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Vinylfritz
Neuling
#1 erstellt: 16. Jan 2014, 10:14
Hallo,

je weiter ich mich in die Materie einlese, desto unsicherer werde ich. Brauche jemand zum schwätze

Ich möchte mir dieses Jahr gerne einen Plattenspieler bis 400 € zulegen. Höre eher Krautrock, Psychedelic, Glam. Rec Yamaha RX 797 und Box Magnat Quantum 557. Jetz hab ich nen gebrauchten Hitachi 355 Dreher mit einem V15 IV System.
Kopfhörer und hauptsächlich eher Zimmerlautstärke wegen Pappwänden.

Hier in der March, bzw. EM FR jemand, mit dem ich mich austauschen kann? Toll wäre jemand mit verschiedenen Plattenspielern/Systemen um mir mal vorzuführen, was viele hier zwar wundervoll beschreiben können... ich aber OHREN brauche um es zu kapieren.

Greetz Manni
Detektordeibel
Inventar
#2 erstellt: 17. Jan 2014, 17:34

Jetz hab ich nen gebrauchten Hitachi 355 Dreher mit einem V15 IV System.


Du brauchst eigentlich keinen neuen Dreher, der HT 355 war zwar nicht das teuerste Teil, ist aber auch kein Schrott.
Wenn ein V15 MKIV drauf ist würd ich dafür schlicht ne Jico SAS Nadel kaufen...

Auf der technischen Seite ist das dann eh schon am oberen Ende was überhaupt bei Vinyl möglich ist.
Vinylfritz
Neuling
#3 erstellt: 17. Jan 2014, 21:56

Ehrlich? Das find ich aber fein ;-) Von dem Dreher, den ich für 20€ gekauft habe, finde ich hier so wenig, dass ich dachte, er wär eher nicht so der Bringer.
Also danke für den Tipp.

Nur noch ne Frage:
Zitat:Auf der technischen Seite ist das dann eh schon am oberen Ende was überhaupt bei Vinyl möglich ist.

Wie meinst du das? Warum gibt es dann Player die Tausende von € kosten?

Gruß Manni
Marsilio
Inventar
#4 erstellt: 17. Jan 2014, 22:20
Das V15 MKIV ist ein ziemlicher Knaller. Wie Detektordeibel schon geschrieben hat: Jico SAS-Nadel drauf! Solltest du dennoch den Plattenspieler wechseln - das V15 unbedingt behalten!
Detektordeibel
Inventar
#5 erstellt: 18. Jan 2014, 03:49

Wie meinst du das? Warum gibt es dann Player die Tausende von € kosten?


Warum baut Rolex noch Automatikuhren für Tausende von € wo eine Casio für 50€ die Zeit besser anzeigt und man nur die Batterie wechseln muss?
Ist halt Luxus, braucht man zwar nicht, ist aber schweinegeil wenn man hat.

Mit demselben Tonabnehmer wirste zwischen sagen wir mal nem "Transrotor Classic" und vergleichbaren Geräten wie deinem Hitachi wohl keinerlei Unterschied ausmachen können bei nem Blindtest der alleine macht sagen wir mal 97% vom Gesamtklang aus.
Das Laufwerk soll die Platte gleichmäßig im Kreis drehen und der hifi-Standard und hörbare Gleichlaufschwankungen die als "Leiern" in den Innenrillen auftreten wird hier weit unterschritten. - Ganz im Gegensatz zu mancher Neuware für 300€. Der Tonarm soll im Prinzip auch nur den Tonabnehmer Gerade halten das der schön durchläuft. - Das ist eigentlich alles.

Eigentlich, denn ab dann beginnen die Haarspaltereien, ist dieser TA für meinen Plattenspieler und den Rest der anlage geeignet? "Ich nehm den anderen der schaut besser aus. Aber der andere ist soviel teurer.. Das passt nicht mit meiner Musik" usw. usf. Ist mein Dreher gut genug für dies? oder jenes?" - Aber in der Praxis wird das alles gar nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird, selbst wenn die Papierwerte nicht perfekt passen und der Plattenspieler der windigeste von allen ist bedeutet bessere Nadel besseren Klang.

Diese japanischen Direkttriebler haben fast alle Gleichlaufwerte die bekommste heute bei Neugeräten überhaupt nicht mehr. Und mit nem SAS Schliff haste etwas was dem originalen MicroRidge für das Shure nahekommt (Nadel VN45MR, im original gesucht und teuer). Das V15 IV war auch mit der Standardnadel damals nicht billig - um die 180$.
Microridge-Schliffe holen die "beste" Feinauflösung aus der Plattenrille heraus. Das ist derselbe Schliff der bei diesen Luxus MC Tonabnehmern Verwendung findet die halt mit schönerem Goldgehäuse daherkommen etc. und allein schoon 800 oder 1200€ kosten sollen,

Für 20€ ist der Dreher geschenkt - mit dem System sowieso, vergleichbare Geräte gehen auf Ebay ca 80-100€ weg. Hitachi ist halt nicht gerade der Name der einem als erstes bei Plattenspielern einfällt das drückt auch die Gebrauchtpreise.


[Beitrag von Detektordeibel am 18. Jan 2014, 03:59 bearbeitet]
Vinylfritz
Neuling
#6 erstellt: 18. Jan 2014, 08:55
Manno Danke an euch, mein WE fängt somit klasse an. Wenn man sich als "Nicht-Tontechniker" hier in den Foren herumtreibt würde man am liebsten die Vinyls verkaufen und nur noch CDS hören .. . Was ja auch nett ist.. . aber nicht falsch verstehen: Platten, Cover etc. sind für mich eine viel "sinnlichere" Erfahrung.

Noch einen Tipp wie ich den Tonarm richtig einstelle? Bei dem einen oder anderen Stück z. B. den Dire Straits klingen einzelne ganz hohe Gitarrentöne leicht verzerrt und das kann doch evtl, daran liegen?
Derzeit beide Werte bei 1,25 (Gewicht und --. Pitch?)
LG Manni
Vinylfritz
Neuling
#7 erstellt: 18. Jan 2014, 15:56
....aaaah Nadelreinigen hat schon was geholfen.
Einstellungen ok so? 1, 25? Oder kann ich was draufpacken? Danke im voraus
raindancer
Inventar
#8 erstellt: 18. Jan 2014, 16:46
Muß den Vinylfritz etwas erden: V15IV ist brauchbar, aber ein Knaller isses ned. Ich fands grad noch ok fürs Geld. Danach kam das V15V MR - das ist top (Einer meiner größten Fehler, das verkauft zu haben). Anyway hast du per Zufall einen der besseren Tonabnehmer abbekommen.

Auflagekraft: Hat das Shure schon das Bürstchen (kann mich nicht mehr erinnern...). Wenn ja und du es runtergeklappt hast sind 1,25 zu mau, lieber 1,5...1,75. Ohne Bürstchen aber sind 1,25 ok.

aloa raindancer
Detektordeibel
Inventar
#9 erstellt: 18. Jan 2014, 17:46

Ich fands grad noch ok fürs Geld.


Zum AT91 Preis mit nem Plattenspieler dazu ist es doch OK.

Mit besserer Nadel wird die Frage ob V15 III oder V oder IV eh "geglättet" - selbst wenns V15 MKIV "nur" mit nem M97xe mithalten könnte wär es wurst.
raindancer
Inventar
#10 erstellt: 18. Jan 2014, 18:51

Detektordeibel (Beitrag #9) schrieb:
Zum AT91 Preis mit nem Plattenspieler dazu ist es doch OK.

Du Scherzkeks. Ich hab damals so ca. 300,- DM gezahlt, wofür man etwa eine Woche arbeiten mußte.

aloa raindancer
Detektordeibel
Inventar
#11 erstellt: 18. Jan 2014, 20:23
Wow, also heute gefühlte 300-400€, und wenn es damals für das Geld mit Standardnadel "grad noch so ok war" dann kanns für 20€ ja heute nicht schlecht sein, oder?
Vinylfritz
Neuling
#12 erstellt: 18. Jan 2014, 20:48
@raindancer ⇒ yes mit Bürstchen dran . LOL da hab ich irgendwo im Hinterkopf ein Filmzitat aus irgendeiner geilen Komödie(?), , , grübel , , , "SCHWARZE ! !! ! Mit Bürstchen dran !" (ging um Verhüterlis)
Ja klar bin ich "geerdet" aber auf ne lockere Art. Mein Dreher ist nicht der high end Top-Act aber ich hab keinen Müll gekauft... das ist das Wichtigste und ich kann gel. Platten kaufen und muss nicht das Risiko eingehen, ein paar Hunderter auszugeben und vielleicht doch noch reinzufallen. Vinyls machen mir einfach wahnsinnig Spaß!

@ Detector ⇒ danke für die wirklich gute und ausführliche (!) Antwort, bei der man als Neuling nicht gleich das Gefühl hat, ein völliger Depp zu sein.

Hach und meine selbstgemixte Knostisuppe ist sooo coool... alles so schön bunt hier...schweb
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