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Teac TN300 gegen Music Hall mmf2.2/Erfahrungswerte gesucht

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Beitrag
Dac
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Jan 2015, 07:56
Hallo
ich bin Wiedereinsteiger im HiFi-Bereich und stehe nach dem Kauf eines Yamaha RX-A 1040
Nun vor der Kaufentscheidung zwischen den oben genannten Plattenspielern?
Ist jemand in der Lage mir zu den Klangqualitäten der Geraete gegeneinander etwas zu berichten
Und mir so die Kaufentscheidung zu erleichtern?
Bitte keine Ratschläge nach dem Motto " ....Kauf dir einen aus den 80-ziger oder 90-zigern"...das Thema ist
Hier mehrfach besprochen und ausgiebig durchdiskutiert.
Meine Tendenz geht zum Music Hall da er ja schon ganz akzeptabel sein soll für den Preis.
Ehrlicherweise muss ich gestehen... lasse ich mich aber auch von Optik beeindrucken und da gewinnt der Teac
Wenn diese also ansatzweise die selben Klangqualitäten aufweisen wäre für mich die Entscheidung gefallen.
Beim Ausgabemedium handelt es sich um die Phonar p4next welche ich am Donnerstag (22.01.'15) abholen werde.
Im Voraus meinen Dank für Eure Hilfe

dac


[Beitrag von Dac am 20. Jan 2015, 08:14 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 20. Jan 2015, 09:46
Hallo Dac,

ich halte den Music Hall für deutlich besser. Aus meiner Sicht eine bessere Version des Project Debut III/Carbon. Ordentlicher Tonarm, ordentlicher Antrieb, höheres Gewicht als das Original. Der Tonabnehmer scheint auch brauchbar zu sein. Der Teac ist hübsch, aber aus meiner Sicht primär ein Designstück. Das verbaute TA-System (AT 95 E) ist sehr einfach.

Ins Auge fassen solltest du auch den Onkyo CP-1050. Mit 500 EUR etwas teurer aber mit brauchbarem Hanpin-Direktantrieb und -Tonarm.

Grüße

Tauern
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 20. Jan 2015, 10:24
Hallo!

Wieso kommt eigentlich kein Original Pro-Ject für dich in Frage?

Eigentlich besteht der Music Hall im wesentlich aus Pro-Ject-Teilen, mißfallen dir die Desigens von Pro-Ject so sehr?

MFG Günther
Dac
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 20. Jan 2015, 11:37
[quote="Hörbert (Beitrag #3)"]Hallo!
Eigentlich besteht der Music Hall im wesentlich aus Pro-Ject-Teilen, mißfallen dir die Desigens von Pro-Ject so sehr?[/quote]

Hallo Hörbert
Danke für Deine Einlassung und, ja, nach Abwägung der Optik in Verbindung mit Infos aus dem Forum, ist er meiner Meinung nach tatsächlich nicht so chic aber wohl techn. Auch nicht ganz mit dem Music Hall zu vergleichen. Nach Auskunft des Forums, besteht der MH ja überwiegend aus Bauteilen des
pro/ject welche jedoch höherwertiger sein sollen..... Man möge mich verbessern, wenn ich falsch liege.


danke auch @Tauern

....für die Bestätigung. Das bringt mich zur Entscheidung wirklich weiter. Die genannten Geräte (Onkyo) schaue ich mir mal an.


[Beitrag von Dac am 20. Jan 2015, 15:56 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 20. Jan 2015, 11:52
Hallo!

Der Music Hall besteht m.E. aus ganz normalen Pro-Ject-Serienteilen und das Geschwätz über besonders hochwertige Teile soll bloß den höheren Preis rechtfertigen. Dabei sollte klar sein das ein Wiederverkäufer bei so kleinen Stückzahlen die Ware nicht 1-1 weitergeben kann und das etwas andere Design rechtfertigt eigentlich ja schon den höheren Preis.

Nun ja, zumindestens erhälst du hier für dein Geld die normale Pro-Ject Serienqualität und die ist eigentlich für normala Anspruche ausreichend.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 20. Jan 2015, 11:52 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 20. Jan 2015, 13:08
Hallo Günther,

der Music Hall liegt bei 400 EUR in schwarz und ist damit nicht nennenswert teurer aus der Debut Carbon Basis. Außerdem hat der m.E. ein besseres TA-System. Entspricht das Music Hall Tracker nicht dem Goldring Elan? Zudem ist der MH-Spieler offenbar ca. 2 kg schwerer als der Debut Carbon Basis (über 7 kg). Ohne weitergehende Info/Beratung würde ich auch zum MH tendieren.

Der Onkyo kommt m.W. erst in den Handel. Es wird gemunkelt, dass er wie die besseren Spieler von Reloop, Omnitronic, Synq - und wie die DJ-Vertriebe alle heißen - von Hanpin aus Taiwan stammt. Dies muss aber kein Nachteil sein. Ich kann leider nicht sagen, welcher Tonabnehmer bei dem neuen Onkyo verbaut ist. Er hat jedoch den Vorteil der elektrischen Drehzahlumschaltung sowie des Direktantriebs (kein Riemenwechsel). Ob er aber klanglich nennenswert besser ist als der MM oder auch der Project - und darum geht es ja primär - kann ich leider nicht beurteilen.

Viele Grüße

Lutz
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 20. Jan 2015, 14:57
Hallo!

Nun ja, die Pro-Ject Plattenspieler und ihre Abkömmlinge haben an sich recht gute Tonarme die ihr Geld in der Regel wert sind, die Laufwerke sind halt 08/-15 Transmissionsriemenläufer über die wir uns nicht weiter auslassen müssen, -sie erfüllen bei richtiger Aufstellung ihren Zweck ebensogut wie jeder andere Riemenplayer.

Zu berücksichtien ist natürlich daas die 9cc-Tonarme eff bewegte Massen von etwa 10-10,5 Gramm aufweisen was die Systemwahl zwar nicht zu einem Suchspiel macht aber einen Teil der handelsüblichen MC´s nicht gerade begünstigt.

Ob man nun zu einem der Pro-Ject-Typen greift oder aber zu einem der Abkömmlinge ist m.E. eine reine Geschmacksfrage, -seinerzeit hat ja auch z.B. ein Herr Peter Dunlop seine Systemdek-Laufwerke mit Rega-Teilen aufgebaut und die erfüllen ebenfalls heute noch klaglos ihren Dienst-.

MFG Günther
Dac
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 20. Jan 2015, 16:19

Hörbert (Beitrag #7) schrieb:
Hallo!

Nun ja, die Pro-Ject Plattenspieler und ihre Abkömmlinge haben an sich recht gute Tonarme die ihr Geld in der Regel wert sind, die Laufwerke sind halt 08/-15 Transmissionsriemenläuferr



JA, das ist leider so. Die Hersteller tun so als ob sie den "drehenden Teller" grad neu erfinden muessen und präsentieren uns Gerätschaften welche wir in den 80-zigern und 90-zigern nicht mals angeschaut hätten. Ganz zu schweigen von dem Transmissionsantrieb!

Aber was will man machen, es ist eben wieder trendy einen Plattenspieler zu haben und egal wie man sich derzeit entscheidet, in spätestens 3 Jahren, bei anhaltenden Trend wird man sich ärgern eines dieser vorsintflutlichen Geräte für diesen Preis angeschafft zu haben.

Deswegen tendiere ich auch derzeit nur zu einer Mindestanforderung.

Ich weiss nicht 'mal wie meine Platten mittlerweile aussehen da ich sie seit ca. 15 Jahren überhaupt nicht mehr beachtet habe; trennen konnte ich mich aber auch nicht.......hoffentlich haben sie ihr verstaubtes Dasein gut überstanden!?

Gruß und Dank

Detlef

p.s. :.....konnte denn evntl. jemand einen Höreindruck beider Geräte bekommen und sich hier mal "einlassen" ?
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 20. Jan 2015, 18:23
Hallo!


.....Aber was will man machen,........


Schon richtig und so schlecht sind die Pro-Jects wirklich nicht, beim Laufwerk ist die richtige Aufstellung das A&O und nach Möglichkeit sollte das Gerät auf eine Wandhalterung, geht das nicht wäre ein kleiner stabiler Tisch die nächstbessere Wahl.

Leider kenne ich den ganz kleinen MMF nicht aus eigener Erfahrung sondern nur die etwas größeren Modell von vor einigen Jahren.

Dazu kann ich dir halt sagen das sie den entsprechenden Pro-Ject Modellen ziemlich gleich sind und du auf keinen Fall ein schlechteres Ergebniss bei ihnen zu erwarten hast als bei den Pro-Ject Originalen.

Ich denke mal das der derzeitige Hype gerade ein wenig überdreht und hoffe daß das kein schlechtes Zeichen ist, -oft brechen solche Kleinmärkte dann unmittelbar nach der "Überhitzung" ein-, und du kannst für einen Appel und ein Ei einkaufen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 22. Jan 2015, 15:19 bearbeitet]
Dac
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 22. Jan 2015, 13:00
O.k., scheint niemand bereits Erfahrungen mit dem Teac gesammelt zu haben welche im Vergleich nennenswert wären.
insofern vorerst meinen Dank an die Beteiligten. Werde mir heute im Rahmen der Lautsprecherbeschaffung , Angebote bezgl des
Music Hall einholen.

THX
Detlef.


[Beitrag von Dac am 22. Jan 2015, 13:08 bearbeitet]
Bloody332
Stammgast
#11 erstellt: 27. Aug 2015, 17:49
Moin Dac,

hast du schon Erfahrungen mit dem Musik Hall oder Teac TN300 sammeln können?
Wuhduh
Inventar
#12 erstellt: 27. Aug 2015, 21:30
Die Teac sind so schlimm, daß man alle dort stehen lassen sollte, wo sie sich gerade befinden.

MfG,
Erik
Dac
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 28. Aug 2015, 00:48

Bloody332 (Beitrag #11) schrieb:
Moin Dac,

hast du schon Erfahrungen mit dem Musik Hall oder Teac TN300 sammeln können?



Hallo

Nein, obwohl ich ihn immernoch superschön finde, habe ich mir einen Dual 731q beschafft, diesen hergerichtet und bin rundum zufrieden. Dual ist eben Dual !
dynamo78
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 04. Sep 2015, 08:05

Wuhduh (Beitrag #12) schrieb:
Die Teac sind so schlimm, daß man alle dort stehen lassen sollte, wo sie sich gerade befinden.

MfG,
Erik


Hmm, was ist denn Deiner Meinung nach so schlimm an dem teac? Ich habe ihn seit letzter Woche und bin an sich ganz zufrieden. Verarbeitung ist gut und er wirkt hochwertig. Der vom Hersteller angegebene gleichlaufwert ist sicherlich nicht der Hit. Für mich sind in der Praxis aber keine Schwankungen hörbar. Die standfüsse sind gedämmt, so dass bei mir trittschall kein Problem darstellt. Das verbaute at95 ist halt einstiegssystem, mir reicht es jedoch klanglich fürs erste. Der eingebaute vorverstärker ist praktisch und fürs erste ganz ok. Usb habe ich nicht ausprobiert und brauche ich auch nicht.

Ich habe ziemlich lang überlegt, welchen bezahlbaren plattenspieler ich mir zulege. Die Project haben mir von der Verarbeitung her nicht gefallen. Die meisten anderen neuen waren mir zu teuer. Gebraucht wollte ich aufgrund schlechter Erfahrungen keinen mehr. Mein Fazit: der teac gefällt mir sowohl klanglich als auch optisch sehr gut, ist zudem auch preislich noch in einem vernünftigen Rahmen und stellt im einstiegsbereich nach meiner Meinung mehr als nur eine ordentliche Alternative zu den Project dar.
dynamo78
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 22. Sep 2015, 18:36
Da sich die praktischen Erfahrungswerte mit dem dem Teac TN 300 bisher hier im Forum wohl in Grenzen halten, wollte ich mal kurz ein Zwischenfazit für mich ziehen:, inzwischen höre ich seit knapp 4 Wochen mit dem Teac TN 300 meine Schallplatten (bevorzugt Jazz, Rock und Klassik) und bin wirklich sehr zufrieden. Kurz zu meiner Anlage: Lautsprecher sind die Dynaudio Contour 1.8 Mk 2, Denon AVR 3313 als Vorstufe, zwei Eigenbau Icepower ASX 125 im BTL Mode.

Jazz und Rock klingen über die Phonovorstufe des Denon 3313 sehr ordentlich. Die im Teac verbaute Phonovorstufe klingt demgegenüber deutlich dumpfer. Bei komplexen Klassik-Orchesterstücken ist der Teac jedoch aus meiner Sicht etwas überfordert. Selbst bei sehr gut aufgenommenen Platten klingt es über den Teac matschig. Eine Bühne baut sich da nicht so wirklich auf. Ich gehe mal davon aus, dass das am AT95 liegt. Ich bin jetzt am überlegen, ob ich da mal etwas anderes versuchen soll. In Frage käme zum einen ein Upgrade der Tonnadel. Thakker bietet für das at95 ja eine HE-Nadel an (99€) und eine Shibata Nadel (159€) an. Die Preise für die Nadeln sind also nicht ganz ohne, so dass ich am überlegen bin, mir gleich ein komplettes neues Systeme in Form des AT 440 mla (165 €) zu holen. Was meint Ihr bringt klanglich bei Klassik mehr? Neue Tonnadel für das at95 oder gleich ein neues AT 440 mla?
sandmann319
Inventar
#16 erstellt: 22. Sep 2015, 18:49
Gleich ein AT 440 mla/b
Die Nadel ist auch nicht alles, wenn der Korpus nicht viel taugt.
Diese Erfahrung hat schon manch einer gemacht.
Gruß Gerd
akem
Inventar
#17 erstellt: 23. Sep 2015, 12:28
Naja, so schlecht ist der Body des AT95 nicht. Immerhin baut Clearaudio seine ganze MM-Flotte darafu auf und ein paar andere bieten auch Ableger davon an.
Klar, das AT440 ist für sein Geld ganz gut, aber tonal gefällt mir das AT95 mit Shiabatanadel etwas besser. In Sachen Auflösung nehmen sie sich nicht viel. Und Du hättest für Flohmarktplatten etc noch ne Billignadel in Petto, um bei fragwürdigen Platten die gute Nadel nicht zu gefährden.

Gruß
Andreas
dynamo78
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 23. Sep 2015, 17:33
Herzlichen Dank für Eure schnellen Antworten. noch eine kurze Frage: wenn ich beim AT 95 nur die tonnadel gegen die Shibata austausche, brauche ich doch keine neue Justage, oder? Die Justage schreckt mich bei einem neuen System noch etwas ab, da ich so etwas noch nie gemacht habe... Viele Grüße aus München
akem
Inventar
#19 erstellt: 24. Sep 2015, 10:20
Nein, was die Geometrie angeht mußt Du nichts neu justieren. Was Du neu einstellen mußt ist das Antiskating (das stellst Du etwa auf ein Drittel bis maximal die Hälfte des Auflagekraftwertes). Ggf. mußt Du auch die Auflagekraft etwas anpassen, aber das weiß ich jetzt nicht auswendig.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 25. Sep 2015, 07:15
Hallo!

Bei einem scharfen Schliff wie es der Shibata-Schliff nun mal ist würde ich die werksseitige Justage zumindestens einmal überprüfen.

Es ist nicht gewährleistet das hier ein gleichlanger Nadelträger verbaut ist, alleine schon durch die Produktstreuung können sich Unterschiede ergeben.

MFG Günther
dynamo78
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 26. Sep 2015, 11:57
Ganz herzlichen Dank für Eure schnellen Tips. Ein Bekannter von mir hat noch ein Acutex 412 Str rumliegen, das er nächstes Wochenende mal probeweise in den Teac bei mir einbauen will. Die Bauhöhe sollte wohl gerade noch so passen (ist beim Acutex mit 18mm angegeben, beim at95 mit 17,3 mm), bin da aber etwas skeptisch, da der Tonarm beim Teac leider nicht höhenverstellbar ist. Ich bin jetzt mal auf das Acutex gespannt und werde nächstes Wochenende berichten. Preislich würde ich für das Acutex deutlich weniger hinlegen als für shibata oder at440. Wenn das Acutex nicht passt, werde ich die Shibata für das at95 bestellen oder zukünftig Klassik wieder über den Denon streamen Für Rock und Jazz würde mir nämlich das Standard At95 ausreichen...

Nachtrag:

Wen es interessiert, hier noch ein Link zum Testbericht (ist wohl Stereoplay): http://www.connect.d...spieler-3194928.html

Anscheinend lief bei dem Test der Dreher etwas zu schnell (+1,8 Geschwindigkeit!). Bei meinem Dreher ist mir das bislang nicht aufgefallen, obwohl ich die gleiche Aufnahme mehr oder weniger parallel auf Schallplatte und mittels Stream angehört habe. Motorgeräusche höre ich bei meinem Teac über die Lautsprecher gar nicht, nur wenn ich ganz nahe (ab ca. 30 cm ohne Abdeckhaube) an den Plattenspieler mit dem Ohr gehe, höre ich ein leises säuseln des Motors.


[Beitrag von dynamo78 am 26. Sep 2015, 13:14 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#22 erstellt: 26. Sep 2015, 18:00
Da hat wohl die Stereoplay das Gerät nicht näher unter die Lupe genommen.
Denn es gibt im Unterboden zwei Löcher die Zugang zu Stellpotis ermöglichen.
Damit kann die Drehzahl justiert werden. Ist wohl für die Werkseinstellung gedacht.
dynamo78
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 09. Nov 2015, 00:04
So, mit etwas Verspätung der Bericht über den Teac tn 300 mit Tonabnehmer 412 Str: Kurzfassung: Wow! Einbauhöhe war kein Problem. Jetzt kann ich verstehen, warum einige das at 95 als grüne Pest bezeichnen. Das acutex ist bei der Auflösung um Klassen besser! Gerade bei klassik mit größeren Orchestern war das beim at 95 ein ziemlicher klangmatsch. Das acutex stellt das viel feiner dar, ohne das die Höhen nerven. Acutex läuft jetzt erst so fünf Stunden. Bin mal gespannt ob es sich noch weiter verbessert... Der Bass wirkt auch bei Rock oder Jazz konturierter. Fazit: teac tn 300 mit acutex funktioniert ordentlich.
.JC.
Inventar
#24 erstellt: 09. Nov 2015, 13:20
Hi,


dynamo78 (Beitrag #23) schrieb:
Gerade bei klassik mit größeren Orchestern war das beim at 95 ein ziemlicher klangmatsch.


war das nur ein Test o. hörst Du wirklich Klassik von LP ?

Wenn ja = AT 150 MLX
u. Du hörst gleich nochmal einen solchen Unterschied.
dynamo78
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 09. Nov 2015, 23:24
Ja, ich höre Klassik tatsächlich über Platte. Warum auch nicht? Ich habe noch eine ziemlich große LP Sammlung von früher und einige Tonmeister gerade bei Decca oder Living Stereo wussten schon wie man mit den Beschränkungen der LP gleichwohl guten Klang hinbekommt. Ich bin auch nicht so der reine klangfetischist, sondern bei mir steht immer die eigentliche Musik im Vordergrund, wenngleich der Klang schon auch passen soll. Vielen Dank für deinen Tipp mit dem at 150 Mlx. Das ist mir momentan mit mehr als 200 € zu teuer und ich bin jedenfalls derzeit mit der Leistung des acutex mehr als happy.
sandmann319
Inventar
#26 erstellt: 09. Nov 2015, 23:56
Hallo

einige Tonmeister gerade bei Decca oder Living Stereo wussten schon wie man mit den Beschränkungen der LP gleichwohl guten Klang hinbekommt.


Stimme dir da vollkommen zu, da waren wirkliche Meister am werken, ich liebe diese Aufnahmen auch.

Wenn du von einem AT95 kommst, ist es kein Wunder, das du von dem Acutex begeistert bist,
war ich am Anfang auch, aber du wirst sehr schnell merken wo seine Grenzen sind.

Eine preisliche Alternative währe noch das AT440,
damit kann man sehr wohl sehr gut Klassik hören, auch wenn andere das Gegenteil behaupten.

Aber erst einmal viel Spaß mit dem Acutex.

Gruß Gerd
.JC.
Inventar
#27 erstellt: 10. Nov 2015, 08:35
Moin,


sandmann319 (Beitrag #26) schrieb:
Eine preisliche Alternative wäre noch das AT440,
damit kann man sehr wohl sehr gut Klassik hören, auch wenn andere das Gegenteil behaupten.


kein Wunder hat es doch, wie das 150 MLx, den AT MicroLine geschliffenen Diamanten,
nur halt auf AluröhrchenCantilver, anstatt BoronCantilever.

Es ist wohl der günstigste TA mit diesem Schliff.

Nebenbei kann man sagen: es ist eigentlich unglaublich, was in diesen LPs drin steckt.
Dieses Angebot habe ich vor kurzem gesteigert.

Von den 13 Platten sind 8 near mint (nur ein bisschen staubig, aber das erledigt eine Wäsche)
die große Messe in C-moll ist von Phillips 1979 - die mit dem 150 MLX auf dem SL 1710 = Wahnsinn !
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 10. Nov 2015, 09:43
Halo!

Na ja, warum sollte man auch keine Klassik auf Schallplatten hören wenn man die Schallplatten ohnehin schon hat?

Etliche von den alten Interpretationen sind ja gar nicht mehr auf CD erschienen da die Mastertapes seinerzeit schon in einem zu schlechten Zustand für eine Umsetzung waren oder einfach das Interesse an den Interpreten-/Dirigenten soweit nachgelassen hatte das damit einfach kein Geschäft mehr zu machen war.

Zudem hat man dann auch zumeist eine ganze Reihe von Interpretationen und Werken zu Hause rumstehen die man sich so nicht mehr neu Kaufen würde da sie einem nicht mehr so wichtig wären und man ohnehin längst Alternativen hat aber die alten Sachen doch ganz gerne ab und an wieder einmal hören möchte.

Mit den klanglichen Abstrichen die man wohl oder übel machen muß hat man ja sowieso zu leben gelernt. Warum also die alten Sachen nicht behalten, zuweilen anhören und sich vielleicht auch noch darüber wundern mit wie wenig man einmal hochzufrieden war.

MFG Günther
Dac
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 15. Jan 2016, 05:30
So, da bin ich wieder...
Mein Hörraum ist mittlerweile fertig gestellt und natürlich eingerichtet!
Der Klang ist noch nicht so wie in dem Raum zuvor, welcher nur eine Notlösung war. Hier muss ich noch weitere Feinarbeit bei der Aufstellung der LS leisten. Mit fehlt Räumlichkeit bzw. Tiefe im Gesamtklangbild, welche in dem zuvor kleineren Raum, hervorragend gegeben war.
Hätte nicht gedacht, dass die LS doch so empfindlich auf etwas mehr (ca.50cm- jetzt also ca. 190cm) Abstand reagieren.
Zudem saß ich vorher ausschließlich auf dem Boden zum musikhören, nun ist es ein Sofa.
Naja, das soll nicht das Thema sein!
Nachdem ich hier den Thread eröffnet hatte war das Ergebnis ja ein Dual 731Q geworden!
Dieser ist auch immer noch mein und wird es auch bleiben....denke ich!?
Ausgestattet ist er nun mit einem VM-Red und ich bin sehr zufrieden.
Was mich stört, ist etwas die Optik des Geräts (Haube ist dunkel und völlig verbastelt und Blende ist Braun) und bevor ich weitere Unsummen in das gute Stück stecke, überlege ich mir grad ein modernes Laufwerk zu zu legen!
Ich denke da an ein Angebot was mir bei der Firma xxxxxx.de ins Auge gesprungen ist.
Hier geht es um einen Pro-Ject Perspective Anniversary mit Ortofon 2M Bronze !
Das Thema Pro-Ject wurde hier schon Eingangs erläutert und mir sogar von Forenmitgliedern als eine Alternative empfohlen.
Meine Frage : ist dieses Gerät mit all seinen Stärken und Schwächen den Preis von ca. 1000€ wert?
Vom Angebot her würde ich sagen:"Ja," aber wie steht es nun mit der Gesamtqualität und den zukünftigen Möglichkeiten des Geräts.
Im Forum zu lesen ist hier über dieses Teil schon Einiges aber wie das so ist, vom Abraten bis zur Empfehlung ist alles da.
Da wird unter anderem von einem schlappen Motor gesprochen, ein Weiterer bemängelt die extrem statische Aufladung ein Dritter redet von starker Streuung in der Serienproduktion. Gelobt wird im allgemeinen der Tonarm, hier ist der 9cc verbaut.
Und auch das System soll gar nicht so übel sein!
Ich bin also hin und her gerissen, weil optisch, finde ich den schon recht anprechend obwohl mir ein Gerät aus Edelmetall besser gefallen würde. Aber, man kann nicht alles haben!
Ihr braucht nicht die klanglichen Qualitäten des Geräts mit dem Dual zu vergleichen, ich denke da wird sich nicht viel tun.
Mir geht es um die Qualität dieses Angebots, steht es in Relation zum Preis oder gibt es ähnliche Geräte von anderen Herstellern , mit aktueller Optik und akzeptabler Spielqualität, welche ich mir anschauen sollte?
Oder sollte man bei Kauf dieses Geräts sofort etwas beachten,ändern oder austauschen lassen oder was auch immer ?
Vorerst würde der PS an einem Phonopre von music fidelity (V90LPS) laufen, passen da die Werte überhaupt?
Oder wäre das schon die erste nötige Änderung?
Mitglieder welche dieses Gerät kennen/besitzen oder gute Kenntnis haben, bitte sagt etwas dazu
Ich danke vorab.....


[Beitrag von Dac am 15. Jan 2016, 05:41 bearbeitet]
akem
Inventar
#30 erstellt: 15. Jan 2016, 12:39
Wenn Du das 2M Bronze zum Black upgraden kannst, why not? Dem 2M Bronze würde ich mit das schlechteste Preis-Leistungsverhältnis aller Ortofon MMs attestieren...
Auch wenn andere Leute den Tonarm als sehr gut bezeichnen, bedenke, daß der Arm recht leicht ist und Du damit de facto auf MMs festgenagelt bist. Da werden wenn überhaupt nur wenige MCs zufriedenstellend dran laufen.

Gruß
Andreas
70erDisco
Gesperrt
#31 erstellt: 18. Jan 2016, 09:48
beim upgrade des at95e mit einer besseren nadel bitte unbedingt die auflagekraft mit einer waage neu einstellen, empfehlenswert ist diese wippe von ortofon für kleines geld. die anti skating skala ist beim tn 300 oftmals vom einstellstrich her verschoben, d. h. maximales und minimales anti skating liegen asymetrisch außerhalb der skala :-(


[Beitrag von 70erDisco am 18. Jan 2016, 15:17 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#32 erstellt: 18. Jan 2016, 10:02
Ich würde nicht den Plattenspieler tauschen sondern die Nadel - nämlich die Silver-Nadel statt der Red-Nadel. Das bringt Dich klanglich am weitesten, und kostet dich bedeutend weniger als ein neuer Dreher.

LG
Manuel
Dac
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 18. Jan 2016, 12:54

akem (Beitrag #30) schrieb:
Wenn Du das 2M Bronze zum Black upgraden kannst, why not? Dem 2M Bronze würde ich mit das schlechteste Preis-Leistungsverhältnis aller Ortofon MMs attestieren...
Auch wenn andere Leute den Tonarm als sehr gut bezeichnen, bedenke, daß der Arm recht leicht ist und Du damit de facto auf MMs festgenagelt bist. Da werden wenn überhaupt nur wenige MCs zufriedenstellend dran laufen.

Gruß
Andreas


O.K. Danke, das ist schon mal ein guter Hinweis....
Nun ja, bei dem Gesamtpreis kann mir ja das P/L-Verhältnis des Ortofon ziemlich gleich sein
Hauptsache es passt insgesamt....
Dac
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 18. Jan 2016, 12:57

70erDisco (Beitrag #31) schrieb:
beim upgrade des at95e mit einer besseren nadel bitte unbedingt die auflagekraft mit einer waage neu einstellen, empfehlenswert ist diese wippe von ortofon für kleines geld. die anti skating skala ist beim tn 300 oftmals vom einstellstrich her verschoben :-(



Sorry, 70erDisco....ich bin echt Laie was das ganze Bezeichnungsgedönse angeht und ich verstehe hier nur Bahnhof. Was hat das mit einem Neukauf des Plattenspielers zu tun....???
Dac
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 18. Jan 2016, 13:05

Marsilio (Beitrag #32) schrieb:
Ich würde nicht den Plattenspieler tauschen sondern die Nadel - nämlich die Silver-Nadel statt der Red-Nadel. Das bringt Dich klanglich am weitesten, und kostet dich bedeutend weniger als ein neuer Dreher.

LG
Manuel



Hallo Marsilio...
JA selbstverständlich, würde ich das auch. Aber hier geht es ja definitv um den Wunsch eines neuen Plattenspielers und nicht um eine Verbesserung des vorhandenen Systems!
ICh möchte nur wissen ob das Angebot ein gutes ist oder ob ich die 1000 Euro besser in einen anderen neuen und ich betone NEUEN Plattenspieler investieren soll. Mich interessiert gar nicht ob der besser spielt als mein jetziger. Sagen wir mal so, wenn der neue das kann was derzeit mein "alter" kann, auch was die Möglichkeit des zukünftigen Ausbaus des TA angeht, also hin und wieder mal ein anderes System zulässt vielleicht auch mal ein MC, dann würde ich mir einen neuen kaufen wollen. Es geht mir um eine moderne Optik zu meiner Gesamtkette ohne Qualitätsverluste des aktuellen Klangs.
Also Vintagegeräte nicht empfehlen....!
Marsilio
Inventar
#36 erstellt: 18. Jan 2016, 13:53
Um das Level des Dual 731Q zu halten musst du in neu aber ziemlich viel Kohle schippen...
Dac
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 18. Jan 2016, 14:55
O.K., dass war mal deutlich
Timmmm
Stammgast
#38 erstellt: 25. Feb 2016, 17:10
Hallo werte Gemeinde,

habe gestern meinen Teac TN 300 bekommen. Am Tonarm habe an zwei Schrauben eine Art "Lacksicherung" gefunden. Ist das normal? Sieht irgendwie nicht schön aus.

Gruß Timmmm

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