegensatz zu günstigeren Plattenspielern die man nur anhusten muss.

LG, Tobi
Papa_San
Stammgast
#35 erstellt: 01. Dez 2014, 11:02

Atlan30 (Beitrag #31) schrieb:
Das kann ich leider so nicht bestätigen, wir haben den tonabnehmer auf den thorens 320 gepackt und ansonsten alles gleich gelassen, der bass war echt stärker und nicht weil wir uns das so gewünscht und selbst eingeredet hätten. Wir sind da ganz neutral rangegangen, im gegenteil, mir wäre es ja lieber ich müsste mir keinen neuen plattenspieler zulegen, aber es war doch ein erheblicher unterschied zwischen den beiden player und die sind beide in top zustand.

Gruß Atlan


Dito! Obwohl kein direkter Vergleich,also TA beim Technics abmontiert und dann an den "neuen" TD126 angebaut,war der Unterschied gerade im Bass deutlich,ein "Aha" Erlebnis. Wollte es zu erst gar nicht glauben und habe das System noch mal zurück gebaut. War aber so. Obwohl das Ortofon MC Nr.2 eigentlich eher zum Technics-Arm passt als zum TP16. Der Arm ist für mich auch der Schwachpunkt beim SL1210 MKII. Untere Mittelklasse. Gab´s damals für unter 100,-DM als Ersatzteil.

Der Technics ist Ende der 80er aufgrund seiner Robustheit und seiner Funktionalität zum "Kult"-Player geworden,nicht wegen des Klangs. Schnelle Anlaufzeit,super Pitch-Regler und man kann ihn sicher im Case transportieren (es sei denn,man lässt das Tonarm-Gewicht dran und ruiniert die Lager ). Außerdem hält er ewig!

Gruß
Siggi
DOSORDIE
Inventar
#36 erstellt: 01. Dez 2014, 11:48
Der Tonarm vom SL 1210 ist sicher Einiges, aber nicht billig. Ich habe genug Plattenspieler gehabt um das zu beurteilen und selbst ein guter Dual fühlt sich da klappriger an. Der SL 1210 war insgesamt sehr günstig, weil es ein Massenprodukt war und in hohen Stückzahlen gebaut wurde. An größeren Typen, wie dem SL 1710 ist der gleiche Tonarm und das gleiche Laufwerk verbaut, der Unterschied ist, dass es ein Vollautomat ist, der auch ein anderes Design hat. Ich glaube nicht dass Technics schlechte Komponenten in seinen Top of the Line Plattenspielern verbaut hat.

Es kann ja nur durch Unterschiede, wie Tonarmhöhe und Resonanzfrequenz und Phasenlage kommen, wenn sich der Sound mit dem selben System tatsächlich unterscheiden sollte. Was soll denn an der Abtastung sonst anders sein? Das selbe System spielt die selbe Platte ab...

Die Kabelage könnte theoretisch noch Einfluss darauf haben, wenn durch falsche Werte Kapazitäten entstehen, aber dann müssten das schon echt schlechte Kabel sein.

Ich kann es mir nur durch einen falschen Azimuth erklären. Der Thorens hat einen gerade Arm, der Technics hat einen S-Arm, wenn das System nicht richtig ausgerichtet ist, löschen sich die Bässe aus. Das kann man auch messen, so 100%ig geht das bei einem Radialen Tonarm sowieso nie, aber neulich als ich von Kano "Another Life" digitalisiert habe, habe ich ganz deutlich gemerkt, dass das untere Fundament irgendwie nicht richtig da ist. Ich habe dann auf dem PC eine Phasenkorrektur vorgenommen und plötzlich hatte ich einen krassen Gewinn an Bässen. Man kann das auch ganz einfach prüfen indem man Mono erzwingt. Wenn es dann undeutlich klingt laufen die Phasen beider Kanäle auseinander und schon besteht die Gefahr der Auslöschung.

Das kommt aber auch ein Bisschen auf die Schallplatte an, wie die geschnitten wurde und so.

LG, Tobi
Papa_San
Stammgast
#37 erstellt: 01. Dez 2014, 12:29

DOSORDIE (Beitrag #36) schrieb:

Das kommt aber auch ein Bisschen auf die Schallplatte an, wie die geschnitten wurde und so.

LG, Tobi


Unterhaltung vom Feinsten hier!
DOSORDIE
Inventar
#38 erstellt: 01. Dez 2014, 12:48
Wo ist das denn Unterhaltung vom Feinsten?

Matritzen werden unterschiedlich gefertigt. Nicht jede Platte ist mit DMM gepresst, dann ist die Frage ob die Master Matritze Tangential oder Radial geschnitten wurde. Gerade im Technobereich gibt es dann viele Duplates, die gar nicht gepresst, sondern direkt mittels Vinylrohling geschnitten wurden. Ich habe Platten, die auf dem selben Plattenspieler gegen 0° Azimutfehler laufen und Andere wo eine deutliche Verschiebung wahrnehmbar ist.

Ausserdem gibts auch Platten, die auf einem Tangentialplattenspieler total sauber klingen, während sie auf einem Radialen in der Innenrille deutliche Verzerrungen aufweisen und umgekehrt. Irgendwo muss es ja herkommen.

Ich finde eher die Behauptungen, die ihr hier ohne technische Erklärung abliefert ein wenig albern.

Warum hat denn der Plattenspieler deiner Ansicht nach angeblich mehr Bass mit dem selben System? Das Signal wird doch ohne Filter direkt an den PreAmp weitergeführt, also können ja nur Punkte wie Azimut, Auflagekraft, Antiskating, Tonarmausrichtung dafür verantwortlich sein, dass der Plattenspieler derart anders klingt. Wie solls sonst gehen? Im Prinzip kannst du einen Plastikarm nehmen, solange da keine zusätzlichen Resonanzen entstehen und die Lagerfürhung gut und Alles richtig eingestellt ist, wird sich am Sound nix verändern, wenn immer noch das selbe System vorne dran ist.

Bei Tangentialplattenspielern ist der Arm ja oftmals aus Plastik und trotzdem klingen sie ganz hervorragend.

LG, Tobi
Atlan30
Stammgast
#39 erstellt: 01. Dez 2014, 14:08
Ok, aber genau das ist ja hier in den foren oft der punkt, es wird über technik, abtastung, frequenzen und messungen geredet was das zeug hält. Für mich als Musikliebhaber ist das zu 80 % egal. Mir kommt es darauf an was ich hören und daran habe ich spaß und so denke ich sollte das auch sein. Es geht nicht darum aus allem eine wissentschaft zu machen, sondern sich auszutauschen erfahrungen weitergeben und sich an der musik erfreuen.

LG Atlan
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 01. Dez 2014, 14:32
du hast zum teil recht aber wenn durch falsche bedienung oder technische fehler solche mythen entstehen, der eine dreher hätte mehr bass dann sollte man das klären und erklären, bevor unwissende es weiter verbreiten.
ParrotHH
Inventar
#41 erstellt: 01. Dez 2014, 14:36
Hallo Atlan!

Es ist an sich Dein gutes Recht, Dich einfach auf den Standpunkt "is mir doch egal, Hauptsache klingt gut" zurückzuziehen.

Auf der anderen Seite geht es hier noch lange nicht um Wissenschaft, sondern eher um die Basics der Schallplattenabtastung. Wenn man die verstanden hat, dann kann man gezielt in sein Equipment investieren, weil man auf der Basis von Verständnis und Wissen schon vorher ungefähr abschätzen kann, ob und wie gewisse Komponenten zusammen passen.

Das spart eine Menge Zeit und Geld!

Parrot
Atlan30
Stammgast
#42 erstellt: 01. Dez 2014, 14:53
Ja da habt ihr natürlich auch recht, ich bin, ich geb es ja zu, zu echt leie. Ich hab einfach spaß an der musik und bin auch dankbar für alle infos die ich hier bekomme, sonst wäre ich ja niht hier :-). Es klingt manchmal in den foren halt sehr abgehoben, wo leute wie nur bahnhof verstehen.
Es gibt ja auch noch andere leute wie mich und denen ist das fachsimplen hier auch wichtig und auch gut so, ich lern ja auch was dabei :-).
Meinte das nicht böse oder so, ist für mich manchmal halt doch bissl weit weg :-).

Ich werd lernen und mich bessern :-)

LG Ralf
DOSORDIE
Inventar
#43 erstellt: 01. Dez 2014, 15:24
Ja genau so seh ich das auch. Vor Allem ist es einfach ärgerlich, wenn dann wieder Geräte schlecht geredet werden, die es nicht sind.

Natürlich sind Messwerte nicht Alles, aber es hat einen Grund, wenn Gerät A mit den selben Vorraussetzungen anders klingt als Gerät B. Dann stimmt irgendwas nicht oder es ist Einbildung. Azimutfehler hört man im Stereobetrieb normalerweise nicht so leicht heraus, meistens sind sie sogar unhörbar. ich kenne das vor Allem von Cassettendecks. So 100%ig überein stimmt die Kopfeinstellung unterschiedlicher Decks nämlich fast nie und wenn man dann mal eine Fremdaufnahme abspielt spielt das beim normalen Hören auch gar keine große Rolle, wenn man keine direkten Vergleiche anstellt, aber spätestens wenn man sowas dann mal Mono abspielt hört man es ganz deutlich und dann weiß man, dass da was nicht stimmt und das stört dann, weil man einfach weiß es ist da und das liegt dann nicht daran, dass das Deck mit dem das Band aufgenommen wurde schlecht war, genauso wie nicht automatisch Cassetten schlechter sind die im eigenen Cassettenrecorder dumpfe Aufnahmen erzeugen. Früher dachte ich das - die beste Cassette war die mit der brilliantesten Höhenwiedergabe, heute weiß ich, dass das völliger Quatsch ist, denn das Band muss aufnahmeseitig eingemessen sein, dann kann man auch mit einfachen Geräten gute Aufnahmen erreichen, weil sich aber ein einfaches Cassettendeck von aussen meist nicht einmessen lässt lebt dieser Mythos bis heute...

Man muss halt auch bedenken, dass subjektiv besser nicht unbedingt "richtig" ist. Es gibt Leute, die den muffigen bassigen Sound eines Röhrenradios angenehmer finden, als den einer modernen HiFi Anlag. Richtig wäre in dem Fall aber ein lineares Signal, am besten noch mit zusätzlicher Fehlerkorrektur des Raumes, ein Röhrenradio ist bis zum Geht nicht mehr gesoundet und hat einen totalen Badewannensound, wie viele alte deutsche Geräte auch. Die älteren Herrschaften sind Alle den deutschen Loudnesssound gewöhnt, den japanischen Geräten wurde ewig nachgesagt, dass sie dünn klingen, weil die Loudness eben nicht von haus aus eingeschaltet war.

Und genau so ist es grad mit der Story hier. Da wird der SL 1210 mal wieder als "Arbeitstier" und "DJ Plattenspieler" degradiert, weil ein Discoplattenspieler muss ja nicht so fein klingen... Ich sage nicht dass der Thorens ein schlechter Dreher ist, aber warum da mehr Bass is ist auf jeden Fall wo anders zu suchen, als bei der Güte des 1210er Tonarms...

LG, Tobi


[Beitrag von DOSORDIE am 01. Dez 2014, 15:30 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 01. Dez 2014, 15:29
man sollte sich einfach die 1000-fache vergrößerung anschauen um zu verstehen was da alles falsch werden kann.
fYzUVK4


[Beitrag von Soulbasta am 01. Dez 2014, 15:30 bearbeitet]
Atlan30
Stammgast
#45 erstellt: 01. Dez 2014, 15:38
THORS HAMMER


Papa_San
Stammgast
#46 erstellt: 01. Dez 2014, 16:59

ParrotHH (Beitrag #41) schrieb:
Hallo Atlan!

Es ist an sich Dein gutes Recht, Dich einfach auf den Standpunkt "is mir doch egal, Hauptsache klingt gut" zurückzuziehen.


Das ist nicht nur sein gutes Recht,nur so sollte man es machen. Glaube nur Deinen Ohren und nicht das was andere hören oder meinen. Solche Diskussionen sind einfach sinnfrei,weil alle recht haben.

Zum Technics: der MK2 war nie "Top of the Line",sondern "nur" gehoben Mittelklasse im Technics-Programm. Da gab es ganz andere Kaliber,wie z.B. den SP-10. Reines Laufwerk für den Profibetrieb.Die Radiostationen betrieben die damals in Schwingtischen,um Rückkopplungen und Resonanzen zu vermeiden. Da setzt dann die Thorens Konstruktion mit Schwingchassis an und das funktioniert gerade zuhause mit oft problematischen Raumverhältnissen ausgezeichnet. Der SL-1210 MKII hat dagegen eine Aluguss Zarge mit Gummiboden. Soll auch Resonanzen absorbieren,funktioniert nur leider nicht. Nicht so gut wie die Schwingchassis jedenfalls.
Der etwas bessere SL 1200MKII im Technics Programm heisst übrigens SL-151MKII:
technics-sl-151-mkii-sme-3009_42913

Auch Aluguss-Zarge aber mit Sperrholzboden und etwas weicheren Füssen. Wesentlich unempfindlicher gegenüber Resonanzen und Rückkopplungen! Ausserdem hat er auch eine bessere Motorsteuerung und man kann einen vernünftigen Tonarm montieren. Leider passen nur wenige auf die kleine Zarge aber so ein SME ist schon deutlich besser als der vom MK2. Der hat nicht nur einfachste Lager,sondern macht auch Probleme mit Resonanzen. Es gab für den Arm mal Kunststoffschläuche zum bedämpfen des Rohrs. Ob´s die noch gibt und ob die überhaupt was bringen.....keine Ahnung?

Ich habe eine Zeit lang alle 3 Dreher,also den SL-151,den Sl1200 und den TD126 im Wohnzimmer betrieben und natürlich auch verglichen. Irgendwann war mir das dann doch zuviel,der SL1200 musste gehen. Den SL-151 habe ich erstmal im Schrank eingelagert und der TD126 bleibt im Betrieb. Klingt am besten.

Gruß
Siggi
Atlan30
Stammgast
#47 erstellt: 01. Dez 2014, 17:26
Habe mal interessehalber bei TD 126 geschaut, die kosten ja zwischen 700 und 2000 euro hammer, ist da der klangunterschied dermaßen groß.
Sehen jedenfalls mal schwerer und solider aus. Aber sowas ist finanziell nicht drin, bei meinen 6 monaten alten zwillingen muss das geld ander investiert werden,in Pampers und da ist auch musik drin
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 01. Dez 2014, 17:28
der unterschied ist von TA abhängig.
Atlan30
Stammgast
#49 erstellt: 01. Dez 2014, 17:33
Na dann werd ich mal sparen und mir irgendwann mal einen sauguten tonabnehmer leisten. Hab mir die pink floyd auf platte gekauft, die werd ich verpackt lassen bis ich mal sowas habe :-) Bis dahin wird cd gehört :-)

LG Ralf
.JC.
Inventar
#50 erstellt: 01. Dez 2014, 17:47
aus Beitrag 38: warum hat der eine Dreher mehr Bass mit dem selben Ta wie der Andere?

weil bei dem Einen der VTA stimmt u. bei dem Anderen nicht.

vermutlich verwendet Atlan einen eher flachen Ta hat aber den Tonarm am SL 1200 ganz hoch (auf 8 ) gestellt
je nach Empfindlichkeit des Ta auf den VTA kommt dieser Effekt zustande



ps
es gibt noch andere Möglichkeiten


[Beitrag von .JC. am 01. Dez 2014, 17:48 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#51 erstellt: 01. Dez 2014, 17:58
Hallo Atlan!

Mein Tipp an Dich wäre, dass Du dir einfach einen "ordentlichen" und passenden (--> Nadelnachgiebigkeit/Compliance) Tonabnehmer zulegst. Ich habe deren 4 verschiedene (bzw. 5, wenn ich den zu meiner Freundin ausgelagerten 1210 inkl. TA mitrechne), die ich aus purer Lust aber ansonsten völlig sinnfrei in beliebigen Abständen an den Tonarm meiner 1210 schraube.

Da ich Deinem Profil entnehme, dass Du eine schöne Luxmann-Vorstufe Dein eigen nennst, die auch MC-Tonabnehmer unterstützt, kannst Du bei der Modellauswahl ja aus dem Vollen schöpfen.

Mein persönlicher Favorit ist der Audio Technica AT 30 PTG/II (MC, ~500 €). Wenn Du bei dem immer noch unter Bassmangel leidest, dann weiß ich auch nicht. Der kann einfach alles richtig gut!

Die Ortofon 2m-Reihe hat auch ordentlich Rumms, wird aber nicht ganz zu Unrecht als überteuert angesehen. Ich besitze das Ortofon 2m blue (MM, ~ 200 €), das aber nur über einen recht einfachen elliptischen Nadelschiff verfügt. Kein Feingeist. Dafür ist das Ding recht laut (-> hohe Ausgangsspannung). Wer "nur" mit den Ohren an die Sache rangeht, der könnte daher auf den Gedanken kommen, dass es besonders dynamisch klingt...

Auch alles richtig macht das Ortofon VM silver, auch erhältlich unter dem Namen Ortofon 540 MK II (MM, ~300 €). Da fehlt mir untenrum beileibe nichts, aber ich würde es im Vergleich zu den beiden zuvor genannten aber als ein wenig schlanker bezeichnen. Ein sensationell guter Tonabnehmer, der sich meine Sympathie erst lange erkämpfen musste, weil der einfach so dröge aussieht. Das Ding wäre mein Tipp, da das Gebotene m. E. zu dem Preis kaum mehr zu überbieten ist! Da sollte man zuschlagen, solange es die noch zu kaufen gibt!

Abraten würde ich Dir vom Audio Technica AT 440 MLa (MM, ~ 170 €). Das tastet zwar toll ab und verzerrt aufgrund seines aufwendigen Nadelschliffes sehr wenig, mir kommt es aber immer irgendwie "blutleer" vor. Der einzige meiner Tonabnehmer, bei dem mir im Bassbereich immer etwas fehlt, wenn denn die Anlage bzw. der Raum das überhaupt hergeben. Bei meiner Freundin spielt es prima...

Die alten Sony-Vintage-Abnehmer (XL 35a) lass ich mal außen vor. Das ist mehr Spinnerei, machen aber Spass.

Und dann kommt bestimmt gleich noch Akem um die Ecke und empfiehlt Dir ein Denon DL 110...

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 01. Dez 2014, 18:04 bearbeitet]
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