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Neuer Tonabnehmer für AKAI AP-206C

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Kid_A
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Apr 2014, 23:02
Hallo zusammen!

Bei dem mir überlassenen AKAI AP-206C Plattenspieler funktioniert ein Kanal nicht. Nach etwas Diagnosearbeit wird meiner Meinung nach das Signal des rechten Kanals nicht mehr von der Nadel bis dahin "wo man beim Tonabnehmer das erste Mal die vier Kabel sieht" übertragen. Genau genommen müsste, im Bild der Teil auf dem OMB steht, also nicht der kleine Teil mit der Nadel davor, kaputt sein.

Da ich selbst leider nicht in der Lage dies zu reparieren, muss ein neuer Tonabnehmer her. Und da die Nadel auch sowieso mal erneuert werden könnte, passt das gar nicht so schlecht. Die große Frage für mich natürlich: Welcher Tonabnehmer?

Grundsätzlich ist mir erstmal nicht klar, welche Art von Tonabnehmer überhaupt für diesen Plattenspieler geeignet ist, z.B. welcher Anschluss passt überhaupt? Sind bei den Abnehmer in der Regel Nadeln schon dabei? Das wäre mir wichtiger, als schon irgendwelche Kaufempfehlungen. Falls doch jemand welche aussprechen will, so 65€ ist etwa die Vorstellung. Bin Einsteiger

DSC_0400


DANKE!!!

jan


[Beitrag von Kid_A am 14. Apr 2014, 23:03 bearbeitet]
akem
Inventar
#2 erstellt: 15. Apr 2014, 07:43
Die OM-Systemkörper gibt es für wenige Euros und ein bischen Sucherei im Netz auch einzeln (ohne Nadel) zu kaufen. Wie verschlissen aber die jetzige Nadel ist, kannst nur Du beantworten. Welche Nadel ist denn dran (die Zahl, die an der Seite steht) und wieviele Stunden hat die grob geschätzt runter? Oder woran machst Du fest, daß die hinüber ist?
Wenn die Nadel hinüber ist würde ich auch andere Systeme in Erwägung ziehen. Wobei ein Budget von 65€ nicht gerade üppig ist. Erst ab >100€ gibt es einige sehr wenige Tonabnehmer, die brauchbar klingen. Gut wird es ab etwa 200€, wobei man selbst da noch aufpassen muß, was man kauft. Und dann gibt es da noch so Lottosysteme: Systeme, die potentiell recht gut sind, aufgrund fehlender Qualitätskontrolle kannst Du aber Pech haben und ein unbrauchbares Exemplar erwischen. Shure M97 wäre so ein Kandidat oder auch die diversen Grados. Bei Ortofon geht auch erst ab OM20 / VM Red / 2M Red sowas wie Serienkonstanz los...
Hast Du Informationen darüber, welche sog. Effektive Masse der Tonarm hat? Steht wenn dann in der Bedienungsanleitung unter technische Daten. Wenn Du eine Feinwaage hast, kann man das auch näherungsweise selbst messen. Tonabnehmer vom Headshell nehmen, Gegengewicht abnehmen und dann den Tonarm mit dem Headshell auf die Wiegefläche absenken. Der gemessene Wert stimmt dann im Regelfall auf plusminus 1g genau der effektiven Masse. Das würde die Auswahl eines passenden Tonabnehmers erleichtern. Es gibt da nämlich noch ein paar Geheimtips, die nicht mehr so geheim sind Die brauchen aber eher leichte Tonarme...

Gruß
Andreas
Archivo
Inventar
#3 erstellt: 15. Apr 2014, 09:20
Ich hatte an meinem ehemaligen 206er ein Sumiko Black Pearl laufen - das hat für meine Ansprüche und Vorstellungen gute Dienste geleistet.

Schöner Dreher übrigens - besonders der extrem hohe Plattenteller macht was her, ebenso das frei stehende Strobo-Prisma.

Dass Tonarmbasis und Deko-Deckplatten aus nicht sooo hochwertig wirkendem Plastik bestehen, trübt das Bild ein wenig, aber dennoch ist der Akai schon einer der besseren und attraktiveren klassischen Plattenspieler, wie ich finde.

LG, Ivo


[Beitrag von Archivo am 15. Apr 2014, 09:20 bearbeitet]
akem
Inventar
#4 erstellt: 15. Apr 2014, 13:49
Das Pearl ist für dein Geld (119€ beim Thakker) definitiv ein sehr gutes System. Aber ich meine das Pearl, nicht das Black Pearl (welches ich zwar nicht kenne, welches aber nur eine Rundnadel hat, was für mich wegen prinzipbedingter Hochtonmängel aber nicht in Frage kommt...). Die elliptische Nadel des Pearl gehört vom Schliff her mit ihren 5x20µm aber definitiv zu den besten elliptischen Nadeln.

Gruß
Andreas
Kid_A
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 18. Apr 2014, 13:59
DANKE euch schonmal für die Ratschläge. Um das Ganze klanglich vielleicht etwas einzuordnen; meine Lautsprecher sind MB Quart 390MCS und mein Verstärker ist ein Kenwood KA-9X. Wie teuer bzw. hochwertig die Nadel sein sollte, hängt ja auch von dem Rest ab.

Die effektive Masse des Tonarms steht überraschenderweise nicht im Manual. Was ich sagen kann:
verwendbares Tonabnehmergewicht: 4 bis 12g

Worauf ist denn grundsätzlich zu achten? Gibt es da verschiedene Anschlüsse oder sind das immer diese vier quadratisch angeordneten Pins?


[Beitrag von Kid_A am 18. Apr 2014, 14:09 bearbeitet]
akem
Inventar
#6 erstellt: 18. Apr 2014, 15:52

Kid_A (Beitrag #5) schrieb:
Wie teuer bzw. hochwertig die Nadel sein sollte, hängt ja auch von dem Rest ab.


Eigentlich nicht! Die Nadel sollte immer so gut wie möglich sein. Hat auch was mit Lebensdauer von Platten und Nadel zu tun sowie mit Nebengeräuschfreiheit. Und: was die Nadel nicht aus der Rille holt ist unwiederbringlich weg. Wenn die Nadel bei 10kHz Schluß macht, dann kommt da halt nix mehr... Und erfahrungsgemäß liegen die größten Unterschiede bei den verschiedenen Nadelschliffen im Hochton.

Edit: zu den Anschlüssen. Normal sind das immer diese 4 Pins. Einzige mir bekannte Ausnahme sind die Deccas, bei denen die Minusanschlüsse zu einem Masseanschluß verbunden sind.

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 18. Apr 2014, 15:54 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 20. Apr 2014, 01:50
Moin !

Anders angeordnet sind z. B. manche Systeme von Fidelity Research und Satin.

Bei Ebay gibt es gerade auch so einen seltenen TA mit einer Pin-REIHE. Link verschusselt.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#8 erstellt: 20. Apr 2014, 09:50
Ja, aber das sind ja trotzdem alle 4 Pins. Ältere Shure zum Beispiel hatten die 4 Pins in Form einer Raute angeordnet, aber das macht ja alles nichts. Bei den Deccas aber müßte man die Kabel umlöten und ich vermute, darauf wollte der TE hinaus...

Gruß
Andreas
Kid_A
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Mai 2014, 19:41
auch wenn dieser TA vermutlich hier in der Luft zerrisen wird:

Was wäre denn mit einem Ortofon OM10?

Wenn man normalerweise auf Systemen für 500€ oder mehr hört, ist das natürlich Dreck. Aber ich bin Einsteiger und muss außerdem mein Geld diesen Sommer noch für andere Dinge verprassen. Wäre der OM10 also vom Preis-/Leistungsverhältnis zumindest okay?
Es gibt da ja noch diese Nagoaka Teile, allerdings fand ich deren Homepage einfach zu abschreckend.
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