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Thorens TD 147 Stanton - viele Frage, Um- und Einbau. Neues System, Anschlüsse usw

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Hummel123
Stammgast
#1 erstellt: 08. Okt 2015, 16:09
Hallo und guten Abend zussammen,

ich benötige mal Eure Hilfe. Ich habe mir heute einen TD 147 zugelegt.


Laut der Verkäuferin hatte der Player beim letzten Benutzen keine Probleme, sondern lief einwandfrei, Gerät ist aus Erstbesitz.
Ich happy wie Bolle, bissle sauber gemacht, angeschlossen...hmmm... Erschreckend...

Ton kommt, aber wie, verkratzt, bescheiden bis hin zu kaum erträglich. Zwischendurch zieht die Nadel quer über die halbe Platte. Ich habe bewußt keine neue Platte genutzt, aber eine die auf meinem alten Technics ohne Probleme läuft.

Handschriftlich liegt eine Anleitung mit bei, bei der die Einstellungen, Gegengewicht usw. wohl optimal vorgenommen gewesen sein sollen. Wenn ich den Arm löse, neben den Teller führe, den Arm herablasse hängt die sowas von tief, eine Einstellung kann da nicht stimmen.

Die Anleitung habe ich mir besorgt, durchgelesen, für heute auf Seite gelegt:-)

Bekomme ich das Ding mit Eurer Hilfe zum Laufen oder kann ich davon ausgehen, dass ich über den Tisch gezogen wurde?
Die VKin sagte zudem noch, dass die Nadel noch okay wäre, kann man das irgendwie sehen? Testen?

Ich bin ja nicht so der Bedieungsanleitungsleser, darum hoffe ich auf Eure Hilfe.

Bilder füge ich noch an.

Vielen lieben Dank

Oliver


kinodehemm
Inventar
#2 erstellt: 08. Okt 2015, 17:09
Moin

sowohl das Stanton als auch der 147er sind definitiv nicht schlecht-entweder ist die Bürste sehr schwergängig, so das kein Auflagegewicht auf Nadel/Platte kommt, oder das Auflagegewicht ist viel zu gering, oder das Anti-Skating spinnt.

Ich gegeh mal davon aus, das der Dreher nicht am Hang steht

Als erstes mal System saubermachen(manchmal ist da ein 'Göeitfilz' unter der Nadel - und ich würde auch die Bürste aushängen.
Tonarm mit system auspendeln, dann mal 1.7gr Auflage einstellen.

Nochmal probieren..

Schlimmere Sachen wären ein defektes Tonarmlager oder ähnliches.
Hummel123
Stammgast
#3 erstellt: 08. Okt 2015, 18:21
Hallo und schon mal vielen Dank,

nein am Hang nicht, aber ich werde ihn gleich morgen früh vom Rack runter nehmen und zunächst mal auf nen Kasten stellen.

System werde ich genaustens untersuchen, ob sich da noch was findet, sollte die Nadel runter sein und das System allgemein für okay befunden werden, nach welcher muss ich neu gucken?

Habe mir den Arm mal hoch geholt, da ist soweit nichts dran, nun gehts an ausbalancieren.


[Beitrag von Hummel123 am 08. Okt 2015, 20:04 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#4 erstellt: 08. Okt 2015, 20:25
Hallo Oliver,

ich befürchte, ich kann das schon auf Deinen Bildern erkennen - die Nadel ist ab. Beim Stanton 680 ist der eigentliche Diamant in einer Metallfassung befestigt. Und da ist er 'rausgefallen.

Ersatz ist schlecht zu bekommen oder recht teuer. Du kannst es mit einer elliptischen Nachbau-Nadel (Stanton D680) probieren, die Qualität mancher Nachbauten ist gar nicht so übel, es ist aber meist eine höhere Auflagekraft (1,75 bis 2p) nötig.

Grüße, Brent
unterberg
Stammgast
#5 erstellt: 08. Okt 2015, 20:37
Im letzten Foto sehe ich eine Nadel, sie ist also noch vorhanden.

Ich würde den Tonarm neu auspendeln, Nadel vorher säubern ist natürlich selbstredend sehr vernünftig.

Gruß Frank
directdrive
Inventar
#6 erstellt: 08. Okt 2015, 22:34
Nö, leere Fassung.

Entspricht auch exakt der Problembeschreibung.

Gute Nacht, Brent
Hummel123
Stammgast
#7 erstellt: 09. Okt 2015, 07:05
wow soviel Hilfe, DANKE!!!

Guten Morgen. ich habe gestern und direkt heute morgen (1 Woche Urlaub) zum Leidwesen meiner Frau weiter getestet, den Arm justiert und siehe da, der Zug nach innen ist weg,. Ich habe leider nur die Anleitung für den MK3, da ist auf den Bilder ein anderer Arm, so musste ich mich erstmal schlau machen, welche der beiden Skalen fürs Anti Skating zuständig ist.

Nach Holgers Anleitung habe ich eine olle Hayden Platte geputzt. Optisch toller Zustand, aber durch den Vorbesitzer schon stark verstaubt.
Auf meinnem Technics wird diese einwandfrei in toller Qualität wiedergegeben, kaum Knistern, kein Kartzen.

Dann der Thorens.... ich konnte gar nicht so schnell sein, wie ich wollte um den Arm wieder zu lösen.
(Nadel, oder das was noch von übrig ist, hatte ich vorher gereinigt).

Nun gehe ich mal davon aus, dass die Nadel runter ist...auch nach Euren Meldungen zu urteilen... hmmm...

wenn ich also schon austauschen muss, wäre dann ein Wechsel auf ein System wo ich ein wenig mehr mit rausholen kann sinvoller?
Ich lese viel über das octofon system OM10, Mittelklasse und nachhaltig? Shure? Doppelt so teuer = besser?

Was haltet Ihr davon und wenn ja, wonach muss ich gucken? Andere Vorschläge? Preis Leistung sollte meinen Ansprüchen genügen. Der Technics SL BD22 klingt immer noch gut und wird auch behalten, der Optik wegen sollte es immer mal ein Thorens werden.

Ich höre halt überwiegend Rock und Pop jedoch am meisten Hörspiele (TKKG, ???, 5 Freunde, da sind 30 Jahre alte Platten mit bei, die früher als KinderLP´s im Kinderzimmer durchgegangen sind und entsprechend benutzt wurden, heute Liebhaber- und Sammelerstücke). Der Plattenspieler steht im meinem Sportraum, wird also im Wechsel mit CD/Kassette täglich genutzt. Am Wochenende auch mal wenn ich den Keller beschalle, aufgrund dessen dass ich in der Werkstatt (Nebenraum) beschäftigt bin.

Vielen Dank

Oliver


[Beitrag von Hummel123 am 09. Okt 2015, 07:27 bearbeitet]
elchupacabre
Inventar
#8 erstellt: 09. Okt 2015, 07:11

Hummel123 (Beitrag #7) schrieb:
wow soviel Hilfe, DANKE!!!

Nach Holgers Anleitung habe ich eine olle Hayden Platte geputzt. Optisch toller Zustand, aber durch den Vorbesitzer schon stark verstaubt.
Auf meinnem Technics wird diese einwandfrei in toller Qualität wiedergegeben, kaum Knistern, kein Kartzen.



Also das wundert mich schon sehr, wenn eine verstaubte, alte Platte "einwandfrei" wiedergegeben wird, ist der Abnehmer entweder so schlecht, dass du das nicht hörst, oder dein restlichen Equipment, ich höre hier bei mir definitiv einen Unterschied, zwischen einer guten, sauberen Platte und einer gegenteiligen.

Oder verstehe ich dich hier falsch?
Hummel123
Stammgast
#9 erstellt: 09. Okt 2015, 07:17
..das verstehst Du falsch, die Platte wurde nass geputz. Sie ist somit in einem super Zustand. Dient mit sozusagen als Vergleichsreferenz.
Die Waschseite

Wollte damit sagen, dass wenn durch die defekte oder nicht vorhandene Nadel etwas an der Platte passieren sollte, wäre es mir bei der relativ egal.

zum Beispiel bei einer bestimmten drei Fragezeichen, aktueller Marktwert 300€ - wäre es mir nicht egal.


[Beitrag von Hummel123 am 09. Okt 2015, 07:20 bearbeitet]
Hummel123
Stammgast
#10 erstellt: 10. Okt 2015, 17:51
Eine Frage, ich meine gelesen zu haben, wenn es in den LS brummt kann das daher kommen, dass der Anschluss LR vertauscht ist.

Die Chinch Stecker sind schwarz aber beschriftet, R und L, also R in rot, brummen. R ind weiss, kein brummen.

Nun kommen aus dem Tonarm vier Farben ins System, kann man an den Farben erkennen was Plus und Minus bzw. R/L ist?
Das Grün Masse ist ist klar, denn der ist am Arm selber geeerdet, mir gehts darum, ich möchte Chinchbuchsen ans Gerät setzen, da aber dann auch die richtige Zuordnung, also Links und Rechts.
unterberg
Stammgast
#11 erstellt: 10. Okt 2015, 17:56
Hallo Oliver,

bitteschön:

http://www.hifi-studio.de/hifi-klassiker/DIN2.jpg

Gruß Frank
Hummel123
Stammgast
#12 erstellt: 10. Okt 2015, 18:02
Hallo Frank,

DANKE, KLASSE, genau das was ich brauchte.


[Beitrag von Hummel123 am 10. Okt 2015, 18:08 bearbeitet]
Hummel123
Stammgast
#13 erstellt: 11. Okt 2015, 18:02
es wird:-)

nun stört mich noch das Erdungskabel. An meinem Technics ist eine Buchs, ähnliches oder auch ein Schraubverschluss/Klemme hätte ich gern am Thorens.

Jemand eine Idee wo man was schönes bekommt?
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 11. Okt 2015, 18:09
Lautsprecherpolklemme. Gibt es auch mit Langgewinde für dicke Wände. Rodiumbeschichtet. Cryogenisiert. Mittelscheitel. Je nach Budget.

Bitte Rückspiegel mit indirekter Beleuchtung nicht vergessen. Ansonsten sieht die keiner.

MfG,
Erik
Hummel123
Stammgast
#15 erstellt: 11. Okt 2015, 19:15
Hi Erik,

super Tipp, danke.
Aber neeee.... nicht der Optik wegen, es geht eher um die Bequemlichkeit, der Erdungsklemme am Verstärker ist dich schwerer zu erreichen, als wie eine Klemme hintem am Player.
Hummel123
Stammgast
#16 erstellt: 12. Okt 2015, 16:21
Nächste Frage - Kleingerätestecker, oder Kaltgeräteanschluss, oder ähnliches ohne externes Netzteil.

Da auch ein Vorschlag???
raindancer
Inventar
#17 erstellt: 12. Okt 2015, 17:34

Hummel123 (Beitrag #7) schrieb:
Ich lese viel über das octofon system OM10, Mittelklasse und nachhaltig? Shure? Doppelt so teuer = besser?

Welches Shure? Und für ein OM10 hättest du keinen TD147 gebraucht, da würd ich nicht unter OM30 anfangen. Gibt haufenweise Tonabnehmerempfehlungen, einfach die Suchfunktion nutzen.

aloa raindancer
Hummel123
Stammgast
#18 erstellt: 12. Okt 2015, 18:23
hi, danke Dir für den Tipp, ist mir auch durchaus bewusst - doch zunächst möchte ich das Teil erstmal zum laufen bringen und da unterscheiden sich 30€ zu 230€ doch gewaltig. Das Thema wird angegangen, wenn alles zufriedenstellend läuft.

Evtl noch mal zurück zur letzten Frage:
Jemand eine Idee um umzurüsten auf: Kleingerätestecker, oder Kaltgeräteanschluss, oder ähnliches ohne externes Netzteil.
Hummel123
Stammgast
#19 erstellt: 20. Okt 2015, 10:54
Hallo,

heute ist das System. Ortofon 10, eingetroffen.

Nun würde ich gerne weiterverfahren. Zwecks Installation habe ich mal was zum Thema System und Arm von Jürgen Heiliger gefunden, doch um ehrlich zu sein ist da manches noch ein sehr sehr großes Dorf...

Wie sollte ich denn am besten weiterverfahren?
Ist immerhin mein erster Wechsel und mir feht um ehrlich zu sein, der Leitfaden...


[Beitrag von Hummel123 am 20. Okt 2015, 13:06 bearbeitet]
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