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Plattenspieler Wiedereinstieg

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honda99
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Mrz 2015, 17:25
Hallo zusammen,

Vor ca.10 Jahren ist mir mein damaliger Dreher, ein Thorens TD 280, defekt gegangen. War was größeres am Motor, glaube ich.
Habe seit dieser Zeit auch keinen Plattenspieler mehr gekauft. Ich habe aber immer noch um die 350 LP's daheim im Schrank stehen. Die werden auch nicht hergegeben.
Ich wollte mir aus diesem Grund wieder einen Dreher zulegen. Neue Geräte von DUAL oder Thorens gibt es ja noch vereinzelt im Handel. Der DUAL 505-4 würde mir auch zusagen. Mein Budget liegt bei max.700 Euro.
Dann habe ich mich auch noch nach gebrauchten Geräten in der Bucht umgeschaut. Ich war schockiert über die heftig überzogenen Preise für die teilweise doch sehr betagten Plattenspieler.
Das geht ja zum Teil nah an die damaligen UVP und manchmal sogar drüber. Auch wenn die Dreher angeblich komplett restauriert sind so bleibt es doch ein Altgerät.
Ich stehe jetzt vor der Entscheidung ein gebrauchten Plattenspieler oder doch ein Neugerät zu kaufen.
Sind denn diese Angebote in der Bucht seriös? Welche Ehrfahrungen hat vielleicht der eine oder andere mit solchen Angeboten gemacht ?
Ich selbst habe keine Ahnung wie man einen Dreher repariert und bin daher bei einem gebrauchten Gerät immer vorsichtig. Das soll eben nicht ein " Faß ohne Boden" werden sondern einfach nur in einer soliden Qualität LP's abspielen. Meine Musikrichtung bei den Vinyls geht von Rock überJazz bis zur Classic.
Angeschlossen wird der Plattenspieler an einen Pioneer SX-950.

Vielen Dank,

gruß
Andreas
TFJS
Inventar
#2 erstellt: 01. Mrz 2015, 17:32
Hallo,

vor diesem Problem stand ich auch vor einiger Zeit.
Ich habe mich dann für den Ankauf eines neuen Plattenspielers entschieden. Mein Budget war etwas größer und ich habe mir einen Acoustic Solid Classic Wood gekauft.

Bis 700,00 € würde ich mir heute" Pro-Ject Xpression III Comfort" kaufen.
Oder aus Nostalgie vielleicht einen Dual CS 460.

Die Gebrauchten haben in meinen Augen den Nachteil, dass du nicht weißt, wann etwas kaputt geht

PS:

Thorens TD 203 gäb's in Deinem Budget da auch noch, wenn du ein wenig suchst


[Beitrag von TFJS am 01. Mrz 2015, 17:37 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 01. Mrz 2015, 17:54
Ich habe mit gebrauchten Plattenspielern gute Erfahrungen gemacht. Man muss halt bei der Modellwahl schauen, dass man nicht eines der bekanntermassen eher anfälligen sondern eines der landläufig als robust geltenden Exemplare sucht. Ausserdem kann man auch Gebrauchtgeräre von Händlern kaufen, die Garantie bieten.

Denn etwas gilt es auch in die Waagschale zu werfen: Zur Blütezeit des Plattenspielerbaus in den 70er- und 80er-Jahren wurde in hohen Stückzahlen produziert. Heutige Neugeräte dagegen sind Kleinserien. Ergo kann da fürs Geld nicht mehr derselbe Materialeinsatz erwartet werden. Oder mit anderen Worten: Ein Mittelklassegerät der frühen 80er-Jahre wie z.B. ein Dual 704 wäre heute schon fast Oberklasse und würde neu einen fetten vierstelligen Betrag kosten.

Hier einige Bsp. von Vintage-Geräte mit gutem Ruf (Preise alles Schätzungen auf die Schnelle anhand meiner Beobachtungen):
- Technics SL-Q2, Q3, Q33 (gibt es alle unter 100.-)
- Technics SL-1600, 1610, 1700, 1710 (200-250.-)
- Saba PSP250, PSP350 (ca. 80.-)
- Dual 704, 721 (200-250.-)
- Hitachi PS38, PS48. PS58 (max. 100.-)
- Kenwood KD990, KD7010 (350-450.-)
- Denon 37f (um 250.-)
- Thorens TD320 (250-350.-)
- Revox B795 (250-300.-)

Zu bedenken gibt es, dass bei vielen Gebrauchten eine neue Nadel oder ein neues Tonabnehmersystem fällig ist. Letzteres gibt es in guter Qualität ab knapp über 100.- (Sumiko Pearl). Wer Wert auf einen feinen Nadelschliff legt wird ab ca. 170.- fündig (AT440Mla).

Dies indessen ist auch bei Neugeräten zu beachten. Was hier mitgeliefert ist nicht selten ziemlich unterirdisch und verlangt nach Hochrüsten.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 01. Mrz 2015, 17:55 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#4 erstellt: 01. Mrz 2015, 18:09
Hi,


honda99 (Beitrag #1) schrieb:
Mein Budget liegt bei max.700 Euro.


im Nachbarthread schrieb ich:


.JC. (Beitrag #10) schrieb:

ich hab Dir oben ein Angebot gemacht
(einen SL 1700 oder SL 1710 für 200 € mit AT 135 für 235 € sind 435 € VB)

dafür hast Du dann aber auch einen Dreher der was taugt !!
u. noch lange hält (ich gebe Dir auch 1 Jahr Garantie)


gilt auch für Dich.

Da musst Du lange suchen bis du etwas Besseres zu dem Preis findest.
Probiere es !
(dann weißt Du auch was du ggf. hast)
honda99
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 01. Mrz 2015, 18:26
Vielen Dank an Euch für die schnelle Hilfe und die ausführlichen Infos.
Ich bin ja auch mit Vinyl groß geworden(gehe ja auch schon auf die 50 zu ),habe mich aber mehr für Tape Decks interessiert. Aber über die Jahrzehnte haben sich schon jede Menge LP's angesammelt. Es ist halt nur schade wenn man diese nicht mehr abspielen kann. Es sind schon einige Raritäten darunter die ich auch nicht auf CD besitze.
Aus diesem Grund soll wieder ein Dreher angeschafft werden.
Werde mich nochmalig,wenn auch mit gemischten Gefühlen, in der Bucht nach gebrauchten Plattenspielern umschauen.
Kann man die momentanen Neugeräte um die 700 Euro in der Mittelklasse eingestufen ? Vielleicht mit einem hochwertigen Abtastsystem sogar etwas besser? Oder liege ich da völlig falsch.

gruß
Andreas
Tauern
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Mrz 2015, 18:27
Hallo Andreas,

ich will keinen Plattenspieler verkaufen

Hast du den Thorens noch? Hast du mal in Erfahrung gebracht, was eine Reparatur kostet? Eigentlich ist an den Dingern ja weniger Technik dran als den damaligen Japanern oder Dual.

Ein gutes gebrauchtes Gerät kann was sein - so man denn sowas zu einem vertretbaren Preis findet. Ich würde nur ein Gerät mit persönlicher Prüfung kaufen oder mit vollem Rückgaberecht - ohne Wenn und Aber.

Ansonsten gibts durchaus noch brauchbare neue Geräte. Habe neben zwei alten Technics und Dual Direkttrieblern eine neue "DJ-Fräse" DD2550 von Omnitronic. Ist mit einem Hifi-TA-System durchaus für Hifi-Zwecke brauchbar - macht Spaß. Es gibt Alternativen bei Neugeräten. Die heutigen Riementriebler sind allerdings im Verhältnis teuer, zumal wenn man bedenkt, dass es gute neue CD-Player von Denon, Onkyo, Pioneer oder Yamaha im Netz für unter 200 EUR gibt.

Grüße

Tauern
honda99
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 01. Mrz 2015, 18:39
Der Thorens ist schon vor langer Zeit "recycled" worden. Ich wollte da auch nichts mehr investieren.
Dann habe ich mich viele Jahre nicht mehr um eine Neuanschaffung gekümmert.

Gruß
Marsilio
Inventar
#8 erstellt: 01. Mrz 2015, 19:28
Hallo Andreas

Die Technics SL-1700 und 1710, welche Dir J.C. hier anbieten, übertreffen jeden der in diesem Thread genannten Spieler aus neuer Produktion. Zudem ist J.C. hier im Forum schon länger bekannt. Auch sein Preis geht absolut in Ordnung. Meines Erachtens sind das die besten Quellen, ich habe einen meiner Dreher ebenfalls von einem Uster hier aus dem Forum. Denn diese Leute verstehen was von der Sache und wissen allenfalls auch, wie man so ein Gerät vor dem Versenden verpacken muss, damit kein Schrott ankommt. Einzig er von ihm angebotene Audio Technica AT135-Tonabnehmer würde ich mir überlegen. Für wenig mehr (ca. 320.-) bekommst Du einen neuen Tonabnehmer mit Nadel mit einem raffinierteren Nadelschliff als elliptisch (z.B. Ortofon VM Silver, Audio Technica AT150MLX), der noch mehr aus der Plattenrille herausholt.

LG
Manuel
honda99
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 01. Mrz 2015, 19:29
Ein Dual CS 721 ist in der Bucht. Gefällt mir auch. Aber 369 EURO !
Das wiederum gefällt mir nicht !

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#10 erstellt: 01. Mrz 2015, 19:38

honda99 (Beitrag #9) schrieb:
Ein Dual CS 721 ist in der Bucht. Gefällt mir auch. Aber 369 EURO !
Das wiederum gefällt mir nicht !

Gruß
Andreas


Ist auch DEUTLICH zu teuer. Von privat finde ich 150-180 ok, wenn da ein schönes Shure V15III-Tonabnehmersystem mit noch guter Originalnadel dranhängt meinetwegen 200.-. Mehr nicht. Einzig vom Händler mit Garantie darf's etwas mehr sein.

LG
Manuel
Con-Hoolio
Inventar
#11 erstellt: 01. Mrz 2015, 20:38
Wenn es ein Neugerät sein darf, werfe ich mal spontan den Rega RP1 ins Rennen. Mit einem guten Tonabnehmersystem gibts den ab 500,- €.

Ich selbst habe den Rega P3/24, das ist der Vorgänger vom RP3. Ich nutze im Moment ein Rega Elys 2 und bin sehr zufrieden. Klar ist der RP3 deutlich teurer - aber mal ganz im Ernst: Ich glaube ein RP1 mit einem ordentlichen Tonabnehmersystem ist ein sehr guter Wiedereinstieg.
.JC.
Inventar
#12 erstellt: 02. Mrz 2015, 10:31
Hi,


Marsilio (Beitrag #8) schrieb:
Denn diese Leute verstehen was von der Sache und wissen allenfalls auch,
wie man so ein Gerät vor dem Versenden verpacken muss, damit kein Schrott ankommt.


ein wesentlicher Punkt.

Ich weiß sehr genau wie ich den SL 1700 sicher versende.
Wär ja nicht der Erste meiner Sammlung den ich wieder abgebe.

Ich mache dazu in der Verkaufsrubrik einen Thread.

Hier nur noch kurz der Tipp: wenn man mit einem TA für 200 - 300 € hört,
dann sollte man ihn an einen PhonoPre von 200 - 300 € hängen.

Das sieht dann zB so aus:

sl 1710 aikido

Ein AT 150 E (um 300 €) mit wunderbar seidigem Klang am Aikido phono 1 (um 250 €)
macht am SL 1710 definitv Laune (an Holz HS von Andreas, daneben der Olympus LS-5 zum digitalisieren).
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 02. Mrz 2015, 10:39
Hallo,

leider der absolut entscheidene Grund warum ich nur noch abhole.
Paketdienste gehen grob mit den Sendungen um und Verpackungen die den Normen nicht entsprechen gelten als fehlerhaft und es wird KEINERLEI Gewährleistung übernommen. Mit "grob" ist nicht der Fahrer gemeint der das Paket bis in die 4. Etage schleppen muss sondern die Sortieranlagen.
Da muss ein Karton auch schon mal 1,50 mtr. freien Fall überleben - schlimm fürs Innere wenns nicht sach- und fachgerecht gesichert ist


Selbst wenn Du Dir die Mühe machst den Leuten genau zu erklären was und wie sie es zu machen haben und bereit bist das Verpackungsmaterial zu liefern (ich hab ja schließlich genug davon) - es ist oft genug erschreckend wenn dann der Karton ankommt.

Von daher kann ich wirklich ernsthaft nur raten: NUR beim Händler per Paketdienstversand kaufen, dann hat man eine Chance bei Schäden vorzugehen oder ABHOLEN.


Peter
.JC.
Inventar
#14 erstellt: 02. Mrz 2015, 10:45

8erberg (Beitrag #13) schrieb:

Von daher kann ich wirklich ernsthaft nur raten: NUR beim Händler per Paketdienstversand kaufen, dann hat man eine Chance bei Schäden vorzugehen oder ABHOLEN.
Peter


oder bei mir, ich verpacke besser als jeder Händler.



wenn ich gut gelaunt bin mache ich dazu mal einen Fotothread:

Wie verpackt man einen Plattenspieler korrekt sicher ?
akem
Inventar
#15 erstellt: 02. Mrz 2015, 12:06

honda99 (Beitrag #7) schrieb:
Der Thorens ist schon vor langer Zeit "recycled" worden. Ich wollte da auch nichts mehr investieren.
Dann habe ich mich viele Jahre nicht mehr um eine Neuanschaffung gekümmert.

Gruß


Tja, das rächt sich jetzt...
Dieser Einstiegs-Thorens würde schon mal alles deutlich schlagen, was heute unter dem Namen Dual angeboten wird. Zur Orientierung: die 4xx Serie gab es in den 90ern zu Preisen von 200-400 DM...

Melde Dich mal im Analog-Forum.de an. Da werden derzeit ein paar Dreher angeboten. Vielleicht auch hier (hab grad nicht geschaut). Bei Forumsteilnehmern ist die Gefahr, übern Tisch gezogen zu werden, statistisch gesehen geringer. Und Mondpreise gibt's auch nicht. Auf ebay tummeln sich halt viele Leute, die keinen Blassen davon haben, WAS sie da eigentlich verkaufen und wie sie damit umgehen müssen. Und solange der Teller irgendwie dreht und noch eine Nadel sichtbar ist, wird das als uneingeschränkt funktionsfähig angepriesen, auch wenn der Nadelträger schon dreimal geknickt ist...

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 02. Mrz 2015, 15:21
Hallo,

@ .JC.: tja, wie das mit Anleitungen so ist.... die wird meist nur von denen gelesen die eh erst überlegen und dann handeln.

Und dann gibt es die die es genau andersrum tun... und da kannst Dir die Finger wundtippen, den Mund fusseliglabern - die wissen es eh besser und dann kommt wieder Schrott an.

Bisher sind auch alle Dreher die ich verschickt habe heile angekommen.
Liegt aber auch daran, dass ich Qual. 3.6 Kartons immer da habe, wie auch Füllmaterial, Luftpolster-, Schaum- und PE-Folie wie auch hochwertiges Klebeband....
und wohl auch daran, weil ich die Vorschriften der Paketdienste kenne...

Peter
Mer0winger
Stammgast
#17 erstellt: 02. Mrz 2015, 17:39
Hey ho,

habe ebenfalls sehr schlechte Erfahrungen mit Versendern aus Ebay gemacht. Auch wenn man den Leuten Anleitungen schickt, sie einem beteuern das sie sich daran halten und per Mail klärt dass sie für den Versand haften. Mehr als eine Lage Luftpolsterfolie ist selten drum. 2 Mal packte ich schon einen "zerdepperten" Plattenspieler aus. Einen Micro Seiki DD-35 und einen Kenwood 7010. Sowas hinterlässt tiefe Wunden sage ich Dir


Meine Empfehlung an dich wäre ein Kenwood KD990/7010/8030 (sind alle identisch). Schöne halbautomatische Geräte die wartungsunanfällig sind. Man sollte nur drauf achten einen MC Tonabnehmer zu verwenden da der Tonarm recht schwer ist.

Grüße

Max
honda99
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 02. Mrz 2015, 18:51
ja im moment ärgere ich mich auch ,das ich den Thorens net aufgehoben habe. Die Preise für gebrauchte gute Markengeräte der damaligen Zeit sind durchweg überzogen.
Aber wie es halt immer ist ! Die starke Nachfrage nach den Drehern regelt den Preis.

Werde mich weiter umschauen. Es hat ja keine Eile.

Gruß

Andreas
Burkie
Inventar
#19 erstellt: 02. Mrz 2015, 19:17
Hallo,

hast du dich schon entschieden - neu oder gebraucht?

Zum Testen eines Plattenspielers eignet sich eine Platte mit langsamer Klaviermusik sowie mit Klassichem Gesang, vornehmlich Frauenstimmen.
Leiert der Dreher, so klingt langsame Klaviermusik wie ein schlecht gestimmtes oder verstimmtes Klavier.

Macht der Tonabnehmer Verzerrungen, so kommen sie bei klassischem Frauengesang besonders deutlich zur Geltung.

Gut geeignet zum Testen nach Gehör ist z.B. die Testplatte "Klangerlebnis Stereofonie" geeignet...
http://www.discogs.c...onie/release/2580363

Gruß
honda99
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 03. Mrz 2015, 15:19
Hallo an alle,

Vielen Dank erst für die Hinweise und die rege Diskussion.

Die Ironie des Schicksals schlägt wieder zu. Ich habe einen Thorens TD 280(also das gleiche Modell welches ich damals hatte) für 160 Euro gefunden.
Der Plattenspieler soll angeblich in einem guten Zustand sein. Was auch immer das aussagen soll, muss man sich anschauen. Das Lager ist angeblich neu geölt.
Was für Kosten könnten im schlimmsten Fall auf mich zukommen um das Gerät richtig auf Vordermann zu bringen. Wie gesagt! ich habe keinen blassen Schimmer von dieser Technik und würde mich auch nicht daran vergreifen.
Also müsste das Gerät zu einem Fachmann gebracht werden.

Gruss

Andreas
akem
Inventar
#21 erstellt: 03. Mrz 2015, 16:26
Du wirst den Dreher nach Erhalt zusammenbauen müssen. Je nach Zerlegungszustans mußt Du den Riemen anlegen, Außenteller drauf und Matte drauf. Vielleicht noch Haube draufstecken. Dann Gegengewicht draufstecken, Tonarm ausbalancieren und die Auflagekraft und das Antiskating einstellen. Aber das solltest Du alles kennen.
Der Subteller sollte zum Versand drin bleiben, aber einige mm angehoben werden (ein dickes Stück Pappe zwischen Zarge und Subteller). Dann den Subteller mit Klebeband gegen Herausfallen sichern. Dann und nur dann bleibt auch das Öl im Lager. Ich würde aber trotzdem einen Ölwechsel machen und sicherstellen, daß das Lager randvoll ist (also mehrfach nachfüllen, bis was überläuft und den Überlauf dann wegwischen).

Bei einem gebrauchten Dreher mußt Du immer auch mit einer neuen Nadel oder einem neuen Tonabnehmer rechnen. Da beim TD280 der Arm nicht in der Höhe verstellbar ist, mußt Du Dir ggf was einfallen lassen, um den Tonabnehmer in die richtige Höhe zu bringen.

Das müßte es dann aber auch gewesen sein. Im absoluten Worst Case könnte das Kabel beim Verpacken knicken und einen Schaden davon tragen. Dann müßte man das halt noch wechseln...

Als neuen Tonabnehmer könnte man das Sumiko Pearl oder das Denon DL110 empfehlen (Sumiko in England rund 100€, das Denon kostet Straßenpreis ~200€). Wenn ein TA drauf ist, muß man halt schaun, was es ist und ob es dafür noch anständige Nadeln gibt bzw ob sich eine neue Nadel lohnt.
Einen Kabeltausch sollte jeder Bastler in Deiner Nähe für lau gegen Kostenerstattung machen können.

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#22 erstellt: 03. Mrz 2015, 16:35
Hallo,

eigentlich ist es mit der Lagerwartung getan.
In seltenen Fällen gibt es Probleme mit der optoelektronischen Abschaltung.
Abrutschende Riemen sind auch kein unbekanntes Feature beim 280.

Um das Gerät auf Vordermann zu bringen benötigst Du mindestens eine neue Nadel. Wenn das original verbaute Stanton 500 drauf klebt, oder ein anderes Alibisystem der Unterklasse, wäre ein vernünftiger Tonabnehmer in Betracht zu ziehen.
Ein Ortofon 530MKII oder Sumiko Pearl (und viele andere) passen dort sehr gut.
Sehr stylisch sieht an dem Tonarm die 2M Serie von Ortofon aus, ist aber vom Preis/Leistungsverhältnis nicht zu empfehlen.
Das Budget limitiert die Auswahl.

Gruß Evil
exAtelier
Stammgast
#23 erstellt: 03. Mrz 2015, 16:42
"Sehr stylisch sieht an dem Tonarm die 2M Serie von Ortofon aus, ist aber vom Preis/Leistungsverhältnis nicht zu empfehlen."

Na ja, soooooooooooooo schlecht ist es auch nicht

http://up.picr.de/21169971ga.jpg

Ich finde, der TD280 ist ein grundsolider Dreher aus der guten alten Plattenspielerzeit, der für das Anhören von alten
Platten von Zeit zu Zeit ganz gut zu gebrauchen ist.

Besser (und teurer) geht natürlich immer.

Grüße

exAtelier
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