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Unterschiede Gewicht Aussenteller Thorens Modelle

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klabauterbehn
Stammgast
#1 erstellt: 30. Aug 2015, 12:21
Hallo,

ich habe eine Frage zum Gewicht der Außenteller verschiedener Thorens TD 1xx Modelle. Ich habe hier ein wenig Probleme mit dem Einstellen der Federn bei einem Thorens 150 MK2. Der hat ja einen 10er Metallinnenteller. Ich habe das Gefühl, dass der Aussenteller evt. das falsche Gewicht hat. Ich habe ihngewogen und er kommt auf 1850 Gramm. Die Gummimatte hat 210 Gramm. Gibt es bei späteren TThorensmodellen gleiche Teller mit anderen Gewichten? Ich finde immer nur die gesamte Gewichtsangabe incl Subteller.
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 30. Aug 2015, 13:39
Hallo!

Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte hat Thorens ganz sicher für die gleichen Modelle unterschiedliche Legierungen verwendet die auch ein unterschiedliches Gewicht auf die Waage gebraacht haben (und immer noch bringen natürlich falls der Teller erhalten geblieben ist)

Ich würde das nicht so genau nehmen schließlich geht es hier nicht um hochpräzise Meßgeräte sonder4n um Plattenspieler die für den Consumerbereich gedacht waren.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 30. Aug 2015, 18:10
Möglicherweise gibt es bei thorens-info.de eine Übersichtsliste mit vielen Modellen, in der auch viele konstruktive Unterschiede erwähnt werden.

Welche Justageprobleme hast Du denn ?

MfG,
Erik
klabauterbehn
Stammgast
#4 erstellt: 30. Aug 2015, 18:35
Ich habe hier einen Thorens 150 MKII mit einem SME Series III Tonarm. Brettchen ist selbstgebaut und hat die gleiche Stärke wie das originale Tonarmbrett. Mein Problem ist folgendes. Ich habe die Federn jetzt so eingestellt, dass die Unterkante des Plattentellers eben ist und 3-4 mm maximal Abstand zum Blech hat. Wenn ich jetzt von oben auf den Teller drücke und die Federn anrege, schlägt im innen etwas vom Schwinchassis unter das Blech. Wenn ich jetzt die Federn mehr Spiel gebe liegt der Teller auf. Wenn ich mehr anziehe, liegt das Chassis von innen unten auf. Was stimmt dnn da nicht?

Da gibts viele Infos. Und da gibt's auch die Gewichtsangaben. Jedoch nur inkl. Subteller. Thorens 150 3,4kg. Thorens 150 MK2 3,2 kg.
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 30. Aug 2015, 19:04
Hallo!

Bist du dir sicher das es sich hier nicht um eine Spielart des bekannten Thorens-Problems mit dem abgerrutschen Innenteller handelt?

Das hört sich für mich so an als wäre der Innenteller gerade soweit abgerutsch das er noch nicht schleift aber beim Schwingen schon anschlägt.

Es ist natürlich auch möglich das der Mensch der den alten Thorens vom Kugeltonarm zu einem SME umgebaut hat nicht bedacht hat das so ein SME Series III mit seinem kastenförmigen Unterbau reichlich tief baut und er dem Bodenbrett folglich keinen passenden Ausschnitt verpasst hat.

MFG Günther
klabauterbehn
Stammgast
#6 erstellt: 30. Aug 2015, 19:44
Oh. Klingt interessant. Der Armunterbau schlägt nicht an. Aber woran erkenne ich den abgerutschten Subteller und was kann ich da machen?
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 30. Aug 2015, 20:41
Hallo!

Falls der Teller abgerutscht ist erkennt man das oft bereits optisch, die ursprüngliche Tellerposition verrät sich in der Regel durch eine dunkele Verfärbung an dem einfachen Metallstift den Thorens als Achse verbaut hat.

Ansonsten brauchst du halt von einem TD-150-Besitzer die genauen Maße von der Stiftoberkante zur Telleroberfläche.

Die 'Praktikabelste Reparaturmethode besteht immer noch aus etwas Kontaktkleber am Metallstift den man einfach mit einem Holz/Kunststoffhammer bei auf zwei Stuhllehnen aufliegendem Innenteller vorsichtig in die richtige Position zurückklopft.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 30. Aug 2015, 20:41 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#8 erstellt: 30. Aug 2015, 21:33
Moin,

beim TD-150 II mit 10 mm Lager-Achse kann der Teller meines Wissens gar nicht abrutschen, das ist nur bei den Modellen mit 7 mm-Lager möglich.

Viele Grüße, Brent


[Beitrag von directdrive am 30. Aug 2015, 21:33 bearbeitet]
klabauterbehn
Stammgast
#9 erstellt: 31. Aug 2015, 06:05
Mhmn. Dunkel verfärbt sieht nichts aus. Kann es sein, dsss ich den Subteller mal rausnehmen und das Lager mit neuem Öl versorgen sollte?
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 31. Aug 2015, 06:18
Hallo!


.... mal rausnehmen und das Lager mit neuem Öl versorgen .........


Das kann nichts schaden.


......das ist nur bei den Modellen mit 7 mm-Lager möglich.........


Dann schließt sich hier diese einfache Möglichkeit der Fehlerbehebung leider aus, schade.

Es bleibt dir nur noch die Möglichkeit den Plattenspieler ohne Bodenolatte so aufzustellen daß du von unten ins "Uhrwerk" schauen kannst um zu sehen was hier anschlägt.

MFG Günther
klabauterbehn
Stammgast
#11 erstellt: 31. Aug 2015, 06:35
Ja. Das habe ich gemacht. Von unten schlägt die Platte an, auf der das Tonarmbrett befestigt ist.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 31. Aug 2015, 09:51
Hallo!

Und wo schlägt sie an? Sorry aber den letzten TD-150 hatte ich vor, ich glaube 5 oder waren es gar 6 Jahren hier auf dem Tisch, mittlerweile sind die Angebote selten geworden und nemand aus meinem BK braucht oder will noch einen.

Du schreibst das Brettchen sei kein Original, möglicherweise ist es ja nicht so genau wie nötig gefertigt oder zu dick, u.s.w.

MFG Günther
klabauterbehn
Stammgast
#13 erstellt: 31. Aug 2015, 10:14
Also wie kann ich das am besten beschreiben. Das Tonarmbrett hat exakt die gleichen Maße wie das original. Habe ich vor dem Einbau alles geprüft.wenn man ohne Bodenplatte von unten in den Thorens blickt, so hängt das Subchassis wie ein Kreuz aussehend an den drei Federn. Wenn ich jetzt mit angelegtem Teller etc. die Federn einstelle, so schlägt das Subchassis von unten an die obere Platte, sobald der Tellerrandabstand zur oberen Platte 5mm beträgt. Jedenfalls beim leichten anregen der Federn. Ich muss den Teller auf drei mm runtersetzen. Dann schlägt das Subchassis nicht mehr an.dm Der Teller jedoch unter Umständen. Das heißt beim Schallplatten auflegen.
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 31. Aug 2015, 11:18
Du hast daran gedacht, das Subchassis so zu justieren, als daß Du Deine Wunschtellermatte und evtl. ein vorhandenes Zusatzgewicht verwenden kannst ?

Die Differenz zwischen Normalpressung und einer 180-Gramm-Pressung würden nicht ein Aufsetzen verursachen.

MfG,
Erik
klabauterbehn
Stammgast
#15 erstellt: 31. Aug 2015, 11:23
Ja. Ich habe beim Einstellen sogar die Matte und eine 180g Platte mit aufgelegt. Also es stößt nichts ab beim Hören. Nur wenn ich mit dem Finger den Plattenteller etwas stärker berühre un die Federn anzuregen. Dann stößt das Subchassis an. Die Distanz zwischen Teller und Platte beträgt 4-5mm
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 31. Aug 2015, 11:47
Hallo!

Du hast also einen zu geringen Hub aber laut "directdrive" sackt der Teller beim TD-150 je nicht ab, woran das dann noch liegen kann weiß ich auch nicht.

Möglicherweise sind die Federn nicht Original oder der SME samt Brettchen ist für den TD-150 zu schwer.

Aber das sind alles nur Vermutungen.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 31. Aug 2015, 12:21
Jo, das Subchassis ist relativ weich gefedert. Es sei dahingestellt, ob die Federn einmal z. B. gegen Linn-Exemplare getauscht wurden, sofern überhaupt passend.

Wenn beim Abspielen alles paletti ist, mußte halt damit leben und vorsichtig sein.

" Herr Doktor, wenn ich hier draufdrücke, tut es weh ! "
" Dann drücken'se einfach nich' drauf ! " " Nächster ! "

,
Erik
klabauterbehn
Stammgast
#18 erstellt: 31. Aug 2015, 12:31
Oki. Dann ist ja im Grunde gar nichts kaputt. Das ist schonmal gut. Das freut mich. Umgehen kann ich damit auch. War nur besorgt. Danke sehr.
raphael.t
Inventar
#19 erstellt: 31. Aug 2015, 12:53
Hallo!

Es ist richtig, die Federn mit der Kennung nach innen zu platzieren, sprich, die Öfnung der Federn soll nach innen weisen.
Die motorseitige Feder ist meinen Erfahrungen nach am heikelsten einzustellen, dort genügt eine Vierteldrehung der Mutter zu viel, um alles aus der Balance zu bringen. Keinesfalls an der Stelle zu fest drehen! Eher dort die Mutter ein wenig nachlassen und die beiden Federn an diese Stellung angleichen. Eine Vierteldrehung links nachlassen, eine halbe Drehung (oder mehr) an den beiden rechten Federn. Dann erneut probieren. Ja, Thorense einzustellen, kann eine Spielerei sein, aber mit Geduld schafft man das.
Viel Erfolg damit!
Zu Linn-Federn: Weicher sind die sicher nicht, eher härter.

Grüße Raphael
klabauterbehn
Stammgast
#20 erstellt: 31. Aug 2015, 15:29
Hallo,

danke. Stimmt. Das ist echt ne fummelei. Ich hatte zuvor auch in Forum nachgelesen, wie due Federn justiert werden und habe die Öffnung der Federn auch nach innen zentriert. Das der Teller bei allen drei Federn die gleiche Höhe hat ist schon echt ne nervige Sache. Da ist auch noch der Schaumstoff in den Federn. Wohl ein Indiz dafür das es sich auch um die originalen Federn handelt? Habe aber den Schaumstoff belassen und nicht entfernt.
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 31. Aug 2015, 16:38
Hallo!

Ja, der Schaumstoff ist ein Hinweis darauf das du noch die alten Originalfedern hast.

MFG Günther
klabauterbehn
Stammgast
#22 erstellt: 31. Aug 2015, 16:47
Dann lasse ich das alles so und freue mich dass im Grunde alles funktioniert wie es muss. Kaputt reparieren möchte ich ja nichts. Ich bin immer nur verängstigt, wenn man Dinge liest, die bei einem selbst anders sind. Wie mm Angaben von 7-9 von der Tellerkante zum Spieler. Ich hbe nur 4-5mm. Da dk ich dass irgendwie was nicht stimmt an meinem Dreher.
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