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Schwachpunkt in meiner HIFI-Kette

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Beitrag
Endigeibriel
Neuling
#1 erstellt: 21. Jan 2016, 13:47
liebe leute
ich bin ein absolutes greenhorn im forum und habe eine simple frage:
wo steckt in meiner anlage der wurm drin?

ich habe einen project-plattenspieler xpression II, ortofon samba, Cayin mt-34l, rowen t3 (http://www.rowen.ch/de/data/rowen_t3.php)

in vielen aufnahmen tönt alles viel zu hochtönig (z.B. "living stereo"-Aufnahmen)

vielen dank für eure hilfe!!!
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 21. Jan 2016, 13:55
Das wichtigste hast du vergessen: den Raum

Dein Problem resultiert in etwa zu

50% aus Raum(akustik) und Aufstellung der Lautsprecher
40% aus den Lautsprechern an sich
5% aus dem Tonabnehmer
5% aus der Elektronik

(Aufnahme des Mediums mal außen vor gelassen)
lini
Inventar
#3 erstellt: 21. Jan 2016, 14:05
> "(...) einen project-plattenspieler xpression II, ortofon samba, Cayin mt-34l, rowen t3 (...)"

Wäre das tatsächlich schon die gesamte Kette, schiene mir eine Phono-Vorstufe zu fehlen - denn der Cayin bietet ja offenbar nur 3x Line-In.

Fraglich also, was als Phono-Vorstufe zum Einsatz kommt und welche Eingangsimpedanz diese Lösung hätte...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Endigeibriel
Neuling
#4 erstellt: 21. Jan 2016, 14:20
ach ja genau, den habe ich vergessen!
ist ein NAD PP2
sonst geht ja gar nix
akem
Inventar
#5 erstellt: 21. Jan 2016, 15:42
Der Tonabnehmer paßt nicht zum Tonarm. Der Tonarm ist für diesen Tonabnehmer zu leicht bzw. andersrum ausgedrückt die Nadelaufhängung ist zu steif für die Tonarmmasse.
Schau mal, ob Du ein Zusatzgewicht von ca. 5g zwischen Tonabnehmer und Tonarm-Headshell packen kannst.

Gruß
Andreas
Endigeibriel
Neuling
#6 erstellt: 21. Jan 2016, 16:10
ui mehr gewicht kann ich nicht mehr auf die nadel geben, da sonst das ganze headshell die platte berührt! ich habe das gefühl, maxiumum gewicht ist drauf...
Viper780
Inventar
#7 erstellt: 21. Jan 2016, 16:16
du musst das gewicht natürlich wieder austarieren
Endigeibriel
Neuling
#8 erstellt: 21. Jan 2016, 16:24
ok, aber was macht den unterschied? sorry die blöden fragen, aber ich habe wenig ahnung davon.
das auflagegewicht ist ja dasselbe...
Jazzy
Inventar
#9 erstellt: 21. Jan 2016, 16:40
Den Unterschied macht die effektive Masse,welche erhöht wird.Somit passt sie besser zur Nachgiebigkeit(Compliance) des Abtasters.
Endigeibriel
Neuling
#10 erstellt: 21. Jan 2016, 17:00
Foto

etwa so?
Jazzy
Inventar
#11 erstellt: 21. Jan 2016, 17:08
Zu heller Klang kann auch beim Zusammenspiel Cayin-Rowen entstehen,der Cayin soll angeblich auch bassschwach sein.Also mal mit CD gegenchecken.
Tubeamps reagieren meist stark auf die schwankende Impedanzkurve des LS.
Endigeibriel
Neuling
#12 erstellt: 21. Jan 2016, 17:25
danke für den tonarm-tipp!
denke, der klang wird etwas runder und wärmer!
die boxen waren halt immer schon etwas hell, auch mit dem vorgängerverstärker nad 315bee
der cayin habe ich neu, der soll sich noch etwas einspielen, obwohl auch das thema wahrscheinlich eher psychoakustischer natur ist???
akem
Inventar
#13 erstellt: 21. Jan 2016, 18:05
Die effektive Masse des Tonarms plus das Eigengewicht des Tonabnehmers ist das Massenträgheitsmoment, gegen das die Nadel arbeitet. Die Nadel wird im Bass mit vergleichsweise großen Amplituden ausgelenkt, was einfach an der statistischen Verteilung der Energie in der Musik liegt. Ist der Arm träge genug, daß die Nadel den Arm nicht "mitwackeln" läßt, dann geht die volle Auslenkung in den elektrischen Generator des Tonabnehmers und wird dort in ein elektrisches Signal gewandelt. Ist der Arm aber zu leicht, wird er von der Nadel quasi hin und her geschoben und die Signalamplitude geht nicht in den Generator. Zu höheren Frequenzen hin funktioniert das auch bei leichteren Armen sehr gut, bei tiefen Frequenzen ist das aber nicht so sicher...

Gruß
Andreas
Endigeibriel
Neuling
#14 erstellt: 21. Jan 2016, 19:05
danke für eure Infos!
jetzt kann ich mir langsam etwas darunter vorstellen!
jetzt stellt sich mir die Frage, wie ich das auflagegewicht einstellen soll!
mit dem erschwerten tonarm stimmen ja die Angaben an der gewichstsjustage nicht mehr...??
Jazzy
Inventar
#15 erstellt: 21. Jan 2016, 19:15
Bei ausgependeltem Arm neu justieren,dann stimmts wieder.
akem
Inventar
#16 erstellt: 21. Jan 2016, 19:52
Genau, den Arm neu ausbalancieren, dann die Skala des Gegengewichts "nullen" (Gewicht festhalten und die Skala so hindrehen, daß die 0 mit der Bezugslinie fluchtet) und dann wie gehabt die vom TA benötigte Auflagekraft einstellen.

Gruß
Andreas
raindancer
Inventar
#17 erstellt: 21. Jan 2016, 20:22

Endigeibriel (Beitrag #12) schrieb:
der cayin habe ich neu, der soll sich noch etwas einspielen, obwohl auch das thema wahrscheinlich eher psychoakustischer natur ist???

Nein, da tut sich was, vor allem bei den Endröhren. Die brauchen 50...100 h. Btw welche Röhren sind denn verbaut?

aloa raindancer
Endigeibriel
Neuling
#18 erstellt: 22. Jan 2016, 09:55
ok andreas und Sven
werde es so probieren!
wegen den Röhren: 1 x 12AX7, 2 x 12AU7, 4 x EL34
raindancer
Inventar
#19 erstellt: 22. Jan 2016, 17:42
da brauch in noch die Röhrenmarke, sollte aufgedruckt sein.

aloa raindancer
Endigeibriel
Neuling
#20 erstellt: 23. Jan 2016, 20:42
da steht überall cayin drauf!
Claudioraimondo
Neuling
#21 erstellt: 06. Mrz 2016, 12:01
Die Originale Röhren auch von der Vorstufe taugen nichts, schau nach EL 34 B Elektro Harmony und ganz wichtig die Vorstufen Röhren! Ich habe zwei Yaqin im Bi Amping die klingen damit super! Bias einstellen nicht vergessen!
Habe noch ein Yaqin MC 10 modifiziert zum abgeben, muss mal aufräumen.
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