Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|

Mein Vinyl-Wiedereinstieg, Teil III: Die Geschichte einer Thorens-Metamorphose

+A -A
Autor
Beitrag
roberto2009
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Dez 2013, 12:46
Im Mai 2013 hatte ich mir einen sehr gut erhaltenen Thorens TD 320 MK II angeschafft, ich verweise hier auf meinen Thread ( Mein Vinyl-Wiedereinstieg, Teil II: Wohin geht die Reise? ..) In den letzten Monaten habe ich das Gerät noch etwas optimiert und etliches an Zubehör angeschafft.

Es gibt ja in diesem Forum viele Thorens-Freunde, daher möchte ich euch meinen ausführlichen Bericht nicht vorenthalten:

Das Gerät wurde mit einem uralten AT-OC3 verkauft. Der lief zwar noch, wies aber deutliche klangliche Limitierungen auf. Durch einen Artikel in der STEREO war ich vor einiger Zeit auf die beiden MC-Abtaster Ortofon VivoRed Ortofon VivoBlue gestoßen. Die im Artikel beschriebenen Klangeigenschaften fand ich recht ansprechend. Den technischen Parametern nach sollten beide Abtaster mit dem TD 320 MK II/TP 90 gut harmonieren. Da ich aber sichergehen wollte, kam ich auf die Idee, direkt bei der STEREO nachzufragen. Man antwortete mir sehr schnell (nochmals Danke, Herr Böde!): „Die Vivos passen aber eben auch an einen TP16 und an Ihren TP90 sowieso. Der hat ja ganz normale Längslöcher. Übrigens ist der Austausch des betagten AT-OC3 sicherlich mehr als sinnvoll.“ Schließlich entschied ich mich bei der Anschaffung für das preislich günstigere VivoRed, das war der erste Schritt.

Später stellte ich fest, dass die am Thorens fest verbauten Cinchkabel Kontaktprobleme verursachten. Zur Lösung des Problems kam für mich nur die Nachrüstung von Cinch-Buchsen in Frage. Damit stellte sich die Frage, wer so etwas professionell ausführen kann... Mit etwas Glück und nach einigem Suchen fand ich schließlich eine kleine Werkstatt, wo man in der Lage war, meine Wünsche professionell umzusetzen. Mit den von mir gewünschten Arbeiten wurde gleich eine neue Innenverkabelung von den Buchsen bis zum Tonarm geführt. Neben kleineren Wartungsarbeiten (unter anderem wurde der Teller aufpoliert und das Lager neu gefettet) wurde bei dieser Gelegenheit das neue MC-Abtastsystem gleich ordentlich justiert. Danach lief das Gerät schon wie ein Uhrwerk! Keine Spur war von den 24 Jahren Laufzeit zu merken. Oben drauf kam noch ein vernünftiges neues Cinchkabel; hier entschied ich mich für das Silent Wire NF 5.

Dennoch hatte ich irgendwie das Gefühl, dass bei diesem Thorens noch etwas mehr Tuning durchaus lohnenswert sein könnte. Nach umfassenden Recherchen stieß ich auf ein Zubehörteil, eine sogenannte „Absorberbasis“. Dieses Teil wurde speziell für den TD 320 entwickelt (für Details schaut mal hier: http://bfly-audio.de/produkte/produkte-thorens.html.). Die Blech-Bodenwanne wird damit wirksam entkoppelt. Dann kam noch eine spezielle Matte vom selben Anbieter hinzu, die Plattentellerauflage PA 1. Mit beiden Teilen kam es zu einer weiteren Beruhigung im Klangbild, der Grundton legte zu, die Durchhörbarkeit ebenfalls. In dem einen oder anderen Fall kommt es fast zu holografischen Klangbildern (z.B. Adele: „21“).

Bereits vor der Anschaffung des oben genannten Zubehörs hatte ich umfassende Überlegungen zum Vorverstärker angestellt. Für die vom Tonabnehmer ausgegebenen Signale werden bekanntlich hier die Weichen gestellt. Und was an dieser Stelle versaut wird, kann später durch alle Tuning-Maßnahmen und alles Zubehör der Welt klanglich nicht wieder herausgeholt werden. Die in den meisten Vollverstärkern verbauten Phono-Pres stellen maximal soliden Durchschnitt dar. Von super-teuren Geräten einmal abgesehen, aber von denen rede ich hier ja nicht!!!

Auf Grundlage eigener Hör-Erfahrungen bestätigte sich die obige Annahme auch für meinen PIONEER A-9. Ich bekam Gelegenheit, für längere Zeit einen Lehmann Audio Black Cube Statement zu nutzen. Der Lehmann (100% Made in Germany) gilt als recht gutes Gerät, und er klang im Vergleich zu dem im Pioneer fest eingebauten Phono-Pre schon um einiges besser. (Wir reden hier nicht von Nuancen, sondern von klanglichen Welten.) Danach war für mich klar, dass ein guter Vorverstärker für hochwertiges LP-Hören auf Dauer unverzichtbar sein würde.

ABER: Wiederum ahnte ich, dass hier klanglich noch ein ganzes Stück mehr geht. In einem Test in der STEREO war ich über den Phono-Pre VIOLECTRIC PPA V600 (The Lake People) gestolpert. Dieses Gerät kam zunächst nicht in meine engere Wahl. Und dies aus preislichen Gründen, denn der Neupreis (ca. 1.200 Euro) wäre nochmals so viel Geld gewesen, wie ich für den Thorens einschließlich Tuning und Zubehör (siehe oben) insgesamt bezahlt hatte! Das erschien mir denn doch nicht als angemessen.

In einer Ebay-Versteigerung, welche kurz vor Weihnachten startete, wurde nun ausgerechnet dieses Gerät aus zweiter Hand angeboten. Sollte ich dies für einen weiteren Wink des Schicksals halten? Nun, ich hatte unglaubliches Glück, dass mein Höchstgebot in diesem Fall tatsächlich ausreichend war. Am Ende konnte ich den VIOLECTRIC PPA V600 zu einem für mich noch akzeptablen Preis ersteigern! Dieses wirklich sehr hochwertige Gerät brachte den entscheidenden Schub:– Von einem Hören auf einem durchaus komfortablen Niveau in den klanglichen Olymp. Den unglaublich gelösten, ausgewogenen Klang kann man nicht beschreiben, hier hilft nur Hören.

Ihr seht, dass ich seit der Anschaffung des Geräts im Mai 2013 doch einen gewissen – auch finanziellen – Aufwand betrieben habe... (Dass ein für mich überzeugender Spieler nicht für billiges Geld zu haben sein würde, das hatte ich eigentlich schon zu Beginn der Reise geahnt. Aber das es am Ende so teuer werden würde, hm, das dann doch nicht…)

Den gesamte Aufwand und alle Investitionen halte ich auf Grund des erreichten klanglichen Ergebnisses absolut für gerechtfertigt. Denn dadurch wurde das LP-Hören für mich so etwas wie „Wellness für die Ohren“. Die Metamorphose meines betagten Thorens von einem soliden, guten Spieler zu einem wirklichen Top-Dreher halte ich damit für abgeschlossen. Am Ende stellte ich verblüfft fest, was unter klanglichen Aspekten mit vermeintlich „alter Technik“ (Plattenspieler und LP) so alles möglich ist.

Wie manche von euch sicher wissen, protegierte z.B. seinerzeit Herr von Karajan die CD mit dem Ausspruch, dass davor “alles andere Gaslicht” gewesen sei. Mit Verlaub, im Lichte heutiger Erkenntnisse war dies ein offensichtliches Fehlurteil. Die LP war und ist ein tolles Medium, sofern man ihr klangliches Potential auf entsprechendem Equipment voll ausschöpft; sie wurde völlig zu unrecht vorzeitig abgeschrieben.

roberto2009


[Beitrag von roberto2009 am 31. Dez 2013, 13:11 bearbeitet]
akem
Inventar
#2 erstellt: 31. Dez 2013, 15:49
Wie weit wärst Du klanglich wohl gekommen, wenn Du statt des billigsten Ortofon-MCs einen richtig guten Tonabnehmer genommen hättest und Dir stattdessen den ganzen Schnickschnack gespart hättest? Du hast genau das gemacht, was die Hifi-Blättchen immer vorexerzieren, um den gewinn- und werbeträchtigen Zubehörmarkt anzukurbeln. Da gespart, wo's drauf ankommt und dann jede Menge Geld für überteuertes Zubehör in den Sand gesetzt. Also einen gebrauchten 7er BMW gekauft, einen neuen Polo-Motor eingebaut und dafür dann jede Menge Spoiler und tiefer, breiter trallala...
Der erste Schritt mit optisch aufmöbeln und Lager ölen geht ja in Ordnung. Kabel wechseln ist schon eine fragwürdige Sache und nur bei MM/MI-Systemen klanglich bemerkbar, positiv oder auch negativ (sprich: unterschiedliche Kabelkapazität). Du hast aber ein MC...

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 31. Dez 2013, 17:56
Nabend !

Dieser buchstabenhaltige Werbespot hat einen Link zur Firma bfly-audio, dessen Textbeschreibung gleich zu Anfang des zweiten Absatzes den Sinn des beworbenen Produktes beinhaltet:

Zitat:

" Mit geringstem Aufwand verwandeln Sie Ihren Thorens in ein modern aussehendes Laufwerk. "

Zitat Ende

Ich bin mir sicher, daß die Entwicklungsinschenöhre die Blechwanne als berechtigt empfanden. Von der klassischen Hartfaserpladde wurde aus mir unbekannten Gründen Abstand genommen. Diese hatte bei Hunderten von Laufwerken ihre Pflicht erfüllt und wurde ebenso gerne ausgetauscht.

Die Kostenkalkulation der Blechwanne hatte wohl gestimmt. Ansonsten wäre sie höchstwahrscheinlich nicht verwendet worden.

Es gibt preiswertere und ähnlich effektive Möglichkeiten zur Bedämpfung der Blechwanne. Aber die würden weder dem Textzitat gerecht werden noch die genannte Firma reicher machen. Zudem kann man ein Laufwerk auch " totpimpen ".


Frage an die Thorensianer:

Hat jemand seinen Thorens - den mit der durchsichtigen Acrylzarge - mit einer mehr oder minder romantischen LED-Beleuchtung ausgestattet, damit die Staubmilden sich im Dunkeln zurechtfinden und eine Technoparty veranstalten können ?

Just my 2 cents,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 31. Dez 2013, 17:59 bearbeitet]
applewoi
Stammgast
#4 erstellt: 31. Dez 2013, 18:54
Was soll denn das Genörgel?
Roberto2009 ist mit seinem upgegradeten Thorens zufrieden und bringt das hier zum Ausdruck. Ich kann da nicht verwerfliches dran finden, jeder andere würde es wahrscheinlich anders machen, aber er hat seinen Weg gefunden und das ist doch gut so.
Es ist ja auch nicht gesagt dass später ein noch ein "richtig guter" Tonabnehmer nachfolgt, bekanntlich sind die Dinger Verschleissteile. Ist doch was worauf man sich für später freuen kann.
Darüber hinaus ist es fraglich ob mit einem besseren und teureren Tonabnehmer in den serienmässigen Phonoeingang ein vergleichbar grosser Klanggewinn wie mit einem dezidierten Phonovorverstärker zu erzielen ist. Die meisten Phonoeingänge sind doch irgendwie kompromissbehaftet, im Vergleich dazu holt ein guter separater Phonopre richtig Kohlen aus dem Feuer. Das kann jeder feststellen der das wirklich mal ausprobiert.

Ob man auf den Link zur Firma klickt, bleibt doch jedem selbst überlassen, sonst klickt ihr doch auch nicht alles an, was man kann(hoffe ich jedenfalls)

Guten Rutsch allen.


[Beitrag von applewoi am 31. Dez 2013, 18:59 bearbeitet]
akem
Inventar
#5 erstellt: 31. Dez 2013, 19:36
Ein guter Phonopre ist ja auch gut und schön. Aber ein Spitzensystem (das natürlich auch zum TP90 und zum Laufwerk passen muß) an einem Mittelklassepre wird immer besser klingen als ein bescheidenes System an einem Spitzenpre. Wie hat schon ein gewisser Schotte immer zu sagen gepflegt: Garbage in, garbage out...

Gruß
Andreas
Jazzy
Inventar
#6 erstellt: 31. Dez 2013, 19:42

„Die Vivos passen aber eben auch an einen TP16 und an Ihren TP90 sowieso. Der hat ja ganz normale Längslöcher.

IMHO kommt es wohl nicht nur auf die Langlöcher an, ob ein Tonarm zum System passt Herr Böde sollte das wissen.
Satry
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 01. Jan 2014, 07:36
Das sind keine Zufriedenheitsbekundungen, das ist ein gut platzierter Werbetext. Muss man sich hierzu nicht eigentlich als gewerblicher Teilnehmer kennzeichnen ?

In diesem Sinne:

nochmals Danke, Herr Böde!
Beaufighter
Inventar
#8 erstellt: 01. Jan 2014, 08:19
Hallo,

ich bin Erstbesitzer eines Thorens TD 320 MKII, also ich höre damit seit über 25 Jahren Musik.
bei einem Systemwechsel habe ich noch nie gefragt ob das mit den Langlöchern gut passt.
Ich habe bersits einige tauschen müssen.

Der TP 90 ist in der heutigen Plattenspielerwelt ein eher schwieriger Arm. Sprich, weil die meisten Nadelträger nicht zu so einen mittelschweren Arm passen.

Ein bedämpfen der Bodenwanne kann man, wenn man überhaupt möchte, mit einem Stück Klebefilz
in der MItte der Wanne versuchen in den Griff zu bekommen.
Kostet 5-6 € und man hört genau so wenig besser wie schlechter nachher.
Das Subchasis entkoppelt doch bereits von der Wanne.
Die Holzwanne von byfly macht es nicht anders. Die haben auch in der Mitte noch ein Stück Filz kleben was dann die Schwingungen bedämpfen soll.

Und wie man von diesem hier Lehmann Audio Black Cube Statement noch mal abweichen kann verstehe ich auch nicht wirklich.

Ich habe mir sehr aufmerksam die Zeilen des Themenerstellers durchgelesen und auch mich beschlich ein Gefühl hier ist was nicht so wie es normal wäre. Wuhduh hat dann mein Gefühl in Worte gekleidet.
Ich denke auch wenn jemand einen TD 320 MKII kaufen sollte dann sollte er erst mal das meiste in ein ordentliches System investieren und den ganzen Schwachfug weglassen.


Gruß Beaufighter
bapp
Inventar
#9 erstellt: 01. Jan 2014, 10:47

Da ich aber sichergehen wollte, kam ich auf die Idee, direkt bei der STEREO nachzufragen. Man antwortete mir sehr schnell (nochmals Danke, Herr Böde!):

Diese Textpassage hat mich auch gleich sehr stutzig gemacht. Wer ruft schon den Böde an, wenn er wirklich etwas wissen will?
Genausogut hätte er bei Pfarrer Fliege nachfragen können.

Der gute Karajan hatte übrigens auch Recht - die CD ist technisch der LP in jeder Hinsicht weit überlegen.
Beaufighter
Inventar
#10 erstellt: 01. Jan 2014, 11:04
Bapp:
Wer ruft schon den Böde an, wenn er wirklich etwas wissen will?


Ja genau, wobei ich finde das die Antwort noch viel besser ist.



Die Vivos passen aber eben auch an einen TP16 und an Ihren TP90 sowieso. Der hat ja ganz normale Längslöcher. Übrigens ist der Austausch des betagten AT-OC3 sicherlich mehr als sinnvoll.“


TP 16 und 90 haben fast die gleiche effektive Masse, doch begründet man doch nicht das passen eines Systems mit der Anschraubbarkeit an den Systemträger.
Sicher ist das eine Grundvorrausetzung, um dann erst mal zu gucken was denn dann überhaupt in Frage kommt.

Naja, mal schauen wann er mit dem System und den Tuningmaßnahmen sämtliche heutezutage hergestellten Plattenspieler überholt.

Gruß Beaufighter
akem
Inventar
#11 erstellt: 01. Jan 2014, 11:13

Beaufighter (Beitrag #10) schrieb:

TP 16 und 90 haben fast die gleiche effektive Masse, doch begründet man doch nicht das passen eines Systems mit der Anschraubbarkeit an den Systemträger.


Aber auch nur der TP16 MK1. Die anderen TP16 Versionen sind bedeutend leichter.
Und zur Anschraubbarkeit: vielleicht war genau das die Frage...

Gruß
Andreas
Beaufighter
Inventar
#12 erstellt: 01. Jan 2014, 11:23
Genau da beißt sich die Katze in den Schwanz....
Wenn jemand mit solchen Tonarmbezeichnungen um sich wirft sollte er eigentlich wissen
das es eine Halbzollbefestigung an den Headshell's TP16 und TP 90 besteht, und in jeder halbwegs schlechten Systemkaufillustration diese Befestigungs Art wiederzufinden ist.


Das passt einfach nicht zusammen.

Gruß Beaufighter

PS.:
Apropos ich hab mich vertan ich hab da was beim lesen überdonnert ich hab den TP 11 gelesen anstatt den tp 16.
Sorry


[Beitrag von Beaufighter am 01. Jan 2014, 11:44 bearbeitet]
roberto2009
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 01. Jan 2014, 12:48
Hallo.

Danke erst einmal für die Rückmeldungen:

Ich bin aber etwas erstaunt, dass mir hier Werbespots unterstellt werden. Auch die Vehemenz, in der das passiert, spricht nicht unbedingt für Fairness. Ich habe doch lediglich versucht zu beschreiben, welchen Weg ich konkret gegangen bin. Was kann denn daran unbillig sein?!

Dass hier viele auf HiFi-Magazine schlecht zu sprechen sind, das habe ich schon in andern Beiträgen desöfteren mitbekommen. Ich kann nur sagen, mir persönlich haben die HiFi-Magazine in vielen Fällen auf die Sprünge geholfen, und beileibe nicht nur die STEREO, sondern auch die anderen am Markt vertretenen Hefte.

Für alle, die es hören wollen hier nochmals in aller Deutlichkeit: Ich bin kein Werberträger für STEREO oder irgendein anderes Magazin oder irgendjemanden sonst. Ich bekomme von niemandem Geld, noch besteht irgendeine persönliche Beziehung. Sondern ich spreche in eigener Sache. Es ist wirklich ganz eine böse Unterstellung, dass ich für irgendjemanden Werbung machen will. Diese weise ich in aller Form hiermit zurück.

Ich kann und ich will niemandem vorschreiben, ob er sich an meinen Hinweisen orientiert oder auch nicht. Vielmehr setze ich grundsätzlich den mündigen Forums-Nutzer voraus, der eine eigene Meinung hat und auch differenzieren kann. Wer sich hieran stört, der befindet sich offensichtlich auf einer ganz anderen Wellenlänge. Habt ihr denn noch nie einem Freund von irgendeiner Sache erzählt? Da will man auch nicht in erster Linie zum Kauf animieren, sondern es geht zunächst immer darum, die eigene Erfahrung loszuwerden!

Worauf wird in der bisherigen Diskussion eigentlich abgestellt? Ist das wirklich ein Medium mit freier Meinungsäußerung, oder ist das hier ein Pranger? Geht es hier noch um die Sache, oder will man jemanden einfach nur „platt“ machen? Wer meine anderen Beiträge im Forum gelesen hat, wird mir doch nicht ernsthaft unterstellen, ich würde mich als Werbeträger für Dritte einspannen lassen!!! Glaubt mir, wenn ich so etwas wollte, würde ich es wesentlich intelligenter angehen und meine Texte etwas subtiler verfassen…

Der Link auf bfly-audio war doch lediglich als Hinweis zu verstehen, nicht als Werbung. Manch einer kennt bfly-audio gar nicht. Wenn nun einige meinen, mein Tuning wäre Voodoo, dann muss ich damit eben leben. Und ich kann damit leben, denn ich habe euch an dieser Stelle die eigene Hör-Erfahrung voraus. Andere haben eben andere Erfahrungen gemacht, oder sie haben eine ganz andere Herangehensweise bei solchen Sachen: Das ist für mich grundsätzlich OK.

Ich wollte hier lediglich berichten, wie ich es gemacht habe. Dabei setze ich auf ein gewisses Interesse von HiFi-Interessierten: Denn genau so etwas halte ich für den Sinn eines HiFi-Forums! Nicht mehr und nicht weniger: Ich finde es wirklich schade, wenn das einige hier anders empfinden.

Zu der Meinung von Beaufighter: Theoretisch kann man über so manches reflektieren, was aber zählt, das ist letztlich die eigene Erfahrung. Wenn du den Unterschied zwischen einem Lehmann Black Cube Statement und einem VIOLECTRIC PPA V600 einmal selbst hören möchtest, dann lade ich dich gerne einmal zu einer Hörprobe bei mir ein.


roberto2009


[Beitrag von roberto2009 am 01. Jan 2014, 13:11 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#14 erstellt: 01. Jan 2014, 13:20
Moin moin,

Jo, mag sein. Das du da was hörst.
Habe, wie du bei mir auch nachlesen kannst eine Quad Phono und eine Project Tube Box II,
Da sind nun deutliche Preisunterschiede, doch der hörbare ist nicht wirklich festzustellen.
Gleiche Platte gleiche Lautstärke gleiche Vorlaufzeit. Meine Frau hat das Gerät gewählt und ich mußte feststellen welches es war. Das hatte nach 20 Versuchen einen Streueffekt der auch bei 50-50 Wahrscheinlichkeiten auftritt.
Obwohl ich beim hören jedesmal einen Unterschied zwischen beiden Geräten ausgemacht habe.

Was ich sehr deutlich herausgehört habe, waren und sind verschiedene Systeme an meinem Plattenspieler.
Ich bin in der glücklichen Lage mit einem zweiten Headschell das ziemlich Zeitnah probezuhören.

Werter Roberto,

ich möchte dir nicht zu nahe treten doch passt in deinem Text vieles nicht zusammen.
Zumal ich auch schon Rat eingezogen habe via Internet von Gazetten.
Ich habe da nie Eindeutige Ratschläge erhalten, würder mich auch wundern wenn.
Dann könnte man sie ja auf so was festnageln.

Ich habe nix dagegen wenn du Tipps an Thorensfans und derer die es vielleicht werden wollen gibst.
Ich versuche mich bei so was immer vorsichtig auszudrücken und schreibe immer so, dass ich die Erfahrung gemacht habe, oder das ich bislang dachte das es so funktionobelt.

Und mit verlaub, für viele Deiner Tuningmaßnahmen ist dein System von vornherein nicht feinfühlig genug.

Das Beispiel mit dem Polomotor in einem 7er BMW ist ein sehr gutes bildliches Beispiel für deine Zeilen.

Wie gesagt wenn du an das glaubst was du da schreibst dann bitte sehr. Erwarte aber nicht das dir alle Lemminge folgen

Trotzdem viel Spaß beim hören der Plattenspieler ist sehr gut.

Gruß Beaufighter
roberto2009
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 01. Jan 2014, 13:37
P.S.

Bei der Anfrage an STEREO ging es mir in erster Linie gar nicht um die Frage der Halbzollfestigung. Im Prinzip war mir bereits vorher klar, dass diese Befestigungen seit langer Zeit genormt sind und von daher die Systeme am TP 90 problemlos befestigt werden können. Für mich war aber wichtig, ob die VivoRed bzw. VivoBlue von den Systemeigenschaften zum Arm TP 90 passen würden (elektrisch, Nadelnachgiebigkeit). Hierzu wollte ich die Meinung von STEREO einholen: Denn dort war dort ein Testbericht zu den Sytemen Ortofon VivoRed bzw. VivoBlue zu lesen. Und übrigens: Ich wusste vor seiner persönlichen Antwort (per E-Mail) gar nicht, dass dieser von Herrn Böde stammte. Und ferner: Bevor ich mich entschloss, dort zu fragen, hatte ich erfolglos versucht, mir diese Information von anderer Seite zu beschaffen. Bei meinem HiFi-Studio in Berlin erhielt ich aber hierzu leider keine konstruktive Hilfe…

roberto2009


[Beitrag von roberto2009 am 01. Jan 2014, 14:26 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#16 erstellt: 01. Jan 2014, 13:50
Moin moin,

Was soll das denn
Bei meinem HiFi-Studio in Berlin erhielt ich aber hierzu leider keine konstruktive Hilfe…
für ein Hifistudio sein?

Hmm, einmal hier gepostet mit der Frage ob das System zum Arm passt wird dir innerhalb von 1-2 Tagen selbst die Resonazfrequenz beider Systeme in Verbindung mitr dem Tonarm genannt.

Gruß Beaufighter
roberto2009
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 01. Jan 2014, 14:09
Hallo Beaufighter,

du schreibst: „ich möchte dir nicht zu nahe treten doch passt in deinem Text vieles nicht zusammen. Zumal ich auch schon Rat eingezogen habe via Internet von Gazetten. Ich habe da nie Eindeutige Ratschläge erhalten, würde mich auch wundern wenn. Dann könnte man sie ja auf so was festnageln.“

Und an anderer Stelle:„Und mit Verlaub, für viele Deiner Tuningmaßnahmen ist dein System von vornherein nicht feinfühlig genug. Das Beispiel mit dem Polomotor in einem 7er BMW ist ein sehr gutes bildliches Beispiel für deine Zeilen.“

Du hältst mich ganz offensichtlich für etwas unbedarft. Glaube mir, ich habe viele Hörsitzungen in HiFi-Studios und bei sonstigen Vorführungen miterlebt. Die dort vermittelten Klangeindrücke von sogenannten High-Tech-Drehern an super-teurer Technik kenne ich ziemlich gut. So mache dieser Vorführungen hinterließen bei mir mehr Fragezeichen als wirkliche Antworten.

Ich habe über Monate privat mit meinen Thorens experimentiert, und dies sehr gewissenhaft. Weder habe ich behauptet, mein Weg wäre der Königsweg. Noch würde ich jemals so weit gehen, und an dieser Stelle behaupten, dass ich mein System mit den beschriebenen Tuningmaßnahmen widerspruchsfrei optimiert habe. So ein Ziel hatte ich ja gar nicht!!! Auch liegt es mir durchaus fern, als der Guru, der alles weiß, aufzutreten. Vielmehr ging es mir um klangliche Verbesserungen peau a peau, an eine Annäherung an ein bestimmtes klangliches Ideal, welches mir vorschwebte.

Vielleicht hast du ja recht, und ich bin mit meinen Maßnahmen an mancher Stelle über's Ziel hinaus geschossen. Aber was ich hier sagen kann, das ist folgendes: Mit dem von mir erreichten klanglichen Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Mein Thorens gefällt mir klanglich jetzt so gut, dass ich diesbezüglich keinen Veränderungsbedarf mehr sehe.

roberto2009


[Beitrag von roberto2009 am 01. Jan 2014, 14:35 bearbeitet]
Guido64
Stammgast
#18 erstellt: 01. Jan 2014, 14:15
Lieber Roberto,

lass Dich von dem Genörgel hier im Forum nicht verunsichern. Du hast doch alles richtig gemacht! Der Thorens gefällt Dir jetzt besser als vorher!

Ich habe meinen jetzt auch schon über 20 Jahre und festgestellt, dass auch kleine Veränderungen einen hörbaren Einfluß haben. Es gibt klangliche Veränderungen/Verbesserungen durch unterschiedliche Kabel (auch bei MC Systemen), Tellerauflagen, Bedämpfungen der Blechwanne, Lagerspiegel, Schieferbasen ect.

Richtig ist sicherlich, dass das System und der Vorverstärker den grössten Einfluss haben.

Bitte weitermachen und berichten!

Gruß
Guido
Beaufighter
Inventar
#19 erstellt: 01. Jan 2014, 14:36
Nach langem hin und her, ich möchte dich wirklich nicht beleidigen, doch kann ich nicht umhinn
das auch ich in den letzten 25 Jahren mich ein bißchen mit der Materie befaßt habe.

Ich laß von der SSC Basis für Hifi Geräte, da sie mir zu teuer war, und mir das klanglicheergebnis
nicht besonders Kostennutzen freundlich erschien baute ich selber nach.

Sogar anstelle mit Holzplatte ala SSC hier mit Steinplatte. Die Selberbaukosten beliefen sich auf 1/3 der kaufbaren Basis von SSC.
Der Unterschied wird weder von mir noch von meier Gemahlin noch von anderen wahrgenommen.
Ich danke dem Herrn auf Knien die nicht gekauft zu haben.

Du siehst auch ich werkele an meiner Vinylfurchenklangerzeugungsmaschine herum.

Ich versuch dabei ehrlich zu bleiben und nicht jeden weg den ich ging und gehe war immer richtig und besser. Ich bin so fair und gebe das dann auch gerne zu. Die Basis darf natürlich bleiben und ergibt ein feines Wohnzimmerfinish.

Nicht mehr und nicht weniger.

Klick

Gruß Beaufighter
roberto2009
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 01. Jan 2014, 15:10
Hallo an alle zusammen,

vielleicht war mein Einstieg in diesen Thread an dieser oder jener Stelle nicht so glücklich formuliert, von daher die Reaktion. Denke aber, dass ich diesen Eindruck mit den obigen Klarstellungen inzwischen korrigieren konnte.

Hallo Beaufighter,

ich glaube, soweit sind wir gar nicht voneinander entfernt. Ich bin aber nicht der große Bastler, so etwas ist einfach nicht mein Ding. Daher kaufe ich lieber „von der Stange“.

Die von mir erworbene Basis war übrigens bei weitem nicht so teuer wie eine SSC-Basis. Für die spezielle Absorberplatte xPLTH3 habe ich 190 Euro bezahlt. Das Ding ist toll verarbeitet und das Gerät macht sich damit gut. Aber das allein hätte mir nicht genügt, denn mit Schönheit allein gebe ich mich in der Regel nicht zufrieden.

Man räumte mir übrigens bei bfly-Audio vor dem endgültigen Kauf eine großzügige Rückgaberegelung ein. Und wenn ich nicht die mit der xPLTH3 einhergehenden klanglichen Verbesserungen im Klangbild unmittelbar bemerkt hätte, hätte ich sie an den Hersteller zurück geschickt.… Die positiven Veränderungen im Klangbild wurden übrigens auch von mehreren anderen Personen aus meinem Freundeskreis - und dies unabhängig voneinander (!) - bemerkt, da gab es keine zwei Meinungen. Von daher erscheint es mir einigermaßen unwahrscheinlich, dass hier lediglich Einbildung vorliegt.

Beste Grüße
roberto2009
Beaufighter
Inventar
#21 erstellt: 01. Jan 2014, 16:47
Moin moin,

wie gesagt wenn du ein Stückchen Filz in der Mitte unter die Wanne bappst hast Du den selben
klangverbesserenden Effekt wie Deine Absorber Platte. Mehr macht Dein bfly Kasten nämlich auch nicht.
Ob das Hörbar ist, ich weiß es nicht. Es gibt auch Wassersommeliers.
Ich kenne diesen Kasten von byfly schon länger und er hat mal für den TD 320 139 € gekostet.
Warum der jetzt so viel teurer geworden ist weiß ich nicht so genau-
mein erster Gedanke war das du die Preiserhöhung hier im Forum rechtfertigst.
Wenn dem nicht so ist dann entschuldige bitte.

Der Rest sieht bestimmt gut aus.

Wie gesagt ich bin sehr kritisch was Klangverbesserungen im Zubehörbereich angeht.

Ich befürchte das da weit mehr als 90% nicht annährend hält was es verspricht.

Die Hauptberechtigung dieser Produkte scheint mir zu sein sich vom normalen Plattenhörer abzugrenzen und dem Bewunderer der eigenen Anlage klarzumachen das man es ernst meint. Das man ein Hobby betreibt, welches nicht ohne Zaubermittel in seiner Vollkommenheit genießbar ist.

Gruß Beaufighter
Holger
Inventar
#22 erstellt: 01. Jan 2014, 17:24

Beaufighter (Beitrag #21) schrieb:

Wie gesagt ich bin sehr kritisch was Klangverbesserungen im Zubehörbereich angeht.

Ich befürchte das da weit mehr als 90% nicht annährend hält was es verspricht.


Und ich bin mir zu noch mehr Prozent sicher, dass keiner der Anwender es merken würde, wenn man besagtes Zubehör von ihnen unbemerkt wieder entfernen würde...

Die meisten hören "Verbesserungen" doch im wirklichen Leben nur, wenn sie die Massnahmen auch sehen oder man es ihnen sagt.


[Beitrag von Holger am 01. Jan 2014, 17:25 bearbeitet]
applewoi
Stammgast
#23 erstellt: 01. Jan 2014, 20:28

roberto2009 (Beitrag #17) schrieb:


Mein Thorens gefällt mir klanglich jetzt so gut, dass ich diesbezüglich keinen Veränderungsbedarf mehr sehe.



Moin Roberto,

dabei würde ich es auch für diesmal belassen.
Der Wunsch nach einen besseren System wird sich trotzdem irgendwann mal einstellen, das hat aber Zeit bis man sich durch den Plattenschrank durchgehört hat.
Du merkst ja, wie man in diesem Gleichmacherforum aneckt wenn man sich erlaubt eine Meinung zu äussern die dem allgemeinen Tenor hier widerspricht, das alles was über 149,95 gekostet hat übelste Abzocke von (ohoh!) gewinnorientierten, mit Guerillamarketing hier aktiven Firmen ist und man den Unterschied im Blindtest eh nicht hören kann.
Wenn jemand was anderes behauptet, löst das sofort heftigste Reaktionen(q.e.d.) aus, schliesslich muss die mühsam gemeinsam erarbeitete Doktrin verteidigt werden, dass HighEnd Teufelswerk ist und Klangunterschiede nur in der Einbildung solch fehlgeleiteter armer Individuen wie uns existieren.
Warum gibts Du Dich auch freiwillig mit technisch unterlegenem Material ab? JEDER CD-Plärrer vom Stapelmarkt klingt besser! IMMER!
[/ironiemodus]

Wünsche Dir auch in Zukunft viel Spass beim Plattenhören.


[Beitrag von applewoi am 01. Jan 2014, 20:32 bearbeitet]
roberto2009
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 01. Jan 2014, 21:03
Guten Abend zusammen,

Skepsis gegenüber HiFi-Zubehör kann ich durchaus nachvollziehen, sicherlich wird auf diesem Gebiet viel Schindluder getrieben. Natürlich, auch Voodoo gibt es, zweifellos. Niemand von uns ist davor gefeit, hier gewissen psychologischen Prozessen („es war teuer, da muss es ja gut sein“) aufzusitzen. So etwas kann man nie völlig ausschließen.

Aber man sollte nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten und jegliches Zubehör verteufeln, oder daraus gar eine Ideologie zu machen. Meiner Meinung nach kann diese pauschale Herangehensweise nicht richtig sein.

Ich jedenfalls habe bei Zubehör desöfteren Unterschiede festgestellt, die größere klangliche Wirkungen haben. Und dies hat mir nicht etwa ein HiFi-Magazin eingeflüstert, sondern ich habe sie selbst gehört. Z.B. bei Kabeln im LS- und NF-Bereich. Die Hörunterschiede festzustellen gelang mir, ohne dass ich mich hierbei sonderlich anstrengen musste… Bei Kabeln in den genannten Bereichen traue ich mir durchaus einen erfolgreichen „Blindtest“ zu. Bei anderem Zubehör fallen klangliche Unterschiede sicherlich subtiler aus, aber dennoch halte ich sie für wahrnehmbar.

Nochmals zu der Meinung, ich hätte unsinnig in teures Zubehör investiert, und damit die Prioritäten falsch gesetzt. DAS KANN MAN NATÜRLICH SO SEHEN. Aber halt nur von außen. Dabei wird vergessen, dass der ganze Anschaffungsprozess für mich nicht vorn vornherein feststand. Es gab keinen Masterplan, sondern manches hat sich einfach adhoc entwickelt.

Zum Prozess. Der MC-Abtaster kam nun mal zuerst. Den Thorens hörte anfangs nur über den Phono-Pre vom PIONEER. In diesen Phase hatte ich noch gar keinen Vergleich, und keine rechten Vorstellungen, was der Thorens so bringt und was nicht.

Dann kam der Kabelaustausch. Dieser war zwingend notwendig, denn es gab gravierende Kontaktprobleme. Das alte Thorens-Kabel lieferte kein stabiles Signal mehr, ständige Signalabrisse waren die Folge! Und darauf hatte ich auf Dauer keine Lust. Natürlich hätte man nur die NF-Kabel gegen neue austauschen können, ohne den aufwendigen Einbau von Cinch-Buchsen. Für die nunmehr umgesetzte, professionelle Lösung habe ich mich aber ganz bewusst entschieden. Denn der Thorens soll noch mindestens 2 Jahrzehnte laufen, und ich selbst lebe (hoffentlich) noch so lange. Von daher rechtfertigt sich eine solche Investition auf lange Sicht durchaus.

Danach schien mir der xPLTH3 ein geeignetes Mittel zu sein, aus dem Thorens noch ein Quäntchen mehr herauszuholen… [Warum der xPLTH3 jetzt teurer geworden ist, kann ich auch nur vermuten. Wahrscheinlich hängt es mit den Füßen zusammen. Früher war das Teil mit Spikes ausgestattet, jetzt sind es Füße. Ob dies die Preiserhöhung rechtfertigt, sei mal dahin gestellt, da fehlt mir einfach der Vergleich zur vorhergehenden Ausführung.]

Danach borgte man mir 3 Monate lang einen Lehmann. Den hatte ich also nicht selbst!!! Ich war überrascht, was schon hiermit abging, und von da an wollte ich unbedingt einen Super-Pre haben. Im Überschwang der Gefühle ist es dann halt der VIOLECTRIC PPA V600 geworden. Hm, mag sein, dass er in meiner momentanen Konfiguration Overkill darstellt. Dass mein vorhandener MC-Abtaster dessen Potential nicht annähernd ausschöpfen kann, weiß ich natürlich selbst. Wie gesagt, ich bin nicht unbeleckt und ich bin mir durchaus darüber im Klaren, was ein wirklich guter MC-Abtaster kostet!!!

Warum also kein höherwertiges System? Der MC-Abtaster kam bei mir zuerst, Abläufe: siehe oben. Es ist erst ein halbes Jahr alt und hat immerhin 250 Euro gekostet, was auch Geld ist. Von daher halte ich es für unsinnig, es vorzeitig zu ersetzen. Und eine weitere Überlegung: Einen besseren MC-Abtaster kann ich mir in 2 Jahren dann immer noch kaufen.

Aber der VIOLECTRIC PPA V600 bringt mir momentan viel Spaß, auch und gerade in Verbindung mit dem Ortofon VivoRed. Und er ja soll möglichst so lange laufen wie der Thorens; später kann er immer noch zeigen, was er noch so drauf hat.

Beste Grüße

roberto2009


[Beitrag von roberto2009 am 01. Jan 2014, 21:17 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#25 erstellt: 02. Jan 2014, 06:25
Moin moin,

@applewoi:
Du merkst ja, wie man in diesem Gleichmacherforum aneckt wenn man sich erlaubt eine Meinung zu äussern die dem allgemeinen Tenor hier widerspricht, das alles was über 149,95 gekostet hat übelste Abzocke von (ohoh!) gewinnorientierten, mit Guerillamarketing hier aktiven Firmen ist und man den Unterschied im Blindtest eh nicht hören kann.


Ja klar

Ich weiß nicht wie du auf diese Summe kommst 149,95?

Eines haben die Leute die Hilfsmittel hören gemeinsam, sie schaffen es nie ordentlich zu begründen warum sie das was sie da hören teuer kaufen.

Seinerzeit habe ich im Kabelhör Thread mal vorsichtig angefragt was wohl auf den letzten 1,5 m Stromkabel passiert das ich das hören kann.

Die Antwort kann mir da keiner geben. Jedes Mal und wirklich jedes Mal wenn mir einer von denen
die hören können was ich nicht kann, kriege ich einfach keine Antwort mehr.
Die Forumsmitglieder überdonnern meine Frage und strafen mich mit Nichtbeachtung.
Was soll ich denn von solch einer Klientel halten?

Werter Applewoi ist dir vielleicht schon mal aufgefallen das hier alle die dem Themenersteller kritisch geschrieben haben, dass auch begründet haben?

Ich würde es begrüßen wenn die, die das Gras wachsen hören das auch täten.(Mal was begründen)

Wenn du ala bfly klangverbessern möchtest habe ich bereits geschrieben wie man das für 2-5 € hinbekommen kann. Der Rest ist Wohnzimmer Accessoire.
Ich bin nicht der Meinung das wenn man das so schön findet das man das vielleicht auch kaufen darf.

Bitte nicht mit dem Tenor, dass hat sich aber gelohnt die 190€ höre ich hier aber voll und ganz.

Roberto, Du hast dir einen sehr guten Plattenspieler zugelegt und auch dein System ist ein wahrlich ernstzunehmendes mit dem man recht ordentlich Musik hören kann und darf.

Sicher bist du mit der ein oder anderen Tuningmaßnahme wahrscheinlich übers Ziel hinausgeschossen.
Das ist nicht schlimm und auch nicht tragisch. Das passiert mir auch.

Ich bin so fair und gebe bei dem ein oder anderen Teil einfach zu das es geil aussieht, klanglich aber leider nicht sein Geld Wert war und ist.

Das Auge ist mit. Wenn Du nun schreibst das du dich einfach in den Phonopre verguckt hast, Ok dann kann ich das akzeptieren. Man möchte sich wohlfühlen in seinem Hobbybereich.

Hat dann doch nix damit zu tun das er den Lehmann in Grund und Boden spielt.

Wichtig ist das du dich mit dem Equipment mit dem du dich da umgibst wohl fühlst.
Bleib aber immer kritisch und verfalle nicht jedem Voodoo Zauber.
Manchmal macht es mehr Sinn da lieber ein paar tolle Platte für zu kaufen.

Gruß Beaufighter
CarstenO
Inventar
#26 erstellt: 02. Jan 2014, 07:06

applewoi (Beitrag #23) schrieb:
Du merkst ja, wie man in diesem Gleichmacherforum aneckt wenn man sich erlaubt eine Meinung zu äussern die dem allgemeinen Tenor hier widerspricht, das alles was über 149,95 gekostet hat übelste Abzocke von (ohoh!) gewinnorientierten, mit Guerillamarketing hier aktiven Firmen ist und man den Unterschied im Blindtest eh nicht hören kann.
Wenn jemand was anderes behauptet, löst das sofort heftigste Reaktionen(q.e.d.) aus, schliesslich muss die mühsam gemeinsam erarbeitete Doktrin verteidigt werden, dass HighEnd Teufelswerk ist und Klangunterschiede nur in der Einbildung solch fehlgeleiteter armer Individuen wie uns existieren.
Warum gibts Du Dich auch freiwillig mit technisch unterlegenem Material ab? JEDER CD-Plärrer vom Stapelmarkt klingt besser! IMMER!
[/ironiemodus]


Hallo applewoi,

vielen Dank dafür! Es findet meine volle Zustimmung. Auch was die "149,95-Marke" angeht. Als Zitat habe ich sogar Folgendes gelesen: "Magnat Vector 205/207, je nach dem vorhandenem Platz, mehr braucht kein Mensch, egal was er ausgeben möchte". Gute Tipps für einen HiFi-mäßigen Aufstieg sind hier im HiFi-Forum leider nur (noch) selten zu finden, User mit hochwertigem Equipment nur im Bilder-Thread.

Hallo roberto2009,

ich finde die Vorgehensweise gut und bin in Sachen Phonovorverstärker ähnlich vorgegangen. Ich habe bspw. die Erfahrung gemacht, was in einem "einfachen" Denon DL-103 drinsteckt, wenn ich von einer Creek OBH-15 über einen Trichord Dino II und Goldnote PH-7 auf eine Creek Wyndsor wechsele. Mir haben auch die Redakteure verschiedener HiFi-Zietschriften per E-Mail gute Tipps gegeben, die im Übrigen auch Produkte betrafen, die nicht in deren Heften vorkamen.

Weiter so und viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 02. Jan 2014, 07:08 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#27 erstellt: 02. Jan 2014, 07:56
Moin moin,

Danke Carsten, so gut konnte ich es nicht in Worte fassen wie du es mit Deinem Post geschafft hast mein Geschreibsel zu untermauern.

Ja nicht auf Argumente eingehen, irgendwelche Pro- Negativ Beispiele für sich zerpflücken
und zuguterletzt noch Lobbyismus der Unterdrückten fördern.

Sicher mit der Zahl hat er Recht, ( 149,95) wie er drauf kommt weißt du auch nicht so genau, oder?
Sonst hättest du ja mal beschrieben wie so eine Summe zustande kommt.
Hät mich mal interresiert? Ach ich vergaß bei den Superohren braucht man nix begründen,
Ihr hört das ja einfach.

Letzlich ist mir das Egal ob ihr daran glaubt oder nicht und ob ihr meint der Klangewinn ist hier jeden Cent wert. Warum ich hier versuche ein wenig dagegen vorzugehen ist für mich der Interresierte Neuling der mit so einem schwachsinnigen Geblubber eher verschreckt wird.

Gruß Beaufighter
CarstenO
Inventar
#28 erstellt: 02. Jan 2014, 08:24

Beaufighter (Beitrag #27) schrieb:
Letzlich ist mir das Egal ob ihr daran glaubt oder nicht und ob ihr meint der Klangewinn ist hier jeden Cent wert. Warum ich hier versuche ein wenig dagegen vorzugehen ist für mich der Interresierte Neuling der mit so einem schwachsinnigen Geblubber eher verschreckt wird.


Hallo Beaufighter,

das ist bestimmt eine gut gemeinte Mission, solange sich die "Neulinge" nicht emanzipieren und selbst heraus hören, wie viel Klanggewinn pro Cent und Maßnahme möglich ist. Ich würde mir wünschen (passt zu "glauben" und "meinen", oder?), dass "Neulinge" möglichst schnell vom geschriebenen Wort (wessen auch immer) zum Selbsthören gelangen. Dann muss auch nichts als "schwachsinniges Geblubber" dargestellt werden.

Ich weiß nicht, woher ein Betrag von "149,95" stammt. In der Kaufberatung tummeln sich jedoch User, nach deren Worten dies die Schwelle darstellt, mit der das Ende der HiFi-mäßigen Fahnenstange praktisch erreicht sei: Dual DJ-T 301, Denon SC-M 39, usw.

Wann würde denn hier zuletzt ein Tonabnehmer empfohlen, der mehr als 149,95 kostet?

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 02. Jan 2014, 08:25 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#29 erstellt: 02. Jan 2014, 08:28
Moin moin,

Carsten:
Wann würde denn hier zuletzt ein Tonabnehmer empfohlen, der mehr als 149,95 kostet?


Genau hier in diesem Thread von allen die der Meinung waren das die erste Klangverbessernde Maßnahme ein teurers System sein sollte.

Also von all denen die du gerade hier runtergeputzt hast.


Gruß Beaufighter
Hmeck
Inventar
#30 erstellt: 02. Jan 2014, 08:33
Der Inhalt des Hifi-Hobbys ist, grob gesagt, eine Schnittmenge von Physik und Ästhetik. Folglich gibt es Menschen, die mehr die eine, und welche, die mehr die andere Seite betonen. Wer ein bestimmtes Teil einfach nur schön findet und es sich leisten kann, dafür ordentlich zu löhnen - na bitteschön. Er möge nur davon Abstand nehmen, das dann mit der Physik dieser Teile zu begründen.
volvo740tius
Inventar
#31 erstellt: 02. Jan 2014, 08:39
Moin die Herren,

CarstenO (Beitrag #28) schrieb:

Wann würde denn hier zuletzt ein Tonabnehmer empfohlen, der mehr als 149,95 kostet?


das kommt schon häufiger vor, das VM Silver geht gern mal über die Lippen oder ein großes Audio Technica. Kommt halt immer auf das Budget der Themenersteller an. Wenn 100€ absolute Schmerzgrenze, dann muss das der Antwortende akzeptieren.

Gruß Thomas
Beaufighter
Inventar
#32 erstellt: 02. Jan 2014, 08:39
Hmeck : Danke

und umgekehrt ist es auch so, bei ca.: 150€ hört der Hifihimmel sicher nicht auf und kippt dann komplett ins ästhetische.

Gruß Beaufighter
CarstenO
Inventar
#33 erstellt: 02. Jan 2014, 08:40

Beaufighter (Beitrag #29) schrieb:
Genau hier in diesem Thread von allen die der Meinung waren das die erste Klangverbessernde Maßnahme ein teurers System sein sollte.

Also von all denen die du gerade hier runtergeputzt hast.


Es würde ein anderer Tonabnehmer anstelle einer Phonostufe empfohlen.
Hörbert
Moderator
#34 erstellt: 02. Jan 2014, 08:40
Hallo!

@Beaufighter

Lass sie doch einfach schwurbeln, für echte Argumente reicht es halt nicht, wenn ich z.B. so etwas lese:


......Die Hörunterschiede festzustellen gelang mir, ohne dass ich mich hierbei sonderlich anstrengen musste… Bei Kabeln in den genannten Bereichen traue ich mir durchaus einen erfolgreichen „Blindtest“ zu....


Denki ich mir meinen Teil.

Das Gequengle von diversen High-Endern die unzufrieden mit dem Tenor hier sind und die einer fundierten Kritik nur unreflektierten Ärger statt fundierte Argumente entgegensetzen können läuft ohnehin immer nach dem gleichen Schema ab.

Das andererseits jemand der technikfremd an die Sache herangeht sich eher auf Spoilermäßige Gimmicks verlegt um seinen Plattenspieler zu pimpen als jemand der sich mit den technischen Aspekten beschäftigt hat ist keine Überraschung, ebenfalls nicht daß er auf den Technobabbel der Zubehörhersteller hereinfällt.

Wer nicht zuhören will dem kann man nichts erklären und im Endeffekt ist es ja sein Geld das er zum Fenster hinauswirft.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 02. Jan 2014, 08:42 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#35 erstellt: 02. Jan 2014, 08:50
Hm, ja danke Hörbert ich denke auch es ist gut.
dertelekomiker
Inventar
#36 erstellt: 02. Jan 2014, 09:28

roberto2009 (Beitrag #20) schrieb:
Man räumte mir übrigens bei bfly-Audio vor dem endgültigen Kauf eine großzügige Rückgaberegelung ein. Und wenn ich nicht die mit der xPLTH3 einhergehenden klanglichen Verbesserungen im Klangbild unmittelbar bemerkt hätte, hätte ich sie an den Hersteller zurück geschickt.…

Das ist ja ausgesprochen großzügig... Andere mache einfach von ihrem Rückgaberecht gem. Fernabsatzgesetz Gebrauch und ersparen sich dabei sogar die Angabe von Gründen...


roberto2009 (Beitrag #20) schrieb:
Die positiven Veränderungen im Klangbild wurden übrigens auch von mehreren anderen Personen aus meinem Freundeskreis - und dies unabhängig voneinander (!) - bemerkt, da gab es keine zwei Meinungen. Von daher erscheint es mir einigermaßen unwahrscheinlich, dass hier lediglich Einbildung vorliegt.

Hatte der Besuch denn die Chance zu einem objektiven Vergleich? Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand, der das vorherige Ensemble ein paar Tage/Wochen zuvor gehört hat und nun mit den Veränderungen konfrontiert wird, wirklich objektiv beurteilen kann, ob sich der Klang verändert/verbessert hat.


[Beitrag von dertelekomiker am 02. Jan 2014, 10:27 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#37 erstellt: 02. Jan 2014, 09:57
Guten Morgen zusammen!

Ich würde Euch gerne etwas bremsen, bevor das hier mit den zynischen Beiträgen auf die persönliche Schiene gleitet.
Bitte immer das Miteinander und das Forum im Auge behalten!

Danke und Gruß. Olaf


edit: "f"


[Beitrag von Pilotcutter am 02. Jan 2014, 13:14 bearbeitet]
dertelekomiker
Inventar
#38 erstellt: 02. Jan 2014, 10:28
Moin Ola,

stimmt. Habe die etwas provokante Schärfe aus dem Post genommen.
mkoerner
Stammgast
#39 erstellt: 02. Jan 2014, 12:03
Hi,

Glückwunsch an den Threadersteller. Du bist da einen ziemlich guten Weg gegangen. Die Entscheidung einen hochwertigen PhonoPre zu beschaffen kann ich aus meiner Erfahrung heraus nur voll unterstützen. Meines Erachtens nach lohnt sich eine Investition dort mehr als beim Verbrauchsmaterial Tonabnehmer.

Auch die Produkte von Bfly sind ordentlich gemacht und vom Preis her gerade noch fair (was für die miesten Tuningprodukte leider nicht gilt). Da hast du nix falsch gemacht.

Das natürlich andere ihre Erfahrungen und Meinungen dagegenstellen ist völlig normal. Das diese oft als absolut formuliert wird ist hier leider nicht ungewöhnlich. Das muss man ignorieren, sonst kommt man hier nicht weiter.

Hör auf dein Gefühl und deine Ohren. Dir muss es vor allem gefallen.

Mike


Edit: Wurstfinger


[Beitrag von mkoerner am 02. Jan 2014, 12:04 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#40 erstellt: 02. Jan 2014, 12:31
Moin moin,

@mkroener:
Auch die Produkte von Bfly sind ordentlich gemacht und vom Preis her gerade noch fair (was für die miesten Tuningprodukte leider nicht gilt). Da hast du nix falsch gemacht.


Ne, aber aber auf seiner Homepage will er nix wissen von einer stabilen Unterplatte für seine Plattenspieler.

Is schon klar.

Wie gesagt ich bin eher der Mensch der versucht an der Quelle sprich System nicht billig anzufangen, denn was dort bereits schief gegangen ist kann man nicht mehr herzaubern.

Wie soll er denn den Klang machen der gar nicht ankommt.

Entscheiden mußt du lieber TE natürlich selbst.

Das man beim pimpen eines Drehers alles richtig macht halte ich für ausgeschlossen.
Ich laufe beim frickeln auch oftmals in die falsche Richtung, bin aber so fair es einfach zuzugeben um dann wieder was neues zu probieren. Wenn man mit dieser Einstellung an sein Hobby herangeht, dann denke ich kann man eine Menge Spaß damit haben.

Gruß Beaufighter
novocaine
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 02. Jan 2014, 13:51
Hallo,
ich würde bei einem vorhandenen Mittelklassedreher immer beim Tonabnehmer anfangen, dann die Phonovorstufe betrachten und erst am Ende die sonstigen, kostenintensiven Tuningmaßnahmen in Betracht ziehen. Der Unterschied zwischen einem Benz Ace und einem Ortofon Rondo Bronze wird über den kleinen Lehmann schon in einer Form dargeboten, der einen überraschen kann, insofern halte ich den Statement für einen sehr günstigen, aber guten Vorverstärker und als unteren Einstieg für durchaus geeignet. Und wenn ich überlege, welche Tuningmassnahmen etwas bringen könnten, würde ich die paar Euros mehr für ein AT33PTG, Ortofon Rondo Red/Blue/Bronze oder Benz Ace im Vergleich zu einem Einstiegssystem sofort zahlen, weil ich da sicher bin, dass sich der Klang deutlich verbessert.

Gruß
Thomas
david_della_rocco
Stammgast
#42 erstellt: 02. Jan 2014, 14:21
@Beaufighter

Schon krass auf wieviel Widerstand man stoßen kann wenn man Menschen helfen will.
Z.B. beim Geld sparen!

Das Subchassis des TD 320 ist sowas sauber konstruiert und funktioniert tadellos.
Der braucht meiner Meinung nach keine zusätzliche Grundplatte.


[Beitrag von david_della_rocco am 02. Jan 2014, 14:28 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#43 erstellt: 02. Jan 2014, 14:50
Moin moin,

mit diesen Filzgleitern für 1 € ist es möglich das Bfly feeling nachzuempfinden.

Meine Frau hatte noch welche im Schrank liegen, man kann ja nie wissen welche Resonaz gerade in Einklang gebracht werden muß.

restv is kosmetic

In der Zeitschrift LP Ausgabe 1/12 ist die Basis ausgestellt. Mit ordentlichem Foto wo man sehen kann
wie sie funktioniert.
Man kann mal ausprobieren mit solchen Filzgleitern ob man was hört. Bei mir war das Ergebnis jedoch ernüchternd. Sprich ich konnte keinen Unterschied hören.

Wer das denn alles hört der soll ruhig zuschlagen.

Gruß Beaufighter
roberto2009
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 02. Jan 2014, 18:22
@dertelekomiker schrieb:

"Das ist ja ausgesprochen großzügig... Andere mache einfach von ihrem Rückgaberecht gem. Fernabsatzgesetz Gebrauch und ersparen sich dabei sogar die Angabe von Gründen..."

Nun, das Fernabsatzgesetz ist mir durchaus bekannt, dort werden 14 Tage Rückgaberecht eingeräumt, hier waren es aber 4 Wochen.

"Hatte der Besuch denn die Chance zu einem objektiven Vergleich? Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand, der das vorherige Ensemble ein paar Tage/Wochen zuvor gehört hat und nun mit den Veränderungen konfrontiert wird, wirklich objektiv beurteilen kann, ob sich der Klang verändert/verbessert hat."

Natürlich wurden die A-B-Vergleiche am selben Tag und zeitlich unmittelbar hintereinander durchgeführt. Einmal mit Basis und ohne Basis, und das jeweils mit mehreren Musikbeispielen. Es ist nämlich keine unlösbare Aufgabe, den Spieler von der Basis zu entfernen und ihn anschließend dort wieder hereinzustellen.

@mkoerner schrieb:

"Das natürlich andere ihre Erfahrungen und Meinungen dagegenstellen ist völlig normal. Das diese oft als absolut formuliert wird ist hier leider nicht ungewöhnlich. Das muss man ignorieren, sonst kommt man hier nicht weiter."

Der Stil der Diskussion ist in der Tat für mich gewöhnungsbedürftig. So hatte ich das nicht erwartet und in anderen Threads auch nicht erlebt: Gegenwind ist schon OK und inhaltliche Belehrungen lasse ich mir durchaus gefallen, auch so kommt man weiter. Aber letztlich macht der Ton die Musik. Was spricht eigentlich dagegen, den Umgangston etwas zu verändern? Man könnte z.B. schlicht und einfach nur argumentieren, ohne gleich um sich zu beißen…

Beste Grüße

roberto2009


[Beitrag von roberto2009 am 02. Jan 2014, 18:37 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#45 erstellt: 02. Jan 2014, 18:49
Gerade bei mkoerner vermute ich eine ganz enorme Portion
Provokation.
Auf seiner Homepage steht das er diplomierter Elektroniker ist.
Da sollte man erwarten das er weiß das man Fehler an der Quelle anfängt zu beseitigen.

Das da dann mal eisiger Wind zurück weht finde ich nicht nur legitim, sondern auch schon fast eine
Pflicht.

Ich weiß nicht ob ich immer den richtigen Ton getroffen habe in meinen Beiträgen, doch versuch ich
meine Erfahrungen hier beizusteuern. Wenn meines erachtens da was föllig aus dem Ruder läuft gebe ich meine Meinung mit Bestimmtheit zum besten. Beleidigen möchte ich sicher niemanden.

Gruß Beaufighter
roberto2009
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 02. Jan 2014, 19:20
@beaufighter

Wie gesagt, das finde ich grundsätzlich schon OK. Nur halt der Ton könnte für meinen Geschmack durchaus etwas kultivierter sein… Nicht unbedingt bei dir, sondern insgesamt im Forum.

@novocaine

Hallo Thomas,

danke für deine Meinungsäußerung. Wie gesagt, bei mir war das Ganze ein fortlaufender Prozess, keine von Anfang an durchgeplante stringente Anschaffungs-Geschichte.

Nach dem Kauf des gebrauchten Geräts im Mai wollte ich erst einmal mit einem kleineren MC-Abtaster anfangen. Denn ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt den TD 320 nicht aus eigener Erfahrung, seine klanglichen Möglichkeiten konnte ich nicht so recht einschätzen. Zwar eilte dem Gerät ein gewisser Ruf voraus. Dass ein solcher Mittelklassespieler über ein so beachtliches Potential verfügen würde, das wurde mir – ehrlich gesagt –erst später so richtig klar. Die Verkabelung und den Einbau der Buchsen würde ich immer wieder so durchführen lassen. Gründe: So wie oben beschrieben. Über die Basis kann man sicher streiten. Aber das ist für mich Geschichte. Und nochmals zum Pre: Der Lehmann (Statement) wäre sicher auch für mich ein kostengünstiger Einstieg gewesen. Aber nun besitze ich halt ein höherwertiges Gerät, den PPA V600. Und dadurch habe ich klangliche Reserven für später. Wenn mein jetziges Ortofon-MC-System abgespielt ist, werde ich sicher einen der von dir genannten Abtaster einsetzen…

Beste Grüße

roberto2009
novocaine
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 02. Jan 2014, 20:06
... da gibt's natürlich noch andere gute oder bessere Systeme.

Stringenz war auch bei mir nicht immer gegeben, sonst hätte ich nicht einen TP2000 hier herumstehen, der immerhin schön hell grün leuchtet, wenn man ihn einschaltet.

Am Thorens gefällt mir das AT33PTG noch etwas besser als das Benz Ace, das zuletzt an meinem Technics SL-Q3 gelandet war und dort auch besser spielt als am Thorens. Muss man aber auch in Verbindung der restlichen Kette und insbesondere der Lautsprecher sehen, da kann das Ergebnis dann auch andersherum aussehen. Aber mit höherwertigen Systemen ist schon einiges an Klangverbesserungen möglich, was ich nicht zuletzt mit dem Ortofon Bronze am SL-Q3 deutlich erfahren durfte.

Gruß
Thomas
david_della_rocco
Stammgast
#48 erstellt: 02. Jan 2014, 21:52

roberto2009 (Beitrag #46) schrieb:
Dass ein solcher Mittelklassespieler über ein so beachtliches Potential verfügen würde


Liegt offensichtlich daran das es kein Mittelklasse Dreher ist
Beaufighter
Inventar
#49 erstellt: 03. Jan 2014, 08:18
Ich weiß auch nicht so genau was ein Mittelklasse Dreher ist.
Hält sich hartnäckig das Gerücht das er so was ist.
Ich war in einem Hifi Studio wo ich mir Plattenspieler interessiert betrachtete und beim Gespräch, was ich so besäße, eienen TD 320 MKII meinte er zu mir (gute Golfklasse also)
Ich denke mir das einstufen in Sozialschubladen auch Stereoanlagenmäßig, sollte mich dazu animieren, den Nachbarn zu demütigen und endlich in die Passatklasse aufzusteigen und einen ??? zu kaufen.

Das mit der Bodenwanne ist so eine Sache.... Hat sich in den 30 Jahren in denen es diesen Plattenspieler gibt jemals einer die Mühe gemacht die Schwingungen die da entstehen zu messen?

Mir ist bis heute Schleierhaft was da bei Zimmerlautstärke so dolle in Schwingung kommt das es sich über das Subchasis auf den Plattenteller überträgt.

Gruß Beaufighter


[Beitrag von Beaufighter am 03. Jan 2014, 08:26 bearbeitet]
dertelekomiker
Inventar
#50 erstellt: 03. Jan 2014, 08:22
Es wird bei solchen Geräten gerne vergessen, dass ein Plattenspieler, der vor 30 Jahren in der Hochzeit des Plattenspielerbaus 850 DM gekostet hat, bei heutigem Produktions- und Materialaufwand in Kleinserie und inflationsbereinigt kaum unter 2.500 EUR Endverbraucherpreis zu realisieren sein dürfte. Damals gab es Einstiegsdreher ab 150 DM*, die Mittelklasse war bereits ab 300 DM* zu haben...

*Ladenpreise
mkoerner
Stammgast
#51 erstellt: 03. Jan 2014, 08:41
Das ist zwar grundsätzlich richtig, man sollte aber berücksichtigen dass heutzutage andere Fertigungsmöglichkeiten bestehen, mit denen auch kleine Losgrößen effizient herstellbar sind. Und es gab auch Fortschritte beim Material...

Mike
Suche:
Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|
Das könnte Dich auch interessieren:
Mein Vinyl-Wiedereinstieg, Teil II: Wohin geht die Reise?
roberto2009 am 06.05.2013  –  Letzte Antwort am 28.05.2013  –  33 Beiträge
Plattenspieler Wiedereinstieg
honda99 am 01.03.2015  –  Letzte Antwort am 03.03.2015  –  23 Beiträge
Meine Vinyl Geschichte.
Ungaro am 16.01.2008  –  Letzte Antwort am 10.06.2011  –  88 Beiträge
Thorens TD 318 MK III - anschieben
JRB am 25.08.2008  –  Letzte Antwort am 28.08.2008  –  14 Beiträge
Thorens 126 III Motor-Lagerschaden ?
Heinz_Geschke am 16.04.2009  –  Letzte Antwort am 16.04.2009  –  3 Beiträge
Thorens TD 320 MK III Frage!
66tom66 am 07.11.2004  –  Letzte Antwort am 07.11.2004  –  3 Beiträge
Plattentellerauflage für Thorens TD 126 Mk III
Der_Violinist am 01.07.2007  –  Letzte Antwort am 17.09.2007  –  12 Beiträge
HILFE! Thorens TD 320 MK III STREIKT
nada8479 am 21.01.2011  –  Letzte Antwort am 24.01.2011  –  6 Beiträge
Thorens TD 318 MK III Tonarm ausrichten
danielkx am 12.05.2014  –  Letzte Antwort am 14.05.2014  –  14 Beiträge
Schleifgeräusche Thorens 320 III und Nadel springt
Strietholt am 06.05.2009  –  Letzte Antwort am 07.05.2009  –  6 Beiträge
Foren Archiv
2013
2014

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Magnat
  • Pro-Ject
  • Quadral
  • Thorens

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.750 ( Heute: 142 )
  • Neuestes Mitgliedamaretto90
  • Gesamtzahl an Themen1.346.059
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.677.087