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Welcher Tonarm ist das ?

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Autor
Beitrag
bgerischer
Neuling
#1 erstellt: 20. Mrz 2014, 06:36
Hallo,
kann mir jemand sagen, um welchen Tonarm es sich hierbei handelt? Er ist an einen Pro-Ject Xperience comfort verbaut und ich könnte ihn gebraucht erwerben, habe aber keine Ahnung, woher der Tonarm stammt. Nach Aussage des Verkäufers soll er aus England stammen.
Gruß
Bernd
Bilder TonarmBilder Tonarm
directdrive
Inventar
#2 erstellt: 20. Mrz 2014, 10:08
Moin,

das ist ein Audio & Design M-9 BA, ein ziemlich wegweisender Einpunkt-Tonarm aus den späten 60er Jahren, wurde später noch lange als Keith Monks Laboratory Tonearm angeboten. Stammt in der Tat aus England.
Problematisch an dem Arm ist, daß als Dämpfungsflüssigkeit und elektrischer Leiter Quecksilber eingesetzt wurde. Ich würde das nicht zuhause haben wollen.

Es ist allerdings denkbar, daß der Arm bereits modifiziert wurde, lässt sich mit dem Einziehen einer neuen Verkabelung sauber und zuverlässig machen, dann ist das nicht nur ein schöner Klassiker sondern sicher auch ein richtig guter Arm.

Grüße, Brent
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 20. Mrz 2014, 20:51
[OT ON]

Blinder Alarm.

Wie jeder lesen kann, bin ich trotz Verwendung von Quecksilberhaltigen Fieberthermometern in meiner Kindheit anatomisch noch präsent.

[OT OFF]

Und ... Tonarmsammler sind " schmerzfrei " und " Hardcore " !

,
Erik
akem
Inventar
#4 erstellt: 20. Mrz 2014, 22:00
Seh ich auch so - schleckt doch keiner ab, das Ding...
Was mir aber schleierhaft ist: wie soll Quecksilber die Innenverkabelung darstellen?

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 20. Mrz 2014, 22:54
4 Kanäle mit Quäcksilber gefüllt sind leitfähig. Habbisch zumindest vor laaanger Zeit irgendwo gelesen.
tomtiger
Moderator
#6 erstellt: 21. Mrz 2014, 08:13
Hi,

das war ein Unipivot wo man das ganze Armrohr abnehmen konnte. Da waren normale Kabel drin. Dort, wo der Arm auf die Basis aufgesetzt wurde, gab es 4 Kerben in Kunststoff, je ein 1/4 Kreisbogen, also kleine Bassins, die mit Quecksilber gefüllt waren. Der Tonarm oben hatte 4 "Metallnippel" wo jeweils einer als Kontakt in das Quecksilber eines der 4 "Bassins" tauchte. Diese Kontaktpins waren intern mit dem Tonarmkabel verbunden, und wenn ich mich recht erinnere aus unterschiedlichen Materialien, Kupfer und Stahl/Eisen (?) und unter den Bassins war ein Magnet der die Stahlpins anzog, was als Antisacating funktionieren sollte.

Diese Kupfer und Eisenpins korridierten öfter.

Der "Unipivot" war auch seltsam, nicht einfach eine Spitze in einer Pfanne, sondern waren da mehrere Kügelchen wie in einem Kugellager, und die Metallspitze steckte da drin, unten war noch eine Wanne mit Silikonöl, als Dämpfung.

LG Tom
tomtiger
Moderator
#7 erstellt: 21. Mrz 2014, 08:17
Hi,

grad gefunden, da sieht man die Tonarmbasis mit den 4 Quecksilberrillen, in die Mitte um den Pin herum kommt Silikonöl zur Dämpfung.




LG Tom
akem
Inventar
#8 erstellt: 21. Mrz 2014, 08:54
Interessante Konstruktion... Auf so eine Idee muß man auch erstmal kommen

Gruß
Andreas
tomtiger
Moderator
#9 erstellt: 21. Mrz 2014, 09:20
Hi,

praktisch kenne ich niemanden, der den so länger betrieben hat. Die meisten wurden wohl durchgängig verdrahtet.

LG Tom
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 21. Mrz 2014, 10:56
Hallo!

Eine der typischen britischen Skurrilitäten Hauptsache alles ist anders und funzt trozdem irgendwie.

Der Tonarm wäre zwar nicht mein Ding aber sicherlich ist er im Originalzustand bei diversen Sammlern hochbegehrt.

MFG Günther
tomtiger
Moderator
#11 erstellt: 21. Mrz 2014, 11:24
Hi,


Hörbert (Beitrag #10) schrieb:
Eine der typischen britischen Skurrilitäten Hauptsache alles ist anders und funzt trozdem irgendwie.


und es dauert lange, bis man die wieder los wird: http://wien.orf.at/news/stories/2529385/



LG Tom
Wuhduh
Inventar
#12 erstellt: 21. Mrz 2014, 17:06
Uups, hatte ich völlig falsch im Gedächtnis.

Schulligung,
Erik
tomtiger
Moderator
#13 erstellt: 21. Mrz 2014, 21:10
Hi,



Wuhduh (Beitrag #12) schrieb:
Uups, hatte ich völlig falsch im Gedächtnis.


ich hatte das auch so verstanden gehabt, dass da im Armrohr hermetisch verschlossene Schläuche/Röhrchen wären und war erstaunt. als ich den dann in Natura betrieben habe.

LG Tom
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