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Brauche Ehrfahrungswerte!

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Richipitschi
Neuling
#1 erstellt: 08. Jul 2014, 16:38
Ein freundliches hallo miteinander!
Vorab möchte ich mich bedanken hier eure Hilfe in Anspruch nehmen zu können!

Ich bin ein Absoluter Neuling in Sachen plattenspieler und Co. Durch einen Kumpel packte mich die Faszination dieser mittlerweilen älteren Technik! Und da ich ein großer Musikliebhaber bin achte ich gerne auf Qualität! Daher hinterfrage ich gerne Techniken die ich noch nicht verstehe, um sie zu verstehen. Wie gesagt ist die Schallplattenspieler Welt absolut neu und habe deshalb ein paar Fragen und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Den ersten Dreher den ich besitze ist ein Sony PS-LX 45. Doch schnell habe ich festgestellt das dass nichts dolles ist! Außerdem wollte ich gerne ein manuell betrieben Dreher. Finde ich schöner
Jetzt habe ich ein anderen Dreher erworben.
Technics SL 2000
Der Verkäufer gab an das als Tonabnehmer das national Panasonic 270c II sei aber auch telefunken TM 500 System?! Vorher sei ein Pfeifer System drauf gewesen, er konnte aber nicht sagen welches weil keine Seriennummer zu sehen war. Was ist zu empfehlen?
1. kann das überhaupt sein? Es geht doch nur das ein oder andere oder?
2. welches ist besser?
3. ist der Dreher überhaupt etwas, wo man sagen kann, das ein guten zufrieden stellenden Klang liefert und als einstieg gut geeignet ist?
4. was für einen Nadel empfiehlt sich, je nach dem was für ein Tonabnehmer System es letztendlich ist?
Und 5.
ich habe gehört das es sich empfiehlt auf den Drehteller eine vliesmatte zu legen und darauf die Schallplatte. Würde das aber nicht die höhe beeinflussen und dadurch der Tonarm neu eingestellt werden müssen?

Das wars erst einmal... Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen aber vorallem vorab VIELEN Dank für eure Bemühungen!

Gruß richipitschi!
nurmusik
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 08. Jul 2014, 17:37
Hallo,

vorab: ich kenne Deinen Dreher nicht. Aber ich kann vielleicht ein bisschen Erklärung zu Deinen Fragen hinsichtlich der Tonabnehmer liefern. Es gibt einige Herstelle von TA`s, dazu gehören z.Bsp Audio Technica, Sumiko, Nagaoka, Ortofon und noch einige andere. Diese produzieren auch für andere Firmen. Deshalb kann es sein daß ein TA mehrere Namen haben kann. Allerdings meine ich, daß Pfeifer nie komplette TA's produziert hat sonder ausschließlich Ersatznadeln.

Meiner bescheidenen Meinung nach ist eine Fliesmatte unnötig. Vielleicht gibt es Ausnahmen, z. Bsp wenn die Originalmatte weg oder unansehnlich ist, aber Klangverbesserungen gegenüber dem Original sind wohl eher selten.

Klangqualität ist in weiten Bereichen subjektiv. Viele sagen, daß sie einen "warmen Klang" bevorzugen, wobei ich keine Ahnung habe was genau das sein soll. Klassikliebhaber werden wohl häufig einen analytischen und helleren Klang bevorzugen. Es hängt also vieles von Deinem Musikgeschmack und Deinen ganz persönlichen Vorlieben ab. Die meisten sagen daß sphärische, also runde, Nadelspitzen viele kleine Kratzerchen verzeihen und ganz allgemein eher zu Rock und Pop passen würde, elliptische Schliffe liegen meist tiefer in der Rille unds können so mehr Informationen abtasten, aber natürlich auch mehr Kratzer. Es gibt Shibata, van den Hul, Fine Line und andere Bezeichnungen für die elliptischen Schliffe.

Außerdem gibt es unterschiedliche Abtaststeine. Die gebräuchlichsten sind wohl Diamanten, und diese werden sowohl als nackte steine verwendet wie auch "gebondet", also auf einem zusätzlichen Träger aufgebracht. Aber das sind alles Sachen die sich einem später noch viel besser erschliessen.

Wichtig ist: eine Schallplatte guter Aufnahmequalität kann ein höllisches Vergnügen machen, ich persönlich mag analogen Klang deutlich mehr als digitalen. Das hat auch was mit der Athmosphäre zu tun, die eine LP verströmt.

Als Einstiegsdreher gibt es tausend Möglichkeiten. Mein erster Dreher war ein DUAL, und ich halte den Dual 1219 und 701 für die besten Dreher in ihrer Preisklasse, und auch noch weit darüber hinaus. Andere mögen Thorens und Technics, qualitativ werden die sich wohl nicht viel schenken. Ein dazu passender TA in guter bis sehr guter Qualität wird für bis zu 100 € zu haben sein. Eine gute Kombination, also z.Bsp. ein DUAL 1219 mit einem perfekt dazu passenden DMS 242 ist in gewartetem Zustand für 200€ zu bekommen, und damit werden Deine Enkel noch Musik hören können.

Soviel für heute, ich hoffe ich habe Dich nicht verwirrt und konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Herzliche Grüße, Bernd
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 08. Jul 2014, 22:18
Hallo,


Den ersten Dreher den ich besitze ist ein Sony PS-LX 45. Doch schnell habe ich festgestellt das dass nichts dolles ist!


Da ist was dran.


Jetzt habe ich ein anderen Dreher erworben.
Technics SL 2000


Den habe ich unter anderen auch.


Der Verkäufer gab an das als Tonabnehmer das national Panasonic 270c II sei aber auch telefunken TM 500 System?!


Was ist denn nun für ein System drauf? Was steht da für eine Bezeichnung drauf? Kannst du uns ein Bild davon zeigen?


Was ist zu empfehlen?


Das Panasonic International 270C II ist schon ganz ok und mit einer hochwertigen Nadel nur sehr teuer zu toppen.


1. kann das überhaupt sein? Es geht doch nur das ein oder andere oder?


So ist das. Es kann aber sein, dass diese Systeme baugleich sind und daher die zwei Bezeichnungen für das gleiche System genannt wurden. Gebaut wurde es eh von Nagaoka.


ich habe gehört das es sich empfiehlt auf den Drehteller eine vliesmatte zu legen und darauf die Schallplatte. Würde das aber nicht die höhe beeinflussen und dadurch der Tonarm neu eingestellt werden müssen?


Nutze die Originalmatte und gut ist.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 08. Jul 2014, 22:20 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#4 erstellt: 08. Jul 2014, 22:56
Es kann auch sein das der Verkäufer nicht alles weiß und es ein 270c mit Pfeifer Nadel ist . Oder so .

Läuft derzeit auch an meinem SL-Q3 , allerdings mit original Nadel .


[Beitrag von killnoizer am 08. Jul 2014, 22:58 bearbeitet]
akem
Inventar
#5 erstellt: 09. Jul 2014, 08:37

nurmusik (Beitrag #2) schrieb:
Die meisten sagen daß sphärische, also runde, Nadelspitzen viele kleine Kratzerchen verzeihen und ganz allgemein eher zu Rock und Pop passen würde, elliptische Schliffe liegen meist tiefer in der Rille unds können so mehr Informationen abtasten, aber natürlich auch mehr Kratzer. Es gibt Shibata, van den Hul, Fine Line und andere Bezeichnungen für die elliptischen Schliffe.


Hää
Wenn die Nadeln elliptisch wären, würden sie auch so heißen...
Für die ganzen Schliffe (oder zumindest die meisten davon) gab es Patente. Und ein Patent wird nur erteilt, wenn es etwas technisch neuartiges ist. Den Shibata hat man nach seinem Entwickler benannt. Und entwickelt wurde der für die Wiedergabe von Quadrofonie-Platten, deren Frequenzgang bis 40kHz hinaus ging. Dann hat man gemerkt, daß ein Shibataschliff auch normale Stereoplatten besser abtastet als runde (=sphärische=konische) oder elliptische Nadeln. Und dann kamen haufenweise Tüftler, die zwar eine ähnliche Widergabequalität erreichen wollten aber keine Lizenzgebühren dafür bezahlen wollten. Und die haben dann nach und nach die ganzen anderen Schliffe entworfen.
Nebenbei gesagt ändert sich mit dem Schliff auch die Lebensdauer der Nadel. Die Lebensdauer kann zwischen vielleicht 400-500h (gebondete Rundnadeln) und bis zu 4000h (gibt van den Hul für einige seiner Nadeln an) variieren. Eine längere Lebensdauer kommt dadurch zustande, daß die Kontaktfläche mit der Platte größer ist und damit (bei gleicher oder nur wenig größerer Auflagekraft) der Flächendruck sinkt. Das schont Diamant und Platte, die dadurch auch länger halten. In Verbindung mit dem besseren Klang relativiert das den Mehrpreis auch ganz erheblich!
Einfache Schliffe tasten die Rille (die man sich als ein rechtwinkliges V vorstellen muß) sehr weit oben ab, wodurch solche Schliffe oberflächliche Schäden der Platte (Kratzer oder auch Dreck) stärker wiedergeben. Scharfe Schliffe wie vdHul, Gyger, Shibata usw. tauchen tiefer ein und haben eine größere Kontaktfläche. Daher sind solche Schliffe etwas unempfindlicher gegenüber oberflächlichen Schäden, aber empfindlicher ggü. sehr tief sitzendem Schmutz. Wenn eine Platte durch Rundnadeln schon sehr abgenutzt ist, kann es durchaus sein, daß sie mit einem scharfen Schliff noch einwandfrei klingt.

Gruß
Andreas
olsoundb
Stammgast
#6 erstellt: 09. Jul 2014, 09:54
Zu deinen Tonabnehmern. Das Technics 270 ist schon mal ganz in Ordnung. Telefunken hat keine eigenen TAs gebaut. Ich meine zu HiFi-Zeiten. Ganz früher gab es natürlich schon diverse Keramik-Modelle. Aber das ist lange her. Die modernen Magnet-TAs wurden zugekauft und umgelabelt. Als Einzel-Systeme waren die auf dem freien Markt so gut wie nie erhältlich. Ich selber habe ein Telefunken TM 400 (liegt momentan ungenutzt rum), das im Kern ein umgelabeltes Excel ES 70 ist. Das TM 400 gab es nur im Jahr 1973. Telefunken war seinerzeit noch eine potente Firma, die aus Marketing- und Renommee - Gründen natürlich den eigenen Namen postulierten.
Das TM 500 gab es ab ca. 1975. Ist ein umgelabeltes Shure. Welcher Typ genau weiß ich jetzt nicht, müsste aber eines der aus der höheren M75xx Serie sein. Außerdem gab es auch immer Sonderserien für den jeweiligen Besteller, die nie den Weg ins offizielle Programm fanden. Hauptsache war und ist doch, die Ersatznadeln sind kompatibel und noch lange erhältlich.
Ebenfalls ab ca. 1975 wurden so ziemlich alle japanischen Dreher (außer Sony) nach den Vorgaben der jeweiligen Hersteller von CEC Chuo Denki hergestelt. CEC war seinerseits eine 100 % ige Tochter von Sanyo. Tonabnehmer wurden allerdings nicht im Haus produziert, sondern von allen möglichen Zulieferern. Da trudelte Sanyo stellenweise ganz schön herum zwischen den jeweiligen Vorstellungen. Daher kamen auch jede Menge anderer TAs zum Einsatz: Audio Technica, Excel / Nagaoka, Linn - wer und was auch immer . Auch für Technics wurde eben nach Wunsch bestellt und bestückt. Ganz früh war ADC ein Lieferant für Sanyo, die TAs findest du in vielen Drehern von Sharp (ein weiteres Label von CEC Sanyo), natürlich auch den hauseigenen Drehern von Sanyo und CEC und später - ab Ende der 70er ließen viele namhafte Hersteller bei CEC fertigen - sogar in "deutschen" Drehern von Grundig, Saba, Siemens usw. Dual (damals schon Teil der Thomson-Gruppe) und Thorens kamen aber nie aus Japan. 1978 kaufte Sanyo sogar gleich das ganze Werk von ADC (Audio Dynamics). ADC war ursprünglich der Hauslieferant von Fisher, die ja bekanntlich schon 1974 von Sanyo geschluckt wurden. ADC wehrte sich noch ein paar Jahre lang heftig, aber letzten Endes vergeblich. Mit dem Ende von Sanyo 1998 war es auch aus mit ADC - TAs. Aber auch dafür gibts noch jede Menge an originalem Nadel-Nachschub.
Es ist nun müßig, über die internationalen Finanzverstrickungen zu diskutieren. Nach dem Niedergang der Dreher-Industrie blieben eben noch ein paar Spezial-Hersteller für Tonabnehmer (meist auch noch anderes Zubehör wie z. B. hochwertige Kabel, Stecker, Adapter etc.) übrig.
Zurück zu deinen TAs: der Verkäufer wird wohl ALTERNATIV das Technics oder das Telefunken anbieten. Vielleicht gibt er dir auch beide mit. Platten abspielen kannst du ja immer nur mit einem. Klanglich nehmen sich die nicht viel. Sind beides brauchbare TAs, für den Anfang mehr als ausreichend. Sozusagen Mid-End. Persönlich würde ich zum Technics tendieren, das ich selber schon im Einsatz hatte und mehr als zufrieden war. Doch das ist rein subjektiv. Steigern mit elliptischen Nadeln kannst du dich immer noch und Extrem-Schliff (van den Hul, Shibata etc.) wirst du kaum nutzen können, wenn du nicht beabsichtigst, eine "echte" Vintage-Quadro-Anlage anzuschaffen. Klar kannst du auch "normales" Stereo mit einer hyper-elliptischen quadro-fähigen Nadel abtasten, gibt sogar in vielen Fällen eine tatsächlich hörbare Klangverbesserung. Ob das die Mehrausgabe rechtfertigt- die Dinger kosten schon mehr als reguläre Stereo-Abtaster -, noch dazu als Einsteiger, musst du aber selber entscheiden. Beim Technics ist die Ersatzteilversorgung noch bestens gesichert, ebenso für das Telefunken, da es ja original ein Shure ist. Ersatznadeln sind allerdings ein klein wenig teurer, weil halt Telefunken drauf steht. Viel macht es aber nicht aus, sollen es 3 oder 4 Euros sein.
Solltest du beide TAs mitkriegen, dann soll dir der VK doch beide auf ein Headshell montieren. Dann kannst du recht einfach wechseln und vergleichen, nur jeweils die richtige Auflagekraft und Skating einstellen. Penible Justage der TAs auf den Headshells natürlich vorausgesetzt.
Ansonsten: willkommen im Club. Was ein "warmer" Klang ist, wirst du sehr schnell selber erfahren.
Grüße
Olsoundb
Life is NOT about FINDING yourself. It is about CREATING yourself!
Richipitschi
Neuling
#7 erstellt: 09. Jul 2014, 10:57
Erstmal an ALLE viele. Dank! Das ist ja der wahnsinn wie hier geholfen wird! Super! Das hilft alles mich immer mehr aufzuklären...

Habe genau nachgeschaut und es ist definitiv das Telefunken TM 500 verbaut. Wie siehts jetzt aus. Ist das etwas wo ich sagen muss, schade, denn das Panasonic 270c II WÄRE besser? Oder ist das TM 500 mit vernünftiger Nadel auch vergleichsweise anzusiedeln?
Habe aber mitbekommen das es für das TM 500 nur noch nachbauten gibt. Sind diese Replikationen der Original nadel so viel schlechter? Was empfiehlt ihr? Soll ich erst einmal das tm 500 drauf lassen oder mir die mühe machen und versuchen das Panasonic 270c II aufzutreiben?

Okay das mit der vliesmatte vergesse ich mal wieder ganz schnell...

@Tywin: du sagst du Besitz unter anderem den Dreher...kannst du mir darüber etwas sagen? Vorteile Nachteile...bzw. Ist das Ding für den Einstieg okay? Kann man damit schon "gut" Musik hören.
Bei mir wäre das überwiegend (rock,Pop,Indie,House) um ein paar Künstler zu nennen: Fink, Ben Howard, Oliver Koletzki... ABER DAS NUR NEBENBEI!

Und um auf den Nadelschliff zurückzukommen:
Im Grunde genommen ist ein scharfer Schliff in der Hinsicht besser da mehr Auflagefläche die Nadel erreicht und somit bei gleichem Druck schonender ist! Und eine etwas genauere abtastend ist vorhanden. Dagegen ist Dreck in der tiefen Ritze ein Problem, aber nicht mehr so die Kratzer.

@ olsoundb:
Wow!!! Da hat mal einer Ahnung über die Firmengeschichten! Vielen Dank für den Einblick. Und leider lese ich erst jetzt das du auf meine oben gestellte frage etwas eingehst, mit dem TM 500.
Ich lasse aber mal gerne alles so stehen und warte auf ein paar Antworten eurer seits...

Ach noch eine Sache...wenn ihr sagt das TM 500 kann ich erst einmal lassen und ist gut...was für eine ersatznadel könnt ihr mir empfehlen. Vorallem wenn ich mir eine mit scharfen Schliff hohlen möchte?
Natürlich bin ich mir bewusst das letztendlich ich mein eigenen Erfahrungen machen muss, aber ein paar Tipps sind nicht schlecht...

Vielen Dank! Und ich freue mich riesig mit der alten Technik Musik zu hören!
Tywin
Inventar
#8 erstellt: 09. Jul 2014, 12:51

Habe genau nachgeschaut und es ist definitiv das Telefunken TM 500 verbaut. Wie siehts jetzt aus. Ist das etwas wo ich sagen muss, schade, denn das Panasonic 270c II WÄRE besser? Oder ist das TM 500 mit vernünftiger Nadel auch vergleichsweise anzusiedeln?


Da ich das Telefunken nicht kenne, kann ich dazu nichts sagen.

Derzeit nutze ich das ACUTEX 412 STR auf meinem Technics und meinem Saba und bin damit höchst zufrieden:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=251563936736

Das System hat eine geringe Masse und eine Top Nadel auf dem Niveau einer Shibata Nadel. Das System ist zwar NOS (New Old Stock) somit alt aber ungebraucht, das kann Nachteile haben. Meine beiden Systeme funktionieren aber einwandfrei und klingen in meinen Ohren - grob beurteilt - nicht schlechter als mein Yamaha MC-9. Nach meiner Meinung muss man "ganz neu" weit über 100 Euro ausgeben um ein vergleichbar gutes System bekommen zu können.


@Tywin: du sagst du Besitz unter anderem den Dreher...kannst du mir darüber etwas sagen? Vorteile Nachteile...bzw. Ist das Ding für den Einstieg okay? Kann man damit schon "gut" Musik hören.


In dieser Qualitäts-Klasse gibt es keine Dreher die die Scheibe nicht ruhig mit der richtigen Geschwindigkeit drehen können. Das Laufwerk hat auch auf das Ergebnis keinen großen Einfluss, solange es nicht wirklicher Müll ist. Mein TD 520 dreht die Scheiben auch nicht anders als mein Technics oder mein Saba. Ein Subchassis - wie es der Technics und der Saba nicht haben - ist natürlich von Vorteil um äußere Einflüsse, wie z.B. Trittschall fern zu halten.

Am besten stellst Du den Dreher auf ein - an einer stabilen Wand befestigtes - stabiles Regal/Brett. Z.B.:

http://www.ebay.de/s...acat=64619&_from=R40


Und um auf den Nadelschliff zurückzukommen:
Im Grunde genommen ist ein scharfer Schliff in der Hinsicht besser


Ein guter Schliff ist in jeder Hinsicht besser, außer zum scratchen.


[Beitrag von Tywin am 09. Jul 2014, 16:17 bearbeitet]
akem
Inventar
#9 erstellt: 09. Jul 2014, 13:02
Nadeln mit scharfem Schliff tasten nicht nur "etwas genauer" ab. Die Aussage von Olsoundb (Steigern mit elliptischen Nadeln kannst du dich immer noch und Extrem-Schliff (van den Hul, Shibata etc.) wirst du kaum nutzen können, wenn du nicht beabsichtigst, eine "echte" Vintage-Quadro-Anlage anzuschaffen.) ist ganz klar falsch und kann eigentlich nur von jemandem stammen, der entweder noch nie einen scharfen Schliff im Vergleich zu einem Standardschliff gehört hat, miserable Boxen hat oder der schon halb taub ist (sorry, wenn ich das so deutlich sagen muß, aber die klanglichen Unterschiede können je nach Musik auch so deutlich sein...).
Zu Telefunken und Nagaoka: es gab zu jedem Tonabnehmer-Body immer nur eine begrenzte Anzahl von unterschiedlichen Nadeleinschüben. Einige davon (Schellack oder Mono) sind heute kaum noch von Interesse, sind aber leider genau die, die noch am ehesten als Originalnadel zu kriegen sind. Also aufpassen, was Du da kaufst Gerade bei alten Systemen ist es so, daß es scharfe Schliffe damals noch gar nicht gab. Da wäre dann das höchste der Gefühle eine nackte elliptische Nadel mit (wenn man Glück hat) 5x18µm. Mit noch mehr Glück gibt's vielleicht ne hyperelliptische Nadel. Mit einer 5x18µm elliptischen Nadel kann man schon sehr gut Musik hören, da sind die Verzerrungen schon sehr niedrig und die Auflösung schon sehr gut. Im zöllischen Maß wären das übrigens 0,2x0,7mil. Die nächste Ausführung mit 8x18µm (zöllisch 0,3x0,7mil) ist schon deutlich hörbar schlechter und mir persönlich schon zu schlecht. Viele andere wiederholen aber gebetsmühlenartig, das sein ne Top-Nadel, an der es nichts auszusetzen gäbe. So unterscheiden sich die Ansprüche... Trotzdem: hier gibt's schon Verzerrungen, die zwar noch nicht wahnsinnig auffallen, wenn man es nicht besser kennt. Wenn man es aber besser kennt fällt es sofort auf... Tja, und dann gibt es noch elliptische Nadeln mit 11x18µm (0,4x0,7mil) - da sind wir dann in der Klasse eines AT95E (vulgo "Die grüne Pest" ) für 20€...

Mach Dich mal schlau, ob und was es für das Telefunken für Nadeln gibt. Vor einem Nadel-Neukauf sollte man aber mal überprüfen, ob das Ding überhaupt noch tut. Es kommt ab und zu mal vor, daß einer der hauchdünnen Spulendrähte im Inneren mal soweit oxidiert, daß er dann bei der geringsten Erschütterung reißt und damit der betreffende Kanal tot ist. Wenn noch ne alte Nadel dran ist, einfach mal ne künstlerisch wertlose Uraltplatte anspielen und schaun, ob auf beiden Kanälen noch Ton rauskommt. Wenn nicht hat sich der Fall eh erledigt...

Gruß
Andreas
Richipitschi
Neuling
#10 erstellt: 09. Jul 2014, 15:38
Das Problem ist das dass Ding noch am zu liefern ist!
Hatte bis jetzt Kontakt zum Verkäufer... Und der hat das nicht hinbekommen bis jetzt zu liefern. Weil er auf seine bearbeitungszeit bestand!
Wird sehr wahrscheinlich am Montag da sein. Dann Folgen auch Fotos...

Nochmal zusätzliche Infos.
Ich besitze eine gute stereo Anlage die aber bestimmt nicht high-end ist.
Doch sie liefert einen sehr guten ausgewogenen Klang. Für meinen persönlichen Geschmack zumindest
Es sind 2 Heco Victa 701 und ein selbst gebauter subwoofer ( keine Angst, das ist nicht nur irgend ein tieftöner in eine Kiste geschraubt und fertig...das Ding wurde nach ausgerechneten Werten entworfen und gebaut ) betrieben mit einem onkyo tx-8030.
Das heißt....ich besitze (noch) keinen schönen alten Vorverstärker oder so. Ich wollte das erstmal direkt anschließen. Das dürfte auch gut sein. Vorallem ist der Phono Eingang nicht schlecht bei onkyo.
Und dafür möchte ich einfach nur ein guten plattenspieler der Freude beim spielen bzw. Hören macht! Ich glaube das ist doch nicht schlecht oder? So viel dazu...

Ich sehe das jetzt so...ich warte am den Montag ab. Guck erst mal ob das Teil den Transport heil überlebt hat. Versuche ihn mithilfe von euch nach oder einzustellen das sich vielleicht etwas verstellen wird. Tonarm etc. Damit das wieder stimmt. Hau ne Platte drauf und guck mal in wie weit das TM500 mit vorhandener Nadel intakt ist... Und dann sehen wir weiter

Doch das ACUTEX 412 STR macht mich ja auch ganz schön neugierig... vorallem weil es ein gutes Angebot ist. Doch du sagtest es ist zwar alte Technik und kann eventuell, muss aber nicht, Probleme bereiten. Was wären das für welche?
Und ist das ACUTEX 412 STR besser als das TM 500 oder Panasonic 270c II ?
Weil einen shibata Nadel schliff hat das Teil anscheinend und wenn ich das richtig verstanden habe heißt das...."scharfer Schliff" der mehr in die Tiefe geht oder?

Also ihr habt ganz schön Geduld mit mir!
akem
Inventar
#11 erstellt: 09. Jul 2014, 15:49
Meine Aussagen oben waren auf die beiden Systeme bezogen, die möglicherweise beim Plattenspieler dabei sind.
Das Acutex ist für den Preis bestimmt ein tolles System (ich hatte auch mal ein Acutex, allerdings ein anderes Modell). Aber es haben sich schon mehrere Leute hier im Forum gemeldet, die so ein Ding bestellt haben und dann ein Exemplar mit schiefem Nadelträger erwischt haben. Gut, kann man dann natürlich umtauschen lassen, aber man muß das Ding halt dann auf eigene Rechnung wieder nach Italien schicken und wieder warten und kriegt womöglich dann wieder eines mit schiefem Nadelträger, wie es auch schon passiert sein soll.
Aber wie gesagt, wenn Du ein intaktes Exemplar bekommst hast Du da für wenig Geld in der Tat einen kleinen Favoritenschreck. Einziges Fragezeichen ist dann noch die effektive Masse des Tonarmes, die ich nicht kenne. Wenn das ein "normaler" 12g Arm ist, wie er bei Technics sehr verbreitet war, sehe ich kein Problem. Aber es gab auch schwerere Arme von Technics, die bei einem System mit weich aufgehängter Nadel (und ein solches ist das Acutex) eher suboptimal sind. Da können vielleicht andere Leute was dazu sagen. Bei etwas schwereren Armen wäre ein Denon DL110 ein guter Kandidat.

Gruß
Andreas
Tywin
Inventar
#12 erstellt: 09. Jul 2014, 16:14

Es sind 2 Heco Victa 701


Die Heco Victa sind Einsteigerlautsprecher, die ich überhaupt nicht für empfehlenswert halte. Sie spielen vergleichsweise dumpf, leblos, ohne jeden Anflug von Brillanz und die Auflösung ist nicht der Rede wert.

Wenn mal eine Verbesserung des Klangergebnisses angedacht ist, dann bitte dazu eine Anfrage in der Stereo-Kaufberatung starten und dazu den dafür verfügbaren Fragebogen - insbesondere hinsichtlich der akustischen Rahmenbedingungen - ausfüllen.

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html


Doch das ACUTEX 412 STR macht mich ja auch ganz schön neugierig... vorallem weil es ein gutes Angebot ist. Doch du sagtest es ist zwar alte Technik und kann eventuell, muss aber nicht, Probleme bereiten. Was wären das für welche?


Das mit den verbogenen Nadeln kann ich nicht nachvollziehen, da die Systeme aufwändig originalverpackt in einer stabilen aufwändigen Kunststoffdose versiegelt angeliefert werden. Ich denke es handelt sich um absolute Einzelfälle. Theoretisch könnte die Aufhängung des Nadelträgers zu steif geworden sein. Dann reklamiert man das System und gut ist. Mit ebay und PayPal sitzt man da an dem langen Hebel. Bislang hat es aber mit dem Händler wohl keine Probleme gegeben.


Und ist das ACUTEX 412 STR besser als das TM 500 oder Panasonic 270c II ?


Das ist eine andere Liga, hier findest Du Infos:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-18211.html


Weil einen shibata Nadel schliff hat das Teil anscheinend und wenn ich das richtig verstanden habe heißt das...."scharfer Schliff" der mehr in die Tiefe geht oder?


Der Schliff nennt sich STR und ist etwa vergleichbar.

Hier eine Diskussion dazu:

http://www.analog-fo...i-einem-tonabnehmer/

Die Anmeldung bei http://www.vinylengine.com/turntable_forum/viewtopic.php?t=22894 lohnt sich für Plattenliebhaber.


[Beitrag von Tywin am 09. Jul 2014, 16:18 bearbeitet]
olsoundb
Stammgast
#13 erstellt: 09. Jul 2014, 21:01
@ akem - und natürlich alle Anderen. Lies bitte mal mein posting genauer. Da steht ja, dass elliptischer Schliff besser klingt ( gibt aber auch sehr gute konische) als sphärisch und mit "nutzen" war eigentlich gemeint, dass ein so aufwändiger vdH oder Shibata hauptsächlich Sinn macht, wenn man Quadro hört. Das sich nie durchgesetzt hat und es mittlerweile nur wenige Platten und noch weniger Quadro-fähiges Zubehör gibt. Was nützt dir ein TA der bis zu 40 kHz abtasten kann, wenn auf der Scheibe nur max. 20 kHz drauf sind? Dass ein hyperelliptischer Abtaster dieses Spektrum dann natürlich mühelos abdeckt und auch entsprechend besser klingen kann als ein Stereo-Abtaster braucht doch in diesem Zusammenhang nicht extra erwähnt werden, odda? Und es muss auch nicht zwangsläufig besser klingen, wenn nämlich ein Dreher nicht für Quadro ausgelegt ist und daher in gewissen Kriterien Werte aufweist, die ein Quadro-System wieder einbremsen. Aber keine Animositäten.
Was man zu diesem thread daher noch erwähnen sollte: der Tonarm vom SL 2000 ist noch einer der nicht ganz so leichten Sorte. Auch die Lagerung vom Arm (horizontales Gleitlager; stabil aber mit relativ gesehen höherer Reibung als ein Spitzen- oder Kardanlager) ist nicht ganz so leichtgängig. Wobei wir hier immer von akademischen, nur noch messtechnisch erfassbaren Werten reden. Der 2000er ist ein guter, solider, zuverlässiger, einwandfrei klingender Dreher. An akademische Spitzenwerte die nur noch theoretischen Wert haben kommt er dann aber doch nicht ganz hin. Daher sind Systeme (wenn schon, dann in diesem Fall Stereo-Abtaster) mit eher mittlerer Compliance (für den TE: das ist die Nadelnachgiebigkeit) empfehlenswert. Und da sind sowohl das Technics mit seinen 10 hoch minus 14 als auch das TM 500 mit 10 hoch minus 15 cm/dyn einwandfrei gut geeignet. Die Verrundung liegt bei beiden bei 6 mil. Ob das Acutex so gut ist - ich weiß nicht. Okay, selber hatte ich es noch nicht in Betrieb, aber bei Freunden schon öfter gehört. Klanglich gibts nichts auszusetzen, aber da gibt es Probleme mit der Auslieferungsqualität. Na egal, sehen wir zu, dass wir dem TE behilflich sind, den von ihm gewünschten Sound zu erzielen.
Grüße an alle
Olsoundb
Life is NOT abozt FINDING yourself. It is about CREATING yourself!
volvo740tius
Inventar
#14 erstellt: 10. Jul 2014, 06:03
Hallo,


Tywin (Beitrag #12) schrieb:

Das mit den verbogenen Nadeln kann ich nicht nachvollziehen, da die Systeme aufwändig originalverpackt in einer stabilen aufwändigen Kunststoffdose versiegelt angeliefert werden. Ich denke es handelt sich um absolute Einzelfälle. Theoretisch könnte die Aufhängung des Nadelträgers zu steif geworden sein. Dann reklamiert man das System und gut ist.


ich kann es mittlerweile, wie der User Parrot im Acutex-Thread schon schrieb, nachvollziehen. Hatte mir zum Vorhandenen (ohne Mangel) noch eines als Ersatz geordert->Nadel schief. Zurückgeschickt, Tauschsystem kam an-> Nadel schief, übrigens auch nach links driftend von oben drauf geschaut, analog zu den Fotos im o. g. Thread. Für mich ist das Thema Acutex damit vom Tisch. Da kann die Verpackung noch so schön sein, wenn die Teile jahrelang in irgendeinem Regal liegen, kommt sowas bei raus. Im August ist der Online-Shop vom Thakker hoffentlich wieder auf, da order ich ein hier auch gern empfohlenes Sumiko Pearl, da bin ich mal gespannt wie sich das so macht.

Gruß Thomas


[Beitrag von volvo740tius am 10. Jul 2014, 06:06 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#15 erstellt: 10. Jul 2014, 06:49
Hallo Thomas,

hast Du dafür eine Erklärung, wie bei dieser Verpackung eine Nadel verbogen sein kann? Ich kann es mir nur so erklären, dass jemand das Ding in den Händen hatte, die Nadel vermurkst hat und das System dann wieder an den Händler zurück geschickt hat.

Der schickt es nun anscheinend so lange an die Kunden bis es nicht mehr reklamiert wird

LG Tywin
akem
Inventar
#16 erstellt: 10. Jul 2014, 07:25
@ Olsoundb:
Deine Aussage war und ist, daß bei normalen Stereoplatten ein komplexer Schlif wie ein Shibata, vdHul etc nichts bringen würde, weil man sowas nur bei Quadro-Scheiben nutzen könne. Für Stereoplatten sei eine elliptische Nadel ausreichend und durch einen scharfen
Und diese Aussage ist falsch. Fakt ist, daß diese Schliffe auch im hörbaren Bereich und sogar unter 5kHz hörbare Vorteile haben bezüglich Abtastverzerrungen. Wenn die Musik wenig Energie enthält treten solche Verzerrungen kaum auf. Aber wenn viel Energie drin ist (z.B. Metal) dann schreien solche Systeme regelrecht.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 10. Jul 2014, 07:36
Hallo!

@olsoundb

Nun neben den bekannte Line-contact-Schliffen der einzelnen Shibata-ähnlichen Schliffen die ürsprünglich für Quadro-Anwendungen gedacht waren gibt es noch die teilweise noch schärferen Triangel-Schliffe die nach dem Schneidestichel geformt sind und die keinesfalls mit Quadrophonie etwas am Hut haben, zudem gab es schon vor den Multifacettenschliffen die hyperelliptischen Nadeln und die Mikroellipsen die ebenfalls vor der Quadro-Ära schon im Umlauf waren.

Der Sinn all dieser Schliffe liegt weniger darin Steuersignale für den nicht mehr exiszenten Quadro-Decoder abzutasten sondern vielmehr darin die noch existierenden restlichen Abtastverzerrungen über das Maß hinaus zu reduzieren das mit einer elliptischen Nadel erreichbar ist, -was damit auch sehr gut gelingt-. Zudem tasten diese Nadelformen die Platten nicht nur genauer ab sondern auch durch ihren andersartigen Schliff und größere Eindringtiefe an Stellen wo eine gewöhnliche ellipse gar nicht hinkommt. Zudem hast du mit diesen Schliffen auch eine deutliche Störungsverminderung bei kleinen Beschädigungen die die Oberfläche betreffen.

Würde eine einfache Ellipse ausreichen und es gäbe keine echte Vorteile durch solche schärferen Schliffe wären sie längst wieder vom Markt verschwunden. Klar reicht eine einfache Ellipse aus selbst in der Innenrille die dort noch vorhandenen höhen Frequenzen (7-9 KHz) einigermaßen sauber abzutasten aber es geht mit den schärferen Schliffen halt hörbar besser. Selbst bei gleichem kleinerem Verrundungsradius wirst du so mit einer Fine-line-Nadel von Ortofon ein besseres Gesamtergebniss erzielen können als mit einer einfachen elliptischen Nadel des gleichen Herstellers da hier durch den andersgearteten Schliff und dsem andersartigen größeren Radius eine Störungsverminderung eintritt.

MFG Günther
ParrotHH
Inventar
#18 erstellt: 10. Jul 2014, 10:17

akem (Beitrag #11) schrieb:
Aber es haben sich schon mehrere Leute hier im Forum gemeldet, die so ein Ding bestellt haben und dann ein Exemplar mit schiefem Nadelträger erwischt haben. Gut, kann man dann natürlich umtauschen lassen, aber man muß das Ding halt dann auf eigene Rechnung wieder nach Italien schicken und wieder warten und kriegt womöglich dann wieder eines mit schiefem Nadelträger, wie es auch schon passiert sein soll.


Ich versichere an Eides statt, dass dies nicht nur passiert sein soll, sondern passiert ist!


volvo740tius (Beitrag #14) schrieb:
ich kann es mittlerweile, wie der User Parrot im Acutex-Thread schon schrieb, nachvollziehen. Hatte mir zum Vorhandenen (ohne Mangel) noch eines als Ersatz geordert->Nadel schief. Zurückgeschickt, Tauschsystem kam an-> Nadel schief, übrigens auch nach links driftend von oben drauf geschaut, analog zu den Fotos im o. g. Thread.


Puuh, danke für die Info. Ich denke, dass die jetzt noch angebotenen 412er die letzten auf der Resterampe sind, und wahrscheinlich so oft verkauft und verschickt werden, bis sich ein Abnehmer findet, der sie dann behält.

Parrot
Richipitschi
Neuling
#19 erstellt: 10. Jul 2014, 10:50
Alsoooo....
Erst einmal @ Tywin:
Es mag sein das die Heco Einsteiger LS sind. Mag sein das sie keine Brillanz haben....und und und.....für Dich vielleicht.wahrscheinlich Besitz du eine Anlage die in einer ganz anderen Welt spielt....aber, so wie du selbst sagst....ist es immer subjektiv zu betrachten. Für MEINE Begriffe, für mich, spielen sie sehr schön und es ist ein Genuss Musik zu hören, vorausgesetzt die audioquelle bzw. Datei ist hochwertig! Wahrscheinlich ist es auch so das wenn ich andere LS hören würde die viel besser sind, Brillanz haben und und....merken würde wie "schlecht" meine sind! Doch erstens habe ich das finanzielle momentan nicht dafür meine Anlage umzuschmeißen, vorallem weil ich im schallplattenbereich neu sein darf ....und 2. bin ich zufrieden mit den Heco Victa 701 + selfmade SUB ......fürs erste!
Warum schreibe ich das? Ich denke weil letztendlich es in allem so ist. Im Grunde ist ALLES subjektiv zu betrachten....und jeder muss letztendlich für sich entscheiden was er möchte.
ICH MÖCHTE KEINE DISKUSION ÜBER LS HIER ANFECHTEN! DANKE
Die Links zu den Berichten über LS, klang, etc. Sind sehr interessant! Mir gefällt wie es geschrieben ist und werde es mir in ruhe genau durchlesen! Vielen Dank dafür!

So jetzt wieder zum SL 2000
Mir war es wichtig das ich mir einen Manuellen, funktionstüchtigen Dreher besorge der mich mit einem zufrieden stellenden Klang begeistert. Schnell habe ich mit eurer Hilfe verstanden das es aber dafür 1000 Mittel und Wege gibt....die verschiedensten TA und die verschiedensten Schliffe der Nadel. Das heißt also....probieren probieren probieren....

Nochmal....vielen Dank an ALLE! Und ich melde mich so bald die erstem Tests bzw. Ergebnisse durch sind ODER ich noch fragen habe und das wird ganz bestimmt der Fall sein!

LG Richi
Lekima
Neuling
#20 erstellt: 10. Jul 2014, 11:43
Hey, ja wäre prima wenn du dann so eine art review machen könntest ; )
volvo740tius
Inventar
#21 erstellt: 11. Jul 2014, 07:17
Hallo,

Tywin (Beitrag #15) schrieb:

hast Du dafür eine Erklärung, wie bei dieser Verpackung eine Nadel verbogen sein kann?


Ich nehme an, dass die Schwerkraft in Verbindung mit einem aushärtenden Dämpfungsgummi für den Effekt sorgt. Im Forum geistert noch die Theorie des Fertigungsfehlers herum, glaube ich aber nicht. Stichwort Endkontrolle, gab es sicher damals noch. Apropos damals, das Alter des Systems wäre ja mal interessant, möglicherweise weiß das ja jemand.


Tywin (Beitrag #15) schrieb:
Ich kann es mir nur so erklären, dass jemand das Ding in den Händen hatte, die Nadel vermurkst hat und das System dann wieder an den Händler zurück geschickt hat.


Dann hätte der "Leidensgenosse" Parrot und ich jeweils zwei Mal dasselbe System zugeschickt bekommen, also das Eine von dem Du denkst, dass es ein Käufer unbrauchbar gemacht hat. Halte ich für unwahrscheinlich. Das Austauschsystem war auch eher da, als die Rücksendung zum Händler plus Sendung zu mir gedauert hätten.
Letztendlich ist es mir egal, ein intaktes System habe ich ja damals bekommen. Ich schaue nun nach vorn, anstatt zurück.

Gruß Thomas


[Beitrag von volvo740tius am 11. Jul 2014, 07:18 bearbeitet]
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