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Bei leichtester Erschütterung springt die Platte

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Autor
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FabianR94
Neuling
#1 erstellt: 11. Jan 2016, 19:21
Guten Tag,
Vorab möchte ich mich entschuldigen, wenn ich mich nicht ganz korrekt ausdrücke oder technisch lediglich mit Laienwissen ausgestattet bin. Ich war längere zeit im Besitz von einem eher schlechten Plattenspieler der Marke Lenco und entschied mich jetzt auf einen qualitativ hochwertigeren aufzurüsten, http://www.amazon.de...ieler/dp/B0000WR9F2/ war meine Wahl. Nachdem ich diesen der kurz gefassten Beschreibung entsprechend eingestellt und ausgerichtet hatte, habe ich ihn ausprobiert und schnell gemerkt, dass auch die leichteste Erschütterung des Bodens (Leichte Bewegungen bis 5 Meter um den Plattenspieler herum und auch auf/abklappen der Staubschutzhülle) dazu führen, dass die Nadel leicht springt, was natürlich immens nervig ist. Von der Klangqualität ist er meinem alten Modell (http://www.amazon.de...words=plattenspieler) deutlich überlegen, aber mit dem hatte ich die Probleme mit dem Springen wirklich gar nicht. Meine Wohnung ist in einem Altbau und ich habe Dielenboden. Der Plattenspieler steht an der gleichen Position wie der ursprüngliche.
Gibt es irgendetwas, was ich tun kann?
Gruß Fabian


[Beitrag von FabianR94 am 11. Jan 2016, 19:22 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 11. Jan 2016, 19:36
Hallo,

vorausgesetzt, dass Tonabnehmersystem ist zweifelsfrei - z.B. hinsichtlich, Auflagegewicht, Antiscating, vertikalem und horizontalen Spurfehlerwinkel - korrekt montiert und justiert, würde ich unter diesen Bedingungen eine Wandhalterung für den Dreher verwenden.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 11. Jan 2016, 20:18 bearbeitet]
kinodehemm
Inventar
#3 erstellt: 11. Jan 2016, 19:41
Moin

stell mal ein Glas Wasser neben den Dreher, um die Erschütterung abschätzen zu können.
Mal deckel rauf-runter und in der Entfernung ma etwas 'rumbewegen'

Sollte an dem Wasser im Glas absolut nichts zu sehen sein und der Dreher trotzdem 'hoppeln', würde ich mal (korrekter Aufbau vorausgesetzt- das Vertikallager verdächtigen)

Eine Wandmontage, wie Tywin meinte, ist auch das erste, was ich bei Drehern mache, die nicht im Kellerraum direkt auf dem Fundamentboden stehen.
Marsilio
Inventar
#4 erstellt: 11. Jan 2016, 20:02
Hallo Fabian

Das ist genau einer der Gründe, warum ich hier im Forum statt den relativ günstigen Plattenspielern aus aktueller Produktion einen so richtig schweren gebrauchten Plattenspieler aus den späten 70er- und den 80er-Jahren empfehle - denn die hatten in den meisten Fällen ein Subchassis (d.h. stark vereinfacht, dass der Plattenteller quasi auf einer Art Federn schwebt, also vom Rahmen abgekoppelt ist). Bei diesem Konstruktionsprinzip konntest Du neben dem Dreher Tanzeinlagen durchführen.

In Deinem Fall würde ich hingegen die von Tywin erwähnte Wandhalterung empfehlen - oder sogar versuchen, den Dreher aufzuhängen.

LG
Manuel
FabianR94
Neuling
#5 erstellt: 11. Jan 2016, 20:26
So, erstmal danke für die vielen und schnellen Vorschläge.
Zur korrekten Justierung kann ich ja nochmal sagen, was ich gemacht habe nur um sicherzugehen. Ich habe das Gewicht angesetzt, dann justiert bis der Tonarm parallel stand und dann für das Auflafgegewicht noch 1,5 Einheiten gegen den Uhrzeigersinn gedreht, dann das antiskating auf 1,5 gestellt, vertikalen und horizontalen Spurfehlerwinkel habe ich aktiv nicht verändert und weiß auch gar nicht, wie dies ginge.
Bezüglich dem Wasserglas habe ich bei Bewegungen, wo die Nadel schon drei Mal gesprungen ist, keine Veränderung am Wasser erkennen können, das schwappt erst leicht, wenn man schon mit Turnübungen in unmittelbarer Nähe anfängt, aber dann kriege ich schon Angst um Nadel und Platte.
Eine Wandhalterung wäre sicherlich denkbar, aber ich würde gerne sicher gehen, dass es wirklich daran liegt, bevor ich eine weitere Investition tätige
Gruß
HiFi_Sepp
Stammgast
#6 erstellt: 11. Jan 2016, 20:57
Also hast du den Tonarm ausbalanciert und dann das Tonarmbewicht genullt und dann auf 1,5 g eingestellt?
Hab ich das richtig verstanden?
Geh mal auf 1,8 gramm....

Ach ja, und dein altes Modell war Elektroschrott.
Eine USB Fräse für 79 Euro taugt nun mal nichts.Dafür gibt es vielleicht gerade mal einen annehmbaren Tonabnehmer...


[Beitrag von HiFi_Sepp am 11. Jan 2016, 21:01 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 11. Jan 2016, 22:12
Nabend !

Das abgebildete Audio-Technica System AT91 verträgt auch besser 20 mN. Ggfs. Umsteigen auf DJ-System mit heftiger Auflagekraft.

MfG,
Erik
FabianR94
Neuling
#8 erstellt: 11. Jan 2016, 22:18
Mit 1,8 Gramm bleibt der Effekt der gleiche. Habe noch ein paar Fotos, falls das hilft


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Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 11. Jan 2016, 23:09
Auf diesem labilen Regal wird sich die Kiste immer aufschaukeln. Auch eine mehr-als-80-kg-Basis könnte versagen.

MfG,
Erik
Psycho238
Stammgast
#10 erstellt: 11. Jan 2016, 23:37
Hallo,
kann ich mir ja kaum vorstellen. Hatte auch mal einen Brettspieler auf einem Holzregal, und wir haben direkt davor Party gefeiert. Da sprang nichts. Am besten nochmal sichergehen dass das Gewicht auch richtig eingestellt ist. Dazu den Tonarm komplett ausbalancieren und erst dann das Gewicht auf 1,8 stellen, dann das Antiskating.
Wenns nicht hilft, mal eine Schablone zum einstellen des Systems online suchen und ausdrucken. Wenn das System total schief und krumm eingestellt ist kann das schon auch passieren. Sicher dass kein Staubflusen an der Nadel hängt? Ist da alles sauber?
VG
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