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Benötige Hilfe bei Plattenspielerkauf

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Autor
Beitrag
Frankenheimer
Stammgast
#1 erstellt: 01. Dez 2008, 12:02
Guten Morgen,

ich möchte mir Anfang des nächsten Jahres einen "neuen" Plattenspieler zulegen. Neben der Möglichkeit die Platten aus den 70ern wieder abspielen zu können, bin ich zuversichtlich auch für meinen aktuellen Musikgeschmack genug Scheiben zu finden.

Verstärker hätte ich zwar genug, allerdings möchte ich im Wohnzimmer keine 2 Verstärker stehen haben, deshalb sollte das Ding an einem Onkyo 506 AV Receiver angeschlossen werden. Mag zwar nicht die Ideallösung sein, aber ich möchte keine Disco beschallen und bezweifle dass meine LS da große Nachteile offenbaren würden (HECO VICTA)

Da der Verstärker keinen Phono Eingang mehr hat, bräuchte ich also zunächst einen Phono Vorverstärker. Was sollte man da einkalkulieren und welche Modelle sind empfehlenswert? Ich wollte max. 100€ ausgeben, eher weniger.

Bei Plattenspielern wurde mir die Technics 1200er Reihe empfohlen. Ich möchte allerdings kein Neugerät sondern lieber ein gut erhaltens gebrauchtes. Ich hatte mein Budget so bei 300Euro angesetzt...ist da was machbar?

Ich hätte am liebsten eine Adresse wo ich von händlern gebrauchte Geräte kaufen kann.

Ich weiss auch nicht ob der Technics überhaupt die Richtige wahl ist, oder ob es da vielleicht noch bessere Spieler fürs ähnliche Geld gibt.

Ich hoffe, ihr könnt mir da etwas helfen...
Metal-Max
Inventar
#2 erstellt: 01. Dez 2008, 12:25
Einen Technics 12xx mit brauchbarem System für 300€ zu finden könnte schwierig werden, da braucht man schon etwas Glück.

Als Phono-Pre ist in dieser Preisklasse der NAD PP2 zu empfehlen.
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 01. Dez 2008, 14:22
Bei dem Budget ein 1210? Vergiss es!
Ja, für 300€ bekommt man schon einen 1210, das sollte weniger das Problem sein (meiner kostete 271 zzgl. Versand), allerdings kriegst Du für 30-50€ kein System, das den 1210 auch nur ansatzweise ausreizt. Den Hunni mehr, den Du für'n PP2 investieren wolltest, würde ein Nagaoka MP150 (knapp) ermöglichen. Das wär dann schon eine Liga, die den 1210 nicht ganz limitiert. Fehlt dann aber der Phonovorverstärker, der PP2 wird dem Gerät auch nicht gerecht, also etwas in der Größenordnung Vanguard 2, X-LPS V3, Supa 2.0, 3.0,... Fehlen schlussendlich 200€ roundabout, selbst bei Gebrauchtkauf.
3 Möglichkeiten:

- länger sparen (das Vernünftigste)
- Schund kaufen (also System und Phono-Pre, das dem Gerät nicht gerecht wird) und sich ärgern, dass es doch nur mistig klingt (verzichte besser drauf)
- runtergerittene DJ-Huren kaufen und nach kürzester Zeit viel Geld in die Revision des 1210 stecken, dann könnt es mit dem Budget - zumindest erstmal - trotzdem klappen. Aber wer will sowas?

Sorry, will nur realistisch sein!
Frankenheimer
Stammgast
#4 erstellt: 01. Dez 2008, 15:29

1210-Fan schrieb:
Bei dem Budget ein 1210? Vergiss es!
Ja, für 300€ bekommt man schon einen 1210, das sollte weniger das Problem sein (meiner kostete 271 zzgl. Versand), allerdings kriegst Du für 30-50€ kein System, das den 1210 auch nur ansatzweise ausreizt. Den Hunni mehr, den Du für'n PP2 investieren wolltest, würde ein Nagaoka MP150 (knapp) ermöglichen. Das wär dann schon eine Liga, die den 1210 nicht ganz limitiert. Fehlt dann aber der Phonovorverstärker, der PP2 wird dem Gerät auch nicht gerecht, also etwas in der Größenordnung Vanguard 2, X-LPS V3, Supa 2.0, 3.0,... Fehlen schlussendlich 200€ roundabout, selbst bei Gebrauchtkauf.
3 Möglichkeiten:

- länger sparen (das Vernünftigste)
- Schund kaufen (also System und Phono-Pre, das dem Gerät nicht gerecht wird) und sich ärgern, dass es doch nur mistig klingt (verzichte besser drauf)
- runtergerittene DJ-Huren kaufen und nach kürzester Zeit viel Geld in die Revision des 1210 stecken, dann könnt es mit dem Budget - zumindest erstmal - trotzdem klappen. Aber wer will sowas?

Sorry, will nur realistisch sein!


hier is nix sorry ;-) ich möchte schließlich keinen schund kaufen. ich merke schon, ich habe in meiner übersicht wohl den fehler gemacht das System nicht in die kalkulation aufzunehmen. das mag zwar etwas laienhaft klingen (bin ja auch mehr oder weniger absoluter neueinsteiger), aber ich dachte das wäre "dabei" wie würde es denn bei den neugeräten aussehen...also das MK2 SL-1200. das wird ja für ca. 430euro verkauft. ist da kein tonabnehmer system dabei? denn, bevor ich hier nen riesenaufwand fahre um so ein system noch dazuzuholen wenn ichs neu dazubekäme.....

gibt es denn shops bei denen ich sowas evlt. in GUTEM gebrauchten zustand bekäme.... ich habe eine gewisse abneigung mir sowas bei ebay zu holen, sofern dort nicht ein hifi-händler selbst am werk ist...denn da traue ich den leute die verpackungskünste nicht zu..

ich komme aus raum münster...vielleicht gibts ja hier im umkreis was.


[Beitrag von Frankenheimer am 01. Dez 2008, 15:30 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#5 erstellt: 01. Dez 2008, 15:55
wenn du die speziellen Features eines 1210 nicht brauchst , also das sehr hohe Gewicht ( um Rückkopplungen zu minimieren ) sowie die schnelle Hochlaufzeit ( DJ - Betrieb ) kauf dir doch einfach einen kleineren , der hat dann unter Umständen sogar Volautomatik , Halbautomatik aber auf jeden Fall !

Das wäre zB. die serie SL - Q2 und SL - Q3 , beide haben ebenfalls ein Aluminiumchassis , den gleichen Tonarm , aber mehr Komfort und sind nicht pitchbar .

Kosten in der Bucht zw. 80 - 150 Euro ( dann schon absolut gut erhalten ) .

Aus der Zeit von ca. 1977 - 1982 gibt es da jede Menge Geräte von Technics , kommt drauf an was du wirklich brauchst , Geschwindigkeitsregelung nur zum Musik hören ist ja nicht wirklich notwendig , schon garnicht in dem breiten Bereich eines DJ - Drehers .

Die späten DD Geräte sind sogar bei geschlossener Haube bedienbar , ich finde das gut .

Gerrit


[Beitrag von killnoizer am 01. Dez 2008, 15:56 bearbeitet]
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Dez 2008, 17:12
Nein, bei den 439€ ist leider kein System dabei. Das schlägt - je nach Geschmack - mit gut über 100€ bis open End zu Buche und hier kommt der Klang her!
Der 1210 bringt zwar - wichtige - gute Messwerte in Gleichlauf, Rumpeln usw., aber schlussendlich macht der Tonabnehmer die Musik. Hier würd ich wirklich nicht sparen.
Was eBay angeht: ich hatte auch meine Bauchschmerzen, glaub mir! Schlussendlich hatte ich aber Glück, ein guter Freund von mir ebenso. Bei ihm wurde die Versandanweisung haarfein beachtet, bei mir wohlwollend ignoriert. Heil angekommen ist er glücklicherweise trotzdem. Meinen nächsten 1210 kaufe ich aber definitiv neu, dann weiß ich 100%ig, wer das Ding wie bedient hat, ab der ersten Minute. Denn bei mir war es so, dass die "neuwertige DJ-Nadel" (so der Wortlaut) ohne Diamant bei mir ankam. Sei's drum, ich wollt das Ding eh nicht nutzen...
gdy_vintagefan
Inventar
#7 erstellt: 01. Dez 2008, 17:12
Und wenn Du auf die Quartzregelung auch noch verzichten kannst, dann sieh Dir den SL-D2 (von 1979/80) auch noch mal an. Den hatte ich vor einigen Monaten mal für kurze Zeit, er ist ein sehr wertiges, gut klingendes und auch gut aussehendes Gerät.

Ich hatte auch mal den SL-QD22, dieser ist wieder mit Quartzregelung (beide Geräte sind übrigens Halbautomaten). Leider lässt die Verarbeitungsqualität schon stark nach, man merkt schon, dass dieses Gerät jünger ist (ich schätze mal, es wurde zwischen ca. 1985 und 1990 gebaut), aber klanglich hat mich dieses Gerät auch sehr überzeugt. Nachteil: der SL-QD22 ist für T4P-Tonabnehmer ausgelegt, während man an den SL-D2 ein "übliches" Halbzollsystem montieren kann.

Ich habe beide Technics in diesem Jahr verkauft (habe nämlich noch ein paar andere Spieler und kann hier nicht so viele halten) - und dabei Preise zwischen 30 und 40€ erzielt, wobei der D2 wohl höher gehandelt werden dürfte. Also kannst Du für 50€ inkl. Versand durchaus so ein Gerät bekommen, was ich mehr als günstig finde.

Gruß
Michael


[Beitrag von gdy_vintagefan am 01. Dez 2008, 17:13 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#8 erstellt: 01. Dez 2008, 17:36
Guter Beitrag von Michael , ganz genau , die Quarzregelung ist faktisch albern und nur für's Plattenspielerquartett wichtig ...

Kann ausserdem leicht defekt werden ( bei den unterseitig lackierten Tellern ) .

Die Gleichlaufschwankungen sind alle jenseits von Gut und Böse .
Ein schönes Leichtgewicht ist auch der SL - D 303 .

Bei den T4P Drehern gibt es eine Ausnahme , der QX - 300 besteht aus Aluminium ! und ist ein wirklich toller Plattenspieler , immer für unter 100,- zu haben . Und es gibt wirklich noch einige gute Systeme für diese Norm , Justageprobleme sind damit ausgeschlossen .

check this out :

http://www.vintagetechnics.info/turntables.htm
MikeDo
Inventar
#9 erstellt: 01. Dez 2008, 20:24
Hallo Daniel.


Ich hätte am liebsten eine Adresse wo ich von händlern gebrauchte Geräte kaufen kann.



Da Du ja aus dem Münsterland kommst, dürfte eine kleine Fahrt in Richtng Dortmund kein Problem darstellen.

Hier kannst Du Dir gebrauchte Geräte anschauen, probehören etc.

Im Laden selber steht selbstverständlich mehr, als auf der Website.


killnoizer
Inventar
#10 erstellt: 02. Dez 2008, 08:51
wow !!

Alleine der SONY PS - 8750 wäre die Reise schon wert !



DAS ist wirklich ein guter Plattenspieler ,
die anderen kenne ich nicht so gut .


Schau dich mal in denfinsteren An - und Verkaufsläden um , die auch Videospiele und Handys verkloppen .

Da habe ich schon manch unbeachtetes Schnäppchen gefunden ,oder such dir bei Ebay Angebote in deiner Region raus .

Viel Erfolg bei der Jagd .
Frankenheimer
Stammgast
#11 erstellt: 03. Dez 2008, 20:32
was ist von der technics SL-1700 Reihe zu halten und wieviel sollte man für ein solches System hinlegen?

http://www.springair...cs_SL_1700206965.htm

hier wäre auch ein tonsystem dabei. ist dieser plattenspieler klanglich und haptisch mit dem sl-1200 vergleichbar? wenn die unterschiede z.b. darin liegen würden dass der sl-1200 funktionen bietet, die vielleicht für dj´s interessant sind, von mir aber eh nie benötigt würden..dann wäre das auch preislich gesehen eine ganz andere hausnummer.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 04. Dez 2008, 00:28
Hallo!

Neben einigen anderen Plattenspielern habe ich auch einen SL-1700. Die SL-1600,(Vollautomat) SL-1700 (Halbautomat) SL-1800 (Non Automat) Serie war seinerzeit eine Nummer kleiner als die berühmte SL-1300-1500 Serie. Die SL-1600-1800 Serie ist etwas Leichter gebaut, es ist mehr Kuststoff verbaut, die Motoren sind kleiner und die Teller leichter. Die Geräte besitzen ebenfalls eine Servoregelung und haben gegenüber der größeren Serie sogar bessere Runpel- und Gleichlaufwerte (SL-1300-1500er Serie: Rumpelabstand = 70dB Gleichlaufschwankungen = 0,03%. SL-1600-1800 Serie: Rumpelabstand = 78 dB! Gleichlaufschwankungen = 0,025%)

Diese technischen Werte werden auch vom SL-1200 MKII erreicht aber nicht übertroffen. Nur der berühmte Technics SP-10 erreich da noch deutlich bessere Werte. Die SL-1600-1800er Reihe besitzt ebenfalls die bekante Aluminiumzarge wie der SL-12xx MKII und verfügt obendrein noch über ein Subchassis. Die Plattenspieler sind recht robust und sehr empfehlenswert. Allerdings ziehe ich aus rein persönlicher Vorliebe die SL-1300-1500er Serie vor.

MFG Günther
Frankenheimer
Stammgast
#13 erstellt: 04. Dez 2008, 10:09

Hörbert schrieb:
Hallo!

Neben einigen anderen Plattenspielern habe ich auch einen SL-1700. Die SL-1600,(Vollautomat) SL-1700 (Halbautomat) SL-1800 (Non Automat) Serie war seinerzeit eine Nummer kleiner als die berühmte SL-1300-1500 Serie. Die SL-1600-1800 Serie ist etwas Leichter gebaut, es ist mehr Kuststoff verbaut, die Motoren sind kleiner und die Teller leichter. Die Geräte besitzen ebenfalls eine Servoregelung und haben gegenüber der größeren Serie sogar bessere Runpel- und Gleichlaufwerte (SL-1300-1500er Serie: Rumpelabstand = 70dB Gleichlaufschwankungen = 0,03%. SL-1600-1800 Serie: Rumpelabstand = 78 dB! Gleichlaufschwankungen = 0,025%)

Diese technischen Werte werden auch vom SL-1200 MKII erreicht aber nicht übertroffen. Nur der berühmte Technics SP-10 erreich da noch deutlich bessere Werte. Die SL-1600-1800er Reihe besitzt ebenfalls die bekante Aluminiumzarge wie der SL-12xx MKII und verfügt obendrein noch über ein Subchassis. Die Plattenspieler sind recht robust und sehr empfehlenswert. Allerdings ziehe ich aus rein persönlicher Vorliebe die SL-1300-1500er Serie vor.

MFG Günther


danke erstmal für deine ausführliche antwort. demnach gehört das 1700 wohl zu den bis heute bezahlbaren technics systemen die noch nicht völlig im plastik-wahn der neuzeit zugeordnet werden können. das wäre dann also definitv ein kandidat für meinen kauf.

ich habe micht gestern noch mit einem alten kollegen gequatscht den ich schon seit einigen jahren aus einem forum kenne und der auch in diesen bereichen auch privat und beruflich viel kontakt mit hifi und bühnentechnik hat. und er hätte noch einen...

Technics SL-1210MK2 häufig gebraucht aber kein DJ einsatz, nur halt musikhören. ungefähr baujahr 2006.

würde dazu ein Shure M44-7 + neuer Nadel bekommen. preislich läge es auch ungefähr bei dem, was ich ursprünglich auch "insgesamt" für den plattenspieler eingeplant habe. zudem hätte ich da die gewissheit, dass er sich beim verpacken mühe gibt und das teil nicht lieblos wie es bei ebay passieren könnte in eine kiste geworfen wird.

insgesamt gbe ich ja zu, dass das system vermutlich für meine zwecke völlig oversized ist, das problem dass ich bei den ganzen anderen technics geräten habe ist einfach, dass diese zwar gut, aber von mir weder vorher besichtigt noch angehört werden können. beim mk2 hätte ich die möglichkeit mir mal ein neugerät in münster (elevator.de) anzuschauen und vermutlich sogar die kombination Mk2 - shure m44-7 anzuhören. ich finde sowas, ähnlich wie beim lautsprecherkauf mitunter wichtiger als irgendwo 100euro einzusparen. ich höre lieber das gesamtsystem vorher.

ich werde mich deshalb mal nächste woche aufmachen um mir mal so ein mk2 system im einsatz anzuhören. es sei denn hier kommt jetzt der große aufschrei dass das angebot völlig daneben ist.

man darf ja auch nicht vergessen, das tonabnehmersystem ist ja nicht drauf verschweisst... ich kann es ja irgendwann immer noch tauschen sofern es die klanglichen qualitäten des technics nicht im entferntesten ausreizt... aber bis dahin möchte ich mir erstmal etwas erfahrung ansammeln.

es bleibt immer noch die frage nach dem geeigneten phono-vorverstärker... mir wurde übrigens auch von ihm ein NAD empfohlen. hier wurde mir neben eben diesen auch die Vanguard 2, X-LPS V3, Supa 2.0, 3.0 genannt. letztere scheinen mir aber zum teil deutlich über meiner schmerzgrenze zu liegen.

wie sieht es mit diesen phono verstärkern aus, gibt es da große ausfallraten nach einigen jahren oder kann ich davon ausgehen, wenn man sowas gebraucht kauft, dass dort auch in diesen modellreihen noch lange freude dran bleibt...

gibt es preislich nichts zwischen dem NAD PP2 und den genannten Vanguard, x-lps und supa systemen?
MikeDo
Inventar
#14 erstellt: 04. Dez 2008, 12:19

es bleibt immer noch die frage nach dem geeigneten phono-vorverstärker... mir wurde übrigens auch von ihm ein NAD empfohlen. hier wurde mir neben eben diesen auch die Vanguard 2, X-LPS V3, Supa 2.0, 3.0 genannt. letztere scheinen mir aber zum teil deutlich über meiner schmerzgrenze zu liegen


Naja, NAD sind schlichte Einsteigergeräte. Empfeheln kann ich den Trigon Vanguard. Ob I, oder II entscheidet das Portemonnaie. Der Trigon I ist schon wirklich gut. Anpassbar, kann MM und MC und kostet um die 150 Euro.

Den SUPA 2.0 GM-C wird ab und an in der Bucht angeboten ist ein gutes Gerät, besser als der NAD. Er ist anpassbar, kann MM und MC und kostet - wenn er angeboten wird - so um die 80 Euro.

Der SUPA 3.0 ist auf Trigon II Niveau und kostet ne Ecke mehr.



wie sieht es mit diesen phono verstärkern aus, gibt es da große ausfallraten nach einigen jahren oder kann ich davon ausgehen, wenn man sowas gebraucht kauft, dass dort auch in diesen modellreihen noch lange freude dran bleibt...


Also, mir ist keine Phonovorstufe untergekommen, die irgendwann einen Ausfall hatte. In Bezug auf Leistung und Verarbeitung (Haptik) lege ich Dir den Trigon Vanguard I nahe.


gibt es preislich nichts zwischen dem NAD PP2 und den genannten Vanguard, x-lps und supa systemen?


Wozu?


ruedi01
Gesperrt
#15 erstellt: 04. Dez 2008, 14:17
Zunächst vorweg, ich habe den SL-1210 M5G mit Ortofon MC Rondo red an einer Vanguard II.

Ich habe fast ein Jahr intensiv nach einem neuen Dreher gesucht und bin auf die genannte Kombi gekommen, mit der ich hoch zufrieden bin.

Ich möchte das, was 1210-Fan in Posting Nr. 3 gesagt hat unterstreichen! Einen billigen gebrauchten 1210ner gibt es nicht, es sei denn er ist irgendwie defekt oder eben eine runter gerittene DJ-Hure. An beidem hättest Du keinen Spaß!

Das Nagaoka-System wird immer wieder in Zusammenhang mit dem 1210ner genannt, wenn es darum geht ein sehr preiswertes aber noch halbwegs angemessenes System für den Technics zu bekommen. Ich habe gehört, dieses System bekommt man u.a. preiswert bei Conrad Elektronik.

Die kleinste Lösung für ein wirklich audiophiles Vergnügen mit dem Technics wäre allerdings ein Ortofon 2M blue in Verbindung mit einem Supa oder Vanguard. Nach meiner bescheidenen Meinung….

In Zusammenarbeit mit dem Nagaoka-System reicht sicher ein preiswerter Einsteiger PhonoPre wie der NAD PP2 oder die Pro-ject Phonobox II. Da Phonovorverstärker sehr selten kaputt gehen und auch sehr einfach zu verpacken sind, kann man hier auch den Gebrauchtkauf mit postalischer Lieferung wagen.

Bei dem Tonabnehmer hingegen würde ich nicht gebraucht kaufen. Es sei denn, der Verkäufer kann Dir glaubhaft versichern, dass das System noch nicht viele Betriebsstunden auf dem Buckel hat. Sonst ist im Bälde ein Nadelwechsel fällig und der kostet bei preiswerten Systemen nicht viel weniger, als der Kauf des kompletten Systems mit Nadel.

Der Gebrauchtkauf eines Plattenspieler käme für mich ehrlich gesagt nur in Frage, wenn der Verkäufer ein Händler ist (da habe ich Gewährleistung und idR. verpackt ein Händler professionell). Von Privat würde ich nur kaufen, wenn ich den Dreher selber abholen könnte, und die Angaben zum Dreher (inkl. der Fotos) einen vollständigen und ordentlichen Eindruck hinterlassen!

Was kann man getrost gebraucht kaufen? Wie schon gesagt, der 1210/1200er ist da keine so gute Idee. Hörbert hat ja schon einige Alternativen genannt, die älteren Technics DDs aus der großen Hifi-Zeit. Aber auch andere gute Japan-Direct-Drives z.B. von Sony, Yamaha usw. sind sehr empfehlenswert.

Wonach Du aber auch auf jeden Fall gucken solltest wären die alten Dual. Vor allem die Direct Drives CS 704, 724, 604, 624 sind sehr gut und man findet sie recht häufig in der Bucht. Für mein Dafürhalten sind diese Duals sogar noch einen Tick besser als alle Japan-DDs.

Gruß

RD
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 04. Dez 2008, 15:16

ruedi01 schrieb:
Das Nagaoka-System wird immer wieder in Zusammenhang mit dem 1210ner genannt, wenn es darum geht ein sehr preiswertes aber noch halbwegs angemessenes System für den Technics zu bekommen. Ich habe gehört, dieses System bekommt man u.a. preiswert bei Conrad Elektronik.

Ja, aber Du meinst ein anderes Nagaoka, das bauähnlich/baugleich mit dem 270er Technics ist/war.
Das Teil kostet neu irgendwas um die 50€ rum, das MP150 kommt auf UVP irgendwas um die 190€.
ruedi01
Gesperrt
#17 erstellt: 04. Dez 2008, 15:57
1210-Fan schrieb:


Ja, aber Du meinst ein anderes Nagaoka, das bauähnlich/baugleich mit dem 270er Technics ist/war.
Das Teil kostet neu irgendwas um die 50€ rum, das MP150 kommt auf UVP irgendwas um die 190€.


...dann habe ich mich da wohl vertan...

Gruß

RD
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 04. Dez 2008, 17:53
Aber selbst das 311er (ich glaube, das war die Bezeichnung für den "Neu-Technics-270er") ist für den Preis eine feine Sache!
Mehr geht halt immer und ich würde - wenn ich schon so ein gutes Laufwerk kaufe - nicht gerade am System sparen...
ruedi01
Gesperrt
#19 erstellt: 05. Dez 2008, 08:30
1210-Fan schrieb:


Aber selbst das 311er (ich glaube, das war die Bezeichnung für den "Neu-Technics-270er") ist für den Preis eine feine Sache!
Mehr geht halt immer und ich würde - wenn ich schon so ein gutes Laufwerk kaufe - nicht gerade am System sparen...


So würde ich das ja auch sehen...

Nur sind die Budgets halt begrenzt, kann ja nicht jeder mal eben 1350 € in seinen 1210ner investieren, mit allem drum und dran.

Der Dreher ist eine Anschaffung für's Leben, der geht bei ordentlicher Behandlung in den nächsten dreißig Jahren nicht kaputt und was wirklich besseres gibt, zumindest für vergleichbares Geld auf keinen Fall. Da kann man durchaus erst mal mit einer 'kleinen Lösung' Anfangen. D.h. ein System für knapp 80 € und nochmal einen PhonoPre für unter 100 €. So etwas ist ja auch schon durchaus brauchbar.

Wenn man dann nach ein paar Jahren mehr will, kann man den alten Kram wieder ordentlich verkaufen - zumindest für eine PP2 oder eine Phonobox II bekommt man auf dem Gebrauchtmarkt immer einen ordentlichen Kurs. Danach kann man ja 'richtig' einsteigen.

Diese Möglichkeit verbaut man sich ja nicht....

Gruß

RD
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 05. Dez 2008, 08:39

ruedi01 schrieb:

Nur sind die Budgets halt begrenzt, kann ja nicht jeder mal eben 1350 € in seinen 1210ner investieren, mit allem drum und dran.

Mein Budget war/ist auch begrenzt, so ist das nicht. Gerade aus dem Grund hab ich lieber was Gescheites gekauft, als mich mit Schrott rumzuärgern.
All inclusive (incl. Versandkosten) habe ich für Dreher, System, Headshell und X-LPS V3 547€ bezahlt. Dafür kann man's doch nicht selber bauen, oder?
ruedi01
Gesperrt
#21 erstellt: 05. Dez 2008, 08:40
...Du Pfennigfuchser...

Gruß

RD
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 05. Dez 2008, 08:46

ruedi01 schrieb:
...Du Pfennigfuchser...

Gruß

RD

Liegt bei mir in den Genen...

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

bin Schwabe
Frankenheimer
Stammgast
#23 erstellt: 05. Dez 2008, 09:04

Der Dreher ist eine Anschaffung für's Leben, der geht bei ordentlicher Behandlung in den nächsten dreißig Jahren nicht kaputt und was wirklich besseres gibt, zumindest für vergleichbares Geld auf keinen Fall. Da kann man durchaus erst mal mit einer 'kleinen Lösung' Anfangen. D.h. ein System für knapp 80 € und nochmal einen PhonoPre für unter 100 €. So etwas ist ja auch schon durchaus brauchbar.

Wenn man dann nach ein paar Jahren mehr will, kann man den alten Kram wieder ordentlich verkaufen - zumindest für eine PP2 oder eine Phonobox II bekommt man auf dem Gebrauchtmarkt immer einen ordentlichen Kurs. Danach kann man ja 'richtig' einsteigen.

Diese Möglichkeit verbaut man sich ja nicht....


du sprichst genau das aus was ich eigentlich vorhabe. ich kann durchaus verstehen dass sich hier einigen leuten die haare sträuben wenn ich anfange amp und system in einem budget von unter 200euro einzukalkulieren...aber hey... die basis ist mit dem 1210er doch super und ich fange ja schließlich auch erstmal an. weder amp noch tonsystem dürften für die ersten 1-2 jahre groß an wert verlieren und verkaufen kann ich sie bestimmt dann immer noch. und vielleicht ist die diskussion auch hinfällig. vielleicht bin ich schon mit diesen einfachen dingen rundum zufrieden und müsste erstmal mehr geld in meine ganze anlage stecken bevor ich überhaupt einen mehrwert gegenüber einem 3mal so teurem system heraushören kann.... der 1210 wird mir ja schon nicht kaputtgehen in den nächsten 10-15 jahren vielleicht auch länger wenn man ihn gut behandelt.

ich möchte mich da aber wirklich nicht festlegen, ich höre mir mal, sofern der händler da kulant und zuvorkommend ist, mal die unterschiedlichsten konstellationen an und vielleicht höre ich dann ja wirklich direkt...ok alles in der kategorie unter 100euro klingt irgendwie....schlecht...vielleicht höre ich ja auch gar nix. aber ohne sowas mal gehört zu haben ist das für mich natürlich wahnsinnig schwer einzuschätzen.
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 05. Dez 2008, 09:09
In dem Preisbereich würde ich mal sagen:

- http://cgi.ebay.de/N...QQrdZ1QQcmdZViewItem

- nach einem gebrauchten Vanguard 2 Ausschau halten (sollte für das Budget drin sein, der Vanguard 1 ganz sicher, wenn er denn mal angeboten wird) oder halt ein neuer PP2

- Gummimatte entfernen und Filzmatte auflegen, klingt für meine Ohren besser (gut, ist Geschmackssache, ich kann ja nur raten, was ICH in der Situation machen würde)

Viel Spaß!
ruedi01
Gesperrt
#25 erstellt: 05. Dez 2008, 09:54

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

...meine Frau kommt auch aus Schwaben, das macht es so schwer gewisse Investitionen in Sachen Audio und Video durchzusetzen.


Aber sie lebt nun mal im Rheinland, genauer gesagt im Ruhrpott, seit jetzt über 22 Jahren, da hat sie sich halt anzupassen, basta!!

@Frankenheimer

Die Unterschiede zwischen (durchaus brauchbaren) Einsteigersystemen bis ca. 100, 150 € und Tonabnehmern der gehobenen Mittelklasse (300 bis 500 €) sind schon recht deutlich.

Meist findet man im Einsteigerbereich Systeme, die sich für eine bestimmte Musikart ganz ordentlich eignen. Grados sind recht gut für Klassikliebhaber, die Denons sollen es ganz gut mit Rock und Pop können, die kleinen MCs von Ortofon auch. Mein altes MC9 war für Rockmusik auch sehr ordentlich (schnell und knackig), für Klassik (oder jede andere Art von Stimmen und Musik mit akustischen Instrumenten) fehlte es aber klar im Grundton und ein richtiger Tiefbass war auch nicht vorhanden. Immerhin hatte ich damit fast 20 Jahre Spass.

Einen richtigen Universalisten, der sowohl für Klassik die nötige saubere Tonalität mitbringt, als auch für Rock und Pop schnön knackig aufspielt ist aber für unter 300 € nur schwer zu bekommen. Mein aktuelles Rondo MC red ist so ein feiner Universalist. Klar gibt es noch besseres, aber es ist schon beeindruckend, wie groß der Unterschied zum MC9 ist, damit hätte ich nicht gerechnet.

Aber man sollte bedenken, dass sich diese Unterschiede erst offenbaren, wenn auch der Rest der Kette (Verstärker, Lautsprecher und nicht zuletzt die Raumakustik) die Unterschiede herausarbeiten kann. In so fern kann ich Deinen Standpunkt durchaus nachvollziehen.

Gruß

RD
MikeDo
Inventar
#26 erstellt: 05. Dez 2008, 13:21
Übrigens, hier bietet ein Kollege im AAA Forum einen Trigon Vanguard I an. Wie ich finde zu einem guten Preis.

Klicken




[Beitrag von MikeDo am 05. Dez 2008, 13:22 bearbeitet]
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