Ersatz gesucht.Kenwood KD 21R gegen Direktantrieb

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wolfi5446
Neuling
#1 erstellt: 05. Mrz 2015, 19:11
Hallo werte HiFi Enthusiasten.

Gleich zur Situation: Bis jetzt nutze ich einen Kenwood KD 21 R samt dazu passenden Tower (Verstärker, Equalizer). Ich bin mit dem Sound eigentlich zufrieden, dass liegt aber vermutlich daran, dass ich keinen direkten Vergleich habe, und mir bei Bedarf mit dem EQ reinpfuschen kann.

Seit einiger Zeit fällt aber einer der Stereokanäle öfters aus. Fehlerquelle ist die Nadel, die vermutlich einfach hinüber ist. Reinigung hat nichts bewirkt, die Kabelverbindungen und die Kabel zum Amp sind auch in Ordnung.

Zudem fängt er jetzt allmählich an zu leiern - der Riemen ist also auch bald fällig.

All zu viel scheint die Kiste ohnehin nicht wert zu sein. Ami-Ebay um die 30-40$. Da kostet die Ersatznadel und der Riemen mehr.

Ich hätte zudem gerne Direktantrieb, da mich dieses Riemengeeiere davon abschreckt gebraucht nochmal so eine Kiste zu bekommen. Lohnt es sich auf unbekanntes, Altes zu setzen, nachdem ich mit der alten Kiste auch ganz zufrieden war? in der Bucht schwimmt gerade ein Teac PX-550 für wenig Geld. Oder doch lieber was mit Rang und Namen à la Technics 1210?
doc_barni
Inventar
#2 erstellt: 05. Mrz 2015, 20:08
Hallo wolfi5446 ,

ob es dann direkt ein 1210 sein soll/ muß ist eine Frage der Finanzen. Das Angebot an guten , gebrauchten Direkttrieblern ist ziemlich gross. Da kann auch die Frage des Designs miteinbezogen werden. Dazu solltest du dich einfach mal schlaumachen, was die namhaften Hersteller so an DD`s auf den Markt gebracht haben. Dann geht es noch um die Frage: manuell, halbautomatisch, oder automatisch.....Das zusammen mit deinem Buget, neue Nadel könnte fällig werden, und du kommst langsam an einen Punkt, wo du entscheiden kannst, was du haben möchtest.....

freundliche Grüsse

Wolfgang
akem
Inventar
#3 erstellt: 05. Mrz 2015, 20:33
Der Technics 1210 ist sicher ein sehr guter Dreher aber leider auch sehr begehrt und damit sehr, sehr teuer. Dabei gibt es von Technics sehr viele andere Dreher, die zwar ähnlich gut sind, zu einem großen Teil mehr Komfortfunktionen haben (Halb- oder sogar Vollautomatik) aber eben erheblich preiswerter sind.
Auch von anderen Herstellern gab es gute und sehr gute Direkttriebler.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 05. Mrz 2015, 23:58
Sony PS-3300 !
Burkie
Inventar
#5 erstellt: 06. Mrz 2015, 16:56

wolfi5446 (Beitrag #1) schrieb:

All zu viel scheint die Kiste ohnehin nicht wert zu sein. Ami-Ebay um die 30-40$. Da kostet die Ersatznadel und der Riemen mehr.


Fast jeder gebrauchte ist nicht mehr viel Wert.
Ersatznadel brauchst du bei einem anderen gebrauchten Plattenspieler ohnehin auch, das Argument fällt also weg.
Riemen allein ist nun wirklich nicht die Welt.
Du könntest mal versuchen, den Riemen in Wasser zu kochen, dass soll angeblich vorübergehend was helfen.
Entweder findest du genau einen passenden Ersatzteilriemen. Oder du nimmst ein Riemensortiment vom Conrad, o.ä.
Eigentlich musst du den Riemen ja nur mal ausmessen.

Gruß


[Beitrag von Burkie am 07. Mrz 2015, 11:38 bearbeitet]
wolfi5446
Neuling
#6 erstellt: 06. Mrz 2015, 19:21
Stimmt, dass kann natürlich so oder so zu Folgekosten kommen, wenn ich wieder was Gebrauchtes nehme. Deswegen auch die Überlegung gleich etwas Besseres zu nehmen. Früher oder später würde das eh passieren... Budgetmäßig wäre mir der 1210er auch die ausgeweitete Schmerzgrenze, da der vermutlich auch in Zukunft Wertstabil bleibt, sollte man ihn wieder verkaufen wollen. Ansonsten 150-200 € bei spürbarer Qualitätsverbesserung.
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 07. Mrz 2015, 11:07
Hallo!

Natürlich fällt bei einem DD die leidige Transmissionsriemengeschichte unter den Tisch und die Laufwerkspflege beschränkt sich auf einige Tropfen Öl alle paar Jahre aber eine grundsätzliche Verbesserung gegenüber einem Riemenläufer hast du in der Regel nur auf dem Papier, -in der Praxis erfüllen beide Bauarten ihre Aufgabe hinreichend genau so das die technischen Eckdaten der Schallplatte selbst hier der Flaschenhals sind. Rein von der technischen Eleganz der Lösung und von meinem Gefühl her ziehe ich den quarzgeregelten Direktantrieb zwar ebenfalls vor bin mir aber über die Realitäten durchaus im karen.

Ein besonderes Augenmerk solltest du m.E. eher auf die Störunanfälligkeit der Zargenkonstruktin und auf die möglichst universiale Einsetzbarkeit des Tonarms legen.

Unterm Strich käme hier z.B. einer der großen alten Dual-Plattenspieler als Gebrauchtgerät genau so in Frage wie ein (neuwertiger oder neuer) Technics SL-12xx.

MFG Günther
Burkie
Inventar
#8 erstellt: 07. Mrz 2015, 11:49
Wenn bei Direktantrieben mal wirklich was kaputt geht, steht man auf dem Schlauch.

Der Motor ist häufig "diskret" aufgebaut und bildet mit dem Plattenteller eine Einheit.
Die notwendige Steuerung ist elektronisch, man braucht also Kenntnisse und Messgeräte zur Reparatur - und die Ersatzteile!
Direktantriebler (Technics, etc.) wurden ja vor 10 oder mehr Jahren gebaut, so alt sind dann mindestens die Chips und womöglich nicht mehr lieferbar.
Das wars dann mit der Reparatur...

Riementriebler bestehen im wesentlichen aus Motor und Kuckucksuhren-Mechanik. Bei den Riementrieblern ist im besten Fall gar keine Elektronik eingebaut, allenfalls ein Entstörkondensator, und die Drehzahlumschaltung geht über Umlegen des Antriebsriemens auf anderes Übersetzungsverhältnis. Das kann jeder Bastler irgendwie hinbasteln, Motoren gibt es auch noch so oder so ähnlich zu kaufen.

Gruß
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